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DE2840981C2 - Speichereinsatz für elektronische Registrierkassen und Datenverarbeitungseinheiten - Google Patents

Speichereinsatz für elektronische Registrierkassen und Datenverarbeitungseinheiten

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Publication number
DE2840981C2
DE2840981C2 DE2840981A DE2840981A DE2840981C2 DE 2840981 C2 DE2840981 C2 DE 2840981C2 DE 2840981 A DE2840981 A DE 2840981A DE 2840981 A DE2840981 A DE 2840981A DE 2840981 C2 DE2840981 C2 DE 2840981C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
memory
connection
insert
circuit
light source
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2840981A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2840981A1 (de
Inventor
Koichi Hamano
Takao Morimoto
Kaoru Ono
Junko Watanabe
Norio Shizuoka Yagi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba TEC Corp
Original Assignee
Tokyo Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP12110677A external-priority patent/JPS5454555A/ja
Priority claimed from JP52121103A external-priority patent/JPS6022795B2/ja
Application filed by Tokyo Electric Co Ltd filed Critical Tokyo Electric Co Ltd
Publication of DE2840981A1 publication Critical patent/DE2840981A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2840981C2 publication Critical patent/DE2840981C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • G07F7/00Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus
    • G07F7/02Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by keys or other credit registering devices
    • GPHYSICS
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Speichereinsatz für elektronische Registrierkassen und Datenverarbeitungseinheiten nach dem Oberbegriff des Anspruchs I.
In letzter Zeit wird eine Vielzahl von elektronischen Registrierkassen in Supermärkten, Warenhäusern etc. eingesetzt. Eine elektronische Registrierkasse enthält im allgemeinen einen Festwertspeicher (ROM) mit einem eingespeicherten Programm und einen Direktzugriffspeicher (RAM) für die Speicherung von gegebenenfalls zu ändernden Informationen, wie beispielsweise Steuerinformationen und Preisauszeichnungsdaten. Um die in dem RAM gespeicherten Informationen zu ändern, wird üblicherweise die elektronische Registrierkasse eingesetzt, um individuell neue Informationen in den RAM einzuspeichern. Da eine derartige Ma3nahme
ίο mühsam und zeitraubend ist, wird eine Vielzahl von Speichereinsätzen mit einem Speicherbereich verwendet, der dem Speicherbereich für die Aufnahme veränderlichen Informationen des RAM entspricht, und die veränderlichen Informationen werden in diese
t5 Speichereinsätze mittels einer Datenverarbeitungseinheit gemeinsam eingespeichert Die Speidiereinsätze werden in Speichereinsatzfächer der elektronischen Registrierkassen eingesetzt Durch eine solch» Anordnung lassen sich die Informationen im RAM auf einfachste Weise ändern.
Die herkömmlichen elektronischen Registrierkassen sind jedoch nicht mit geeigneten Einrichtungen versehen, durch die feststellbar ist, ob der Speichereinsatz zuverlässig mit der Registrierkasse gekoppelt ist oder nicht Infolgedessen kann es vorkommen, daß die erforderlichen Informationen nicht zuverlässig in den Speicher eingefütter i werden.
Durch die DE-OS 25 12 935 ist eine Datenverarbeitungseinrichtung mit einem tragbaren, d. h. abnehmbaren Speicher bekannt, dessen Inhalt in einem zentralen Rechner abgefragt und verarbeitet werden kann. Das bekannte System besitzt auch Adressenanschlüsse, Dateneingangs- und Datenausgangs-Anschlüsse, Stromversorgungsanschlüsse für die Versorgung des Speichers sowie Einrichtungen für die Überwachung des eingegebenen Codes einer bestimmten Bedienungsperson und für die Sperrung des Systems im Falle unvorschriftsmäßiger Handlungen und/oder im Falle der Bedienung durch eine falsche Pf «son. Es sind jedoch keine Vorkehrungen dafür getroffen, die korrekte elektrische und mechanische Verbindung von Speicher und Hauptgerät zu überwachen und das System im Falle einer fehlerhaften Verbindung gleichfalls zu sperren.
