DE2840465C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Taumelscheibenmaschine,
insbesondere einen thermischen Kolbentaumelscheibenmotor,
mit Kolben und einer mit den Kolben verbundenen
Taumelscheibe mit einer schräggestellten Achse, deren
Drehung durch Rollen ohne Gleiten von auf der Taumelscheibe
ausgebildeten Stützringflächen auf dazu im Winkel im
Maschinengehäuse angeordneten Stützringflächen erfolgt,
wobei die Taumelscheibe an einer Seite mit ihrer Achse in
einem Kurbelarm der Motorachse gelagert ist und an ihrer
anderen Seite durch Berührung von zwei glatten, koaxialen
Stützringflächenpaaren gehalten ist.
Bei einer bekannten derartigen Taumelscheibenmaschine
(GB-PS 14 44 805, FR-PS 21 94 226, DE-PS 23 37 554) wird
das Rollen der Taumelscheibe ohne Gleiten durch zwei
gezahnte Stützringflächenpaare gewährleistet. Diese
gezahnten Ringflächen liegen auf einem Basiskegel mit einem
spitzen Winkel von 180° minus α, wobei α der Winkel
zwischen Maschinenachse und Taumelscheibenachse ist.
Somit liegt die gemeinsame Mantellinie dieser gezahnten
konischen Stützringflächenpaare auf der Winkelhalbierenden
des Winkels α.
Zur Zentrierung der Taumelscheibe sind nun zwei weitere
glatte, konische Ringflächenpaare vorgesehen. Diese glatten
Ringflächenpaare liegen auf einem Doppelkegel mit einem
spitzen Winkel von ca. 60°. Diese glatten konischen
Ringflächenpaare sollen eine Abstützung der Taumelscheibe
in Richtung der Motorachse bewirken, so daß die Lage des
Drehmittelpunktes bestimmt ist.
Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, daß diese glatten konischen
Ringflächenpaare nicht in der Lage sind, die Lage der
Taumelscheibe in Richtung senkrecht zur Motorachse zu
gewährleisten. Auch ist die Abstützung der Taumelscheibe in
Richtung der Motorachse unbefriedigend.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine genaue
Führung der Taumelscheibe zu gewährleisten, so daß die
Stellung des Maschinenmittelpunktes wie auch die der
Kolben während der Bewegung genau eingehalten wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß insgesamt vier
miteinander zusammenwirkende konische, glatte
Stützringflächenpaare vorgesehen sind und daß die
Spitzenwinkel der Stützringflächenpaare derart im Bereich
von 0-180° bestimmt sind, daß zwei Stützringflächenpaare
der axialen Führung der Taumelscheibe dienen und daß die
beiden anderen Stützringflächenpaare der radialen Führung
der Taumelscheibe dienen, wobei mindestens ein der axialen
Führung dienendes Stützringflächenpaar angrenzt.
Vorteilhaft haben die der axialen Führung dienenden
Stützringflächenpaare den Spitzenwinkel des Grundkegels
der gezahnten Ringflächen und haben die der radialen
Führung dienenden Stützringflächenpaare jeweils eine
zylindrische Ringfläche mit dem Spitzenwinkel 0° und eine
konische Ringfläche mit dem Spitzenwinkel 2α, wobei α
der Winkel zwischen der Taumelscheibenachse und der
Maschinenachse ist.
Vorzugsweise sind alle feststehenden Stützringflächen auf
einer Reaktionswelle angeordnet, die aus dem Maschinengehäuse
herausragt und die an ihrem herausragenden Ende mit einer
Blattfederanordnung verbunden ist.
Die Motorachse ist vorzugsweise gegen eine Längsverschiebung
in Richtung der Maschinenachse durch ein Wälzlager
gehalten und ist in dem Kurbelarm der Motorachse eine
zylindrische Ausnehmung angeordnet, in der der Lagerzapfen
der Taumelscheibe in Richtung der Maschinenachse
verschiebbar gelagert ist.
Vorteilhaft weist die Befestigung der Pleuelstange mit
der Taumelscheibe entgegengesetzt beaufschlagte konische
Stützflächenpaare und eine kugelförmige Lagerschale auf.
Vorzugsweise weisen die konischen Stützflächenpaare der
Befestigung der Pleuelstangen jeweils eine ebene
Stützfläche mit einem Spitzenwinkel von 180° und eine
konische Stützfläche mit einem Spitzenwinkel von 180°-2α
auf, wobei die ebenen Stützflächen auf der Pleuelstange
und die konischen Stützflächen auf der Taumelscheibe
angeordnet sind.
Vorzugsweise sind die konischen Stützflächen der Befestigung
der Pleuelstange sowie die Lagerschale zentrisch in einem
Gehäuse angeordnet, das auf der Taumelscheibe mit zwei
Schrauben befestigt ist und das in seinem äußeren Abschnitt
zur Verringerung der Trägheitsmasse abgestumpft ist.
