DE284322C - - Google Patents
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- DE284322C DE284322C DENDAT284322D DE284322DA DE284322C DE 284322 C DE284322 C DE 284322C DE NDAT284322 D DENDAT284322 D DE NDAT284322D DE 284322D A DE284322D A DE 284322DA DE 284322 C DE284322 C DE 284322C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/18—Control systems or devices
- B66C13/40—Applications of devices for transmitting control pulses; Applications of remote control devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/08—Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
- B66C2700/088—Remote control of electric cranes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control And Safety Of Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fernsteuerung für führerlose Elektrohängebahnkatzen
und bezweckt, mit lediglich zwei Schleifleitungen eine sichere Steuerung der dem Führer
unsichtbaren Katze von einer ortsfesten Anlaßvorrichtung aus zu ermöglichen.
Die bekannten Fernsteuerungen dieser Art waren in ihrer Funktion sehr . unsicher und
von vielen Zufälligkeiten abhängig, waren
ίο teilweise selbsttätig in der Einleitung der
Bewegungen, so daß der Steuermann nicht nach Belieben jede gewünschte Bewegung erzielen konnte, oder erforderten besondere
schrittweise bewegte Schalter auf der Katze selbst, so daß für eine Bewegung stets mehrere
Stromstöße seitens des Steuermannes abgegeben werden mußten.
Die. vorliegende Fernsteuerung beseitigt nun alle diese Übelstände und gestattet dem Steuer-
ao mann eine vollständige Kontrolle über die Bewegungen der Laufkatze unter Benutzung
nur zweier Schleifleitungen und unter Fortfall besonderer Schaltwalzen auf der Laufkatze
selbst.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Stromverlauf für die Einleitung der verschiedenen
Bewegungen, als Rechtsfahren, Linksfahren, Heben und Senken, wiedergegeben.
In sämtlichen Figuren ist der Fahrmotor mit i, der Hubmotor mit 4 bezeichnet; der
Fahrschalter ist mit 2, sein zugehöriger Stellmagnet mit 3, der Hubschalter mit 5 und
dessen Stellmagnet mit ,6 angegeben. 31 und 32 sind zwei Kontakthebel, welche durch die
Solenoide 7 und 8 umgeschaltet werden.
Von den ortsfesten Kontrollern 15 und 16
führen die fest angelegten Leitungen 13 und 14 zu den Freileitungen 11 und 12, von denen
die Stromabnehmer 9 und 10 den Strom den Steuerelektromagneten 3 und 6 zuführen.
Steht der Fahr- bzw. Hubkontroller, wie in Fig. ι angegeben auf Null, so wird weder eine
Fahr- noch eine Hubbewegung der Katze eingeleitet.
In Fig.-2 ist der Schalthebel 17 des Kontrollers
15 von der Nullstellung aus nach links gedreht, was einem Linksfahren der Katze
entspricht. Der Stromverlauf ist hierbei folgender :
Vom positiven Pol über den Hebel 17 durch die Vorschaltwiderstände W zu der festen
Leitung 13, von letzterer zur Schleifleitung 12 über den Stromabnehmer 10, die Leitung 25
zur Brücke-31, welche, da das Solenoid 7 stromlos ist, durch die Schwere des Solenoidkernes
die gezeichnete Stellung einnimmt. Von da zur Leitung 26 durch die Wicklung des Solenoides
8, dessen Kern dadurch gehoben wird, zum Fahrumschalter 2, über dessen Ringbelag
durch den Anker des Fahrmotors 1 und seinen Feldmagneten zur Erde E. Der
Motor ι läuft hierbei in Richtung des Pfeiles um; der Hubmotor 4 steht still.
Soll die Katze rechts fahren, so werden unter Umlegung des Hebels 17 nach rechts von der
Nullstellung zwei voneinander unabhängige Stromkreise gleichzeitig eingeschaltet, nämlich
einmal der bereits für das Linksfahren erwähnte Hauptstromkreis über den Stellhebel 17, die
Widerstände W1, die Leitung 13 usw., ferner
aber ein zweiter Nebenstromkreis, welcher von der Leitung 26 am Punkte A abzweigt,
über die Leitung 27 und die vom Hauptstromkreis durch Erregung des Solenoides 8 eingestellte
Brücke 32 zum Solenoid 3 läuft, dessen dadurch gehobener Kern den Fahrschalter 2
mitnimmt und in die Stellung für »Rechtsfahren« bringt, so daß der Fahrmotor 1 nunmehr
im umgekehrten Sinne des Pfeiles unter Einwirkung des Hauptstromkreises sich dreht,
während der Nebenstromkreis für das Solenoid 3 durch den Stromabnehmer 9, die Schleifleitung
11, die feste Leitung 14, die Kontaktschienen 21 und die unter dem Stellhebel 17
befindliche, mit letzterem auf gleicher Achse angebrachte Kontaktzunge 19 zum Erdän-Schluß
E1 geschlossen wird.
Ist die Bewegung des Motors 1 für Rechtsfahren erst einmal eingeleitet und wird der
Hebel 17 noch weiter nach rechts gedreht, bis alle Widerstände W1 ausgeschaltet sind,
so wird durch die Zunge 19 vermittels der Kontaktschiene 2ia ein Widerstand 23 in
den Nebenstromkreis eingeschaltet, welcher Solenoid 3 vor zu starker Belastung und dadurch
bedingtem Durchbrennen schützt. Damit ferner der Fahrmotor 1 nicht sofort beim
Umlegen des Stellhebels 17 anläuft, muß die erste Vorstufe des Anlaßwiderstandes PF1 entsprechend
groß bemessen werden, so daß das Anlaufen des Motors 1 auch tatsächlich erst
dann erfolgt, wenn das Solenoid 3 den Fahrschalter 2 auf »Rechtsfahren« umgestellt hat.
