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DE2738200A1 - Verfahren zur herstellung von homo- und kopolymeren von aethylen mit olefinen, welche 3 bis 6 kohlenstoffatome enthalten - Google Patents

Verfahren zur herstellung von homo- und kopolymeren von aethylen mit olefinen, welche 3 bis 6 kohlenstoffatome enthalten

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Publication number
DE2738200A1
DE2738200A1 DE19772738200 DE2738200A DE2738200A1 DE 2738200 A1 DE2738200 A1 DE 2738200A1 DE 19772738200 DE19772738200 DE 19772738200 DE 2738200 A DE2738200 A DE 2738200A DE 2738200 A1 DE2738200 A1 DE 2738200A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ethylene
titanium
catalyst
titanium tetrachloride
iso
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772738200
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English (en)
Inventor
Nina Nikolaevna Severova
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BALAEV GURGEN ASCHOTOVITSCH
CHANDOCHIN ANATOLIJ NIKOLAEVITSCH
CHODARKEVITSCH VLADIMIR VLADIMIROVITSCH
KOLESNIKOV JURIJ NIKOLAEVITSCH
KORNEEV NIKOLAJ NIKOLAEVITSCH
PETSCHENKIN ANATOLIJ DMITRIEVITSCH
PILIPOVSKIJ VLADIMIR IOSIFOVITSCH
POLOVNIKOV VADIM EFIMOVITSCH
VESELOVSKAJA GEB MELECHINA
Original Assignee
BALAEV GURGEN ASCHOTOVITSCH
CHANDOCHIN ANATOLIJ NIKOLAEVITSCH
CHODARKEVITSCH VLADIMIR VLADIMIROVITSCH
KOLESNIKOV JURIJ NIKOLAEVITSCH
KORNEEV NIKOLAJ NIKOLAEVITSCH
PETSCHENKIN ANATOLIJ DMITRIEVITSCH
PILIPOVSKIJ VLADIMIR IOSIFOVITSCH
POLOVNIKOV VADIM EFIMOVITSCH
VESELOVSKAJA GEB MELECHINA
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Filing date
Publication date
Application filed by BALAEV GURGEN ASCHOTOVITSCH, CHANDOCHIN ANATOLIJ NIKOLAEVITSCH, CHODARKEVITSCH VLADIMIR VLADIMIROVITSCH, KOLESNIKOV JURIJ NIKOLAEVITSCH, KORNEEV NIKOLAJ NIKOLAEVITSCH, PETSCHENKIN ANATOLIJ DMITRIEVITSCH, PILIPOVSKIJ VLADIMIR IOSIFOVITSCH, POLOVNIKOV VADIM EFIMOVITSCH, VESELOVSKAJA GEB MELECHINA filed Critical BALAEV GURGEN ASCHOTOVITSCH
Priority to DE19772738200 priority Critical patent/DE2738200A1/de
Publication of DE2738200A1 publication Critical patent/DE2738200A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F10/00Homopolymers and copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond
    • C08F10/02Ethene

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)

Description

  • BESCHREIBUNG
  • ============ Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verfahren zur Herstellung von Homo- und Kopolymeren von Äthylen mit Olefinen, welche 3 bis 6 Rohlenstoffatome enthalten.
  • Die nach diesem Verfahren erhaltenen Polymeren verwendet man auf verschiedenen Gebieten, wie in der elektrochemischen Industrie, im Maschinenbau, in der Landwlrtschaft und der Medizin.
  • Kopolymere von Äthylen mit Propylen, 1-Buten oder 1-Hexen verwendet man in Erzeugnissen, ftir die erhöhte Elastizität Kerbschlagzähigkeit, Beständigkeit gegen Bersten unter Beanspruchung wesentlich ist. Deshalb können diese zur Herstellung von Rohren, Kabeln, Filmen, Extrusionsplattenmaterial oder blasgeformten Erzeugnissen verwendet werden.
