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DE2736247A1 - Schleifmaschine - Google Patents

Schleifmaschine

Info

Publication number
DE2736247A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
workpiece
feed
circuit
grinding wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772736247
Other languages
English (en)
Inventor
Edward G Robillard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cincinnati Milacron Heald Corp
Original Assignee
Cincinnati Milacron Heald Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cincinnati Milacron Heald Corp filed Critical Cincinnati Milacron Heald Corp
Publication of DE2736247A1 publication Critical patent/DE2736247A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B49/00Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation
    • B24B49/18Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation taking regard of the presence of dressing tools
    • B24B49/186Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation taking regard of the presence of dressing tools taking regard of the wear of the dressing tools
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/416Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by control of velocity, acceleration or deceleration
    • G05B19/4166Controlling feed or in-feed
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
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    • G05B2219/41326Step motor
    • GPHYSICS
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Description

PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH · GERD MÖLLER D. CHCSSE · F. POLLMEIER 22 6k2
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Cincinnati Milacron-Heald Corp., Worcester, Mass./ U.S.A.
Schleifmaschine
Diese Erfindung befaßt sich mit einer Schleifmaschine, bei der der Schleifablauf über einen Schrittschaltmotor, dem die Steuerungsimpulse aus einem Li nearvorschub-Impulsgenerator aus aufgeschaltet werden, derart gesteuert und geregelt wird, daß der Abstand zwischen Schleifscheibe und Schleifscheiben-Abziehdiamanten durch Steuerung und Regelung immer richtig eingehalten werden kann.
Bei Schleifmaschinen, insbesondere aber bei Innenschleifraati. . Lnen, ist es üblich, daß der zum Schleif-Vorgang gehörende Quervorschubsanteil von einem als Schrittschaltmotor ausgeführten Elektromotor übernommen wird, der seinerseits wiederum elektrischs Steuerungsimpulse aufgeschaltet erhält. Diese elektrischen Steuerungsimpulsθ werden in einem Impulsgenerator erzeugt und über eine Steuerungs-und Regelungsschaltung, die schaltungsmäßig zwischen dem Impulsgenerator und dem Schrittschaltmotor angeordnet ist, als verschiedene Impulsarten, mit verschiedenen Frequenzen und mit verschiedenen Stärken auf den Schrittschaltmotor übertragen und geschaltet werden, so daß es möglich ist, aus der unendlich großen Anzahl von verschiedenen Schleifvorgängen die entsprechenden Schleifbearbeitungsvorgänge auszuwählen. Weil dit.. für das Zählen der Impulse zur Verfügung stehende Zählvorrichtung so zuverlässig ist, ist es möglich, den SchleifVorgang aif der Grundlage einer Positionenkopplung,(wie dies für die Schiffsnavigation genannt wird), durchzuführen, und nicht durch das Eingeben und Übernehmen von
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Werten und Eingabedaten in bestimmten Intervallen und Abständen, um dadurch die jew«· I ige Position der Schleifscheibe im Hinblick aui" das zu schleifende Werkstück zu bestimmen und festzulegen. Werden die Impulse auf diese Weise gesteuert und geregelt, dann sind jedoch die nachstehend angeführten Probleme und Schwierigkeiten zu verzeichnen:- Eines dieser Probleme besteht darin, daß dann, wenn die Vorschubsgoschwindigkeit über die Maschinensteuerung eingestellt wird, die Einstellvorrichtung als Nachführpotentiometer oder als Impulsfrequenzsteuerung mit Sollwerteinstellung ausgeführt sein muß, weil bisher die Folge einer gleichmäßigen Widerstandsänderun im Steuerungs-und Regelungssystem der Schleifmaschine eine nichtlineare oder exponentielle Veränderun in der Aus gangs frequenz des Impulsgemu-ators zur Folge gehabt hat« Ein anderes Problem liegt darin, daß dann, wenn der Schleifscheiben-Abziehdiamant Abnutzungserscheinungen zeigt, eine Veränderung in dem während der Vorschubsbewegung zurückzulegenden Weg, zu Schwierigkeiten führt«, So wird beispielsweise bei einem Bearbeitungsvorgang "Unterbrechung für das Abziehen der Schleifscheibe" die Schleifscheibe soweit vom Werkstück zurückgezogen, daß sie zur Durchführung eines Schleifscheiben-Abziehvorganges über den Abziehdiamanten geführt werden kann„ Nach Beendigung des Schleifscheiben-Abziehvorganges, wird dem Schrittschaltmotor wieder eine genügend große Anzahl von Impulsen aufgeschaltet, daß dieser wieder in Vorschubsrichtung gefahren und in Kontakt mit dem Werkstück
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gebracht wird,.um den FertigschleifVorgang durchzuführen. Nutzt sich die Schleifscheibe ab, dann ist diese Vorschubsbewegung oder dieser Abstand zum Schleifscheiben-Abziehdiamanten zu klein, und die Schleifscheibe kann dann, wenn sie mit einer ziemlich schnellen Vorschubsbewegung verfahren wird, gegen das Werkstück anschlagen und dieses Werkstück beschädigen. Aus diesem Grunde muß der Maschinenführer seinen "Abziehdiamantenabstand" einstellen oder eine wesentlich größere Einstellung des Abstandes zwischen Schleifscheibe und Schleifscheiben-Abziehdiamanten einstellen, damit ein Anschlagen gegen das Werkstück nicht passieren kann, wenn es zu Abnutzungen im Zusammenhang mit der Schloifscheiben-Abziehvorrichtung kommt. Aber ein derart großer Abstand zum Schleifscheiben-Abziehdiamanten hin, bedeutet, daß die Maschine schon lange bevor die Schleifscheibe das Werkstück erreicht, auf eine langsamere Vorschubsgeschwindigkeit umschaltet, was wiederum zu Verlusten im Hinblick auf die Maschinenzeit oder die Bearbeitungszeit führt. Diese und andere Probleme und Schwierigkeiten, die im Zusammenhang mit den bisher bekannten Schleifmaschinen-Ausführungen festgestellt worden sind, werden mit dieser Erfindung auf eine völlig neuartige Weise vermieden und abgestellt.
Ziel dieser Erfindung ist somit im wesentlichen die Schaffung einer Schleifmaschine mit Schrittschaltmotorvorschub, bei der die Impulszahl/Impulsfrequenz, die dem Schrittschaltmotor aufgeschaltet wird, damit
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aber auch »lie Vorschubsbewegung, innerhalb enger Toleranzen und leicht gesteuert und geregelt worden kann c
Ein anderes Ziel dieser Erfindung ist die Schaffung einer Schleifmaschine, bei der der Abstand zum Schleifscheiben-Abziehdiamanten eingestellt werden kann, wobei die Einstellung dieses Schleifscheiben-Abziehdiamantenabstandes entsprechend der Abnutzung des Schleifscheiben-Abziehdiamanten erfolgt,
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Innenschleifmaschine der Schrittschaltmotor-Ausführung, bei der die Frequenz der elektrischen Impulse, die dem Schrittschaltmotor zur Herbeiführung einer Vorschubsbewegung oder zur Einstellung des Abstandes der Schleifscheiben-Abziehdiamantenvorrichtung sorgfältig gesteuert und geregelt v.Tden,
Ein wiederum anderes Ziel dieser Erfindung ist die Schaffung einer Schleifmaschine, bei denen der SchleifVorgang gegenüber den bisher bekannten Maschinen über eine gröüere Anzahl von Werkstücken zeitlich weniger abweicht.
Werden diese und andere Ziele der Erfindung berücksichtigt, dann sollte es den Fachleuten auf diesem Fachgebiet klar sein, daß sich diese Erfindung zusamraensetzt aus einer Kombination von Teilen und Elementen, die in der Patentbeschreibung beschrieben und für die mit den dieser Patentbeschreibung beiliegenden Patentansprüchen Patentschutz beantragt wird.
Gegenstand dieser Erfindung ist somit im wesentlichen eine Schleifmaschine, die an einem Werkstück
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eine Rotation.sf lache» odor eine Dreh!lache zu erzeugen hat. Zu diesel· Schleifmaschine gehören:- ein Maschinenuiit ergoss teil oder ein Maschinenbett, auf «lern eine Werks tückshal terung und oino Werkzeughaiterung oder Spin lelkopfschiitton derart montiert sind, daß sie quer zur Achse der vorerwähnten Rotationsfläche oder Drehfläche eine Reietivbewegung durchführen können; ein Schrittschaltmotor durch den im Ansprechen auf die ilun aufgeschalteten elektrischen Impulse eine derartige Relativbewegung herbeigeführt und veranlai.'.i wird; ein Impulsgenerator, der mit dem Schrittschaltmotor schaltungsmäßig derart verbunden ist, daß die von ihm erzeugten Steuerungsirapulse auf den Schrittschaltmotor aufgeschaltet werden können; ein Widerstandssystem, das mit dem Impulsgenerator verbunden ist und die Frequenz der Impulse steuert und regelt, zu diesem Widerstandssystem gehörend ein Stellantrieb, der abgestuft schaltet und dabei gleiche Widerstandserhähung oder Widerstandsstufungen auf den Impulsgenerator überträgt, wobei die voerwähnten stufenweise Erhöhungen des Widerstandes gleichmäßige Vergrößerungen oder Erhöhungen in der Frequenz der Impulse herbeiführen, eine Schleifscheiben-Abziehvorrichtung mit einem Abziehdiamanten, die an nur Werkstückshalterung montiert und angebracht ist; eine Vorrichtung/Schaltung zur Erzeugung von Signalen,die für den Verschleiß und die Abnutzung des Schleifscheiben-Abziehdiamanten stehen; eino Vorrichtung/Schaltung, die normalerweise der Vorschubsvorrichtung eine bestimmte Anzahl von Impulsen aufzuschalten und dadurch
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zwischen dem Werkstück und der Schleifscheibe eine Vorschubsbewegung über den Originalabstand dos Abziehdiamanten herbeizuführen und zu veranlassen hat; eine Vorrichtung/Schaltung,die das dem Verschleiß oder der Abnutzung entsprechende Signal in eine Impulsfolg© umzusetzen und diese dann algebraisch der Vorschubsbewegung über den Originalabstand des Abziehdiamanten nach jedem Schleifscheiben-Abziehvorgang zu addieren hat, damit die abzuziehende Plach«.-der Schleifscheibe im Hinblick auf die Werkstückshalterung immer auf den gleichen Punkt gefahren werden kann.
