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DE2840022A1 - Sonnenkollektorfassade - Google Patents

Sonnenkollektorfassade

Info

Publication number
DE2840022A1
DE2840022A1 DE19782840022 DE2840022A DE2840022A1 DE 2840022 A1 DE2840022 A1 DE 2840022A1 DE 19782840022 DE19782840022 DE 19782840022 DE 2840022 A DE2840022 A DE 2840022A DE 2840022 A1 DE2840022 A1 DE 2840022A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plant according
radiation
skin
cladding
permeable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782840022
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dipl Ing Koester
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19782840022 priority Critical patent/DE2840022A1/de
Publication of DE2840022A1 publication Critical patent/DE2840022A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S20/00Solar heat collectors specially adapted for particular uses or environments
    • F24S20/60Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings
    • F24S20/66Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings in the form of facade constructions, e.g. wall constructions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S40/00Safety or protection arrangements of solar heat collectors; Preventing malfunction of solar heat collectors
    • F24S40/10Protective covers or shrouds; Closure members, e.g. lids
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B10/00Integration of renewable energy sources in buildings
    • Y02B10/20Solar thermal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/40Solar thermal energy, e.g. solar towers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • SONNE1KOLLEKTORFASSADE Die Erfindung betrifft Anlagen zur Gewinnung der Sonnenenergie hinter strahlungsdurchlässigen Dach- oder Fassadenverkleidungen Es ist bekannt die Sonnenenergie an Fassaden zu gewinnen. Dies erfolgt durch einen dunklen, energieabsorbierenden Anstrich der Fassade, durch den sich die Fassade bei Strahlungseinfall er.
  • wärmt. Weiterhin ist bekannt vor der Außenwand strahlungsduroh~ lässige Verkleidungen anzuordnen und den verschlossenen Raum zu hinterlüften. Die erzeugte Warmluft wird dann durch Wandöff nungen dem Innenraum zugeführt. Nachteilig an derartigen Sonnen energiegewinnungsmethoden ist, daß die erwärmte g Wand bei niedri gen Außentemperaturen insbesondere nacht infoge Abstrahlung der absorbierenden Flächen schnell auskühlt. Nachteilig ist weiterhin, daß sich die Fassade auch im Sommer erwärmt und trotz Hinterlüftung eine erhebliche Wärmebelastung im Innen raum darstellt, Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, die Gewinnune der Sonnenenergie an Fassaden derart zu gestalten, daß durch bestimmte Vorrichtungen einerseits die Speicherwirkung der Wand verbessert und andererseits eine unerwünschte Wärmebelastung verhindert wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß hinter der strahlungsdurchlässigen Verkleidung eine wandelbare, ein-oder mehrschichtige Haut anzuordnen ißt, die auf der Schatten seite infrarotreflektierend ausgebildet ist.
  • Unter Haut ist hier eine Membran zu verstehen, die erfordert lichenfalls durch einzelne Lamellen verstärkt ist.- Durch die infrarot-reflektierende Ausbildung auf der Schattenseite wird erzielt, daß die von der Wand- oder Dachfläche emittierte Wärmeenergie auf diese zurückreflektiert wird. Außerdem bilden sich zwischen Verkleidung und Wand- oder Dachflächen zwei oder mehrere Luftschichten, die isolierend wirken Die Haut stellt also eine Emissionsschutz und Wärmeisolationsmaßnahme dar.
  • Ein AuskUhlenist damit weitgehend verhindert. Die Wand- oder Dachkonstruktion ist damit zum Speicher ausgebildet. Eine Entladung der Speicherwärme erfolgt wunschgemäß zum Innenraum.
  • Die Wand- oder Dachkonstruktion ist ein flüssigkeitsführendes Kollektorbauteil oder ein Speicher. Unter Speicher ist jedes Medium oder Material zu verstehen, das eine gewisse Energie= speicherfähigkeit besitzt. Damit sind insbesondere Ziegel oder Betonkonstruktionen gemeint.
