DE2844198A1 - Steueranordnung zum betrieb eines matrixdruckers - Google Patents
Steueranordnung zum betrieb eines matrixdruckersInfo
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Description
GENERAL ELECTRIC COMPANY, Schenectady, N.Y., VStA
Steueranordnung zum Betrieb eines Matrixdruckers
Die Erfindung befaßt sich allgemein mit Druckern und bezieht sich insbesondere auf eine Einrichtung zur
Kompensation der Flugzeit der Druckelemente im Druckkopf des Druckers und anderer Abweichungen oder Veränderungen
während des Betriebs des Druckers, die beim Drucken eine spaltenmäßige Fehlausrichtung bewirken.
Bei einer Ausführungsform eines relativ schnell arbeitenden Druckers wird ein Zeichendruckkopf parallel
zu einer feststehenden Platte oder Walze verschoben und die Druckelemente werden selektiv in Richtung auf die Walze
betätigt. Dabei schlagen die Druckelemente gegen ein Farbband und gegen ein Aufzeichnungsmedium, die beide zwischen
der Platte und dem sich bewegenden Druckkopf angeordnet sind. Auf diese Weise wird das Aufzeichnungsmedium mit
Zeichen bedruckt.
Eine Art der Schnelldrucker ist ein Punktmatrixdrukker. Beim Punktmatrixdrucken wird ein Zeichen aus einer
Vielzahl von gedruckten Punkten gebildet, die aus einem rechteckförmigen Feld oder einer rechteckförmigen Matrix
von in Spalten und Reihen angeordneten Punktplätzen ausgewählt werden. Der Druckkopf eines Punktmatrixdruckers
weist eine Vielzahl einzeln betätigbarer Druckdrähte auf, die vertikal miteinander ausgerichtet sind und auf diese
Weise einen oder mehrere Punkte einer Matrixspalte drucken können. Diese Druckdrähte werden in Richtung auf die feststehende
Platte oder Walze von zugehörigen Betätigungsspulen beschleunigt. Der Druckkopf wird entlang der Walze oder
Platte bewegt, so daß aufeinanderfolgende Druckspalten mit
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den zur Bildung eines Zeichens erforderlichen Punkten besetzt werden können.
Ein wesentlicher Umstand bei der Wiedergabe von gedruckten Zeichen, und zwar insbesondere bei der Wiedergabe
einer großen Anzahl von Zeichen, ist die vertikale Ausrichtung oder Ausfluchtung zwischen den Zeichen, die
sich in einer Spalte über mehrere horizontale Zeilen erstrecken. Eine spaltenmäßige Fehlausrichtung ist unerwünscht,
da darunter das Gesaraterscheinungsbild des Druckwerkes leidet. Wenn gar das Drucken nach Gesichtspunkten
erfolgen soll, die eine vertikale Ausrichtung der Zeichen verlangen, wie es beispielsweise im Buchführungs- und
Rechnungswesen oder bei anderen geschäftlichen Vorgängen der Fall ist, kann eine spaltenmäßige Fehlausrichtung zu
einer Überlappung der gedruckten Zeichen in einer vertikalen Spalte führen und den Leser verwirren oder gar täuschen.
Beim Punktmatrixdrucken können sich überlappende Zeichen, die eigentlich in vertikaler Richtung miteinander
ausgerichtet sein sollen, in manchen Fällen zu einer Veränderung des oder der fehlausgerichteten Zeichen führen.
Schnelldrucker sind manchmal mit dieser Unzulänglichkeit der spaltenmäßigen Fehlausrichtung behaftet. Während
der Bildung eines Zeichens durch Schnellanschlagdrucken sind der Druckkopf und die Druckelemente, die längs der feststehenden
Platte oder Walze vorgeschoben werden und mit einer beträchtlichen Masse behaftet sind, einer Verzögerungs- oder
Flugzeit ausgesetzt. Es vergeht nämlich eine gewisse Zeitspanne zwischen dem anfänglichen Betätigungszeitpunkt der
Druckelemente und demjenigen Zeitpunkt, bei dem die Druckelemente auf das Aufzeichnungsmedium zur Bildung eines Zeichens
aufschlagen. Da während eines solchen Druckvorganges der Kopf parallel zu der Gegendruckwalze verschoben wird,
werden die Zeichen an einem Ort gedruckt, der gegenüber dem Ort der anfänglichen Betätigung verschoben oder versetzt ist.
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Bei einem Punktmatrixdrucker.verursacht beispielsweise
die merkliche Masse der Druckdrähte eine Verzögerung zwischen der Zeit der Ansteuerung der auf die Druckdrähte
einwirkenden Zylinderspulenwicklungen und der Zeit, zu der der Punkt tatsächlich gedruckt wird. Der Drucker enthält
Mittel zum Feststellen der Druckkopfposition und zum Erstellen von Druckplätzen oder Druckorten längs der Gegendruckwalze.
Die Druckelementflugzeit führt zu einer Abweichung oder Flugzeitversetzung zwischen dem von der Druckersteuerung
befohlenen Druckplatz und der tatsächlichen Druckposition des gedruckten Zeichens.
Schnelldrucker können im allgemeinen kontinuierlich drucken oder inkremental bzw. schrittweise drucken. Beim
inkremental en Drucken, wird der Druckkopf, der von einer
Tastatur oder von einer Nachrichtenverbindungsleitung angesteuert wird, schrittweise in eine Vielzahl aufeinanderfolgender
beabstandeter Druckpositionen gebracht, bei denen das Zeichen oder die Punktmatrixspalte gedruckt werden soll.
Beim kontinuierlichen Druckbetrieb wird eine kontinuierliche Bewegung des Druckkopfes aufrechterhalten. Der Druckvorgang
findet somit während der Seitswärtsbewegung des Kopfes längs der Gegendruckwalze statt. Der Mangel einer spaltenmäßigen
Ausrichtung in aufeinanderfolgenden Zeilen wird oft augenscheinlich,
wenn der Drucker im Inkrementalbetrieb gefahren wird, und insbesondere, wenn die Eingabezeichen mit Hilfe
einer Tastatur ausgewählt werden. Beim Inkrementaldrucken wird während jeder Beschleunigung auf eine maximale Druckgeschwindigkeit
und während jeder Verzögerung von der maximalen Druckgeschwindigkeit aus eine Flugzeitversetzung
festgestellt. Diese Flugzeitversetzung während einer Beschleunigung oder Verzögerung kann über eine Strecke von
ein bis drei Zeichen erfolgen. Während beim kontinuierlichen
Druckbetrieb die Flugzeitversetzung nicht so ernst ist, resultiert dennoch die Schnelldrucktechnik beim Drukken
aufeinanderfolgender Zeilen in abwechselnd entgegenge-
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setzten Richtungen zu einer Verdopplung einer mangelnden
spaltenmäßigen Ausrichtung, die sehr störend in Erscheinung treten kann.
