DE2841658C2 - Vorrichtung zum Schuppen und Ablegen von Bogen auf einen Stapel - Google Patents
Vorrichtung zum Schuppen und Ablegen von Bogen auf einen StapelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schuppen und Ablegen von Bogen auf einen Stapel, die,
bezogen auf die Bogenhinterkanten, im Takt einzeln durch eine insbesondere aus oberhalb der Förderstrecke
angeordneten, blasluftgespeisten Schwebeleisten bestehende Fördervorrichtung angefördert und von einer
unterhalb der Förderstrecke angeordneten Saug-Bremseinrichtung abgebremst werden, die sich in
Förderrichtung der Bogen mit einer wesentlich geringeren Geschwindigkeit als die Fördergeschwindigkeit
der Bogen bewegt und in deren Wirkungsbereich die Bogenenden durch ein oberhalb der Förderstrecke
angeordnetes, im Takt der Bogenenden in die Förderstrecke eintauchendes und insbesondere mit
Fördergeschwindigkeit umlaufenden Ablenkorgan bewegbar ist
Bogen, die bezogen auf die Hinterkante hintereinander im Takt gefördert werden, entstehen zum Beispiel
bei Rotationsquerschneidern oder fallen hinter einer Druckmaschine an. Bei einem bekannten Querschneider,
der mit einer Vorrichtung zum Stapeln zusammenarbeitet gelangen nach dem Schnitt die Bogen zwischen
schnellaufenden oberen und unteren Förderbändern. In Förderrichtung hinter dem unteren schnellaufenden
ίο Förderband ist ein langsamlaufendes Förderband
angeordnet dessen Oberseite gegenüber der gemeinsamen Förderebene der schenll- und langsamlaufenden
unteren und oberen Förderbänder nach unten versetzt ist Am Übergangsbereich zwischen den schnell- und
langsamlaufenden unteren Förderbändern befindet sich oberhalb der Förderebene ein Ablenkorgan, das im Takt
der ankommenden hinteren Bogenkanten gesteuert wird und dabei die hintere Bogenkante aus der
Förderebene nach unten auf das untere langsamer laufende Förderband ablankt Die Ablenkung nach
unten erfolgt, um für den Anfang des nächsten Bogens
Platz zu schaffen, der sich mit dem vorhergehenden Bogen schuppen soll. Die Steuerung der Blasluft durch
das Abler.korgan bereitet aber Schwierigkeiten, denn es
ist insbesondere bei schneller Bogenfolge nicht möglich, die das Ende des einen Bogens nach unten ablenkende
Blasluft fernzuhalten von dem Anfang des nächsten Bogens. Ein sauberes Schuppen ist deshalb zumindest
bei schnell aufeinanderfolgenden Bogen nicht möglich. ;
Sofern aber eine Überlappung stattgefunden hat, werden die auf dem unteren langsamlaufenden Förderband
überlappt abgelegten Bogen weiter zur Stapelstelle transportiert. Eine weitere Schuppung auf diesem
Weg findet nicht statt Das bedeutet, daß in Abhängigkeit von der Zuführgeschwindigkeit der Bogen und dem
Überlappungsgrad die Bogenvorderkante mit einer nicht unerheblich großen Geschwindigkeit an dem
Anschlag des Stapels anstoßen. Bei großformatigen dünnen Bogen kann bei einem aus diesem Grunde
ungünstigen Verhältnis zwischen der Bogensteifigkeit und der kinetischen Energie des Bogens das Anstoßen
zum Stauchen des Bogens führen (DE-OS 12 45 702).
Diese Schwierigkeiten sind bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art weitgehend
überwunden. Bei dieser Vorrichtung besteht die Saug-Bremseinrichtung aus einer langsamlaufenden
Saug-Bremswalze oder aus mehreren langsamlaufenden, einen Saug-Bremstisch bildenden kleineren Walzen.
In den Wirkungsbereich der Saug-Bremseinrichtung wird das Bogenende durch als Ablenkorgane
wirkende Vorsprünge auf dem Mantel einer Saug-Förderwalze, die oberhalb der Förderstrecke angeordnet
ist, gebracht (DE-AS 25 32 880 und DE-AS 26 15 864).
Auch diese verbesserten Vorrichtungen genügen noch nicht den heute gestellten Forderungen, diese
Forderungen bestehen darin, Bogen mit Längen von mehreren Metern mit hoher Geschwindigkeit zu
fördern und sicher abzulegen, insbesondere dann, wenn es sich um starke, imprägnierte oder lackierte Bogen
handelt. Gerade diese Bogen erschweren die Überlappung auf mehreren Metern wegen ihrer durch
elektrostatische Aufladung bedingten Haftung aneinander. Der Überlappungsgrad kann zwar bei einer
einzigen Saug-Bremswalze durch deren Größe oder bei mehreren einen Tisch bildenden Saug-Bremswalzen
durch die Länge des Tisches verbessert werden, doch ist damit eine Beschränkung der für die Beseitigung von
Störungen erforderlichen freien Zugänglichkeit der
Vorrichtung verbunden.