Durch die DE-OS 26 07 868 ist ein Datenträger mit
■»5 Speicher, Adressenanschlüssen, Dateneingangs- und Datenausgangsanschlüssen sowie Stromversorgungsanschlüssen bekannt, der mit einer Dateneingabeeinrichtung lösbar verbunden ist. Die Dateneingabeeinrichtung ist jedoch keine Registrierkasse, so daß nicht unbedingt
'■Λ festgestellt werden muß, ob eine bestimmte Bedienungsperson die Daten eingegeben und gespeichert hat. Auch bei diesem bekannten Datenträger sind keine Einrichtungen vorhanden, die das zum Datenträger gehörende System bei mangelhafter elektrischer und mechanischer Verbindung sowie bei Abweichungen im Hinblick auf einen eingegebenen sowie auf einen gespeicherten Code sperren.
Durch die DE-OS 27 29 367 ist ein Registrierkassensystem mit Speichereinsätzen bekannt, bei dem die elektrische und mechanische Verbindung der Speichereinsätze durch eine Fehieranzeigelampe überwacht wird. Die Fehleranzeige verursacht jedoch keine Blockierung des Systems, desgleichen wird auch keine Übereinstimmung eines im Kassiererspeichereinsatz vorhandenen Kassiererinnencode mit einem in den Speicher der Registrierkasse einzugebenden Kassiererinnencode überwacht. Darüberhinaus gehört die Fehieranzeigelampe nicht zum Speichereinsatz, son-
dem zur Registrierkasse selbst.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Speichereinsatz in Verbindung mit elektronischen Registrierkassen und Datenverarbeitungseinheiten der eingangs beschriebenen Art anzugeben, bei dem der Speicher nur dann in Betriebsbereitschaft versetzt werden kann, wenn nicht nur eine zuverlässige elektrische und mechanische Kopplung zwischen Speichereinsatz und Registrierkasse besteht, sondern auch eine Übereinstimmung zwischen einem im Speichereinsatz gespeicherten Kassiererinnencode und einem in die Registrierkasse eingegebenen Kassiererinnencode festgestellt wird.
Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Mittel.
Mit der Erfindung ist der Vorteil verbunden, daß eine Datenübertragung nur bei Identität des in dem Kassiererspeichereinsatz gespeicherten Kassiererinnencode und des in die Registrierkasse eingegebenen Kassiererinnencode sowie bei einwandfreier Kopplung von Speichereinsatz und Registrierkasse möglich ist. Bei der Benutzung eines derartigen Speichereinsatzes schiebt die Kassiererin diesen in die elektronische Registrierkasse und gibt ihren Kassiererinnencode in den Direktzugriffspeicher (RAM) der Registrierkasse, indem sie eine entsprechende Kassiererinnencode-Taste sowie Zahleneingabe-Tasten betätigt Daraufhin wird der eingegebene Kassiererinnencode von der Zentraleinheit der Registrierkasse mit dem Kassiererinnencode des Speichereinsatzes verglichen. Die Zentraleinheit stellt fest, ob der Kassiererspeichereinsatz in die richtige Registrierkasse eingegeben wurde.
Weitere Vorteile sind im Zusammenhang mit der Beschreibung der Wirkungsweise in der nachfolgenden Detailbeschreibung angegeben. Desgleichen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen in den Unteransprüchen aufgeführt.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes seien nachfolgend anhand der Figuren näher beschrieben, wobei die Bezugnahme auf die Zeichnungen einen Teil der Beschreibung bildet. Entsprechende Teile in den verschiedenen Darstellungen sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer elektronischen Registrierkasse,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer Speicherdatenverarbeitungseinheit, die in Verbindung mit der Registrierkasse gemäß F i g. 1 eingesetzt wird,
Fig.3 ein Blockscha'tbild der Speicherdatenverarbeitungseinheit gemäß F i g. 2,
Fig.4 ein Schaltbild eines Schnittstellenschaltkreises wie er in der Schaltung gemäß F i g. 3 eingesetzt wird,
F i g. 5 und 6 Schaltbilder eines Kassiererspeichereinsatzes und eines Terminalspeichereinsatzes für die Verwendung in der Schaltung gemäß F i g. 3,
Fig.7 ein Blockschaltbild der elektronischen Registrierkasse in Fig. 1,
F i g. 8 ein Schaltbild des Schnittstellenschaltkreises in Fig.7,
F i g. 9 und 10 Varianten des Speichereinsatzes gemäß Fig. 5.
