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DE284424C - - Google Patents

Info

Publication number
DE284424C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
lock
lock case
handle
latch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT284424D
Other languages
English (en)
Publication of DE284424C publication Critical patent/DE284424C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C1/00Fastening devices with bolts moving rectilinearly
    • E05C1/02Fastening devices with bolts moving rectilinearly without latching action
    • E05C1/06Fastening devices with bolts moving rectilinearly without latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the bolt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf ein schlüsselloses Schloß. Gemäß der Erfindung wird an der Tür lediglich ein Kasten mit der Türklinke und der hebenden Falle vorgesehen, während der Schloßkasten in dem Rahmen der Tür die übrigen Bestandteile trägt, so daß bei Niederdrücken der Türklinke um ein kleines Stück ein öffnen der Tür möglich ist, während bei weiterem Her abdrücken derselben
ίο Klinke ein Verschließen der Tür dadurch erfolgt, daß der Schloßriegel aus dem Schloßkasten des Rahmens in den Schloßkasten der Tür eingeschoben wird, indem ein Winkelhebel denselben vorschiebt, wobei der vorgeschobene
!5 Riegel von außen durch Auslösen eines verdeckt angeordneten Druckknopfes und von innen von Hand gelöst wird, so daß der Riegel selbsttätig unter dem Einflüsse einer Öffnungsfeder zurücktritt und eventuell hierbei noch einen Nichtkontakt einschaltet.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in Fig. ι bis 3 dargestellt.
Der Schloßkasten α wird an der Tür befestigt und trägt die Türklinke b mit der hebenden Falle c, abgefedert durch eine Feder d. In dem Schloßkasten e in dem Rahmen ist der Riegel f gelagert. An demselben greift ein Winkelhebel g an, der an einer Schieberstange gelagert ist. Am Schlosse sitzt eine Sperrklinke i, die durch einen biegsamen Draht k ausgehoben werden kann. Der Schließvorgang ist folgender: Wenn man das Haus bzw. das Zimmer verläßt, zieht man die Tür hinter sich zu, so daß die Falle c hinter dem Vorsprung I einklinkt, die Tür ist dann festgehalten. Soll jedoch die Tür verschlossen werden, dann drückt man beim Verlassen des Zimmers die Türklinke tiefer herunter, dabei greift die Falle c unter den Ansatz A1 des Schiebers h, dieser wird hochgezogen, der Winkelhebel g schiebt den Riegel f nach vorn in den Schloßkasten k hinein, und die Sperrklinke i schnappt in die Aussparung J1 ein. Die Tür ist so ohne Schlüssel geschlossen. Soll die Tür außen geöffnet werden, so ist zu diesem Zwecke ein biegsamer Draht durch den Rahmen * hindurch nach außen an eine nur dem Eingeweihten bekannte Stelle, die noch beliebig verdeckt sein kann, geführt; drückt man auf Knopf m, dann wird der Sperrhebel i ausgelöst, und durch Einwirkung der Feder η wird der Riegel f zurückgezogen, die Tür ist geöffnet. Drückt man jetzt die Türklinke um das kleine Stück nach unten, dann läßt sie sich öffnen. Die Türklinke b ist zweckmäßig durch irgendeine bekannte Federungsart so angeordnet, daß auch beim Loslassen der Türklinke b dieselbe ohne weiteres in ihre alte Lage, also hochstehend, zurückgeht. Wird das Zimmer nicht verlassen und soll geschlossen werden, dann hat man ebenfalls von innen die Türklinke b herunterzudrücken, wodurch die Tür geschlossen ist. Will man von innen das Schloß öffnen, dann kann man von Hand den Sperrhebel * auslösen. Um im Innern auf jeden Fall eine Sicherung des Schlosses zu besitzen, so daß, selbst wenn versucht würde, den Sperrhebel
durch den Druckknopf m von außen auszulösen, ist ein kleiner Schieber oder eine kleine Schraube ο oder ein Sicherungsstift angeordnet, den man so vor den Sperrhebel i schiebt oder dreht, daß derselbe von außen nicht ausgelöst werden kann. Um schließlich z. B. beim Nachhausegehen gleich Licht zu haben, läßt sich der Führungsstift q der Feder η vorsehen, der dann beim Zurückgehen des Riegels f einen. Kontakt schließt. Die Einzelteile richten sich natürlich ganz nach dem gegebenen Falle, und die Zeichnung zeigt nur ein Ausführungsbeispiel mit den einfach notwendigen Teilen. In dem Schloßkasten an der Tür kann noch ein Schlüsselloch so vorgesehen werden, daß eine Vermutung, als ob ein Schlüssel benötigt wird, hervorgerufen wird. Die Ausbildung des Schlosses kann sowohl als Kasten als auch als Einsteckschloß erfolgen, wobei sich die verschiedenen Formen der an und für sich gleichartigen Teile von selbst ergeben. Zusammengesetzt wird der Schloßkasten in der Weise, wie sie in der Schlosserei üblich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schlüsselloses Schloß, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tür lediglich ein Kasten (a) mit der Türklinke (5) und der hebenden Falle (c) vorgesehen ist, während der Schloßkasten (e) in dem Rahmen der Tür die übrigen Bestandteile trägt, die derartig mit den ersteren zusammenwirken, daß beim Niederdrücken der Türklinke (δ) um ein kleines Stück ein öffnen der nur durch die Falle (c) verschlossenen Tür möglich ist, während bei einem weiteren Herabdrücken der Klinke (b) der unter dem Einflüsse einer Öffnungsfeder stehende Schloßriegel (f) unter Vermittlung eines Winkelhebels (g) aus dem Schloßkasten (e) in den Schloßkasten (a) der Tür eingeschoben und in der Sperrlage durch eine Sperrklinke gesichert wird, die von außen mittels eines verdeckt angeordneten Druckknopfes und von innen von Hand auslösbar ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT284424D Active DE284424C (de)

Publications (1)

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DENDAT284424D Active DE284424C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE284424C (de)

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