Aus der US-PS 29 42 878 ist es bekannt, bei einer Vorrichtung zum Ablegen von Bogen auf einem Stapel
als Saugbremseinrichtung für den abzulegenden Bogen eine schwenkbare Saugleiste vorzusehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
die bei geringem Platzbedraf selbst sehr lange Bogen mit einem großen Überlappungsgrad auf den Stapel
ablegt
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Saug-Bremseinrichtung als schwenkbare Saugleiste
ausgebildet ist und das Ablenkorgan von dem Planetenrad eines Planetenantriebes getragen ist, mit
dem der Antrieb der Saugleiste synchronisiert ist
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird für die Saugleiste nur ein geringer Freiraum benötigt, da sie
selbst klein gebaut und wegen ihrer großen Bremswirkung nur auf einer kurzen Strecke in Richtung des
Stapels bewegbar zu sein braucht Wegen des synchronen Antriebs trifft das Ablenkorgan und die
Saugleiste das Ende eines jeden Bogens mit so großer Genauigkeit, daß es nicht erforderlich ist, zwischen den
einzelnen Bogen in einer Voreilstrecke Bogenabstände zu schaffen, um an der Überlappungsstelle genügend
weit für das Wirksamwerden der Bremseinrichtung zu sein. Der Planetenantrieb ermöglicht, daß das Ablenkorgan
mit Fördergeschwindigkeit der Bogen bewegt wird, daß es aber nur bei jedem zweiten, dritten .. n-ten
Umlauf in die Förderstrecke eintaucht und wirksam wird.
Vorzugsweise ist das Ablenkorgan als Bürste ausgebildet. Die Saugleiste trägt zweckmäßigerweise
auf ihrer Saugseite einen Belag mit großer Haftwirkung. Dadurch ist es möglich, die Bogen mit definierter
Endgeschwindigkeit bis über den Stapel zu fördern.
Erreicht der Bogen nicht seine Endlage, wenn die Wirkung der Saugleiste auf ihn aufgehoben ist, dann ist
es erforderlich, den Bogen bis in die Endlage weiterzufördern. Für diese Förderung kann der vordere
Rand der Saugleiste eine Stoßkante aufweisen, die bei Verschwenken der Saugleiste in Höhe der Stapeloberseite
bis an den Rand des Stapels bewegbar ist. Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung wirkt die Saugleiste
bei ihrer Bewegung in Richtung des Stapels, also gleichzeitig auf zwei Bogen, allerdings in unterschiedlicher
Art und Weise ein.
Um die Überlappung beim Bremsvorgang eines Bogens zu erleichtern, kann unterhalb der Förderstrekke
eine blasluftgespeiste Düse mit in Förderrichtung so zwischen Ablenkorgan und Saugleiste gerichteter
Blasrichtung vorgesehen sein. Durch die aus der Düse austretende Blasluft werden aneinanderhaftende Bogen
voneinander gelöst.
Die Überlappung oder Schuppung ohne Stauchen während des Bremsvorgangs kann weiter dadurch
verbessert werden, daß die aus Blasluft gespeisten Schwebeleisten bestehende Fördervorrichtung sich
über den Stapel erstreckt
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darste;!e~den Zeichnung näher
erläutert. Im einzelnen zeigt
F i g. 1 eine Vorrichtung zum Schuppen und Ablegen von Bogen auf einen Stapel in Seitenansicht,
F i g. 2 die Vorrichtung gemäß F i g. 1 in Ansicht nach der Linie I-I der F i g. 1 und
F i g. 3 die Vorrichtung gemäß F i g. 1 in Seitenansicht in verschiedenen Betriebsphasen.
Oberhalb einer Förderstrecke für hintereinander zu einem Stapel 1 zu fördende Bogen 2, 3 sind
blasluftgespeiste Schwebeleisten 4,5 rostartig angeordnet In der den Bogen 2, 3 zugekehrten Unterseite der
Schwebeleisten 4, 5 sind Blasöffnungen, aus denen Blasluft mit einer Richtungskomponente in Förderrichtung
des Pfeils 6 austritt. Solche blasluftgespeisten Schwebeleisten 4,5 sind bekannt Die Bogen 2,3 werden
von ihnen durch die Blasluft in geiingem Abstand berührungslos getragen und wegen der in Richtung des
Pfeils 6 austretenden Komponente der Blasluft gefördert Zwischen dem ersten Satz Schwebeleisten 4 und
dem zweiten Satz Schwebeleisten 5 ist oberhalb der Förderstrecke eine Saügförderwalze 7 vorgesehen, die
aus einem unter Unterdruck stehenden ortsfesten Gehäuse 8 und einem mit einer bestimmten Geschwindigkeit
angetriebenen, perforierten Mantel 9 besteht. Da die zu fördernden Bogen an den wirksamen Bereich
des perforierten Mantels 3 wegen der auf sie ausgeübten Saugkraft anliegen, bestimmt die Geschwindigkeit des
Mantels 9 die Fördergeschwindigkeit der Bogen 3.