In Fig. 1 ist eine Außenansicht einer elektronischen Registrierkasse unter Einsatz des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 2 zeigt eine Datenverarbeitungseinheit, die der Registrierkasse in F i g. 1 zugeordnet ist. Für das Ausführurigsbeispiel werden zwei Arten von Speichereinsätzen verwendet, nämlich ein Terminalspeichereinsatz 3 und ein Kassiererspeichereinsatz 4.
Zunächst wird eine bestimmte Anzahl von Terminalspeichereinsätzen 3 in Fächer eines Speichereinsatzaufnahmefeldes 20 der Datenverarbeitungseinheit 2 eingesetzt. Anschließend werden mittels entsprechender Tastenbetätigungen spezifische Terminal-Code-Ziffern in die Terminalspeichereinsätze 3 eingegeben und allgemeine Daten, wie eine Steuertabelle und Preisauszeichnungsdaten werden nacheinander in die Terminal-
iii Speichereinsätze 3 eingegeben. Mit anderen Worten, mindestens ein Teii der Informationen, die in einem Direktzugriffsspeicher (RAM) einer herkömmlichen Registrierkasse gespeichert werden, wird in den Terminalspeichereinsatz 3 eingespeichert. Nachfolgend werden Kassiererspeichereinsätze 4 in das entsprechende Speichereinsatzaufnahmefeld 20 der Speicherdatenverarbeitungseinheit 2 eingesetzt. Hierauf werden durch entsprechende Tastenbetätigungen ein Kassiererinnencode, Daten, etc. in den Kassiererspeichereinsatz 4 eingefüttert. Die mit den gewünschten Informationen gefütterten Speichereinsätze 3 un:'. 4 werden in die entsprechenden Speichereinsatzfächer ;J und 12 der Registrierkasse 1 eingeschoben. Nach dem vollständigen Einschub der Speichereinsätze kann eine Bedienungsperson, d. h. eine Kassiererin, mit der Registrierkasse notwendige Arbeitsgänge ausführen wie die Registrerung, so wie dies auch bei den herkömmlichen Registrierkassen ausgeführt wird. Die Registrierdaten werden in beiden Speichereinsätzen 3 und 4 gespeichert.
jo Wenn im Verlaufe eines Arbeitstages eine Kassiererin, die bisher eine erste Registrierkasse bedient hat, beauftragt wird, eine zweite Registrierkasse zu bedienen, braucht sie lediglich ihren Kassiererspeichereinsatz 4 in das Fach !2 der zweiten Registrierkasse einzuschieben. Hierbei werden die Registrierdaten, die aus der Bedienung der zweiten Registrierkasse stammen, in den Kassiererspeichereinsatz 4 eingegeben, und zwar im Anschluß an die Registrierdaten, die während der Bedienung der ersten Registrierkasse eingespei-
•Ό chert worden sind. In dem Terminalspeichereinsatz 3 der zweiten Registrierkasse sind die Daten eingespeichelt, die während der Bedienung der zweiten Registrierkasse angefallen sind, und zwar unabhängig von der Person der Kassiererin. Durch diese Maßnahme speichert der Terminalspeichereinsatz 3 die Registrierdaten einer bestimmten Registrierkasse, und der Kassiererspeichereinsatz 4 speichert die Registrierdaten einer bestimmten Kassiererin. Für die betreffenden Kassiererinnen werden in der Praxis Geldschubladen vorgesehen, die aus der Registrierkasse herausgenommen werden können. Dies bedeutet, daß die Geldschublade von einer bestimmten Kassiererin mitgenommen werden kann, die den Auftrag erhalten hat, eine andere Registrierkasse zu bedienen. Infolgedessen müssen die Registrierdaten in dem Kassiererspeichereinsatz mit den Artikeln und dtm Bargeldbetrag, Schecks etc., die sich in der Geldschublade während der Arbeitsausübung angesammelt haben, übereinstimmen. Wenn die beiden Beträge bei der Abrechnung nicht übereinstimmen, so
so läßt dies darauf schließen, daß die Kassiererin einen Bedienungsfehler od. dgl. gemacht hat. Eine derartige Abrechnung wird beispielsweise am. Ende eines Arbeitstages durchgeführt.
