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DE2738082A1 - Verfahren zur erdung des aktiven teils von transformatoren - Google Patents

Verfahren zur erdung des aktiven teils von transformatoren

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Publication number
DE2738082A1
DE2738082A1 DE19772738082 DE2738082A DE2738082A1 DE 2738082 A1 DE2738082 A1 DE 2738082A1 DE 19772738082 DE19772738082 DE 19772738082 DE 2738082 A DE2738082 A DE 2738082A DE 2738082 A1 DE2738082 A1 DE 2738082A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
boiler
bushing
tank
terminal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19772738082
Other languages
English (en)
Other versions
DE2738082C2 (de
Inventor
Walter Dipl Ing Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schorch GmbH
Original Assignee
Schorch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schorch GmbH filed Critical Schorch GmbH
Priority to DE2738082A priority Critical patent/DE2738082C2/de
Publication of DE2738082A1 publication Critical patent/DE2738082A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2738082C2 publication Critical patent/DE2738082C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/40Structural association with built-in electric component, e.g. fuse
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R35/00Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/50Testing of electric apparatus, lines, cables or components for short-circuits, continuity, leakage current or incorrect line connections
    • G01R31/62Testing of transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erdung des aktiven Teils
  • von Transformatoren.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erdung des in einen Kessel elektrisch von diesem isoliert eingesetzten Kerns und gegebenenfalls der zugehörigen Preßkonstruktion des aktiven Teils von Transformatoren, Drosselspulen oder dergleichen derart, daß eine Prüfung der Isolation auch im eingebauten Zustand des aktiven Teils bei geschlossenem Kessel jederzeit möglich ist.
  • Neben Transformatoren und Drosselspulen ist das erfindungsgemäße Verfahren z. B. für Erdschlußlöschspulen, Nullpunktbildner und Erdungs transformatoren anwendbar. Der hier verwendete Begriff "Kessel" umfaßt auch Behälter oder sonstige Gehäuse.
  • Mit Rücksicht auf Spannungen, die von den Wicklungen überwiegend kapazitiv auf die Konstruktionsteile übertragen werden können, ist es erforderlich, diese zu erden. Bekanntermaßen reichen mehr oder minder zufällige Berührungen zwischen Kern und Preßkonstruktion einerseits und dem Kessel andererseits für eine sorgfältige Erdung nicht aus. Es ist deshalb übliche Praxis, Kern und Preßkonstruktion einerseits und Kessel andererseits durch eine besondere Erdleitung miteinander zu verbinder Diese wird hergestellt in dem Kessel, ehe dieser geschlossen und mit Isolierflüssigkeit gefüllt wird. Bei der Konstruktion und der Montage muß sichergestellt sein, daß sich keine weiteren zufälligen Erdberührungen, z. B. zwischen Preßkonstruktion und Gehäuse, ergeben. Auch darf der Abstand zwischen Preßkonstruktion und Gehäuse nicht so klein sein, daß es bei einer anstehenden Übertragungsspannung zu einem Überschlag kommt. Eine Spannung an dieser Strecke kann trotz der beschriebenen Erdverbindung eine erhebliche Höhe erreichen, weil die Erdverbindung eine Impedanz hat. Insbesondere bei steilen Spannungsvorgängen hat die induktive Komponente dieser Impedanz eine hohe Bedeutung.
  • Die bisher übliche Konstruktion hat den Nachteil, daß die Erdverbindung nach Schließen des Gehäuses nicht mehr kontrollierbar und außerdem die Isolation zwischen der Preßkonstruktion und dem Gehäuse nicht mehr prüfbar ist. Bei Störungen an einem Transformator, der auf einer Anlage eingeschaltet ist, ist dies besonders deshalb nachteilig, weil auf der Schaltanlage eine Ortung des Schadens nicht möglich ist, aber häufig schon eine Entscheidung für oder gegen einen Transport ins Werk getroffen werden muß.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Verbesserung des Erdungssystems bei Transformatoren, Drosselspulen oder dergleichen in der Weise, daß auch im eingebauten Zustand des aktiven Teils bei geschlossenem Kessel noch prüfbar ist, ob zwischen Kern und Preßkonstruktion einerseits und dem Kessel andererseits eine ausreichende Isolation vorhanden ist und ob nach dem Einbau noch alle Teile der Preßkonstruktion Verbindung zur Erdleitung haben.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß die Erdleitung für Kern und Preßkonstruktion über eine Durchführung aus dem Kessel herausgeführt und über eine lösbare Klemme an der Durchführung über den Leitungsabschnitt mit dem zusammen mit dem Kessel über die Leitung geerdeten Deckel verbunden wird, wobei nach Lösen des Leitungsabschnitts an der Klemme eine Prüfspannung angelegt wird.
  • Der Erfindungsvorschlag schließt ein, daß Teile des Kerns und Teile der Preßkonstruktion getrennt mit mehreren Durchführungen verbunden sind.
  • Durch den Erfindungsvorschlag wird die gestellte Aufgabe erfüllt. Löst man die Verbindung zwischen der an der Durchführung außerhalb des Kessels angebrachten lösbaren Klemme und dem Kessel, dann läßt sich zwischen diesen beiden Punkten eine Prüfspannung anlegen, um die Isolation zwischen Kern und Preßkonstruktion einerseits und dem Kessel andererseits zu prüfen. Aus der Messung der Kapazität zwischen Wicklung und Kern und Preßkonstruktion läßt sich schließen, ob auch nach dem Einbau des aktiven Teils des Transformators in den Kessel noch alle Teile des Kerns und der Preßkonstruktion Verbindung mit der Erdleitung haben.
  • Über diese Möglichkeit hinaus ergeben sich bei der Prüfung von Transformatoren weitere Vorteile. Bei einer Stoßspannungsprüfung kann die äußere lösbare Verbindung durch einen niederohmigen Widerstand ersetzt werden. Damit erhält man eine Sonde, die in der Lage ist, auf einem Oszillogramm mögliche Fehler in den Wicklungen anzuzeigen. Bei einer Teilentladungsmessung läßt sich diese Verbindung durch einen Ankopplungsvierpol ersetzen. Damit ist eine Ortung von Teilentladungen möglich, vor allen Dingen solcher, die an oder in der Nähe von Kern und Preßkonstruktion auftreten. Sind einzelne Teile von Kern und Preßkonstruktion getrennt herausgeführt, so wird die Ortung von Teilentladungen sehr erleichtert.
  • Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
  • Der skizzierte Querschnitt zeigt einen Transformator, bestehend aus in einen mit einer Isolierflüssigkeit gefüllten Kessel 1 elektrisch von diesem isoliert eingesetzten aktiven Teil, der im wesentlichen aus einem Kern 2, den davon isolierten Wicklungen 3 und der Preßkonstruktion 4, mit der Kern 2 und Wicklungen 3 verspannt sind, gebildet ist. Der aktive Teil steht im Kessel 1 auf einer Zwischenlage 5 aus Isoliermaterial.
  • Dadurch wird eine elektrisch leitende Verbindung zwischen dem aktiven Teil 2, 3, 4 und dem Kessel 1 vermieden.
  • Der Deckel 6 trägt eine Durchführung 7. Kern 2 und Preßkonstruktion 4 sind durch eine Leitung 10 mit der inneren Klemme 8 der Durchführung 7 verbunden. Die Erdleitung 10 ist über eine äußere lösbare Klemme 9 der Durchführung 7 über eine Leitung lOa mit dem Deckel 6 verbunden, der zusammen mit dem Kessel 1 wie üblich über eine Leitung 11 in der Anlage geerdet ist.
  • Für die Darstellung der Neuerung nicht notwendige Teile eines Transformators sind fortgelassen, so beispielsweise die Durchführungen, durch die die Wicklungsenden herausgebracht werden.
  • Nach Lösen der Verbindungsleitung 10aan der lösbaren Klemme 9 der Durchführung 7 kann durch Anlegen einer Prüfspannung zwischen der lösbaren Klemme 9 und dem von ihr gelösten Ende der Verbindungsleitung 10a die Isolation zwischen Kern 2 und Preßkonstruktion 4 einerseits und Kessel 1 andererseits geprüft werden. Auf die gleiche Weise können durch Einschalten eines Ankopplungsvierpols zwischen äußerer Klemme 9 und Deckel 6 etwaige Teilentladungen geortet werden. Durch Einschalten eines Widerstandes (Meßshunts) zwischen Klemme 9 und Deckel 6 und Abgriff einer Spannung an dem Widerstand während einer Stoßspannungsprüfung können Fehler erkannt werden.
  • Leerseite

