DE2842945C3 - Schaltung zur Erzeugung eines Steuersignals zur Steuerung des Übertragungsmaßes von elektronisch steuerbaren Verstärkungs-oder Dämpfungsgliedern - Google Patents
Schaltung zur Erzeugung eines Steuersignals zur Steuerung des Übertragungsmaßes von elektronisch steuerbaren Verstärkungs-oder DämpfungsgliedernInfo
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Description
Kennlinie des Übertragungsgliedes ändert sich der Strom bei dieser Schaltung exponentiell mit dem
Potential am Emitter des weiteren Transistors.
Vorteilhaft wird bei dieser Schaltung mit dem Verbindungspunkt der Kollektoren der Transistoren
des Übertragungsgliedes eine erste Stromspiegelschaltung und von der Kollektorleitui'g des weiteren
Transistors eine zweite Stromspiegelschaltung gesteuert, wobei mit den Stromspiegelschaltungen Diodenketten,
die als steuerbare Widerstände dienen, symmetrisch angesteuert werden können (Anspruch 5).
Schließlich kann dem Übertragungsglied der Strom zwecks Potentialanpassung über eine oder mehrere
Emitter-Basis-Strecken von Transistoren zugeführt werden (Anspruch 6).
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert.
In Fig. i ist eine bekannte Kompressionsschaltung dargestellt, und in F i g. 2 eine Schaltung mit den
erfindungsgemäßen Merkmalen, die sich auf eine Ausführungsform des in Fig. 1 dargestellten internen
Übertragungsgliedes 12 bezieht.
Anhand der Fig. 1 soll das Prinzip der bekannten Schaltung gemäß DE-PS 24 06 285 erläutert werden.
Die der Klemme 1 zugeführten Nutzsignale gelangen über einen Widerstand 3 zu dem Eingang eines in
seinem Übertragungsmaß veränderbaren Verstärker 4 mit einem elektronisch steuerbaren Widerstand 5 im
Gegenkopplungsweg. An einer Ausgangsklemme 2 ist ein in seiner Dynamik komprimiertes Signal abgreifbar, jo
Die pegelabhängige Steuerung des elektronisch steuerbaren Verstärkers 4 kommt dadurch zustande, daß die
an seinem Ausgang auftretenden Signale über einen Widerstand 7 auch dem Eingang eines weiteren
steuerbaren Verstärkers 8 mit einem elektronisch steuerbaren Widerstand 9 im Gegenkopplungsweg
zugeführt werden. Am Ausgang dieses Verstärkers ist ein Schwellwertgleichrichter U angeordnet, der an
Steuereingänge 6 und 10 der elektronisch steuerbaren Widerstände 5 und 9 entsprechende Steuersignale in der
Weise abgibt, daß im stationären Zustand am Ausgang des elektronisch steuerbaren Verstärkers 8 ein Signal
mit der Dynamik OdB erscheint. Um eine dB-lineare Steuerkennlinie zu erzielen, ist dem Steuerspannungserzeuger
11 intern neben dem eigentlichen Gleichspannungserzeuger 13 ein Übertragungsglied 12 mit
exponentieller Charakteristik nachgeschaltet.
Die Ausbildung dieses Übertraglingsgliedes wird nun an I land der F i g. 2 beschrieben.
Die Fig. 2 zeigt als Ausschnitt aus der F i g. 1 den w
internen Gleiehspannungserzeuger 15, dem das Übertragungsglied 12 nachgeschaltet ist, sowie die schaltungsiechnisch
realisierten elektronisch steuerbaren Widerstünde 5 und 9.
Das Übertragungsglied 12 enthält als die wesentlich v,
die Steiiercharakteristik bestimmenden Mittel die
'Transistoren 15, 18 und 22, sowie die Widerstände 16,
14, 2 5 und 24. Ddabei sind die Kollektoren der genannten Transistoren untereinander ve,bunden und
/u einem Eingang 52 einer Stromspiegelschaltung 51 mi
geführt. Die Emitter der Transistoren 15, 18 und 22 sind
jeweils mit einem Anschluß der Widerstände 16, 19 und
2 5 verbunden. Die anderen Anschlüsse der Widerslände
16, 19 und 23 sind untereinander verbunden und über
einen Widerstand 24 und die Emitter Kollektor-Strecke tv, eines Transistors 27 mit einem l-'ing.mg 37 einer /weiten
Stromspiegelschaltung 36 verbunden.
