DE2842023C2 - - Google Patents
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- DE2842023C2 DE2842023C2 DE2842023A DE2842023A DE2842023C2 DE 2842023 C2 DE2842023 C2 DE 2842023C2 DE 2842023 A DE2842023 A DE 2842023A DE 2842023 A DE2842023 A DE 2842023A DE 2842023 C2 DE2842023 C2 DE 2842023C2
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- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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- G05B19/07—Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers where the programme is defined in the fixed connection of electrical elements, e.g. potentiometers, counters, transistors
- G05B19/075—Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers where the programme is defined in the fixed connection of electrical elements, e.g. potentiometers, counters, transistors for delivering a step function, a slope or a continuous function
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- B60K31/00—Vehicle fittings, acting on a single sub-unit only, for automatically controlling vehicle speed, i.e. preventing speed from exceeding an arbitrarily established velocity or maintaining speed at a particular velocity, as selected by the vehicle operator
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- B60K31/04—Vehicle fittings, acting on a single sub-unit only, for automatically controlling vehicle speed, i.e. preventing speed from exceeding an arbitrarily established velocity or maintaining speed at a particular velocity, as selected by the vehicle operator including electrically actuated servomechanism and means for comparing one electrical quantity, e.g. voltage, pulse, waveform, flux, or the like, with another quantity of a like kind, which comparison means is involved in the development of an electrical signal which is fed into the controlling means
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- B60W—CONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
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Description
Die Erfindung geht aus von einer digitalen Regeleinrichtung nach
der DE-OS 25 46 529, bei
der jedoch bei Fahrgeschwindigkeitsänderungen plötzlich
der neue Sollwert vorgegeben wird. Da die Fahrgeschwin
digkeit relativ träge reagiert, besteht die Gefahr von
Regelschwingungen, die zumindest einige Perioden nach
Erreichen des neuen Sollwerts andauern. Um ein solches
Überschwingen zu verringern ist es aus der DE-OS 25 37 415
bekannt, einen Regler mit PD-Verhalten einzusetzen. Bei
einem solche PD- bzw. P-Regler wird durch unterschiedliche
Belastungen und variables Spiel in der Stellgliedanlenkung
die geregelte Geschwindigkeit nach dem Setzvorgang
ungenau. wird dagegen ein I-Regler verwendet, so
erzielt man einen schlechteren Komfort.
Aus der JP-OS 33 207/73 ist eine Methode zur Beschleunigung einer
Turbine bekannt, wobei in der Beschleunigungsphase der Drehzahlre
geleinrichtung ein zeitlich linear ansteigender Sollwert vorgegeben
wird, und die Steigung des Sollwertes bei Erreichen eines vorgege
benen Drehzahlwertes durch die Ist-Drehzahl eine betragsmäßig klei
nere Steigerung zum weichen Übergang auf die Turbinen-Soll-Drehzahl
ermöglicht. Bei Erreichen dieser Soll-Drehzahl durch die aktuelle
Turbinendrehzahl wird die Turbine gebremst, um die vorgeschriebene
Drehzahl aufrechtzuerhalten.
Die erfindungsgemäße Einrichtung mit den Merkmalen des Hauptan
spruchs hat gegenüber den bekannten Fahrgeschwindigkeitsreglern den
Vorteil, daß bei der Überführung des Istwertes auf einen davon ver
schiedenen Sollwert durch Veränderung des den Regler führenden
Sollwerts ein gutes Übergangsverhalten mit verbessertem Fahrkomfort
erreicht wird. Dabei wird zu Beginn des Regelvorgangs eine sprung
förmige Veränderung des Sollwerts gegenüber dem Istwert vorgegeben
und anschließend durch eine zeitlich veränderliche Rampe der Soll
wert verändert, wobei die Rampe mit wenigstens zwei Steigungswerten
gewählt wird, wobei zeitlich früher eine betragsmäßig größere Stei
gung vorgegeben wird. Die Rampe wird dabei so lange verändert, bis
der Istwert dem dem Fahrerwunsch entsprechenden Sollwert entspricht.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der
im Hauptanspruch angegebenen Einrichtung möglich. Beson
ders vorteilhaft ist die Verwendung einer Rampe mit zwei
unterschiedlichen Steigungen, wobei eine betragsmäßig
zunächst größere Steigung in eine betragsmäßig kleinere
Steigung am Ende der Rampe übergeht, oder die Verwen
dung einer Rampe mit kontinuierlich kleiner werdender
Steigung. Dadurch wird ein noch weicherer Übergang auf
die neue Fahrgeschwindigkeit erzielt.
Eine optimale Realisierung erzielt man durch die Verwen
dung eines Mikrorechners, vorzugsweise eines 1-Chip-Mikro
rechners. Die digitale Regeleinrichtung ist auf diese
Weise sehr einfach und preisgünstig bei kleinem Bauvo
lumen zu realisieren.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeich
nung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schaltungsmäßige Ausgestaltung des ersten Ausführungsbeispiels
mit einem Stellregelkreis,
Fig. 2 ein Diagramm zur Erläuterung
eines über die Regeleinrichtung bewirkten Beschleunigungsvorgangs,
Fig. 3 ein Diagramm zur Erläuterung des
Vorgangs der Überführung der Fahrgeschwindigkeit auf
einen zuvor gespeicherten Sollwert.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 mit entsprechender
Beschreibung handelt es sich um den Gegenstand der älteren, nach
veröffentlichten Patentanmeldung 28 31 238.
Fig. 4 zeigt eine schal
tungsmäßige Ausgestaltung des zweiten Ausführungsbei
spiels ohne Stellregelkreis,
Fig. 5 ein Diagramm gemäß
Fig. 3 für das zweite Ausführungsbeispiel,
Fig. 6 ein den gleichen Vorgang darstellendes Diagramm für den Fall
einer Straßensteigung,
Fig. 7 eine schaltungsmäßige Aus
führung einer als Impulssteuerung ausgebildeten Stellvor
richtung,
Fig. 8 ein Diagramm zur Erläuterung der Wir
kungsweise der in Fig. 7 dargestellten Impulssteuerung
und Fig. 9 eine schaltungsmäßige Ausgestaltung einer
Initialisierungsvorrichtung.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
eine Klemme 10, an der ein positives Potential liegt, über
einen Hauptschalter 11 zur Einschaltung der Spannungsver
sorgung mit fünf vorzugsweise als Tastschalter ausgebilde
ten Schaltvorrichtungen 12 bis 16 verbunden. Die Schalter
12 und 13 sind als Brems- bzw. Kupplungsschalter ausgebil
det und werden geschlossen, wenn die mechanisch damit ver
bundene Bremse bzw. Kupplung des Kraftfahrzeuges betätigt
wird. Beide Schalter 12, 13 sind an je einem Eingang eines
ODER-Gatters 17 angeschlossen, dessen Ausgang sowohl mit
einem Eingang eines weiteren ODER-Gatter 18 wie auch mit
dem Rücksetzeingang R eines Flipflops 19 verbunden ist.
Die Schalter 14 bis 16 sind die Befehlsschaltung für die
Regeleinrichtung. Der erste Schalter 14 ist als Wiederauf
nahmeschalter geschaltet, d. h. bei seiner Betätigung wird
eine zuvor gespeicherte Soll-Fahrgeschwindigkeit wieder
aufgenommen. Der zweite Schalter 15 ist als Verzögerungs
schalter und der dritte Schalter 16 als Beschleunigungs
schalter geschaltet, d. h., während einer Betätigung eines
dieser Schalter erfolgt ein Verzögerungs- bzw. Beschleuni
gungsvorgang. Zusätzlich dienen diese Schalter 15, 16 bei
kurzzeitiger Betätigung der Speicherung und Beibehaltung
der augenblicklich vorliegenden Fahrgeschwindigkeit.
Die Schalter 14 bis 16 sind sowohl an je einem Eingang
eines ODER-Gatters 20 wie auch an drei UND-Gatter 21
bis 23 angeschlossen, wo bei jedem Schalter 14 bis 16
ein UND-Gatter 21 bis 23 zugeordnet ist. Die Ausgänge
der drei UND-Gatter 21 bis 23 sind über ein ODER-Gatter
24 sowohl an den Setzeingang S des Flipflops 19, wie
auch an einen weiteren Eingang des ODER-Gatters 18 an
geschlossen. Der Hauptschalter 11 ist sowohl über einen
Inverter 25 mit einem weiteren Eingang des ODER-Gatters
17, wie auch direkt mit einem weiteren Eingang des ODER-
Gatters 18 verbunden, dessen Ausgang an eine Klemme 26
angeschlossen ist. Diese Klemme 26 ist in nicht näher
dargestellter Weise mit den Rücksetzeingängen sämtlicher
Speichervorrichtungen (z. B. Flipflops und Zähler) mit
Ausnahme des Ist- und Sollwertspeichers verbunden, die
später noch näher beschrieben werden.
