DE2843960A1 - Stoerotentialkompensierter thyristor mit mindestens vier zonen unterschiedlichen leitfaehigkeittyps - Google Patents
Stoerotentialkompensierter thyristor mit mindestens vier zonen unterschiedlichen leitfaehigkeittypsInfo
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- H10F30/00—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors
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- H10F30/26—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation the devices having three or more potential barriers, e.g. photothyristors
- H10F30/263—Photothyristors
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D18/00—Thyristors
- H10D18/221—Thyristors having amplifying gate structures, e.g. cascade configurations
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- Thyristors (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen störpofcentialkompensierten
Thyristor nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bereits ein störpotentialkompensierter- Thyristor
mit einer Mehrzahl von in ihrer Leitfähigkeit unterschiedlichen Zonen bekannt, der aus einem radialsymmetrischen
Pilot- mit anschließendem Folgethyristorteil besteht und
bei dem die Zündung unter Heranziehung einer ersten, mit einem metallischen Ringkontakt versehenen Emitterzone des
Pilotthyristorteils erfolgt; zur Störpotentialkompensation ist im Randbereich der an die erste Emitterzone anliegenden
und für Pilot- und Folgethyristorteil gemeinsamen Steuerbasiszone ein metallischer Kontakt vorgesehen, der über
eine ohmsche Verbindung mit dem Kontakt der Emitterzone des Pilotthyristorteils verbunden ist, so daß bei in der
Steuerbasiszone auftretenden Störströmen im Randbereich der Steuerbasiszone ein Potential entsteht, welches auf die
Emitterzone des Pilotthyristorteils übertragen wird (DE-OS 25 ^9 563).
Bei der Erstellung von Thyristoren für die verschiedensten Sperrspannungen und Stromtragfähigkeiten werden diese Forderungen
u. a. auch in der entsprechend unterschiedlichen Ausgestaltung des Randbereiches des Thyristors berücksichtigt.
Daran angepaßt muß auch die Ausbildung der Störpotentialkompensation jeweils unterschiedlich sein.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ausgestaltung
für die Störpotentialkonipensation zu schaffen, die von den verschiedensten Sperrspanmmgsbereichen und Stromtragfähiglceiten
der Thyristoren unaibihän,gi£ ist»
Diese Aufgabe wird erfindungsgeinäß durch die im Kennzeichen
des Anspruchs 1 SMg eg ebene Maßnahme gelöst·
Zweckmäßige Weiterbildungen des JErfiaidungsgegenstandes sind
den Unteransprüchen zu entnehmen.
Der durch die Erfindung erzielte Vorteil besteht insbesondere darin, daß die Kompensationsausbildung benachbart dem
Pilotthyristorteil liegt und eine einheitliche, in sich abgeschlossene
Struktur darstellt, die von der Form des Folgethyristorteiles
weitgehend unabhängig ist, ohne daß Rückwirkungen auf die Kompensationsausbildung auftreten; unabhängig
vom Leistungstyp des Thyristors ist stets die gleiche Kompensationsausbildung in den Thyristor integrierbar.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen Teilausschnitt einer bekannten Ausbildung eines nicht störpotentialkompensierten, optisch
Fig. 1 einen Teilausschnitt einer bekannten Ausbildung eines nicht störpotentialkompensierten, optisch
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zündbaren Thyristors mit zugehörigem Potentialdiagramra,
Fig. 2 eine Abwandlung des Thyristors nach der Fig. 1,
Fig. 2 eine Abwandlung des Thyristors nach der Fig. 1,
Fig. 3 einen Teilausschnitt einer erfindungsgemäßen Ausbildung
eines störpotentialkompensierten, optisch kündbaren Thyristors mit zugehörigem Potentialdlagramm,
Fig. 4 einen Teilausschnitt einer weiteren erfindungagemaßen
Ausbildung eines störpotentialkompensierten, optisch zündbaren Thyristors, bei welchem eine
Potentialbegrenzung vorgesehen ist,
Fig. 5 eine Ansicht der Oberfläche dieses Thyristors und
zwei zu diesem gehörende Potentialdiagramme,
Fig. 6 einen Teilausschnitt einer anderen Ausbildung eines
sowohl optisch als auch elektrisch zündbaren nicht störpotentialkompensierten Thyristors,
Fig. 7 eine gleiche Ausbildung wie nach Fig. 6, jedoch
störpotentialkompensiert.
Der optisch zündbare Thyristor nach der Fig. la setzt sich zusammen aus einem Pilotthyristor-ber^i ch 1 und einem Folgethyristorbereich
2; der Thyristor hat eine gemeinsame p-Emitterzone 3, die mit einer Anoden-Anschlußmetallisierung
8 belegt ist, eine folgende gemeinsame n~Hauptbasis-
030015/ΟΘ17
zone 4, eine anschließende gemeinsame p-Stouerbasiszone 5,
eine anschließende η -Emitterzone 6 des Folgethyristorbereiches 2 und eine η -Emitterzone 7 des Pilotthyristorbereiches
Ij die η -Emitterzone 6 des Folgethyristorbereiches
2 ist mit einer Kathoden-Anschlußmetallisierung 9 versehen, während die η -Emitterzone 7 und die p-Steuerbasiszone
5 über eine ringförmige Metallisierung 10 miteinander verbunden sind.