Für die Schleifmaschine dieser Erfindung gilt ganz besonders, daß eine Schaltung vorgesehen ist, die dann, wenn ein offener Stromkreis im Widerstandssystem gegeben ist, die Impulsfrequenz auf Null verringert; daß ein proportionales und geradliniges Verhältnis zwischen dem Widerstandswert des Widerstandssystomes und der Frequenz der vom Impulsgenerator erzeugten und weitergeleiteten Impulse gegeben ist; daß es sich bei der Vorrichtung/Schaltung, die das für die Abnutzung stehende Signal zu erzeugen hat, um einen Meßfühler handelt, der in seiner betriebswirksamen Position am Werkstück anliegt; daß die Vorrichtung/Schaltung, die eine bestimmte Anzahl von Impulsen der Vorschubsvorrichtung aufzuschalten hat, als ein elektromechanischer Zähler mit drei Zahlen und elektrischer Anzeige ausgeführt ist; daß ein Signal "ABZIEHDIAMANT VERSCHLISSEN" dann erzeugt wird, wenn das Resultat der algebraischen Addition unter einen bestimmten Sollwert abfällt, wobei dann auch die Maschine abgeschaltet wird.
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Diese Erfindung wird nachstehend nun anhand des in Zeichnung dargestellten Ausführun^sbeispieles ( der in Zeichnung durgestellten Ausführungsbeispiele) näher erläutert«, Die Zeichnung zeigt in: -
Fig. 1 Die Schleifmaschine dieser Erfindung in perspektivischer Darstellung.
Fig. 2 Einen Querschnitt durch einen Teil dieser Schleifmaschine„
Fig. 3 Eine schematische Darstellung des zur Maschine gehörenden Hydrauliksystemes mit Wie
dergabe der wesentlichen Hydraulikzylinder und der wesentlichen Magnetventile.
Fig. k Eine perspektivische Darstellung des Steuerungsgehäuses, dessen FrontkJ ippe zur Wiedergabe der logischen Schaltkreise geöffnet
ist.
Figo 5 Ein Diagramm, das einen für die Schleifmaschine dieser Erfindung typischen Schleifvorgang wiedergibt.
Fig. 6 Eine schematische Darstellung der für diese
Erfindung gegebenen Zuordnungen zwischen der Schleifscheibe, dem zu schleifendun Werkstück und der Schleifscheiben-Abziehvorrichtung mit dem Abziehdiamanten„
Fig. 7 Schaltbilder betreffend die logischen Schalt-
kreise, die ein Teil dieser Erfindung sind.
Fig. 16 Die Vorderseite einer gedruckten Schaltung
oder eines Schaltkreises, der in der Schleifmaschine verwendet und eingesetzt wird.
Fig. 17 Ein Schaltbild für die mit Fig. 16 dargestell-
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ten gedruckten Schaltung oder Logikschaltung dieser Erfindung*
Aus Fig, 1, die die wesentlichen Merkmale dieser Erfindung am besten wiedergibt, ist zu erkennen, daß es sich bei dieser Schleifmaschine um eine Innenschleifmaschine der Ausführung handelt, die in der am 12 April 197^' eingereichten U.S.-Patentanmeldung Nr„ 676.0^1 von Uhtenwoldt und anderen dargestellt und beschrieben worden ist„ üben auf dem Maschinengehäuse 11 der Innenschleifmaschino sind angeordnet ein Hauptbedienungsfeld 13 und ein Werkstückaabinessungs-Stauerungssystem l4„ Die Werkstücks-Einspannvorrichtung oder Werkstückseinspannmechanik 15 steht aus dem oberen Teil des Maschinengehauses 11 hervor. Mit den Abdeckungen l6 und 17 abgedeckt sind die arbeitenden Konstruktionselemente der Schleifmaschine.
Fig. 2 zeigt, daß die Vorschubsmechanik 18, zu der ein Lagerblock 19 und ein Lager 21 gehören, von einem Schrittschaltmotor 22 in Vertikalrichtung nach oben und nach unten bewegt wird,, Der Lagerblock 18 und das Lager 21 werden von einem Schrit tscl..iltmotor 22, dessen Antriebsleistung von einer Führungsspindel 23 und einer Führungsspindelmutter 2k übertragen wird, in Vertikalrichtung nach »ben und nach unten verfahren, wobei in der Zeichnung die Achse der Führungsspindel 23 mit C-C gekennzeichnet ist» Diese Führungsspindelachse C-C ist vertikal auf eine Horizontalebene ausgerichtet, die sich durch die Achse A-A der ersten Stange 25 und durch die
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die Achse U-H der zweiten Stange 26 erstreckt. Der Lagerblock 19 mit seinem (als hydrostatisches Lager ausgeführten) Lager 21 ist auf die zweite siange 26 aufgeschoben. Auf der Welle des Schrittschaltmotors 22 sitzt eine Antriebsschnecke 27, die ihrerseits wiederum ein Schneckenrad 28 antreibt. Von der Führungsspindel 23, die sich in bukannter Weise in der Führungsspindelmutter 2k bewegt, wird der Lagerblock 19 in Vertikalrichtung bewegt, wobei dieser dann die zweite Stange 26 mitnimmt. Der Lagerblock 19 ist mit der Führungsspindelmutter 2k vermittels einer Vei'bindungskons truktion 29 verbunden, die an einer zwischen der Fiihrungsspindelmutter und dem Lager gelegenen Stelle relativ schmal ausgeführt ist und tladurch eine geringfügige Winkelverschiebung oder Durchbiegung zwischen dem Lagerblock 19 und der Führungsspind elmutter 2k zuläßt und ermöglicht. Dios ist deswegen erforderlich, weil der Spindelkopf schütten 25 dann, wenn er sich um die Achse A-A schwenkend bewegt, auch die zweite Stange 26 mitnimmt» Die Achse B-B beschreibt während ihres Bewegungsablaufes einen großen Bogen, was wiederum zur Folge hat, daß sich im Hinblick auf die zur Führungsspindel gehörenden Mittellinie oder Achse C_C auch der Lagerblock und die Stange etwas in Horizontalrichtung bewegen. Aus Fig. 2 ist ebenfalls zu erkennen, daß die Werkzeughalterung oder der Spindelkopf 33 auf dem Spindelkopfschlitten 31 montiert ist und von einem Elektromo ι <>r 3k angetrieben wird, wobei die gesamte Mechanik in der üblichen Weise auf einer Halterung 32 montiert ist.
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Zu dom rait Fig. 3 dargestellten Hydrauliksystem der Schleifmaschine gehören die nachstehend angeführten Hydraulik-Antriebszylinder, die ihrerseits wiederum in einer mehr oder minder konventionellen Weise von den ihnen zugeordneten Ventilen gesteuert und geregelt werden;- Der Hydraulikzylinder "KLEMMEN" 35, der die Werkstückseinspannvorrichtung für das (mit Fig. 6 dargestellte) Werkstück ^3 betätigt und antreibt, wird über ein Magnetventil 37 gesteuert und geregelt. Das Magnetventil 39 steuert und regelt den Hydraulikmotor 38, der eine Oszillatorvorrichtung oder eine Schwingantriebsvorrichtung antreibt. Von dem Hydraulikmotor k2 angetrieben wird die (mit Fig. 6 wiedergegebene) Schleifscheiben-Abziehvorrichtung, die normalerweise an dem (nicht dargestellten) Schlitten für die WerkstUckshalterung montiert und angebracht ist. Von dem Hydraulikzylinder "ABZIEHVORRICHTUNG" kk wird die Schleifscheiben-Abziehvorrichtung durch eine Aufwärts- und Abwärtsbewegung von der betriebswirksamen Position aus in eine betriebswirksame, oder auch umgekehrt, gefahren. Das Arbeiten dieses Hydraulikzylinders kk, desgleichen auch das Einschalten und Inbetriebnahmen des Hydraulikmotors "ABZIEHVORRICHTUNG" kl, wird über das Magnetventil k$ gesteuert und geregelt. Der Hydraulikzylinder "ZURÜCKZIEHEN" k6, der dann, wenn es erforderlich ist, den Meßfühler k7 aus dem Werkstück herauszieht, wird in seiner Arbeitsweise über das Magnetventil k8 gesteuert und geregelt. Der Hydraulikzylinder "TISCHANTRTJEB" k9 ist in die (mit dieser
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Ansicht nicht dargestellte) erste Stange derart eingebaut, daß von ihm diese Stange (zusammen mit dem Werzeughalterungsschlitten oder Spindelkopfschlitten 31) entlang der Achse A-A dieser Zugstange verfahren und bewegt wird. Dieser Zylinder ^l wird über das Magnetventil 51 gesteuert uni geregelt. Ein Hydraulikzylinder "BESCHICKUNGSARM" 52 und ein Hydraulikzylinder "RUTSCHE/SCHURRE", die zu dem (mit Fig. 1 wiedergegebenen) Werkstückseinspannsystem 15 gehören,
LO arbeiten in konventioneller Weise so, daß von ilinen das Werkstück in den Bearbeituntsbereich geführt und auch wieder aus dem Bearbeitungsbereich entfernt wird. Diese beiden zuletzt angeführten Hydraulikzylinder werden über das Magnetventil 5** gesteuert und geregelt.
.5 Durch die von einem Motor 56 angetriebene Hydraulikpumpe 55 wird dem Hydrauliksystem für die meisten Hydraulikzylinder die Hydrauliflüssigkeit zugeführt. Zum Lösen des eingespannten Werkstückes ist der Zylinder "KLEMMEN" 35 an einen separaten Druckluftan-
Ό Schluß angeschlossen. Mit diesem Zylinder ebenfalls verbunden ist ein Niederdruckanschluß der für den Zweck der Schmierung vorgesehenen Ölnebelschmierung.
Fig„ U läßt erkennen, daß das Hauptsteuerungs- und Regelungssystem 13 aus einer Vielzahl an gedruckten Schaltungen oder Schaltkarten 57 besteht, die in Vertikallage in dem Steuerungsgehäuse 58 eingesetzt und montiert sind. Diese gedruckten Schaltungen, Schaltkarten oder Steckkarten stehen mit den flexiblen Kabelbändern 59 und 6l in Verbindung, die ihrerseits wiederum auf eine Tür 62 geführt sind, welche an
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einer Seite dos Gehäuses 5& in Scharnieren gelagert ist. In (lies«; Tiir 62 sind die mit Fig. 1 daraus teilten Anzeigegeräte üin(;obuut.
