DE2842779A1 - Elektrographisches drucksystem - Google Patents
Elektrographisches drucksystemInfo
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- DE2842779A1 DE2842779A1 DE19782842779 DE2842779A DE2842779A1 DE 2842779 A1 DE2842779 A1 DE 2842779A1 DE 19782842779 DE19782842779 DE 19782842779 DE 2842779 A DE2842779 A DE 2842779A DE 2842779 A1 DE2842779 A1 DE 2842779A1
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein elektrographisches
Druck sy stein nach dem Gattungsbegriff des Anspruches
.1 . Sie betrifft insbesondere eine; Einrichtung
zum Drucken permanenter elektrographisch erzeugter Bilder
auf zwei Seiten einer Papierbahnr wobei dies mit verhältnismäßig
hohen Geschwindigkeiten erfolgtr wie dies bei
Ausgabeeinrichtungen für Computer erforderlich ist.
Es ist seit langem bekannt, daß Peripheriegerät.^ eines
Computers, insbesondere Ausgabseinheiten.f Schwache teller»
hinsichtlich der Gesamtleistung einen Computer ;-.yr>tems
bilden. Die Mehrheit der druckenden Ausgabeeinrlohtungen
für Computer systeme besteht ;aufa«r noch rug Dru..k;.-rn, die
den Irisdruck durch Anschlag mit Druckhänunern auf dem Papier
erzeugen. Die Bewegung derartiger Druckhammer beeinträchi .ujt.
nicht mir die Geschwindigkeit, mit der eine DuU-^icusgabe erfolgen
kann, sondern ist auch geräuschvoll und schwierig zu
v/arten. Um die Geschwindigkeit zu erhöhen, die Wartung zu
erleichtern und trotzdem die Druckqualitc"t aufrechtzuerhalten,
ist ein System entwickelt worden, das von Honeywell Information Systems Inc. vertrieben wird und eine elektrographische Auf-Zeichnungstechnik
verwendet, um den Druck ansel·lagfrei zu
verwirklichen. Ein derartiges Drucksystem, das elektrographisch eine Seite von vorbehandeltem Papier bedruckt,
ist in der US-PS 3 687 107 dargestellt und beschrieben. Weitere bekannte Systeme dieser Art können den US-Patentschriften
3 624 661, 3 958 251, 3 812 780, 3 839 071, 3 983 815 und einem Artikel "A Non-Impact Page Printing
System" von R.F. Borelli, R.B. Bayless und E.R. Truax,
veröffentlicht in Honeywell Computer Journal, Band 8, Nr. 2, Seiten 67-80 von 1974 entnommen werden»
Durch das in dem zuletzt genannten Artikel bekannte System wird die Druckgeschwindigkeit auf ungefähr 18.000 Zeilen pro
Minute für einen anschlagfreien Seitendrucker gegenüber 1110
Zeilen pro Minute für einen HochgeschwindigkeitD-Anfschlagdrucker
erhöht.
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Eine weitere Verbesserung hinsichtlich der gedruckten Anzahl, von
Zeilen pro Minute ohne Erhöhung der Geschwindigkeit des Aufsoichnungsmediums
kann durch einen gleichzeitigen Druck auf beide Seiten des Auf zeichnungsmediums erzielt werden. Um dies jedoch erfolgreich
ohne Beeinträchtigung der Druckqualität zu erzielen, müssen verschiedene Probleme überwunden werden. Ein Problem liegt
in der Zuführxing und Beibehaltung der elektrischen Ladungen auf
dem Aufzeichnungsmedium ohne Durchschlag der Luftlücke zwischen
den Elektroden auf gegenüberliegenden Seiten des Mediums. Bein
Druck von veränderlicher Information auf irgendeiner Seite des Aufzeichnungsmediums ist es beispielsweise im allgemeinen erforderlich,
eine Formatinformation auf dein Auf zeichnung sm-adlurti
unterzubringen. Bei Verwendung von nur einer Seite des Aufzoiehnungsmediums
ist dies relativ einfach,, da die Durchschlagspannung
der Luftlücke nicht überschritten wird. Wenn jedoch zwei Seiten
des Aufzeichnungsmediums zum Druck benutzt werden, so kcuui die
angelegte Gesamtspannung zwischen der Formattrommel und der
Elektrodenanordnung die Durchbruchspannung der Luftlücke überschreiten und auf Grund der beiden Elektroden auf gegenüberiiagenden
Seiten des Papiers durchschlagen. Eine zu kleine Spannung liefert nicht die erforderliche Druckqualität. Die relative Anordnung
und Größe der Froniattrommeln und !elektroden und die relative
Dicke der dielektrischen Schicht ebenso wie die Gesamtdicke des Aufzeichnungsmediums sind demgemäß von äußerster Wichtigkeit*
Ein weiteres Problem betrifft die Entwicklung und Fixierung latenter Bilder auf zwei Seiten des Aufzeichnungsm^diums anstatt
auf einer.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein anschlagfreies,
verbessertes elektrographisches Drucksystem anzugeben, mit dem beide Seiten des Aufzeichnungsmediums bedruckt
werden können. Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß der im Anspruch 1 gekennzeichneten Erfindung. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung weist ein vorbehandeltes Aufzeichnungsmedium eine elektrisch leitende Grundschicht auf, die
eine plastische dielektrische Schicht auf beiden Seiten trägt. Das Aufzeichnungsmedium ist zwischen wenigstens zwei Elektrodenanordnungen
angeordnet, wobei jede Anordnung aus einer Matrix von Nadeln besteht, denen eine veränderliche Information von einem
Datenproiessor oder einer anderen Einrichtung zugeführt wird..
