DE2841139C2 - Verschluß zum Halten eines in einem Bremsbelagträger einschiebbaren Bremsbelages für Scheibenbremsen, insbesondere für Schienenfahrzeuge - Google Patents
Verschluß zum Halten eines in einem Bremsbelagträger einschiebbaren Bremsbelages für Scheibenbremsen, insbesondere für SchienenfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Durch die DE-PS 22 13 049 ist bereits ein Verschluß der eingangs genannten Art bekanntgeworden.
Die Ver- und Entriegelung des Verschlußriegels bei diesem Stand der Technik ist relativ zeitaufwendig und umständlich. So muß der Federstahlbügel zum Lösen des Verschlußriegels mit einem Hammer in seine Entriegelungsstellung zurückgeschlagen werden, in der der eine Schenkel des Bügels aus einer Bohrung durch den Verschlußriegel herausgeführt ist. Anschließend kann der Verschlußriegel von Hand in die Entriegelungsstellung aufgeschwenkt werden, um den Bremsbelag auswechseln zu können. Während des Belagwechsels muß der Verschluß in der Öffnungsstellung gehalten werden. Zum erneuten Verriegeln muß der eine Schenkel des Bügels wieder in die Bohrung des Verschlußriegels eingeführt werden.
Die Ver- und Entriegelung des Verschlußriegels bei diesem Stand der Technik ist relativ zeitaufwendig und umständlich. So muß der Federstahlbügel zum Lösen des Verschlußriegels mit einem Hammer in seine Entriegelungsstellung zurückgeschlagen werden, in der der eine Schenkel des Bügels aus einer Bohrung durch den Verschlußriegel herausgeführt ist. Anschließend kann der Verschlußriegel von Hand in die Entriegelungsstellung aufgeschwenkt werden, um den Bremsbelag auswechseln zu können. Während des Belagwechsels muß der Verschluß in der Öffnungsstellung gehalten werden. Zum erneuten Verriegeln muß der eine Schenkel des Bügels wieder in die Bohrung des Verschlußriegels eingeführt werden.
Durch die DE-PS 24 34 004 ist noch ein weiterer Verschluß zum Halten eines in einem Bremsbelagträger
einschiebbaren Bremsbelages für Scheibenbremsen bekanntgeworden, bei dem der Verschlußriegel zu
seiner Halterung an seinen beiden Enden am Bremsbelagsträger je ein senkrecht zur Belagträgerfläche sich
erstreckendes Langloeh aufweist, in denen Blattfedern eingreifen, die die Bolzen zur Halterung des Verschlußriegels
in der einen oder anderen Endstellung gegenüber der Belagträgerfläche festhalten.
Dieser bekannte Verschluß ist mit wesentlichen Nachteilen behaftet. So ist der freie Zugang zu dem
Bolzen für die Aufhängelaschen an der Oberseite des Belagträgers durch den Verschlußriegel sowohl in
seiner Verriegelungsstellung als auch in seiner Enlriege-
lungsstellung teilweise versperrt, so daß er mit einem
Ringschlüssel nicht betätigt werden kann. Für einen Maulschlüssel ist in aller Regel zu wenig Platz
vorhanden, da das Drehgestell des Fahrzeuges dicht über den Aufhängelaschen liegt Der bekannte Verschlußriegel
kann außerdem nur mit einem speziellen gabelförmigen Werkzeug aus setner Verschlußstellung
gedrückt werden. Ein solches Spezialwerkzeug ist aber in vielen Fällen nicht vorhanden. Dieses Spezialwerkzeug
wäre vermeidbar, wenn der Verschlußriegel nur an seinem einen Ende teilweise in die Öffnungsstellung
gehebelt wird, so daß nur der eine Bolzen zur Halterung des Verschlußriegels ai'D der einen Feder frei kommt,
während der Verschlußriegel um den anderen Bolzen schwenkt Hierdurch wird die Belagführung für den
Bremsbelag aber noch nicht voll freigegeben, so daß der Verschlußriegel auch an seinem anderen Ende in die
Öffnungsstellung gehebelt werden muß. Eine solche Betätigungsart des Verschlußriegels ist jedoch umständlich
und zeitaufwendig.