Fig. 6 zoi(;t in sehr allgemeiner Weise die wechselseitigen Zuordnungen und Beziehungen, die dann goguben sind, wenn das Werkstück Ό mit einer von Spindelkopf oder von der Werkzeughalterung 33 gehaltenen Schleifscheibe 63 geschliffen wird„ Dargestellt ist aber auch iie Zuordnung und die Beziehung der Schleifscheibe zur Schleifscheiben-Abziehvorrichtung ^2., Ebenfalls ganz klar herausgestellt ist der sogenannte "Abzieh liamant-Abstand" , d.h., der Abstand zur betriebswirksamen oder einwirkenden Linie der Abziehvorrichtung, und zwar zwischen der Oberflache der Diamantrolle Ch und der Oberfläche 65 des zu schleifenden Werkstückes Ό· Bei der Oberfläche 63, die durch den SchleifVorgang bearbeitet worden soll, handelt es sicli um eine Rotationsfläche oder Drehflache, die in der Zeichnung als zylindrisch wiedergegeben ist. Wenn die dargestellte Schleifscheiben-Abziehvorrichtung aus Gründen der Beschreibung so ausgeführt ist als habe sie eine Diamantrolle 6Ut die von dem (mit Fig» 3 wiedergegeben«!!) Hydraulikmotor ^l angetrieben wird, so sollte doch auch klar sein, lali das Abziehen der Schleifscheibe auch unter Verwendung eines Einspitzendiamanten durchgefühlt werden kann., In jedem Fall kann die Schleifscheiben-Abziehvorrichtung h2 von dem Hydraulikzylinder 11ABZIEHVORFiICHTUNG" aus der betriebswirksamen Position in eine betriebsunwirksame Position oder aber aus der betriebsunwirk-
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samen Position in die betriebswirksame Position gufaliren worden. Die Schleifscheibe wird zwar im Hinblick auf den Abziohdiamanten und im Hinblick auf das Werkstück von dor mit Figv 2 wiedergegebonon Mechanik bewegt und verfaliren, doch die eigentliche Vorschubsbewegung/Zustellbewegung wird durch den Schrittschaltmotor 22 v.erbeigeführt, der seinerseits wiederum von dem Hauptsteuerungs- und Regelungssystem 13 aus gesteuert und geregelt wirdo Dieses Hauptsteuerungs- und Regelungssystem 13 besteht zu einem großen Teil aus solchen Logikschaltungen oder Logikschaltkreisen, wie sie in dem am 25. Februar 1975 Robillard erteilten U.S.-Patent Nr, 3.867.79'* dargestellt und baschrieben worden sind ^, Auf dieses Patent wird im Zusammenhang mit Details Bezug genommen.
An der mit diesem zuletzt genannten Patent beschriebenen Schaltung sind einige Erweiterungen und Veränderungen vorgenommen worden, und diese Erweiterungen und Veranderung sind Gegenstand dieser Erfindung.
Mit Fig. 9 bis Fig. 17 sind nun die verschiedensten Aspekte der Schaltung dargestellt, was für die Beschreibung und die Darstellung dieser Erfindung hilfreich sein wird. Weil die gesamte Schaltung nicht auf einem Blatt wiedergegeben werden kann, sind geeignete Hinweiszahlen oder Hinweisbezeichnungen gewählt worden, die die Verbindung der elektrischen Leitungen von einer Darstellung der Zeichnung zur anderen verdeutlichen.
Zu der mit Fig. 7 wiedergegebenen Schaltung gehört:- ein ABZIEHABSTAND-Zähler 66 mit einer ADDITIONS-Spule
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und mit einer SUBTRAKTIONS-Spule 68„ Auf (lon Eingang dieser Schaltung geführt sinrl eine Leitung 69 VORSCHUBSART und eine Leitung 71 VORSCHUBSRÜCKSTELLUNG. Bei dem Zähler 66 ABZIEHABSTAND handelt es sich um ein elektromochanisches Dreiziffern-Zweirichtungszählwerk mit elektrischer Anzeige einer jeden Ziffer. Die Spulen 67 und 68 erhalten die ihnen zugeordneten Schalt impulse von der (mit Fig.8 dargestellten) TREliiER-Schaltung 72 aus aufgeschaltet. Eine AUSGANGSSIGNAL-Leitung 73 und eine AUS-GANGSSIGNAL-Leitung 7*4 ist jeweils auf die entsprechende Leitung der mit Fig. 9 wiedergegebenon Schaltung geführt. Die Signalleitungen 75 und 76, die vom Zähler ABZIEHABSTAND 66 ausgehen, sind jeweils auf die entsprechenden Leitungen der mit Fig. 8 dargestellten Schaltung, d.h. auf die TREIBER-Schaltung 72 geführt. Die Leitungen 75 his 89 stehen jeweils mit den entsprechenden Leitungen der Schaltung nach Fig. 8 in Verbindung; diese Leitungen sind mit den gleichen Hinweiszahlen gekennzeichnet.
Auf den Eingang der mit Fig. 8 wiedergegebenen Schaltung geführt sind die Leitung 9I für das Signal ABZIEHABSTAND GROSSER, die Leitung 92 für das Signal ABZIEHABSTAND KLEINER, die I<itung 93 für das Signal ABZIEHABSTAND EINGESTELLT und die Leitung 9k ABZIEHABSTAND AUTOMATISCH. Mit diesen Signalen wird die TREIBER-Schaltung 72 angesteuert, desgleichen über die Leitungen 75, 76 und 70 auch der Zähler 66 ABZIEHABSTAND. Auf den Eingang der mit Fig.8 wiedergegebenen Schaltung sind ebenfalls geführt:-
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eine Leitung 95 VORSCHUBSRÜCKSTELLUNG, eine Leitung 96 VORSCHUBSZÄHLER O und eine Leitung 97 VORSCHUBS-ART, eine Leitung 98 START ZEITSCHALTER, eine Leitung 99 VORSCHUBSART EINGESTELLT, eine Leitung 100 INDEX AUS, eine Leitung 101 INDEX EIN, eine Leitung 102 INDEX-EINSTELLIMPULS sowie eine Leitung 103 ABZIEHDIAMANT-EINSTELLIMPULS. Wie bereits zuvor erwähnt worden ist, sind die Leitungen 70 sowie die Leitungen 75 und 76 und die Leitungen 75 bis 89 auf die mit Fig. 7 dargestellte Schaltung geführt. Zu der mit Fig. 8 wiedergegebenen Schaltung gehören auch noch die gedruckte Schaltung IMPULSGENERATORZEITSCHALTUNG, die mit der allgemeinen Hinweiszahl ΙΟ** gekennzeichnet ist, und die Leitung IO5 für das Signal DIAMANT ABGENUTZT. Zu den Ausgangsleitungen dieser Schaltung gehören:- eine Leitung IO6 für das Signal "EINSTELLUNG 800", eine Leitung 107 für das Signal "EINSTELLUNG 400" , eine Leitung IO8 für das Signal "EINSTELLUNG 200", eine Leitung 109 für das Signal "EINSTELLUNG 100", eine Leitung 110 für das Signal "EINSTELLUNG 80", eine Leitung 111 für das Signal "EINSTELLUNG kO", eine Leitung 112 für das Signal "EINSTELLUNG 20", eine Leitung 113 für das Signal "EINSTELLUNG 10", eine Leitung 114 für,das
!5 Signal »INDEXIERUNG AUS", eine Leitung 115 für das Signal "EINSTELLUNG 1" sowie eine Leitung für die "HAUPTRÜCKSTELLUNG1·, die mit der allgemeinen Hinweiszahl 116 gekennzeichnet ist.
Bei den Leitungen, die auf den Eingang der mit Fig.9 dargestellten Schaltung geführt sind, handelt es sich
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die Leitung 73 für das Signal " Li>DEXIERUNG AUS" und Ui.. die Leitung Tk für das Signal "1NDEXIERUN(; EIN". Die zu :1er mit Fig., 9 darges teil ton Schaltung gehörende Stromversorgungseinheit 117 von zweimal 15 Volt ist auf «lie Spannungsstabilisierungsschaltung 118 geführt. Zur Schaltung gehoren:- ein Potentiometer 119 "ANTRIEH", ein Potentiometer 12O "NEUE SCHLEIFSC1IEIÜE", ein Potentio.neter 121 "SCHLEIFSCHEIBEN-ABMESSUNG" und Potentiometer "SCHLEIFSCHEIBEN-VERSCHLEISS". Ebenfalls dieser Schaltung zugeordnet ist eine Digitalanzeige mit einem MeUinstrument 122. Das Ausgangssignal des Potentiometers 119 wird von dem Verstärker 123 übernommen. Die Ausgänge der Potentiometer 120, 121 und 122 sowie der Ausgang oder das Ausgangssignal des Verstärkers 123 werden den Komparatorschaltungen 124 bis 128 aufgeschaltet, deren Ausgangssignale wiederum entsprechend der dafür zutreffenden Beschreibungen anderen Teilen der Schaltung zugeführt werden. Die Leitung 73 "INDEXIERUNG AUS" ist schaltungsmäßig mit einer Meldelampe 129 "RÜCKSTELLUNG VON VORSCHUB UM) INDEXIERUNG" verbunden, Dieser schaltung ebenfalls zugeordnet sind:- eine Meldelampe 130 "INDEXIERUN EIN" auf die die Leitung 7** "INDEXIERUN EIN" geführt ist; eine Meldelampe "ZWEITE ABMESSUNG/LETZTE MESSUNG", eine Meldelampe 132 "ERSTE ABMESSUNG/FRÜHE MESSUNG" suwie eine Meldelampe 133 "FREIGABE MESSFÜHLER". Die Komparator-Schaltung 125 steht mit der Meldelampe 134 "ZEN-TRIERUNG EINGESTELLT" in Verbindung. Der Komparator
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ist mit der Meldelampe 136 11AHMESSUNG DER SCHLEIFSCHEIBE" verbunden, während die Kompurator-Schaltung 127 auf die Meldelampe 137 "SCHLElFSCHEIüE AH-GENUTZT/VERSCHLISSEN" geführt ist.