Die die Zündung des Thyristors bewirkende optische Strahlung ist durch Pfeile angedeutet und fällt auf die Fläche
des η -Emitters 7 des Pilotthyristorbereiches 1. Mit l4 sind Enixtterkurzschlüsse der η -Emitterzone 6 des Folgethyristorbereicb.es
2 angedeutet.
Zum besseren Verständnis der Wirkungsweise des Thyristors sind in der p-Steuerbasiszone 5 Flächenwiderstände R , R0
und ein im Einstrahlbereich 11 liegender, sich aus dem vorwärtssperrenden pn-Übergang I ergebender pn-Übergangs-Kondensator
C. sowie zwischen den Bereichen 1, 2 liegende pn-Übergangs-Kondensatoren C. angedeutet. Da ein radial-
s symmetrische-- Aufbau vorliegt, ergeben sich in Wirklichkeit
eine Vielzahl von kreisförmig verteilten Widerständen
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Die Wirkungsweise des Thyristors wird, nachstehend: anhand
der Fig» la und des Diagramms nach, der Fig. Ib näher erläutert.
Es ist dabei angenommen, daß die Kathoden-Metallisierung 9 das Potential Null hat. Die gestrichelte Kurve
φ , stellt das bei optischer Einstrahlung in der p-Steueropt
,p
basiszone 5 auftretende" Potential dar, die ausgezogene Kurve
ψ stellt das bei kapazitiven Strömen in der p-Steuerrcap,p
basiszone 5 auftretende Potential dar. Da die η -Emitterzone
7 über die Ringmetallisierung 10 mit der p-Steuerbasiszone
verbunden ist, ist sie bei optischer Einstrahlung entsprechend angehoben, wie durch die Punkt-Strichelung φ +
OJ5t IX
angedeutet ist,· das gleiche gilt für die η -Emitterzone 7
im Falle von auftretenden kapazitiv erzeugten Strömen, wie durch die lange Strichelung φ + angedeutet.
Die optische Zündung wird somit eingeleitet durch die PotentialdifferenzΔ?
. und die Störzündung durch die Potentialdifferenz
Λ Φ ι die beide zwischen der η -Emitterzone
cap
7 und dem darunterliegenden Bereich der p-Steuerbasiszone
auftreten. c
Die Größe der Potentialdifferenzen Δφ , , Δφ hängt vom
^p t cap
Flächenwiderstand R„ ab; die Steilheit der Potentiale
Φ , und φ ergibt sich einmal durch die Flächen-Yopt,p
cap,ρ
widerstände R„, R0 und den Fotostrom und zum anderen durch
1 Ct
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die Flächenwiderstände R., R- und die kapazitiven Ströme
aus den Kondensatoren C. ,C. , wobei im Bereich a vom
Potential Null aus erst ein relativ steiler Anstieg in der
p—Steuerbasiszone 5 vorliegt, gefolgt von einem wenig ansteigenden
Potential zwischen der η -Emitterzone 6 und der
η -Emitterzone 7 mit die p-Steuerbasiszone 5 "teilweise
abdeckender Metallisierung IO5 daran schließt sich ein
steiler Potentialanstieg in der p-Steuerbasiszone 5 unterhalb
der η -Emitterzone 7 mit etwa parabolischem Verlauf an.
Die η -Emitterzone 7 wird im Potential also sowohl bei optischer
Einstrahlung als auch bei auftretenden kapazitiv erzeugten Strömen (du/dt-Belastung) angehoben und durch die
bei kapazitiven Strömen auftretende Stör-Potentialdifferenz /^φ erfolgt eine ungewollte Zündung des Thyristors,
cap
Anstelle der ringartigen Metallisierung 10 kann auch eine
nur einen Teil der η -Emitterzone 7 und p-Steuerbasiszone
kurzschließende Metallisierung 10' verwendet werden, wie dies in der Fig. 2a dargestellt ist 5 das auftretende Störpotential
φ '-'ird nunmehr üb-?r d4 «? unsymmetrisch aus-
* cap,ρ
gebildete Metallisierung 10' auf die η -Emitterzone 7 übertragen.
Flächenwiderstände und pn-Übergangs-Kondensatoren sind unverändert wie bei der Ausbildung nach Fig. la und
- 10 -
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ORIGINAL INSPECTED
: 2543960 40
entsprechend ist auch die Funktion und Störanfälligkeit
gegen kapazitiv erzeugte Ströme unverändert, wie aus dem Diagramm nach Fig. 2b ersichtlich ist.
Sowohl bei der Ausbildung nach der Fig. la als auch bei der Ausbildung nach der Fig. 2a hängen die optische und
die kapazitive Züiidempfindlichkeit vom Flächenwiderstand
R0 ab und sie sind über diesen miteinander verknüpft.
Beim störpotentialkompensierten Thyristor nach der Fig. 3a
ist ebenfalls eine unsymmetrisch ausgebildete Metallisierung 10" verwendet, welche lediglich einen Teil 7a der
η -Emitterzone 7 mi* der p-Steuerbasiszone 5 kurzschließt.
Die Struktur der p-Steuerbasiszone 5 ist zwecks Erzielung
einer unmittelbar über den Emitterkurzschluß 10" wirksamen
Störpotentialkompensation derart ausgebildet, daß sich die
Flächenwiderstände R', R", R · , WA und der im Einstrahlbereich
liegende Kondensator C. sowie Kondensatoren C! ,
iz xr
C" ergeben.