Diese Nadeln bilden die elektrischen Druckköpfe. Durch se.lskt.ive
Aufladung mehrerer Druckköpfe wird ein latentes Bild alphanumerischer Zeichen oder ein anderes veränderliches Druckbild durclv
elektrostatische Entladung auf dem Papier erzeugt, wobei das Entladebild auf der plastischen Beschichtung beibehalten wird.
Das latente Bild wird sodann entwickelt, indem das Aufzeichnungsmedium
geladenen Tonerpartikeln ausgesetzt wird, die in einer Trägerflüssigkeit gelöst sind. Das zurückbleibende elektrostatische Feld der dielektrischen Oberflächen auf jeder Seite dop
Auf zeichnungsro.ediums zieht diese Partikel an und hält diese fest,
wodurch die Bilder sichtbar werden. Eine nachfolgende Verdampfung der Trägerflüssigkeit läßt die Partikel zurück, die trocknen und
eine permanente Verbindung mit der plastischen beschichteten Oberfläche
bilden. Ferner sind Mittel vorgesehen, um selektiv elektrographische
Bilder entweder auf beiden Seiten oder auf einer Seite des vorbehandelten dielektrischen Papiers zu entwickeln.
Anhand von in den Figuren der beiliegenden Zeichnungen dacgestellten
Ausführungsbeispielen sei die Erfindung im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch ein in typischer Weise beschichtetes Papier, das bei
der Erfindung Verwendung findet.
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Teils einer
Elektrodenmatrix zur Zuführung elektrischer Ladungen zu dem Aufzeichnungsträger.
Fig. 2A eine schematische Darstellung einer Elektrodenanordnung
mit wenigstens einem Druckkopf innerhalb einer Matrix von Druckköpfen.
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Fig. 2B eine schema tische Darstellung einer typischen
Druckkopfanordnung,
Fig. 2C eine scheiuatische Darstellung eines durch dia
Matrix erzeugten Zeichens,
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines anschlagfreien
Dri'cksystems mit zweiseitiger Aufzeichnung.
Fig. 4 eine scherFiatische Darstellung der Forinatierein*·
richtung.
Fig. 4A eine erste Ausführengsform einer Formatiersttition
mit elektrischem Ersatzschaltbild.
Fig. 4B eine zweite vorteilhaft weitergebildtite Äusführungsforra
einer Formatier st ation mit elektrischem Ersatzschaltbild.
Fig. 5 ein äquivalentes Schal tungücliagranan für den
zweiseitigem Ladiproieß,
Fig. 6 eine schei~t.iti.sche Darstellung einer zweiseitigen
TonerstaLion.
Fig. 7 eine schema tische Darstellung des Tonervorganget?.
Gemäß Fig. 1 ist ein Aufzcxchnurii-sipediuia schematisch dargestellt,
das in einem zweiseitig druckenden anschlagfreien Brucksysfcein
verwendet werden kann. Eine dielektrische Sandwichanordnung weist eine Dicke von ungefähr 0,03 ιγ,γλ auf und besitzt eine leitende
Grundschicht, aus Papier 103 ndt einer Dicke von ungefähr
0,07 mm. Auf jeder Seite der leitenden Grunäuchicht 103 befindet
sich eine dielektrische Beschichtung 101 und 102, die jeweils eine Dicke von ungefähr 0,005mn aufweisen. Die leitende Grundschicht
aus Papier wird unter Verwendung von leitenden Salsen,
wie beispielsweise DOW-34, ECR oder CALGON-261 leitend gemacht.
Der Widerstandswert der leitenden Grvindschicht 103 liegt zwischen
5 und 50 MÄ , während der Widerstandswc-rt der dielektrischen
Schicht bei 200 bis 1000 ΚζΙ liegt, Dia Kapazität der dielektrischen
Schicht beträgt ungefähr 400 bis 1000 pF/cm2. Es ist
lediglich erforderlich, die Leitfähigkeit der Grundschicht so
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einzustellen, daß sie einen gerade ausreichenden TrägerstroiT\-
durchfluß durch diese Grundschicht gestattet» Das Aufzeichnungσ
medium ist auf eine Vorratsrolle 306 (Fig. 3) aufgewickelt und wird durch verschiedene Stationen hindurchgeführt, wobei in
diesen Stationen der eiektrographisebe Aufdruck automatisch
hergestellt wird.