Der zur Schaltung nach Figo 10 gehörende Satz von Eingangsleitungen, zu denen die Leitungen 9H bis IO3 zuzurechnen sind, ist mit den entsprechenden Leitungen der Schaltung nach Figo 8 verbunden. Zu der mit Fig„ 10 wiedergegebenen Schaltung gehören:- eine Leitung I38 "KOMPENSATION EIN", eine Leitung 139 "GROBKOMPENSATION", eine Leitung l'tO "KOMPENSATION (VORSCHUBSRICHTUNG)" sowie eine Leitung l4l "ZURÜCKZIEHEN". Auf den Eingang dieser mit Fig. dargestellten Schaltung sind ebenfalls geführt:- eine Leitung 1^2 "ZUSATZRÜCKZUG", eine Leitung 1^3 "ZURÜCKZIEHEN", eine Leitung ikh "VORSCHUB EINGESTELLT", eine Leitung 1^5 "VORSCHUBSAUTOMATIK",eine Leitung Ik6 "VORSCHUBSGESCHWINTDIGKEIT BEIM GROBSCHLEIFEN11, eine Leitung 1**7 "VORSCHUBSGESCHWINDIG-KEIT BEIM FEkTIGSCHLEIFEN" sowie eine Leitung l48 "VORSCHUBSGESCHWINDIGKEIT ZUR ELIMINIERUNG DES ABZIEHDIAMANTEN-ABSTANDES". Ebenfalls auf diose Schaltung geführt sind:- eine Leitung 1^9 "SIGNAL FÜR KOMPENSATION EIN" und eine Leitung I50 "VOR-SCHUBSGESCHWINDIGKEIT". Die Leitungen I50 bis l6k stehen mit den entsprechend gekennzeichneten Leitungen der mit Fig. 11 wiedergegebenen Schaltung in Verbindung. Auch die Leitung 165 ist auf eine entsprechend gekennzeichnete Leitung der Schaltung nach Fig. 11 geführt. Der mit Fig. 10 dargestellten
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Schaltung zugeordnet sind die Magnetspulen der Relais 3RR, 4RR, 5RR, 6RR, 7RR und 8RR,
Mit Fig. 11 wird die Zählerschaltung 66 "ABZIEHABSTAND" wieder in einer anderen Einstellung gezeigt.
Zählerschaltung 66 ist auf eine Dreidakaden-Ruckswärtszählerschaltung 166 geführt. Ein Digitalschalter 168 "VORSCHÜBSGESCHWINDIGKEIT GROBSCHLEIFEN" und ein Digitalschalter 169 "VORSCHUBSGESCHWINDIGKEIT FERTIGSCHLEIFEN" sind jeweils entsprechend der Darstellung über die Leitung 170 und über die Leitung 171 auf die Zählerschaltung oder auf das Zählwerk geführt. Eine gedruckte Schaltung oder eine Steckkar te 172 ist in Fig. 11 wiedergegeben. Zu dieser gedruckten Schaltung oder Steckkarte gehören:- die Funktion "HAUPTSTEUERUNG" und die Schaltungsgruppe "KOMPENSATION UND ZURÜCKZIEHEN". Die Leitungen I50 bis 165 sind von der mit Fig. 10 wiedergegebenen Schaltung aus auf die mit Fig. 11 dargestellte Schal tung geführt. Die Leitung 150a ist mit der Zählerschaltung 66 "ABZIEHABSTAND" verbunden. Die Leitung 161 ist auf den als Rändelscheibe ausgeführten Schal ter 173 "GROBKOMPENSATION" geführt. Die Leitung steht mit dem als Rändelrad ausgeführten Schalter nk "STANDARDKOMPENSATION" in verbindung, wohingegen die Leitung 154 mit dem als Rändelrad ausgeführten Schalter 175 "ZURÜCKZIEHEN" verbunden ist. Die im oberen Teil der Zeichnung wiedergegebenen Leitungen IO6 bis 113 sowie die Leitung 115 sind auf entsprechend gekennzeichnete Leitungen der mit Fig. 8 dargestellten Schaltung geführt. Dem Ausgang der mit
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Figo 11 wiedergegebenen Schaltung sind zugeordnet:- eine Leitung I76 "MANUELSTEUERUNG "AUS", eine Leitung I77 "BEFEHL RÜCKSTELLUNG DES VORSCHUBES", eine Leitung I78 "VORSCHUBSBEFEHL", eine Leitung 179 "ZEITSCHALTER START", eine Leitung ISO "RÜCKSTELLUNG INDEXZÄHLER" und eine Leitung l8l "STEUERTAKTIMPULS Nr. 4"o Die von dieser Schaltung ausgehenden Leitungen I83 bis I89 sind mit den entsprechend gekennzeichneten Leitungen der mit Fig. 12 wiedergegebenen Schaltung verbunden, desgleichen ist ebenfalls eine Leitung I90 von der mit Fig. 11 dargestellten Schaltung auf die Schaltung nach Fig. 12 geführt. Zu der Schaltung nach Fig. 11 gehört weiterhin auch noch eine Zeitschaltung 182 "SICHERHEIT".
Fig. 12 zeigt nun den Schrittschaltmotor 11 und die diesem Schrittschaltmotor zugeordneten Schaltungselemente. Eine als gedruckte Schaltung ausgeführte "TREIBERSTUFE" I9I ist in Vorwärtsrichtung mit dem Schrittschaltmotor 22 verbunden und in Rückwärtsrichtung mit einer als "IMPULS-SCHALTSCHRITT-UMSETZER" augeführten gedruckten Schaltung 192. Dem Eingang der mit Fig. 12 dargestellten Schaltung aufgeschaltet sind:- eine Leitung Ho "HAUPTRÜCKSTELLUNG',· die aus der mit Fig. 8 wiedergegebenen Schaltung kommt, und die Leitungen 183 bis 19O aus der mit Fig. 11 wiedergegebenen Schaltung. Ebenfalls auf den Eingang der Schaltung geführt sind:- eine Leitung 193 "VORSCHUBSBEGRENZUNG", eine Leitung 194 "RÜCKZUGSBEGRENZUNG" und eine Leitung 195 "BETRIEB
)0 MIT 200 SCHALTSCHRITTEN JE UMDREHUNG". Dem Ausgang
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der mit Figo 12 dargestellten Schaltung sind zugeordnet:- eine Leitung 196 "STEUERTAKTIMPULS Nr. 2", eine Leitung 197 "SPERRUNG INDEXTAKT" sowie eine Leitung 198 "HAUPTRÜCKSTELLUNG"„
Mit Fig. 13 ist eine Zeitgeberschaltung 199 "HAUPTRÜCKSTELLUNG" dargestellt. Auf den Eingang dieser Schaltung sind geführt:- eine Leitung 200 "GROBAB-MESSUNGS-ÜBERSTEUERUNG" und eine Leitung 201 "FER-TIGABMESSUNGS-ÜBERSTEUERUNG'O Von der mit Fig. 8 wiedergegebenen Schaltung aus sind auf diese Schaltung geführt:- die Leitung 95 "VORSCHUBSRÜCKSTELLUNG", die Leitung 96 "VORSCHUBSZÄHLWERK 0" und die Leitung 97 "VORSCHUBSART". Mit der Schaltung nach Fig. 10 besteht eine Verbindung über die Leitung 149 "VORSCHUBSIMPULS "EIN" und über die Leitung 150 "VORSCHUBSGESCHWINDIGKEIT". Von der Schaltung nach Fig. 11 aus zugeführt sind:- die Leitung I76 "MANUELSTEUERUNG "AUS", die Leitung 177 "BEFEHL VORSCHUBSRÜCKSTELLUNG", die Leitung I78 "VORSCHUBSBEFEHL",
die Leitung 179 "ZEITGEBERSCHALTUNG START", die Leitung-^NDEXZÄHLER-RÜCKSTELLUNU" und die Leitung l8l "STEUERTAKTIMPULS Nr. 4".
Vom Ausgang der mit Fig. 13 dargestellten Schaltung aus sind die Leitungen 202 bis 208 sowie 211 bis 215 auf den Eingang der mit Fig. l4 wiedergegebenen Schaltung geführt. Die dem Ausgang der mit Fig. 13 dargestellten Schaltung zugeordneten Leitungen 2l6, 217 und 218 sind mit den entsprechend gekennzeichneten Leitungen der mit Fig. I5 wiedergegebenen Schaltung verbunden.
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Zu der mit Fig» l4 wiedergegebenen Schaltung gehören das als gedruckte Schaltung ausgeführte "DREIDEKADEN-VORWÄRTS-RÜCKWÄRTS-ZÄHLWERK" 219 und die als gedruckte Schaltung ausgeführte "DREIDEKADEN-KOMPARATORSCHAL-TUNG" 220. Auf den Eingang dieser Schaltung geführt sind:- eine Leitung 221 "DIVISION DURCH 2 AUS" und eine Leitung 222 "SPEICHER-RÜCKSTELLUNG". Wie bereits zuvor erwähnt worden ist, sind die Leitungen 202 bis 208 sowie die Leitungen 211 bis 215 aus der mit Fig* 13 dargestellten Schaltung auf die mit Fig„ Ik wiedergegebene Schaltung geführt. Die Schaltung nach Fig.,1'* und die Schaltung nach Fig. 1.5 sind über die Leitungen 223 bis 2^1 miteinander verbunden.