Vorzugsweise sind die Kolben doppelkegelartig ausgebildet
und weisen im Bereich der Grundlinie der beiden Kegel
eine Nut auf, in der ein oder zwei Dichtringe mit
kugelförmiger Dichtfläche sitzen, wobei der Mittelpunkt
der Nut der Mittelpunkt der Taumelbewegung des Kolbens
bzw. der Pleuelstange ist.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Kolben mit
herkömmlicher äußerer Form und üblichen Kolbenringen gelenkig
mit den Pleuelstangen durch konische Abstützflächenpaare
und eine Lagerschale zur radialen Führung verbunden, wobei
der Taumelwinkel die Größe β aufweist.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Motor mit radialen Widerlagern
im Längsschnitt,
Fig. 2 eine andere Ausführungsform der Abstützflächen der
Taumelscheibe im Längsschnitt,
Fig. 3 die Lagerung der Motorachse und der Taumelscheibe
nach Fig. 1 in vergrößerter Darstellung im Längsschnitt,
Fig. 4 den Motor mit einer Federanordnung in Stirnansicht,
Fig. 5 die Befestigung einer Pleuelstange auf der Taumelscheibe
nach Fig. 1 in vergrößerter Darstellung und
im Längsschnitt,
Fig. 6 die Befestigung der Pleuelstange auf der Taumelscheibe
in Draufsicht,
Fig. 7 einen Kolben nach Fig. 1 in vergrößerter, teilweiser
Darstellung im Längsschnitt,
Fig. 8 einen Kolben mit schwenkbarem Kolbenmantel im Längsschnitt,
Fig. 9 eine andere Ausführungsform eines Kolbens mit gelenkartig
verbundener Pleuelstange im Längsschnitt.
Ein erfindungsgemäßer Motor weist nach Fig. 1 ein Gehäuse
aus zwei Gußteilen 1 und 2 auf, die durch Bolzen konzentrisch
miteinander verbunden sind. Ein Gehäusekasten 1 umschließt
den Antrieb und trägt die Meterachse 3-3′ und
weitere Hilfsorgane. Ein anderer thermodynamischer Gehäuseabschnitt
2 umfaßt Zylinder, Zylinderkopf, Kühlkreislauf,
Steuerung und in seinem mittleren Abschnitt eine Reaktionswelle
4. Der Motor hat drei wesentliche Bestandteile, nämlich
die Motorachse 3-3′, die Reaktionswelle 4 und eine
Taumelscheibe 5, 6.
Die Motorachse 3-3′ besteht zur Vereinfachung des Zusammenbaus
aus einem äußeren Achsenabschnitt 3 und einem inneren
Achsenabschnitt 3′, die konzentrisch ineinandergreifen
und durch starke Zapfen miteinander verbunden sind. Der
äußere Achsenabschnitt 3 trägt ein Steuerrad 30 und übliche
Dichtungen sowie in dem unterbrochen dargestellten Abschnitt
einen Antrieb zur Steuerung der Verteilung.
Der innere Achsenabschnitt 3′ hat einen Kurbelarm 10, der
ein gelenkiges Rollenwälzlager 9 aufnimmt, in dem der Lagerzapfen
8 der Taumelscheibe 5 gehalten ist. Der Mittelpunkt
des Wälzlagers ist mit D bezeichnet. Jede Verschiebung
der Taumelscheibe 5 in Richtung der mit yy′ bezeichneten
Achse in bezug zum Kurbelarm 10 wird durch geeignete Vorrichtungen
verhindert, wie z. B. Klemmringfedern, Circlips
od. dgl.
Auf dem gleichen Achsenabschnitt 3′ können dem Kurbelarm
10 gegenüberliegend abnehmbare Ausgleichsgewichte 31
angeordnet sein. Die Motorachse 3-3′ ist von Rollenlegern
28 und 29 gehalten, die eine gewisse Verschiebung
in Achsenrichtung der Achse erlauben. Eine Ausnehmung 32
in dem Steuerrad bewirkt eine Unwucht und bei Drehung
mit der in D durch den Kurbelarm und den Lagerzapfen der
Taumelscheibe erzeugten Unwucht ein Drehmoment.
Koaxial zur Motorachse 3-3′ und entgegengesetzt zur Motorachse
ist die Reaktionswelle 4 im Gehäuseabschnitt 2
angeordnet und durch Lagerflächen 33 und 36 im Gehäuse gehalten.
In den Lagerflächen sind ringförmige Dichtungen
angeordnet, insbesondere in der Lagerfläche 33 die Dichtung
34. Der Gehäusehohlraum 35 zwischen der Reaktionswelle
4 und dem Gehäuseabschnitt 2 ist mit Öl gefüllt, das
unter Druck steht und das durch eine Leitung von einer Öldruckpumpe
kommt. Eine in die Reaktionswelle 4 eingeschraubte
Düse gewährleistet die Schmierung der Maschine
und außerdem die Dämpfung der axialen Bewegung der Welle 4.