Die Speichereinsätze 3 und 4 mit den gesammelten Speicherdaten werden am Ende eines Arbeitstages aus den einzelnen Registrierkassen 1 entfernt und in die Speicherdatenverarbeitungseinheit 2 eingesetzt. Die SDeicherdaten aller Terminalspeichereinsätze 3 werden
abgefragt um die gesamten Tagesverkäufe zu erhalten, d. h. die Gesamtsumme aller Registrierkassen des betreffenden Warenhauses. Außerdem werden die Registrierdaten aller Kassiererspeichereinsätze zusammengezogen, um die Gesamtverkäufe einer jeden Kassiererin und die Gesamtsumme aller Kassiererinnen, d. h. die Gesamtverkäufe des Warenhauses an dem betreffenden Tag zu erhalten. Die auf diese Weise aus den Speichereinsätzen 3 und 4 errechneten Gesamtverkäufe können miteinander verglichen werden, um die Richtigkeit der abgefragten Verkaufsdaten zu überprüfen.
F i g. 3 zeigt einen elektronischen Block 200 der Speicherdatenverarbeitungseinheit 2 und sechzehn Speichereinsätze 201 bis 216, die mit dem Block 200 verbunden sind. Der elektronische Block 200 besitzt diverse Funktionseinheiten wie Zentraleinheit 220, Festwertspeicher 221, Direktzugriffspeicher 222, sech-
223
elektrische Verbindung der Zentraleinheit 220 mit den Speichereinsätzen 201 bis 216, ferner eine Tastenfeldsteuerung 239 mit einer Tastenfeldschaltung 240, eine Anzeigesteuerschaltung 241 mit einer Anzeigeschaltung 242, eine Druckersteuerschaltung 243 mit einem Matrixdrucker 244. Die Schnittstellenschaltkreise werden weiter unten näher beschrieben.
F i g. 4 zeigt die Einzelheiten des in F i g. 3 gezeigten Schnittstellenschaltkreises 223 für die Speichereinsätze. Die übrigen Schnittstellenschaltkreise 224 bis 228 besitzen jeweils den gleichen Aufbau wie der Schnitt-Stellenschaltkreis 223, mit der Ausnahme, daß die Adressenkoinzidenzschaltungen 223-1 ihre eigenen Codes besitzen. Die Koinzidenzschaltung 223-1 des Schnittstellenschaltkreises 223 schickt beim Auftreten eines Adressensignals, wie beispielsweise »0100«, auf einer Adressenleitung von der Zentraleinheit 220, beispielsweise vom AuscTsnof »8«. ein Signal zum Eingang Tder Flip-Flop-Schaltung 223-2, wenn ein dem richtigen Code entsprechendes Adressensignal, das von mehreren Schaltern erzeugt wird, von der Zertralein- *o heit 220 zur Koinzidenzschaltung 223-1 geschickt wird. Wenn die Zentraleinheit 220 in diesem Zustand dem Eingang D des Flip-Flop-Schaltkreises 223-2 über die betreffende Datenleitung ein Datenübertragungsstartsignal sendet, liefert der Flip-Flop-Schaltkreis 232-2 ein Ausgangssignal zu den UND-Gattern 223-3 und 223-4, zu einem NAND-Gatter 223-5 und zu einem Transistor 223-11, dessen Kollektor mit einem Baustein-Einschalt-Anschluß und dessen Emitter mit Masse verbunden ist. Infolgedessen durchlaufen ein Abfragesignal und ein Einsatzsignal, die von der Zentraleinheit 220 über eine Abfrageleitung und eine Einsatzleitung angeliefert werden, die UND-Gatter 223-3 und 223-4, und gleichzeitig wird der Transistor 223-11 durchgeschaltet. Dem anderen Eingang des NAND-Gatters 223-5 ist ein Oszillator 223-6 aufgeschaltet, der Ausgangsimpulse erzeugt, durch die der Transistor 223-7 über das NAND-Gatter 223-5 periodisch ein- und ausgeschaltet wird. Solange kein Adressensignal mit einem spezifizierten Code zu den Koinzidenzschaltungen 223-1 geschickt wird, erzeugt das Flip-Flop 223-2 am Ausgang Q ein Signa! mit niedrigem Signalpegel, so daß der Transistor 223-11 ausgeschaltet bleibt und das NAND-Gatter 223-5 ein Ausgangssignal mit hohem Signalpegel erzeugt, welches den Transistor 223-7 durchschaltet. Der Kollektor des Transistors 223-7 ist mit einem Leuchtdioden-Einschaltausgang (LED) verbunden, während der Emitter an Masse gelegt ist Der Rückstelleingang R des Flip-Flops 223-2 ist an eine von der Zentraleinheit 220 kommende Rückstelleitung angeschlossen.