Zusätzlich zu den Flugzeitversetzungen können auch andere mechanische Eigenheiten des Druckers eine unerwünschte
spaltenmäßige Fehlausrichtung bewirken. Diese Eigenschaften oder Eigenheiten umfassen ein mechanisches
Spannen des Druckkopfes und ein vorhandenes elastisches Spiel im Druckkopfantriebssystem. Der Druckkopf wird im
allgemeinen längs einer Spur von einer maschinell bearbeiteten Stange getragen, die sich in einer parallel zur
Gegendruckwalze verlaufenden Richtung erstreckt. Bei einem Punktmatrixdrucker enthält der Druckkopf einen Druckkopfkörper,
der längs der Stange verschiebbar ist und zu diesem Zweck mit einer hohen Genauigkeit maschinell bearbeitet
ist. Zwischen der Stange und dem Druckkopf ist ein mechanisches Spiel vorhanden, damit der Druckkopf möglichst
ruckfrei gestartet und gestoppt werden kann. Dieses mechanische Spiel läßt ein Spannen oder eine Schrägstellung
des Druckkopfes auf der Stange zu, wenn bei der Beschleunigung oder bei der Verzögerung des Druckkopfes längs der
Stange Trägheitskräfte auftreten. Das Anspannen oder Schrägstellen verursacht ein Nachziehen des Kopfes auf
der Stange, das, obgleich es relativ gering ist, in einer Richtung auftritt, die der Beschleunigungskraft entgegengesetzt
ist und eine irreguläre Kopfbewegung verursacht, die zu einer Versetzung oder Verschiebung des Druckkopfzeichens
beiträgt.
Bei manchen Schnelldruckern wird der Druckkopf längs der Spur mit Hilfe einer Antriebseinrichtung beschleunigt,
die einen Federungsfaktor aufweist, der auf die elastische Deformation des Getriebes zurückzuführen ist. Dieser Federfaktor
verursacht eine Verzögerung und führt somit zu einer Verschiebung oder Versetzung des gedruckten Zeichens. Eine
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FederCharakteristik tritt beispielsweise bei einem Antriebsmechanismus
auf, der einen gummiartigen oder elastomeren Riemen verwendet.
Der Erfindung liegt die allgemeine Aufgabe zugrunde, einen Drucker mit Mitteln auszurüsten, die für eine
Herabsetzung einer spaltenmäßigen Fehlausrichtung sorgen. Bei einem Anschlagdrucker sollen die Mittel auch für eine
Kompensation von baulichen und betrieblichen Eigenschaften oder Eigenheiten sorgen, die eine Versetzung der gedruckten
Zeichen bewirken. Es sollen auch möglicherweise vorkommende Versetzungen kompensiert werden, die durch die Flugzeit der
Druckelemente verursacht werden. Vorzugsweise sollen die Kompensationsmittel so beschaffen sein, daß auch ein mechanisches
Anspannen oder eine Schrägstellung des Druckkopfes bei der Verminderung der Druckzeichenversetzung
in Betracht gezogen wird. Ein anderer Einfluß, der vorzugsweise mitkompensiert werden soll, beruht auf elastischen
Eigenschaften des Druckkopfantriebes.
Ein nach der Erfindung ausgebildeter Drucker mit einem Zeichendruckkopf und einer länglichen Gegendruckwalze
oder Gegendruckplatte, einer Antriebseinrichtung für den Druckkopf in einer Richtung, die im wesentlichen
parallel zur Längsachse der Gegendruckwalze verläuft, und einer Druckdrahtbetätigungseinrichtung zum Beschleunigen
ausgewählter Druckdrähte in Richtung auf die Gegendruckwalze bei vorbestimmten Druckpositionen zeichnet sich aus
durch eine Schaltungseinrichtung zur Veränderung der anfänglichen
Betätigungszeit der Druckdrähte, um eine Verschiebung oder Versetzung des Druckkopfes in bezug auf
vorbestimmte Druckpositionen zu kompensieren. Die Versetzung des Druckkopfes kann durch die Flugzeit der Druckelemente
oder Druckdrähte hervorgerufen sein und bzw. oder auf anderen mechanischen Eigenschaften und Eigenheiten der
Druckelemente und des Druckkopfes beruhen.
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Bei einer bevorzugten erfindungsgemäßen Anordnung sind eine elektrische Signale liefernde Quelle und ein
Zähler vorhanden, der eine Vielzahl von Zählwerten bereitstellt, die längs der Gegendruckwalze aufeinanderfolgend
angeordnete, vorbestimmte Matrixspaltendruckpositionen
darstellen. Ferner sind Schaltungsmittel vorhanden, die die Bewegung des Druckkopfes abtasten und die die vorbestimmten
Zählwerte in Abhängigkeit von der Bewegung des Druckkopfes verändern. Die zuletzt genannten Schaltungsmittel, die die vorbestimmten Zählwerte verändern, dienen
zur Kompensation von Zeichenversetzungen oder Zeichenverschiebungen, die durch die Flugzeit der Druckelemente und
durch andere mechanische Eigenheiten des Druckers hervorgerufen werden.
Nach der Erfindung weist somit ein Anschlagdrucker eine Steuerschaltung zum Verändern des Ortes auf, bei dem
die Druckelemente des Druckkopfes betätigt werden, um spaltenmäßige Zeichenversetzungen zu kompensieren, die durch
die Flugzeit der Druckelemente und andere mechanische Eigenarten des Druckers hervorgerufen werden.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand von Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine teilweise perspektivische Ansicht eines nach der Erfindung ausgebildeten Anschlagdruckers,
Fig. 2 eine Darstellung einer Codierscheibe, die in Verbindung mit dem in Fig. 1 dargestellten Drucker verwendet
wird,
Fig. 3 eine Darstellung eines rechteckförmigen Punktmatrixfeldes,
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung nach der erfindungsgemäßen Lehre und
Fig. 5 eine Schemadarstellung einer Schaltungsanordnung zur Kompensation von Verzögerungen im Verstellungsmechanismus
des Druckers.