Die etwa gleich großen Flächenwiderstände R' , R" liegen
wie bisher radialsymmetrisch in der p-Steuerbasiszone 5 unterhalb der η -Emitterzone 7» wie dies auch bei den
Thyristoren nach den Fig. 1, 2 der Fall ist; der Flächen-
- 11 -
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Kr
widerstand R" liegt etwa zwischen dem Rand des Emitterkurzschlusses
10" und dem Emitterkurzschluß l4 der Folge-Emitterzone
6. Im nunmehr relativ ausgedehnten Bereich der vom Emitterlcurzschluß 10" bedeckten p-Steuerbasiszone 5
ist der Flächenwiderstand Null. ·
ist der Flächenwiderstand Null. ·
Es ergibt sich eine Parallelschaltung des Flächenwiderstandes R' mit der Reihenschaltung der Flächenwiderstände
R", R"; durch diese Widerstände wird der die optische
Zündempfindlichkeit bestimmende Gesamtwiderstand festgelegt
Zündempfindlichkeit bestimmende Gesamtwiderstand festgelegt
(R2 + ni>/R£ + (R2
Erfolgt eine optische Einstrahlung in den Bereich 11, so
tritt aufgrund des Fotostromes und der Flächenwiderstände
R' , R" ein etwa kreissymmetrisches Potential φ , in der
b &
Opt ,ρ
p-Steuerbasiszone 5 und eine .geringe Potentialanhebung .
φ , ,der η -Emitterzone 7 auf, wie bei den Ausbildungen
opt, η·
nach den Fig. 1, 2.
Treten kapazitiv erzeugte Ströme in der p-Steuerbasiszone 5 auf, so tritt aufgrund der unsymmetrischen Ausbildung
dieser Zone und der aus den Kondensatoren C. unci C'1 an-
xz ir
fallenden, die Flächenwiderstände durchfließenden kapazitiven
Ströme in der p-Steuerbasiszone 5 ein Potential
φ auf, wie ebenfalls in der Fig. 3b dargestellt ist;
cap, ρ
- 12 -
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2&4396Q
Potential steigt vom Em£tter-ktirz:sch.li£fi I^t1 der* Emitterzone 6, wie im Falle der Tiiyristorea nach den. Fig. 1» 2.
bis zu einem Schcitelwert an.» bleibt dann, jedoch im Bereich des Emitterkurzschlussee 10" im wesentlichen auf
einem geringfügig abgesenkten. Wert konstant und fällt erst außerhalb dieses Bereiches bis zum Emitterkurzschluß
l4 im Bereich des Flächenwideretnndes R" ab j die η -Emitterzone 7 i«t dabei auf das Potential f + angehoben, so
cap tn
daß sich eine Potentialdifferenz Af ergibt, die nicht
zum Zünden des Thyristors ausreicht.
Das Potential f entsteht, indem das Produkt der GlIe
cap,p
der C" . R" angenähert gleich de« der Glieder C. . R·
ir ι xz δ
gemacht ist.
Die Bemessung und Aufteilung des Flächenwiderstandes R"
hängt auch mit der Zündeigenschaft des Folgethyristorbereiches 2 zusammen; um ein· gute FoIgezündung zu erreichen, ist der Flächenwiderstand R1' möglichst klein gewählt
und entsprechend groß die Kapazität des Kondensators C** Beides ist durch den etwa pilzförmigen, die η -Emitterzone
7 lediglich in deren Teil 7a und die p-Steuerbaeiszone 5
nur einseitig bedeckenden Emitterkurzechluß 10" erreicht.
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Es liegt also ein unsymmetrischer,, die η -Emitterzone 7
mit dem benachbarten radialen Teil der p-Steuerbasiszone 5
lediglich einseitig verbindender EmitterkurzschlulJ IQ" vor,
der in Verbindung vaxfc der von ihm bedeckten. p-Steuerbasiszone
5 einen Kondensator CV bildet, welcher derart mit
dem zwischen Berandang des Emitterkurzschlusses 1OM und
Emi tterkurjsscliluß l4 der η —Emitterzone 6 des Folgethyristorbereiches
2 liegenden Flächenwiderstand R" der p-Steuerbasiszone
5 abgestimmt ist, daß bei Auftreten von kapazitiv
erzeugten Strömen in der p-Steuerbasiszone 5 eine im Bereich
des Emitterkurzschlusses 10" wirksame und etwa dem Zündpotential entsprechende Potentialerhöhung auftritt, so daß
die 'anliegende η -Emitterzone 7 auf das Potential φ +
cap, η
gehoben wird und damit nur eine vern&chlässigbare Potentialdifferenz
Δ φ voxliegt, wie Fig. 3h zeigt,
cap
Die optische Einstrahlung ergibt wie bei den Thyristoren nach den Fig. 1, 2 eine relativ geringe Potentialanhebung
φ .· + der η -Emitterzone 7» während die etwa kreisförmige
opt ,η
Potentialanhebung φ . der p-Steuerbasiszone 5 groß ist,
opt ,ρ
so daß sich eine erwünschte große Potentialdifferenz Δφ
ergibt; bei Auftreten von kapazitiv erzeugten Strömen hingegen ergibt sich eine große unsymmetrische Potentialanhebung
φ + der η -Emitterzone 71 so daß sich eine erö Tcap,n
wünschte kleine Potentialdifferenz Aq>
ergibt.