Zu der mit Fig. 15 dargestellten Schaltung gehört eine als gedruckte Schaltung ausgeführte "HAUPTSTEUERUNG" 238 mit einer Schaltungsgruppe "VORSCHUB". Zu dieser Schaltung gehören aber auch noch ein als Rändelrad ausgeführter Schalter 239 "ZWEITE ABMESSUNG/ LETZTE MESSUNG", ein als Rändelrad ausgeführter Schalter 240 "ERSTE ABMESSUNG/FRÜHE MESSUNG", ein als Rändelscheibe ausgeführter Schalter 2^1 "MESSFÜHLER-FREIGABE" und eine Digitalanzeigevorrichtung 242» Auf den Eingang der mit Fig. 15 dargestellten Schaltung sind die Leitungen 216, 217, 218 sowie die Leitungen 223 bis 2^1 aus der mit Fig. 13 wiedergegebenen Schaltung geführt. Ebenfalls auf diese Schaltung geführt ist die Leitung 114 "INDEX AUS" geführt, die aus der mit Fig. 8 dargestellten Schaltung kommt. Die Schaltung nach Fig. 12 steht mit der Schaltung nach Fig„ 15 in Verbindung, und zwar über:- die Leitung 1^6 "STEUER-
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TAKT Nr„2", die Leitung 197 "INDEXTAKT-BLOCKIERUNG" und die Leitung 18 "HAUPTRÜCKSTELLUNG". Aus der mit Fig. 15 dargestellten Schaltung gehen ab:- die Leitung 2^3 "VORSCHUBSZÄHLER NULL", die "VORSCHUBS-UND INDEX-RÜCKSTELLUNGS"-Leitungeii 2kk, 2^5 und 2k6, die Leitungen 2kl, 2kS und 2*»9 "ZWEITE ABMESSUNG/ SPÄTE MESSUNG", die Leitungen 250, 251 und 252 "ERSTE ABMESSUNG/FRÜHE MESSUNG" sowie die Leitungen 253, 254 und 255 "MESSFÜHLER-FREIGABE". Zu der mit Fig. 15 dargestellten Schaltung gehören auch noch die Magnetspulen der Relais 9RR, lORR, HRR, 12RR und 13RR.
Fig. l6 zeigt nun eine als gedruckte Schaltung oder als Steckkarte ausgeführte "IMPULS-ZEITGEBERS 'HALTUNG" 256. Zu dieser Schaltung gehören die Reed-Relais oder Schutzrohrrelais IRR, 2RR, 3RR und iiRR, desgleichen aber auch ein Spannungs-Frequenz-Umsetzer 257·
Das Schaltbild für die vorerwähnte gedruckte Schaltung oder vorerwähnte Steckkarte ist mit Fig. I7 dargestellt. Zu dieser Schaltung gehört ein dualer Schaltverstärker oder Operationsverstärker 258, der dann, wenn die Spannung an einer Eingangsverbindung, (der Verbindung R-Il und R-I9) einen voreingestellten SoIJ wert überschreitet, den Ausgangsimpuls aus dem Spannungs-Frequenz-Umsetzer 257 kurzschließt und die Taktsteuerung ausschaltet.
Nun ist die Schleifmaschine 10 von der Konstruktion her derart ausgelegt und ausgeführt, dai3 sie an einem Werkstück Ό eine Drehfläche oder Rotationsfläche erzeugt und herstellt. Auf dem zu dieser Maschine
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gehörenden Maschinonuntergestell odor Maschineribe11 32 montiert sind eine Werkstückshaltorung kj, in die das Werkstück kj eingespannt wird, und eine Werkzeughalterung oder ein Spindelkopf 33, von der/dorn die Schleifscheibe 63 gehalten wird. Die Werkstückshalterung und dei· Spindelkopf sind derart auf dem Maschinenuntergestell oder dem Maschinenbett montiert, dai3 sie entlang und quer zur Achse der Rotationsfläche oder Drehfläche 65 verfahren werden können „ D« r Quervorschub wird von einem Schrittschaltmotor 22 im Ansprechen auf die elektrischen Impulse herbeigeführt, die dem Schrittschaltmotor von der als gedruckte Schaltung oder ajs Steckkarte ausgeführten Treiberstufe 191 aus aufgeschaltet werden, Ein als Taktgeber I67 ausgeführter Impulsgenerator steht derart mit dem Schrittschaltmotor 22 in Verbindung, daß von ihm über den Impuls-Schaltschritt-Umsetzer 192, der als gedruckte Schaltung oder als Schaltkarte ausgeführt ist, dem Schrittschaltmotor 22 die vorerwähn-
Ϊ0 ten elektrischen Impulse zugeführt und aufgeschaltet werden. Die mit dem als Taktgeber ausgeführten "IM-PULSGEM.IiATOR" I67 verbundenen Widerstandseinheiten 168 und 169 steuern und regeln die Frequenz der Impulse. Den Wahlschaltern oder Digitalschaltern.I68 und 169 ist jeweils eine Einstellvorrichtung zugeordnet, die schrittweise weiterschaltet und dabei auch entsprechend gleiche Widerstandsstufen auf den Impulsgenerator oder den Taktgeber 167 schaltet. Diese Widerstandsstufen veranlassen, daß die von der Taktgeberschaltung ausgehenden Impulse auch eine entsprechend
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abgestufte Frequenz oder eine Frequenz mit einem entsprechenden Wert haben. Bei den Operationsverstärker/ Schaltverstärker 258 (nach Fig. 17) handelt es sich um eine Schaltung die darm, wenn es zufällig zu einem offenen Stromkreis in den Widerstandseinheit en kommt, die Impulsfrequenz auf "Null" abfallen läßt und dadurch ein "Durchgehen" der Maschine verhindert. Eine Schaltung sorgt dafür, daß für die Steuerung und Regelung des Schrittschaltmotors 22 das Verhältnis zwisehen der Widerstandsgröße der miteinander verbundenen Widerstandseinheiten 168 und 169 und der von der Impulsgeneratorschaltung oder der Taktgeberschaltung abgegebenen Impulsen und deren Frequenzen ein direkt proportionales Verhältnis gegeben ist. Bei den Widerstandeseinheiten I68 und I69 handelt es sich um handelsübliche und als Rändelscheiben ausgeführte Digitalsclialter, denen mehrere feste Widerstände zugeordnet s ind.
Es ist klar, daß eine Schleifscheiben-Abziehvorrichtung k2 mit einem Abziehelement 68 vorgesehen ist, das an einem Teil der Schleifmaschine befestigt ist, welches nicht der Quervorschubsbewegung im Hinblick auf die Werkstückshalterung und das Werkstück k3 unterliegt. Vorhanden ist auch eine Vorrichtung oder Schaltung, die entsprechend der einwirkenden Oberfläche der Abziehvorrichtung und deren Position ein Signal erzeugt. Diese Vorrichtung oder Schaltung besteht aus dem Meßfühler Uj und der Meßmechanik und hat festzustellen, ob das Werkstück vor oder nach einer vorgegebenen Sollzeit auf FERTIGMASS bearbeitet
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worden is ι . Die Signale, die sich auf diesen Tatbestand beziehen, werden zur Ansteuerung und Betätigung des Zählwerkes 66 "ABZIEHABSTAND" auf die (in Fig. 8 wiedergegebenen) Leitungen 91 und 92 übertragen. Von einer aus dem Zählwerk 168 bestehenden Vorrichtung/Schaltung wird zur Herbeiführung einer über den ursprünglichen "ABZIEHDIAMANT-ABSTAND" führenden Vorschubsbewegung zwischen dem Werkstück und der Schleifscheibe eine bestimmte und ausgewählte Anzahl von Impulsen auf den Schrittschaltmotor 22 geschaltet, wohingegen von dem "ABZIEHABSTAND"-Zählwerk 66 das über die Leitungen 91 und 92 zugeführte Signal in eine Impulsfolge umgesetzt wird, die dann algebraisch zu der bestimmten und für den ursprünglichen Abziehdiamantabstand derart addiert werden, daß die abgezogene Fläche der Schleifscheibe 63 naoJi der Durchführung des Schleifscheiben-Abziehvorganges im Hinblick auf das Werkstück k"} immer zum gleichen Punkt gefahren wird. Bei der Vorrichtung, die das Signal erzeugt, handelt es sich um den Meßfühler kj, der die Fläche 65 des Werkstückes 43 während des SchleifVorganges mißt, und ganz besonders während des FertigschleifVorganges. Das Zählwerk I66, das dem Vorschubssystem während des Schleifvorganges eine bestimmte Anzahl von Impulsen aufschaltet, ist ein elektromechanisches Zweirichtungs-Dreiziffernzählwerk mit elektrischer Anzeige einer jeden Ziffer/Zahl. Mit diesem Zählwerk verbunden ist eine Diodenschaltung, die die Dreiziffernanzeige des Zählwerkes 166 in eine binärdazimalkodierte Dreiziffernanzeiger um-
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zusetzen hat. Ein Signal "ABZIEHDIAMANT VERSCHLISSEN" wird dann erzeugt, wenn das Resultat der algebraischen Addition kleiner ausfällt als ein vorgegebener Sollwert, wobei dann die Meldelampe 137 "SCHLEIFSCHEIBE ABGENUTZT" aufleuchtet und die Maschine abgeschaltet wirdo
Anhand der bisher gegebenen Beschreibung ist nun die Funktion und die Arbeitsweise der Schleifmaschine leicht zu verstehen. Die Relativbewegung der Schleifscheibe 63 im Hinblick auf das Werkstück 43 und auf die Fläche 65» die durch Schleifen bearbeitet werden soll, kommt bei dieser Erfindung alleine durch das Verfahren der Werkzeughalterung oder des Spindelkopfes 33 zustande, während die Werkstückshalterung 43, in der das Werkstück 43 eingespannt ist, in einer stationären Position festgehalten wird. Während der Spinde!kopfbewegung wird der Spindelkopfschlitten (in der mit Fig. 2 dargestellten Weise) entlang der ersten Stange 25 gleitend verfahren und dabei von dem mit Fig. 3 wiedergegebenen TISCHANTRIEBS -ZyI Inder 49 und dem Hydraulikmotor 38 für die Oszillatorvorrichtung oder Schwingantriebsvorrichtung angetrieben« Sobald der Maschinenführer die Schleifmaschine einschaltet, wird auch der Spinde1-kopfmotor 34, der dann in der üblichen Weise die Schleifscheibe 63 in Umdrehung versetzt, eingeschaltet und in Betrieb genommen. Zu Beginn des Schleifvorganges befindet sich die Schleifscheiben-Abziehvorrichtung 42 in der normalerweise"hochgefahrenen" und betriebsunwirksamen Positionen und wird dann,
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wenn es erforderlich sein sollte, von dem Hydraulikzylinder kh in die untere uai betriebswirksame Position gebracht. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist die eigentliche Schleifscheiben-Abziehvorrichtung als eine n:it Diamanten besetzte Schleifscheiben-Abziehrolle 6h ausgeführt, die von dem Hydraulikmotor ^l "ABZIEHEN" in der üblichen Weise angetrieben und in Umdrehung versetzt wird. Das Einspannen des Werkstückes erfolgt über die zur Werkstückszuführungs-und Einspannraechanik 15 gehörenden Hydraulikzylinder 52 "WERKSTÜCKEINSPANNARM11 und 53 "RUTSCHE". Vom Maschinenführer werden die Digitalschalter und die anderen Eins teilvorrichtungen, die auf der Frontfläche der Tür 62 - diese Tür ist ein Teil des Hauptsteuerungs-und Regelungssystemes 13 - angebracht sind, eingestellt. Die Quervorschubsbewegung zwischen der Schleifscheibe 63 und dem Werkstück k3» desgleichen aber auch im Hinblick auf die Schleifscheiben-Abziehvorrichtung k2, wird durch das Aufschalten von negativen Impulsen und positiven Impulsen auf den Schrittschaltmotor 22 derart durchgeführt, daß dieser Schrittschaltmotor 22 die zweite Stange 26 entlang der mit Fig. 2 wiedergegebenen Linie C-C aufwärts und abwärts bewegt. Die-
'■5 ser Bewegungsablauf verursacht dann seinerseits wiederum eine Schwenkbewegung von Spindelkopf 33 und Schleifscheibe 63 über einen flachen Bogen, so daß sich dieser Bewegungsablauf eigentlich als eine im wesentlichen horizontal verlaufende Bewegung darstellt.