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Ein in der Fig. 1 dargestellter Anschlagdrucker vom Punktmatrixtyp enthält einen Druckkopf 10, der längs einer
Spur gegenüber einer Gegendruckplatte oder Gegendruckwalze 12 verschoben werden kann. Der Druckkopf 10 wird entlang
der Spur von einer maschinell bearbeiteten Schiene oder Stange 14 getragen und geführt. Die Stange 14 ist in
einem Abstand von der Walze 12 angeordnet und erstreckt sich in einer Richtung,, die parallel zur Längsachse 16
der Walze verläuft. Zwischen dem Druckkopf 10 und der Walze befinden sich ein Aufzeichnungsmedium in der Form
eines randperforierten länglichen Bogens 18 und ein Farbband 20. Nicht dargestellte übliche Nockenräder greifen
in die Randperforationen 19 des Bogens 18 ein und sorgen für einen schrittweisen Vorschub des Bogens 18 in der
Richtung eines eingezeichneten Pfeils 21. Der Druckkopf 10 kann längs der Stange 14 in der Richtung eines eingezeichneten
Pfeils 22 oder in der Richtung eines eingezeichneten Pfeils 23 parallel zur Walze 12 verschoben werden. Der
Antrieb des Druckkopfes 10 erfolgt über einen Zahnradriemen 24, der aus einem elastomerischen Material hergestellt
ist. Der Zahnradriemen 24 ist mit dem Druckkopf 10 verbunden und läuft über ein Antriebsrad 25 sowie über ein Leerlaufrad
26o Das Antriebsrad 25 wird über eine Antriebswelle
28 angetrieben, die mit einem Servomotor 30 gekuppelt ist. Eine Codierscheibe 32 ist auf der Antriebswelle
28 fest angebracht und dreht sich somit zusammen mit der Welle. Beim Antrieb des Zahnradriemens 24 durch das Antriebsrad
25 in der einen oder in der anderen Richtung wird der mit dem Zahnradriemen 24 mechanisch gekuppelte
Druckkopf 10 längs der Stange 14 in der Richtung des Pfeils 22 oder in der Richtung des Pfeils 23 verschoben, und zwar
in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Antriebswelle 28. Der Druckkopf 10 ist mit einer Anzahl unabhängig voneinander
betätigbarer Stifte, Drähte oder Druckelemente 34 ausgerüstet, die durch kurze Antriebsimpulse in Richtung auf die
Gegendruckwalze 12 getrieben werden können, wenn sich der
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Druckkopf 10 längs der Walze 12 in der Richtung des Pfeils 23 bewegt. Durch die Betätigung der Druckelemente 34 können
Zeichenpunkte gedruckt werden. Die Druckelemente 34 können auch betätigt werden, wenn sich der Druckkopf 10
in der Richtung des Pfeils 22 längs der Walze 12 bewegt. Ein Drucken ist somit in beiden Bewegungsrichtungen des
Druckkopfes möglich.
Wie bereits allgemein angedeutet, weist der Druckkopf 10 eine vertikal ausgerichtete Reihe von Druckdrähten
34 auf. Jeder der Druckdrähte der Druckdrahtreihe kann
selektiv elektromagnetisch betätigt werden, und zwar durch kurze Antriebsimpulse, die den Druckdrähten zugeordneten
Zylinderspulenwicklungen zugeführt werden. Beim Auftreten eines Antriebsimpulses wird der betreffende Druckdraht in
Richtung auf die Längsachse 16 der Walze 12 angetrieben, so daß die Stirnfläche des Druckdrahtes gegen das Farbband
20, den Bogen 18 und die Walze 12 schlägt. Aufgrund dieses Anschlages wird ein Farbbereich gedruckt, der der
Stirnfläche des Drahtes entspricht. Um die Elementzeichenpunkte oder Teilzeichenpunkte drucken zu können, die sich
innerhalb einer einzigen Matrixspalte befinden, können wahlweise einer oder mehrere der Druckdrähte betätigt werden.
Der Druckkopf 10 kann kontinuierlich bewegt oder inkremental, d.h. schrittweise, vorgeschoben werden. Während
der Vorschubbewegung des Druckkopfes werden die Druckdrähte der Druckdrahtreihe selektiv angesteuert, um in
aufeinanderfolgenden Punktmatrixspalten einen oder mehrere Punkte zu drucken. Auf diese Weise wird eine Matrix von
Punkten gedruckt, die dann zusammen das gewünschte Zeichen bilden.
In der Fig. 3 ist ein Abschnitt einer Druckzeile dargestellt, die während der Bewegung des Druckkopfes 10
längs der Walze 12 von den Druckdrähten 34 der Druckdrahtreihe
des Druckkopfes 10 überstrichen wird. Der Druck-
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kopf 10 weist sieben Druckdrähte 34 auf, die in einer vertikalen Linie miteinander ausgerichtet sind. Jeder der
Druckdrähte 34 überstreicht während der Bewegung des
Druckkopfes 10 eine der dargestellten Reihen 50 bis 62. Wie bereits erwähnt, kann die Druckkopfbewegung inkremental
oder kontinuierlich sein. Beim inkrementalen Betrieb wird der Druckkopf in aufeinanderfolgende vorbestimmte
Spaltenplätze oder Spaltenstellungen 64 bis 104 gebracht. Beim kontinuierlichen Betrieb wird der Druckkopf kontinuierlich
an jedem dieser vorbestimmten Spaltenplätze vorbeibewegt. Wenn die vertikale Reihe der Druckdrähte 34
mit einem vorbestimmten Speicherplatz ausgerichtet ist, ist es in beiden Betriebsarten erwünscht, daß der Druckkopf
in Übereinstimmung mit einem vorbestimmten Code für die betreffende Matrixspalte des zu druckenden Zeichens
in einer oder in mehreren der Reihen 50 bis 62 selektiv Punkte ausdruckt. Der Druckkopf 10 überstreicht somit
aufeinanderfolgende Spaltenplätze, um Punkte in die Matrixspalten zu drucken und auf diese Weise in Punktmatrixform
Zeichen zu bilden.