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- Ik -
Die durch die optische Einstrahlung in der η -Emitterzone 7 erzeugte Potentialanhebung φ . + bleibt dagegen klein,
O J) "C f IX
da im gesamten, vom Emitterkurzschluß 10" bedeckten Bereich
der p-Steuerbasiszone 5 kein Fotostrom fließt.
Dbjt Thyristor nach der Fig. k. ist mit einer Potentialbegrenzung
ausgerüstet.
Hierfür ist gegenüber dem radial unsymmetrisch gestalteten und durch den Emitterkurzschluß 10" abgedeckten Teil der
p-Steuerbasiszone 5 ein Bereich 13 mit einer äußeren η -Zone
12 und Kontaktierung 15 vorgesehen. Um eine Diodenwirkung
zu erzielen, ist im Bereich 13 beispielsweise eine Rekombinationszentren-Diffusi
on durchgeführt; dieser Bereich hat dadurch nicht mehr die Wirksamkeit eines Thyristors. Es
kann auch im Bereich 13 anstelle der η -Zone 12 eine Metall-Halbleiterdiode ausgebildet werden. Hierfür wird
die Metallisierung 15 auf den gesamten Bereich 13 ausgedehnt und mit der Metallisierung 9 kurzgeschlossen. Die
Dotierungskonzentration der Steuerbasiszone 5 im Bereich 13 und die Art der Metallisierung 15 müssen den Erfordernissen
einer Met all-Halb.1 eiterdiode entsprechen.
Der Einstrahlbereich 11 mit dem pn-Ubergangskondensator
C. , die pn-Übergangskondensatoren C! , CV sowie die
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ORlG(NAL INSPECTED
Flächenwiderstände R', R" des Einstrahlbereiches und der
Flächenwiderstand R" in der p-Steuerbasiszone 5 entsprechen den beim Thyristor nach der Fig. 3»·
Für die Potentialbegrenzung im Bereich 13 ist in der p-Steuerbasiszone 5 unter der η -Zone 12 ein Flächenwider
stand Ri geschaffen, an den sich der Flächenwiderstand H'
anschließt, über den der Strom zum Emitterkurzachluß lk*
der Emitterzone 6 des Folgethyristerbereiches 2 abfließt.
Die η -Zone 12 bildet mit dem Bereich 13 der p-Steuerbaai zone 5 eine Potentialbegrenzungsdiode D, wi· diea gestrichelt
angedeutet ist.
Wird am Punkt K 'das Potential aufgrund von auftretenden
kapazitiv erzeugten Strömen größer als etwa 0,7 V, so
fließt der Strom nicht mehr über den Flächenwideratand R. sondern in die einen vernachläsaigbaren Widerstand aufweisende
η -Zone 12 und weiter zur Kontaktierung 15 und durch den sehr kleinen Flächenwiderstand R' zum Emitterkurzschluß
ld1.
Damit ist das Potential am Punkt K bei unterschiedlichaten kapazitiven Strömen begrenzt\ diese Potentialbegrenzung
tritt nur im die η -Emitterzone 7 teilweise umgebenden
Bereich 13 ein.
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Licgen die aus den. Kondensatoren, austretenden kapazi.-ti.vert
Ströme unter der durch die Diode D vorgegebenen Grenze,
so tritt für den Strom des zentralen. Kondensators C. im
Punkt K eine Stromscheidung in dem Sinne auf, daß dessen
geteilte Ströme radial nach allen Richtungen fließen; die aus dem Kondensator C! austretenden Ströme fließen radial
in Richtung der Emitterkurzschlüsse jA1 und die aus dem
Kondensator CV austretenden Ströme fließen radial in Richtung der Emitterkurzschlüsse ΐΛ der η -Emitterzone 6
des Folgethyristorbereiches 2.
Der Punkt K bildet einen Stromscheitel, wenn die Kondensatoren
C! , C1.1 etwa gleich groß sind und die Flächenwiderstände
R", R" etwa den Flächenwiderständen R', R. entsprechen.
Im Falle unzulässig hoher kapazitiv erzeugter Ströme wird der Flächenwiderstand R^ über die Diodenwirkung der η -Zone
12 praktisch kurzgeschlossen, so daß dadurch in Richtung der Emitterkurzschlüsse 1A' ein größerer Strom als in Richtung
der Emitterkurzschlüsse lA fließt; über den Flächenwiderstand
RU wird vom Kondensator C her praktisch kein oder nur ein sehr geringer kapazitiver Strom fließen;
entsprechend verlagert sich der Stromscheitel und das Potentialmaximum in Richtung des Emitterkurzschlusses 10".
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ORIGINAL INSPECTED
Thyristor mach der Fig. 3® ira gXeiCihem Bereich der
p-Steuearab.asi.s:z<ßaie 5 !««üslä-cla der relativ Jcleiiae
■widerstaaaal R* voariianfleja. ist, er:gi5j-£ sieb, aaunaeltr eine erhöhte GeEaTOtfläciaeiivdLdearstaiMisltoMiiEÄtioii R", ΗΛ, H", R",
so daß das enfox-deirliclae Zusulpoibeiiltial für den Pilot-•tfeyristo3"33C3reicIi sai/fc kleineren Fotoströineaa erzieli wird
und die LicnteB^findliclikeit gesteigerit ist.