  • Es ist ein Verfahren zur herstellung von Polymeren durch Homo- unci nopolymerisation von Äthylen in einem aliphatischen Kohlenwasserstofflösungsmittel bei einer Temperatur von 50 bis 80 0C unter einem Druck bis zu 10 atm an einem SWatalysator bekannt, welcher ein Produkt der Umsetzung von Titantetrachlorid mit Dialkyla luminiumhydrid darstellt, wobei man diesem dann ein Titanalkoxyderivat zugibt (UdSSR-Urheberschein Nr. 454216).
  • Jedoch tritt bei der Verwendung von Diaikyialuminiurnhydrici der bei der Polymerisation von i-Olefinen unerwünschte Effekt der Assoziation der Moleküle in Erscheinung. Dies führt zur Senkung der Aktivität der Komplexe auf Basis dieser Verbindung und entsprechend zur Steigerung des Verbrauchs an Katalysator. Außerdem beobachtet man bei der Durchführung der oo-und Kopolymerisation ein Ankleben des Polymers an den Reaktor wandungen, wodurch die Leistungsfähigkeit des Prozesses infolge der notwendigen Unterbrechungen für die Reinigung sinkt.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die genannten Nachteile zu vermeiden Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch die Veränderung der Zusammensetzung des Katalysators ein Verfahren zu entwickeln, welches es möglich macht, den Verbrauch an Katalysator zu senken, die Kopolymerisation von Athylen mit Olefinen mit Geschwindigkeiten durchzuführen, die den Geschwindig keiten der Homopolymerisation von Äthylen nahekommen, und die Betriebsdauer der Reaktoren durch die Verringerung des Anhaftens der Polymere an den Reaktorwänden zu vergrößern In Ühereinstimmung mit dem genannten Zweck und der gestellten Aufgabe besteht die Erfindung darin, daß man in dem vorgeschlagenen Verfahren zur herstellung von Homo- und Kopolymeren von Äthylen mit Olefinen, die 3 bis 6 Sohlenstoffatome e0ithaltefl, durch Polymerisation von Äthylen und Kopolymerisation desselben mit den genannten Olefinen in einem aliphatischen Kohlenwasserstofflösungsmittel bei einer Temperatur von 50 bis 80 0C und einem Druck bis zu 10 atm in Gegenwart eines aus einer Alkylaluini niumkomponente, Titantetrachlorid und einem Alkoxyderivat von Titan bestehenden Katalysators erfindungsgemäß als Alkylaluminiumkomponente ein Gemisch aus Dialkylaluminiumhydrid der allgemeinen Formel A1R2H und Trialkylaluminium der allgemeinen Formel All?3 (worin R für C2H5, C3H7, iso-C4H9 steht), in einem Molverhältnis von 1,5:1 bis 6:1, bei folgenden Molverhaltnissen der Komponenten des Katalysators verwendet: Alkoxyderivat des Titans zu Titantetrdchlorid=0,05:1 bis 0,5:1, Alkylaluminiumkomponente zu Titantetrachlorid = 0,5:1 bis 5:1.
  • Man verwendet zweckmäßig einen Katalysator, der aus folgenden Komponenten in den angegebenen Molverhältnissen zusammengesetzt ist : Alkoxyderivat von Titan zu Titantetrachlorid =0,1:1 bis 0,2:1 ,Alkylaluminiumkomponente zu Titantetrachlorid=1:1bis2:1.
  • Die Verwendung eines solchen Katalysators bewirkt eine Steigerung der Leistungsfähigkeit des Polymerisationsprozesses durch die Steigerung der Aktivität des Komplexes sowie durch die Verringerung des Anhaftens des Polymers an den Reaktorwandungen.
  • Das erfindungsgcmäße Verfahren wird wie folgt durchgeführt.
  • Die Herstellung von Homo- und Kopolymeren von Athylen wird durch Niederdruckpolymerisation an Ziegler-Natta-Katalysatoren in einem aliphatischen Kohlenwasserstofflösungsmittel als Medium (Extraktionsbenzin, Hexan, Heptan) durchgeführt. Die Polymerj.-sationstemperatur beträgt 50 bis 800C, der Druck bis 10 atm.
  • Die Regelung des Molekulargewicht es wird mit Hilfe von Wasserstoff durchgeführt.