Gemäß Fig. 3 wird ein Aufzeichnungsmedium 100 von einer
Spindel 306 in der Papier-Vorrat.«station abgewickelt und
über eine Führungsrolle 310 der Forru, ·; j er station Nr. 1 zugeführt.
Das entsprechend behar.-üelte Aul'r-ieichnunosjv.edium 1uQ
läuft sodann über eine weitere y'öhrupg.r;r^l3e 310Λ und eino
Laderolle 309 au der Formatier: i-cat ion Nr. 2. Die Formatierstation
Nr. 1 , die später anhand der ricfuren 4A und 4B näher
beschrieben wird, besteht hauptsächlich ?us einer, leitenden
Rolle 3Ο7 und einer nachgiebigen, nie"·L- leitend;·u Stützrolle-SOS.
Die Formatier station Kr. 1 benut: t xu^ainjion rt.it der
Formatierstation Nr. 2 die Laderolle 309, die on urjqefähr
1200 V liegt. Die Formatstation Kr. 2 mint Aiii rl ruck eines
Formates auf der anderen Seite ues Aui^eiclmungsivediums weint
ebenfalls eine leitende Rolle 3O7A und eine nachgiebige nichtleitende
Stützrolle 3Ο3Λ auf, und sie benutzt zusr^uaen mit
der Formatstation Nr. 1 die Lr.derolle 309, die an 1 ?00 V
gelegt ist. Jede leitende Rolle 3O7 und 3O7A benitv.t auf
ihrer Oberfläche das Format, das auf dac behandelte Aufzeichnungsmedium
zunächst als ein latentes Bild aufgedruckt
wird und sodann später entwickelt und fixiert wird, um ein permanentes Format auf dem Aufzeichnungsmedium üu bilden.
Nach der elektrischen Aufladung in den Formatierstationen
1 und 2 durchläuft das behandelte Aufzeichnungsmedium wenigstens
zwei Elektrodenanordnungen 305 und 3O5A beidseits der
Oberflächen des Aufzeichnungsmediums. Es versteht sich, daß
irgendeine Anzahl von Elektrodenanordnungen in Abhängigkeit von der Breite des Aufzeichnungsmediums und der Anzahl der
auf dieses Medium zu druckenden Zeichen verwendet werden kann. Jede Elektrodenanordnung besteht aus mehreren Schreibstiften,
die in ein nicht-leitendes Medium eingebettet sind,
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das κ ein err ei tr. von einer.i s.l.s /vuf fangelektrode bezeichneten
loiter.·''!·;.·!>
i'.;>terial urr.gob'in ist. Die Elcktroäenaricreuung, Civ.
später näher beschrieben γ/ird, erhält eine verändc-rl.1 ehe J:?-·
f orina t \ on von ein chi niche dargestellten !'utcnpro?i"r; or 00-·:·;
anderen Geraten zugeführt, wobei durch selektive IJr; ^gunc?
mehrerer Schreibstifte ein latente.« Bild BJphamnnv-'-Äeche.r
Zeichen oder ein anderer veränderlicher Dn>c]: durch elektrische
Entladung auf dr-ri1 Papier erzeugt und durch die
dielektrische Schicht beibehalten wird.
Die nöchste Station, die das vorbehandelt-;= Papier cir'chl.-V. i£t
die Tenor ü\ ation 350, v.'clche ν·.·;α Iinr.tcji «-'.Oiistyp irrt. Γ,..··
flvrcUjcr 'J'oMei \;ird in den BehSlt;_-r 35OC der Ton-rt t-atic:;
über den Einlaß 35ΟΛ gepumpt. Überzählige FHüsüigk-'-;- * ka.··;.
durch den iUu.Ja·} 35OB eniiernt ve;:Jen. Dan cti.elekv:--j.&ch«-
Papier v/ird über eine Reihe von Rollen 3K:~314 auf ί.·;.:1ΰ.::.
Seiten des behandelten 1-,*γ>ΐ(ΐΧ8 durch die Tonurf li";·..·.-: i.gkei igeführt.
Bei in Austritt ans dem behälter 3 5OC wird djo ü.1:- ·-
zälilige Toner!ί üssigkei '·:. von dem dielektrischen Parier ül·- y
Abstreifer 316 und 3167i entfernt. Das dielektrische Papic:-
wird sodann zv.'isehen Trccknerrollcn 317-317C hind«i:cchgei iiS-r Jede
Trocknerrolle ist mit einem Wischerblatt 320, 32ΟΛ, urv.
ausgerüstet, urn die überzählige Tonorflüssigkeit nach öf.ru
Verlassen einer jeden Troeknerrolle abzuwischen. Das behandelte
Papier 100 wird sodann einer Trockenstation 318 zugeführt,
in der heiße Luft auf beide Seiten des behandelter; Papiers 100 geblasen wird, wodurch die Trägerflüssigkeit
verdampft und die Tonerpartikel, eingebettet in das Papier,.
zurückbleiben. Die verdampfte Trägerflüssigkeit wird sodanu
einer hier nicht dargestellten Rückgewinnungsstation zugeleitet, in der sie durch Kondensation in die flüssige Form
zurückgeführt wird, wodurch sie erneut benutzt werden kann.