Die potentialbegrenzcnde n —Zone 12 umgibt die der* Zündung
dienende, gegenüber der Ausbildung nach Fig. 3* verlängerte
η -Emitterzone 7 zu etwa dreiviertel, wodurch die Wirksam keit der Potentialbegrenzung und Lichtempfindlichkeit gesteigert
ist.
Die Fig. 5a zeigt nochmals eine ausschnittsweise Ansicht
der Oberfläche des Thyristors nach der Fig. 4 mit der
η -Emitterzone 6 des Folgethyristorbereiches und deren Kontaktierung 9>
der p-Steuerbasiszone 5 mit deren Emitterkurzschluß
10", dessen Vorsprung mit dem Teil 7£ ^er n ~
Emitterzone 7 des Pilotthyristorbereiches Kontakt macht, und der zusammen mit der p-Steuerbasiszone 5 als Diode
wirkenden η -Zone 12, die über die Kontaktierung 15 mit
der p-Steuerbasiszone 5 auch ohmisch verbunden ist.
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030015/0617 i copY
κ.
Das qualitative Potentialdiagramm nach Fig. 5» zeigt die
Zündfall auftretenden Potentialformen.
Erfolgt eine optische Einstrahlung, so bildet sich im unter
der n -Emitterzone 7 liegenden Bereich der p-Steuerbasiszone
5 eira. maximales Potential φ . aus. Der Potential-
opt ,p
fußpunfct f ist die Metallisierung 9 der η -Emitterzone
des Folgethyristors. Vie weiter ersichtlich, wird der unterhalb des Emitterkurzschlusses 10" liegende Bereich
der p-Steuerbasiszone 5 geringfügig auf das Potential
φ , _„ angehoben und ebenso die η -Emitterzone 71 da
Opt xU
diese im Bereich 7a durch den Emitterkurzschluß 10" mit
diesem Bereich der p-Steuerbasiszone 5 verbunden ist ; φ . + ist also gleich φ . „„,,.
Topt,n ö Topt,10"
Die Potentialdifferenz ΔΦ . zwischen den Potentialen
opt
-φ , + und φ , ist das Zündpotential.
Topt,ii Topt,p L
In der Fig. 5C ist die Potentialanhebung bei Auftreten
kapaztiv erzeugter Ströme dargestellt.
Entsprechend der U-förmigen Ausbildung der nichtlineare Charakteristik aufweisenden η -Zone 12 tritt an dieser ein
begrenztes Potential φ , . auf. Das im Bereich des ° cap,lim
Emitterkurzschlusses 10" in der ρ-Steuerbasiszone 5 kapazitiv
erzeugte Potential φ „ ist nunmehr ganz wesent-
c ap j IU
- 19 -
030015/0617
28^3960
lieh angehoben und über den Emitterkurzschluß 10" an die
η -Emitterzone 1 gelegt, die somit das Potential φ +
hat.
Die η -Emitterzone 7 ist damit auf ein derartiges Potential angehoben, daß die Potentialdifferenz Δ φ zwischen dem
cap
maximalen Störpotential Φ des unter der η -Emittercap
,ρ
zone 7 liegenden Bereiches der p-Steuerbasiszone 5 und dem
Potential φ +der η -Emitterzone 7 nicht zur Störcap,n
zündung au s re icht.
Tritt ein noch größeres Störpotential φ als darge-
cap,p
stellt auf, so hebt sich zwar auch das Kompensationspotential φ .._.„ und damit auch das Potential φ +, jedoch
■ cap,10" cap,η ' °
nicht das Begrenzungspotential φ -ι · 5 dadurch wird
erreicht, daß bei einer Erhöhung des Störpotentials φ
cap, ρ
durch stärkere Störströme das Maximum dieses Störpotentials in weit geringerem Maße als ohne diese Begrenzung ansteigt,
so daß die Potentialdifferenz Δφ weiterhin klein genug
cap
bleibt, um Störzündungen zu vermeiden.
Die Fig* 6a ^eigt einer Ausschnitt e^nes nicht störpotentiallcompensierten
Thyristors, der im Randbereich entweder optisch oder elektrisch zündbar ist.
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030016/061?
Mit 1 ist der Pilotthyristor- und mit 2 der Folgethyristorbereich bezeichnet.
Die elektrische Zündung erfolgt über den nahe der η -Emitterzone
liegenden Kontakt 20, an den ein positiver Steuerstrom gelegt wird j ein gegegenüber dem Kontakt 20 relativ
langer Streifenkontakt 21 verbindet die η -Emitterzone 7
mit der p-Steuerbasiszone 5 und bildet im Bereich 21a den Emitterkurzschluß.
Zum Verständnis der Wirkungsweise bei du/dt-Belastung 3ind
pn-Übergangskondensatoren C bis C0 und Flächenwiderstände
R bis R0 angedeutet; der Flächenwiderstand R
JV J £ J\J
endet am Emitterkurzschluß l'i der η -Emitterzone 6 des
Folgethyristorbereiches 2; dieser Widerstand muß ausreichend niedrig gehalten werden, um das an ihm auftretende',
durch die kapaz\iven Ströme der Kondensatoren C- , C„o
Jx J«£
verursachte Störpotential kleinzuhalten, um so eine ungewollte Zündung des Folgethyristorbereiches 2 zu vermeiden.