In Abhängigkeit von dem Informationssignal, welches über die betreffende Datenleitung von der Zentraleinheit 220 angeliefert wird, erzeugt der Decoder 223-8 am Ausgang »0«, »1«, »2« oder »3« ein Ausgangssignal, durch welches ein Speicherbaustein desjenigen Speichereinsatzes angewählt wird, der mit dem Schnittstellenschaltkreis 223 verbunden ist. Die Adressierung des Speichereinsatzes wird über eine Vielzahl von Adressenleitungen bewirkt, in denen Inverter 223-9 mit Pufferfunktionen angeordnet sind, während die Datenübertragung zwischen dem Speichereinsatz und der Zentraleinheit 220 mittels einer Vielzahl von Datenleitungen erfolgt, in denen Inverter 223-10 mit Pufferfunktionen in beiden Richtungen angeordnet sind.
Fig.5 zeigt ein Schaltbild eines Kassiererspeichereinsatzes 4. Dieser ist in das Speichereinsatzaufnahmefeld 20 der Speicherdatenverarbeitungseinheit 2 so eingesetzt, daß der Schaltkreis des Speichereinsatzes 4 mit dem Schnittstellenschaltkreis 223 (F i g. 4) gekoppelt ist. Dabei ist eine Vielzahl von Adressenleitungen 402 für die Adressierung des Direktzugriffspeichers (RAM) 401 mit den Adressenleitungen, in denen die Inverter 223-9 angeordnet sind, verbunden. Eine Vielzahl von Datenleitungen 403 für den RAM 401 ist mit den Datenle«' ;mgen verbunden, in denen die Inverter 223-10 angeordnet sind. Eine Ansteuerungsleitung 404 für die Ansteuerung des RAM 401 ist mit dem Ausgang »0« des Decoders 223-8 verbunden, und die Abfrageleitung 405 sowie die Eingabeleitung 406 für den RAM 401 sind mit den UND-Gattern223-3und 223-4 verbunden.
Wenn der Speichereinsatz 4 mit dem Schnittstellenschaltkreis 223 gekoppelt ist, wird die Abfrage und Eingabe von Daten aus dem und in den RAM 401 durch eine nicht dargestellte äußere Stromversorgung über die Stromversorgungsanschlüsse 407 und 408 des Speichereinsatzes 4. die Spannung über den Schnittstellenschaltkreis 223 beziehen, durchgeführt. Wenn der Speichereinsatz 4 vom Schnittstellenschaltkreis 223 getrennt ist, werden die in dem RAM 401 gespeicherten Daten durch eine innere Energiequelle £ gehalten. Auch wird ein Stromversorgungsanschluß 409 für eine Lichtquelle 410 mit dem Kollektor des Transistors 223-7 verbunden. Somit liegt die Lichtquelle 410, wenn der Transistor 223-7 durchgeschaltet ist, an Spannung und leuchtet. Die Lichtquelle 410 kann beispielsweise durch eine Fotodiode gebildet werden, die an einer solchen Stelle angebracht ist, daß sie von außen beobachtet werden kann. Beispielsweise kann sie auf derjenigen Oberfläche des Speichereinsatzes angeordnet werden, die dem Anschlußteil gegenüberliegt Im Normalfall, d.h. wenn ein Adressensignal entsprechend dem richtigen Kassiererinnen-Code nicht zur Koinzidenzschaltung des Schnittstellenschaltkreises 223 geschickt wird, ist der Transistor 223-7 durchgeschaltet und die Lichtquelle 410. die zuverlässig mit dem Schnittstellenschaltkreis verbunden ist ist eingeschaltet und sendet