DE2841102A1 - Regel- und stabilisierschaltung fuer roentgenstrahlenquellen - Google Patents
Regel- und stabilisierschaltung fuer roentgenstrahlenquellenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zum Regeln und Stabilisieren der Strahlungsintensität einer Röntgenstrahlenquelle.
Die Erfindung weist eine Rückkoppelungsschaltung auf, um diese Regelung und Stabilisierung zu erreichen.
Die Strahlungsintensität einer Röntgenstrahlenquelle mit einer Röntgenröhre mit einer Anode und einer Kathode hängt ab von der Spannung zwischen der Anode und der Kathode sowie vom Anodenstrom der Röhre. Es ist also möglich, die Strahlungsintensität durch Steuern der Anodenspannung oder des Anodenstroms einzustellen. Es ist nicht belanglos, welche dieser Größen gesteuert wird, da sie unterschiedlich auf die von der Röhre emittierte Strahlung einwirken. Die Anodenspannung beeinflusst hauptsächlich die Energieverteilung der Photonen, d.h. deren Durchdringung, während der Anodenstrom die Anzahl
der Photonen pro Zeiteinheit bestimmt.
Unabhängig von der Spitzen- und der mittleren Spannung hat auch die Wellenform dieser Spannung einen erheblichen Einfluss auf die Eigenschaften der erzeugten Röntgenstrahlung. Es ist bekannt, dass in einigen Anwendungen der medizinischen Röntgendiagnose man wesentliche Vorteile erhält, wenn die Anodenspannung der Röntgenröhre so genau wie möglich eine Gleichspannung darstellt.
Ein praktisches Verfahren, die Anodenspannung zu glätten und sowohl die Anoden- als auch die Heizspannung einstellbar zu machen, erhält man mit einem System, in dem die die Röntgenröhre speisende Versorgungsspannung zunächst grob gleichgerichtet und dann mit einer steuerbaren Einrichtung zu einer einstellbaren Gleichspannung gewandelt wird, die man dann ihrerseits zu einer Wechselspannung geeigneter Frequenz und Amplitude wandelt. Aus dieser Wechselspannung leitet man die Anodengleichspannung für die Röntgenröhre mit einer Spannungsvervielfacherschaltung bspw. mit Kondensatoren und Gleichrichterelementen ab. Zur Erzeugung der Heizspannung kann man ein dem vorerwähnten teilweise ähnliches System einsetzten, das sich von ihm dahingehend unterscheidet, dass die Ausgangsspannung des Wechselrichters unmittelbar über einen geeigneten Trenntransformator auf den Heizfaden der Röntgenröhre gegeben wird.
In diesem System werden im Prinzip sowohl die Anodenspannung als auch der Anodenstrom (Heizspannung) eingestellt und mit geeigneten Schaltungen konstant gehalten. Ein mögliches Verfahren zur Stabilisierung der Anodenspannung ist eine einzelne Regelschleife, in der das Rückkopplungssignal unmittelbar von der Anodenspannung der Röntgenröhre abgegriffen wird.
Die oben erläuterten Anordnungen zeigen bei ihrer Anwendung in der Praxis eine Anzahl von Nachteilen. Zunächst bleiben weder die Anodenspannung noch der Anodenstrom konstant, auch wenn man die die Wechselrichterschaltungen speisenden Gleichspannung stabilisiert, da u.a. bestimmte der Bauteile zwischen der Regeleinrichtung und der Röntgenröhre wärmeempfindlich sind. Nimmt man weiterhin die Rückkoppelgröße unmittelbar an der Röntgenröhre ab, muss man die Regelschleife aus Stabilitätsgründen so langsam machen, dass man auf der Hochspannung immer noch die Welligkeit der Versorgungswechselspannung auf der unstabilisierten Gleichspannung ausmachen kann. Aus dem gleichen Grund muss man den Hochspannungsanstieg beim Einschalten für die meisten Anwendungen unerwünscht langsam machen.