  • Den Katalysatorkomplex bereitet man nach dem kontinuierlichen Verfahren durch kontinuierliche Zufuhr der Komponenten mit vorgegebener Geschwindigkeit. Die Temperatur der Komplexbildung beträgt 15 bis 500C, die Dauer des Vermischens der Komponenten 5- bis 30 Minuten.
  • Das Alkoxyderivat von Titan wird dem fertigen Katalysatorkomplex zugesetzt.
  • Als Alkoxyderivat von Titan kommen beispielsweise Tetraisopropcxytitan oder Tetrabutoxytitan in Frage.
  • Als zweites Komonomer kommen Propylen, 1-Buten, 1-Hexen in Frage.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren liegt die Kopolymerisationsgeschwindigkeit des ethylens mit den genannten Monomeren in der Nähe der Homopolymerisationsgeschwindigkeit und hängt in bestimmten Grenzen (bis 20 Molprozent) von der Zusanmensetzung des Ausgangagemisches und der Natur des Polymers nicht ab.
  • Man wendet zweckmäßigerweise ein Molverhältnis von Alkoxyderivat von Titan zu Titantetrachlorid von 0,1:1 bis 0,2:1 an.
  • Bei einem unterhalb dieses Bereiches liegenden Verhältnis von Alkoxyderivat von Titan zu Titantetrachlorid sinkt dessen modifizierende Wirkung,was zu einer Senkung der Aktivität des Komplexes Führt Bei steigendem Verhältnis von Titanalkoxyderivaten zum Titantetrachlorid wird die Regelung des Molekulargewichtes des Polymeres kompliziert.
  • Man wendet vorzugsweise Molverhältnisse der Alkylaluminiumkomponente zum Titantetrachlorid in einem Bereich von 1:1 bis 2:1 an.
  • Unterhalb dieses Verhältnisses erhalt man ein Polymer mit einem hohen Gehalt an niedermolekularer Fraktion, oberhalb dieses Verhältnisses weist das Polymer ein hohes Uolekulargewicht auf, wodurch seine Verarbeitung erschwert wird.
  • Die Ausbeute an Polymer in dem erfindungsgemäßen Verfahren beträgt 5750 bis 5850 g/g Ti in der Stunde.
  • Die Abtrennung des Polymers aus dem Reaktionsgemisch und seine Reinigung von den Katalysatorrückständen wird entweder mit einem Benzin-Alkohol-Gemisch oder durch Wasserwäsche nach dem für Niederdruckpolyäthylen üblichen Verfahren durchgefuhrt.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Polymere sind durch hohe Werte von Molekulargewicht, Dichte, Aschegehalt, durch hohen Gehalt an flüchtigen Bestandteilen, hohe Festigkeitswerte (Zugfluidität, Bruchspannung, Bruchdehnung) gekennzeichnet. Die genannten Kennwerte für das genannte nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltene Polymer liegen auf dem Niveau der im Handel erhältlichen analogen Polymere der Firmen Chemische Werke Hüls uiid Farbwerke Hoechst A.G.
  • Vergleichskennwerte der Polyäthylenproben sind in der Tabelle angeführt Polyäthylen Polyäthylen Erfindungs-Kennwerte der Firma der Firma gemäß Chemische chemische Farbwerke erhaltenes Werke Hüls Hoechst A.G. Polyäthylen Dichte, g/cm3 0,952 0,956 0,950 Fließbarkeit der Schmelze g/10 min 0,620 0,510 0,600 ZugRfließgrenze, kp/cm2 280 290 270 Bruchdehnung, Sb 500 600 800 Aschegehalt, % 0,03 0,02 0,03 Gehalt an flüchtigen Bestandteilen, 0,01 0,01 0,01 Der verwendete Katalysator macht es möglich, Polymere mit vorgegebener Molekulargewichtsverteilung zu erhalten, was sein Anwendungsgebiet erweitert.
  • Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sind: - Steigerung der Leistungsfähigkeit des Verfahrens durch Erhöhung der Aktivität des Katalysatorkomplexes; - Vergrößerung der Betriebsdauer der Reaktoren zwischen den Reinigungen auf 1000 Stunden und mehr ohne Stillsetzung der Ausrüstungen zur Reinigung von dem klebengebliebenen Polymer; - die Möglichkeit, Kopolymere von Äthylen mit anderen Olefinen C3-C6 mit Geschwindigkeiten zu erhalten, die den Geschwindigkeiten der Homopolymerisation von Äthylen nahekommen, das heißt ohne Senkung der Leistungsfähigkeit der Produktion; - die Möglichkeit, Polymere mit vorgegebenen Molekulargrewichtsverteilung zu erhalten.
  • Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung werden nachstehend konkrete Beispiele für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens angeführt.
  • Beispiel 1 Einem Stahlreaktor vom Kolonnentyp von 60 Liter Fassungsvermögen führt man Benzin mit dem Katalysatorkomplex mit einer Geschwindigkeit von 30 l/h und ein aus 80,4 Volumprozent Äthylen und 19,6 Volumprozent Propylen bestehendes Monomerenge misch kontinuierlich zu.
  • Der Katalysatorkomplex wird wie folgt bereitet.
  • Lösungen in Benzin von TiCl4 (2,1 g/ h), Al(iso-C4H9)2H (0,570 g/h) und Al(iso-C4Hg)3 (0,505 g/h) vermischt man kontinuierlich in einem Komplexbildungsreaktor und gibt dann dem erhaltenen Komplex eine Lösung von Ti(iso-OC3H7)4(0,628 g/h) zu.
  • Die Temperatur der Komplexbildung beträgt 250C, die Dauer der Komplexbildung 10 Minuten.
  • Das Wolverhältnis der Komponenten des Komplexes ist wie folgt: Alkylaluminiumkomponente zu TiC14-1:1 Al(iso-C4H9)2H zu Al(iso"C4Hg)3 1,5:1 TiC14 zu Ti(iso-OC3H74- 1 :0,2.
  • Die Kopolymerisation wird bei einem Druck von 3 atm und einer Temperatur von 65 bis 700C durchgefahrt.
  • Der Wasserstoffgehalt der Gasphase beträgt 2 Volumenprozent.
  • Die sich bildende Suspension des Kopolymers wird aus dem Reaktor kontinuierlich herausgeleitet. Die Ausbeute an Polymer beträgt 3,04 kg/h oder 1448 g/g.h TiC14 oder 800 g/g.h des Gesamtkatalysators.Das Klebenbleiben des Polymers an den Reaktorwandungen ist unbedeutend. Die Betriebsdauer des Reaktors zwischen den Reinigungen beträgt 1200 Stunden. Das Kopolymer eist folgende Kennwerte auf: Fließbarkeit der Schmelze 0,65 g/10 min; Dichte 0,9034 g/cm3; Zugvfließgrenze 82 kp/cm2; Bruchspannung 241 kp/cm2; Bruchdehnung 837%.
  • Biespiel2 Man erhält ein Kopolymer unter den Bedingungen des Beispiels 1. Jedoch bringt man Lösungen von TiCl4(2,1 g/h ), Al(C2H5)2H (0,456 g/h), A1(C2H5)3 (0,403 g/h), Ti(iso-OC3H7)4 (0,628 g/h) ein und verwendet ein Monomerengemisch, welches aus 81.7 prozent Äthylen und 18,3 Volumenprozent Propylen besteht.
  • Das Molverhältnis der Komponenten des Komplexes ist wie folgt: Alkylaluminiumkomponente zu TiC 14 0,8:1 Al(C2H5)2H zu Al(C2H5)3 - 1,5:1 TiCl4 zu Ti(iso-OC3H7)4 - 1:0,2.
  • Die Ausbeute an Polymer betragt 3,08 kg/h oder 1467 g/g.h TiCl4 oder 859 g/g.h des Gesamtkatalysators. Das Klebenbleiben des Polymers an den Reaktorwandungen ist unbedeutend. Die Betriebsdauer des Reaktors zwischen den Reinigungen beträgt 1150 Stunden. Das Kopolymer weist folgende Kennwerte auf: Fließbarkeit der Schmelze 0,65 g/10 min; Dichte 0,9040 g/cm3; Zugfließgrenze 85 kp/cm²; Bruchspannung 230 kp/cm2; Bruchdehnung 713 %.