Wie durch den gestrichelten Pfeil angedeutet, fließt auch
ein kapazitiver Strom von der Randzone des Pilotthyristorbereiches
1 zur Kathodenmetallisierung 9, der nicht unterhalb der η -Emitterzone 7 durch die p-Steuerbasiszone 5
führt; dieser Strompfad ist durch den gestrichelten Widerstand
R„- dargestellt, der mit den Kondensatoren C_o und
JJ J^
- 21 -
030015/0617
28A398Q
und C0 verbunden ist;' auch dieser-Strom fließt über den
Widerstand R o zum Emitterkurzschluß lk ab.
Treten kapazitiv erzeugte Störströme in den Kondensatoren C_o bis Cq auf, so fließen diese über die Widerstände
R _ bis Ro„ in Richtung des Emitterkurzschlusses lk ab;
die dadurch hervorgerufene Störpoteritj.alerhöhung im Randbereich
(C00) der p-Steuerbasiszone 5 führt zur Störzündung.
Eine Verminderung der Storzündung kann erreicht werden,
indem der Kondensator C00 durch Randverkleinerung des
Pilotthyristorbereiches 1 verringert und indem der Kondensator C verringert wird; eine Verkleinerujig der Fläche
des Kondensators C„ führt auch zu einer Verkleinerung des Widerstandes R0.,. Die Widerstände R0 „, R00 sind nun
Jl , JlJ"
maßgebend für die gewollte Zündung; wird die Störziüxidempfindlichkeit
durch Verringerung der Widerstände R.,, R00
verringert, so sinkt jedoch auch die gewollte Zündempfindlichkeit und damit wird ain höherer Steuerstrom benötigt.
Wie aus dem Potentialdiagramm nach Fig. 6b ersirHlich,
liegt beim nicht storpotentialkompensierten Thyristor nach
Fig. 6a die Kathodenkontaktierung 9 des Folgethyristors 2
auf Nullpotential. In der Steuerbasiszone 5 treten zwischen
- 22 -
030013/0617
2843980
κ,
den Emitterkurzschlüssen lA bei kapazitiver Belastung
Potentialerliöhungen φ, auf, die durch genügend dichte
ic
Anordnung der Emitterkurzschlüsse niedrig gehalten werden
können, so daß eine ungewollte Zündung des Folgethyristors 2 vermieden ist.
Vom dem Rande der Kontaktierung 9 am nächsten, liegenden
Emitterkurzschluß lA bis zum Rande der η -Emitterzone 6
ergibt sich bei kapazitiver Belastung ein relativ steiler Anstieg des Störpotentials φ in der Steuerbasiszone 5»
cap ,ρ
der bis zum Rand des Emitterkurzschlusses 21 des Pilotthyristors 1 abflacht, im Bereich dieses Kurzschlusses
konstant bleibt und über diesen wird dieses Potential auf die η -Emitterzone 7 übertragen.
Das kapazitiv erzeugte Potential φ in der Steuer-
cap,p
basiszone 5 unterhalb der η -Emitterzone 7 steigt weiter
etwa parabelförmig an und erreicht am Randbereich 7h in
der p-Steuerbasiszone 5 sein Maximum, an dem damit auch die zur ungewollten Zündung führende Potentialdifferenz
Δφ auftritt. Im Bereich der für die elektrische Zündung
vorgesehenen Elektrode 20 bleibt das Potential <r kon-
oap ,p
sfcant und steigt zum Rand des Thyristors mir noch wenig
an.
- 23 -
030015/0617
Bei der optischen Zündung tritt ebenfalls in der p-Steuerbasiszone
5 unterhalb des Randbereiches Jh der η -Emitterzone
7 das maximale optische Potential φ , auf, da über
opt ,ρ
den Flächemviderstand Rn nur ein geringer Teil des Fotostromes
fließt, während der überwiegende Teil über den
Flächenwiderstand R abfließt.
Flächenwiderstand R abfließt.
Auch bei der optischen Zündung wird die η -Emitterzone 7
im Potential φ . + leicht angehoben, die Potential-Topt
,n ö '
differenz Αφ ist jedoch so groß, daß eine Zündung erfolgt
.
Beim elektrischen Zünden über die Elektrode 20 treten
nicht weiter dargestellte Potentialänderungen auf, die im
wesentlichen dem'~optischen Potentialverlauf entsprechen;
das Pot entialitiaxiinum in der p-Steuerbasiszone 5 tritt wieder unterhalb der Berandung 7b der η -Emitterzone 7 auf
und fällt dann linear in Richtung des Emittei'kurzschlusses 21 ab.
nicht weiter dargestellte Potentialänderungen auf, die im
wesentlichen dem'~optischen Potentialverlauf entsprechen;
das Pot entialitiaxiinum in der p-Steuerbasiszone 5 tritt wieder unterhalb der Berandung 7b der η -Emitterzone 7 auf
und fällt dann linear in Richtung des Emittei'kurzschlusses 21 ab.
Beim störpotentialkompensierten Thyristor nach der Fig. 7a
sind der Steuerkontakt 20 und der Emitterkurzschluß 21' an der η -Emitterzone 7 des Hilfsthyristorbereiches 1 gegenüber
der Ausbildung nach der Fig. 6a zum Thyristorrand hin versetzt
angeordnet.