  • Bezüglich der Gewinnung der Sonnenenergie bestehen zwei grund3 sätzlich unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten der Haut und der Außenwand- oder Dachoberfläche. Entweder wird die Haut auf der Einstrahlungeseite reflektierend und die Wand- oder Dachkonstruktion absorbierend ausgebildet, so daß die Haut zum Zweck der Energiegewinnung an der Außenwand z.B. durch Aufrollen oder Zusammenrollen entfernbar und zum Zweck der Energiespein cherung oder zum Zweck der Energieabstrahlung von der Außen= wand oder Dachkonstruktion - also um eine Erwärmung der Konstrukt tion zu verhindern - vor dieser auszubreiten ist (Fig 1 bis 2), oder die Haut ist auf der Einstrahlungsseite absorbierend aus= gebildet und so angeordnet, daß erwärmte Luft zwischen Haut und Wand aufsteigen kann und auf diese Weise die Wand erwärmt. (Fig.
  • 3, 4). Während die erste Möglichkeit primär durch die Wärme strahlung zum Innenraum oder bei sehr tiefen Außentemperaturen und mangelnder Energie einstrahlung durch die Wärmehaltung in der Konstruktion wirkt, erfolgt die Energiegewinnung der zwei ten Alternative primär durch die Erzeugung von Warmluft für Raumheizungszwecke, wobei gleichzeitig der EnergieabstrahlungsS schutz und die Isolation der Haut wirksam ist. Diese Altern3 tive stellt geringere Anforderungen an die Speicherfähigkeit und Wärmedurchlässigkeit der Wand und eignet sich daher insw besondere für den Fertighausbau mit leichten Wandkonstruktionen.
  • Die Haut ist als Rollo oder als Faltjalousie auszubilden und wird von Hand, beispielsweise mit Hilfe eines Zugseiles vom In3 nenraum her eder durch einen Motor über Temperatur-, Programm-oder Handsteuerung betätigt. Die Ausbildung der Haut als Falte jalousie hat den Vorteil, daß bei reflektierender Ausbildung der Einstrahlungaseite Sonnenstrahlung di£fus reflektiert wird(Fig.1) bei absorbierender Oberfläche der Einstrahlungsseite der nicht absorbierte Strahlune1santeii auf die angewinkelte Fläche reflek tiert und somit ein sehr hoher, totaler Absorbtionskoeffizient der absorbierenden Oberfläche selbst ist (Fig. 3). Dadurch ist bereits mit einem dunkelfarbenen Anstrich, der nicht notwendigerweise schwarz sein muß, ein guter Wirkungsgrad zu erreichen.
  • Dies ist aus architektonischen Gründen vorteilhaft. Außerdem stellt die Paltåalousie auch eine große Oberfläche zur Wärme= abgabe zur Verfügung. Die Konvektionssrömungen verwirbeln sich an den Kanten, wodurch infolge der erhöhten Luftbewegung gün stige Wärmeübergangswerte entstehen, Ein weiterer Vorteil der Faltjalousie liegt in der vergrößerten Oberfläche der Einstrahi lungsfläche wodurch eine geringere Einstrahlungedichte pro qom und damit geringere Temperaturen erzielt werden.Dadurch sind die Oberflächentemperaturen der Absorberflächen vermindert, wodurch auch die thermischen Verluste infolge Abstrahlung rew duzierbar und verbesserte Wirkungsgrade erzielbar sind.
  • Eine besonders einfache und wirksame Ausbildungsart der wärmestrahlungsenergiereflektierenden Membran besteht in einer alu= miniumbedampften Kunststoffolie. Derartige Folien habe eine Ins frarotreflexionsfähigkeit von 90%.
  • Die Beheizung des Innenraumes erfolgt durch die erwärmte Außenwand durch erwärmte Luft. Dazu wird der durch die kleidung umschlossene Raum nit mindestens einer Zuluft und minS destens einer Abluftöffnung zum Innenraum versehen. Die Rahmenteile der Fassadenverkleidung sind vorteilhafterweise als Zu-bzw. als Abluftkanäle auszubilden, wobei durch die unteren Rauh.
  • menteile die kühle Luft einströmt und in den oberen Rahmenteilen abgesaugt wird. Die angesaugte Luft setzt sich aus Frischluft, d.h. Außenluft und/oder aus Umluft zusammen. Bei einer Ausbildung entsprechend der Figur 3 ist es-auch möglich mit Hilfe des Auf= triebs der erwärmten Luft Warmluft aus dem Innenraum ab zus augen, in dem Außenwandkollektor noch mehr zu erwärmen und in den Außen raum abzugeben. Dadurch ist kühlere Luft von einer im Schatten liegenden Gebäudeseite anzusaugen. In diesem Fall ist die Sona nenenergie also zur Kühlung des Gebäudes einzusetzen.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist es, diese gleichzeitig zur Erwärmung einer Flüssigkeit auszubilden.