Dieser Dämpfungszylinder verlangsamt den Anstieg des Druckes
ohne einen Nachteil, wobei er nicht den Abfall des
Druckes verlangsamt. Ist dies nicht der Fall, so tritt ein
schädliches Klingeln des Motors auf.
Auf einem Lagerzapfen der Reaktionswelle 4 sind mehrere
Blattfedern befestigt, von denen nur die Blattfedern 38
und 39 dargestellt sind. Nach den Fig. 1 und 4 stützt sich
die Hauptblattfeder 38 an der mit 40 bezeichneten Stelle
auf am Gehäuse 2 befestigten Lagerstützen ab und wird
durch Anschläge 41 an einer Drehung gehindert. Unterhalb
der Blattfeder 38 kann um den Lagerzapfen der Reaktionswelle
4 eine Hilfsspiralfeder 43 oder eine zylindrische
Anschlaghülse 44 angeordnet sein, die sich auf dem Gehäuseabschnitt
2 abstützt. Ein entgegengesetzter Anschlag der
Welle 4 wird durch eine Anschlagfläche 45 des Gehäuseabschnittes
2 gehalten.
Entsprechend dem Grundprinzip weist die gegen Drehung durch
die äußere Feder 38 gesicherte Reaktionswelle 4 feststehende
konische Ringflächenpaare zur Achse xx′ auf. Es sind
dies auf einer ringförmigen Erweiterung 36′ die äußeren festen
Ringflächen, glatt und gezahnt, und auf einem mittleren
zentralen Fortsatz 26 der Welle die inneren feststehenden
Ringflächen, glatt und gezahnt. Die Erläuterung dieser
festen Ringflächen erfolgt bei der Erläuterung der entsprechenden
Ringflächen der Taumelscheibe.
Die Taumelscheibe 5, 6 besteht aus der Scheibe 5 und dem
Tellerrad 6. Scheibe 5 und Tellerrad 6 sind konzentrisch
zueinander angeordnet und fest durch einen Kreis von Schrauben
7 miteinander verbunden. Auf dem Lagerzapfen 8 der
Scheibe 5 sitzt das Lager 9. Das Tellerrad 6 trägt in seinem
Inneren die beweglichen, inneren, konischen Ringflächen,
glatt und gezahnt, und an seinem Äußeren die beweglichen,
äußeren, konischen Ringflächen, glatt und gezahnt, die konzentrisch
und feststehend zueinander und zur Scheibe 5 angeordnet
sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist eine glatte,
äußere, feststehende, konische Ringfläche 19 unmittelbar
auf der Erweiterung 36′ der Welle 4 angeordnet und weist
entsprechend dem Basiskegel einen Spitzenwinkel von 180°-α
auf.
Eine glatte, äußere, bewegliche, konische Ringfläche 12 ist
unmittelbar auf dem Tellerrad 6 angeordnet und weist entsprechend
dem Basiskegel einen Spitzenwinkel von 180°-α
auf. Diese glatte äußere Ringfläche 12 rollt ohne Gleiten
auf der glatten, äußeren, feststehenden Ringfläche 19.
Eine gezahnte, äußere, feststehende Ringfläche 18 ist auf
der Erweiterung 36′ der Welle 4 angeordnet. Diese konische
Ringfläche weist ebenso entsprechend dem Basiskegel einen
Spitzenwinkel von 180°-α auf und ist mit einer gezahnten,
äußeren, beweglichen, konischen Ringfläche 11 in Eingriff,
die auf dem Tellerrad 6 angeordnet ist.
Eine glatte, innere, feststehende, konische Ringfläche 25
ist auf einem Ring 23 aus gehärtetem Stahl zentrisch zum
Fortsatz 26 der Welle 4 angeordnet. Der Spitzenwinkel der
Ringfläche 25 liegt in der Nachbarschaft von 60° sexagesimal,
und die Mantellinie wird in zwei gleiche Abschnitte
durch die Winkelhalbierende AB geteilt.
Eine glatte, innere, bewegliche, konische Ringfläche 16
liegt auf einem gehärteten Stahlring 15, der zentrisch auf
dem Tellerrad 6 angeordnet ist. Der Spitzenwinkel der konischen
Ringfläche 16 ist gleich dem Spitzenwinkel der
konischen Ringfläche 25, vermehrt um 2α.
Eine gezahnte, innere, feste, konische Ringfläche 21 ist
zentrisch auf dem Fortsatz 26 angeordnet. Ihr Grundkegel
entspricht dem Basiskegel mit einem Spitzenwinkel von
180°-α, und die Ringfläche 21 greift in eine gezahnte,
innere, konische Ringfläche 14 des gleichen Basiskegels
ein, die auf dem Tellerrad 6 angeordnet ist.