Eine Antriebsstation 319, die wenigstens zwei Metallrollen umfaßt, liefert die Antriebskraft, mit der das Papier durch
die verschiedenen Stationen gezogen wird.
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Anhand der Figuren 2, 2A und 5 sei mm die Urzeugung tlnus
Driickes beschrieben. Eine typische Llck-hrodoii'-mordnun-j besteht
gemäß Fig. 2A aus Kupfer von einrr Orr.se, doppelseitig
beschichtet mit einem TefloncvibstrrvL von 21;" /.·■..·"!, wobei dlesf-Anordnung
in ein isolierendem Medium 2OG eingebet-Let .int.,
das seinerseits von z.wei Aufiangeleklroden ?..)'i xuiö 204 Δ unigeben
ist c Die Auf f angelektrociön bef r.r-fkm sich auf einem
Potential von ungefähr 700 V. Eine 'vpj sehe Druokkop.t:iir;o'.clnung,
die einen doppelseitig bedruckten SchalLkreis ν'.:.·-.'·;·ϊκν.ί·,-,
ist. in Ficf, 2B dargestellt. Die Drucl ":opfanordrung l·.·.: ':. i't aus
einem Teflonsubstrcit von 216 μη Dichn, das; beidiieiti.:; m;; ;.
Kupfer von einer Unze beschichtet i.-.Ί r Die Leii·or 221!>Ί\ und
225B biidün zwei Reihen von ^erset^te.j Druckn;:delnf c.!.f.· an
der Basis der Elektrodenanordnung ar. 2* Verlsinder mi. L IiΠ
Stiften angeschilosfsen sind^ Verbinciuno-^steckci; v^vdcn :,;>:.lann
benutzt, xnw die Ansteuerelektroriik ft'·;- die liociiüp.aiiiiv·."'.«:. ;:·.η
die Druckkopf anordnung anzuschließei;- I)Ie einzelnen l..n i.urigei.,
in der Druckkopf anordnung sind mit e.innin Mater;, öl hoher
Dielektri·/.itätskon?rtante verbunden, m·· einen rpannurigr^v·..: einbruch
zv7isehen den Elektroden zu verhindern. Zvei Tragblocke,
die mit jeder Seite des gedruckten Schaltkreises am ):nü<: der
Drucknadeln verklebt sind, vervollständigen die Anordnung.
Die Abtastzeile eines jeden durch die Matrix r.-.bzubi]der;dc-n
Zeichens wird durch zwei Reihen von Flektrodenstiften gebildet/
die auf der dielektrisch beschichteten Papier-oberfläche quadratische Bilder mit einer Foitenlänge von 127 /im
erzeugen. Die zv/ei Reihen der versetzten Drucknadeln dienen der Eliminierung von Leerstellen, die meist bei dem punktförmigen
Druck von Zeichen durch eine Matrix vorgefunden werden. Der Schaltungsweg bei der Abbildung verläuft durch
das Papier zwischen zwei leitenden Stangen 261 und 261A und
den Auffangelektroden 204 und 2O4A, wie dies aus Fig. 2A
hervorgeht. Die leitenden Stangen werden ebenfalls als Auffangelektroden bezeichnet. Die Stangen erzeugen eine
hohe Spannung auf der den punktförmigen Bildern gegenüberliegenden
dielektrischen Seite. Die zwei Reihen von Drucknadeln
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sind als ungerade und gerade Reihen bezeichnet. Die ungerade Reihe von Drucknadeln wird benutzt, um die ungerade bezifferten
Abtastzeilenpunkte zu erzeugen, und die gerade Zeile von Drucknadeln
erzeugt die gerade bezifferten Abtastzeilenpunkte. Dia
vertikale Rev/egung des Papiers erfolgt synchronisiert mit einer vertikalen Abtastung der Drucknadeln zwecks Zeichenbildung. Die
Elektroden mit: einer Dicke von 38 fim bilden quadratförmige Bilder
mit einer Seitenlänge von 127 ^um, indem dem Papier gestattet
wird, sich um eine kurze Strecke zu bewegen, während der ,Schreibstift erregt bleibt. Während der Schreibstift erregt
bleibt, wird das Papier hinter dem Druckkopf hindurchgezogen, wobei ein Bild erzeugt wird, das unabhängig von der genauen
Dicke des Schreibstiftes ist.
