DE273940C - - Google Patents
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- DE273940C DE273940C DENDAT273940D DE273940DA DE273940C DE 273940 C DE273940 C DE 273940C DE NDAT273940 D DENDAT273940 D DE NDAT273940D DE 273940D A DE273940D A DE 273940DA DE 273940 C DE273940 C DE 273940C
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- Germany
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- springs
- brake
- brake pads
- slide
- safety device
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
- B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
- B66B5/16—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
- B66B5/18—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 273940 KLASSE 35«. GRUPPE
Fangvorrichtung für Förderkörbe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. März 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Fangvorrichtung für Förderkörbe, Aufzüge o.dgl., welche bei dem
Eintreten eines Seilbruchs in Tätigkeit treten soll. Bei bekannten Vorrichtungen ähnlicher
Art greifen Hakenfedern beim Seilbruch in die Sprossen einer leiterartig ausgebildeten Spurlatte
oder auch Bremsklötze mit Zähnen in hölzerne Spurlatten, wobei das Einfallen der
Bremsklötze so gesichert wird, daß sie nicht
ίο wieder zurücktreten können. Es ist auch eine
Fangvorrichtung bekannt geworden, bei welcher der Fahrkorb bei Seilbruch mittels langer
nach unten keilförmig in die Bahn des Förderkorbes vorspringender Führungen abgefangen
wird. Demgegenüber werden bei dem Erfindungsgegenstande die Spurlatten mit Ausfütterungen
in Gestalt von Sägezähnen versehen, deren vorspringende Kanten unten liegen. Bei dem Eintreten eines Seilbruchs werden
durch das Nachlassen des Seilzuges Bremsklötze ausgelöst, welche in die sägezahnähnliche Ausfütterung
eingreifen, und dann durch Widerlager in ihrer äußersten Stellung abgestützt werden. Die Sägezähne sind dabei so lang, daß
der Korb auf dem Wege eines einzigen Zahns vollständig abgebremst wird, weil der Bremsklotz
durch den allmählich hervortretenden Zahn des Futters zwischen Widerlager und Futter fest eingeklemmt wird. Das äußere der
Spurlatte wird durch den Einbau des Futters in keiner Weise verändert, so daß von der Fangvorrichtung
der normale Betrieb nicht beeinträchtigt wird. Es sind auch keinerlei bewegliche
Teile an der Spurlatte vorhanden, so daß die neue Anordnung des festen und in der Spurlatte
verborgen liegenden Bremsfutters den Vorteil großer Einfachheit und fast absoluter
Zuverlässigkeit bietet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und
zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht auf den Korb mit
der Spurlatte,
Fig. 2 den oberen Teil des Korbes in einer rechtwinklig hierzu stehenden Seitenansicht,
und zwar links bei gezogenem Seil, rechts nach dem Seilbruch. In
Fig. 3, 4 und 5 ist ein Horizontalschnitt, eine Seitenansicht und eine Rückansicht der Bremsvorrichtung
dargestellt.
Die Königsstange α ist mit einem nach beiden
Seiten gehenden und durch kräftige Federn b abgestützten Hebelsystem c derart verbunden,
daß die Federn sich dauernd in Spannung halten. Die Enden der Hebelsysteme sind durch etwas lose hängende Ketten, Seile oder
auch Hebel d mit Schiebern β verbunden, welche die Bremsfedern f gegen Einfallen sperren.
Die Spurlatte g, nach der Zeichnung aus einem I-Eisen bestehend, ist beiderseitig mit Holzkeilen
h ausgefüttert, welche im allgemeinen stets die gleiche Länge haben, und durch die
ganze Schachtteufe hindurch fortgesetzt werden, indem die Holzkeile sich einer nach dem andern
mit nach oben gerichtetem, dünnem, und nach unten gerichtetem, dickem Ende anschließen.
Der Korb kann wie bisher in Eisenkonstruktion durchgebildet werden und trägt oben
mehrere T-Eisen o. dgl. i, auf welchen die Federn b und die Hebelstützpunkte / aufruhen.
An den Seiten des Korbes sind die Spurlattenschienen k befestigt, welche die Spurlatte von
außen umfassen. Die Schienen k sind nur an der Stelle unterbrochen, wo die Bremsfedern f
in das Innere der Spurlatte einschlagen sollen. Der Schieber e, der sich in Falzen / der Schienen
k verschieben kann, dient als Widerlager und Stützpunkt für die am Korb befestigten
Bremsfedern f. Wird der Schieber durch die Federn b nach dem Seilbruch nach oben gezogen,
so verlieren die Federn f ihren Stützpunkt und
ίο fallen in die Spurlatte ein. Im Ruhezustand
stützt sich an den Bremsfedern f seitlich je ein Bolzen m unter Federdruck n. Sobald beim
fallenden Korbe die Bremsfedern über das dicke Ende des Holzkeils hinweggeschleift sind,
treten sie ganz in das Innere der Spurlatte und geben nun dem Bolzen m den Weg frei, sich
hinter die Federn f zu setzen. Nunmehr wirken die Bremsfedern nicht mehr durch die eigene.
Federkraft, sondern sind am Ausweichen durch den vom Bock 0 abgestützten Bolzen m behindert,
so daß sie nicht mehr über das dicke Ende der Holzkeile hinübergleiten können. Alsdann ist aber auch der Korb abgebremst.
Bei langen Körben können oben und unten derartige Bremsvorrichtungen angebracht werden,
wobei durch Zugstangen d' die Verbindung mit dem oberen Hebelsystem c hergestellt wird.
Bei solchen Körben ergibt sich die Länge der Holzkeile von selbst durch den Abstand der
beiden Bremsvorrichtungen voneinander, weshalb man die Holzkeile etwa auf 8 m Länge
anordnen kann. Wesentlich ist bei df-r vorliegenden Erfindung auch der Schutz gegen Verschmutzung
und Rost der beweglichen Teile. Um die Schieber stets beweglich zu halten, sind an bestimmten Stellen des Schachtes, etwa an
der Hängebank, Stahlbürsten angebracht, welche die Schieber stets rein halten. Die Federn b
sind eingekapselt und werden stets unter öl gehalten, was z. B. durch Anordnung eines ölbehälters
mit Dochtführung erreicht werden kann. Die Fangvorrichtung kann in gleicher Weise für Spurlattenseiten- wie für -kopfführung
verwandt werden.
Claims (2)
1. Fangvorrichtung für Förderkörbe, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurlatten
mit Ausfütterungen in der Gestalt von Sägezähnen versehen sind, deren vorspringende
Kanten unten liegen, und mit denen beim Seilbruch in bekannter Weise ausgelöste Bremsklötze zusammenwirken, welche durch
dahinter einspringende Widerlager in ihrer Bremslage gehalten werden.
2. Fangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden
Bremsklötze ff) im Ruhezustand durch Schieber (e) abgestützt werden, die bei eintretendem
Seilbruch hinweggezogen werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE273940C true DE273940C (de) |
Family
ID=530348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT273940D Active DE273940C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE273940C (de) |
-
0
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