Um diese Nachteile zu eliminieren, sieht die vorliegende Erfindung vor, das vorerwähnte Rückkopplungssignal in der Art einer Nachlaufregelung auf das Differenzsignal einer inneren Regelschleife in der Anordnung arbeiten zu lassen.
Insbesondere schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Regeln und stabilisieren der Strahlungsintensität einer Röntgenstrahlungsquelle mit einer Röntgenröhre, einer Hochspannungsschaltung mit einer steuerbaren Einrichtung zur Bildung eines elektrischen Signals, das auf die Anode und die Katode der Röhre wirkt, sowie einer Heizspannungsschaltung mit einer steuerbaren Einrichtung, um den Heizfaden der Röhre Heizleistung zuzuführen. Das Verfahren liegt darin, von mindestens der Anodenspannung oder dem Anodenstrom der Röntgenröhre bzw. diesen proportionalen Größen ein erstes Rückkoppelsignal abzuleiten, aus dem Ausgang der steuerbaren Einrichtung in entweder der Hoch- oder der Heizspannungsschaltung ein zweites Rückkoppelsignal abzuleiten, aus dem ersten und dem zweiten Rückkoppelsignal ein Steuersignal abzuleiten und dieses Steuersignal an einen Steuereingang der steuerbaren Einrichtung zu geben.
Die vorliegende Erfindung schafft weiterhin eine Röntgenstrahlenanordnung mit einer Röntgenröhre mit einer Anode und einer Katode, einer Hochspannungsschaltung für die Röntgenröhre, einer Heizspannungsschaltung für die Röhre, und einer Versorgungsspannungsquelle für die Hoch- und die Heizspannungsschaltung. Diese Anordnung weist eine steuerbare Einrichtung mit einem Ausgang und einem Steuereingang, die der Hoch- oder der Heizspannungsschaltung zugeordnet ist, um ein
auf die Röntgenröhre wirkendes erstes elektrisches Signal zu bilden, eine erste Vergleichseinrichtung mit zwei Eingängen und einen Ausgang der in den Steuereingang der steuerbaren Einrichtung gelegt ist, eine erste Rückkoppelschaltung, die ein Signal vom Ausgang der steuerbaren Einrichtung an einen der Eingänge der ersten Vergleichseinrichtung gibt, eine zweite Einrichtung mit zwei Eingängen und einem Ausgang, der an den anderen Eingang der ersten Vergleichseinrichtung gelegt ist, eine zweite Rückkoppelschaltung, die ein Rückkoppelsignal von dem aus die Röntgenröhre wirkenden elektrischen Signal ableitet und es auf einen der Eingänge der zweiten Vergleichseinrichtung gibt, sowie eine Signalquelle auf, die an den anderen Eingang der zweiten Vergleichseinrichtung gelegt ist und dieser ein Signal zuführt, das proportional dem gewünschten Wert des auf die Röntgenröhre wirkenden elektrischen Signals ist.
Nach dem beschriebenen Verfahren wird die Strahlungsintensität einer Röntgenquelle geregelt, indem man ein Rückkoppelsignal aus der Anodenspannung und/oder dem Anodenstrom oder diesen proportionalen Größen ableitet, um die Anoden- und/oder Heizspannung zu regeln. Ein bevorzugtes Merkmal des Verfahrens nach der vorliegenden Erfindung ist, dass zum Regeln und Stabilisieren der Anodenspannung und/oder des Anodenstroms eine Regelschaltung vorliegt, die einer Nachlaufregelung
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und aus einer äußeren und einer inneren Regelschaltung besteht.
Die innere Regelschleife kann schnell genug gemacht werden, um Änderungen der Versorgungsspannung auszuregeln, während die äußere Regelschleife langsam genug gemacht wird, um die gewünschte Stabilität zu erreichen. Ein Vorteil einer solchen Schaltung ist, dass, wenn man die Strahlungsquelle anschaltet, ein zeitweiliges Bezugssignal an die innere Regelschleife gelegt werden kann, indem man die äußere Regelschleife umgeht, auf diese Weise kann man das Erreichen des endgültigen Gleichgewichtszustands des Systems erheblich beschleunigen.