Fig. 2C veranschaulicht im Wege eines Beispieles die Bildung
eines Matrixze.i chens durch den Druckkopf. Zur Veranschaulichung
ist nur ein Zeichen "E" in dieser Figur dargestellt, aber es sei darauf verwiesen, daß alle Zeichen einer einzigen Seile
zur gleichen Zeit gebildet werden. Das dargestellte Zeichen wird unter Verwendung einer Matrix mit 13 χ 15 Schreibstiften
gebildet. Die zeitliche Folge der Zeichenbildung wird diirch
die Bezeichnung der erzeugten Punkte mit den Angaben t- bis
t,~ veranschaulicht. Die Punkte mit niedriger Ziffer werden
zuerst gebildet. Wenn das Papier die ungerade Reihe von Elektroden passiert, so v/erden die ungeraden Stellen der
ersten Abtastzeile abgebildet, indem die geeigneten Schreibstifte in der ungeraden Elektrodenreihe erregt werden. Diese
Elektroden bleiben erregt, bis der Papiervorschub punktförmige Bilder mit einer Höhe von 127 um erzeugt hat. Die so gebildeten
Punkte sind mit t.. in Fig. 2C bezeichnet. Als nächstes wird
die ungerade Elektrodenreihe erneut erregt, wobei aber nun jene Schreibstifte aktiviert werden, die zur Bildung der
Punkte in der zweiten Abtastzeile erforderlich sind. Die Ansteuerung erfolgt erneut und das quadratische Bild mit
einer Seitenlänge von 127 um wird hinsichtlich der zweiten Abtastzeile geschaffen. Diese Punkte sind mit t- bezeichnet.
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Wenn die ungeraden Punkte der zweiten Abtastzeile gebildet worden sind, so sind die geraden Punktpositionen der ersten
Abtastzeile in Bezug auf die gerade Elektrodenrcihe ausgerichtet und für die Abbildung bereit. Die Abbildung der geraden
Punkte in der ersten Abtastzeile tritt während des nächsten Zeitintervalles auf. Diese Punkte sind mit t, bezeichnet.
Dieses Verfahren setzt sich fort, bis das gesamte Zeichen abgebildet worden ist. Die geraden Punkte für die
letzten beiden Abtastzeilen werden abgebildet, ohne daß irgendeine ungerade Elektrode erregt wird, um die Auswirkung
der Abbildung der anfänglichen ungeraden Punkte vor der Aktivierung irgendeiner geraden Elektrode auszugleichen. Das resultierende
Zeichen ist frei von unerwünschten Leerstellen.
Der Druckkopf besitzt typischerweise 2112 Schreibstifte in
zwei Reihen von jeweils 1056 Schreibstiften für eine effektive
Zeichenbildung über eine Länge von 268,2 iron. Hierdurch wfcidon
132 kleine Zeichen in einer einzelnen Zeile (3 Stellen für den Zwischenraum) oder 105 große Zeichen (12 Steilem für den 5svischenraum)
ermöglicht. Hinsichtlich weiterer Einzelheiten sei auf die zuvor erwähnte US-PS 3 624 661 verwiesen.
Fig. 2 zeigt schematisch die Lage der Elektrodcnanordnungen
200 und 200A in einer typischen verschobenen Axt auf jeder
Seite des behandelten Papieres 100. Ferner sind in Fig. 2 typische Stromflüsse i., und i2 innerhalb der leitenden Gruncl·-
schicht des behandelten Papieres 100 dargestellt, die dazu dienen, elektrische Ladungen auf der dielektrischen Schicht
207 und 2O7A zu plazieren. Ein Verständnis des Stroiaf Iusrce
kann aus dem vereinfachten Ladekreis gemäß Fig. 5 hergeleitet werden.
Fig. 5 zeigt das äquivalente Schaltungsdiagramm für die zweiseitige
Aufladung in der Formatstation 501 und der Station für den veränderlichen Druck. R, .. repräsentiert den Widerstand
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dor Paoj or-Gj: uridschicht des AurV.ei chnungcirediums gegenüber
ij;:O.c, C,-.. uij'l Cr, st elj en die Kapazitäten απ der Kontaktstelle
701 υ-,Ci 7C171 d^r Forwattroinmel mit der dielektrischen
Schicht C''..:;; /,i'irzcichmmvi.'iiiiediuiYis 100 dar, R... und E^.„ veran-
«chiiuliclivii fi'i.c V'iderrstänrle der Pospier-Grundschicht zwischen
dv,n LOrmatvI^treden 307, 3OS und 3Ο7Λ. Vf stellt das an die
Roll-'- 309 £^i:_ \Ί egto roriiiutpotentj al dar, C , und C- stellen
c'l;.e voräii.".'2.L.l.; c,hcn Kaoo^it."te:'j ci.;:r Schrei bnadeln des Elektrodenkopi'p.s
dar,
^n}j.'::.jjiri dc? !M qu..:p η Ar -*L und 4B t:ei nunn-ciir der Ledeprozeß für
dar. Format ·?Γ-;.>ο>.γ bechrieben. Fig. 4 zejgt schematisch eine
cli't.-.i.j.lie.'--: ;/■"."; /iusiiildUiig der Foriitahier.station«. Das dielektrjrche
ίν·ρ:;--.x 100 bcv.vit sich κνπ.sehen der leitenden Format"
rolXf- A?.'.i'i. T-r.0 eine.-: :..icht-leitenden nar:lj.gie.bigen Stützrolle
Λ'/'ό in ac.r c^roh den Pfyil ang^ciouteten Richtung. Jeder leit.endt·:;
KoIIf: ''-'::::i and 422b i&t eine nicht-leitende nachgiebige
Ri'i.ie 423 \..i:v ·*23λ. ciil-.;:;p.rechend zugeordnet. Ferner ist die
C'-i^c)v-iin:{-U])ci.t jeder leitenden Rolle 422Λ und 422B synchronisiert,
so daß die auf jeder Sej te des Papiers abgebildeten
Forjii".te eJiianäcr üb^-rlciMert sind. Die Rolle 424 ist eine nichtleitende
ruhrungsroijο sum Zuführen des dielektrischen Papieres
100 ?,u der Lr.dtrolle 42!>t Die Laderolle 425 liegt em£ einem
rott.-ntial vc:i ungefähr 1200 V bezogen auf die Formatrollen 422Λ.