Die eigentliche Vorrichtung zum Schuppen und Ablegen von Bogen ist im Bereich des ersten Satzes von
Schwebeleisten 4 angeordnet. Sie besteht aus einer Saugleiste 10, die über Arme 11 verschwenkbar in einem
Rahmen 12 der Vorrichtung gelagert ist. Die Saugleiste wird von einem über eine Saugleitung 13 an einer
Unterdruckquelle angeschlossenen Vierkantrohr gebildet, dessen der Förderstrecke zugewandte Oberseite 13
perforiert ist und mit einem Belag mit hoher Haftreibung versehen ist. Die Verschwenkung der
Saugleiste 10 erfolgt mitteis einer Kurbel 14, die über eine Kurbelstange 15 mit dem Arm 11 der Saugleiste 10
verbunden ist.
Oberhalb der Förderstrecke und der Saugleiste 10 gegenüberliegend ist ein Ablenkorgan in Form mehrerer
Bürsten 16 vorgesehen. Die Bürsten 16 sitzen drehfest auf einer gemeinsamen Planetenwelle 17, die in
Lagerböcken 18 drehbar ist. Die Lagerböcke 18 werden von einer Traverse 19 getragen, die ihrerseits über
gekröpfte Arme 20 auf einer im Maschinenrahmen 12 drehbar gelagerten Sonnenwelle 21 drehfest angeordnet
ist.
Die Saugleiste 10 und die Bürsten 16 sind antriebsmäßig über ein Getriebe verbunden, so daß sie synchron
laufen. In das Getriebe wird über die Sonnenwelle 21 die Drehbewegung eingeleitet. Diese Drehbewegung wird
direkt an die gekröpften Arme 20 und die Traverse 19 übertragen. Drehfest auf der Sonnenwelle 21 sitzen zwei
Zahnräder 22, 23, von denen das eine Zahnrad 22 über einen Zahnriemen 24 ein Zahnrad 25 antreibt, das
drehfest auf einer im Maschinenrahmen 12 gelagerten Welle sitzt, auf der auch die Kurbel 14 drehfest sitzt. Bei
Drehung der Kurbel in Pfeilrichtung bewegt sich die Saugleiste 10 aus der in F i g. 1 ausgezogen dargestellten
Stellung in die strichpunktierte Stellung. Das Zahnrad 23 treibt ein Zahnrad 26 an, das drehfest auf einer im
Maschinenrahmen 12 gelagerten Welle 27 titzt, auf der ein weiteres Zahnrad 28 ebenfalls drehfest sitzt. Das
weitere Zahnrad 28 kämmt mit einem Zahnrad 29, das zusammen mit einem Zahnrad 30 drehfest auf einer
gemeinsamen Hülse 31 sitzt, die frei drehbar auf der Soiinenwelle 21 gelagert ist Mit dem Zahnrad 30 kämmt
ein ouf der Planetenwelle 17 sitzendes Planetenrad 32.
Bei Drehung der Sonnenwelle 21 dreht sich die Planetenwelle 17 auf einer Kreisbahn um die Sonnenwelle
21. Dabei führt sie wegen der Kupplung über die Zahnräder 23, 26, 28, 29, 30, 32 zusätzlich eine
Eigendrehung aus. Das Übersetzungsverhältnis dieser Zahnräder kann so gewählt werden, daß die Bürsten 16
nicht bei jedem Umlauf, sondern z. B. nur bei jedem vierten Umlauf, zwischen den Schwebeleisten 4 in die
Förderstrecke der Bogen 2, 3 eintauchen und dabei das Bogenende : ich unten ablenken.
Unterhalb der Förderstrecke ist ferner ein Satz Blasdüsen 33 vorgesehen, die Blasluft zwischen dem
gei ade von der Saugleiste 10 erfaßten Bogen 2 und den neuen Bogen 3 blasen.