In Fig. 3 ist der Schalthebel 18 - des ■ Kontrollers
16 von der Nullstellung aus nach oben bewegt, was einem Heben der Last entspricht.
Der Stromverlauf ist hierbei folgender:
Vom positiven Pol über den Hebel 18 durch die Vorschaltwiderstände Wi zu der festen
Leitung 14; von letzterer zur Schleifleitung 11
über den Stromabnehmer 9, die Leitung 28 zur Brücke 32, welche, da das Solenoid 8 stromlos
ist, durch die Schwere des Solenoidkernes die gezeichnete Lage einnimmt. Von da zur
Leitung 29 durch die Wicklung des Solenoides 7, dessen Kern dadurch gehoben wird, zum Hubumschalter
5, über dessen Ringbelag, durch den Anker des Hubmotors 4 und seinen Feldmagneten
zur Erde E2. Der Hubmotor 4
läuft hierbei in Richtung des Pfeiles um; der Fahrmotor 1 steht still.
Soll ein Senken der Last eintreten, so werden unter Senken des Hebels 18 unter die Nullstellung,
zwei voneinander unabhängige Stromkreise gleichzeitig eingeschaltet, nämlich einmal
der bereits für das Heben erwähnte, über den Stellhebel 18, die Widerstände W3, die Leitung
14 usw. fließende Hauptstromkreis, ferner aber ein zweiter Nebenstromkreis, welcher von
der Leitung 29 im Punkte A1 abzweigt, über die Leitung 30 und die vom Hauptstromkreis
durch Erregung des Solenoides 7 eingestellte Brücke 31 zum Solenoid 6 läuft, dessen dadurch
gehobener Kern den Hubschalter 5 mitnimmt und in die Stellung für »Senken« bringt,
so daß der Hubmotor 4 nunmehr im umgekehrten Sinne des Pfeiles unter Einwirkung des Hauptstromkreises sich dreht, während der
Nebenstromkreis für das Solenoid 6 durch den Stromabnehmer 10, die Schleifleitung 12,
die feste Leitung 13, die Kontaktschiene 22 unter die unter dem Stellhebel 18 befindliche,
mit letzterem auf gleicher Achse angebrachte Kontaktzunge 20 zum Erdanschluß ΈΆ geschlossen
wird.
Ist die Bewegung des Motors für das Senken der Last erst einmal eingeleitet und wird
diese Bewegung durch Weiterdrehen des Hebels 18 durchgeführt, bis alle Widerstände W3 ausgeschaltet
sind, so wird durch die Zunge 20 vermittels der Kontaktschiene 22a ein Widerstand
24 in den Nebenstromkreis eingeschaltet, welcher das Solenoid 6 vor zu starker Belastung
schützt. Damit aber der Hubmotor 4 nicht sofort beim Herabbewegen des Hebels 18
anläuft, muß die erste Vorstufe des Anlaßwiderstandes W3 entsprechend groß gewählt
werden, so daß das Anlaufen des Motors 4 tatsächlich erst erfolgt, wenn das Solenoid 6
den Hubschalter 5 auf »Senken« umgestellt hat.
Ein Vergleich der vier Stellungen des Kontrollerhebels und der vier dadurch hervorgebrachten
Stromläufe läßt eine gewisse Ähnlichkeit bzw. Symmetrie zwischen »Linksfahren« und »Heben« einerseits, sowie zwischen
»Rechtsfahren« und »Senken« anderseits erkennen, da beim »Linksfahren« und »Heben« nur
je ein Stromkreis eingeschaltet ist, während beim »Rechtsfahren« und »Senken« zwei Stromkreise
eingeschaltet werden, deren einer vollständig mit demjenigen für »Linksfahren« bzw.
»Heben« identisch ist, während der andere hiervon kurz vor der Kontaktbrücke abgezweigt
ist und lediglich über das Umschaltsolenoid und die entgegengesetzte Schleifleitung
zur Erde führt.
Zur Ausführung von Doppelbewegungen kön-η en beide Stellhebel 17 und 18 zwangläufig
etwa durch ein Kardangelenk miteinander mechanisch verbunden werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Fernsteuerung für Elektrohängebahnkatzen mit zwei Schleif leitungen, gekennzeichnet durch die Verbindung zweier ortsfester Kontroller mit zwei den Fahr- bzw. Hubmotor auf der Katze anlassenden direkten Hauptleitungen und zeitweise gleichzeitig eingeschalteten Neben- oder Zweigleitungen, welche durch ein in ihnen liegendes Solenoid den Fahr- bzw. Hubschalter umstellen, so daß der Fahr- bzw. Hubmotor in entgegengesetzter Richtung umläuft, wo-bei diese Zweigleitungen durch ein in der Hauptleitung liegendes Solenoid mit Doppelkontakthebel geschlossen werden.
- 2. Fernsteuerung für Elektrohängebahnkatzen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung einer besonderen kürzeren, unterhalb der Kontrollerstellhebel angeordneten, zur Schließung der Nebenstromkreise dienenden Kontaktzunge, welche auf mehreren Kontaktschienen anfangs ohne und am Ende der Bewegung der Kontrollerhebel mit Einschaltung von Widerständen zur Entlastung der Nebenschlußsolenoide gleitet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE284322C true DE284322C (de) |
Family
ID=539814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT284322D Active DE284322C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE284322C (de) |
-
0
- DE DENDAT284322D patent/DE284322C/de active Active
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