Bekannte Anordnungen sind mit Einrichtungen ausgerüstet,
die die Plätze oder Orte dieser Matrixspalten vorbestimmen und die die Position des Druckkopfes 10
überwachen, um das Drucken der Punkte zwecks Bildung von Punktmatrixzeichen bei vorbestimmten Stellen zu korrelieren.
Wie bereits erwähnt, gibt es aber verschiedenartige physikalische Umstände, die verursachen können, daß der
gedruckte Punkt gegenüber dem vorbestimmten Spaltenplatz oder Spaltenort seitwärts verschoben ist. So kann es beispielsweise
beim Drucken der Druckspalte 76 vorkommen, daß die Spaltenpunkte infolge der erwähnten Umstände und
Vorgänge tatsächlich zwischen den Spalten 76 und 78 gedruckt werden.
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In der Fig. 4 ist das Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung dargestellt, die die Position des sich bewegenden
Druckkopfes 10 überwacht, wenn er sich längs der Druckzelle (Fig. 3) bewegt, und die für eine Kompensation
der mechanischen und physikalischen aufgezählten Umstände sorgt, aufgrund deren ein gedruckter Punkt gegenüber dem
gewünschten Punktmatrixspaltenplatz verschoben sein kann. Eine Betätigungseinrichtung zum Antreiben der ausgewählten
Druckdrähte in Richtung auf die Walze 12 bei vorbestimmten Matrixspaltenplätzen enthält Druckdraht-Treiberschaltungen
120, die getrennte Druckdraht-Betätigungsspulen ansteuern. Wie bereits erwähnt, wird jeder der Druckdrähte
in Richtung auf die Walze 12 mit Hilfe einer zugeordneten Zylinderspulenwicklung elektromagnetisch angetrieben. In
der aus den Druckdrähten 34 gebildeten vertikalen Reihe ist jedem der sieben Druckdrähte eine Zylinder- oder Betätigungsspule
zugeordnet. Die Betätigungsspulen werden bei jedem Matrixspaltenplatz selektiv durch Informationen angesteuert,
die von zeichenidentifizierenden Eingabeinformationen abgeleitet werden, die von einem Kur-Lese-Speicher
oder Festwertspeicher 124 interpretiert werden. Bei dem Festwertspeicher 124 kann es sich beispielsweise um einen
Speicher vom Typ R0M-S8564, American Micro Systems, Inc., handeln. Der Festwertspeicher 124 speichert das Punktmatrixformat
für jedes der zahlreichen Zeichen, die vom Drucker wiedergegeben werden können. Jedes gespeicherte
Zeichen hat ein 9-Spalten-Punkt-Format. Der Festwertspeicher
124 wird von einem Zeichencode adressiert, bei dem es sich beispielsweise um den standardisierten ASCII-Code
(American Standard Code for Information Interchange) handeln kann, der von einer Daten- oder Zeicheninformationsquelle
126 abgeleitet wird. Die Quelle 126 kann eine Datennachrichtenleitung
oder eine Tastatur darstellen, die dem Drucker zugeordnet ist. Weiterhin wird der Festwertspeicher
124 von einer Matrixspaltenadreßinformation adressiert, die von einer programmierbaren Logikanordnung 128 .
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abgeleitet wird. Der ASCII-Code wählt das besondere Zeichen
aus, das gedruckt werden soll. Die Matrixspaltenadreßinformation von der programmierbaren Logikanordnung
128 gibt die besondere Matrixspalte an, in die gedruckt werden soll. Der Festwertspeicher 124 stellt somit an
seinem Ausgang Information bereit, die die Druckdraht-Treiberschaltungen 120 derjenigen Druckdrähte ansteuern,
die bei einem vorbestimmten Matrixspaltenplatz gedruckt werden sollen.'
Die Zeichendruckdichte kann routinemäßig beispielsweise auf zehn Zeichen pro 25,4 mm festgelegt werden. Die
Zeichen können aber auch komprimiert werden, um höhere Druckdichten zuzulassen, beispielsweise 13, 15 oder 16,5
Zeichen auf 25,4 mm. Wenn mit einer komprimierten Zeichendruckdichte gearbeitet wird, v/erden die vorbestimmten
Punktmatrixspaltenplätze für die komprimierten Zeichen gegenüber den Plätzen für geringere Dichten verschoben.
Die programmierbare Logikanordnung 128 ist derart ausgebildet, daß sie für jede Zeichendichte die vorbestimmten
Matrixspaltenplätze auswählen kann. Bei der programmierbaren Logikanordnung 128 kann es sich um eine Transistormatrix
handeln. Die Logikanordnung 128 erhält Eingangssignale von einem Referenzzähler 130 und von einer Zeichendichtesignalquelle
132. Die Zeichendichtesignalquelle kann über eine Datenleitung oder vom Bedienungspersonal
über ein Selektorfeld angesteuert werden. Bei einem besonderen
Ausführungsbeispiel zählt der Referenzzähler 130 bis zu einem Modulus von 66 für jedes der Zeichen kleinster
Zeichendichte und bis zu einem entsprechend kleineren Modulus für jedes Zeichen einer größeren Zeichendichte. Die
matrixartige Logikanordnung 128 gibt Ausgangsleitungen 133 frei, die für die jeweils ausgewählte Zeichendichte
die Punktmatrixspaltenplätze darstellen. Die freigegebenen Ausgangsleitungen 133 geben die an ihnen anliegende Punktmatrixspaltenplatzinformation
an den Festwertspeicher
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weiter, tun dort für das ausgewählte Zeichen die besonderen Spaltenplätze zu adressieren. Diese Technik der Zeichenkompression
ist in einer gleichzeitig eingereichten Patentanmeldung der Anmelderin mit der Bezeichnung
"Matrixdrucker mit variabler Zeichendichte" ausführlich erläutert. Die Offenbarung in dieser gleichzeitig eingereichten
Patentanmeldung wird hiermit zum Inhalt dieser Anmeldung gemacht.