Licht aus, wodurch optisch angezeigt wird, daß der Speichereinsatz zuverlässig mit dem Schnittstellenschaltkreis 223 gekoppelt ist Sobald eine Information zum RAM 401 übertragen wird, d.h. wenn ein Adressensignal entsprechend dem richtigen Kassiererinnencode und ein Datenübertragungsstartsignal zur Koinzidenzschaltung des Schnittstellenschaitkreises 223 gesandt werden, wird die Flip-Flop-Schaltung 223-2 so gesteuert daß sie an ihrem Ausgang Q ein Signal mit
hohem Signalpegel erzeugt, und daß das NAND-Gatter 223-5 ein invertiertes Signal des Ausgangssignals vom Oszillator 223-6 erzeugt, wodurch der Transistor 223-7 periodisch ein- und ausgeschaltet wird. Demzufolge wird die Lichtquelle 410 des mit dem Schnittstellenschaltkreis 223 gekoppelten Speichereinsatzes 4 in den Blinkzustand versetzt, der anzeigt, daß der Speichereinsatz arbeitet.
Vienn der Flip-Flop-Schaltkreis 223-2 zurückgestellt ist, is? der Transistor 223-11 nicht leitend, so daß eine Leuchtdiode 411, die zwischen den Stromversorgungsanschluß 407 und den Baustein-Eirschaltanschluß (F i g. 4) gelegt ist, ausgeschaltet ist. Infolgedessen befindet sich der Fototransistor 412, der zusammen mit der Fotodiode 411 einen Fotokoppler zwischen dem Baustein-Ansteuerausgang und dem RAM 401 bildet, in einem nicht leitfähigen Zustand, so daß kein Baustein-Ansteuersignal zum RAM 401 geliefert wird. Wenn der Flip-Flop-Schaltkreis 223-2 eingeschaltet und ein Signal mit hohem Signalpegel erzeijgt wir«! ist der Transistor 223-11 leitfähig und die Leuchtdiode 411 eingeschaltet, so daß das von der Leuchtdiode 411 ausgesandte Licht den Transistor 412 durchschaltet und dadurch den RAM 401 einschaltet.
Fi g. 6 zeigt eine Schaltung des Terminalspeichereinsatzes 3. Die Schaltung enthält vier Direktzugriffspeicher (RAM) 311 bis 314, die im wesentlichen die gleichen sind wie diejenigen im Kassiererspeichereinsatz 4 gemäß Fig.5, jedoch mit der Ausnahme, daß vier Bausteinsteuerleitungen 304 für die Ansteuerung der RAMs mit den Ausgängen »0«, »1«, »2« und »3« des ScbSttitellenschaltkreises verbunden sind.
Fig.7 zeigt eine elektronische Schaltung 100 der Registrierkasse 1 und Kassierer- und Terminalspeichereinsätze 4 und 3 gemäß den Fig.5 und 6, die mit der Schaltung 100 gekoppelt sind. Diese besitzt eine Zentraleinheit 120, einen Festwertspeicher (ROM) 121, einen Direktzugriffspeicher (RAM) 122, einen Terminalspeicheieinsatz-Schnittstellenschaltkreis 123 für die elektrische Verbindung des Terminalspeichereinsatzes 3 mit der Zentraleinheit und einen Kassiererspeichereinsatz-Schnittstellenschaltkreis 124 für die elektrische Verbindung des Kassiererspeichereinsatzes 4 mit der Zentraleinheit 120. Die Zentraleinheit 120 ist über eine Tastenfeldsteuerschaltung 125 mit einer Tastenfeldschaltung 126 verbunden, über eine Anzeigesteuerschaltung 127 mit einer Anzeigeschaltung 128 und über eine Druckersteuerschaltung 129 mit einer Druckerschaltung 130.