Claims (3)

  1. Ansprüche Verfahren Verfahren zur Erdung des in einen Kessel elektrisch von diesem isoliert eingesetzten Kerns und gegebenenfalls der zugehörigen Preßkonstruktion des aktiven Teils von Transformatoren, Drosselspulen oder dergleichen derart, daß eine Prüfung der Isolation auch im eingebauten Zustand des aktiven Teils bei geschlossenem Kessel jederzeit möglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Erdleitung (10) für Kern (2) und Preßkonstruktion (4) über eine Durchführung (7) aus dem Kessel (1) herausgeführt und über eine lösbare Klemme (9) an der Durchführung (7) über den Leitungsabschnitt (10a) mit dem zusammen mit dem Kessel (1) über die Leitung (11) geerdeten Deckel (6) verbunden wird, wobei nach Lösen des Leitungsabschnitts (10a) an der Klemme (9) eine Prüfspannung angelegt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Ortung von Teilentladungen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Klemme (9) und Deckel (6) ein Ankopplungsvierpol eingeschaltet wird,
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 zur Ortung von Fehlern bei Stoßspannungsprüfungen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Klemme (9) und Deckel (6) ein Meßshunt eingeschaltet wird.
DE2738082A 1977-08-24 1977-08-24 Einrichtung zur Erdung des aktiven Teils von Transformatoren Expired DE2738082C2 (de)

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DE2738082A1 true DE2738082A1 (de) 1979-03-01
DE2738082C2 DE2738082C2 (de) 1981-09-17

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DE (1) DE2738082C2 (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH150970A (de) * 1929-12-27 1931-11-30 Bbc Brown Boveri & Cie Hochspannungs-Seriewandler.
CH278636A (de) * 1950-03-28 1951-10-31 Oerlikon Maschf Spannungswandler für Hochspannungsnetze mit geerdetem Nullpunkt.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH150970A (de) * 1929-12-27 1931-11-30 Bbc Brown Boveri & Cie Hochspannungs-Seriewandler.
CH278636A (de) * 1950-03-28 1951-10-31 Oerlikon Maschf Spannungswandler für Hochspannungsnetze mit geerdetem Nullpunkt.

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DE2738082C2 (de) 1981-09-17

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