Der Referenzzähler 130 gibt die Position des Druckkopfes 10 an. Wie es noch im folgenden erläutert wird,
werden die dem Referenzzähler zugeführten Eingangssignale, die den Zähler durch Inkrementieren oder Dekrementieren
schrittweise weiterschalten sollen, von einem Druckkopfpositionswandler 134 abgeleitet, der die Codierscheibe
enthält. Die in der Fig. 2 dargestellte Decodierscheibe 32 enthält eine Vielzahl radial angeordneter Kennmarken
136, die zur Erzeugung von Positionsreferenzsignalen herangezogen werden. Wenn sich der Druckkopf 10 längs der
Walze 12 bewegt, wird der Referenzzähler 130 fortwährend
von diesen Positionsreferenzsignalen inkrementiert. Die Inkremente stellen mögliche Punktmatrixspaltenplätze sowie
Positionsplätze zwischen den Punktmatrxxspaltenplätzen dar. Die Kennmarken I36 sind in einer solchen Weise vorgesehen
und ausgebildet, daß eine relativ hohe Auflösung erzielt wird. Infolgedessen werden zahlreiche Zwischenplatzsignale
erzeugt. Mit Hilfe der von der Codierscheibe 32 gewonnenen Signale wird somit die Position des Druckkopfes überwacht,
und die von der Codierscheibe stammenden Signale werden verwendet, um über den Referenzzähler 130 zum Drucken von
Matrixspaltenzeichen Anzeigen für die Matrixspaltenplätze zu liefern.
Die Druckkopfversetzung während der Flugzeit und andere Druckkopfversetzungen, die auf Eigenschaften oder
Eigenheiten des Druckers beruhen, werden von einer Schal-
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tungsanordnung 138 kompensiert, die dem Zähler 130 kompensierende
Inkrementier- oder Dekrementiersignale zuführt.
Die Kompensationsschaltungsanordnung 138 liefert ein Inkrementier- oder Dekrementiersignal an den Zähler
130 in Übereinstimmung mit Information, die sie von Einrichtungen erhält, die die Bewegung des Druckkopfes 10
abtasten. Der Zähler 130 erhält auf diese Weise einen Kompensationszählwert, um die Betätigung der Druckdrähte
des Druckkopfes zu verzögern oder zu beschleunigen, d.h. den Druckvorgang später oder früher auszulösen, und zwar
mit der Wirkung, daß die Druckdrähte die Zeichenpunkte so drucken, daß sie in den vorbestimmten Punktmatrixspalten
an den gewünschten Stellen erscheinen. Wenn beispielsweise unter Bezugnahme auf die Fig. 3 Zeichenpunkte
in die Matrixpunktspalte 76 gedruckt werden sollen und die aufgeführten physikalischen Umstände so wirken, daß
im Falle einer Nichtkompensation eine Punktversetzung auftritt und zwar derart, daß die Punkte in Wirklichkeit
zwischen den Spalten 76 und 78 der Fig. 3 gedruckt werden, liefert die Kompensationsschaltungsanordnung 138
einen solchen Inkrementierzählwert an den Zähler 130, daß das Drucken zu einem Zeitpunkt ausgelöst wird, der
so weit vor dem Zeitpunkt liegt, bei dem der Druckkopf die Spalte 76 erreicht, daß das tatsächliche Drucken in
der Spalte 76 stattfindet.
In der Fig. 5 ist eine Kompensationsanordnung im
einzelnen gezeigt. Sie enthält den Kopfpositionswandler
134, die Kompensationsschaltungsanordnung 138 und Kompensationssignalquellen.
Der Kopfpositionswandler 134
weist einen U-förmigen Wandlerkörper 140 auf, der das Gehäuse
für eine Lichtquelle und einen Fotodetektor bildet. Die Lichtquelle ist auf der einen Seite der Codierscheibe
32 angeordnet. Auf der anderen Seite der Codierscheibe
32 befinden sich gegenüber der Lichtquelle eine erste und eine zweite Fotodetektorzelle. Die Fotodetektorzellen
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haben in Umfangsrichtung der Codierscheibe einen Abstand voneinander, der einer ganzen Zahl der auf der Scheibe
vorgesehenen Kennmarken I36 (Fig. 2) plus 1/4 Kennmarkenabstand
entspricht. Bei einer Drehbewegung der Scheibe 32 liefert daher die Projektion des Lichts der Lichtquelle
durch die Kennmarken I36 am Ausgang der Fotodetektorzellen
ein erstes und ein zweites Signal, die um 90° gegeneinander phasenverschoben sind. In Abhängigkeit von der
Vorschubrichtung des Druckkopfes dreht sich die Scheibe entweder im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn. Die
beiden um 90° gegeneinander phasenverschobenen Detektorsignale liefern eine Signalinformation, aus der die Drehrichtung
der Scheibe 32 bestimmt werden kann. Die beiden gegeneinander phasenverschobenen Detektorsignale werden
über eine Leitung 142 einer Impulsformer- und Phasendiskriminatorschaltung 144 zugeführt. Die Impulsformer- und
Phasendiskriminatorschaltung 144 liefert an einer Leitung 146 Ausgangsimpulse, die die Drehgeschwindigkeit der
Scheibe 32 angeben, wenn sich diese beispielsweise im Uhrzeigersinn dreht. An einer Leitung 148 treten dann Ausgangsimpulse
auf, die die Drehgeschwindigkeit der Scheibe 32 angeben, wenn sie sich im Gegenuhrzeigersinn dreht.
Diese Impulse werden dem Referenzzähler I30 zugeführt, um
diesen weiterzuschalten.
Der Referenzzähler 130 besteht aus einem bidirektionalen Binärzähler, der von den Impulsen des Kopfpositionswandlers
inkrementiert oder dekrementiert und darüberhinaus von Impulsen der Kompensationsschaltungsanordnung
138 inkrementiert oder dekrementiert wird. Wie bereits erwähnt, können die Punktmatrixzeichen mit unterschiedlichen
Zeichendichten gedruckt werden«, Ein Zeichen kann daher unterschiedliche Zeichenbreiten aufweisen., Bei einer bevorzugten
Ausführungsform, durch die die erfindungsgemäße Lehre nicht beschränkt werden soll, gewinnt man mit den
Kennmarken 136 der Scheibe 32 eine solche Auflösung, daß
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für einen linearen Vorschub des Druckkopfes von 25,4 mm jeweils 660 Impulse erzeugt werden. Wenn dann beispielsweise
die Zeichendichte zehn Zeichen auf 25,4 mm beträgt, werden für eine Bewegung von 25,4 mm 66 Referenzsignale
bereitgestellt, die 66 mögliche Plätze für die neun Matrixpunktspalten darstellen. Für eine Dichte von
zehn Zeichen auf 25,4 mm sind benachbarte Matrixpunktdruckspalten durch jeweils fünf Zwischenpositionen getrennt.
