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DE284053C - - Google Patents

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Publication number
DE284053C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating
heating fluid
liquid
fluid
heated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT284053D
Other languages
English (en)
Publication of DE284053C publication Critical patent/DE284053C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/69Sulfur trioxide; Sulfuric acid
    • C01B17/88Concentration of sulfuric acid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 284053 KLASSE 12«. GRUPPE
Laugen usw.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Heizvorrichtung für Verdampf apparate, Vorwärmer u. dgl., insbesondere für hochsiedende Flüssigkeiten, Laugen, Säuren usw., welche nur mit Blei, Hartgummi oder einem Material von geringer Festigkeit in Berührung kommen dürfen.
Wenn man hochsiedende Flüssigkeiten, z. B. Schwefelsäure, in gewöhnlichen Bleiröhrenverdampfern konzentriert, so werden die Bleirohre trotz starker Wandungen durch die hohe Heizdampfspannung sehr schnell deformiert, strecken oder verbiegen sich und werden unbrauchbar. Konzentriert man, um mit niedrigerer Heizdampfspannung auszukommen, im Vakuum, so drückt der äußere Luftdruck die Bleirohre zusammen. Diesem Übelstande hat man dadurch abzuhelfen versucht, daß man Versteifungsplatten in die Konzentrationsrohre einbaute. Apparate mit größeren Heizflächen lassen sich auf diese Weise aber kaum herstellen. Bei einem Apparat gemäß vorliegender Erfindung treten die erwähnten Übelstände nicht auf, da die eigentlichen Verdampfrohre weder durch den Dampfdruck noch durch den äußeren Luftdruck beansprucht werden.
In einem mit einer hochsiedenden Heizflüssigkeit angefüllten Behälter sind zwei Heizsysteme eingebaut. Das eine, durch Dampf oder Gas geheizt, dient zum Erhitzen der Heizflüssigkeit, das andere, durch die Heizflüssigkeit geheizt, zum Erhitzen der zu verdampfenden Lauge, Säure usw. Als Heizflüssigkeit dient ein hochsiedendes öl, Lauge o. dgl., dessen Siedepunkt über der Temperatur des Heizmittels liegt. Wird unter Atmosphärendruck eingedampft, so stehen Verdampfraum und Heizflüssigkeitsbehälter mit der äußeren Luft in Verbindung. , Soll unter anderem als Atmosphärendruck, z. B. unter Vakuum konzentriert werden, so wird auch der mit der Heizflüssigkeit gefüllte Behälter unter diesen Druck gesetzt. Im Gegensatz zu den in allen Teilen unter Druck arbeitenden bekannten Vorrichtungen zum Verdampfen von Wasser mittels einer durch Feuergase in einer Rohrschlange erhitzten Heizflüssigkeit und dem bekannten Dampfentwickler mit zwei ineinandergelagerten Kesseln sind bei dem vorliegenden Apparat die eigentlichen Verdampfrohre vollkommen entlastet, die Erhitzung der Heizflüssigkeit erfolgt mittels Dampf oder Gas durch ein in den Heizflüssigkeitsbehälter eingebautes Rohrsystem.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung im Schnitt dargestellt. Der Heizmantel α ist mit einer hochsiedenden Flüssigkeit, z. B. Leinöl, gefüllt. In der Wand b münden die zur Erhitzung dieser Flüssigkeit dienenden Heizrohre c aus Eisen, Kupfer o. dgl., während die zum Erwärmen bzw. Verdampfen der in dem Kochraum d befindlichen Säure, Lauge usw. dienenden Heizrohre e aus Blei oder irgendeinem anderen Material in der Wand f münden. Der Heizdampf tritt bei g
in das Rohrsystem σ ein, bei h fließt das Kondenswasser ab; i dient als Einfüllöffnung für die Heizflüssigkeit und Anschlußstutzen für ein Druckausgleichrohr mit dem Kochraum d; k ist der Ablaßstutzen für die Heizflüssigkeit. Statt durch Dampf kann die Heizflüssigkeit auch durch hocherhitzte Gase erwärmt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Heizvorrichtung für Verdampfer für hochsiedende Flüssigkeiten, insbesondere von Säuren, Laugen usw., bei denen die Erhitzung der Flüssigkeit mittels einer hocherhitzten Heizflüssigkeit (Öl) stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß in einem mit 15 der Heizflüssigkeit gefüllten Gefäß zwei Rohrsysteme eingebaut sind, von denen das eine (mit Wasserdampf gespeiste) zur Erhitzung der Heizflüssigkeit, das andere, durch die Heizflüssigkeit beheizt, zum Erhitzen der einzudampfenden Flüssigkeit dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT284053D Active DE284053C (de)

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DE284053C true DE284053C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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