Weiterhin besitzen die Blattfedern in d«;n Langlöchern
nur einen relativ kleinen Hubweg. Damit besteht die Gefahr, daß der Verschlußriegel durch äußere
Fahrstöße in die Öffnungsstellung gestoßen wird, was nur verhindert werden kann, wenn die Federn
entsprechend kräftig ausgebildet sind, was nicht nur teuer ist, sondern auch die Betätigung des Verschlußriegels
erschwert Darüber hinaus können die Federn vor allem im Winter leicht verschmutzen, so daß der
Verschlußriegel nicht sicher in eine Verschlußstellung gedrückt werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Verschluß der eingangs genannten Art anzugeben, der sich vergleichsweise
rasch und unter Zuhilfenahme eines einfachen, praktisch stets verfügbaren Werkzeuges, z. B. eines
Schraubenziehers oder dergleichen, betätigen läßt
Dabei soll der Zugang zu dem Bolzen für die Aufhängelaschen an der Oberseite des Belagträgers
durch den Verschlußriegel nicht behindert sein, so daß er mit einem Ringschlüssel betätigt werden kann. Auch
soll sichergestellt sein, daß der Verschlußriegel nicht durch äußere Fahrstößc in die Öffnungsstellung
gestoßen werden kann. Schließlich soll der Verschluß gegen Verschmutzungen weitgehend unempfindlich
sein.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst
Vorteilhafte Ausführungen nach der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
Im folgenden sind anhand von Zeichnungen zwei Ausführungsbeispiele de>· Erfindung beschrieben. Es
zeigt
F i g. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Bremsbacke
in teilweise abgebrochener Darstellung, F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie H-H in Fi g. 1,
F i g. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Bremsbacke in teilweise abgebrochener Draufsicht und
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in F i g. 3. Die in F i g. 1 und 2 teilweise dargestellte Bremsbacke
umfaßt einen Bremsbelagträger 1, der an seiner M Unterseite eine schwalbenschwanzförmige, einseitig
verschlossene Führung 2 zum Einschieben und Halten eines nicht dargestellten Bremsbelags aufweist. Im
Bereich der Mündung der Bremsbelagführung 2 ist der Bremsbelagträger ί mit einer sich quer zur Belagführung
erstreckenden, !an^lochartigen Durchbrechung 3 versehen, die sich über die gesamte Breite der
Belagführung beidseitig hinaus erstreckt. Die dem Ende des Belagträgers 1 benachbarte Längsseite 4 der
Durchbrechung 3 ist planbearbeitet und dient zur Anlage eines Sperrabschnittes 5, der an der dem
Bremsbelagträger 2 zugewandten Seite eines Verschlußriegels 6 angeordnet ist, welcher zwischen zwei
auf der Oberseite des Bremsbelagträgers 1 vorgesehenen Lagerlaschen 7 um einen Achsbolzen 8 verschwenkbar
gelagert ist der in Bohrungen 8' in den Lagerlaschen 7 eingreift, die sich in Belagführungsrichtung erstrecken.
Der Sperrabschnitt 5 ist als schmaler, langgestreckter Ansatz ausgebildet In der in Fig.2 dargestellten
Verschlußsiellung des Verschlußriegels 6 liegt der Sperrabschnitt 5 in der Mündung der Belagführung 2
und versperrt diese.
Zur Festlegung des Verschlußriegels 6 in der Verschlußstellung greift dieser mit seinem dem Achsbolzen
8 abgewandten Ende zwischen zwei Arretierungslaschen 9, die je eine miteinander fluchtende
Bohrung in Belagführungsrichtung aufweisen. Die beiden Bohrungen 10 dienen zur -,-afnahme des einen
Schenkels Ii eines im wesentlichen ü-rörmig ausgebildeten
Bügels 12 aus Federstahl, dessen zweiter Schenkel 13 durch eine Bohrung 14 im Verschlußriegel 6 greift In
der Verschlußstellung des Verschlußriegels 6 liegt die Bohrung 14 unterhalb einer Nuilinie 15 durch die Achse
der Bohrungen 10 für den einen Schenkel 11 des Bügels
12 und die Achse der Bohrungen 8' für den Achsbolzen 8 in senkrechter Richtung.