Die Vorrichtung weist eine Röntgenquelle mit einer Anode und einer Kathode sowie eine Hochspannungs- und eine Heizspannungsquelle auf, wobei mindestens eine dieser Spannungsquellen mit einer steuerbaren Einrichtung versehen ist, um ein elektrisches Signal auszubilden, dass auf die Röntgenröhre wirkt. Die steuerbare Einrichtung bildet aus der Spannung der Versorgungsquelle ein elektrisches Signal, dem das entsprechende auf die Röntgenröhre wirkende elektrische Signal proportional ist.
Die kennzeichnende Eigenschaft der Strahlungsquelle ist, dass der Steuereingang der steuerbaren Einrichtung an den Ausgang
einer Vergleichseinrichtung gelegt ist, deren einer Eingang über eine erste Rückkoppelschaltung zum Ausgang der steuerbaren Einrichtung und deren anderer Eingang an den Ausgang einer zweiten Vergleichseinrichtung führt, deren eine Eingang mit einer zweiten Rückkoppelschaltung verschaltet ist, die aus der Anodenspannung der Röntgenröhre ein Rückkoppelsignal bildet, um deren anderen Eingang von einer Bezugsspannungsquelle gespeist wird, deren Signal proportional dem Wert der gewünschten Anodenspannung ist.
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm und zeigt das grundsätzliche Prinzip des Regel- und
Stabilisierverfahrens nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ist ein Blockdiagramm einer Regelschaltung für eine Röntgenstrahlenquelle,
in der die Strahlungsquelle nach dem beschriebenen Verfahren geregelt und
stabilisiert wird;
Fig. 3 ist ein Schaltbild, das zeigt, wie in einer Strahlungsquelle entsprechend der
Fig. 2 die Hoch- und die Heizspannung und die verschiedenen
Rückkoppelsignale erzeugt werden und
Fig. 4 ist ein Schaltbild, das zeigt, wie die verschiedenen Steuersignale in der
Röntgenstrahlenquelle der Fig. 2 und 3 erzeugt werden.
Nach Fig. 1 wird die Anodenspannung einer Röntgenröhre und/oder deren Heizspannung (Anodenstrom) mittels zweier kaskadierter Stufen H[tief]1, H[tief]2 gebildet. Von den Ausgangssignalen s[tief]1, s[tief]2 dieser Stufen leitet man über die zugeordneten Rückkoppelkreise F[tief]1, F[tief]2 Rückkoppelsignale f[tief]1, f[tief]2 ab, die den Vergleichseinrichtungen C[tief]1, C[tief]2 in einer inneren und einer äußeren Rückkoppelschleife H[tief]1F[tief1 bzw. H[tief]2F[tief]2 so zugeordnet sind, dass das Rückkoppelsignal f[tief]1 auf die Vergleichseinrichtung C[tief]1 geht, deren Fehlersignal e die Stufe H[tief]1 steuert. Das Rückkoppelsignal f[tief]1 der inneren Regelschleife H[tief]1F[tief]1 wird mit dem Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung C[tief]2 verglichen, das proportional der Differenz zwischen dem Signal r einer Bezugsstufe R und dem Rückkoppelsignal f[tief]2 der äußeren Regelschleife H[tief]2F[tief]2 ist. Die äußere Regelschleife kann mit einem Schalter
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umgangen werden, der das Signal r´ der Bezugssignalquelle R´ als Referenzsignal an die Vergleichseinrichtung C[tief]1 legt.
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umgangen werden, der das Signal r´ der Bezugssignalquelle R´ als Referenzsignal an die Vergleichseinrichtung C[tief]1 legt.