Die übrigen Positionen werden verwendet, um für Abstand zwischen den gewünschten Druckpositionen zu sorgen.
Bei zehn Zeichen auf 25,4 mm (1 Zeichen auf 2,54 mm) wird der Referenzzähler 13o betrieben, daß er mit einem
Modulus von 66 zurückgesetzt wird. Wenn sich die Scheibe 32 im Uhrzeigersinn dreht, veranlassen die Zählereingangssignale
an der Leitung 146, daß der Zähler während 66 Impulsen inkrementiert wird. Danach wird der Zähler
zurückgesetzt, um erneut bis zu diesem Modulus von 66 zu zählen. Wenn sich die Scheibe 32 im Gegenuhrzeigersinn
dreht, veranlassen die Impulse an der Leitung 148, daß der Zähler um eine gleiche Anzahl von Zählschritten
dekrementiert oder rückwärtsgezählt wird. Falls die Flugzeit und andere störende, nicht ideale mechanische Eigenschaften
vorhanden sind, die die genannten Verschiebungen oder Versetzungen hervorrufen, würde das erwünschte Matrixspaltendrucken
beispielsweise bei einem Zählwert von 1,6 usw. jeweils nach fünf aufeinanderfolgenden Zählwerten
bis hin zu 65 auftreten. Die Flugzeit und die anderen mechanischen Verzögerungen bewirken allerdings in
Wirklichkeit, daß die zu druckende Matrixspalte jeweils bei den erwünschten fünf Inkrementen an einem verschobenen
oder versetzten Platz zwischen den erwünschten Punktmatrixspalten gedruckt wird.
Die Kompensationsschaltung 138 tastet das Auftreten dieser Charakteristika ab und modifiziert automatisch
den akkumulierten Zählwert im Referenzzähler 130, und zwar
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durch Erhöhen oder Herabsetzen des Zählwertes. Der Zählwert wird um eine Anzahl von Zählschritten geändert, die
den festgestellten Verzögerungen äquivalent sind. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß ein Punkt, der einer
Matrixspalte zugeordnet ist, tatsächlich "bei den vorbestimmten fünf Inkrementen gedruckt wird. Die Kompensationsschaltungsanordnung
enthält eine Schaltung zur Kompensation für die Bewegung des Druckkopfes. Die durch die
Flugzeit bewirkte Versetzung ist der Geschwindigkeit des bewegten Druckkopfes proportional. Die Schaltung zur Kompensation
der Kopfbewegung erzeugt daher ein elektrisches Signal, das die Geschwindigkeit des Druckkopfes darstellt.
Diese Schaltung enthält Differenzierglieder 150 und 152
sowie einen Digital-Analog-Umsetzer 154. Die an den Leitungen 146 und 148 auftretenden Impulse werden den Differenziergliedern
150 und 152 zugeführt. Die Ausgangssignale der Differenzierglieder sind Impulse von praktisch konstanter
Breite, deren Frequenz von der Drehzahl der Scheibe 32 abhängt. Die Frequenz der Impulse ist daher der
Lineargeschwindigkeit des Kopfes 10 proportional. Die Ausgangsimpulse der Differenzierglieder 150 und 152 werden
dem Umsetzer 154 zugeführt, der an eine Leitung I56
ein analoges Gleichstromsignal abgibt, dessen Amplitude der Geschwindigkeit des Kopfes 10 proportional ist und
dessen Polarität die Bewegungsrichtung des Kopfes anzeigt. Über einen Widerstand 157 wird eine dem analogen
Gleichstromsignal proportionale Spannung an eine Summierstelle 158 gelegt, die dieses Spannungssignal mit einem
Signal von einem Digital-Analog-Umsetzer 160 addiert. Die Digitaleingabe zum Umsetzer 160 kommt von einem bidirektionalen
binären Kompensationszähler 162. Die Summierstelle 158 ist an Vergleicher 164 und 168 angeschlossen, denen
noch Schwellwertreferenzspannungen +V^j1 und -V^ zugeführt
werden. Der Umsetzer 16O liefert über einen Widerstand
in einer Leitung I65 ein Gegensignal, das veranlaßt, daß
die Vergleicher 164 und 168 ein Ausgangssignal von 0 haben,
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wenn die Amplitude des Gegensignals gleich der Amplitude des Ausgangssignals des Umsetzers 154 ist. Die Ausgangssignale
der Vergleicher 164 und 168 werden UND-Gliedern 170 und 172 zugeführt. Weiterhin erhalten die UND-Glieder
170 und 172 ein Eingangssignal in der Form eines Impulses von einem ODER-Glied 174, dessen Eingänge an die Ausgänge
der Differenzierglieder 150 und 152 angeschlossen sind,
Wenn das Ausgangssignal der Summierstelle 158 ungleich 0
ist, wird entweder der Vergleicher 164 oder der Vergleicher 168 freigegeben, was von der Polarität des Ausgangssignals
der Summierstelle 158 abhängt. In entsprechender Weise wird das UND-Glied 170 oder das UND-Glied
172 gepulst, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die durch die Frequenz der Ausgangsimpulse des ODER-Glieds
174 bestimmt ist. Die Frequenz dieser Impulse ist der Geschwindigkeit des Druckkopfes 10 proportional. Diese
Impulse gelangen dann an einen weiteren Inkrementieranschluß oder an einen weiteren Dekrement!eranschluß des
Zählers 130. Sie veranlassen dann eine Inkrementierung oder Dekrementierung des Zählwerts des Referenzzählers
130. Zur Kompensation von Flugzeitveränderungen wird
somit der Referenzzähler 130 durch einen Zählwert, der
der Geschwindigkeit des Druckkopfes 10 proportional ist, inkrementiert oder dekrementiert. Das Inkrementieren oder
Dekrementieren findet während der Beschleunigung auf eine Maximalgeschwindigkeit oder während einer Verzögerung
von der Maximalgeschwindigkeit statt. Wenn der Druckkopf eine konstante gewünschte Geschwindigkeit erreicht hat,
wird die Inkrementierung oder Dekrementierung unterbrochen, da jetzt der Referenzzähler 130 hinreichend weit
weitergeschaltet ist, um für diese Geschwindigkeit des Druckkopfes eine Kompensation vorzusehen.