Fig.8 zeigt ein Schaltbild des Schnittstellenschaltkreises 123 für den Terminalspeichereinsatz. Dieser entspricht in Aufbau und Wirkungsweise dem Schnittstellenschaltkreis 223 der in F i g. 4 gezeigten Datenverarbeitungseinheit 2 Bei dem in Fig.8 gezeigten Schnittstellenschaltkreis 123 bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Schaltkreise wie in Fig.4. Selbstverständlich kann die Koinzidenzschaltung 123-1 so beschaffen sein, daß sie einen spezifischen oder eigenen Code besitzt
Der Schnittstellenschaltkreis 124 für den Kassiererspeichereinsatz besitzt denselben Aufbau wie der in Fig.8 gezeigt, jedoch mit der Ausnahme einer Auslegung im Hinblick auf einen unterschiedlichen Code. Im Schnittstellenschaltkreis 124 für den Kassiererspeichereinsatz kann der Decoder 123-8 weggelassen werden.
Das Zusammenwirken der Registrierkasse 1 und der Datenverarbeitungseinheit 2 wird wie folgt beschrieben: Zunächst wird eine bestimmte Anzahl von Terminalspeichereinsätzen 3 in die Fächer des Speichereinsatzaufnahmefeldes 20 der Datenverarbeitungseinheit 2 eingeschoben. Um einen Terminalcode in einen der Terminalspeichereinsätze 3 einzugeben, wird die numerische Information, die dem richtigen Code einer der Adressenkoinzidenzschaltungen 223-1 in den Schnittstellenschaltkreis 223 bis 238 (Fig.3) für die Speichereinsätze entspricht, durch Betätigung von
ίο Tasten zur Koinzidenzschaltung 223-1 übertragen. Daraufhin wird eine untere Taste betätigt, so daß ein Signal zum Eingang D der Flip-Flop-Schaltung 223-2 geschickt wird, die ihrerseits am Ausgang Q ein Signal mit hohem Signalpegel erzeugt. Dadurch wird ein bestimmter RAM, beispielsweise der RAM 311, in dem Terminalspeichereinsatz 3 aktiviert. Die numerische Information, die den gewünschten Terminalcode darstellt, wird in den RAM 311 durch Betätigung einer Terminalcodetaste eingegeben. Der gleiche Vorgang wird ausgeführt, νίζρ.τι der Terminaicode in einen anderen Terminalspeichereinsatz eingegeben wird.
Ein geeigneter Terminalcode wird ebenso in die Terminalspeichereinsätze eingegeben, wie die erforderlichen Informationen. Die Informationseingabe verläuft ähnlich wie in den Fällen, in denen die geforderten Informationen in den RAM des Registers einer herkömmlichen Registrierkasse eingegeben werden.
F i g. 9 zeigt eine Variante des Kassiererspeichereinsatzes 4 gemäß Fig.5. Dieser ist weitgehend gleich aufgebaut, jedoch mit der Ausnahme, daß ein von Hand betätigbares Schaltelement 413 zwischen der Lichtquelle 410 und dem negativen Stromversorgungsanschluß 408 angeordnet ist. Das Schaltelement 413 ist vorzugsweise an einer derart günstigen Stelle des Speicherein- satzes angeordnet, daß es von Hand betätigt werden kann, wenn der Speichereinsatz nicht in das Speichereinsatzfach der Registrierkasse 1 oder der Datenverarbeitungseinheit 2 eingesetzt ist, andererseits ist das Schaltelement 413 nicht zugänglich, wenn der Speicherte einsatz in eines der Fächer eingesetzt ist. Wenn das Schaltelement 413 zu einem Zeitpunkt, in dem der Speichereinsatz nicht in eines der Fächer eingesetzt ist. betätigt wird, so wird die Lichtquelle 410 von einer inneren Stromquelle E (Batterie) mit Strom versorgt
« und zum Leuchten gebracht, wodurch angezeigt wird, daß die Stromquelle E eine für den Betrieb des Speichers 401 ausreichende Kapazität hat.