und ·;22Β« ür; :.:ai dai auf verwiesen, daß die Laderolle 425 einen
Ladestrom für jede der Formatrollen 422Λ und 422B entsprechend ert.f-ugt. V.'ährond der Ladeoperation werden negative Ladungen
auf der dielektrischen Seite Λ abgelagert, da die Formatrolle 422Λ auf Erdpotential gehalten v.'ird. Demgemäß werden positive
Ladungen in der Papier-Grundschicht auf Grund der kapazitiven Kopplung induziert. Diese positiven Ladungen können entweder
durch die Laderolle oder durch den tatsächlichen Stromfluß induziert worden, der durch die Undichtigkeit der dielektrischen
Seite B des Papieres hervorgerufen wird. Wenn die Laderolle
unmittelbar gegenüber der Formatrolle 422A angeordnet ist, so
ist die Kapazität zwischen dem dielektrischen Papier 100 und
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der Formatrolle. 422A ziemlich klein und die eines Spannung silber schlage durch die Luft ist groH. Um
Zustand zn veranschaulichen, sei Bezug auf Fig. in der die Format.trommel 401 direkt gegenüber der Lnuerojje
402 angeordnet ist, wobei sich das dielektrische Pap.Ur dazwischen
befindet ο Das entsprechende Schal Lungsdir:";;:a:am bei
dieser Anordnung der Rollen und dos dielektrischen ^.:rior;·
ist ebenfalls dargestellt.. Die Kapazität der Luftlücce "virchon.
der Rolle 402 und dar dielektrischen Seite 1 des Pop.i.ere.- 'OC
ist mit C , bezeichnet. Eine ähnliche Kapazität ?.w.; ■ :hen 0--r
Fcrinattroranel 403 und der dielektrischen Seite 2 ö^-j i5ap.!-ü.·^
100 ist mit C „ bezeichnet. Weiterhin sind die K^r--.1''. I t äter- S.c-y
dielektrischen Schichten des Ps.pie.res für die be:!c:-;i Se:! v.c-i- ,..i..t
C-J1 und C,2 bezeichnet. Der Widerstand der leitei;.jcp Papjk:-·:-
Grundschicht v/eist den Wort R, auf. Die zwischen cer Laotrc.ίκ;
402 und der Formatrolle 401 angelegte Ges&ratspanrv^ig bet?.c.vr.
1200 V. Es sei diesem SchaltungEuiagramni entnomrai:lf α .2 S U:.c
Luft-Durchschlagskapazität C. 1 kleiner als die Luft-Diircb·-
schlagskapazitMt C. ? ist. Dies ist notwendlgerv;ei;»e so, da
die Formattrorcmel 401 größer als die Laderolle 402 sein rnoi,
da deren Aufbau durch die Art des. auf das Papier zu druck·:.η:lcvi
Formates bestimmt ist. Dementsprechend ist leicht ersieht!:! eh.,
daß der Spannungsdurchschlag durch die Luftlücke au.f: der äj οIf-A"
trischen Seite 1 erfolgen wird, wodurch positive Ladungen avS.
der dielektrischen Seite 1 abgelagert werden. Diec?o Ladung behindert nicht nur die Aufprägung eines latenten variablen Bildes
auf der dielektrischen Seite 1, sondern wird ebenfalls als Hintergrund
in der Tonerstation entwickelt. Um einen Spannungsüberschlag
durch die Luftlücke auf der positiven Seite der Formatierstationen
zu verhindern, wird die Laderolle 402 von der Kontaktstelle mit der Formattrommel verschoben. Diese Anordnung
ist in Fig. 4B dargestellt.