In der Verschlußstellung ist der Abstand zwischen den Bohrungen 10 und 14 für die beiden Schenkel kürzer
als in der entriegelten Stellung des Verschlußriegels 6. Auf diese Weise ist der U-förmig ausgebildete
Federbügel 12 in der Verschlußstellung durch Zusammendrücken der beiden Schenkel 11 und 13 um das Maß
der Verkürzung des Abstandes der Bohrungen 10 und 14 in der Verriegelungs- und Entriegelungsstellung des
Verschlußriegels gespannt wobei auf den Verschlußriegel 6 ein Moment in Richtung der Verschlußitellung
wirkt
Der Verschlußriegel 6 ist in F i g. 2 in verschiedenen Stellungen gezeichnet, wobei seine Umrandungen
jeweils strichpunktiert dargestellt sind. Die strichpunktierte Umrandung des Verschlußriegels in seiner
Verschlußstellung ist mit 6' und die entriegelte Stellung des Verschlußriegels ist mit 6" bezeichnet Wird der
Verschlußriegel in seiner Verschlußstellung 6' mit einem einfachen Werkzeug, z. B. einem Schraubenzieher, an
seinem vom Achsbolzen 8 abgewandten Ende derart angehoben, daß die Bohrung über die Nuilinie 15
hinausbewegt wird, dann schnappt der Verschlußriegel 6 unter der Federwirkung des Bügels 12 in seine mit 6"
bezeichnete Stellung.
W.rd umgekehrt auf den Verschlußriegel 6 in seiner
ausgeschwenkten Stellung ein Druck in Richtung seiner Verschlußlage ausgeübt so schnappt der v'trschlußi iegel
unter der Federwirkung des Bügels 6 in seine Verschlußstellung, wenn die Bohrung 14 unter die
Nuilinie 15 gedrückt worden ist
Damit der Verschlußriegel in seiner mit 6" bezeichneten
Stellung die schwalbenschwanzförmige Führung 2 zum Auswechseln des Bremsbelages vollkommen
freigibt ist die dem Achsbolzen 8 zugewandte untere Kante 16 des Sperrabschnittes 5 abgeflacht, wie es aus
F i g. 2 deutlich ersichtlich ist.
Das von dem Achsbolzen 8 abgewandte Ende des Verschlußriegels 6 weist eine hakenförmige Ausnehmung
17 auf, die in der Verschlußstellung des Verschlußriegels den Schenkel 11 des Bügels 12
übergreift, ohne ihn jedoch zu berühren. In der Verschlußstellung stützt sich der Verschlußriegel mit
einer Stirnfläche 18 an seinem hakenförmig ausgebildeten vorderen Ende auf der Oberseite des Belagträgers 1
zwischen den beiden Arretierungslaschen 9 ab.
Damit der U-förmige Bügel 12 nicht ungewollt aus den Bohrungen 10 und 14 heraustritt und dabei den
Verschlußriegel 6 entriegelt, ist das aus der Bohrung 14 herausragende freie Ende 19 des einen Schenkels 13 des
Bügels 12 hakenförmig abgebogen, während das freie Ende des anderen Schenkels 11 in die Bohrungen 10 im
wesentlichen gradlinig ausläuft. Da der Verschlußriegel in seiner mit 6' gekennzeichneten Verschlußstellung
jeweils mit Abschnitten an seinem vom Achsbolzen abgewandten Ende zwischen den Arretierungslaschen
eingreift, ist der U-fÖrmige Bügel 12 unverschiebbar in den Bohrungen 10 und 14 festgehalten. Zur Demontage
des Verschlußriegels wird zunächst der Achsbolzen 8 entfernt. Damit kann der von dem Achsbolzen 8
freigekommene Verschlußriegel in die strichpunktierte Lage 6'" hochgeschwenkt werden, wobei er um die
Achse des Schenkels 11 des Bügels 12 schwenkt. In dieser Stellung kommt das hakenförmige Ende des
Verschlußriegels 6 vollkommen frei von den Arretierungslaschen, so daß der Verschlußriegel in seiner
aufrechten Lage 6'" in Achsrichtung der Bohrungen 10 und 14 nach vorn vom Bremsbelagträger 1 abgezogen
werden kann, wobei der Schenkel 11 des Bügels 12 aus den Bohrungen 10 freikommt. Entsprechend in umgekehrter
Reihenfolge kann der Verschlußriegel an einem Bremsbelagträger 1 montiert werden.