Die Hasen der Transistoren 15 und IH sind über Eingangsklemmen 14 und 17 mit Referenzspannung
Lfecf ι und Urci2 verbunden. Die Basis des Transistors 22
liegt sinngemäß über einer Eingangskiemme 21 an einer Referenzspannung Urcii- Schaltungstechnisch wird
diese Referenzspannung erzeugt, indem die Basis über die Emitter-Basis-Strecke eines weiteren Transistors 20
mit der Referenzspannung Urci 2 verbunden ist.
Die Basis des Transistors 27 ist einerseits mit dem Kollektor eines Transistors 29 verbunden, dessen Basis
wiederum über eine Eingangsklemme 28 an eine Referenzspannung UfM* geführt ist, und dessen Emitter
über einen Widerstand 30 mit einer Eingangsklemme 66
verbunden ist, in die eine negative Betriebsspannung
eingespeist wird. Andererseits ist die Basis des Transistors 27 mit dem Emitter eine Darlingtonschaltursg
aus den Transistoren 26 und 25 verbunden. Der gemeinsame Kollektor der Darlingtonschaltung ist an
eine Eingangsklemme 65 geführt, in die eine positive Betriebsspannung eingespeist wird. Die Basis des
Darlingtonverstärkers ist mit dem internen Gleichspannungserzeuger 13 verbunden. Die Darlingtonschaltung
aus den Transistoren 25 und 26 dient einerseits zur Potentialanpassung des Pegels des internen Gleichspannungserzeugers
13 und andererseits als Stromverstärker.
Über die Ansteuerung der Basis des Transistors 25 wird eine Steuerung der Stromverteilung des von dem
Transistors 29 gelieferten Stromes zwischen dem Zweig über die Darlingtonstufe aus den Transistoren 26 und 25
und dem Zweig über die Basis-Emitter-Strecke des Transistors 27 erzielt. Auf diese Weise ist es möglich, mit
einer Steuerspannung an der Baiss des Transistors 25 der Darlingtonstufe eine Steuerung des Potentials am
Emitter des Transistors 27 zu bewirken. Durch die exponentiell Kennlinie der Transistoren 15, 18 und 22
wird eine exponentielle Änderung ihrer Kollckior-Strö
me in Abhängigkeit von dem Potential am Emitter des Transistors 27 erzielt. Um die gewünschte Kennlinie
bezüglich der resultierenden Kollektor-Ströne der Transistoren 15, 18 und 22 in Abhängigkeit des
Potentials am Emitter des Transistors 27 zu erhalten, ist die Größe der Referenzspannung ίΛεπ, Ur^ 2 und die
Größe der Widerstände 16, 19, 23 und 24 gestaffelt. Die Referenzspannung Urci ι ist größer als die Referenzspannung
UrcI2- Der Widerstand 16 ist größer als der
Widerstand 19, der Widerstand 19 ist größer als der Widerstand 23 und der Widerstand 23 ist größer als der
Widerstand 24. Der Widerstand 24 kann auch entfallen, wenn sein Wert bei der Bemessung und Staffelung der
Widerstände 16,19 und 23 einbezogen wird. Solange das Potential an dem gemeinsamen Verbindungspunkt 67
der Widerstände einen Wert /wischen der Referenzspannung {/rl-m und der Referenzspannung /Vu
einnimmt, wird die Kennlinie nur durch die Eigenschaf·
ten des Transistors 15 in Zusammenhang mit den Widerstanden 16 und 24 geformt. Sobald das Potential
des gemeinsamen Verbindungspiinktes sich /wischen
der Referenzspannung lhw> und sinngemäß zwischen
der Referenzspannung <4i,-r 1 befindet, fl;eßt ein zusat/lieher
Strom durch den Transistor 18, so daß sich eine resultierende Kennlinie aus den Eigenschaften der
beiden Transistoren 15 und 18 in Zusammenhang mit den Widerstanden 16 b/w. 14 und 24 ergibt. Wenn der
IV1;7!'! am gemeinsamen Verbindungspunkt 67 tier
Widerstände 16, 19, 23 und 24 kleiner als /'κ,ι ι wird,
(ilfnel auch der Transistor 22, so dall die resultierende
Kennlinie dann aus ilen Eigenschuften aller Transistoren 15. 18 und 22 im Zusammenhaut? mit den Widerstünden
16, 19, 23 und 24 gebildet ist. Die Staffelung der Referenzspannungen und der Widerstände ist dabei so
bemessen, daß ein weiterer Transistor in dem Moment
geöffnet wird, in dem der Bereich der Linearität des anderen Transistors verlassen wird. Auf diese Weise
läßt sich ein Kennlinicnverlauf erzielen, der über
mehrere Dekade die geforderte Linearität besitzt. Mit dem resultierenden Kollektor-Strom der Transistoren
15, 18 und 22 werden über den Eingang 32 der Strom-Spiegel-Schaltung 31 Diodenketten angeslcuert,
die paarweise mit einem Ausgang 33 und einem Ausgang 34 der Strom-Spicgel-Schaltung 31 verbunden
sind. Die Strom-Spiegel-Schaltung 31 bewirkt, daß die Ströme in jedes Paar der Diodenreihen genau dem
Eingangsstrom der Strom-Spiegel-Schaltung entsprechen.
