DE2841334A1 - Verfahren fuer die veraenderlich einstellbare anzeige und/oder programm- vorwahl bei raumtemperaturreglern - Google Patents
Verfahren fuer die veraenderlich einstellbare anzeige und/oder programm- vorwahl bei raumtemperaturreglernInfo
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Description
- Verfahren für die veränderlich einstellbare Anzeige und/
- oder Programmvorwahl bei Raumtemperaturreglern Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren für die veränderlich einstellbare Anzeige und/oder Programmvorwahl von Schaltzyklen bei elektronisch gesteuerten Raumtemperaturreglern, wobei die Zyklen durch zwei unterschiedliche Temperaturbereiche vorgegeben werden.
- Derartige Verfahren können grundsätzlich mit an sich bekannten Raumtemperaturreglern durchgeführt werden.
- Hierfür ist es im einfachsten Falle einmal bekannt, die Programmvorwahl beziehungsweise die einzelnen Zyklen, während der der Raumtemperaturregler bei einer höheren Temperatur schalten soll, also während der eigentlichen Heizphase, und diejenigen Zyklen, während der Raumtemperaturregler bei einer niedrigeren Temperatur arbeiten soll, beispielsweise während der Schlafenszeit oder gegebener Abwesenheitszeiten, jeweils manuell erneut einzustellen, wofür ein Temperaturvorwahlknopf vorhanden ist, der von der Bedienungsperson auf den gewünschten Wert einer beizubehaltenden Raumtemperatur gedreht wird. Es hat sich in der Praxis jedoch herausgestellt, daß solche Raumtemperaturregler im allgemeinen auf eine relativ hohe Raumtemperatur eingestellt werden, daß vergessen wird, sie für die Zeit, in der die hohe Raumtemperatur nicht benötigt wird, zurückzustellen, so daß gewissermaßen ein Dauerprogramm einer hohen Temperatur eingestellt bleibt und unabhängig hiervon die Raumtemperatur durch öffnen von Fenstern im gewünschten Fall abgesenkt wird.
- Weiter sind Temperaturregler in Form von Bimetallthermostaten mit Temperaturabsenkungsmöglichkeit mittels einer Synchronschaltuhr bekannt. Eine Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Raumtemperaturregler mit Synchronuhr ist ein bekannter programmierbarer elektronischer Raumtemperaturregler, der wahlweise eine digitale Anzeige entweder der jeweils aktuellen Momentanzeit oder der vorgewählten Ist-Temperatur ermöglicht, wofür in diesen Raumtemperaturregler eine Digitaluhr vollständig integriert sein muß, was sich entsprechend auf den Anschaffungspreis solcher Raumtemperaturregler niederschlägt. Der bekannte programmierbare Raumtemperaturregler hat ähnlich einem Taschenrechner eine Vielzahl von Drucktasten, mit denen verschiedene Programmabläufe eingestellt werden können, was jedoch infolge der komplizierten Unübersichtlichkeit entweder nur von geschultem Personal durchführbar ist oder nach längerem eingehenden Studium einer Bedienungsanweisung, wobei dennoch Fehler in der Programmvorwahl nicht auszuschließen sind.
- Hier setzt die vorliegende Erfindung ein, der die Aufgabe zugrunde liegt, ein Verfahren der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß mittels eines preiswerten Raumtemperaturreglers dennoch die Programmierbarkeit unterschiedlicher Raumtemperaturprogramme möglich wird, wobei auf besonders einfache Bedienung des Raumtemperaturreglers und ein Minimum an Bedienungselementen Wert zu legen ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren gelöst, wie es im Kennzeichen des Hauptanspruchs angegeben wird. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen dieses Verfahrens ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Infolge der erfindungsgemäßen Verfahrensweise kommt man bei dem programmierbaren Raumtemperaturregler mit nur einem einzigen Tastknopf aus, mit dem zyklisch die einzelnen fest vorgegebenen Programme vorgewählt werden können, wobei durch optische Anzeige das jeweils eingestellte Programm sichtbar ist, und wobei auf den Aufwand der zwangsläufig bei der Verwendung einer Zeitanzeige, also einer Uhr, betrieben werden muß, verzichtet werden kann.
- Die Erfindung soll nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung näher beschrieben werden, die der Verdeutlichung des eigentlichen Verfahrensablaufs dienen soll.