Das Spiel in Umfangsrichtung zwischen den gezahnten Ringflächenpaaren
11-18 und 14-21 ist sehr gering, kleiner
oder gleich 0,05 mm.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 hat ein radiales äußeres,
festes zylindrisches Rollwiderlager 20 mit dem Kegelspitzenwinkel
0°, das auf der Erweiterung 36′ der Welle 4
angeordnet ist und die äußere konische Ringfläche 19
begrenzt.
Mit dem Widerlager 20 wirkt ein äußeres, bewegliches
Widerlager 13 zusammen, das einen Spitzenwinkel von 2α
aufweist und das auf einem Kranz 61 angeordnet ist, der
auf dem Tellerrad 6 innerhalb der verzahnten Ringfläche 11
sitzt.
Ein inneres radiales Widerlager wird unmittelbar von der
bereits genannten konischen, festen Ringfläche 20 gebildet,
deren Spitzenwinkel in Verbindung mit der beweglichen
konischen Ringfläche 16 dies ermöglicht. Um diesen Winkel
sehr klein zu machen, damit ein gutes radiales Widerlager
entsteht, ist eine ebene Fläche 24 mit einem Spitzenwinkel
von 180° vorgesehen, die mit einer konischen Ringfläche 17
mit dem Spitzenwinkel von 180°-2α zusammenwirkt.
Die ebene bewegliche Stützfläche 24 ist auf einem Abschnitt 22
angeordnet, der konzentrisch zum Fortsatz 26 zwischen dem
Stahlring 23 und der gezahnten Ringfläche 21 sitzt. Die
drei Teile, der Stahlring 23, der Abschnitt 22 und die
gezahnte Ringfläche 21, sind fest auf dem Fortsatz 26
durch eine Mutter 27 gehalten, die in üblicher Weise arretiert
ist. Diese drei Teile sind gegen Drehung durch Nuten
gesichert.
Die konische Ringfläche 17 ist auf dem Ring 15 angeordnet,
der zylindrisch innerhalb der verzahnten Ringfläche 14 sitzt,
wobei diese Teile fest mit dem Tellerrad 6 verbunden
sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind die miteinander
zusammenwirkenden verzahnten Ringflächenpaare gleich
angeordnet, wie die Ringflächenpaare 11-18 und 14-21 des
Ausführungsbeispiels nach Fig. 1.
Die äußeren konischen Ringflächen 12 und 19 sind ebenfalls
identisch denen des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1, wobei
jede Ringfläche den gleichen Spitzenwinkel von 180°-α
gemäß den Grundkegeln geschnitten durch die Winkelhalbierende
AB aufweist. Ebenso entspricht ein äußeres Widerlager
13-20 dem der Ausführungsform nach Fig. 1.
Im Gegensatz dazu sind die glatten, inneren Ringflächen
vollständig anders ausgebildet. Eine feste konische Ringfläche
62 mit einem Spitzenwinkel von 180°-α wirkt mit
einer beweglichen konischen Ringfläche 63 mit dem gleichen
Spitzenwinkel zusammen, wobei diese beiden Ringflächen ohne
Gleiten entsprechend den Grundkegeln geschnitten durch die
Winkelhalbierende AB aufeinanderrollen.
Die konische Ringfläche 62 ist auf einem Ring 64 angeordnet,
der fest auf dem Fortsatz 26 sitzt, und die konische
Ringfläche 63 ist auf einem Ring 68 angeordnet, der fest
innerhalb der gezahnten Ringfläche 14 im Tellerrad 6 sitzt.
Das zweite Rollwiderlager, das wegen der Form der Ringflächen
62 und 63 notwendig ist, ist gebildet durch eine zylindrische
Oberfläche 66 auf dem Tellerrand 6, die auf einer
konischen Ringfläche 67 mit einem Spitzenwinkel von 180°-2α
abrollt, angeordnet auf der Erweiterung 36′ der Welle 4. Die
zylindrische Oberfläche 66 ist gewölbt, d. h. sehr leicht
sphärisch ausgebildet.
Die Scheibe 5 weist weiterhin Flügel auf, die mit Zylindern
zusammenwirken. Einer dieser Flügel ist in den Fig. 1, 2,
5 und 6 erkennbar. Jeder Flügel trägt eine Befestigung für
die Pleuelstange des zugeordneten Zylinders. Der Mittelpunkt
der Pleuelstangenbefestigung ist an der mit O bezeichneten
Stelle. Dieser Punkt O liegt in einer Ebene zz′, die rechtwinklig
zur Achse yy′ im Schnittpunkt mit der Achse xx′
liegt. Somit beschreiben alle Punkte dieser Ebene und insbesondere
der Punkt O bei Drehung der Achse yy′ um die
Achse xx′ eine Bahn, die gleich der Schnittlinie zwischen
einer Kugel mit dem Mittelpunkt S und dem Radius OS und
einem inneren Zylinder in dieser Kugel ist, mit einer zu
der Achse xx′ parallelen Achse und dem Durchmesser OS
(1-cos α).