  • Dies erfolgt im Anwendungsbeispiel nach Figur 1 und 2 durch Rohn re, die auf der absorbierenden Außenwandfläche verlegt werden.
  • Hierdurch sind ausreichend hohe Temperaturen zu erzielen,l;um eine Wärmepumpe oder eine Fußbodenheizungssystem zu betreiben.
  • Die Rohre können an der Außenwand bis zum Keller geführt werden.
  • ohne daß bis zur Hauseinführung besondere Mauerschlitze zur Lei tungsführung oder Rohrisolierungen erforderlich sind. Dies macht das System inabesondere für späteren Umbau geeignet.
  • Für das Anwendungsbeispiel 3 und 4 ist es günstig einen Wärme austauscher im oberen Abluftkanal anzuordnen oder den Abluftkanal als Wärmeaustauscher auszubilden. Sofern eine Flüssigkeitskühlung erforderlich ist, wird der Zuluftkanal ebenfalls als Wärmeaus tauscher ausgebildet, wodurch gleichzeitig eine Vorwärmung der Luft - also ein Art Wärmerückgewinnung stattfindet.
  • Die strahlungsdurchlässige Verkleidung wird vorteilhafterweise aus tiefgezogenem Acrylglas, Polyester oder Scobalit hergestellt.
  • Durch Formgebung ist eine verbesserte Stabilität erreichbar.
  • Außerdem kann durch die Art der strahlungsdurchlässigen Verkleia dung erzielt werden, daß bei reflektierender, ausgefahrener Haut die Strahlung diffus reflektiert wird. Eine besonders torteilu hafte Ausführungsart ist es, die Verkleidung nach Innen zu wöla ben, a sich dann auch bei spitzem Azimut- oder Elevationswinkel ein günstiger Autreffwinkel ergibt, durch den erzielbar ist, daß ein gewisser Reflexionsanteil an der Oberfläche nochmals in die angewinkelte Fläche gestrahlt wird.
  • Die Erfindung sei an den folgenden Ausführungsbeispielen weiter erläutert. Es zeigen: Sig. 1 einen Vertikal schnitt durch den BrUstungsbereich einer Fassade mit einer auf beiden Seiten reflektierend auger bildeten Membran Pi. 1.1 wie Figur 1 Jedoch mit zweisohiliger Außenterkleidung und zweischaliger Haut.
  • Fig. 2 wie Figur 1 jedoch in Sonnenkollektorposition mit zusammengefahrener Membran zur Energieabsorbtion auf der Massivkonstruktion Fig. 3 den Fassadenkollektor mit auf der Einstrahlungsssite absorbierend und auf der Schattenseite reflektierend ausgebildeter Membran in Sonnenkollektorposition Fig. 4 wie Figur 3 jedoch zur Energiereflexion an derMassiv= konstruktion.
  • Figur 1 zeigt den Vertikalechnitt durch ein massives Brstungs, element 10 mit absorbierender Oberfläche 11 und der vorgehängten Fassadenverkleidung 12 mit der strahlungedurchlässigen Scheibe 13 und den als Luftkanälen ausgebildeten Rahmenteilen 14. Die Membran ist als FaltJalousie 15 ausgebildet. Die einfallende Strahlung 17 wird in den Außenraum zurückreflektiert. Eine Era wärmung der Wand ist damit verhindert. Nachts dagegen ist die Jalousie zusammenzufahren. '8 erfolgt dann über die absorbieX rende Oberfläche der Wand- oder Deckenkonstruktion eine ver= stärkte Energieabstrahlung. Das Gebäude kühlt also schneller aus. Dies ermöglicht ein Bauwerk mit Hilfe des erfindungsge= mäßen Kollektors im Sommer kühl zu halten, während im Winter infolge der reflektierenden Rückseite der Haut ein Energieab strahlungsschutz und damit ein Auskühlen der während Sonnen stunden aufgeheizten Wand verhindert ist.