Gemäß Fig. 4B ist ersichtlich, daß die Formattrommel 407 in Bezug auf die Laderolle 409 versetzt angeordnet ist. Eine
nicht-leitende nachgiebige Rolle 408 ist hinzugefügt worden,
909816/0734
BAD ORIGINAL
um den geeigneten Druck auf die das Format druckende Trommel
auszuüben. Nunmehr ist festzustellen, dal1 der relative Wert der Luft-Durchschlagskapazität C .. viel größer als der Wert
der Luft-Durchschlagskapazität C „ ist. In gleicher Weise ist
die dielektrische Kapazität C-,.. auf der dielektrischen Seite 1
verglichen mit der dielektrischen Kapazität C,- der dielektrischen
Seite 2 des AufZeichnungsmediums viel größer. Dementsprechend
werden durch diese Anordnung negative Ladungen auf der Oberfläche der dielektrischen Seite 2 abgelagert und positive
Ladungen zwischen der dielektrischen Seite 2 und der leitenden Papier-Grundschicht induziert. Es werden keine Ladurqen
auf der dielektrischen Seite 1 des Auf zeichnungsniediums induziert bis dieses die Formatierstation Kr. 2 erreicht, die in
Fig. 4B nicht dargestellt ist, sondern nur in Fig. 3. In der
Formatierstation Nr. 2 werden durch das gleiche Verfahren negative
Ladungen auf der dielektrischen Seite 1 erzeugt.
Gemäß Fig. 6 tritt das dielektrische Papier 100, das Ladungen entsprechend einem Format und eines variablen Druckbildes auf
beiden Seiten aufweist, über eine nicht-leitende Führungsrolle 640 in eine Tonerstation 600 ein. Die Tonerflüssigkeit besteht
aus einem positiv geladenen Kohlenkolloid, das in einer nichtleitenden Trägerflüssigkeit auf Petroleurn/Kerosinbasis gelöst
ist. Eine solche Trägerflüssigkeit ist beispielsweise durch die unter dem Warenzeichen der Firma Exxon vertriebene Flüssigkeit
Isopar-L vorgegeben. Die Trägerflüssigkeit wird über den
Einlaß 660 zugeführt und an dem Auslaß 661 abgeführt. Um Bilder auf beiden Seiten des dielektrischen Mediums 50 zu entwickeln,
wird Tonerflüssigkeit C bis zu einem durch die gestrichelte Linie A dargestellten Pegel eingeführt, während bei einer Entwicklung
von latenten Bildern nur auf einer Seite des dielektrischen Mediums die Tonerflüssigkeit C nur bis zu dem Pegel B
eingeführt wird, so daß die Zuführrollen 643, 643A und 643B teilweise eingetaucht sind und die Zuführrollen 641, 641A, 641B und
641C sich vollständig außerhalb der Tonerflüssigkeit C befinden.
Das Aufzeichnungsmedium wandert zwischen den als Entwicklerelektroden
wirkenden Rollen 641A, 6<ΠΒ, 643, 643A und 643B hindurch.
909818/0734
Die Rollen 641 und 641C sind Führungsrollen und dienen der
Richtungsänderung des Aufzeichnungsmediums. Obgleich nur 5 Entwicklungselektroden
in Form von Rollen dargestellt sind, kann irgendeine beliebige Anzahl Verwendung finden. Es besteht, die
Regel, daß die Druckqualität umso besser ist, je mehr Elektrodenro.llen
verwendet werden.
In Fig. 7 ist ein Aufzeichnungsträger 100 aus Papier mit dielektrischen
Schichten 751 und 752 zwischen Entwicklungselektrcden 741A und 7 43 dargestellt. Es besteht eine Lücke zwischen den
Entwicklungselektrode!! und dem 7ui£zeichnungsträger. Die Lücke
ist: erforderlich, um einen Fluß der Tonerflüssigkeit zwischen
den als Ent.\7ick3.ungselektroden arbeitenden Zuführrollen 74IA
und 743 und dem Papier zu gewährleisten. Die dielektrischen Oberflächen 751 und 752 des Aufzeichnungsträgers werden nun negativ
mit latenten Bildern geladen, wobei Tonerpartikel η angezogen
werden, die positiv geladen sind. Das zwischen dem Aufzeichnungsträger
und den Entwicklungselektroden in der Lücke bestehende elektrische Feld ist durch den Wert V/ vorgegeben,
v/obei V der Spannungsdifferenz zwischen der leitenden Grundschicht
100 und den Entv.'icklungselektroden 741A und 744 entspricht
und g den Abstand dazwischen repräsentiert. Die positiv geladenen Tonerpartikel η wandern unter dem Einfluß des elektrischen
Feldes E, , wobei eine Anziehung nur an den Stellen erfolgt,
wo ein latentes Bild vorhanden ist. Das elektrische Feld F, ist hierbei so gerichtet, daß die Tonerpartikel von den Bereichen
der dielektrischen Oberfläche weggestoßen werden, wo keine latenten Bilder vorliegen. Im Ladungsbereich ist das induzierte
elektrische Feld E dem Wert ][ = E, äquivalent. Hierbei
entspricht I der Ladungsdichte des Bildes, g der Abstandslücke und c der Kapazität pro Flächeneinheit der dielektrischen Schicht.
Diese Richtung des elektrischen Feldes ist dergestalt, daß die Tonerpartikel in Richtung auf das latente Bild angezogen werden.