Die Projektion dieser Schnittlinie auf die radiale Ebene
der Fig. 1 ist ein Kreisbogen mit dem Mittelpunkt S und
dem Radius OS. Die Projektion der Schnittlinie in eine
zur radialen Ebene senkrecht stehende Schnittebene ist
eine Schleifenlinie in Form einer Acht, und die Projektion
der Schnittlinie in eine rechtwinklige zur Achse xx′
stehende Ebene ist ein kleiner Kreis mit dem Durchmesser
OS (1-cos α) im aufrechten Abschnitt des berührenden
Zylinders.
Es hat sich als sehr vorteilhaft herausgestellt, die Achse
MN des Motorzylinders durch die Achse des Berührungszylinders
zu führen (Fig. 5). Auf diese Weise hat der Punkt O
ständig einen konstanten Abstand l′ von der Achse MN, und
die Pleuelstange PO steht ständig im konstanten Winkel β
zu MN. An den beiden Totpunkten hoch und tief ist der
Punkt O unterhalb der Achse MN, wie auch der Winkel β. Somit
ergibt sich, daß die Achsen der Pleuelstangen in den
beiden Totpunkten parallel sind, verschoben um den Winkel
β zur Achse MN. Werden nur die beiden Totpunkte betrachtet,
so ist die gesamte Befestigung der Pleuelstange
auf der Taumelscheibe um β in bezug zu den Achsen MN und
AB verschoben. In diesem Fall ist insbesondere die Winkelhalbierende
kk′ des Winkels α um den Winkel α in bezug zur
Winkelhalbierenden AB verschoben. Weiterhin ist im Punkt O
die Achse einer auf dem Flügel der Scheibe 5 befestigten
Stütze um den Winkel β in bezug zur Achse yy′ verschoben.
Vorteilhaft unterliegen alle mittleren Stellungen des Punktes
O zwischen den beiden Totpunkten nicht der Hauptverschiebung,
und während der gesamten Verschiebung des Punktes
O bleibt der Winkel der Achse PO mit der Achse der
Stütze 52 bis auf eine kleine Abweichung nahezu konstant,
die entweder vernachlässigbar ist oder deren Betrag genau
berechnet werden kann.
Nach den Fig. 1 und 5 hat der Stumpf 55 der Pleuelstange
die gerade Achse PO. Der Stumpf ist mit einem Kolben bzw.
der Pleuelstange 60 durch ein Gewinde 59 oder andere Verbindungsmittel
lösbar verbunden. Der Stumpf 55 weist eine
ebene Stützfläche 58 auf, die im rechten Winkel zur Achse
PO im Abstand zu O liegt, so daß die Winkelhalbierende
kk′ die Ebene in einem mit R bezeichneten Punkt näher
am Umfang als in der Mitte schneidet. Auf einer Erweiterung
des Stumpfes 55 ist eine weitere ebene Abstützfläche
57 rechtwinklig zur Achse PO und im Abstand von O entgegengesetzt
zum Punkt P angeordnet, so daß die Winkelhalbierende
kk′ die Stützfläche in einem mit T bezeichneten
Punkt genau in der Mitte der Krone trifft. Die Erweiterung
weist eine äußere Oberfläche 56 mit einem Kugelabschnitt
mit dem Mittelpunkt O auf.
Nach den Fig. 5 und 6 sitzt der Stumpf 55 in einer Halterung,
die auf dem Flügel der Scheibe 5 befestigt ist. Diese
Halterung weist mehrere Abschnitte auf, die mit der
Oberfläche des Stumpfes zusammenwirken.
Die Halterung hat einen Stützbolzen 52 aus hartem Stahl
in Form eines Kegels 53 mit einem Spitzenwinkel von
180°-2α. Dieser Kegel ist um den Punkt R, Mittelpunkt
der Berührung mit der Ebene 58 des Stumpfes 55 leicht gewölbt
ausgebildet.
Die Halterung weist weiterhin eine Widerlagerkrone 47 auf,
die eine konische Fläche mit dem Spitzenwinkel von 180°-2α
hat. Diese Fläche ist leicht gewölbt um den Punkt T ausgebildet,
der der Mittelpunkt der Berührung mit der Abstützfläche
57 der Krone des Stumpfes ist.
Schließlich weist die Halterung eine Lagerbuchse 49 aus
Leichtmetall mit einem geringen Reibungskoeffizienten auf.
Diese Lagerbuchse 49 hat eine innere halbkugelförmige Fläche
51, die in Gleitberührung mit der gewölbten Fläche 56
des Pleuelstumpfes ist.
Der Stützbolzen 52, die Widerlagerkrone 47 und die Lagerbuchse
49 sind konzentrisch in einem Gehäuse 45 angeordnet.
Das Gehäuse ist mit Schrauben 46 am Flügel derart befestigt,
daß gleichzeitig Stützbolzen, Widerlagerkrone und Lagerbuchse
am Flügel gehalten sind. Zwischen den drei Abschnitten
der Halterung sind zwei Keile 48 und 50 angeordnet, wobei
mit dem Keil 48 das Spiel der kugelförmigen Führung und
mit dem Keil 50 das axiale Spiel der rollenden Berührung
einstellbar ist. Das Gehäuse 45 hat seine größte Dicke an
der Mantellinie in der Nähe der Achse xx′, da in diesem
Bereich die Trägheitskräfte des Kolbens am größten sind.