Zum Quantisieren der Geschwindigkeit und zum Bereitstellen
eines analogen Signals zum Vergleich mit dem analogen Geschwindigkeitsignal des Umsetzers 154 ist eine
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Schaltung vorgesehen. Diese Schaltung enthält den Binärzähler 162 und den Digital-Analog-Umsetzer 160. Die Ausgangsimpulse
der UND-Glieder 170 und 172 v/erden dem Zähler 162 zugeführt, um diesen Zähler zu inkrementieren
oder zu dekrementieren. Das binäre Ausgangssignal des
Zählers wird an den Umsetzer 16O gelegt, der ein analoges Gleichstromsignal erzeugt, das dem quantisierten Wert
der Geschwindigkeit proportional ist. Dieses Signal gelangt dann über die Leitung I65 zur Summierstelle 158, um
dem Ausgangssignal des Umsetzers 154 entgegenzuwirken.
Beim Betrieb speichert der Zähler 162 einen neutralen Zählwert, der die Nullgeschwindigkeit des Kopfes 10 darstellt.
Dieser neutrale Zählwert erzeugt am Ausgang des Umsetzers 160 ein Signal, das ein gleichwertiges analoges Ausgangssignal
des Umsetzers 154 für den Nullgeschwindigkeitszustand
aufhebt. Wenn sich der Kopf 10 von einem Ruhezustand aus auf eine Maximalgeschwindigkeit beschleunigt, treten
am Ausgang des ODER-Glieds 174 Impulse veränderlicher Frequenz auf, und am Ausgang des UND-Glieds 170 oder des
UND-Glieds 172 erscheinen Zählerschaltimpulse. Diese Impulse
inkrementieren oder dekrementieren sowohl, den Referenzzähler 130 als auch den die Geschwindigkeit quantisierenden
Zähler 162. Das Weiterschalten des Zählers
ist geringfügig gegenüber den ausgangsseitigen Veränderun-' gen des Umsetzers 154 verzögert, so daß es vor der Zeit,
bei der der Kopf 10 eine konstante Geschwindigkeit erreicht hat, nicht zu einem Sperren der Vergleicher 164
oder 168 kommt. Sobald der Druckkopf eine konstante Geschwindigkeit
erreicht hat, stabilisiert sich die Ausgangsamplitude des Umsetzers 154, und der Zähler 162 sorgt dafür,
daß das Ausgangssignal der Summierstelle 158 0 wird.
Dieser Nullwert bleibt so lange aufrechterhalten, bis es zu weiteren Änderungen in der Geschwindigkeit des Druckkopfes
kommt. Wenn ausgehend von der konstanten Geschwindigkeit eine Verzögerung des Druckkopfes stattfindet, ändert
sich die Ausgangsamplitude des Umsetzers 154, so daß
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am Ausgang der Summierstelle 158 eine O nicht mehr existiert.
Das UND-Glied 170 oder das UND-Glied 172 veranlaßt, daß die Zähler 130 und 162 inkrementiert oder dekrementiert
werden. Der'Zähler 162 folgt der Veränderung der Ausgangsamplitude des Umsetzers 154 so lange, bis
sich die Ausgangsamplitude des Umsetzers 154 wieder stabilisiert.
Am Ausgang der Summierstelle 158 erscheint dann wieder eine 0. Die UND-Glieder 170 und 172 sind jetzt
gesperrt, so daß über diese Glieder jetzt weder der Zähler 130 noch der Zähler 162 inkrementiert oder dekrementiert
werden kann. Aus der obigen Erläuterung geht hervor, daß der Referenzzähler 130 modifiziert wird, um eine
Druckkopfbewegung zu kompensieren, und zwar insbesondere eine auf der Plugzeit beruhende Versetzung oder Verschiebung.
Weiterhin ist eine Schaltung vorgesehen, um ein Signal zu erzeugen, das Faktoren oder Umständen proportional
ist, die einen mechanischen Fehler einführen und im Kopfantriebssystem auftreten. Solche Umstände sind beispielsweise
Federfaktoren. Der Fehler ist dem Servomotordrehmoment proportional. Das Servomotordrehmoment ist
wiederum dem Erregerstrom des Servomotors proportional. In der Fig. 5 ist eine Quelle 173 dargestellt, die den
Erregerstrom für den Servomotor liefert. Eine dem Strom proportionale Spannung fällt an einem Stromfühlerwiderstand
175 ab. Diese Spannung, die dem Strom des Servomotors proportional ist, ist auch dem Servomotordrehmoment
proportional. Die Spannung wird über einen Summierwiderstand 176 der Summierstelle 158 zugeführt. Dieses
Signal, das für eine Nichtstarrheit oder mechanische Fehler, wie eine Federaufwindung im Sj^stem, charakteristisch
ist, wird dem Signal vom Vergleicher 160 getrennt zugesetzt oder wird mit dem Geschwindigkeitssignal vom
Umsetzer 154 und dem Signal vom Umsetzer 160 vereinigt,
um je nach der Polarität diese Signale zu vermindern oder zu verstärken. 909818/0707
Wie bereits erläutert, kann eine mechanische Spannung
des Kopfes einen Schlepp- oder Ziehvorgang zur Folge haben und damit eine Verschiebung oder Versetzung der gedruckten
Punktmatrixspalte bewirken. Der Spannvorgang ist ein Charakteristikum, das während der Beschleunigung oder
Verzögerung auftritt und in Abhängigkeit von der Beschleunigungsrichtung positiv oder negativ sein kann. Es
ist eine Schaltung vorgesehen, die ein Signal erzeugt, das den Spannvorgang anzeigt. Die am Stromfühlerwiderstand
175 abfallende Spannung wird noch einem Vergleicher 178 zugeführt, der polaritätsempfindlich ist und der
ein Ausgangssignal bereitstellt, dessen Polarität von der Richtung der Beschleunigung des Druckkopfes 10 abhängt
und dessen Amplitude von der· Größe dieser Beschleunigung abhängt. Das Ausgangssignal des Vergleichers 178 wird
über einen Summierwiderstand 180 ebenfalls der Summierstelle
158 zugeführt, und zwar entweder getrennt vom Signal
vom Umsetzer 160 oder in Kombination mit den Geschwindigkeits- und Nachgiebigkeitssignalen.