Die F i g. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausführung nach der Erfindung, wobei entsprechende Teile des vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiels in F i g. 1 und 2 mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Die Ausführung nach F i g. 3 und 4 unterscheidet sich von der Ausführung nach Fig. 1 und 2 vor allem darin,
daß beide Enden des Verschlußriegels 6 in entsprechender Weise mit je einem U-förmigen Bügel 12 am
Bremsbelagträger gehalten sind. Der Verschlußriegel 6 in F i g. 3 und 4 ist damit symmetrisch ausgebildet. Wird
das in F i g. 3 und 4 linke Ende des Verschlußriegels 6 mit einem strichpunktiert eingezeichneten Schraubenzieher
20 aus seiner Verriegelungsstellung 6' in seine entriegelte Stellung 6" aufgeschwenkt, so schwenkt der
Verschlußriegel um die äußerste Kante 21 seines entgegengesetzten rechten Ende, das sich zwischen
zwei Arretierungslaschen an der Oberseite des Bremsbelagträgers abstützt Bei dieser Schwenkbewegung
bleibt der in der die rechte Bohrung am rechten Ende des Verschlußriegels eingreifende Schenkel des U-förmigen
Bügels unterhalb der Nullinie 15, so daß der Verschlußriegel an seinem rechten Ende nicht zum
> Ausschnappen kommt. Anders als beim Verschlußriegel 6 nach Fig. I und 2, ist der Sperrabschnitt 5 des
Verschlußriegels 6 nach F i g. 3 und 4, in Belagführungsrichtung gesehen, trapezförmig ausgebildet. Da der
Sperrabschnitt 5 des Verschlußriegels 6 in F i g. 3 und 4,
senkrecht zur Belagführungsrichtung gesehen, wesentlich länger ausgebildet ist als in F i g. 1 und 2, ist die
Trapezform notwendig, damit der Verschlußriegel aus der langlochartigen Durchbrechung 3 im Bremsbelagträger
1 herausschwenken kann. Es ist klar, daß auch
i> eine Rechteckform des Sperrabschnittes möglich ist.
Dann wird der Verschlußriegel in der Gestalt nach F i g. 3 und 4 in seinen oberen Bereichen geschwächt,
was nur durch eine verstärkte Ausbildung der Verriegelungsenden ausgeglichen werden kann.
Zur Montage des Verschlußriegels 6 nach F i g. 3 und 4 wird einer der beiden Bügel 12, entsprechend wie beim
Verschlußriegel 6 nach F i g. 1 und 2 montiert, während die Abbiegung 19 am anderen Bügel 12 erst nach seiner
Montage vorgenommen wird. Sofern eine Demontage
:5 erforderlich ist, muß allerdings einer der beiden Bügel
12 aufgebrochen bzw. seine Abbiegung entfernt werden, damit dann der Verschlußriegel, entsprechend wie der
Verschlußriegel 6 nach F i g. 1 und 2, demontiert werden kann.
Im übrigen kann der Sperrabschnitt 5 des Verschlußriegels 6 nach Fig.3 und 4. entsprechend wie der
Sperrabschnitt S des Verschlußriegels 6 nach F i g. 1 und 2 abgeflachte Kanten 16 besitzen, sie dann zweckmäßigerweise
beidseitig vorzusehen sind, da der Ver-
r> schlußriegel nach Fig.3 und 4 wahlweise auf seiner
rechten oder linken Seite durch Aufschnappen aufgeschwenkt werden kann.