ledes Paar der Diodenketten besteht aus sechs in Serie geschalteten Dioden 41 ... 46, 47 ... 52, 53 ... 58
und 59 ... 64. Die anderen Enden der Diodenketten sind jeweils mit den Ausgängen 38 und 39 einer komplementären
Strom-Spiegel-Sehaltung 36 verbunden, deren
Eingang 37 mit dem Kollektor-Strom des zu den Transistoren 15, 18 und 22 komplementären Transistors
r) 27 gespeist wird. Zwischen den Verbindungsptinkten
der Dioden 43, 44 und 49, 50 ist in Abhängigkeit des Stromes durch die Dioden ein differcntieller Widerstand
gebildet, der unmittelbar als elektronisch steuerbarer Widerstand 5 in der Schallung gemäß der Fig. 1 dient.
κι Bei dem weiteren Paar der Diodenketten ist an entsprechender Stelle ein differenzicller Widerstand
gebildet, der bei der Schaltung gemäß I'ig. 1 als
elektronisch steuerbarer Widerstand 9 dient.
Da die Strom-Spiegel-Schallungen 31 und 36 über
!5 Klemmen 35 und 40 an symmetrische Versorgungsspannungen
+ L'ffund — L's geführt sind und ein komplementärer
Schaltungsaufbau vorliegt, liegen die differenticllen Widerstände 5 und 9 auf Null-Potential.
Hierzu 2 Blatt Zeichnuniien
Claims (5)
1. Schaltung zur Erzeugung eines Steuersignals zur Steuerung des Übertragungsmaßes von elektronisch
steuerbaren Verstärkungs- und/oder Dämpfungsgliedern, welches sich mit einer stetigen,
differenzierbaren Charakteristik ändert, insbesondere für eine Anordnung zur automatischen Dynamik-Kompression
und/oder Expansion, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Charakteristik bestimmendes Übertragungsglied mit folgenden
Merkmalen vorhanden ist:
a) Es weist Transistoren (15, 18) auf, deren Kollektoren verbunden sind.
b) In den Emitterleitungen der Transistoren (15, 18) liegen Serienwiderstände (16, 19) mii
unterschiedlichen Widerstandswerten.
c) Die Reihenschaltungen gemäß a) und b) aus den Emitter-Kollektor-Strompfaden und den Serienwiderständen
(16, 19) sind parallel geschaltet.
d) Die Basen der Transistoren (15, 18) sind an unterschiedliche Referenzspannungen (Ur^ i,
i^Rct 2) gelegt.
e) Der Verbindungspunkt der Kollektoren (68) und der Verbindungspunkt der Serienwiderstände
(67) bilden die Anschlußklemmen des Übertragungsgliedes.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Referenzspannungen und die Serienwiderstände (16, 19) in den Emitterleitungen
der Transistoren (15, 18) so bemessen sind, daß bei abnehmender Spannung am Verbindungspunkt der
Serienwiderstände (67) jeweils ein weiterer Transistor geöffnet wird, wenn der Bereich des exponentiellen
Verlaufs der Kennlinie eines anderen bereits geöffneten Transistors verlassen wird.
3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsglied in der Emitterleitung
eines weiteren Transistors (27) liegt, dessen Basis von einem mit der Charakteristik des
Übertragungsgliedes zu beeinflussenden Steuersignals angesteuert wird.
4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Emitterleitung des weiteren
Transistors (27) ein weiterer Widerstand (24) liegt, der mit dem Übertragungsglied in Reihe geschaltet
ist.
5. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem dem Emitter des weiteren Transistors (27) abgewandten Anschluß des Übertragungsglicdes
der Hingang (.32) einer ersten Stromspiegelschaltung (II) und mit dem Kollektor
des weiteren Transistors (27) der Eingang (37) einer /.weiten, zur ersten Stromspiegelschaltung (M)
komplementären Stromspiegelschaltung (36) verbunden
sind, und daß von den Stromspicgclschalümgen
(31, 36) abgegebene Strome /ur symmetrischen
Steuerung von als Diudenketten (41—64) ausgebildeten
elektronisch steuerbaren Widerständen dienen.
h. Schaltung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet,
dall dem l'ingaug ties weiteren Transistors
(27) zur Potential.mpussung das Steuersignal über
eine uder mehrere I miller llasis-Strecken von
I ransisloren (25, 2h) zugeführt ist.