Eine Röntgenquelle der Fig. 2 und 3 ist über den Eingang 300 an eine (nicht gezeigte) externe Stromquelle angeschlossen. Die von dieser Stromquelle gelieferte Wechselspannung wird mit den Kontakten 302, 303 (Fig. 3) eines Schalters 301 auf eine Gleichrichterstufe 10 einer Hochspannungsquelle und an eine Gleichrichterstufe 23 im Heizspannungsteil gelegt. Die Röntgenstrahlenquelle ist über die Verbindung 304 an Masse gelegt. Die Gleichrichterstufe 10 der Hochspannungsquelle
enthält einen Schalter 11, einen Gleichrichter 12 sowie einen Filterkondensator 13. Die Ausgangsspannung 15 der Stufe 10 geht auf eine Spannungsreglerstufe 20 aus einem Schalter 21, einer Regelschaltung 22, die den Schalter 21 steuert, einer Diode 23, einer Drossel 24 und einem Kondensator 25. Die Ausgangsspannung 26 der Regelstufe 20 hängt von der Spannung 15 und vom Tastverhältnis des Schalters 21 ab, der periodisch öffnet und schließt. Beim Schalter 21 kann es sich bspw. um einen Schalttransistor handeln; in diesem Fall kann die Regelschaltung 22 geeignete Trenn-, Verstärker- und Formerschaltungen enthalten, um die Impulse aus einem Pulsbreitenmodulator (PWM) 70 für die Ansteuerung des Schalters 21 aufzubereiten.
Die Ausgangsspannung 26 der Regelschaltung 20 wird auf einen Wechselrichter 30 gegeben, der die Schalter 31, 32, die abwechselnd periodisch ein- und ausschalten, eine Ansteuerschaltung 33 zum Ansteuern der Schalter 31, 32 sowie einen Gegentakttransformator 34 enthält. Die Ansteuerschaltung 33 nimmt ein Impulssteuersignal aus einer Impulsquelle 60b auf. Die Sekundärwicklungen des Transformators 34 speisen abwechselnd zwei parallel geschaltete Spannungsvervielfacher 40a, 40b. Von diesen beiden Spannungsvervielfachern erzeugt der Vervielfacher 40a eine positive Hochspannung gegen Masse, die an die Anode 51 einer Röntgenröhre 50 gelegt wird. Ent-
sprechend erzeugt der Spannungsvervielfacher 40b eine gegenüber Masse negative Hochspannung, die an die Kathode 52 der Röhre gelegt wird. Beide Spannungsvervielfacher weisen zwei Kaskaden auf, die einerseits aus den Kondensatoren C[tief]ij und Gleichrichterbrücken D[tief]ij, andererseits aus den Kondensatoren C[tief]j und den Gleichrichterelementen D[tief]ij bestehen. Die oben beschriebene Schaltungsanordnung liefert also die Hochspannungen für die Anode und Kathode der Röhre 50; der genaue Wert der Spannungen wird jedoch von den unten zu beschriebenen Regelschaltungen bestimmt.
Was nun die Schaltung für die Heizspannungsversorgung der Röhre 50 anbetrifft, liefert eine Gleichrichterstufe 230 mit einem Transformator 231, einem Gleichrichter 232, einem Filterkondensator 233 und einem Schalter 234 eine Gleichspannung 235 (Fig. 2 und 3). Die Gleichspannung 235 wird auf eine Regelstufe 240 gegeben, die einen Reihentransistor 241, enthält, der mit einem Signal 205 gesteuert wird. Die geregelte Gleichspannung 245 wird vom Transistor 241 an einen Wechselrichter 250 aus den Schaltern 251, 252, einer Steuerschaltung 253 für die Schalter und einen Gegentakttransformator 254 geführt. Die Schalter 251, 252 erhalten ein periodisches abwechselnd gephastes Impulssteuersignal über die Steuerschaltung 253 aus einer Impulsquelle 600. Die Wechselspannung an der Sekundärwicklung des Transformators 254
ist die Heizspannung, die unmittelbar dem Heizfaden 52, 53 einer Röntgenrohr zugeführt wird.