Die Funktion und Arbeitsweise für einen Schlelfvorgang
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soll nachstehend nun anhand von Fig. 5 erläutert und beschrieben werden,, Der Schleifvorgang beginnt am Punkt A, zu diesem Zeitpunkt befinden sich der Spindelkopfschlitten 31 und der Spindelkopf 33 in der Position ganz rechts, d.h. in einer dem Werkstück k3 fernen Position. Die Werkzeughalterung oder der Spindelkopf wird nun in Längsrichtung nach innen gefahren und befindet sich dann, wenn ein neues Werkstück eingespannt worden ist, in der Position D. In der Position C wird der Längsvorschub abgeschaltet, werden weiterhin dem Schrittschaltmotor 22 Impulse aufgeschaltet, damit dieser Schrittschaltmotor 22 den Spindelkopf zur Rückseite der Maschine und zur Oberfläche 65 des zu schleifenden Werkstückes verfährt, wobei bis zum Erreichen der Position D dieser Vorschub mit einer sehr hohen Vorschubsgeschwindigkeit durchgeführt wird. Nunmehr bewegt sich die Schleifscheibe mit einer langsameren Vorschubsgeschwindigkeit zum Werkstück hin, wobei der dem Spinielantriebsmotor zugeführte Strom mit einem üblichen Meßinstrument gemessen wird. Der Kontakt zwischen der Schleifscheibe und der Oberfläche 65 des Werkstückes steigt die Stromstärke im Spindelmotor plötzlich an, wobei über das vorerwähnte Meßinstrument in bekannter Weise eine Umschaltung der Vorschubsgeschwindigkeit auf einen kleineren Wert herbeigeführt wird. In diesem Falle wird für den Grobvorschub eine Vorschubsgeschwindigkeit gewählt, bei der die Impulse dem Schrittschaltmotor 22 mit einer gegenüber den Vorschubsbewegungen zwi-
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sehen den Punkten C und D sowie zwischen den Punkten D und E langsameren Geschwindigkeit aufgeachaltet werden. Mit dieser langsameren Vorschubsgeschwindigkeit wird nun solange geschliffen, bis vorn Moßfühler 47 festgestellt wird, daß - und dies ist in der Position F der Fall - daß die Position "ERSTE ABMESSUNG" erreicht worden ist. Vom Schrittschaltmotor 22, dem nunmehr Impulse mit entgegengesetzter Polarität aufgeschaltet werden, wird die Schleifscheibe im Rahmen einer "RÜCKZUGSBEWEGUNG" mit sehr schneller Vorschubsgeschwindigkeit bis zur Position G zurückgezogen. Durch die Aufschaltung weiterer Impulse wird der Schrittschaltraotor 22 dazu veranlaßt, gegenüber der zu schleifenden Fläche 65 die Schleifscheibe noch weiter nach ν tie zu ziehen, bis daß die Schleifscheibe die Position H erreicht hat. Nunmehr wird, angetrieben vom TISCH-Zyliiider 49, der Tisch oder Schlitten 25 in Längsrichtung verfahren und dann von der Position I aus nach rückwärts in die Position J, und zwar als "KOMPENSATIONSVORSCHUB". Von dieser Position aus werden von dem TISCH-Antriebszylinder der Spindelkopfschlitten und der Spindelkopf wieder nach Inks bewegt, wobei die Schleifscheibe über die Abziehvorrichtung 42 gezo- gen wird, die in der Zwischenzeit von dem Hydraulikzylinder 44 nach unten ihre betriebswirksame Position gebracht worden ist. Die Schleifscheiben-Abziehrolle wird von dem Hydraulikmotor 4l "ABZIEHEN" in der üblichen Weise angetrieben und in Umdrehung versetzt. Wenn die Schleifscheibe über das Abziehelement
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gezogen wird, dann wird zur Erneuerung und zum Schärfen der Schleifscheibenoberfläche von der Oberfläche der Schleifscheibe Material weggenommen.
Der Schleifscheiben-Abziehvorgang ist bei Erreichen der Position K beendet und in der mit K dargestellten Position befindet sich die Schleifscheibe vollständig und in Parallelausrichtung zur Oberfläche 65 des Werkstückes wieder in der Bohrung ios Werkstückes. Das ist der Zeitpunkt, an dem der Schrittschaltmotor 22 durch Aufschaltung der entsprechenden Impulse dazu veranlaßt wird, die Schleif scheibe mit einer hohen Geschwindigkeit an die Fläche des Werkstückes heranzufahren. Die Anzahl der aufzuschaltenden Impulse wird durch die im Zähler 166 durchgeführten Zählung bestimmt und festgelegt, und zwar korrigiert um den Betrag der Zählung, die im Zählwerk 66 "ABZIEHABSTAND" durchgeführt wird. Die Vorschubsbewegung erfolgt bis zur Position M,an der das mit Fig. Ik wiedergegebene Zählwerk 219 die Zählung übernimmt und von dieser Position an für den eigentlichen Schleifanteil des Schleifvorganges die Vorschubsbewegung der Schleifscheibe zum Werkstück hin bestimmt und festlegt. Der Schrittschaltmotor 22 erhält weiterhin schnelle Impulsfolgen aufgeschaltet, was wiederum ein weiteres Vorrücken der Schleifscheibe zur Folge hat, bis daß bei Erreichen der Position N durch den Speicherausgang eine dem Fertigschleifvorschub entsprechende Umschaltung der Impulsgeschwindigkeit herbeigeführt wird. Mit
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Feinvorschub oder FERTIGSCHLEIF-VORSCHUB wird der Schleifscheibenvorschub von Punkt N bis zum Punkt O durchgeführt, an dem mit dem Mei3fühler k"7 gemessen und festgestellt wird, daß due "ZWEITE ABMESSUNG" beim Werkstück erreicht worden ist. Von der Position 0 aus und bis zur Position P wird das eigentliche Schleifen im "Ausfunktverfahren" durchgeführt, bei dem der Schleifscheibenvorschub zum Werstück hin ausschließlich eine Funktion der mechanischen Ausnutzung der Schleifspindeldurchbiegung ist. Nunmehr stellt der Meßfühler ^7 fest, daß das Werkstück auf die "DRITTE ABMESSUNG" und "FERTIGABMES* SUNG" bearbeitet worden ist und veranlaßt, daß dem Schrittschaltmotor 22 Impulse mit entgegengesetzter Polarität aufgeschaltet werden, damit dieser Schrittschaltmotor 22 die Schleifscheibe von der fertigen Werkstücksoberfläche zurückziehen kann« Die Meßmechanik stellt fest und meldet, ob der Punkt P innerhalb der "NORMALMESSUNGSZONE" erreicht worden ist oder ob dieser Punkt P in der "SPÄTMESSUNGSZONE" liegt, wobei durch die jeweilige Lage dieser Position P bestimmt wird, ob auf die Leitungen 91 oder 92 ein Signal übertragen wird, oder ob überhaupt kein Signal aufgeschaltet wird. Wird die Position P innerhalb der "FRÜHMESSUNGSZONE" erreicht, dann bedeutet dies, daß der Abziehdiamant 6k verschlissen und abgenutzt ist, so daß beim Abziehen der Schleifscheibe diese zu stärk abgezogen wird. Um dem entgegenzuwirken, muß der ABZIEHABSTAND größer gemacht werden, und zwar so groß, daß die Schleifscheibe
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die Fertigabmessung zu einem späteren Zeitpunkt erreicht, so daß dann die Position P in den Bereich der NORMALMESSUNGSZONE fällt„Liegt demgegenüber die Position P in der SPÄTIIESSUNGSZONE dann ist dies ein Anzeichen dafür, daß thermische Veränderungen in der Maschine aufgekommen sind, daß weiterhin der Abziehdiamant an der Maschine zu weit vorne angeordnet ist» In einem solchen Fall muß auf die Leitung 92 ein Signal übertragen werden, das im Hinblick auf den Speicherinhalt des ABZIEHABSTANDS-Zählwerkes eine Subtraktion herbeiführt und dadurch die Abweichung von den Normalbedingungen kompensiert werden.
Weil nun von dem ABZIEHDIAMANTEN-ABSTAND bestimmt und festgelegt wird, wann die Positionen oder Punkte D, G und M erreicht werden, ist nun zu erkennen, daß Verschleiß und thermische Veränderungen im Hinblick auf die Anordnung der arbeitenden Fläche der Schleifscheiben-Abziehvorrichtung, dazu führen können, daß auf der einen Seite der in das Werkstück führende schnelle Vorschub (unter Verlust an Maschinenzeit oder Bearbeitungszeit) zu früh verlangsamt wird, oder aber auf der anderen Seite während des SchleifVorganges zu spät verlangsamt wird, was dazu führt, daß die Schleifscheibe mit hoher Vorschubsgeschwindigkeit hart gegen die Fläche des Werkstückes anschlägt.