Diese maximale Dicke des Gehäuses nimmt stetig ab, und der
der Achse xx′ abgewandte Abschnitt ist abgestumpft, da das
Gehäuse in diesem Abschnitt keine Kräfte aufnehmen muß und
es wichtig ist, die Trägheit der Taumelscheibe zu verringern.
Nach Fig. 7, die den Kolben und die Pleuelstange 60 in vergrößertem
Maßstab zeigt, ist der Kolben eine Erweiterung
der Pleuelstange durch eine Kehle mit großem Radius 68, damit
die Grundfläche 69 des Kolbens eine ausreichende Festigkeit
hat, eine Ableitung des Wärmeflusses nach der Mitte gewährleistet
ist und die Pleuelstange gut durch Öl benetzt
ist, wodurch die Kolbenringe thermisch entlastet werden.
Der Kolben weist eine Krone 70 auf, die eine Nut 71 zur
Aufnahme von Abdichtkolbenringen hat, deren Mitte durch den
mit P bezeichneten Punkt bestimmt ist, der der Mittelpunkt
der Taumelbewegung der Kolbenpleuelstange ist. Ein einfacher
oder doppelter Kolbenring 72 hat eine sphärisch ausgebildete
Oberfläche, die mit der Innenbohrung des Zylinders
in Berührung steht. Um eine ständige Berührung der
Zylinderwand während der Taumelbewegung zu gewährleisten,
ist die Breite A des Kolbenringes größer als β ⌀. Beidseits
des Kolbenringes 72 ist die Oberfläche der Krone derart
konisch ausgebildet, daß sie in allen Grenzstellungen
in den Zylinder eingepaßt ist, wobei eine Mantellinie des
inneren Kegels 73 sich am Zylinder abstützt, was wegen der
geringen seitlichen Kraft des Kolbens zulässig ist. Der
äußere Kegel 74 an der Seite des Brennraumes berührt nie
die Innenbohrung des Zylinders. Als Ölabstreifer dienen
zwei dünne Abstreifringe 75, die in kreisförmigen Ausnehmungen
der Krone 70 sitzen und zwischen denen Durchtrittsöffnungen
76 angeordnet sind.
Bei der verbesserten Ausführungsform eines Kolbens mit
schwenkbarem Kolbenmantel ist nach Fig. 8 ein Kolben 95
fest mit dem Pleuelstumpf 55 verbunden. Der Kolben 95 weist
in seinem hinteren Abschnitt eine kugelförmig ausgebildete
Lagerfläche 96 auf, die mit einem Gegenkolben 97
zusammenwirkt. Der Gegenkolben 97 ist mit einer Glocke 98
verbunden, die in ihrem mittleren Abschnitt eine
kugelförmige Lagerfläche 99 aufweist, die sich gegen ein
Lager 100 des Schaftes 101 des Kolbens abstützt.
Der Kolben 95 ist in einem Abschnitt oberhalb einer Nut
konisch ausgebildet, in der zwei Kolbenringe 72 sitzen.
Der mit P bezeichnete Mittelpunkt dieser Nut ist der
Bewegungsmittelpunkt der Taumelbewegung des Kolbens 95
und seiner Pleuelstange 55.
Bei der weiteren Ausführungsform nach Fig. 9 ist ein
Kolben 77 in seinem Äußeren einschließlich der Kolbenringe
in bekannter Weise ausgebildet. Der Kolben hat
in seinem mittleren Abschnitt eine Lagerpfanne 78 mit einer
konischen Lagerfläche 79, die einen Spitzenwinkel von
180°-2 β aufweist, und einen Ring 80 mit einer konischen
Lagerfläche 81 von gleichem Spitzenwinkel. Der Ring 80
ist getragen von radialen Querrippen 82 und einer Querplatte
83, so daß die konische Lagerfläche 81 fest angeordnet
ist. Die Querplatte 83 weist Öldurchtrittsöffnungen
84 auf. Der Stumpf der Pleuelstange 55 ist mit dem
Stumpf 85 des Kolbens durch eine Hülse 86 verbunden. Der
Stumpf 85 weist, wie der Stumpf 55, zwei ebene Flächen
auf, die rechtwinklig zu den Achsen stehen, eine innere
Lagerfläche 87, die sich gegen die konische Lagerfläche 79
abstützt, und eine äußere Lagerfläche 88, die sich gegen
die konische Lagerfläche 81 abstützt. Weiterhin ist eine
Erweiterung durch einen kugelförmigen Abschnitt 89 begrenzt,
der mit Spiel in halbkugelförmige Lager 90 der radialen
Rippen 82 eingreift. Zwei Sätze von Keilen ermöglichen
die Einstellung des axialen Spiels und des Umfangsspiels.