Die Rückkoppelschaltung für die oben genannten Schaltungen soll nun erläutert werden. Zunächst bildet eine Rückkoppeleinrichtung 80 (Fig. 3) aus der geregelten Gleichspannung 26 ein Rückkoppelsignal 85. Die Einrichtung weist einen Widerstand 81, eine Leuchtdiode (LED) 82, einen Phototransistor 83, der optisch mit der LED 82 gekoppelt ist, sowie einen Widerstand 84 auf.
Die Rückkoppeleinrichtung 100 liefert ein Spannungsrückkoppelsignal 105, und enthält ein Spannungsteilernetzwerk aus den Widerständen 101, 102 zwischen der Anode 51 und Masse. Dieses Signal ist proportional der Spannung zwischen der Anode 51 und der Kathode 52, da die Potentiale an der Anode und der Kathode bezüglich Masse symmetrisch liegen.
Das Rückkoppelsignal 95 ist proportional zum Anodenstrom und wird in einer Rückkoppeleinrichtung 90 erzeugt, die zwischen die Mitteneingänge der Spannungsvervielfacher 40a, 40b gelegt ist. Es lässt sich zeigen, dass die Gleichkomponente des durch diese Mitteneingänge fließenden Stroms gleich dem Anodenstrom der Röntgenröhre 50 ist. Ein Kondensator 91 stellt einen Nebenschluss für die Wechselkomponente des durch
die Einrichtung 90 fließenden Stroms an einem Spannungsteilernetzwerk aus den Widerständen 92, 93 dar, in dem das eigentliche Rückkoppelsignal 95 erzeugt wird.
Das Rückkoppelsignal 225 ist proportional der Ausgangsspannung der Regelschaltung 240 der Heizspannungsversorgung und wird in einer Rückkoppelschaltung 230 aus einem Spannungsteilernetzwerk mit den Widerständen 221, 222 ausgebildet.
Die Größe der Anoden- und Kathodenhochspannungen wird von einer Eingangsspannung 115 zum Impulsbreitenmodulator 70 beeinflusst. Als solche sind der Impulsbreitenmodulator 70 und die angeschlossene Impulsquelle 60 a bekannt und im Handel erhältlich; das gleiche gilt für die Impulsquellen 60b, 60 c. Die Umpulsquellen 60 a, 60 b, 60 c können ebenfalls zu einer zentralen Impulseinheit zusammengefasst werden; in diesem Fall erhalten die Regelschaltungen 20 und die Wechselrichter 30, 250 synchrone Ansteuerimpulse.
Die Heizspannung der Röntgenröhre 50 und damit deren Anodenstrom werden bestimmt durch das Ansteuersignal 205 für die Regelschaltung 240.
Zwei Vergleicherschaltungen 110, 120 (Fig. 2) sowie eine Referenzspannungsquelle 150 stellen die Einrichtung dar, mit
der die Rückkoppelsignale 85, 105 der Hochspannungsschaltung die Ausbildung des Steuersignals 115 beeinflussen. Die Vergleichereinrichtung 110 (Fig. 4) besteht aus einem Operationsverstärker 111, einem Rückkoppelwiderstand 112 und einem Widerstand 123. Das Rückkoppelsignal 105 (f[tief]2) der äußeren Regelschaltung (H[tief]2, F[tief]2) wirkt im Sinn einer Nachlaufreglung auf das Differenzsignal 115 der inneren Regelschaltung 70, 20, 80 (H[tief]1, F[tief]1) in Form der Ausgangsspannung 125 der Vergleicherschaltung 120, die das Signal 105 mit einem Referenzsignal 155 aus der Referenzspannungsquelle 150 vergleicht. Die Anodenspannung der Röntgenröhre 50 wird also so geregelt, dass das Rückkoppelsignal 105 der Hochspannung dem Wert des Bezugssignals 155 entspricht. Die Zeitkonstanten der inneren und der äußeren Regelschleife lassen sich mit den Rückkoppelwiderständen 112, 122 einstellen.