  • Figur 2 zeigt diesen Fassadenkollektor in SonnenkollektorposiS tion, Die Strahlung fällt auf die absorbierend ausgebildete Wand und erwärmt diese. Ein Teil der Wärme wird emittiert. Es bildet sich ein Treibhauseffekt aus. Auf der Wand sind Rohre 16 angeordnet, die mit einem Flüssigkeitsmedium durchströmt sind. Diese Rohre können auch mit zusätzlichen Strahlungsfänw gerflächen versehen werden, Die Erwärmung der Flüssigkeit erfolgt infolge einer absorbierenden Ausbildung der Rohre und infolge des Ureibhauseffektes. Die erwärmte Luft kann zum Zweck der Raumheizung abgesaugt werden. Die absorbierende Ausbildung der Wand besteht in einem schwarzen oder zumindest absorbierenden -Anstrich, der vorteilhafterweise selektive Eigenschaften be.
  • sitzt, um eine Verminderung der Emission zu erzielen.
  • Figur 1.i zeigt eine alternative Ausbildungsart der Fassaden verkleidung sowie der Haut. Die Fassadenverkleidung 13.1 ist zweischichtig mit röhrenförmigen Quer6chnitten ausgebildet. Für eine derartige Verkleidung ist Scobalit besonders geeignet, Die Haut 15.1 ist ebenfals zweischichtig und wird aus einer Viel zahl von schlauchförmigen, aluminiumbedampften Kunststoffolien zusammengesetzt. Mit einer derartigen Konstruktion ist der Dämmwert einer 5cm starken Styroporisolierung zu erreichen.
  • Die schlauchförmigen Gebilde sind an den 3erührungsstellen durch Lamellen zu verstärken.
  • Fig. 3 zeigt den Vertikalschnitt durch einen Fassadenkollektor mit einer auf der Einstrahlungsseite absorbierend und auf der Schattenseite reflektierend als Faltjalousie 18 ausgebildeten Membran in Sonnenkollektorposition. Die einfallende Strahlung 17 wird an der Haut absorbiert. Infolge von Konvektionsströmun= gen und durch Emission wird die Wärme abgeführt. Die Faltjalousie ist in der Tiefe gestaffelt aufgehängt, so daß die von unten auf: steigenden Konvektioneströmungen 19 hinter der Haut - also auf der reflektierenden Seite aufsteigen. Dadurch ist erstens eine Abkülung der Konvektionsströmungenan der strahlungsdurchn lässigen Fassadenverkleidung 13 verhindert und zweitens wird eine rwärmung der Massivkonstruktion 10 erzielt. In dem oberen Rauh3 men der Fassadenverkleidung 14.2 sind Wärmeaustauscherrohre 21 angeordnet. Die Rahmen 14.2 sind wärmegedämmt ausgeführt.
  • Während der in Figur 1 und 2 erläuterte Fassadenkollektor primär durch die Erwärmung und Wärmehaltung der Außenwand arbeitet, ist der in Figur 3 und 4 dargestellte Kollektor hauptsächlich als Luftkollektor geeignet. Pfeile 23 und 24 zeigen den Zuluft= eingang und. den Abluftausgang an. Unter Abluft ist grundsätzlich die durch den Kollektor abgegebene Zuluft zu verstehen. Die Luft wird durch Öffnungen 23 angesaugt und in den vertikalen Rahmen teilen nach unten in den horizontalen Rahmenriegel 14.1 geführt.
  • Dort strömt die Luft aus, erwärmt sich an der Faltalousie und wird in dem Rahmenriegel 14.2 gesammelt und durch Öffnungen 24 an den Innenraum abgegeben. Weitere Möglichkeiten des Ansaugens von Außenluft oder der Kühlung sind bereits erläutert worden.
  • Die Luftumwälzung erfolgt auf Grund des Auftriebs der erwärmten zuluft oder durch einen hier nicht gezeigten Ventilator oder ;;n Gebläse.
  • Figur 3 zeigt den Kollektor in Sommerposition, wenn eine Warm= luferzeugung nicht erwünscht ist. Die Strahlung 17 trifft auf die Massivkonstruktion 10. Diese ist strahlungsreflektierend also beispielsweise weiß ausgebildet. Die einfallende Strahlung wird diffus reflektiert.
  • Die erfindungsgemäßen Fassadenkollektoren sind mit besonderem Vorteil in der Renovierung von Altbauten einzusetzen, da mit der strahlungsdurchlässigen Außenwandverkleidung eine dichte Fassade erzielt wird, Zusätzliche, sonst bei Altbauten erfordert liche Isoliermaßnahmen können entfallen. Außerdem wird durch die wandelbare Haut eine interessante Fassadengestaltung er.
  • zielt.