Die Ausgänge der UND-Gatter 22, 23 sind weiterhin über
ein ODER-Gatter 27 an einen Eingang eines ODER-Gatters
28 angeschlossen, dessen Ausgang an den Setzeingang S
eines Flipflops 29 und dessen zweiter Eingang an den
Ausgang des UND-Gatters 21 sowie an den Setzeingang
eines weiteren Flipflops 30 angeschlossen ist. Der Aus
gang des ODER-Gatters 27 ist über ein auf die Rückflanke
eines Signals wirkendes Verzögerungsglied 31 sowie über
ein dazu in Reihe geschaltetes ODER-Gatter 32 an den
Rücksetzeingang R des Flipflops 29 angeschlossen. Weiter
hin ist der Ausgang des ODER-Gatters 27 über einen In
verter 33 an einen Eingang eines UND-Gatters 34 ange
schlossen, dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang des
Flipflops 29 und dessen dritter Eingang mit einer Klemme 35
verbunden ist, an die eine Taktfrequenz f 1 angelegt
ist. Schließlich ist der Ausgang des ODER-Gatters 27
noch an einen Eingang eines UND-Gatters 36 angeschlos
sen, dessen zweiter Eingang mit einer eine zweite Takt
frequenz f 2 führenden Klemme 37 verbunden ist. Der Aus
gang des Flipflops 30 ist an einen Eingang eines UND-
Gatters 38 angeschlossen, dessen zweiter Eingang mit
einer eine dritte Taktfrequenz f 3 führenden Klemme 39
verbunden ist.
Die Ausgänge der UND-Gatter 34, 36, 38 sind über ein
ODER-Gatter 40 mit dem Takteingang C eines als Hilfs-
Sollwert-Speichereinrichtung verwendeten digitalen
Zählers 41 verbunden. Der Ausgang des ODER-Gatters 24
ist über ein z. B. als monostabile Schaltstufe ausge
bildetes Zeitglied 42 zur Erzeugung eines kurzen Setz
impulses mit dem Setzeingang S des Zählers 41 verbunden.
Der Ausgang des UND-Gatters 23 ist über ein ODER-Gatter 43
an den Zählrichtungseingang U/D (up/down) des Zählers 41
angeschlossen.
Die Ausgänge der UND-Gatter 22, 23 sind weiterhin über
ein NOR-Gatter 44 an den Triggereingang eines weiteren
Zeitglieds 45 angeschlossen, das zur Erzeugung eines
kurzen Setzsignals für eine mit dem Ausgang des Zeitglieds 45
verbundenen digitalen Zählers 46 dient. Dieser Zähler 46
ist als Sollwert-Speicher geschaltet.
Ein Drehzahlgeber 47 dient zur Erzeugung einer drehzahl
proportionalen Frequenz und besteht aus einer, mit einem
Fahrzeugrad gekuppelten drehbaren Scheibe 48, die umfangs
seitig eine Vielzahl von ferromagnetischen Marken 49
aufweist. Diese ferromagnetischen Marken werden an einem
induktiven Aufnehmer 50 vorbeigeführt und induzieren
dort jeweils einen Impuls. Die Ausgangsfrequenz des
Drehzahlgebers 47 wird in einem Frequenz-Zahlenwandler 51
in ein Datenwort, insbesondere eine binäre Zahl umge
wandelte und als solche einem digitalen Zähler 52 zugeführt,
der als Istwert-Speichervorrichtung geschaltet ist und
laufend die anliegenden Istwerte einspeichert. Ein
Frequenz-Zahlenwandler ist z. B. aus der US-PS 39 28 797
bekannt, jedoch sind - wie auch für den Drehzahlgeber -
verschiedene bekannte Prinzipien und Ausführungsformen
einsetzbar.
Die Zahlenausgänge des Istwert-Speichers 52 sind über
eine Klemmenanordnung 53 mit Zahleneingängen folgender
Bauelemente verbunden: Dem Hilfs-Sollwert-Speicher 41,
dem Sollwert-Speicher 46, den Eingängen B eines ersten
digitalen Komparators 54, den Eingängen B eines zweiten
digitalen Komparators 55, den Eingängen B eines dritten
digitalen Komparators 56, den Eingängen A eines vierten
digitalen Komparators 57, einer Subtrahierstufe 58 (vor
zugsweise als Addierstufe realisiert), einem digitalen
Zähler 59 sowie einer Regelungs-Vergleichsstelle 60 (ge
wöhnlich als Addierstufe realisiert). Die Zahlenausgänge
der Hilfs-Sollwert-Speichereinrichtung 41 sind ebenfalls
an die Regelungs-Vergleichsstelle 60 angeschlossen, deren
Ausgänge über eine Regelstufe 61 an eine weitere Regelungs-
Vergleichsstelle 62 angeschlossen sind. Diese Regelstufe 61
kann in Abhängigkeit der gewünschten Regeleigenschaften P-,
I-, D-, Verhalten oder kombiniertes Verhalten aufweisen.
Im eingangs angegebenen Stand der Technik ist für eine
Regeleinrichtung für die Fahrgeschwindigkeit eines Kraft
fahrzeugs ein PD-Regler eingesetzt und beschrieben.
Die Zahlenausgänge der Sollwert-Speichereinrichtung 46
sind mit den Zahleneingängen folgender Bauelemente ver
bunden: Den Eingängen A des ersten digitalen Komparators 54,
der Subtrahierstufe 58, den Eingängen A eines fünften digita
len Komparators 63, eines Festwertspeichers (ROM) 64, dessen
Ausgänge an die Regelungs-Vergleichsstelle 62 angeschlossen
sind. Die Zahlenausgänge des Zählers 59 sind an die Eingänge
B sowohl des vierten digitalen Komparators 57, wie auch des
fünften digitalen Komparators 63 und weiterhin über einen
Festwertspeicher (ROM) 65 an die Eingänge A des dritten
digitalen Komparators 56 angeschlossen. Die Ausgänge der
Komparatoren 57, 63, an denen ein Signal erzeugt wird,
wenn die an den Eingängen A anliegende Zahl größer ist als
die an den Eingängen B anliegende Zahl, sind über ein
UND-Gatter 66 und ein in Reihe dazu geschaltetes ODER-
Gatter 68 mit dem Setzeingang S des Zählers 59 verbunden.
Der Ausgang des ODER-Gatters 20 ist über ein Zeitglied 67
ebenfalls mit einem Eingang des ODER-Gatters 68 des Zählers 59
verbunden.
An die Zahleneingänge A des zweiten digitalen Komparators 55
ist über eine Klemmenanordnung 69, vorzugsweise durch
feste Verdrahtung, ein Zahlenwert angelegt, der die Schwelle
für eine minimale Fahrgeschwindigkeit Vmin vorgibt, unter
halb derer eine Abschaltung der Regeleinrichtung erfolgt.
Die Ausgänge der digitalen Komparatoren 55, 56, an denen
ein Ausgangssignal erzeugt wird, wenn der an den Eingängen
A anliegende Zahlenwert kleiner ist als der an den Eingängen
B anliegende Zahlenwert, sind über ein NOR-Gatter 70 an
einen weiteren Eingang des ODER-Gatters 17 angeschlossen.
Weiterhin ist dieser Ausgang des zweiten digitalen Komparators 55
mit je einem weiteren Eingang der UND-Gatter 21 bis
23 verbunden.
Ein Ausgang des ersten digitalen Komparators 54, an dem
ein Ausgangssignal erzeugt wird, wenn der an den Eingängen
A anliegende Zahlenwert größer ist als der an den Eingängen
B anliegende Zahlenwert, ist mit einem weiteren Eingang
des ODER-Gatters 43 verbunden. Ein zweiter Ausgang dieses
Komparators 54, an dem ein Ausgangssignal erzeugt wird,
wenn die Eingangszahlenwerte gleich groß sind, ist an einen
weiteren Eingang des ODER-Gatters 32 angeschlossen. Die
Zahlenausgänge der Subtrahierstufe 58 sind an Zahleneingänge A
eines sechsten digitalen Komparators 71 angeschlossen.