Andererseits kann auf derartige Abflachungen auch verzichtet werden, wenn nach Fig. 3 und 4 der
Verschlußriegel 6 an seinen beiden Enden nacheinander zum Aufschnappen in die entriegelte Stellung gebracht
wird, sofern beim Aufschnappen nur an seinem einen Ende der Sperrabschnitt die Bremsbelagführung 2 nicht
vollständig freigibt
J5 Entsprechend wie bei der Ausführung nach F i g. 1
und 2 sind die beiden Bügel 12 nach Fig.3 und 4 in Betrieb unverlierbar am Bremsbelagträger festgehalten,
so daß der montierte Verschlußriegel nicht verlorengehen kann.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verschluß zum Halten eines in einen Bremsbelagträger einschiebbaren Bremsbelages für Scheibenbremsen,
insbesondere für Schienenfahrzeuge, mit einem an der Oberseite des Bremsbelagträgers
beweglich gehaltenen, in seiner Verschlußstellung die Mündung einer Bremsbelagführung an der
Unterseite des Bremsbelagträgers überkreuzenden und in dieser Stellung festlegbaren Verschlußriegel, ι ο
der einen bis in die Mündung der Bremsbelagführung bewegbaren Sperrabschnitt aufweist und der in
der Verschlußstellung am Bremsbelagträger gehalten ist, welcher im Bereich der Mündung der
Bremsbelagführung eine sich quer zu dieser erstreckende, langlochartige Durchbrechung aufweist,
der Verschlußriegel quer zur Bremsbelagträgerebene bewegbar ist und der Sperrabschniit an
die eine der Sremsbelagführung abgewandte Längsseite
der Durchbrechung abstützbar ist, wobei das eine Ende des Verschlußriegels am Bremsbelagträger
gelagert ist und das andere Ende des Verschlußriegels durch einen U-förmigen Federstahlbügel
gesichert ist, dessen einer Schenkel an der Oberseite des Bremsbelagträgers gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der andere Schenkel (13) im Verschlußriegel (6) gelagert ist und
daß die beiden Lagerstellen für die Schenkel (11,13)
des Federstahlbügels (12) derart zueinander angeordnet sind daß bei der Bewegung des Verschlußriegels
aus seiner Entriegelungsstellung in seine Schließstellung und umgekehrt eine Nullinie (15)
durch die Lagerstelle (d, 8') am einen Ende des Bremsbelagträgers und die Lage stelle für den einen
an der Oberseite des Bremsbelagträgers gelagerten Schenkel (U) des Federstahlbügels überschritten
wird, in der der Abstand der beiden Lagerstellen für die Schenkel ein Minimum aufweist
2. Verschluß zum Halten eines in einem Bremsbelagträger
einschiebbaren Bremsbelages für Scheibenbremsen, insbesondere für Schienenfahrzeuge,
mit einem an der Oberseite des Bremsbelagträgers beweglich gehaltenen, in seiner Verschlußstellung
die Mündung einer Bremsbelagführung an der Unterseite des Bremsbelagträgers überkreuzenden
und in dieser Stellung festlegbaren Verschlußriegel, der einen bis in die Mündung der Bremsbelagführung
bewegbaren Sperrabschnitt aufweist und der in der Verschlußstellung am Bremsbelagträger gehalten
ist, welcher im Bereich der Mündung der Bremsbelagführung eine sich quer zu dieser
erstreckende, langlochartige Durchbrechung aufweist, der Verschlußriegel quer zur Bremsbelagträgerebene bewegbar ist und der Sperrabschnitt an
die eine der Bremsbelagführung abgewandte Längsseite der Durchbrechung abstützbar ist, wobei das
eine Ende des Verschlußriegels durch einen U-förmigen Federstahlbügel gesichert ist, dessen einer
Schenkel an der Oberseite des Bremsbelagträgers gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß auch das 6ö
andere Ende des Verschlußriegels (6) durch einen gleichartigen und gleich angeordneten Federstahlbügel
(12) gesichert ist und daß die beiden Lagerstellen für die Schenkel (11,13) eines jeden der
Federstahlbügel derart zueinander angeordnet sind, daß bei der Bewegung des Verschlußriegels an
seinem einen oder an seinem anderen oder an beiden Enden jeweils aus seiner Entriegelungsstellung in
seine Schließstellung und umgekehrt eine Nullinie (15) durch die Lagerstellen für die einen jeweils an
der Oberseite des Bremsbelagträgers gelagerten Schenkel (11) der beiden Federstahlbügel überschritten
wird, in der der Abstand der beiden Lagerstellen eines jeden Federstahlbügels ein Minimum aufweist
3. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verschlußriegel ^6) an
seinem vom Achsbolzen (8) abgewandten Ende eine hakenförmige Ausnehmung (17) aufweist, die in der
Verschlußstellung zwischen zwei Arretierungslaschen (9) an der Oberseite des Bremsbelagträgers
und über den sie durchdringenden einen Schenkel (11) des Bügels greift, ohne den Schenkel zu
berühren.
4. Verschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußriegel so ausgebildet ist
daß er in seiner Entriegelungsstellung mit Abschnitten seines hakenförmigen Endes zwischen den
Arretierungslaschen (9) liegt
5. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß der eine Schenkel (13)
des Federstahlbügels (12), der die Bohrung (14) des Verschlußriegels (6) durchragt an seinem freien
Ende (19) hakenförmig abgebogen ist
6. Verschluß nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum freien Zugang zur Bremsbelagführung (2) in der entriegelten
Stellung des Verschlußriegels (6) wenigstens die eine der beiden äußeren Kanten (16) des Sperrabschnittes
(5) abgeflacht ist
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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