  • Beispiel 3 Man erhält ein Kopolymer unter den Bedingungen des Beispiels 1, man bringt jedoch Lösungen von TiC14(2,1 g/h), Al(C2H5)2H (1,510 g/ h), Al(C2H5)3 (1,860 g/h ), Ti(iso"OC3H7)4 (0,628 g/h) ein und verwendet ein Monomerengemisch, welches aus 80,6 Volumenprozent Äthylen und 19,4 Volumenprozent Propylen besteht.
  • Das Molvelhältnis der Komponenten des Komplexes ist wie folgt: Alkylaluminiumkomponente zu TiCl4 - 2:1 Al(C2H5)2H zu Al(C2H5)3 - 1,5:1 TiC14 zu (Ti(iso«OC3H7)4 - 1:0,2.
  • Die Ausbeute an Polymer beträgt 3,17 Iy/h oder 1510 g/g.h TiCl4 oder 500 g/g.h des Gesamtkatalysators. Das Klebenbleiben des Polymers an den Reaktorwandungen ist unbedeutend. Dic Betriebsdauer des Reaktors zwischen den Reinigungen beträgt 1052 Stunden.
  • Das Kopolymer weist folgende Kennwerte auf: Fließbarkeit der Schmelze 0,59 g/10 min, Dichte 0,9047 g/cm3, Zugfließgrenze 2 kp/cm², Bruchspannung 235 kp/c m² 2 87 kp/cm2, Bruchspannung 235 kp/cm2, Bruchdehnung 8167o.
  • Beispiel 4 Man erhält ein Kopolymer unter den Bedingungen des Beispiels 1, man bringt jedoch Lösungen von TiCl4(2,1 g/h ), Al(C3H7)2H (3,78 g/h), Al(C3H7)3 (3,45 g/h ), Ti(iso-0C3117)4 (0,628 g/h ) ein und verwendet ein Monomerengemisch, welches aus 90,4 Volumenprozent Äthylen und 9,6 Volumenprozent 1-Buten besteht.
  • Das Molverhältnis der Komponenten des Komplexes ist wie folgt: A2kylaiuminiumkomponente zu TiC14 5:1 Al(C3H7)2H zu Al(C3H7)3 1,5:1 TiCl4 zu Ti(i T OC3H7)4 1:0,2.
  • Die Ausbeute an Polymer beträgt 3,15 kg/h oder 1508-g/g.h TiCl4 oder 687 g/g.h des Gesamtkatalysators. Das Klebenbleiben des Polymers an den Reaktorwandungen ist unbedeutend. Die Betriebsdauer des Reaktors zwischen den Reinigungen beträgt 1180 Stunden.
  • Das Kopolymer weist folgende Kennwerte auf: Fließbarkeit 3 der Schmelze 0,0 g/10 min, Dichte 0,9047 g/cm³, Zugfließgrenze 107 kp/cm², Bruchspannung 285 kp/cm², Bruchdehnung 900%.
  • Beispiel 5 Man erhält ein Kopolymer unter den Bedingungen des Beispiels 1, man bringt jedoch Lösungen von TiC14(2,1 g/h), Al(C3H7)2H (1,08 g/h), Al(C3H7)3 (0,246 g/h ), Ti(iso-4C3H7)4 (0,628 g/h ) ein und verwendet ein Monomerengemisch, welches aus 93,6 Volumenprozent Äthylen und 6,4 Volumenprozent 1-Buten besteht.
  • Das Molverhältnis der Komponenten des Komplexes ist wie folgt: Aluminiumorganische Komponente zu TiCl4-1:I A1(C3H?)2H zu Al(C3H7)3 - 6:1 TiCl4 zu Ti(isoXC3H7)4 - 1:0,2 Die Ausbeute an Polymer beträgt 2,98 kg/h oder 1412 g/g.h TiCl4 oder 647 g/g.h des Gesamtkatalysators. Das Klebenbleiben des Polymers an den Reaktorwandungen ist unbedeutend. Die Betriebvdauer des Reaktors zwischen den Reinigungen beträgt 1350 Stunden.
  • Das Kopolymer weist folgende Kennwerte auf: Fließbarkeit der Schmelze 0,68 g/10 min, Dichte 0,9188 g/cm3, Zugfließgrenze 117 kp/cm2, Bruchspannung 292 kp/cm2, Bruchdehnung 783%.