Über eine Klemmenanordnung 72 ist vorzugsweise durch feste
Verdrahtung an die Zahleneingänge B des Komparators 71 ein
Zahlenwert angelegt, der proportional einer Geschwindigkeits
differenz ist, die den Knickpunkt der Rampensteigung beim
Wiederaufnahmevorgang vorgibt. Der Ausgang des sechsten digi
talen Komparators 71, an dem ein Ausgangssignal erzeugt
wird, wenn die eingangs anliegenden Zahlenwerte gleich groß
sind, ist an den Rücksetzeingang R des Flipflops 30 ange
schlossen.
Die Zahlenausgänge der zweiten Regelungs-Vergleichsstelle 62
sind mit Zahleneingängen A eines siebten digitalen Kompa
rators 73 sowie mit Zahleneingängen B eines achten digitalen
Komparators 74 verbunden. Über eine Klemme 75 ist vorzugs
weise durch feste Verdrahtung an die Zahleneingänge B des
Komparators 73 ein Zahlenwert angelegt, der einer maximalen
Stellgröße Smax entspricht, die nicht überschritten werden
soll. Über eine Klemme 76 ist vorzugsweise durch feste Ver
drahtung den Zahleneingängen A des Komparators 74 ein Zahlen
wert zugeführt, der einer minimalen Stellgröße Smin ent
spricht, die nicht unterschritten werden soll. Die Ausgänge
der Komparatoren 73, 74, an denen ein Ausgangssignal erzeugt
wird, wenn der an den Zahleneingängen A anliegende Zahlen
wert größer ist als der an den Zahleneingängen B anliegende
Zahlenwert, sind über ein NOR-Gatter 77 an einen weiteren
Eingang des UND-Gatters 36 angeschlossen.
Weiterhin sind die Zahlenausgänge der zweiten Regelungs-
Vergleichsstelle 62 einem Stellregelkreis 78 zugeführt, das
einen Stellantrieb 79 aufweist, der z. B. als Stellmotor
oder Stellmagnet ausgebildet sein kann. Durch diesen Stell
antrieb 79 ist ein die Geschwindigkeit des Kraftfahrzeugs
beeinflussendes Element 80 bewegbar, das in Fig. 1 als
Drosselklappe in einem Saugrohr 81 der Brennkraftmaschine
ausgebildet ist. Andere, die Geschwindigkeit eines Kraft
fahrzeugs beeinflussende Elemente sind z. B. der Zündzeit
punkt, bzw. die Zündung überhaupt, oder bei einem Ein
spritzmotor die Stellung der Regelstange der Einspritz
pumpe oder der Schaltzeitpunkt der Einspritzventile. Stell
regelkreise mit Stellantrieben sind aus dem eingangs ange
gebenen Stand der Technik bekannt und auch in digitaler
Form durch die DE-OS 27 46 445 vorgeschlagen worden. Ein
Sperreingang für den Stellregelkreis, bzw. den Stellantrieb,
ist mit dem Ausgang des Flipflops 19 verbunden.
Die drei verwendeten und an die Klemmen 35, 37, 39 ange
legten Taktfrequenzen f 1 bis f 3 können vorzugsweise durch
einen nicht näher dargestellten Taktfrequenzgenerator er
zeugt werden, wobei unterschiedliche Frequenzen durch Fre
quenzteilung erzeugt werden. Die vier verwendeten Taktfre
quenzen brauchen nicht in jedem Fall verschieden zu sein
mit Ausnahme der beiden Frequenzen zur Erzeugung der un
terschiedlichen Rampensteigungen.
Die Wirkungsweise des in Fig. 1 dargestellten Ausführungs
beispiels soll im folgenden anhand der in den Fig. 2 und 3
dargestellten Diagramme erläutert werden. Zunächst sei da
von ausgegangen, daß sich das Fahrzeug mit einer bestimmten
Geschwindigkeit bewegt und der Hauptschalter 11 geschlossen
ist. Das Fahrzeug soll nun mittels der Regeleinrichtung be
schleunigt werden. Dazu wird der Beschleunigungsschalter 16
betätigt, wodurch das Flipflop 29 gesetzt wird. Gleichzeitig
wird über das ODER-Gatter 24 das Flipflop 19 gesetzt,
wodurch die Sperrung des Stellregelkreises 78, bzw. des
Stellantriebs 79 aufgehoben wird. Gleichzeitig erfolgt
über das ODER-Gatter 18 und die Klemme 26 - wie bereits
beschrieben - eine Initialisierung der Speichereinrichtung.
Durch den kurzen Impuls des Zeitglieds 42 wird der Zähler 41
mit dem Speicherinhalt des Istwert-Speichers 52 geladen.
Während (ab dem Zeitpunkt t 1) durch Betätigung des Schalters 16
das Signal U 16 vorliegt ist das UND-Gatter 34 durch das
O-Signal am Ausgang des Inverters 33 gesperrt. Das UND-
Gatter 36 ist durch dieses Signal U 16 jedoch geöffnet und
die Taktfrequenz f 2 kann zum Takteingang C des Zählers 41
gelangen und zählt ab dem, dem Istwert entsprechenden Zahlen
wert aufwärts, da durch das Signal U 16 am Ausgang des ODER-
Gatters 43 ein 1-Signal anliegt, das den Aufwärts-Zählvor
gang bewirkt. An der Regelungs-Vergleichsstelle 60 wirkt
sich dieses Aufwärtszählen als Veränderung des Soll-Werts
aus, was sich wiederum an der Regelungs-Vergleichsstelle 62
als scheinbare Verkleinerung des Istwerts bemerkbar macht.
Die sich daraus ergebende Stellgröße bewirkt über den Stell
regelkreis 78 und die Brennkraftmaschine eine Vergrößerung
der Leistung und somit des tatsächlichen Istwerts, also
eine Vergrößerung des Zahlenwerts im Istwert-Speicher 52.
Diese Vergrößerung dauert solange an, bis der Schalter 16
wieder geöffnet wird, bzw. der als Taste ausgebildete Schal
ter 16 zum Zeitpunkt t 2 losgelassen wird. Das UND-Gatter 36
sperrt die Taktfrequenz f 2 und die kleinere Taktfrequenz f 1
kann nunmehr über das UND-Gatter 34 an den Takteingang C
des Zählers 41 gelangen, gleichzeitig erfolgt durch das
Signal am Ausgang des UND-Gatters 23 über das ODER-Gatter 43
eine Umkehr der Zählrichtung, die durch das Ausgangssignal
des Vergleichers 54 festgelegt wird. Schließlich wird zum
Zeitpunkt t 2 durch die Rückflanke des Signals U 16 über
das NOR-Gatter 44 das Zeitglied 45 getriggert, dessen kur
zer Ausgangsimpuls ein Setzen des Sollwert-Speichers 46
mit dem augenblicklich vorliegenden Istwert bewirkt. An
der Regelungs-Vergleichsstelle 62 liegt nun ein Sollwert
vor, der mit Hilfe des gespeicherten Werts im Sollwert-
Speicher 46 aufgrund der Arbeitskennlinie der Regelein
richtung durch den Festwertspeicher 64 gebildet wird. Dabei
bilden die im Sollwert-Speicher 46 niedergelegten Zahlen
werte die Adressen für den Festwertspeicher 64. Infolge
der nicht vermeidbaren Trägheit eines Regelsystems über
schreitet der Istwert nach dem Zeitpunkt t 2 um einen kleinen
Betrag den Sollwert. Die Rückführung wird durch die abfal
lende Rampe infolge der Taktfrequenz f 1 unterstützt. Ist der
gespeicherte Sollwert zum Zeitpunkt t 3 gleich dem gespeicher
ten Istwert, so wird am Ausgang "A=B" des Komparators 54 ein
Rücksetzsignal für das Flipflop 29 erzeugt, durch das der
Zählvorgang im Zähler 41 beendet wird.