Diese Erfindung macht es auch möglich, daß die SCHNELLVORSCHUBSGESCHWINDIGKEIT und die ARBEITSVORSCHUBGESCHWINDIGKEIT über die Digitalschalter 168 und und 169 derart eingestellt werden können, daß die
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Frequenz der Impulse, die dom Schrittschaltmotor 22 aufgeschaltet werden, genau der Zahlenanzeige auf dem Digitalschalter entspricht„ Eine Kalibrierung des Digitalschalters ist nicht erforderlich, aber die exakte Anzeige auf dem Digitalschalter kann zur Bestimmung und Festlegung der Frequenz verwendet und herangezogen werden, und zwar deshalb, weil der linearwiderstandsgesteuerte Impulsgenerator oder Taktgeber I67 eine Impulsfrequenz abgibt, die zu den über die Schalter I68 und I69 durchgeführten Einstellung geradlinig und direkt proportional ist. Dies wird alles mit der Schaltung nach Fig„ 17 und mit dem Spannungs-Frequenz-Umsetzer 257 erreicht» Der Operationsverstärker/Schaltverstärker 258 hat die bereits erwähnte Aufgabe, die Maschine dann abzuschalten, wenn in der Einstellschaltung für die Vorschubsgeschwindigkeit, zu der auch die Digitalschalter 168 und 169 gehören, ein offener Stromkreis entsteht.In diesem Zusammenhange sei darauf hingewiesen, daß die Position der Schleifscheibe im Hinblick auf die Punkte M und D immer von dem Hauptsteuerungs-und Regelungssystem 13 angezeigt wird, wobei die Position der Schleifscheibe von der mit Fig. Xk wiedergegebenen Zählerseh.ιItung 219 bestimmt und festgelegt wird. Die Impulse, die für die Teilschritte des Schleifvorganges, die unter den vorerwähnten Punkten (und vor der Werkstücksfläche) liegen, erzeugt werden, werden in das Zählwerk I66 übertragen und stellen den ABZIEHABSTAND dar, wie dies zuvor schon beschrieben worden ist„ Die Bedeu-
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tung dieser Erfindung liegt darin, daß trotz der für die Punkte D und M jeweils gegebenen Lage, der Vorschubszähler 219 an diesem Punkte inmer den Wert Null hat, so daß sich der Maschinenführer nicht mit der inneren Konstruktion der Maschine im Hinblick auf die Kompensation des Diamantenverschleißes und ähnlicher Veränderungen im Hinblick auf die Anordnung und Lage dei Diamantenfläche befassen muß.
Anhand der bisher gegebenen Beschreibung sind die Vorteile, die sich aus dieser Erfindung ergeben, leicht zu verstehen. Mit dieser Erfindung ist es möglich, für die Einstellung dei- V or schubs geschwindigkeit handelsübliche Digitalschalter zu verwenden, wobei gleichzeitig gewährleistet ist, daß durch die Einstellungen eine exakte Vorschubsgeschwindigkeit eingestellt und herbeigeführt wird. Über den Digitalschalter werden diskrete Widerstandsgrößen eingestellt, so daß aus diesem Grunde die Gesamteinstellung von den Einstellungen und Anzeigewerten der Schalter abhängig ist« Es ist deshalb wünschenswert, (mit den bisher bekannten Vorrichtungen aber nicht zu erreichen), daß die Vorschubsgeschwindigkeit genau mit dem eingestellten Wert übereinstimmt.
Anders ausgedrückt:- die Vorschubsgeschwindigkeit wird bei der Schleifmaschine dieser Erfindung über einen Außenwiderstand gesteuert und geregelt, der auf dem Hautpsteuerungs- und Regelungssystem vom Maschinenführer eingestellt werden kann, wobei darüber hinaus die Vorschubsgeschwindigkeit dem ein-
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gestellten Widerstand direkt proportional ist. Bei einer handelsüblichen Version der Schleifmaschine ist die Schaltung derart ausgelegt und ausgeführt worden, daß eine Widerstandsänderung von 10 Ohm eine Frequenzänderung von 1 Hz zur Folge hat. Die Impulsgeneratorschaltung hatte bei einer Widerstandsänderung von 10 Ohm bis 10 000 0hm einen Frequenzbereich von 1 Hz bis 1 000 Hz, Zusammen mit dem ABZIEHABSTANDSJ-Zählersystem ist für die handelsübliehe Version des Erfindungsgegenstandes ein elektroinechanisches Zweirichtungs-Dreiziffernzählwerk mit elektrischer Anzeige einer jeden Ziffer verwendet worden. Diesem Zählwerk war eine Diodenschaltung zur Umwandlung des Zehnleitungen-Dreiziffern-Aus-
L5 gangssignales oder der Zehnleitungen-Dreiziffernanzeige in eine binärkodierte Dreizifferndeziraalanzeige zugeordnet. Zwei weitere gedruckte Schaltungen, die für dieses System notwendig sind, sind in den Steckrahmen der HauptSteuerungen eingesteckt worden. Bei diesen Schaltungen handelt es sich einmal um die gedruckte Schaltung "ABZIEHDIAMANT-INDEXLOGIK" und zum anderen um die gedruckte Schaltung "ZÄHLWERKSTEUERUNG·1. Die Hauptaufgabe des elektromechanischen Zählwerkes ist die Übernahme der Signale und die Kompensation der durch den Abziehdiaraantenverschleiß, durch thermische Einwirkungen und dergleichen mehr verursachten "Verschiebungen und Abweichungen". Diese Signale wurden von einer standardmäßigen Rückführungsschaltung, die zur Festlegung der Verschiebung oder Abweichung ein Signal
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"FRÜHE MESSUNG" oder ein Signal "SPÄTE MESSUNG" verarbeitete, her aufgeschaltet. Bei anderen Maschinenausführungen kann ein dem Meßfühler nachfjeschaltetes System zur Erzeugung des Rückführungssignales verwendet werden.
Darüber hinaus zoigt das Zählwerk auch den Abstand zwischen der Diamant ens pi te und der Oberfläche; des ungeschliffenen Werkstückes an, und zwar als eine aus drei Ziffern bestehende Dezimalanzeige, wobei - auf den Durchmesser bezogen - jede Ziffer einem Wert von 0.0001 Zoll entspricht. Für die kommerziell verwertbare Version der Maschine bedeutet dies, daß durch eine Zähleieinsteilung "100" ein Abstand der Abziehvorrichtung von 0.010 Zoll auf den Durchmesser (tatsächlich von 0.005 Zoll) angezeigt wird. Das Ausgangssignal dieses Zählwerkes wird in der gleichen Weise verarbeitet, wie dies bei dem Ausgangssignal der Rändelschalter der Fall ist. Mit diesem Ausgangssignal wird ein Zahlenwert in einen Rückwärtszähler eingegeben, wobei dann gleichzeitig der Vorschubsweg der Schleifsoheibe zum Werkstück hin und vom Werkstück weg festgelegt und ausgezählt wird. Mit dem Einsetzen des Schieifvorganges wird die Schleifscheibe durch Aufschaltung von Impulsen, deren Zahl der Zählwerkseinstellung entspricht, zum Werkstück hingeführt. Diese Index-Schaltung wird über die Digitalanzeige des Vorschubes nicht angezeigt, sie wird aber nach Beendigung des Vorganges "INDEX" von der Meldelampe 130 "INDEX EIN" ange-
zeigt, (d.h. wenn die Position 0 oder M erreicht
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angefahren oder erreicht worden ist), DLo Schleifscheibe wird sodann weiter mit hoher Vorschubsgeschwindigkeit an das Werkstück herangefahren, bis daß ein entsprechendes signal vom Belastungsmosser her aufgeschal tet worden ist» Durch das Schalten des Belastungsmessers wird der Eilvorschub heruntergeschaltet auf einen Grobschleifvorschub, wobei der SchleifVorgang in der gleichen Weise fortgesetzt wird, wie dies bei einer standardmäßigen Schleifmaschine, die mit Schrittschaltmotorvorschub arbeitet, der Fall ist.
Die gesamte Vorschubsbewegung, die von der (mit Punkt D) gegebenen Position "INDEX EIN" aus stattfindet, wird von dem Digitalanzeigesystem vorne auf dem Hauptsteuerungs-und Regelungssystem 13 angezeigt, sie kann vom Maschinenführer eingesehen und abgelesen werden. Ist die Position "FERTIGABMESSUNG" angefahren und erreicht worden, dann wird zunächst einmal der Vorschub auf Null zurückgestellt, was ebenfalls über das Digitalanzeigesystem angezeigt wird. Sobald der Vorschub gleich Null ist, wird die Schleifscheibe dadurch einem Vorgang "INDEX AUS" unterworfen, daß eine Anzahl von Impulsen, die gleich der Anzahl der Einstellung des elektromechanischen Zählwerkes ist, aufgeschaltet wird.
Diese Position wird angezeigt von einer Meldelampe "VORSCHUBS- UND INDEXRÜCKSTELLUNG". Zu diesem Zeitpunkt wird auch einem Relais Spannung aufgeschaltet, das dadurch anzieht, wobei die Kontakte dieses Relais für die Zyklusfolge verwendet werden. Aus der
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Beschreibung geht .somit hervor, dali sicli der Gesamtvorschub der Schleifscheibe zusammensetzt aus den beiden voneinander separaten Arboitsbewogungen des Schrittschaltmotors, die nachstehend angefülirt sind:
aus der ersten Arbeitsbewegung, bei der es sich um eine Indexbewegung handelt, (die über die Vorschubsanzeige nicht angezeigt wird), die aber die Rückführungssignale übernimmt und berücksichtigt, und aus einer zweiten Arbeitsbewegung, die von dem Anzeigesystem angezeigt wird und in voreingestellten Positionen elektrische Ausgangssignale ermöglicht. Zu erkennen ist, daß das gesamte System als ein standardmäßiger Schrittschaltmotorvorschub mit digitaler NuI!verschiebung betrachtet werden kann. Diese "NuIl verschiebung" kann sowohl aus der inneren Maschinenschaltung her eingestellt werden , als auch durch Eingabesignale, die von außen her eingegeben und auf geschaltet werden.