  • Beispiel 6 Man erhält ein Kopolymer unter den Bedingungen des Beispiels 1. Jedoch bringt man Lösungen von TiCl4 (2,1 g/h), Al(C3H7)2H (1,01 g/h), Al(C3H7)3 (0,345 g/h), Ti(iso-OC4H9)4 (0,753 g/h) ein. Dem Reaktor führt man kontinuierlich Benzin, welches 7,5 Molprozent; 1-Hexen enthält, und reines Athylen zu.
  • Das Molverhältnis der Komponenten des Komplexes ist wie folgt: Alkylaluminiumkomponente zu TiCl4 1:1 Al(C3H7)2H zu Al(C3H7)3 4:1 TiCl4 zu Ti(iso-OC4Hg)4 1:0,2 Die Ausbeute an Polymer beträgt 3,13 kg/h oder 1482 ß7.h TiCl4 oder 736 g/g h des Gesamtkatalysators. Das Klebenbleiben des Polymers an den Wandungen des Reaktors ist unbedeutend.
  • Die Betriebsdauer des Reaktors zwischen den Reinigungen beträgt 1120 Stunden.
  • Das Kopolymer weist folgende Kennwerte auf: Fließbarlceit der Schmelze 0,64 g/10 min, Dichte 0,9210 g/cm3, Zugfließgrenze 123 kp/cm2, Bruchspannung 344 kp/cm2, Bruchdehnung 785%.
  • Beispiel 7 Man erhält ein Kopolymer unter den Bedingungen des Beispiels 1. Jedoch bringt man Lösungen von TiCl4 (2,1 g/h), Al(iso-C4H9)2H (0,471 g/h), Al(iso-C4H9)3 (0,468 g/h), Ti(iso"OC3H7)4 (0,628 g/h ) ein und verwendet ein Monomerengemisch, bestehend aus 81,7 Volumenprozent Xthylen und 18,3 Volumenprozent Propylen.
  • Das Molverhältnis der Komponenten des Komplexes ist wie folgt: Alkylaluminiumkomponente zu TiC14 0,5:1 Al(iso-C4H9)2H zu Al(iso-C4H9)3 1,5:1 TiCl4 zu Ti(isoOC3H7)4 1:0,2.
  • Die Ausbeute an Polymer beträft 2,82 kg/h oder 1343 g/g.h TiCl4 oder 620 g/g.h des Gesamtkatalysators. Das Klebenbleiben des Polymers an den Wandungen des Reaktors ist unbedeutend.
  • Die Betriebsdauer des Reaktors zwischen den Reinigungen beträgt 1150 Stunden.
  • Das Kopolymer weist folgende Kennwerte auf: Fließbarkeit der Schmelze 0,52 g/10 min, Dichte 0,9040 g/cm², Zugfließgrenze 85 kp/cm2, Bruchspannung 230 kp/cm2, Bruchdehnung 713.
  • Beispiel 8 Man erhält ein Kopolymer unter den Bedingungen des Beispiels 1. Jedoch bringt man Lösungen von TiC14 (4,5 g/h ), Al(C2H5)2H (0,815 g/h), Al(C2H5)3 (0,246 g/h), Ti(iso-OC3H7)4 (0,628 g/h) ein und führt dem Reaktor Athylen zu.
  • flas Molverhältnis der Komponenten des Komplexes ist wie folgt: Alkylaluminiumkomponente zu 'liC14 1:1 A1(C2H5)2H zu A1(C2H5)3 6:1 UiCl4 zu Ti(iso"OC3H7)4 1:0,2.
  • Die Ausbeute an Polymer beträgt 328 kg/h oder 1531 g/g.h TiCl4 oder 849 g/g.h des Gesamtkatalysators . Das Klebenbleiben des Polymers an den Wandungen des Reaktors ist unbedeutend. Die.Betriebsdauer des Reaktors zwischen den Reinigungen beträgt 1500 Stunden.
  • Das Ropolymer weist folgende Kennwerte auf: Fließbarkeit 3 der Schmelze 0,57 g/10 min, Dichte 0,9595 g/cm , Zugfließgrenze 260 kp/cm21 Bruchspannung 302 kp/cm2, Bruchdehnung 718.