- 24 -
030015/0617
Die pn-Übergangskondensatoren. sind mit C* bis C* wmd die
Flächenwidergtände mit RJ. bis RJ, bezeichnet % wobei ein
weiterer Widerstand R', angedeutet ist t der mit d.en. Widerständen
Rln bis R~o in Reihe liegt. Der Kondensator C* ist
durch den unterhalb des Emitterkurzschlusses 2t1 liegenden
Bereich der p-Steuerbasiszone 5 gebildet.
Die Bemessung der Kondensatoren CI , C' ist derart, daß das am Kondensator Ci2 auftretende Störpotential etwa
gleich dem maximal am Kondensator C' auftretenden Störpotential ist, das also in der p-Steaerfaasiszone 5 unterhalb
der η -Emitterzone 7 auftritt.
Die η -Emitterzone 7 wird nunmehr mittels des Bereiches 21'a des Emitterkurzschlusses 21' im Störfall auf ein
Potential angehoben, das durch den kapazitiven Strom des Randkondensators C' und das dadurch am Widerstand Ri0
entstehende Störpotential gegeben ist.
Damit ist die Potentialdifferenz zwischen dem unterhalb der η -Emitterzone 7 in der p-Steuerbasiszone 5 auftretenden
Störpotential und dem der η -Emitterzone 7 erteilten Potential
so gering, daß eine ungewollte Zündung nicht auftritt.
Die gewollte Zündung wird eingeleitet entweder durch optische Einstrahlung in die η -Emitterzone 7 oder durch Anlegen
- 25 -
030015/0617
einer Zündleistung an den Zündkontakt 20.
Bei der Zuführung von Steuerstrom über den Kontakt 20
fließt ein Teil des Stromes über die Widerstände Ί*Ιλ » R.lo
ab und ein anderer Teil Tiber die Widerstände Ri1 -bis
und wieder über -R*
Die elektrische Zündung wird über den letzteren Strompi'ad.
eingeleitet.
Da der Emitterkurzschluß 21· nunmehr im Randbereich des
Thyristors angeordnet ist, fließt der optisch erzeugte Zündstrom über die Widerstände RI., RI0 ab. Um gleiche
JX J «
Zündempfindlichkeit wie beim Thyristor nach Fig. 6a zu
erreichen, werden die Flächenwiderstände RI1, Rio entsprechend
größer bemessen.
Wie vorstehend ausgeführt, ist der Flächenwiderstand RIq
klein gehalten und der kapazitive Strom des Übergangkondensators C'p fließt im wesentlichen über diesen Widerstand
ab und die dadurch an diesem Widerstand erzeugte Potentialerhöhung entspricht dabei e+na de"" ar der Reiherschaltung
der Widerstände RI1, RI/, erzeugten Potentialerhöhung,
die durch den im wesentlichen nur durch diese Widerstände fließenden Strom des Kondensators C* auftritt«
Über den Widerstand R' fließt damit bei kapazitiver Be-
030015/0317
Copy
lastung praktisch kein" kapazitiver-Strom.
Die Bemessung des Widerstandes R* erfolgt durch Wahl
einer "bestimmten Länge des streifenförmigen Emitterkurzschluases
21' .
Wie aus dem Potentxaldiagraram nach der Fig. 7D ersichtlich
liegen nunmehr die Maxima des kapazitiv erzeugten St örpotentials
φ und des optischen Zündpotantials φ ,
r cap,ρ optfp
innerhalb der p-Steuerbasiszone 5 etwa in der Mitte der
n -Emitterzone 7·
Der Verlauf des kapazitiv erzeugten Potentials φ im
cap, ρ
rechten Teil des Diagramms ähnelt dem im Potentialdiagramm nach der Fig. ob. Das Potential φ steigt bis zum Rand
Tcap,p
der η -Emitterzone 6 wieder steil an, steigt dann weniger steil bis zur Elektrode 20, bleibt in deren Bereich konstant,
und steigt dann sehr steil an. Die Vergrößerung des
Potentials φ gegenüber dem nach Fig. 6b ist durch den
cap ,ρ
vergrößerten Flächenwiderstand R' bewirkt. Der Emxtterkurzschluß
21' hat ein stark angehobenes Potential φ ,
cap,e
das etwa dem Maximum des Potentials φ entspricht: das
Ycap,p * '
Potential φ ist über den Emxtterkurzschluß 21' auf die
cap, e
η -Emitterzone 7 übertragen, so daß sich eine Potentialdifferenz
Δ φ ergibt, die zur Zündung des Thyristors nicht ausreicht. o_
030015/0617 c0PY
Bei der optischen Zündung fließt der Fotostrom in einer
Richtung über die Widerstände Rl.., R-/, , Rin und in der
anderen Richtung über die Widerstände R'o, R' , R' ab.
Jd, JJ JO
Damit wird auch der Emitterkurzschluß 21* nur relativ
gering angehoben und entsprechend" erhält die η -Emitterzone
7 nur ein geringes Potential "P+ +} das in der
opx f χι
p-Steuerbasisauno 5 erzeugte Potential ψ . ist dem-
opt ,p
gegenüber so groß, daß eine Potentialdifferenz Δφ , ent-
Op"C
steht, welche· die Zündung des Thyristors bewirkt.—·
Die elektrische Zündung über die Elektrode 20 führt zu einem Steuerbasispotential φ .. , dessen Maximum unterhalb
des rechten Randes der η -Emitterzone 7 liegt ; durch die auftretende Potentialdifferenz Δψ wird der Thyristor
gezündet.