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Erzeugung eines Steuersignals zur Steuerung des Übertragungsmaßes
von elektronisch steuerbaren Verstärkungs- und/ oder Dämpfungsgliedern gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Bei Systemen zur automatischen Dynamik-Kompression und -Expansion wird eine exakt reproduzierbare
Beziehung zwischen dem Übertragungsmaß der steuerbaren Verstärkungs- oder Dämpfungsglieder und der
ίο jeweiligen Nutzsignaleingangsamplitude des Kompressors
bzw. Expanders gefordert. Diese eindeutige Beziehung zwischen den genannten Größen ist eine
wichtige Voraussetzung dafür, daß das Frequenzspektrum und die Pegelverhältnisse beim wiedergegebenen
Nutzsignal auch denjenigen beim Original entsprechen. Darüber hinaus besteht prinzipiell eine weitere Forderung
dahingehend, daß der Expandereingangspegel genau dem Kompressorausgangspegel entspricht.
Diese zweite Forderung ist nicht immer ohne Abgleich erfüllbar. So können Pegelfehler bei Magnetbandgeräten z. B. durch unterschiedliche Bandsorten entstehen oder wenn Bänder auf mehreren Geräten benutzt werden, die unterschiedlich abgeglichen wurden.
Diese zweite Forderung ist nicht immer ohne Abgleich erfüllbar. So können Pegelfehler bei Magnetbandgeräten z. B. durch unterschiedliche Bandsorten entstehen oder wenn Bänder auf mehreren Geräten benutzt werden, die unterschiedlich abgeglichen wurden.
2r. Auf die erwähnte zweite Forderung kann aber unter
folgenden Voraussetzungen verzichtet werden: Pegelfehler, auch als »Mistracking« bezeichnet, haben dann
keinen Einfluß auf die Pegelverhältnisse beim Nutzsignal, wenn die Kompanderkennlinie »dB-linear« d. h.
jo linear bezüglich des Logarithmus der Eingangsamplitude verläuft.
Zur Erzielung der erwünschten Steuerkennlinie ist zwischen einem Ladekondensator im Steuerspannungserzeuger
und den Steuereingängen der elektronisch steuerbaren Verstärkungs- oder Dämppfungsglieder ein
Übertragungsglied mit vorzugsweise exponentieller Charakteristik angeordnet. Als derartiges Übertragungsglied
könnte eine Diode oder ein Transistor dienen, bei denen der exponentiell Zusammenhang
zwischen Durchlaßstrom und Durchlaßspannung der Halbleiterschicht genutzt wird. Eine gute Linearität
über mehrere Dekaden besitzen aber nur einige Spezialtypen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Übertragungsglied mit einer stetigen, differenzierbaren
Funktion zu schaffen, das über mehrere Dekaden linear arbeitet und bei dem Transistoren verwendet werden
können, die für sich nicht die geforderte Linearität über mehrere Dekaden aufweisen.
">» Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch I
wiedergegebene Erfindung gelöst.
Die erfindungsgemäße Schaltung umfaßt ein mit Transistoren aufgebaucs Übertragungsglied, das von
einem Strom durchflossen wird. Die Schaltung ist
">■· so aufgebaut, daß mit zunehmender Cirölk des das
Übertragungsglied durchfließenden Stromes die Transistoren nacheinander in ihren Arbeitsbereich gesteuert
werden. Die resultierende Kennlinie des Übertragungsgliedes ist dabei jeweils durch die Kennlinien aller in den
mi Arbeitsbereich gesteuerten Transistoren bestimmt.
Mit Vorteil legt man die Schaltung so aus, dall die tlll-linearen Arbeitsbereiche der Transistoren gestaffelt
w irksam werden (Anspruch 2).
(iemiiß einem weiteren vorteilhaften Ausfiihrungs-
(iemiiß einem weiteren vorteilhaften Ausfiihrungs-
• ■ beispiel der Erfindung liegt ci-is Übertragungsglied mit
i'ineiii Widerstand in Serie in tier Emitterleitung eines
das Übertragungsglied ansteuernden weiteren Transi
slors (Ansiinkhe 3 und 4). Durch die exnonentielle
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