  • Beispiel 9 Man erhält ein Kopolymer unter den Bedingungen des Beispiels 1. Jedoch bringt man Lösungen von TiCl4 (2,1 g/h ), Al(iso--C4Hg)2H (0,570 g/h), Al(iso-C4Hg)3 (0,505 g/h ), Ti(iso-O (C3H7)4 (0,628 g/h) ein und führt dem Reaktor Äthylen zu.
  • Das Molverhältnis der Komponenten des Komplexes ist wie folgt: Alkylaluminiumkomponente zu TiCl4 1:1 Al(iso-C4Hg)2H zu Al(iso-C4H9)3 1,5:1 TiCl4 zu Ti(iso-OC3H7)4 1:0s2.
  • Die Ausbeute an Polymer beträgt 3,16 kg/h oder 1505 g/g.h TiCl4 oder 836 g/g.h des Gesamtkatalysators. Das Klebenbleiben des Polymers an den Wandungen des Reaktors ist unbedeutend. Die Betriebsdauer des Reaktors zwischen den Reinigungen beträgt 1100 Stunden.
  • Das Kopolymer weist folgende Kennwerte auf: Fließbarkeit der Schmelze 0,52 g/10 min, Dichte 0,9560 g/cm3, Zugfließgrenze 275 kp/cm2, Bruchspannung 295 kp/cm2, Bruchdehnung 713X.

Claims (2)

  1. Nina Nikolaevna Severova Anatolij Dmitrievitsch Petschenkin Elena Veniaminovna Veselovskaja geb. Melechina Vladimir Viadimirovitach Chodarkevitsch Vladimir Iosifovitsch Pilipovskij Gurgen Aschotovitsch Balaev Nikolaj Nikolaevitsch Korneev Jurij Nikolaevitsch Kolesnikov Vadim Efimovitsch Polovnikov Änatolij Nikolaevitsch Chandochin Verfahren zur Herstellung von Homo- und Kopolymeren von Äthylen mit Olefinen, welche 3 bis 6 Kohlensto£fatome enthalten PATENTANSPRUCHE ============== Verfahren zur Herstellung von Homopolymeren von Äthylen oder von Kopolymeren von Äthylen mit Olefinen, die 3 bis 6 Kohlenstoffatome enthalten, durch Polymerisation von Äthylen oder Kopolymerisation mit den genannten Olefinen in einem aliphatischen Kohlenwasserstofflösungsmittel bei einer Tcmperatur von 50 bis 800C und einem Druck bis zu 10 atm in Gegenwart eines aus einer Alkylaluminiumkowponente, Titantetrachlorid und einem Alkoxyderivat von Titan bestehenden Katalysators, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß man als Alkylaluminiumkomponente ein Gemisch aus Dialkylaluminiumhydrid der allgemeinen Formel A1R2H und Trialkylaluminium der allgemeinen Formel AlR3 (worin R fUr C2H5, C3H7, iso-C4Hg steht), in einem Molverhältnis von 1,5:1 bis 6:1, bei folgenden Molverhältnissen der Komponenten des Katalysators verwendet : Alkoxyderivat von Titan zu Titantetrachlorid = 0,05:1 bis 0,5:1, Alkylaluminiumkomponente zu Titantetrachlorid = 0,5:1 bis 5:1.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß man in dem Katalysator folgendes Molverhältnis seiner Komponenten einhält : Alkoxyderivat von Titan zu Titantetrachlorid = 0,1:1 bis 0,2:1 und Alkylaluminiumkomponente zu Titantetrachlorid = 1:1 bis 2:1.
DE19772738200 1977-08-24 1977-08-24 Verfahren zur herstellung von homo- und kopolymeren von aethylen mit olefinen, welche 3 bis 6 kohlenstoffatome enthalten Withdrawn DE2738200A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4267294A (en) * 1979-12-18 1981-05-12 Hercules Incorporated 1-Olefin polymerization catalyst

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US4267294A (en) * 1979-12-18 1981-05-12 Hercules Incorporated 1-Olefin polymerization catalyst

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