Die Regelschaltung für die Heizspannungsversorgung ist der gleichen Art wie die Regelschaltung für die Hochspannung. Wie in Fig. 2 und 4 gezeigt, enthält sie die Vergleichereinrichtungen 200, 210 und eine Referenzquelle 190. Die Vergleichereinrichtung 200 (Fig. 4) weist einen Operationsverstärker 201 und einen Rückkoppelwiderstand 202, die Vergleichereinrichtung einen Operationsverstärker 211, den Rück-
koppelwiderstand 212 und den Widerstand 213 auf.
Wie bei der Hochspannungsschaltung wirkt das Heizschaltungs-Rückkoppelsignal 95 im Sinn einer Nachlaufregelung auf das Differenzsignal 105 der inneren Regelschleife 240, 220. Die Heizspannung wird also vom Rückkoppelsignal 95 des Anodenstroms und dem Wert des Bezugssignals 195 bestimmt. wie bei der Regelung der Heizspannung hat der Heizfaden der Röntgenröhre eine gewisse Wärmezeitkonstante und die äußere Regelschleife (H[tief]2, F[tief]2) lässt sich mit dem Widerstand 212 gegenüber der inneren Regelschleife (H[tief1, F[tief]1], die mit dem Widerstand 202 einstellbar ist, zweckentsprechend langsam machen.
Wenn die Strahlungsquelle anfänglich eingeschaltet wird, können die äußeren Regelkreise der Hoch- und der Heizspannungsversorgung mit den Stufen 140, 130, 160 (Fig. 2) für die Hochspannung und die Stufen 180, 170, 160, für die Heizspannung umgangen werden.
Wie in Fig. 4 dargestellt, geht im Einschaltmoment der Kontakt 161 des Schalters 160 von Masse auf eine geeignete positive Spannung. Vor dem Einschalten des Schalters 160, aber nach dem Einschalten des Schalters 301 ist die Spannung des Signals 125 die Summe aus den Spannungen über der Referenzdiode 143 und den Dioden 142, 141. Im Einschaltaugenblick
beginnt der Kondensator 132, sich über den Widerstand 131 einerseits und über die Kette 123, 142, 143 andererseits zu laden. Ist der Kondensator 132 auf das über den Anschalter 160 anliegende positive Potential geladen, wird die Diode 142 in Sperrichtung gepolt und schaltet damit die Diode 143 und den Kondensator 132 aus der Regelschaltung heraus.
Die Dioden 181, 182, 183, die Widerstände 171, 213 und der Kondensator 172 der Heizspannungsversorgung arbeiten im Einschaltaugenblick auf die gleiche Weise.
Leerseite
Claims (6)
1. Verfahren zum Regeln und Stabilisieren der Strahlungsintensität einer Röntgenstrahlenquelle mit einer Röntgenröhre, einer Hochspannungsschaltung mit einer steuerbaren Einrichtung zur Bildung eines auf die Anode und die Kathode der Röhre wirkenden elektrischen Signals und einer Heizspannungsschaltung mit einer steuerbaren Einrichtung zur Heizspannungsversorgung der Röhre, dadurch gekennzeichnet, dass man ein erstes Rückkoppelsignal aus mindestens der Anodenspannung oder dem Anodenstrom der Röntgenröhre oder diesen proportionalen Größen ableitet, ein zweites Rückkoppelsignal vom Ausgang der steuerbaren Einrichtung in der Hochspannungs- oder der Heizspannungsversorgung ableitet, ein Regelsignal aus dem ersten und dem zweiten Rückkoppelsignal ableitet und dieses Regelsignal auf den Steuereingang der steuerbaren Einrichtung gibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das erste Rückkopplungssignal an eine erste Vergleichseinrichtung mit einem ersten Eingang zur Aufnahme dieses Signals sowie einen zweiten Eingang gibt, auf den zweiten Eingang der Vergleichseinrichtung ein Bezugsspannungssignal gibt, das proportional dem gewünschten Wert des auf die Röntgenröhre wirkenden elektrischen Signals ist, das zweite Rückkkoppelsignal auf eine zweite Vergleichseinrichtung mit einem ersten Eingang zur Aufnahme dieses Signals und einem zweiten Eingang gibt und das Ausgangssignal der ersten Vergleichseinrichtung auf den zweiten Eingang der zweiten Vergleichseinrichtung und das Ausgangssignal der zweiten Vergleichseinrichtung auf den Steuereingang der steuerbaren Einrichtung gibt.