Ein anderes wichtiges Merkmal dieser Erfindung liegt darin, daß die Maschine dann abgeschaltet und zum Stillstand gebracht wird, wenn ein Signal "SCHLEIFSCHEIBE VERSCHLISSEN" erzeugt wird. Dieses Signal wird automatisch dann erzeugt, wenn für die Schleifscheibe der Zustand "INDEX EIN" oder INDEX AUS" gegeben ist, und wenn für den elektromechanischen Zähler ein Wert von weniger als "010" gegeben ist, was auf den Durchmesser bezogen 0.001 Zoll ausmacht. Der Schleifvorgang wird am Ende des Vorganges gestoppt, und eine Meldelampe weist den Maschinenführer darauf hin, daß die Schleifscheibe verschlissen
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ist. Der Maschinenführer entscheidet sodann, ob der Schleifscheiben-Abzlehdiamen ersetzt oder nachgestellt werden muß. In beiden Fällen wird der Maschinenführer den Abziehabstands-Zähler auf "EINSTELLUNG" schalten, und zwar unter Verwendung eines Dreipositionen-Wahlschalters und wird dann im Hinblick auf den Federrückzug des Schalters zwischen den Positionen kleiner sowie zwischen der Mittelposition so einsetzen, daß er den Schalter in der Position grö- (3er festhält. Dem Abziehabs tands-Zählwerk werden dann Impulse mit einer Frequenz von rund 8 Hz auf die Spule 67 "ADDITION11 auf geschaltet werden, wobei jeder Impuls - auf den Durchmesser des Schrittschaltmotors bezogen - ein Zurückziehen der Schleifschei- be um jeweils einen Schaltschritt oder 0.001 Zoll herbeiführt. Sobald vom Maschinenführer über den Wählschalter der richtige Abziehdiamantenabstand eingestellt worden ist, wird der Wahlschalter freigegeben, was wiederum zur Folge hat, daß auch der Zähler und die Schleifscheibe zum Stillstand kommen. Sollte er jedoch über die gewünschte Einstellungsposition hinausgegangen sein und eine zu große Einstellung vorgenommen haben, dann braucht der mit einem Federrückzug versehene Schalter nur in die entgegengesetzte Schaltposition geschaltet zu werden. Ist die richtige Position eingestellt werden, braucht der MaschinenfUhrer nur noch einen neuen Abziehdiamanten einzubauen oder den alten Abziehdiamanten nur zu ersetzen. Zu diesem Zeltpunkt wird eine manuelle Einstellung derart vorgenommen, daß
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die den Abziehvorgang durchführende Fläche der Abziehvorrichtung gerade die Fläche der Schleifscheibe berührt. Nach dem Inbetriebnahmen des Schleifvorganges können dann die Rückführungssignale den Zählerinhalt in der einen Richtung oder in der anderen Richtung verschieben. Dies würde auch dann der Fall sein, wenn die Einstellung des Diamanten vom Maschinenführers nicht sehr sorgfältig vorgenommen worden ist.
Es dürfte klar sein, daß ohne vom Geiste der Erfindung abweichen zu müssen, kleinere Änderungen und
Modifikationen an der Ausführungsform und an der
Konstruktion dieser Erfindung vorgenommen werden
können. Aus diesem Grunde soll diese Erfindung
nicht nur auf das beschriebene und dargestellte
AusfUhrungsbeispiel beschränkt bleiben, sondern vielmehr alles erfassen, was in den Bereich der Patent-Ansprüche fällt.
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Claims (1)

  1. PATENTANWÄLTE F.W, HEMMERICH · GERD MÖLLER · O. GROSSL · Γ. POLLMEIER 22 6k2
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    Cincinnati Milucroii-llould Corp,, , Worcester, Mass./ U.S0A.
    Patentansprüche;-
    Schleifmaschine, die an einem Werkstück eine Rotationsfläche oder Drehfläche herzustellen hat. Diese Schleifmaschine bestehend aus: einem Maschinenbett, aus einer Werkstückshalterung und aus einem Spindelkopf, die derart auf dem Maschinenbett angeordnet und montiert sind, daß eine Vorschubsbewegung quer ζAr Achse der Rotationsfläche oder Drehfläche durchgeführt werden kann; aus einem Schrittschaltmotor der im Ansprechen auf die ihm aufgeschalteten elektrischen Impulse die vorerwähnte Vorschubsbewegung herbeiführt; schließlich auch noch aus einem Impulsgenerator der schaltungsmäßig derart mit dem Schrittschaltmotor verbunden ist, daß von ihm aus die vorerwähnten elektrischen Impulse dem Schrittschaltmotor aufgeschaltet und zugeführt werden können. Diese Schleifmaschine dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung und Regelung der Frequenz der Impulse eine Widerstandseinheit mit dem Impulsgenerator verbunden ist; daß zu der Widerstandseinheit eine Stellvorrichtung gehört, die inkremental verstellt werden kann und dabei gleichmäßige Widerstands-Inkrementalstufen auf den Impulsgenerator schaltet; daß schließlich durch die gleichmäßigen Widerstands-Inkrementalstufen eine entsprechende stufenweise Erhöhung der Frequenz der Impulse herbeigeführt und verursacht wird.
    27.4.1977 -Al-
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    2. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu ihr eine Schaltung gehört, die die Impulsfrequenz dann auf Null abfallen läßt, wenn in der Widerstandseinheit ein offener Stromkreis gegeben ist.
    3β Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Größe des Widerstandes in der Widerstandseinheit und der Frequenz der von dem Impulsgenerator abgegebenen Impulse ein geradliniges oder direkt proportionales Verhältnis gegeben ist.
    k. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, im Hinblick auf die WidarStandseinheit die Widerstandsgröße ü^er mehrere Stellrad-Digitalschalter eingestellt wird; daß diesen Digitalschaltern mehrere Pestwiderstände zugeordnet sind.
    5. Schleifmaschine, die an einem Werkstück eine Rotationsfläche oder Drehfläche herzustellen hat. Diese Schleifmaschine:- mit einem Maschinenbett; mit einer Werkstückshalterung, in der das zu schleifende Werkstück eingespannt wird, und mit einem die Schleifscheibe haltenden Spindelkopf, der derart auf dem Maschinenbett angeordnet und montiert ist, daß er zur Duchführung einer Vorschubsbewegung quer und in Längsrichtung zur Achse der Rotationsfläche verfahren werden kann; mit einer Vorrichtung, die im Anspre-
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    chen auf die aufgeschalteten elektrischen Impulse die vorerwähnte relative Quervorschubsbewegung herbeiführt; schließlich auch noch mit einer Schleifscheiben-Abziehvorrichtung, zu der ein Abziehdiamant gehört und die an einem Teil der Maschine angebracht ist, welcher der Quervorschubsbewegung im Hinblick auf die Werkstückshalterung nicht unterworfen ist« Diese Schleifmaschine dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung vorhanden ist, die ein dem Verschleiß des Abziehdiamanten entsprechendes Signal erzeugt; daß eine Vorrichtung vorhanden ist, die zur Herbeiführung einer Abziehdiamant-Originalabs tands-Einsteilung zwischen dem Werkstück und der Schleifscheibe eine bestimmte Anzahl von Impulsen der Vorschubsvorrichtung aufschaltet; schließlich auch noch eine Vorrichtung vorhanden ist, die das Signal in eine Impulsfolge umsetzt, wobei dann diese Impulsfolge algebraisch zu der aus einer bestimmten Anzahl bestehenden Impulsfolge addiert wird, so daß nach jedem Abziehvorgang die durch den Abziehvorgang führende Vorschubsbewegung derart eingestellt wird, daß im Hinblick auf die Werkstückshalterung die abgezogene Fläche der Schleifscheibe auf den gleichen Punkt oder in die gleiche Position gefahren wird.
    6. Schleifmaschine nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Vorrichtung die das Signal zu erzeugen hat, um eine Meßfühlervorrichtung handelt, die die Fläche des Werkstückes mißt.
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    ^ 27.i».1977
    ο Schleifmaschine nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung, die die bestimmte Anzahl von Impulsen der Vorschubsvorrichtung aufzuschalten hat, um einen elektromechanischen Zweirichtungs-Dreiziffernzähler mit elektrischer Anzeige einer jeden Ziffer handelt,,
    8. Schleifmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Diodenschaltung dem Zählwerk zugeordnet und mit diesem Zählwerk verbunden ist und die Dreiziffernanzeige in eine binärdezimalkodierte Dreiziffernanzeige umsetzt.
    9. Schleifmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Signal "ABZIEHDIAMANT VERSCHLISSEN" dann erzeugt wird, wenn der vorgegebene Sollwert von dem Resultat der algebraischen Addition unterschritten wird; daß dann wenn dieses Signal erzeugt wird, eine Abschaltung der Maschine erfolgt.
    10. Schleifmaschine, die an einem Werkstück eine Rotationsfläche oder eine Drehfläche herzustellen hat. Diese Schleifmaschine:- mit einem Maschinenbett; mit einer Werkstückshalterung, in die das Werkstück eingespannt wird, und mit einem Spindelkopf, der auf dem Maschinenbett derart angeordnet und montiert ist, daß er zur Durchführung einer Vorschubsbewegung quer und längs zur Achse der Drehfläche oder Rotationsfläche verfahren werden kann; mit einer Vorschubsvor-
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    PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH · GERD MÜLLER · D. GRCSSb · F. 0OLlMbItR '-'.'
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    richtung, zu der ein Schrittschaltmotor gohört, der im Ansprechen auf die ihm aufgeschalteten Impulse die vorerwähnte relative Quervorschubsbewegung herbeizufuhren hat; schließlich auch noch mit einer Schleifscheiben-Abziehvorrichtung die in einer festen Zuordnung an der Werkstückshalterung befestigt ist. Diese Schleifmaschine dadurch gekennzeichnet, daß zu ihr gehören:- ein erstes Zählwerk, das die Anzahl der Impulse, die zur Festlegung des Abziehabstandes und dem dafür erforderlichen Anteil der durch diesen Abziehabstand führenden Vorschubsbewegung der Vorschubsvorrichtung aufgeschaltet werden, steuert und regelt; eine zweite Zählwerksschaltung, über die die Anzahl der zur Durchführung des Schleifanteiles der vorerwähnten Quervorschubsbewegung der Vorschubvorrichtung aufgeschalteten Impulse gesteuert und geregelt wird; eine Anzeigevorrichtung, die mit dem zweiten Zählwerk verbunden ist und kontinuierlich die Position der Schleifscheibe während des Schleifanteiles der Quervorschubsbewegung anzeigt; schließlich auch noch eine Meßfühlervorrichtung, die im Ansprechen auf die Position der Schleifscheiben-Abziehvorrichtung wirksam wird und eine Nachstellung oder Korrektur der Einstellung des ersten Zählwerkes herbeiführt *
    - Ende -
    - Λ 5 -
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DE19772736247 1976-08-30 1977-08-11 Schleifmaschine Pending DE2736247A1 (de)

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