Wenn sich das Fahrzeug mit der eingestellten Fahrgeschwin
digkeit bewegt und nun z. B. infolge einer Gefahrensituation
die Bremse oder die Kupplung des Fahrzeugs betätigt wird,
so wird dadurch einer der beiden Schalter 12, 13 betätigt,
was sowohl über die Klemme 26 zu einer Initialisierung der
Speichervorrichtungen, wie auch zu einem Rücksetzen des
Flipflops 19 führt. Durch dieses wird der Stellregelkreis 78,
bzw. der Stellantrieb 79 auf die Leerlaufstellung rück
geführt und das Fahrzeug wird nicht mehr durch die Regel
einrichtung beeinflußt. Wird nun der Wiederaufnahmeschal
ter betätigt, so werden die drei Flipflops 19, 29, 30 gesetzt, wodurch einmal die
Sperrung des Stellantriebs 79 aufgehoben wird und gleich
zeitig die Taktfrequenzen f 1 und f 3 dem Takteingang C des
Zählers 41 zugeführt werden. Diese Vorgänge sind in Fig. 3
dargestellt und beginnen zum Zeitpunkt t 4. Der Zähler 41
wird auf den zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Wert des Ist
wert-Speichers 52 gesetzt. Da der an den Eingängen A des
Komparators 54 anliegende Sollwert zu diesem Zeitpunkt größer
ist als der an den Eingängen B anliegende Istwert wird
am Ausgang "A<B" ein Signal erzeugt, das über das ODER-
Gatter 43 ein Aufwärtszählen im Zähler 41 bewirkt. Dieser
Aufwärtszählgang dauert solange, bis der Differenzbetrag
von Sollwert und Istwert, der am Ausgang der Subtrahier
stufe 58 vorliegt, den Wert Δ v erreicht hat, der z. B. drei
Stundenkilometer betragen kann. Ist diese Gleichheit er
reicht, so wird durch den Ausgang des Komparators 71 das
Flipflop 30 rückgesetzt, wodurch das UND-Gatter 38 gesperrt
wird. Ab diesem Zeitpunkt t 5 erfolgt ein Weiterzählen im
Zähler 41 nur durch die Frequenz f 1, wodurch sich eine
flachere Rampensteigung ergibt. Diese flachere Rampenstei
gung führt den Istwert langsam an den Sollwert heran, wo
bei der Arbeitspunktabgleich durchgeführt wird. Erreicht
der Istwert den Sollwert zum Zeitpunkt t 6, so erfolgt wie
zuvor beschrieben ein Rücksetzen des Flipflops 29 durch den
Ausgang "A=B" des Komparators 54. Der Zählvorgang im Zäh
ler 41 ist beendet.
Die zuvor beschriebenen Vorgänge funktionieren in ent
sprechender Weise auch in umgekehrter Richtung, d. h. bei
Betätigung der Wiederaufnahmetaste 14 bei einer über der
Soll-Geschwindigkeit liegenden Ist-Geschwindigkeit ver
laufen die Zählvorgänge in umgekehrter Zählrichtung, da
die Bedingung "A<B" nicht mehr gegeben ist, und über den
Komparator 54 dem Zählrichtungseingang U/D des Zählers 41
ein 0-Signal zugeführt wird. Ebenso verhält es sich bei
einer durch die Regeleinrichtung bewirkten Verzögerung
durch Betätigung des Verzögerungsschalters 15. Auch hier
verläuft in Umkehrung von Fig. 2 der erste Teil der Rampe
mit negativer Steigung, während der zweite, flachere Teil
der Rampe eine positive Steigung aufweist, da durch das
entstehende, geringe Überschwingen des Istwerts unter
den Sollwert nach Loslassen der Taste über den Ausgang
"A<B" des Komparators 54 ein 1-Zählrichtungssignal für
die positive Zählrichtung erzeugt wird.
Das Zeitglied 31 verhindert das Abschalten des Anpassungs
vorgangs im Moment des Loslassens der Taste 16 bzw. 15, da
in diesem Moment Gleichheit zwischen Sollwert und Istwert
besteht. Dadurch würde der Komparator 54 über das ODER-Gat
ter 32 das Flipflop 29 rücksetzen. Da das Fahrzeug nun be
schleunigt, wird die Gleichheit aufgehoben und der Anpas
sungsvorgang läuft geregelt.
Wird eine der Tasten 15, 16 kurzzeitig betätigt, so findet
zwar gemäß Fig. 2 ein kurzzeitiger Zählvorgang in positiver
bzw. negativer Richtung im Zähler 41 statt, dieser wirkt
sich jedoch kaum aus, da bei dieser geringfügigen Änderung
des Zählerstands sofort eine Nachregelung gemäß Fig. 2
erfolgt. Praktisch wird bei einer solchen kurzzeitigen Be
tätigung der augenblickliche Istwert der Fahrgeschwindig
keit gespeichert und beibehalten.
Um zu verhindern, daß die Stellgröße durch die Regelein
richtung auf Werte verändert wird, die durch den Stell
regelkreis bzw. den Stellantrieb nicht mehr realisiert wer
den können, ist durch die Komparatoren 73, 74 eine Begren
zung der Stellgröße vorgesehen worden. Wenn entweder die an
dem Komparator 73 angelegte maximale Stellgröße Smax durch
die tatsächliche Stellgröße überschritten wird oder die an
dem Komparator 75 angelegte minimale Stellgröße Smin unter
schritten wird, so erzeugt der entsprechende Komparator 73,
74 ein Ausgangssignal, durch das das UND-Gatter 36 gesperrt
wird und einen weiteren Zählvorgang im Beschleunigungsfall
und Verzögerungsfall im Zähler 41 beendet.
Um ein versehentliches Einschalten der Regeleinrichtung
bei kleinen Geschwindigkeiten, insbesondere beim Rangieren
des Kraftfahrzeugs, beim Rückwärtsfahren oder bei Ausfall
des Drehzahlgebers zu verhindern, ist durch den Komparator 55
eine minimale Fahrgeschwindigkeit Vmin vorgegeben, unter
halb derer die UND-Gatter 21 bis 23 ständig gesperrt sind.
Über das NOR-Gatter 70 und das ODER-Gatter 17 wird ein
ständiges Rücksetzsignal für das Flipflop 19 gebildet,
durch das der Stellantrieb 79 gesperrt ist.
Da beim Regeln sämtliche Vorgänge über Rampen gesteuert
werden, ist die Abweichung Sollwert minus Istwert gering
und kann als Sicherheitsfunktion herangezogen werden. Wenn
die Differenz Sollwert minus Istwert einen gewissen Wert
überschritten hat, deutet dies auf eine Fehlfunktion hin,
z. B. die Unterbrechung der Signalleitung von der Bremse oder
der Kupplung, deren Signal zu einem Abschalten führen müßte.
In diesem Fall soll der Regler automatisch abgeschaltet wer
den. An dem Zähler 59 liegt ständig der Istwert an. Über
schreitet der Sollwert den augenblicklich im Zähler 59 vor
liegenden Istwert, so wird über den Komparator 63 und das
UND-Gatter 66 ein ständiges Setzsignal für den Zähler 59
erzeugt, sofern gleichzeitig der im Zähler 59 gespeicherte
Wert kleiner als der tatsächliche Istwert ist. Diese zweite
Bedingung wird durch den Komparator 57 vorgegeben. Im Zähler 59
ist somit ständig der Spitzenwert des Istwerts gespeichert,
solange der Sollwert über dem Istwert bleibt. Wird das Fahr
zeug bei dieser Bedingung langsamer, so nimmt der Istwert
ab, der im Zähler 59 gespeicherte Wert bleibt jedoch erhal
ten. Im Festwertspeicher 65 ist nun eine Funktion gespei
chert, die die Schwelle angibt, unterhalb der eine Hilfsab
schaltung erfolgen soll. Diese Funktion ist z. B.:
Za=0,75 · Ze+Z 10
(Za=Ausgangszahlenwert, Ze=Eingangszahlenwert, Z 10=
Zahlenwert dem eine Geschwindigkeit von 10 Stundenkilometern
entspricht). Sinkt also der Istwert auf dreiviertel seines
Werts zuzüglich 10 Stundenkilometer ab, so wechselt das
1-Signal am Ausgang des Komparators 56 auf ein 0-Signal,
durch das über das NOR-Gatter 70 und das ODER-Gatter 17
das Flipflop 19 rückgesetzt wird und den Stellantrieb
abschaltet. Durch die in den Festwertspeicher eingege
bene Funktion kann die Abschaltschwelle variabel als
Funktion der Geschwindigkeit vorgegeben werden.
Bei Öffnen des Hauptschalters 11 erfolgt über den Inverter 25
und das ODER-Gatter 17 ebenfalls ein Rücklaufbefehl auf
Leerlaufstellung für den Stellantrieb 79.
Das in Fig. 4 dargestellte, zweite Ausführungsbeispiel ent
hält wiederum die in Fig. 1 mit einer unterbrochenen
Linie umrahmten Bereiche, die die Bauteile 10 bis 26, 44
bis 57, 59 sowie 65 bis 70 enthalten. Diese Bauteile sind
untereinander gleich beschaltet und daher nicht noch
einmal detailliert dargestellt. Ein wichtiger Unterschied
des zweiten Ausführungsbeispiels gegenüber dem ersten
Ausführungsbeispiel besteht darin, daß kein Stellregel
kreis 78 mehr verwendet wird, d. h., kein separater Regel
kreis für den Stellantrieb 79 mehr besteht. Ein solcher
Regelkreis 78, wie er im ersten Ausführungsbeispiel ver
wendet wird, benötigt einen Geber zur Lagerückmeldung
für die Stellung des Stellantriebs 79, z. B. ein Poten
tiometer. Beim zweiten Ausführungsbeispiel wird der
Stellantrieb 79 durch eine Impulssteuerung 100 betrieben,
wodurch sich die Lagerückmeldung und damit der zugehörige
Geber erübrigt.
Die Klemmen 101 bis 103 sind mit den Ausgängen der UND-
Gatter 21 bis 23 verbunden. Die Klemme 101 ist an den
Setzeingang S eines Flipflops 104 angeschlossen, des
sen Ausgang über ein ODER-Gatter 105 mit einem Eingang
eines UND-Gatters 106 verbunden ist. Der Ausgang des
UND-Gatters 106 liefert die Taktsignale für den Takt
eingang C des als Rampenwert-Speicher eingesetzten Zäh
lers 41. Wie beim ersten Ausführungsbeispiel steuert
sowohl der Ausgang des UND-Gatters 23 (über die Klemme
103), wie auch der Ausgang "A<B" des digi
talen Komparators 54 (über die Klemme 107) über das
ODER-Gatter 43 den Zählrichtungseingang U/D des Zählers 41.
Die Klemmen 101 bis 103 sind über ein ODER-Gatter 108
an einen ersten, dynamischen Triggereingang eines
Zeitglieds 109 angeschlossen, dessen Ausgang sowohl an
den Setzeingang S des Zählers 41, wie auch an einen Ein
gang eines UND-Gatters 110 angeschlossen ist. Dieser
erster Triggereingang des Zeitglieds 109 ist durch eine
positive Impulsflanke triggerbar. Die Klemme 102 ist
sowohl an einen weiteren, invertierenden Eingang des
UND-Gatters 110, wie auch an einen weiteren, dynamischen
Triggereingang des Zeitglieds 109 angeschlossen, der
durch eine negative Signalflanke triggerbar ist. Die
Klemmen 102, 103 sind weiterhin über ein ODER-Gatter 111
an den Befehlseingang "A=O" eines digitalen Kompa
rators 112 angeschlossen. Der Ausgang "A=B" ist mit dem
Rücksetzeingang R des Flipflops 104 verbunden. Der Ausgang
des ODER-Gatters 111 ist zusätzlich sowohl an einen
Eingang eines ODER-Gatters 113, wie auch an einen weite
ren Eingang des ODER-Gatters 105 angeschlossen. Der Aus
gang des Flipflops 104 ist über das ODER-Gatter 113 an
den Umschalteingang einer vorzugsweise als Multiplexer
ausgebildeten Umschaltvorrichtung 114 angeschlossen.
Der an der Klemmenordnung 53 anliegende Istwert ist an
die Eingänge B eines Addierers 115, an die Zahleneingänge
eines digitalen Zählers 116, an die Zahleneingänge B eines
Subtrahierers 117, an die Adresseneingänge eines Fest
wertspeichers (ROM) 118 sowie an die Istwert-Eingänge
einer Regelungs-Vergleichsstelle 119 angelegt. Der über
die Ausgänge des Zählers 46 an eine Klemmenanordnung 120
angelegte Sollwert ist einmal an die Zahleneingänge B
des Komparators 112 und weiterhin an erste Zahlenein
gänge der Umschaltvorrichtung 114 angelegt. Die den
Rampenwert führenden Zahlenausgänge des Zählers 41 sind
mit Zahleneingängen A des Komparators 112, mit Zahlen
eingängen A des Subtrahierers 117 sowie mit zweiten Ein
gängen der Umschaltvorrichtung 114 verbunden. Zahlen
ausgänge "B-A" des Komparators 112 sind mit Zahlenein
gängen eines Zahlen-Frequenz-Wandlers 121 verbunden, des
sen variable Ausgangsfrequenz f 4 an einen weiteren Ein
gang des UND-Gatters 106 angelegt ist. Die Zahlenausgänge
"A-B" des Subtrahierers 117 sind mit Zahleneingängen B
eines Komparators 122 verbunden, an dessen Zahleneingängen A
eine feste Binärzahl Δ Y angelegt ist. Der Ausgang
"A größer als B" ist an einen weiteren Eingang des UND-
Gatters 106 angeschlossen.
An die Zahleneingänge A des Addierers 115 ist die feste
Binärzahl Δ X angelegt. Die Zahlenausgänge "A+B" sind
Zahleneingängen des Zählers 41 zugeführt.
Der Ausgang des UND-Gatters 110, die Klemme 107 sowie
eine mit dem Ausgang des Flipflops 19 verbundene Klemme 123
sind an Eingänge eines UND-Gatters 124 angeschlossen,
dessen Ausgang mit dem Setzeingang S des Zählers 116
sowie mit dem Setzeingang eines Flipflops 125 verbunden
ist. Über eine Klemme 126 ist dem Takteingang C des Zäh
lers 117 eine Taktfrequenz f 5 zugeführt. Der Überlauf
ausgang CO (Carry out) des Zählers 116 ist mit dem Rück
setzeingang R des Flipflops 125 verbunden, dessen Ausgang
über eine Klemme 127 mit einem Eingang der Impulssteuerung 100
verbunden. Eine vorteilhafte, schaltungsmäßige Ausge
staltung einer solchen Impulssteuerung 100 ist im Zusam
menhang mit Fig. 7 näher beschrieben. Die Klemme 123
ist weiterhin über eine Klemme 128 ebenfalls mit einem
Eingang der Impulssteuerung 100 verbunden.
Die Zahlenausgänge der Umschaltvorrichtung 114 sind an
Istwert-Eingänge der Regelungs-Vergleichsstelle 119 ange
schlossen, deren Ausgänge an Eingänge A eines digitalen
Multiplizierers 129 angeschlossen sind. Die Zahlenausgänge
des Festwertspeichers 118 sind an Zahleneingänge B dieses
Multiplizierers 129 angeschlossen. Die Zahlenausgänge
"A×B" sind über den P (ID)-Regler 61 und eine Klemmen
anordnung 130 mit Eingängen der Impulssteuerung 100 ver
bunden. Ein vom Vorzeichen der Regelabweichung abhän
giges Signal ist über eine Klemme 131 ebenfalls der
Impulssteuerung 100 zugeführt.
Die Wirkungsweise der in Fig. 4 dargestellten Regelein
richtung soll in folgendem u. a. anhand der Fig. 5 und 6
erläutert werden. Zunächst soll der Wiederaufnahmevor
gang einer zuvor in der Sollwert-Speichereinrichtung 46
gespeicherten Geschwindigkeit beschrieben werden. Durch
Betätigung der Wiederaufnahmetaste 14 erscheint ein ent
sprechendes Signal U 14 an der Klemme 101. Durch dieses
Signal wird über das ODER-Gatter 108 und das Zeitglied 109
der Zähler 41 auf einen Wert gesetzt, der dem Ist
wert zuzüglich dem festen Zahlenwert Δ X entspricht. Wei
terhin wird das Flipflop 104 gesetzt, so daß Takt
impulse f 4 an den Takteingang des Zählers 41 gelangen
können und infolge des an der Klemme 107 anliegenden
1-Signals aufwärts gezählt werden. Der Rampenwert steigt
demzufolge gemäß der in Fig. 5 dargestellten unterbro
chenen Linie an. Die Frequenz f 4 ist von der Differenz
Sollwert minus Rampenwert abhängig. Ist die Differenz z. B.
größer als 10 km/h, so kann f 4 durch entsprechende Dimen
sionierung des Zahlen-Frequenz-Wandlers 121 konstant ent
sprechend der gewünschten maximalen Beschleunigung einge
stellt werden. Je mehr sich daher der Rampenwert dem Soll
wert nähert, desto geringer wird die Frequenz f 4. Dies
geschieht durch die Ansteuerung des Zahlen-Frequenz-Wandlers 121
durch den Ausgang "BA" des Komparators 112. Der Rampen
wert wird dadurch kontinuierlich und flach an den Sollwert
herangeführt. Dasselbe geschieht mit dem Istwert, der dem
Rampenwert mit einiger Verzögerung folgt. Durch dieses
langsame Heranführen des Istwerts wird ein Überschwingen
vermieden und ein sehr guter Komfort erreicht. Erreicht
der Rampenwert den Sollwert, so wird am Ausgang "A=B" des
Komparators 112 ein 1-Signal erzeugt, durch das das Flipflop 104
rückgesetzt wird. Das UND-Gatter 106 verhindert dadurch
weitere Zählvorgänge. Weiterhin wird über das ODER-Gatter 113
die Umschaltvorrichtung 114 betätigt, so daß nunmehr anstelle
des Rampenwerts vom Zähler 41 wieder der Sollwert von der
Klemme 120 der Regelungs-Vergleichsstelle 119 zur Ver
fügung steht. Der Wert der Regelabweichung wird im Mul
tiplizierer 129 mit einem istwertabhängigen Faktor mul
tipliziert, um in kleinen Geschwindigkeitsbereichen eine
verbesserte Stabilität zu erreichen. Dies bedeutet z. B.,
daß bei größeren Geschwindigkeiten der zu multiplizie
rende Faktor 1 ist, während bei kleineren Geschwindig
keiten dieser Faktor z. B. 0,3 ist, um so bei kleineren
Geschwindigkeiten die Verstärkung des Reglers zu verklei
nern. Dieser Faktor kann durch den Festwertspeicher 118
praktisch kontinuierlich verkleinert werden, indem ent
sprechende Adressen durch den Istwert der Fahrgeschwindig
keit angesprochen werden. Somit kann jedem Geschwindigkeits-
Istwert ein bestimmter Multiplikationsfaktor zugeordnet wer
den. Durch diese multiplizierte Regelabweichung wird über
den Regler 61 die Impulssteuerung 100 gesteuert, wie zu
Fig. 7 noch näher erläutert wird.
Wenn gleichzeitig der gespeicherte Sollwert größer ist
als der Istwert (Signal an der Klemme 107), das Flipflop 19
infolge einer Betätigung einer der Tasten 14 bis 16
rückgesetzt ist (Signal an der Klemme 123) und die Taste
15 nicht betätigt ist (Signal am Ausgang des UND-Gatters 110),
dann wird am Ausgang des UND-Gatters 124 ein Setz
signal für den Zähler 116 und das Flipflop 115 erzeugt.
Der Zähler 116 übernimmt den augenblicklichen Istwert.
Dieser Istwert wird durch die Taktsignale f 5 abwärts
gezählt. Beim Nulldurchgang wird ein Rücksetzsignal für
das Flipflop 125 erzeugt, so daß während des Abwärts
zählens ein 1-Signal an der Klemme 127 anliegt. Die
Länge dieses Signals ist istwert-abhängig und steuert
die Stellvorrichtung 79 - wie zu Fig. 7 noch näher er
läutert wird - in eine istwert-abhängige Stellung. Da die
Stellvorrichung 79 nach jeder Betätigung der Bremse,
der Kupplung oder dem Abschalten der Regeleinrichtung
auf die Null-Stellung zurückgeführt wird (0-Signal an
der Klemme 123), beschleunigt dieses Anfahren des Ist
werts durch die Stellvorrichtung 79 das Erreichen des
gewünschten Geschwindigkeitswerts. Dieser Istwert wird
mit größtmöglicher Stellgeschwindigkeit, unabhängig von
der Regelabweichung angefahren. Durch die Logik des UND-
Gatters 124 erfolgt dies in folgenden Fällen:
Beim Betätigen der Beschleunigungstaste 16 (Signal an der Klemme 103), bei Betätigen der Wiederaufnahmetaste 14 (Signal an der Klemme 101), wenn der anzufahrende, ge speicherte Geschwindigkeitswert höher als der Istwert liegt, und schließlich beim Loslassen der Verzögerungs taste 15 (Signal-Rückflanke an der Klemme 102).
Beim Betätigen der Beschleunigungstaste 16 (Signal an der Klemme 103), bei Betätigen der Wiederaufnahmetaste 14 (Signal an der Klemme 101), wenn der anzufahrende, ge speicherte Geschwindigkeitswert höher als der Istwert liegt, und schließlich beim Loslassen der Verzögerungs taste 15 (Signal-Rückflanke an der Klemme 102).
In Fig. 6 ist der Fall dargestellt, daß nach Betätigung
der Wideraufnahmetaste 14, z. B. infolge einer Steigung
der Fahrbahn der Istwert dem sich verändernden Rampen
wert nicht folgen kann. Eine zu große Differenz zwischen
diesen Werten würde bewirken, daß sich die Rampe beliebig
weit vom Istwert entfernen kann. Verschwindet nun die Last,
so erfährt das Fahrzeug eine viel zu große Be
schleunigung (Vollgas). Dies wird dadurch verhindert,
daß bei einer Abweichung <Δ Y der Komparator 122 ausgangs
seitig ein 0-Signal erzeugt, durch das das UND-Gatter 106
für Taktsignale f 4 gesperrt wird. Die Rampe wird dadurch
kurz gestoppt, läuft jedoch gleich darauf wieder weiter,
wenn die Differenz Δ Y durch den weiterhin ansteigenden Ist
wert wieder unterschritten wird. Durch dieses Ein- und
Ausschalten der Zählfrequenz f 4 für die Rampe verkleinert
sich deren Steigung und läuft parallel zum Istwert. Durch
diese Anpassung der Rampensteigung an die Istwert-Steigung
wird auch bei Steigungen ein weicher Übergang auf die
Sollgeschwindigkeit erreicht.
Der Beschleunigungsfall infolge Betätigung der Beschleu
nigungstaste 16 verläuft im wesentlichen gemäß Fig. 2.
Unterschiede ergeben sich dadurch, daß einmal als Anfangs
wert in den Zähler 41 wiederum der Istwert zuzüglich Δ X
übernommen wird. Infolge eines Signals am Ausgang des
ODER-Gatters 111 werden im Komparator 112 die Zahlenein
gänge A auf den Wert 0 gesetzt, damit eine größtmögliche
Differenz "B-A" erzeugt wird. Dies wiederum erzeugt eine
höchstmögliche Rampenfrequenz f 4. Wird die Taste 16 los
gelassen, so wird gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
der augenblicklich vorliegende Istwert in die Sollwert-
Speichereinrichtung 46 übernommen. Im Gegensatz zum
ersten Ausführungsbeispiel bleibt der zu diesem Zeitpunkt
vorliegende Rampenwert im Zähler 41 bestehen. Dies hat
jedoch keine Bedeutung mehr, da gleichzeitig eine Um
schaltung der Umschaltvorrichtung 114 auf die Sollwert-
Speichereinrichtung 46 erfolgt.
Die Schaltung gemäß Fig. 7 zeigt eine vorteilhafte Aus
führung der Impulssteuerung 100. Über eine Klemme 150 ist
eine Taktfrequenz f 6 sowohl dem Setzeingang eines Zählers 151,
wie auch dem Setzeingang eines Flipflops 152 zuge
führt. Eine weitere, höherfrequente Taktfrequenz f 7, z. B.
die Frequenz des Drehzahlgebers 47, ist über eine Klemme 153
dem Takteingang C des Zählers 151 zugeführt. Über die
Klemmenanordnung 130 sind die Zahlenausgänge des Reglers 61
mit den Zahleneingängen des Zählers 151 verbunden. Der
Überlaufausgang C 0 des Zählers 151 ist mit dem Rücksetzein
gang des Flipflops 152 verbunden, dessen Ausgang an je einem
Eingang zweier UND-Gatter 154, 155 angeschlossen ist. Die
Klemme 131 ist mit einem zweiten Eingang des UND-Gatters 154
und mit einem zweiten, invertierenden Eingang des UND-Gatters 155
verbunden. Der Ausgang des UND-Gatters 154 ist über ein
ODER-Gatter 156 mit einem Eingang eines UND-Gatters 157
verbunden, dessen Ausgang den Vorlauf V des Stellantriebs
79 steuert. Der Ausgang des UND-Gatters 155 ist über ein
UND-Gatter 158 mit einem Eingang eines UND-Gatters 159
verbunden, dessen Ausgang über ein ODER-Gatter 160 den
Rücklauf R des Stellantriebs 79 steuert. Die Klemme 127 ist
mit einem weiteren Eingang des ODER-Gatters 156 sowie mit
einem weiteren, invertierenden Eingang des UND-Gatters 158
verbunden. Die Klemme 128 ist einmal an je einem inver
tierenden Eingang der UND-Gatter 157, 159 und schließlich
über ein Zeitglied 161 an einen weiteren Eingang des ODER-
Gatters 160 angeschlossen.
Die Wirkungsweise der in Fig. 7 dargestellten Impuls
steuerung 100 besteht in der Umwandlung einer an der
Klemmenanordnung 130 anliegenden Binärzahl in eine Im
pulsfolge, deren Tastverhältnis proportional zu dieser
Binärzahl ist. Wesentlich dabei ist, daß die Impulse
dieser Ausgangsimpulse ganzzahlige Vielfache von Perio
den oder Halbperioden der Eingangsimpulsfolge ist. Dies
ist vor allem bei der Realisierung der Regeleinrichtung
durch einen Mikrorechner von Bedeutung, da dort keine
Parallelverarbeitung möglich ist. So wird jeweils nach
einem Rechenzyklus - während der Meßphase - der Motor
mit einer durch die Rechnung festgelegten Anzahl von
Drehzahlgeber-Perioden (oder Halbperioden) angesteuert.
Im in Fig. 8 dargestellten Diagramm ist eine sich ver
ändernde Binärzahl Z 130 dargestellt. Mit jeder Anstiegs
flanke der Signalfolge f 6 wird die zu diesem Zeitpunkt
anliegende Binärzahl in den Zähler 151 übernommen. Gleich
zeitig wird das Flipflop 152 gesetzt. Im Takt der
höherfrequenten Taktfrequenz f 7 wird dieser übernommene
Zahlenwert abwärts gezählt und beim Überlaufimpuls wird
das Flipflop 152 rückgesetzt. Dadurch entsteht am Ausgang
des Flipflops 152 eine Signalfolge U 152, deren Tastver
hältnis proportional zur Binärzahl Z 130 ist. Entsprechend
dem an der Klemme 131 anliegenden Signal zur Festlegung
der Verstellrichtung liegt diese Signalfolge U 152 an
einem der Ausgänge der UND-Gatter 154, 155 an. Liegt an
der Klemme 127 ein 0-Signal (kein Vorlauf des Stellan
triebs 79 auf dem Istwert) und an der Klemme 128 ein
1-Signal (keine Abschaltung des Stellantriebs infolge
z. B. einer Bremsung), so steuern die Ausgänge der UND-
Gatter 154, 155 alternativ in Abhängigkeit der Stell
richtung einen der Ausgänge V bzw. R der Impulssteuerung 100.
Die Impulsfolge U 152 wirkt sich dabei entweder auf
den Vorlauf oder auf den Rücklauf des Stellantriebs 79
aus. Wird gemäß der Beschreibung zu Fig. 4 an der Klemme 127
ein Vorlaufsignal für den Stellantrieb 79 auf den
Istwert erzeugt, so wird das UND-Gatter 158 gesperrt, und
dieses Signal wirkt sich direkt auf den Ausgang V aus.
Wird infolge eines Abschaltvorgangs (z. B. Bremsung) ein
1-Signal an die Klemme 128 angelegt, so werden die UND-
Gatter 157, 159 gesperrt, und die Impulsfolge U 152 kann
nicht mehr zum Stellantrieb 79 gelangen. Mit diesem 1-Signal
wird das Zeitglied 161 getriggert, wodurch während der
Haltezeit dieses Zeitglieds ein Rücklaufsignal am Ausgang R
für den Stellantrieb 79 erzeugt wird. Durch dieses Rück
laufsignal wird der Stellantrieb 79 in die 0-Stellung
zurückgeführt.
Natürlich kann der Stellantrieb 79 nicht direkt durch die
Ausgänge der Gatter 157, 160 gesteuert werden, sondern es
müssen Verstärkerstufen dazwischen geschaltet sein. Eine
solche Endstufenanordnung ist z. B. aus der DE-OS 26 09 842
bekannt. Weiterhin kann anstelle der Frequenz f 7 auch vor
teilhaft die Ausgangsfrequenz des Drehzahlgebers 47
herangezogen werden.
In Fig. 9 ist eine Initialisierungsschaltung für die Spei
chervorrichtungen (z. B. Flipflops und Zähler) dargestellt.
Wie beim ersten Ausführungsbeispiel sind die Eingänge
des ODER-Gatters 17 mit Einrichtungen verbunden, die eine
Initialisierung, also eine Rücksetzung der Speicherein
richtungen bewirken sollen. Der Hauptschalter 11 ist
jedoch nunmehr an einem dynamischen Eingang dieses ODER-
Gatters 17 angeschlossen. Die Ausangsklemme 26 ist
wiederum mit sämtlichen Speichereinrichtungen mit Aus
nahme der Istwert-Speichereinrichtung 52, der Sollwert-
Speichereinrichtung 46 und der Rampenwert-Speicherein
richtung 41 verbunden und setzt diese Speichereinrichtungen
bei einem Ausgangssignal des ODER-Gatters 17 in ihre Grund
stellung zurück. Die Klemme 26 ist über ein NOR-Gatter 170
mit dem Triggereingang eines Zeitglieds 171 verbunden,
dessen Ausgang sowohl mit den Rücksetzeingängen der Spei
chereinrichtungen 41, 46, 52, wie auch mit dem Setzeingang
eines Arbeitsspeichers (RAM) 172 verbunden ist. Die Zahlen
ausgänge dieses Arbeitsspeichers 172 sind mit Zahlenein
gängen A eines Komparators 173 verbunden, dessen Ausgang
"A=B" an einen weiteren Eingang des NOR-Gatters 170 ange
schlossen ist. Die Zahleneingänge B des Komparators 173
sowie Zahleneingänge des Arbeitsspeichers 172 sind mit
einer festen Binärzahl Z beaufschlagt.
Die Wirkungsweise der in Fig. 9 dargestellten Initiali
sierungsschaltung besteht darin, daß aufgrund des dyna
mischen Eingangs des ODER-Gatters 17 beim Schließen des
Hauptschalters 11, also beim Einschalten der Anlage, nach
einem kurzen 1-Signal am Ausgang des ODER-Gatters 17 wieder
ein 0-Signal erscheint. Da die Bedingung "A=B" im Kompa
rator 173 zunächst nicht erfüllt ist, wird das Zeitglied 171
getriggert und setzt die Speichereinrichtungen 41,
46, 52 zurück. Gleichzeitig wird die Binärzahl Z in den
Arbeitsspeicher 172 übernommen, so daß nunmehr die Bedin
gung "A=B" erfüllt ist und das NOR-Gatter 170 für jede
weitere Art von Signalen an der Klemme 26 gesperrt bleibt.
Ein weiteres Rücksetzen der Speichereinrichtungen 41, 46,
52 ist dadurch nicht mehr möglich, auch nicht durch ein
gangsseitige Störimpulse. Ein Rücksetzen dieser Speicher
einrichtungen 41, 46, 52 ist erst wieder möglich, wenn
die Spannungsversorgung ausgeschaltet war und der Haupt
schalter 11 wiederum geschlossen wurde.
Die Funktionen der zuvor beschriebenen Einrichtungen kön
nen vorzugsweise durch einen Mikrorechner realisiert wer
den, insbesondere einen 1-Chip-Mikrorechner, wie er im
Handel erhältlich ist. Dies führt zu einer einfachen und
billigen Realisierung bei geringem Platzbedarf. Die zuvor
beschriebenen Funktionen werden einem solchen Mikrorechner
in einer dem Fachmann geläufigen Weise als Programm ein
gegeben.
Im folgenden sollen in tabellarischer Form im Handel er
hältliche Bauteile aufgeführt werden, die z. B. in der
angegebenen Schaltung Verwendung finden können. Die Bau
teile sind mit ihrer Typennummer gekennzeichnet. Der in
Klammern angegebene Hersteller dient als Beispiel und muß
nicht der einzige Hersteller für das jeweilige Bauteil
sein:
Claims (27)
1. Digitale Regeleinrichtung für die Fahrgeschwindigkeit eines Kraft
fahrzeugs mit einem Istwert-Geber, einer Speichereinrichtung für
einen der gewünschten Fahrgeschwindigkeit proportionalen Sollwert,
wobei bei Betätigung wenigstens einer Schaltvorrichtung der Istwert
in die Sollwert-Speichereinrichtung übertragbar ist, mit einer
Vergleichseinrichtung zur Durchführung eines Istwert-Sollwert-Ver
gleichs und mit einer durch die Differenz dieser Werte steuerbaren
Vorrichtung, die auf ein die Geschwindigkeit des Kraftfahrzeugs
beeinflussendes Element einwirkt, mit einer Schaltungsanordnung, die
bei Betätigung der wenigstens einen Schaltvorrichtung durch
Steuerung des Sollwerts die Regeleinrichtung derart beeinflußt, daß
die Geschwindigkeitsänderung des Kraftfahrzeugs von einer vorherigen
Fahrgeschwindigkeit auf eine neue Fahrgeschwindigkeit mit konstanter
Änderungsgeschwindigkeit und weichem Übergang auf die neue Fahr
geschwindigkeit erfolgt, wobei der Sollwert der digitalen Regel
einrichtung derart verändert wird, daß bei Betätigung der wenigstens
einen Schaltvorrichtung der Sollwert durch Zuführen eines Vorgabe
wertes zu dem augenblicklichen Istwert gebildet wird, so daß die
Differenz bei Betätigung der wenigstens einen Schaltvorrichtung
zuerst einen sprungförmigen Verlauf nimmt, und der Sollwert im
folgenden derart verändert wird, daß dieser einer zeitlich veränder
baren Rampe entspricht und seine Änderungsgeschwindigkeit wenigstens
zwei Werte einnimmt, wobei der zeitlich frühere Wert betragsmäßig
größer ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei einem gespeicherten Sollwert in der
Sollwert-Speichereinrichtung (46) und Betätigung der
die Wiederaufnahme der Regelung bewirkenden ersten Schaltvorrichtung (14) im wesentlichen der augen
blickliche Istwert mit einem Vorgabewert beaufschlagt und in die zweite Speichereinrichtung (41)
übernommen wird, daß dieser übernommene Wert durch die
Rampe solange verändert wird bis der Istwert noch um
einen festgelegten Betrag ( Δ V) vom Sollwert abweicht
und daß ab diesem Zeitpunkt die kleinere Rampensteigung
wirksam wird bis der Istwert dem Sollwert entspricht.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem gespeicherten Sollwert in der Sollwert-
Speichereinrichtung (46) und Betätigung der die Wiederaufnahme der Regelung bewirkenden ersten
Schaltvorrichtung (14) im wesentlichen der augenblick
liche Istwert mit einem Vorgabewert beaufschlagt und in die zweite Speichereinrichtung (41)
übernommen wird, daß dieser übernommene Wert durch die
Rampe solange verändert wird, bis er dem gespeicherten
Sollwert entspricht, wobei die Rampensteigung in Abhängig
keit der Differenz zwischen Rampenwert und gespeichertem
Rampenwert kontinuierlich kleiner wird.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung einer der weiteren
Schaltvorrichtungen (15 oder 16) zur Auslösung eines positiven oder negativen Be
schleunigungsvorgangs im wesentlichen der augenblickliche
Istwert mit einem Vorgabewert beaufschlagt und in die zweite Speichereinrichtung (41) übernommen
wird, daß dieser übernommene Wert durch die Rampe ent
sprechend der Dauer der Betätigung der weiteren Schalt
vorrichtung (15 bzw. 16) verändert wird und daß unmittel
bar danach der Istwert in die Sollwert-Speichereinrichtung (46)
übernommen wird.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß nach dem Ende der Betätigung einer der weiteren Schaltvor
richtungen (15 oder 16) die kleinere Rampensteigung mit
umgekehrtem Vorzeichen wirksam wird bis der Istwert dem
Sollwert entspricht.
6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schaltungseinheit (112, 121) zur Festlegung einer va
riablen Rampensteigung eine Steuereinrichtung (111, Ein
gang A=0 von 112) aufweist, durch die während einer
Betätigung einer der weiteren Schaltvorrichtungen (15 oder 16)
die Rampensteigung auf einen maximalen Wert festlegbar
ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Betätigung einer der weiteren
Schaltvorrichtungen (15 oder 16) zusätzlich der Istwert
in die Sollwert-Speichereinrichtung (46) übernommen wird,
um bei kurzzeitiger Betätigung den augenblicklichen
Istwert als weiteren Soll-Fahrgeschwindigkeitswert vor
zugeben.
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Abschaltvorrichtung
(73, 74, 77) zum Stoppen der Rampen vorgesehen ist, die
durch Erreichen wenigstens eines vorgebbaren Endwerts
(Smin bzw. Smax) auslösbar ist.
9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltungseinheit Mittel (117) zur Erkennung
der Differenz zwischen Rampenwert und Istwert vorgesehen
ist und daß eine Schwellwerterkennung (122) vorgesehen
ist, durch die bei Überschreiten einer maximal zulässigen
Differenz eine weitere Veränderung des Rampenwerts verhin
derbar ist.
10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der in der Sollwert-Speicher
einrichtung (46) gespeicherte Sollwert mit Hilfe eines
Festwertspeichers (ROM) (64) entsprechend der Arbeits
kennlinie der Brennkraftmaschine und der Regeleinrichtung
modifizierbar ist.
11. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung ein P- und/oder
ein I- und/oder ein D-Verhalten aufweist.
12. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Unterschreiten eines
vorgebbaren Werts (Vmin) durch den Istwert eine Abschal
tung der Regeleinrichtung bewirkt wird.
13. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Überschreiten eines vor
gebbaren Werts durch die Differenz Spitzenwert (max. Soll
wert) minus Istwert eine Abschaltung der Regeleinrichtung
bewirkt wird.
14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der vorgebbare Wert durch Adressierung eines Fest
wertspeichers (65) in Abhängigkeit der Fahrgeschwindigkeit
steht.
15. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Auftreten von die Regelung störenden Vor
gängen im Kraftfahrzeug, insbesondere Brems- oder Kupplungs
vorgängen eine Abschaltung der Regeleinrichtung bewirkt.
16. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß durch die Betätigung einer
der Schaltvorrichtung (14, 15, 16) eine Verriegelung
der Stellvorrichtung (78, 100) zur Beeinflußung der Geschwindigkeit des Kraftfahrzeugs aufhebbar ist.
17. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Istwert-Geber (50) ein
Istwert-Speicher (52) zugeordnet ist, in den ständig der
aktuelle Istwert eingespeichert wird.
18. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung einer der
Schaltvorrichtungen (14, 15, 16) und/oder bei Auftreten
eines die Abschaltung der Regeleinrichtung bewirkenden
Vorgangs eine Rücksetzung aller Speichereinrichtungen mit
Ausnahme der Sollwert-Speichereinrichtung (46) der
Istwert-Speichereinrichtung (52) und vorzugsweise der
Rampenwert-Speichereinrichtung (41) auslösbar ist.
19. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Einschalten der Versor
gungsspannung sämtliche Speichereinrichtungen rückge
setzt werden und daß eine Verriegelungseinrichtung (170
bis 173) vorgesehen ist, durch die nachfolgende Signale
die Speichereinrichtungen (52, 46, 41) nicht mehr rück
setzen können.
20. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Umschaltvorrichtung (114)
zur Umschaltung zwischen Sollwert-Speichereinrichtung (46)
und Rampenwert-Speichereinrichtung (41) vorgesehen ist,
wobei als Sollwert zur Regelung der Stellvorrichtung (78,
100) der Inhalt der Rampenwert-Speichereinrichtung (41)
durchgeschaltet ist bis Gleichheit zwischen Rampenwert
und Sollwert vorliegt oder während eine der weiteren Schalt
vorrichtungen (15 oder 16) betätigt ist.
21. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltungseinheit (118, 129) zur Multi
plikation der Regeldifferenz mit einem istwert-abhängigen
Faktor vorgesehen sind.
22. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß als Stellvorrichtung ein Stell
regelkreis (78) vorgesehen ist.
23. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß als Stellvorrichtung eine Impuls
steuerung (100) vorgesehen ist, in der die Stellgröße in
eine Impulsspannung mit Stellgrößen-abhängigem Tastver
hältnis umgewandelt wird.
24. Einrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,
daß die Impulssteuerung (100) eine Zähleinrichtung (151)
enthält, in die im Takt einer ersten Taktfrequenz (f 6)
die jeweils als binäre Zahl anliegende Stellgröße über
nommen wird, daß die übernommenen Werte im Takt einer
zweiten, höheren Frequenz (f 7) ausgezählt werden, wobei
die Auszählzeit jeweils die Impulsbreite der Signale der
Impulsspannung vorgibt.
25. Einrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet,
daß als höhere Frequenz (f 7) die Ausgangsfrequenz des Dreh
zahlgebers (47) vorgesehen ist und daß die Ansteuerung des
Stellantriebs (79) jeweils während einer Meßphase dieser
Frequenz (f 7) erfolgt.
26. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stellantrieb auch direkt
durch eine Steuervorrichtung (116, 125, 156, 158) ein
schaltbar ist, durch die der Stellantrieb (79) bei Be
tätigung wenigstens einer der Schaltvorrichtungen (14 bis 16)
in eine dem derzeit vorliegenden Istwert entsprechende
Stellung bewegbar ist.
27. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die Ausbildung als Mikrorechner, ins
besondere als 1-Chip-Mikrorechner.
Priority Applications (6)
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| DE19782842023 DE2842023A1 (de) | 1978-09-27 | 1978-09-27 | Digitale regeleinrichtung fuer die fahrgeschwindigkeit eines kraftfahrzeugs |
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