F i g, 3 zeigt die Betriebsphase, in der das Bogenende eines Bogens 2 von den Bürsten 16 erfaßt und nach
unten gegen die Saugleiste 10 gedrückt wird. Sobald das Bogenende in den Wirkungsbereich der Saug'eiste 10
gelangt, wird der Bogen 2 auf i:S Geschwindigkeit der
Schwenkbewegung der Saugleiste 10 abgebremst. Da die Bürste 16 sich mit der Fördergeschwindigkeit der
Bogen bewegt, kann der nächste Bogen 3 mit sehr geringem Abstand folgen, ohne daß die Bürste 16 seine
Bewegung in irgendeiner Weise behindert. In F i g. 4 ist dargestellt, daß schon auf halbem Wege der Schwenkbewegung
der Saugleiste 10 die Überlappung erfolgt, wobei die Bürsten 16 schon lange den Bereich der
.Saugleiste 10 verlassen haben. Die in^den F i g. 3 bis 6
gezeigten verschiedenen Phasen machen deutlich, daß die Bürsten 16 nur bei jedem zweiten Umlauf der
Planetenwelle 17 das Ende eines Bogens nach unten ablenken. Ob die Ablenkung bei jedem zweiten, dritten
oder vierten oder n-ten Umlauf erfolgt, hängt von der Länge der zu fördernden Bogen ab. Wenn das
Bogenende des Bogens 2 von der Saugleiste 10 erfaßt ist und der nächstfolgende Bogen 3 sich mit seinem Anfang
über das Ende des erfaßten Bogens schiebt, wird von den Blasdüsen 33 Luft zwischen diese beiden Bogen
geblasen. Dadurch wird verhindert, daß die Bogen ζ. Β aufgrund elektrostatischer Aufladung aneinander haften
und den Überlappungsvorgang erschweren. Sobald der abzubremsende Bogen mit der durch die Schwenkbewegung
der Saugleiste 10 bestimmten kleinen Geschwindigkeit die in Fig. 5 dargestellte Position erre cht hat.
wird das an der Saugleiste 10 anliegende Vakuum
is abgeschaltet. Die Saugleiste 10 kann dann über die in
F i g. 6 dargestellte Position in die in F i g. 3 dargestellte Position bewegt werden, in der das Vakuum wieder
eingeschaltet wird, um für den Bremsvorgang des nächsten Bogens vorbereitet zu sein. Um den Bogen 34,
der am Ende der gemeinsamen Bewegung mit der Saugleiste 10 noch nicht seine Endlage auf dem Stapel 1
erreicht hat, bis in die Endlage weiterzubewegen, wirkt die Vorderseite der als Rechteckrohr ausgebildeten
Saugleiste 10 als Stoßkante, an der sich der Bogen 34 bei der Bewegung aus der in F i g. 3 dargestellten Stellung in
die in Fig.5 dargestellte Stellung anlegt und auf diese
Weise vorgeschoben wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Schuppen und Ablegen von Bogen auf einen Stapel, die, bezogen auf die
Bogenhinterkante, im Takt einzeln durch eine insbesondere aus oberhalb der Förderstrecke
angeordneten, blasluftgespeisten Schwebeleisten bestehenden Fördervorrichtung angefördert und
von einer unterhalb der Förderstrecke angeordneten Saugbremseinrichtung abgebremst werden, die
sich in Förderrichtung der Bogen mit einer wesentlich geringeren Geschwindigkeit als die
Fördergeschwindigkeit der Bogen bewegt und in deren Wirkungsbereich die Bogenenden durch ein
oberhalb der Förderstrecke angeordnetes, im Takt der Bogenenden in die Förderstrecke eintauchendes
und insbesondere mit Fördergeschwindigkeit umlaufendes Ablenkorgan bringbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Saugbremseinrichtung als schwenkbare Saugleiste (10) ausgebildet ist
und das Ablenkorgan (16) von dem Planetenrad (32) eines Planetenantriebes (17—21,30,32) getragen ist,
mit dem der Antrieb (11,14,15,24,25) der Saugleiste
(10) synchronisiert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablenkorgan (16) eine Bürste ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugleiste (10) auf ihrer
Saugseite (13) einen Belag mit großer Haftwirkung trägt
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Rand der
Saugleiste (10) eine Stoßkante (35) aufweist, die bei Verschwenken der Saugleiste (10) in Höhe der
Stapeloberseite bis an den hinteren Rand des Stapels (1) bewegbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Förderstrecke
eine blasluftgespeiste Düse mit in Förderrichtung (6) zwischen Ablenkorgan (16) und
Saugleiste (10) gerichteter Blasrichtung vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die aus blasluftgespeisten
Schwebeleisten (5, 6) bestehende Fördervorrichtung sich bis über den Stapel (1) erstreckt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sonnenrad (30)
angetrieben ist.
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| US5611529A (en) * | 1993-05-05 | 1997-03-18 | Vits Maschinenbau Gmbh | Device for stream feeding sheets onto a stack |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2841658B1 (de) | 1980-01-17 |
| US4247094A (en) | 1981-01-27 |
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