  • Derartige Yassadenkoll ektoren sind kostengünstig herzustellen und auch in Ländern mit geringer direkter Sonneneinstrahlung oder an Nordfassaden verwendbar, da auf Grund der großen Ein= strahlungsflächen an Fassaden ausreichende Energiegewinne im Niedertemperaturbereich erzielbar sind. Die Wirtschaftlichkeit der Anlagen beruht in der Eigenschaft als aktive (Sonnenkolektor) und als passive (Energieabstrahlungsschutz, Isolier ng) kaßnahBe zur Energiewirtschaft von Baulichkeiten. Die Anlage ist also auf Grund ihrer Flexibilität während des gesamten Jahres bei Lichteinfall als Energie sammler oder EnergXereflek tor (heizen - Kühlen) und bei Dunkelheit als Isolation einzug setzen.
  • L e e r s e i t e

Claims (1)

  1. SONNENKOLLEKTORiASSADE Pateneanßprüche: 1. Gewinnung von Sonnenenergie hinter strahlungsdurchldssiger Dach- oder Fassadenverkleidung, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der strahlungsdurchlässigen Verkleidung eine wandelbare, ein- oder mehrschichtige Haut anzuordnen ist, die auf der Schattenseite infrarotreflektierend ausgebildet ist.
    2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich hinter der strahlungsdurchlässigen Verkleidung ein Eolleki tor- und/oder Speicherelement befindet.
    3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Speicherelement Stein oder Beton ist.
    4. Anlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haut auf der Einstrahlungsseite reflektierend und das Kollektor- bzw. Speicherelement absorbierend ausgebildet ist, und daß die Haut zum Zweck der Erwärmung des Kollek-bzw. Speicherelement es entfernbar und zum Zweck der Sners giespeicherung oder zum Zweck der Energieabstrahlung vor d em Kollektor bzw. Speicherelement auszubreiten ist.
    (Sig, 1 und 2) 5. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haut auf der Einstrahlungsseite absorbierend ausgebildet und so angeordnet ist, daß die Haut zum Zweck der Gewinnung von Wärmeenergie an der Haut und zum Zweck der Wärmeapeiu cherung in der hinter der Haut gelegenen Konstruktion vor dieser auszubreiten ist. (Fig. 3 und 4) 6. Anlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche' dadurch gekennzeichnet, daß die Haut als Rollo oder als SaltJalousie ausgebildet und von Hand oder durch einen Motor über Temperatur-, Programm- oder Handsteuerung Du betätigen ist.
    Pn. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haut eine mehrschichtige SaltJalousie ist, die im aufgefal tetem Zustand eine Vielzahl aneinandergereiht er Hohlräume umschließt. (Fig, 1.1) 8, Anlage nach Anspruch 6 und/oder 7;, dadurch gekennzeichnet, daß die Verwendeten Häute aluminiumbedampfte Kunststoffou lien sind.
    9. Anlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprd= che, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Verkleidung umschlossene Raum mit mindestens einer Zuluft- und min destens einer Abluftöffnung versehen ist und die Zuluft aus dem Innen- und /oder Außenraum ansaugbar und die Ab luft in den Innen- und /oder Außenraum abführbar ist.
    10, Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenteile der strahlungsdurchlässigen Verkleidung als Zu- bzw. Abluftkanäle ausgebildet sind.
    11. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Speicherelement Rohre und/oder Strahlungsfängerflächen als Kollektoren angeordnet sind. (Fig 1 bis 2) 12. Anlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü= che, dadurch gekennzeichnet, daß im Ab- und/oder ZuluStbe= reich Wärmeaustauscher zum Zweck der Erwärmung oder AbkUhlung eines Flüssigkeitsmediums bzw. zur Erwärmung oder Abu kühlung der umgewälzten Luft angeordent sind. (Fig. 3 und 4) 13. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtdurchlässige Verkleidung aus ein oder mehrschichtigen Polyesterflächen, Scobalit, Glas oder Acrylglas hergestellt ist, 14. Anlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden AnsprUch6 dadurch gekennzeichnet, daß die strahlungsdurchlässige Ver.
    kleidung kegelstumpf oder kuppelartig naoh Innen oder nach Außen gewölbt ist.
    15. Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftumwälzung hinter der strahlungsaurchlässigen Verkleiz dung mit Hilfe eines Ventilators oder eines Gebläses erfolgi
DE19782840022 1978-09-14 1978-09-14 Sonnenkollektorfassade Withdrawn DE2840022A1 (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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