- Es zeigen: Fig. 1 eine Anzeigemöglichkeit nach dem erfindungsgemäßen Verfahren, bei der insgesamt zwischen vier unterschiedlichen Programmen mit unterschiedlichen Zeitzyklen gewählt werden kann und bei reihenweiser linearer Darstellung der einzelnen Programme und ihrer zugehörigen Zyklen, Fig. 2 eine Darstellung gemäß Fig. 1 bei Anordnung der einzelnen Programme in zueinander konzentrischen Kreisen, und Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung zweier unterschiedlicher Zeitzyklen mit den ihnen zugeordneten optischen Anzeigeelementen.
- Das vorliegende Verfahren bedient sich an sich bekannter elektronischer Elemente, insbesondere eines Mikroprozessors, in dem eine Mehrzahl - im Ausführungsbeispiel vier -unterschiedlich eingespeicherte Programme abrufbar sind, von denen sich jedes zyklisch nach Ablauf von 24 Stunden wiederholt.
- In Verbindung mit einem Impulsgenerator wirkt der Mikroprozessor dann gewissermaßen als innere Uhr des Raumtemperaturreglers, indem mit diesem die Schaltzeiten für den Raumtemperaturregler von einem niedrigen Temperaturwert auf einen höheren und umgekehrt festgelegt werden. In Fig. 1 besteht der Programmablauf 2 für 24 Stunden lediglich darin, daß der Raumtemperaturregler über die gesamte Tages- und Nachtzeit auf einem gegenüber der Einstellung auf einem Temperaturwählknopf abgesenkten Temperaturwert verbleibt, während das Programm 1 über den vollen 24-Stunden-Zyklus ohne Änderung den höheren eingestellten Temperaturwert beibehält. Das Programm 3 hingegen gibt vor, daß die Raumtemperatur zwischen sechs Uhr morgens bis zweiundzwanzig Uhr abends auf dem am Temperaturwählknopf eingestellten Temperaturpegel verbleibt, während die übrige Nachtzeit ein Absenken dieser Raumtemperatur auf einen vorgebbaren niedrigeren Wert zu verzeichnen ist. Ein noch beispielsweise angegebenes viertes Programm gibt die höhere Raumtemperatur für die Zeiten zwischen fünf Uhr und zehn Uhr morgens und sechzehn Uhr bis ca. zweiundzwanzig Uhr abends vor, während die zwischenliegenden Zeitzyklen sich durch den niedrigen Raumtemperaturwert kennzeichnen.
- In gleicher Weise sind die Programmabläufe gemäß der Anzeige in Fig. 2 zu lesen, wobei jeder Kreisring einen vollen 24-Stunden-Durchlauf darstellt.
- Wie aus den Figurendarstellungen erkennbar, sind sowohl den niedrigen Zeitzyklen als auch den Zeitabschnitten höherer Raumtemperatur optische Anzeigeelemente zugeordnet; in der vergrößerten Teildarstellung von Fig. 3 ist dem temperaturmäßig abgesenkten Zeitbereich 8 ein Glimmlämpchen 6 und dem erhöhten Temperaturbereich 9 ein Glimmlämpchen 7 zugeordnet, wobei jedes dieser Glimmlämpchen abwechselnd über den ihm zugeordneten gesamten Zeitzyklus leuchtet, der jeweils gerade aktuell ist. Der Mikroprozessor übernimmt dabei die Funktion einer normalen Uhr und zusätzlich die Schaltfunktion, wie sie beispielsweise mechanisch durch Reiter oder dergleichen bei den bekannten Treppenhausschaltern beziehungsweise Haustürlichtschaltuhren verwirklicht ist. Besonders vorteilhaft ist die Verwendung von Leuchtdioden statt Glimmlämpchen.
- Über nur einen einzigen Druckknopf 5 können zyklisch die möglichen unterschiedlichen vorgegebenen Programme, wobei es sich um mehr als im Ausführungsbeispiel, also mehr als vier Programme, handeln kann, durchgewählt werden, indem jeder Knopfdruck das Weiterspringen vom ersten zum zweiten, dritten und so weiter bis zum letzten Programm und von dem letzten wieder zurück zu dem ersten ermöglicht.
- Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 werden vier Programme durch optisch unterschiedlich markierte, parallel zueinander liegende Linien angegeben, deren Länge jeweils einem 24-Stunden-Durchlauf entspricht, wobei der Beginn der Zeitachse auf einen beliebigen Zeitpunkt gelegt werden kann; im Ausführungsbeispiel auf 5 Uhr morgens. Die Verschiebung der Zeitachse um jeweils diskrete Zeitabschnitte, beispielsweise 10 Minuten, in der einen oder anderen Richtung, ist über einen zweiten Druckknopf möglich, der die oder das Zeitprogramm, wie es in den Mikroprozessor eingegeben ist, je nach individuellem Wunsch beginnen läßt, also in Abweichung von der Darstellung gemäß Fig. 1, beispielsweise nicht morgens um 5 Uhr, sondern 6.30 Uhr, 4.10 Uhr oder einer anderen Zeit. Dieser zweite Druckknopf dient damit gleichzeitig der jeweils aktuellen Zeiteinstellung, also dem sogenannten Setzen der Zeit.
- Welches Programm jeweils eingestellt ist, erkennt der Betrachter daran, daß auf einem der Programmlinien 1 bis 4 wenigstens ein Lämpchen leuchtet, also beispielsweise bei Einstellung des Programms 1 das Lämpchen 21, und bei Vorwahl des Programms 2 das Lämpchen 22. Ist das Programm 3 eingestellt, dann leuchtet entweder das Lämpchen 24 oder 64 oder 28, und zwar in Abhängigkeit davon, in welchem der diesen zugeordneten Zeitbenichen sich der 24-Stunden-Ablauf des Mikroprozessors gerade befindet. Entsprechend leuchtet bei eingestelltem Programm 4 eines der vier Lämpchen 12, 32, 25 oder 26 der dort für den 24-Stunden-Zyklus vorgegebenen vier Zeitbereiche.
- Das gleiche gilt für das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 mit den vier Programmen, die durch vier konzentrische Kreise dargestellt sind bezüglich der Lämpchen oder anderer geeigneter optischer Anzeigeelemente 10, 11 und 13 bis 19.
- Für die Vorgabe der Zeitprogramme lassen sich handelsübliche Bauelemente, wie sie als Ein- oder Mehr-Chip-Mikrocomputer bekannt sind, verwenden. Die Wahl der Programme wird in üblicher Weise über eine kodierte Tastatur vorgenommen und in den Mikroprozessor fest eingegeben. Als Zeitbasis für den internen Zeitgeber des Mikroprozessors dient im allgemeinen eine 50 Hz Netzfrequenz, d.h., daß die Zeiteinheit von dieser Frequenz abgeleitet wird. Externe zusätzliche logische Schaltelemente sind hierfür nicht erforderlich. Mikroprozessor, die für den Funktionsablauf von Waschmaschinen programmiert sind, sind beispielsweise handelsüblich fest vorprogrammierte Chips.
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Claims (4)
- ANSPRÜCHE 1. Verfahren für die veränderlich einstellbare Anzeige und/oder Programmvorwahl von Schaltzyklen bei elektronisch gesteuerten Raumtemperaturreglern oder dergleichen, wobei die Zyklen durch zwei unterschiedliche Temperaturbereiche vorgegeben werden, d a d u r c h g ek e n n z e i c h -n e t , daß für eine Mehrzahl vom Mikroprozessor gespeicherten Programmabläufen der jeweils aktuelle Zeitzyklus unter Umgehung einer direkten Anzeige der jeweilige Momentanzeit mittels einfacher Glüh- beziehungsweise Glimmlämpchen beziehungsweise Leuchtdioden angezeigt wird, die von dem Mikroprozessor unmittelbar angesteuert werden, wobei jedes dieser optischen Anzeigeelemente einem linienförmig ausgedehnten Bereich vorgegebener, dem Zeitzyklus entsprechender Länge auf einem Anzeigefeld zugeordnet wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitzyklen mehrere Programme reihenweise und parallel zueinander senkrecht oder waagerecht liegend in Form von geradlinigen Abschnitten vorgegeben werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitzyklen mehrerer Programme in konzentrisch zueinander liegenden Kreisen angezeigt werden.
- 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Temperaturregler ein einziges Anzeigefeld (Fig. 1) und zwei Druckknöpfe (5,5') vorgesehen sind, und daß das Anzeigefeld eine der Anzahl der anwählbaren Programme (1 bis 4) entsprechende Zahl an Linienelementen aufweist, die in einzelne Abschnitte (8,9) den jeweiligen Zeitzyklen für die Normaltemperatur beziehungsweise abgesenkte Temperatur entsprechend aufgeteilt sind, wobei jeder Abschnitt mit wenigstens einem optischen Anzeigeelement (6,7) versehen ist.
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