Die Größe der Flächenwiderstände der p-Steuerbasiszone 5
ergibt sich durch ihre geometrische Form durch Bemessung der Dicke dieser Zone und durch den Verlauf der Störstellendiffusion.
Die Dicke dieser Zone 5 kann durch bekannte maskierte Ätzverfahren entsprechend der erforderlichen
Flächmviderstände unterschiedlich ausgebildet sein.
Zusätzlich oder alternativ können auch mehrere teilweise maskierte Steuerbasis-Diffusionen mit entsprechend unterschiedlichem
Verlauf des Diffusionsprofils verwendet werden.
030015/0617 0RIG1NAL 1NspECTH).
Claims (3)
- Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH 6 Frankfurt 70, Theodor-Stern-Kai 1F 78/33Pat ent ansprücheStörpotentialkompensierter Thyristor mit mindestens vier Zonen unterschiedlichen Leitfähigkeittyps, wobei die Außenzonen mit Hauptelektrodenmetallisierungen versehen sind und ein Bereich der einen Außenzone mit einem direkt benachbart an die Oberfläche tretenden Bereich der anliegenden Zwischenzone und den folgenden Zonen einen Pilotthyristorteil bildet, während der restliche Bereich dieser Außenzone und der anliegenden Zwischenzone mit den folgenden Zonen einen Folgethyristortei.1 bildet, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (7a) des dem Pilotthyristorteil (l) zugeordneten Bereiches (7) der Außenzone über eine Metallisierung (10", 21') mit einem Teil des direkt benachbart an die Oberfläche tretenden Bereiches der anliegenden Zwischenzone (5) verbunden ist und daß diese beiden Bereiche geometrisch030016/0817ORIGINAL INSPECTEDderart gestaltet sind, daß die sich aus dem vorwärtssperrenden pn-übergang (I) ergebenden Kondensatoren und die Flächenwiderstände des dem Filotthyristorteil (I)-zugeordneten Bereichs der Zwischenzone (5) derart bemessen und verteilt sind, daß in dem benachbarten, über die Metallisierung (10", 21·) niit dem Teil (7a) des Bereiches (7) de*· Außenzone verbundene Bereich der Zwischenzone (5) bei Auftreten von Vorwärts-Sperrströmen oder kapazitiv erzeugten du/dt-Sperrströmen ein zur Kompensation· herangezogenes Potential (φ nll o..)cap j lu y Cä\entsteht, welches näherungsweise dem unterhalb des Bereiches (7) der Außenzone in der Zwischenzone (5) auftretenden maximalen Störpotential (φ ) entspricht, während bei einer optischen oder elektrischen Zündung in dem dem Teil (7a) benachbarten, an die Oberfläche tretenden Bereich der Zwischenzone (5) ein Potential(^ 4- -mn) entsteht, welches wesentlich kleiner als das opt,xuunterhalb des Außenzonenbereiches.(7) in der anliegenden Zwischenzone (5) erzeugte maximale Zündpotential
- 2. xliyrxscor nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an die Oberfläche tretende Bereich der an den Bereich (7) der Außenzone anliegenden Zwischenzone (5) in seiner Geometrie und/oder in seinen Flächenwider-03001 B/0617ständen unsymmetrisch ausgebildet ist und beide Bereiche über- die Metallisierung (10", 21') miteinander verbunden sind.
- 3. Thyristor nach Anspruch 1 und· 2, dadurch gekennzeichnet, daß das in der Zwischenzone (5) in Nähe des Außenzonen-bersiches (7) auftretende Störpotential (φ ) teil-cap,pweise mittels eines Elementes (12) mit nichtlinearer
Charakteristik begrenzt ist.030015/0617
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782843960 DE2843960A1 (de) | 1978-10-09 | 1978-10-09 | Stoerotentialkompensierter thyristor mit mindestens vier zonen unterschiedlichen leitfaehigkeittyps |
| US06/081,805 US4282542A (en) | 1978-10-09 | 1979-12-04 | Interference-potential-compensated thyristor comprising at least four zones of different type of conductivity |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782843960 DE2843960A1 (de) | 1978-10-09 | 1978-10-09 | Stoerotentialkompensierter thyristor mit mindestens vier zonen unterschiedlichen leitfaehigkeittyps |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2843960A1 true DE2843960A1 (de) | 1980-04-10 |
| DE2843960C2 DE2843960C2 (de) | 1991-01-10 |
Family
ID=6051756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782843960 Granted DE2843960A1 (de) | 1978-10-09 | 1978-10-09 | Stoerotentialkompensierter thyristor mit mindestens vier zonen unterschiedlichen leitfaehigkeittyps |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4282542A (de) |
| DE (1) | DE2843960A1 (de) |
Cited By (1)
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| US6339249B1 (en) * | 1998-10-14 | 2002-01-15 | Infineon Technologies Ag | Semiconductor diode |
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-
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Also Published As
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| US4282542A (en) | 1981-08-04 |
| DE2843960C2 (de) | 1991-01-10 |
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