3. Röntgenstrahlenquelle mit einer Röntgenröhre mit einer Anode und einer Katode, einer Hochspannungsschaltung für die Röhre, einer Heizspannungsversorgung für die Röhre sowie einer Leistungsquelle für die Hoch- und die Heizspannungsversorgung, gekennzeichnet durch eine steuerbare Einrichtung mit einem Ausgang und einem Steuereingang, die der Hoch- oder der Heizspannungsschaltung zugeordnet ist, um ein erstes elektrisches Signal zu bilden, das auf die Röntgenröhre wirkt, durch eine erste Vergleichseinrichtung mit zwei Eingängen und einem an den Steuereingang der steuerbaren Einrichtung gelegten Ausgang, durch eine erste Rückkoppelschaltung, die
ein Signal vom Ausgang der steuerbaren Einrichtung zu einen der Eingänge der ersten Vergleichseinrichtung legt, eine zweite Vergleichseinrichtung mit zwei Eingängen und einen Ausgang, der an den anderen Eingang der ersten Vergleichseinrichtung führt, eine zweite Rückkoppelschaltung, die ein Rückkoppelsignal von dem auf die Röntgenröhren wirkenden elektrischen Signal ableitet und es auf einen der Eingänge der zweiten Vergleichseinrichtung gibt, und durch eine Signalquelle, die an den Eingang der zweiten Vergleichseinrichtung gelegt ist und dieser ein Signal zuführt, dass pro proportional dem gewünschten Wert des auf die Röntgenröhre wirkenden elektrischen Signals ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die steuerbare Einrichtung in der Hochspannungsschaltung der Röntgenröhre eine steuerbare Spannungsreglerschaltung ist, die aus der Spannung der Versorgungsquelle eine einstellbare geregelte Spannung bildet, die proportional der auf die Röntgenröhre wirkenden Hochspannung ist.
5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die steuerbare Einrichtung in der Heizspannungsversorgung der Röntgenröhre ein Ausgangssignal abgibt, das die der Kathode der Röntgenröhre zugeführte Heizleistung bestimmt und durch eine dritte Vergleichseinrichtung mit zwei Eingängen und
einen an den Steuereingang der steuerbaren Einrichtung gelegten Ausgang, eine dritte Rückkoppelschaltung, die ein Signal vom Ausgang der steuerbaren Einrichtung auf einen der Eingänge der dritten Vergleichseinrichtung legt, eine vierte Vergleichseinrichtung mit zwei Eingängen und einem Ausgang, der an den anderen Eingang der dritten Vergleichseinrichtung gelegt ist, eine Vervielfacherschaltung, die Hochspannungssignale aus den Ausgangssignal der steuerbaren Einrichtung in der Hochspannungsschaltung bildet und dieses Signal an die Anode und die Katode der Röntgenröhre legt, eine vierte Rückkoppelschaltung, die ein Signal aus der Vervielfacherschaltung an einen der Eingänge der vierten Vergleichseinrichtung legt, das proportional dem Anodenstrom der Röntgenröhre ist, und durch eine Signalquelle, die mit einem Ausgang an den Eingang der vierten Vergleichseinrichtung gelegt ist, um dieser ein Signal zuzuführen, das proportional dem gewünschten Wert des Anodenstroms der Röntgenröhre ist.
6. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerschaltung an den Referenzeingang der ersten Vergleichseinrichtung legbar ist, um dieser ein Steuersignal zuzuführen, das den Wert des Ausgangssignals der steuerbaren Einrichtung bestimmt.
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