SO9816/O734
Das don Tonerbehälter verlassende Aufzeichnungsmedium isrL
nunmehr entwickelt, d. h. die Tonerpartikel sind von dem geladenen Teil dos Aufzeichnungsträgers angezogen worden,
um auf diese Weise die latenten Bilde): sichtbar zu machen. Der Aufzeichnungsträger weist zusammen mit den Tonerpartikeln
noch überschüssige Trägerflüssigkeit auf, in der die Tonerpartikel
gelöst waren. Es ist erforderlich, diese durch den /vufzeichnungstrelger herausgeführte Trägerflüssigkeit zu entfernen.
Der Aufzeichnungsträger läuft daher über /ibstreifer
644 und 644A und über eine Gruppe von TrocknerroJlen 645, 645A,
645B und 6 45C. Jede der Tx'ocknerrollen ist mit Wischerblättern
f>4Gr 646A-G46C ausgestattet. Durch Abwischen und Ausquetschen
des Aufzeichnungsträgers wird die überschüssige Flüssigkeit
auf ein Minimum reduziert und schließlich vollständig in der Trocknerstation 318 gemäß Fig. 3 verdampft. Obgleich 4 Trocknarrollen
dargestellt sind, kann irgendeine beliebige Anzahl Verwendung finden. Je mehr Trocknerrollen verwendet werden, umso
besser wird die herausgeführte Trägerflüssigkeit reduziert.
Vorstehend wurde nur ein 7vusführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Die erfindungsgemäße Einrichtung kann sowohl bei einem einseitigen, als auch bei einem zweiseitigen Aufzeichnungsträger
Verwendung finden. Bei Verwendung eines einseitig beschichteten Aufzeichnungsträgers ist selbstverständlich nur
ein Druck auf einer Seite möglich. Hierbei wird die Aufladung auf eine Seite beschränkt und eine Elektrodenanordnung und eine
Formatierstation wird gesperrt. Ferner wird der Pegel der Tonerflüssigkeit innerhalb der Tonerstation abgesenkt, so daß die
Benetzung mit Tonerflüssigkeit nur auf einer Seite erfolgt.
909816/0734
Claims (6)
- HONEYWELL INFORMATION SYSTEMS INC.Smith Street 5305?69 GoWaltham, Mass., USAElektrographisches DrucksystemPatentansprüche:/ 1. jElektrographisches Drucksystem, in walchem auf einem bew ^-—■'Aufzeichnungsmedium - bestehend aus einer elektrisch leitenden Papier-Grundschicht mit einer plastischen dielektrischen Beschichtung auf beiden Seiten - elektrographische Bilder erzeugt werden, indem selektiv ein hohes Potential über rteiv. Aufzeichnungsmedium angelegt wird, wobei die latenten B.i?.der nachfolgend durch Zuführung eines Toners zu dem Aufzeichnungsmedium sichtbar gemacht werden, gekennzeichnet durcheine Elektrodenanordnung auf jeder Seite des Aufseichnungsmediums in Nachbarschaft der Bewegungsbahn des Aufzeichnungsmediums mit mehreren im Abstand angeordneten Elektrodenrcihen, wobei aufeinanderfolgende Elektroden in jeder der Reihen voneinander einen Abstand aufweisen und die Elektroden aufeinanderfolgender Reihen versetzt angeordnet sind? erste Mittel zum selektiven Ansteuern jeder der Elektroden, wodurch latente elektrographische Bilder selektiv und im wesentlichen gleichzeitig auf jeder Seite des Aufzeichrmngsmediums gebildet werden; undeine Toner-Zuführstation für zwei Seiten zur im wesentlichen gleichzeitigen Entwicklung der auf jeder Seite des Aufzeichnungsmediums gebildeten latenten Bilder durch im wesentlichen gleichzeitige Zuführung von Tonerlösung zu beiden Seiten des Aufzeichnungsmediums.909316/0734ORIGINAL INSPECTED
- 2. System nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die zweiseitige Toner-Zufuhr ε ta tion zweite Mittel zur Umwandlung der zweiseitigen Toner-3uführ~ station in eine einseitige Toner-Zuführstation zwecks Entwicklung latenter elektrographischer Bilder auf nur einer Seite des Aufzaichnungsmediums aufweist.
- 3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Toner-Zuführstation einen eine Tonerlösung enthaltenden Behälter aufweist, wobei der Pegel ausreichend ist, beide Seiben des; Aufzeichnungsmediuips zu benetzen.
- 4. System nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Führungsrollen in der zweiseitigen Toner™ Zuführstation, um das Aufzeichnungsmedium in der Tonerlösung eingetaucht zu halten, wenn es entlang seiner Bewegungsbahn fortschreitet.
- 5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Tonerlösung ein positiv geladenes Kohlenkolloid, gelöst in einer nicht-leitenden Trägerflüssigkeit aus Petroleum/Kerosen, aufweist.
- 6. System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch wenigstens eine elektrographische Formatierstation zum Aufbringen eines latenten Bildes mit bestimmtem Format auf wenigstens einer Seite des Aufzeichnungsmediums.909816/0734
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: G03G 15/10 |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: HONEYWELL BULL INC., MINNEAPOLIS, MINN., US |
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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