Die Pleuelstange aus den beiden Pleuelstümpfen 55 und 85
bildet mit ihrer Achse stets einen Winkel von β mit der
Achse MN des Zylinders und des Kolbens und dreht sich um
die Achse MN mit der Geschwindigkeit 2ω.
Bei der Ausführungsform der Befestigung der Motorachse
nach Fig. 3 besteht die Motorachse aus den Achsabschnitten
3 und 3′, die ineinandergreifen und durch Zapfen miteinander
verbunden sind. Das Rollenlager 28 an der Seite
des Kurbelarms ist gleich dem entsprechenden Rollenlager
bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und weist Rollen mit
hoher Belastbarkeit auf. Gegenüber der Ausführungsform
nach Fig. 1 ist das Rollenlager 29 durch ein doppeltes
Kugellager 29′ in schräger Berührung ersetzt. Dieses Kugellager
nimmt alle Beanspruchungen, die von der Anordnung
der Taumelscheibe 5 oder von außerhalb durch das
Steuerrad 30 kommen, auf.
Der Kurbelarm 10 weist eine Bohrung 91 mit einer Achse uu′
auf, die parallel zur Achse xx′ ist. Der mit D bezeichnete
Mittelpunkt des Drehzapfens liegt im Schnittpunkt der Achsen
uu′ und yy′. Der Abstand des Punktes D zur Achse xx′
ist der gleiche wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1,
ebenso die Länge der Strecke SD und der Winkel α. Die
Scheibe 5 trägt auf ihrer Achse yy′ gleicherweise ein Rollenwälzlager
9, das jedoch eine äußere Lagerschale 92 aus
einem gedrehten Zylinder mit der Achse uu′ aufweist, der
verschiebbar in der Bohrung 91 sitzt. In der Fig. 3 ist
das Wälzlager wie auch die Scheibe in eingeschobener Stellung
dargestellt. Entsprechend der Beanspruchung der Welle
4 kann die Motorachse 3-3′ sich um einige Millimeter
verschieben, wobei die Gerade SD parallel verschoben wird.
Während des Betriebs des Motors dreht sich die Lagerschale
92 nicht in der Bohrung 91, da sich sonst die Stellung
der Achse yy′ zur Ebene uu′/xx′ veränderte. Darüber hinaus
ist der Winkel α ausreichend groß, um ohne besondere
Hemmung diese relative Drehung zu verhindern. Zur Sicherheit
ist ein zylindrischer Stift 94 im Achsenabschnitt 3′
in der Nähe der Achslinie angeordnet, der in eine entsprechende
Nut 93 der Lagerschale 92 einschiebbar ist und so
jede unerwünschte Drehung verhindert.
Die Kolbenmaschine arbeitet wie folgt:
Die Kolben nehmen den Über- oder Unterdruck auf und übertragen
den Druck auf die Befestigungen der Pleuelstange.
Sie sind der Sitz der Trägheitsenergie während der schnellen
Bewegung der Maschine.
Die resultierende Kraft F der Druckkräfte hat die Richtung
PO. Die Pleuelstange bewirkt eine gleiche Gegenkraft
bei R und ein Moment F×OR. Dieses Moment ist durch ein
Gegenmoment im Gleichgewicht, das zwei Kräfte erzeugt. Eine
Seitenkraft auf den Kolben 60 bei 73 und eine Seitenkraft
auf die Halbkugel der Führung 56. Diese Kräfte haben den
Wert
Diese seitlichen Stoßkräfte auf den Kolben und die Lagerschalen
sind sehr gering.
Die Reaktionskräfte aufgrund der Trägheitskräfte F′ haben
den Wert
F′ ist sehr klein, weil die Masse des Kolbens und der Pleuelstange
sehr gering ist.
Diese Kräfte, die Resultierende der Druckkräfte und die
Resultierende der Trägheitskräfte wirken einander entgegen.
Ihre Resultierende ist daher kleiner als jede dieser
Kräfte.
In der Halterung der Pleuelstange wirkt noch eine weitere
Hilfskraft (Fig. 5). Die Pleuelstange dreht sich in einem
Winkel b um die Achse MN mit der Winkelgeschwindigkeit 2ω,
wobei ω die Geschwindigkeit der Motorachse ist. Somit wirkt
auf die Pleuelstange eine Zentrifugalkraft von 4 M ω²OP. Diese
Kraft wirkt mit den Druckkräften und den Trägheitskräften
in der Lagerbuchse 49 zusammen. Die Berechnungen zeigen,
daß in allen Betriebszuständen des Motors die Wirkung der
resultierenden Kraft aus allen genannten Kräften auf die
Lagerbuchse 49 sehr gering ist.