Im vorstehenden wurde für einen Anschlagdrucker eine Steueranordnung beschrieben, die für eine Kompensation
von Punktspaltenversetzungen sorgt, welche durch Fehler verursacht werden, die auf mechanische Begrenzungen
des Druckelementes und auf die Druckkopfbewegung zurückzuführen sind. Für die Flugzeit und für andere mechanische
Eigenschaften einschließlich einer Ifichtsteifigkeit
(elastisches Aufziehen) des Antriebssystems und einschließlich eines mechanischen Spannvorganges ist eine
Kompensation vorgesehen, um in einem aus Punktmatrixzeichen zusammengesetzten Druckwerk, dessen Erscheinungsbild
gegenüber Fehlern äußerst empfindlich ist, Fehler herabzusetzen, die auf eine Punktfehlausrichtung zurückzuführen
sind. Die Erfindung ist besonders vorteilhaft auf Seriendrucker anwendbar, die zum Drucken von Textmaterial mit
variabler Zeichenbreite oder Zeichenkorapression eingesetzt
werden.
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Das -erläuterte Ausführungsbeispiel soll die erfindungsgemäße
Lehre nicht einschränken. Es sind zahlreiche Abwandlungen und Modifikationen denkbar.
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Leerseite
Claims (1)
- GENERAL ELECTRIC COMPANY, Schenectady, N.Y., VStAPatentansprüche11.J Steueranordnung zum Betrieb eines Matrixdruckers vom Reihenpunktzeichentyp, "bei dem ein Druckkopf mit selektiv betätigbaren Matrixdruckelementen längs einer zu druckenden Zeile verschiebbar angeordnet ist, ein Fühler Ausgangsimpulse bereitstellt, die die Bewegung des Druckkopfes anzeigen, und ein auf die Ausgangsimpulse des Fühlers ansprechender Drucksteuerzähler die Druckzeilenplätze angibt, wo die Druckelemente betätigt werden sollen, dadurch gekennzeichnet, daß die durchschnittliche Anzahl der vom Fühler (13^·) gelieferten Ausgangsimpulse pro Zeichen größer als die Anzahl der Matrixelementpositionen ist, die zum Drucken eines durchschnittlichen Zeichens herangezogen werden, und daß eine Kompensationseinrichtung (138), die von den bei der Bewegung des Druckkopfes (10) längs der Drucklinie auftretenden mechanischen Betriebseigenheiten gesteuert ist, dem Drucksteuerzähler (130) zusätzliche Impulse zuführt.2. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne t, daß die von der Kompensationseinrichtung (138) gelieferten zusätzlichen Impulse von der Bewegungsgeschwindigkeit des Druckkopfes (1.0) längs der Druckzeile gesteuert sind.909818/07073· Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Kompensationseinrichtung (138) gelieferten zusätzlichen Impulse von der Beschleunigung des Druckkopfes (10) längs der Druckzeile gesteuert sind.4. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkopf (10) von einem Motor (30) über ein Getriebe (24, 25, 26, 28) angetrieben wird und daß die von der Kompensationseinrichtung gelieferten zusätzlichen Impulse' dem Motordrehmoment entsprechen.5. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkopf (10) von einem Motor (30) über ein Getriebe (24, 25, 26, 28) angetrieben wird und daß die von der Kompensationseinrichtung (138) gelieferten zusätzlichen Impulse dem Aufwindmaß des Getriebes entsprechen.6. Steueranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Kompensationseinrichtung (138) gelieferten zusätzlichen Impulse den Zählwert des Drucksteuerzählers (130) inkrementieren.909818/07077. Steueranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckvorgang während der Bewegung des Druckkopfes (10) in beiden Bewegungsrichtungen längs der Druckzeile ausführbar ist und daß die von der Kompensationseinrichtung (138) gelieferten zusätzlichen Impulse den Inhalt des Drucksteuerzählers (130) während der einen Bewegungsrichtung des Kopfes inkrementieren und während der anderen Bewegungsrichtung des Kopfes dekrementieren.8. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kompensationseinrichtung (138) auszeichnet durch einen Kompensationszähler (162), Mittel (150, 152, 154) zum Gewinnen eines analogen Signals, das der Bewegungsrichtung und der Bewegungsgeschwindigkeit des Druckkopfes (10) entspricht. Mittel (156, 157) zum Anlegen des analogen Signals an eine Summierstelle (158), ein erstes und ein zweites Kompensationstor (170, 172), von denen jeweils ein Eingang mit einer Impulsquelle (174) verbunden ist, Mittel (164, 168) zum jeweiligen "Verbinden eines Eingangs der Kompensationstore (170, 172) mit der Summierstelle (158), Mittel zum Verbinden der Ausgänge der Kompensationstore (170, 172) mit dem Drucksteuerzähler (130) und mit dem Kompensationszähler (162), Mittel (160) zum Umsetzen des Zählwertes des Kompensationszählers (162) in ein analoges Signal und Mittel (163, 165) zum Anlegen des vom Kompensationszähler durch Umsetzung gewonnenen analogen Signals an die Summierstelle (158).909 818/070 79. Steueranordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkopf (10) von einem Motor (30) über ein Getriebe (24, 25, 26, 28) angetrieben wird und daß die analogen Signale, die dem Motordrehmoment entsprechen, der Summierstelle (158) zugeführt werden.10. Steueranordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die analogen Signale, die dem Aufwindmaß des Getriebes (24, 25, 26, 28) entsprechen, der Summierstelle (158) zugeführt werden.11. Steueranordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Gewinnen der analogen Signale, die dem Aufwindmaß des Getriebes (24, 25, 26, 28) entsprechen, von einem Betriebsschwellwert beeinflußt werden, der die Zufuhr dieser Signale steuert.12. Steueranordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel, die jeweils einen Eingang der Kompensationstore (170, 172) mit der Summierstelle (158) verbinden, Operationsverstärker (164, 168) enthalten, die mit je einem Eingang an die Summierstelle (158) angeschlossen sind und deren Betrieb von einem Schwellwert abhängt.909818/0707
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: GENICOM CORP. (EINE GES.N.D.GESETZEN D. STAATES DE |
|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: REICHEL, W., DIPL.-ING. LIPPERT, H., DIPL.-ING., P |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |