DE2842093A1 - Kraftfahrzeugaufbau fuer ein kampf- oder transportfahrzeug - Google Patents
Kraftfahrzeugaufbau fuer ein kampf- oder transportfahrzeugInfo
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Description
BLUMBACH'V WESER V BERGEN · KRAMER ZWIRNER . HIRSCH . BREHM
PATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADEN
Patentconsult Radeckestraße-43 8000 München 60 Telefon (089)883603/883604 Telex 05-212313 Telegramme Patenlconsull
Patentconsult Sonnenberger Straße 43 6200 Wiesbaden Telefon (06121)562943/561998 Telex 04-186237 Telegramme Patentconsult
Eduardo V. Alcanzare
Angeles City, Philippines
Angeles City, Philippines
Kraftfahrzeugaufbau für ein Kampf- oder Transportfahrzeug
Beschreibung:
Diese Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeugaufbau; insbesondere betrifft die Erfindung einen .Aufbau für Kampf- und Transportfahrzeuge.
Bislang weisen Kraftfahrzeuge, insbesondere Fahrzeuge für den
Transport von Soldaten und Kampfpersonal einen Aufbau mit fest angebrachten Seitenwänden und Sitzen auf, wobei sich die Soldaten
von Angesicht zu Angesicht gegenübersitzen. Diese Anordnung ist im Falle von Kampfeinwirkungen etwa aus dem Hinter-
MUnchen: R. Kramer Dlpl.-lng.. W. Weser Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. · P. Hirten Dlpl.-lng. · H. P. Brehm Dipl.-Chem. Dr. pliil. nat.
Wiesbaden: P.G. Blumbach Dlpl.-lng. · P.Bergen Dlpl.-lng. Or. jur. · G.Zwirner Dipl.-Ing. Dlpl.-W.-Ing.
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halt heraus wenig vorteilhaft, da die Soldaten nicht schnell absteigen können, um ihre Verteidigungsstellungen einzunehmen.
Im Hinblick darauf besteht die wesentliche Aufgabe der vorliegenden
Erfindung darin, einen Kraftfahrzeugaufbau mit zwei in Längsrichtung angeordneten, schwenkbaren Sitzen und Wänden längs
der Seiten des Aufbaues vorzusehen, wobei die Sitze in eine solche Stellung oder Anordnung gebracht werden können, daß
sich die Benutzer einmal von Angesicht zu Angesicht gegenüber und zum anderen mit dem Rücken gegenseitig aufeinander zu gerichtet
sitzen können, so daß die Benutzer im letzteren Falle den offenen Seiten des Kraftfahrzeugaufbaus zugewandt sind.
Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung besteht darin, ein Kraftfahrzeug
mit einer sehr einfachen Sitz- und Vandanordnung bereitzustellen, welche leicht umgedreht werden kann, so daß die
Passagiere einmal von Angesicht zu Angesicht einander gegenüber und zum anderen miteinander gegenseitig zugekehrten Rücken
sitzen können.
Die erfindungsgemäße Lösung diesa? Aufgabe ist ein Kraftfahrzeugaufbau
mit den in /nepruch 1 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte
Weiterbildungen dieses erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugaufbaues
ergeben sich aus den Ansprüchen 2 und 3.
Mit der Erfindung wird ein Kraftfahrzeugaufbau bereitgestellt, zu dem gehören:
909849/0502 . .
ein Boden;
vertikal ausgerichtete, äußere, rückwärtige Stützen und vordere Stützen längs der Längsseiten des Bodens;
innere rückwärtige Stützen innerhalb der äußeren rückwärtigen Stützen;
eine mit den vorderen Stützen verbundene, vordere Querwand;
..-"
zwei in Längsrichtung verlaufende Sitzrahmen, von denen jeder schwenkbar mit der entsprechenden inneren rückwärtigen
Stütze und der vorderen Querwand verbunden ist; und
je eine entsprechende in Längsrichtung verlaufende Seitenwand,
die gemeinsam mit dem Sitzrahmen drehbar an dessen Längsseite angebracht sind.
Vorzugsweise weist jede in Längsrichtung verlaufende Seitenwand wenigstens zwei von den gegenüberliegenden Längskanten abstehende
Zapfen auf, welche in entsprechende Bohrungen im .Bereich der
Mitte und des Endes des Bodens passen.
Weiterhin weist der Sitzrahmen vorzugsweise eine in Längsrichtung verlaufende, offene Seite auf, wo ein Sitz lösbar angebracht
werden kann.
Der erfindungsgemäß.e Aufbau ist besonders gut für Transportfahrzeuge
und Kampffahrzeuge geeignet. Der Aufbau weist zwei
identische, in Längsrichtung verlaufende, schwenkbar angeordnete Sitze und eine entsprechende schwenkbare Wand auf, welche ^
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zusammen so angeordnet werden können, daß die auf dem Kraftfahrzeug
transportierten Personen einmal einander von Angesicht zu Angesicht gegenübersitzen können; eine solche Sitzanordnung
wird dann gewählt werden, wenn die Personen über längere Strecken durch sichere Gebiete befördert werden. Andererseits
können durch entsprechende Schwenkung und Anordnung der
Sitze und Längswände die Personen auch miteinander zugeordneten Rücken sitzen, so daß die Personen den offenen Seiten des Fahrzeuges
zugewandt sind; dies erlaubt ein schnelles Absteigen vom Fahrzeug, wenn dies bei einer Fahrt durch ein Gefechtsgebiet erforderlich ist.
Der erfindungsgemäße Fahrzeugaufbau kann für eine Vielzahl von Fahrzeugen vorgesehen werden, beispielsweise bei Transportfahrzeugen
für Reparatur- und Wartungspersonal, weiterhin bei Kampffahrzeugen für das Militär, bei PbIizeifahrzeugen
und dgl..
Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung mit Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 i*o einzelnen erläutert; es zeigt:
Fig. 1 in perspektivischer Barstellung den erfindungsgemäßen Aufbau für ein Kampf- oder Transportfahrzeug
an einem mittelschweren Kraftfahrzeug ;
Fig. 2 eine rückwärtige Ansicht des Kraftfahrzeugs mit einem Schnitt durch den Boden; und
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Fig. 3 in auseinandergezogener Darstellung die Sitz-
und Wandanordnung des erfindungsgemäßen Aufbaus für ein Kampf- oder Transportfahrzeug.
Wie aus den Figuren ersichtlich, gehört zu dem Aufbau 1 für ein Kampf- oder Transportfahrzeug ein Boden 2 mit nach oben
abstehenden, in Längsrichtung verlaufenden, Seitenteilen 3>
die am vorderen und rückwärtigen Ende Bohrungen 4 aufweisen;
weiterhin gehören dazu vertikal ausgerichtete, äuesere, rückwärtige
Stützen 5 und vordere Stützen 6, sowie innere rückwärtige
Stützen 7j Rückenwände 8, eine rückwärtige öffnung 9
zwischen den rückwärtigen, inneren Stützen 7» rückwärtige Fenster 10 und schließlich ein Dach 11.
An den rückwärtigen inneren Stützen und an der vorderen Querwand sind in geeigneten /ufnehmestücken 12 und 13 die von den
Querseiten der Sitzrahmen 15 nach hinten abstehenden Zapfen
16 sowie die nach vorne abstehenden Zapfen 17 schwenkbar gelagert, wozu diese Zapfen 16 und 17 drehbar in die iufnahmestücke
(etwa Hülsen) 12 und 13 passen. An der Längsseite 18 des Sitzrahmens 15 (vgl. !ig. 3) ist mit diesem Sitzrahmen 15 gemeinsam
schwenkbar die Seitenwand 19 angebracht, wozu im Abstand zueinander einerseits an der Seitenwand 19 und andererseits an
der Längsseite 18 des Sitzrahmens 15 angeschweißte (nicht dargestellte) ösen vorhanden sind, in welche der in Längsrichtung
verlaufende Stab 21 eingesetzt oder einge-schraubt werden kann. An den gegenüberliegenden Längskanten 22 und 23 der Seitenwand
19 sind abstehende Zapfen 24- angebracht, welche in entsprechende
909849/0502 . ,
Bohrungen 4 im Seitenbereich des Bodens sowie in entsprechende
Bohrungen 4-"^ im Mittenbereich des Bodens passen; die im Mittenbereich
des Bodens angeordneten Bohrungen 4o<
befinden sich innerhalb des Seibenbereichs und vorzugsweise in Längsrichtung ausgerichtet
mit den entsprechenden inneren Stützen 7·
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, kann die gesamte aus dem Sitzrahmen
15 und der Seitenwand 19 bestehende Anordnung in Richtung der Pfeile A geschwenkt werden, so daß die Seitenwände 19
einerseits in einer Linie mit den äußeren rückwärtigen und vorderen Stützen 5 und 6 sowie den Längsseiten 3 ani Boden ausgerichtet
sind, oder andererseits in einer Linie mit dem Mittenbereich des Bodens 2 ausgerichtet sind, wobei die Sitze entsprechend
nach innen geschwenkt·= werden, so daß die transportierten
Personen auf die offenen Seiten des Kraftfahrzeugaufbaus zu schauen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, besteht der Sitzrahmen.15 aus den
jeweils U-förmig profilierten Seitenteilen 15*<
und der ebenfalls U-förmig profilierten Längsseite 18, die miteinander so verbunden
sind, daß ein geeigneter Sitz S lösbar in den U-förmig profilierten Sitzrahmen eingeschoben werden kann. Sofern bei
nach innen geschwenkten Sitzen größere Güter transportiert werden sollen, können die Sitze S einfach von dem Rahmen 15 gelöst
werden, indem die Festhalteschrauben 25 an den Ecken 26
des Sitzrahmens gelöst werden.
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Claims (2)
- BLUMBACH VVVESER . BERGEN · KRAMER ZWIRNER - HIRSCH · BREHMPATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADENPatentconsult Radeckestraße 43 8000 München 60 Telefon (089) 883603/883604 Telex 05-212313 Telegramme Patentconsult Patentconsult Sonnenberger Straße 43 6200 Wiesbaden Telefon (06121)562943/561998 Telex 04-186237 Telegramme PatentconsultEduardo V. Alcanzare " 27. September 1978Angeles City, Philippines 10.048Kraftfahrzeugaufbau für ein Kampf- oder TransportfahrzeugPatentansprüche:1y Kraftfahrzeugaufbau,
gekennzeichnet durch
einen Boden (2);vertikal ausgerichtete, äußere, rückwärtige Stützen (5) und vertikal ausgerichtete, äußere, vordere Stützen (6) längs der Längsseiten (3) des Bodens (2);vertikal ausgerichtete, innere, rückwärtige Stützen (7) innerhalb der äußeren rückwärtigen Stützen (5);München: R. Kramer Dlpl.-Ing. . W. Weser Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. · P. Hirsch Dlpl.-Ing. . H. P. Brehm Dipl.-Chem. Dr. phil. nat. Wiesbaden: P.G. Blumbach Dlpl.-Ing. · P.Bergen Dipl.-Ing. Dr.jur. · G. Zwirner Dipl.-Ing. Dlpl.-W.-Ing.909849/0502 . . original inspected2342093eine mit den vorderen Stützen (6) verbundene vordere Querwand; zwei in Längsrichtung verlaufende Sitzrahmen (15), von denen jeder drehbar mit der entsprechenden inneren rückwärtigen Stütze (7) und der vorderen Querwand verbunden ist; und eine entsprechende, in Längsrichtung verlaufende Seitenwand (19)j die gemeinsam mit dem Sitzrahmen (15) drehbar an dessen Längsseite (18) angebracht ist. - 2. Kraftfahrzeugaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßan den gegenüberliegenden Längskanten (22 und 2j) der Seitenwand (19) wenigstens je zwei abstehende Zapfen (24) angeordnet sind, welche in entsprechende Bohrungen (4 bzw. 4m. ) passen, die einerseits im Seitenbereich des Bodens (2), nämlich die Bohrungen (4) und andererseits im Mittenbereich des Bodens (2), nämlich die Bohrungen (4oO angeordnet sind.J. Kraftfahrzeugaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daßder Sitzrahmen (15) aus jeweils U-förmig profilierten Seitenteilen (I5t< ) und der ebenfalls U-förmig profilierten Längsseite (18) besteht, so daß in den insgesamt U-förmig profilierten Rahmen ein Sitz (S) lösbar eingesetzt werden kann.909849/0502
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