Fig. 10 zeigt eine weitere Variante des Kassiererspeichereinsatzes gemäß F i g. 5. Der Speichereinsatz ist im wesentlichen der gleiche wie in Fig.5, jedoch mit der Ausnahme, daß eine Serienschaltung, die eine Diode, einen Widerstand, eine Lichtquelle 414 und ein von Hand betätigbares Schaltelement 415 enthält, zwischen die Stromquelle E und den negativen Stromversor gungsanschluß 408 gelegt ist Analog dem Schaltele ment 413 des Speichereinsatzes gemäß F i g. 11 kann das Schaltelement 415 von außen betätigt werden. Durch einen Einschaltvorgang von Hand wird die Lichtquelle 414 von der Stromquelle E mit Strom versorgt und zum Leuchten gebracht wodurch optisch angezeigt wird, daß die Stromquelle Eeine für den Betrieb des RAM 401 ausreichende Kapazität besitzt
Die in den Fig.9 und 10 eingesetzten Lichtquellen sind so beschaffen, daß sie selbst bei einer Betätigung der Schaltelemente 413 oder 415 kein Licht aussenden, wenn die elektromotorische Kraft der Stromquelle E unter einen bestimmten Wert absinkt und für einen Betrieb des RAM 401 nicht ausreichend ist
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Speichereinsatz für die lösbare elektrische und mechanische Verbindung mit elektronischen Registrierkassen und Datenverarbeituagseinheiten, die mindestens einen Schnittstellenschaltkreis, eine Zentraleinheit sowie eine durch einen Kassiererinnen-Code auslösbare, im Schnittstellenschaltkreis angeordnete Adressen-Koinzidenzschaltung mit einem nachgeschalteten Transistor und einem Ausgang besitzen, durch die ein Baustein-Einschaltsignal in Abhängigkeit von einem durch den Code ausgelösten Kontrollsignal der Zentraleinheit erzeugbar ist, wobei der Speichereinsatz einen ersten und einen zweiten Stromversorgungsanschluß, mindestens einen Speicher, der zwischen die Stromversorgungsanschlüsse geschaltet ist, mindestens einen Adressenanschluß, der zur Beaufschlagung des Speichers mit Adressensignalen mit diesem verbunden ist, mindestens einen Dateneingangs-/-ausgangsanschhiß, welcher zur Datenübertragung mit dem Speicher verbunden ist, sowie Eingabe- und Abfrageanschlüsse für den Speicher besitzt, gekennzeichnet durch einen ersten Baustein-Einschaltanschluß, welcher mit dem Ausgang des der Adressen-Koinzidenzschaltung (223-1 bzw. 123-1) nachgeschalteten Transistors (223-11 bzw. 123-11) verbindbar ist, und durch einen Fotokoppler (411, 412), bestehend aus einer Lichtquelle (411), die mit dem ersten Stromversorgungsanschluß und dem ersten Baustcin-Einschaltanschluß verbunden ist und durch ein an diesem anstehendes, von der Koinzidenzschaltung und dem Vransistor geliefertes Einschaltsignal cinschaitbar ist, und aus einem Fototransistor (412), der zwischen den ersten Stromversorgungsanschluß (407) und den Speicher (401) geschaltet, von der Strahlung der Lichtquelle (411) beaufschlagbar ist und als Schaltelement für den Speicher (401) dient.
2. Speichereinsatz nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zweiten Einschaltanschluß (409), durch den eine weitere Lichtquelle (410) an einen zweiten Ausgang der Adressen-Koinzidenzschaltung (223-1 bzw. 123-1) in Verbindung mit einem weiteren Transistor (223-7 bzw. 123-7) in der Weise anschließbar ist, daß die Lichtquelle (410) bei einem Signal am Ausgang des weiteren Transistors (223-7 bzw. 123-7) eingeschaltet ist.
3. Speichereinsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schaltelement (413) mit der Lichtquelle (410) in Reihe geschaltet ist (F ig. 11).
4. Speichereinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem ersten Stromversorgungsanschluß (407) und dem zweiten Stromversorgungsanschluß (408), der mit einer Stromquelle für den Betrieb des Speichers (401) verbunden ist, eine Serienschaltung angeordnet ist, die eine weitere Lichtquelle (414) und ein weiteres Schaltelement (415) enthält (F ig. 12).
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