Claims (9)
1. Taumelscheibenmaschine, insbesondere thermischer
Kolbentaumelscheibenmotor, mit Kolben und einer mit den
Kolben verbundenen Taumelscheibe mit einer schräggestellten
Achse, deren Drehung durch Rollen ohne Gleiten von auf der
Taumelscheibe ausgebildeten Stützringflächen auf dazu im
Winkel im Maschinengehäuse angeordneten Stützringflächen
erfolgt, wobei die Taumelscheibe an einer Seite mit ihrer
Achse in einem Kurbelarm der Motorachse gelagert ist und
an ihrer anderen Seite durch Berührung von zwei glatten,
koaxialen Stützringflächenpaaren gehalten ist, dadurch
gekennzeichnet, daß insgesamt vier miteinander
zusammenwirkende konische, glatte Stützringflächenpaare
vorgesehen sind und daß die Spitzenwinkel der
Stützringflächenpaare derart im Bereich von 0-180°
bestimmt wird, daß zwei Stützringflächenpaare (19-12
und 25-16 bzw. 62-63) der axialen Führung der
Taumelscheibe (5, 6) dienen und daß die beiden anderen
Stützringflächenpaare (20-13 und 24-17 bzw. 76-66) der
radialen Führung der Taumelscheibe dienen, wobei mindestens
ein der axialen Führung dienendes Stützringflächenpaar an
ein der radialen Führung dienendes Stützringflächenpaar
angrenzt.
2. Taumelscheibenmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die der axialen Führung dienenden
Stützringflächenpaare (19-12, 25-16 bzw. 62-63) den
Spitzenwinkel des Grundkegels der gezahnten
Ringflächen (18-11, 21-14) haben und daß die der radialen
Führung dienenden Stützringflächenpaare (20-12, 24-17
bzw. 67-66) jeweils eine zylindrische Ringfläche (20, 24
bzw. 66) mit dem Spitzenwinkel 0° und eine konische
Ringfläche (13, 17 bzw. 67) mit dem Spitzenwinkel 2α
haben, wobei α der Winkel zwischen der Taumelscheibenachse
yy′ und der Maschinenachse xx′ ist.
3. Taumelscheibenmaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle feststehenden
Stützringflächen (18, 19, 20, 21, 24, 25, 67) auf einer
Reaktionswelle (4) angeordnet sind, die aus dem
Maschinengehäuse (2) herausragt und die an ihrem
herausragenden Ende mit einer Blattfederanordnung (38, 39)
verbunden ist.
4. Taumelscheibenmaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorachse (3, 3′)
gegen eine Längsverschiebung in Richtung der
Maschinenachse (xx′) durch ein Wälzlager (29′) gehalten ist
und daß in dem Kurbelarm (10) der Motorachse eine
zylindrische Ausnehmung (91) angeordnet ist, in der der
Lagerzapfen (8) der Taumelscheibe (5, 6) in Richtung der
Maschinenachse verschiebbar gelagert ist.
5. Taumelscheibenmaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der
Pleuelstange (55) mit der Taumelscheibe (5, 6) entgegengesetzt
beaufschlagte konische Stützflächenpaare (53-58, 54-57)
und eine kugelförmige Lagerschale (49) aufweist.
6. Taumelscheibenmaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die konischen
Stützflächenpaare (53-58 bzw. 54-57) der Befestigung der
Pleuelstangen (55) jeweils eine ebene Stützfläche (57, 58)
mit einem Spitzenwinkel von 180° und eine
konische Stützfläche (53, 54) mit einem Spitzenwinkel
von 180°-2α aufweisen, wobei die ebenen Stützflächen
auf der Pleuelstange (55) und die konischen Stützflächen auf
der Taumelscheibe (5, 6) angeordnet sind.
7. Taumelscheibenmaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die konischen
Stützflächen (53, 54) der Befestigung der Pleuelstange (55)
sowie die Lagerschale (49) zentrisch in einem Gehäuse (45)
angeordnet sind, das auf der Taumelscheibenachse (5, 6) mit
zwei Schrauben (46) befestigt ist und das in seinem
äußeren Abschnitt zur Verringerung der Trägheitsmasse
abgestumpft ist.
8. Taumelscheibenmaschine nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kolben doppelkegelartig ausgebildet
sind und im Bereich der Grundlinie der beiden Kegel
eine Nut (71) aufweisen, in der ein oder zwei Dichtringe (72)
mit kugelförmiger Dichtfläche sitzen, wobei der Mittelpunkt
der Nut der Mittelpunkt (P) der Taumelbewegung des Kolbens
bzw. der Pleuelstange (55) ist.
9. Taumelscheibenmaschine nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kolben (77) mit herkömmlicher
äußerer Form und üblichen Kolbenringen gelenkig mit den
Pleuelstangen (55, 85) durch konische
Abstützflächenpaare (79-87, 81-88) und eine Lagerschale (99)
zur radialen Führung verbunden sind, wobei der Taumelwinkel
die Größe β aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7728849A FR2403449A1 (fr) | 1977-09-20 | 1977-09-20 | Perfectionnements aux machines volumetriques axiales |
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ID=9195752
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