DE2736199A1 - Verfahren und schaltungsanordnung zur kompensation von phasenfehlern - Google Patents
Verfahren und schaltungsanordnung zur kompensation von phasenfehlernInfo
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Description
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Kompensation von Phasenfehlern
Es wird ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Kompensation
von Phasenfehlern in Fernsehsystemen mit geschalteter Phase des Farbhilfsträgers bei der Wiedergabe von Farbfernsehsignalen
vorgeschlagen. Die Schaltungsanordnung enthält ganz allgemein eine Erkennungsschaltung zur Ermittlung des durch nicht
exakt eingestellte Phasenverschiebung verursachten Phasenfehlers, eine Auswerteschaltung zur Gewinnung einer diesem Phasenfehler
entsprechenden Regelgröße, eine Signalformerschaltung zur Umwandlung dieser Regelgröße in ein dem ermittelten Fehler
äquivalentes Signal und schließlich eine Kombinationsschaltung zu Hinzufügen des aus der Regelgröße gebildeten Regelsignals zum
Ursprungssignal.
Stand
der
Technik ·
Bei der Wiedergabe von auf einem beweglichen magnetischen Träger aufgezeichneten Farbfernsehsignalen ist ea wesentlich, daß
die Videosignale zeitbasisgleich mit der Aufnahme sind. Ist dies nicht der Fall, so ergibt sich ein Zeitbasisfehler mit
daraus resultierendem Phasenfehler, der sich infolge der gewählten Modulation des Farbhilfsträgers primär als Farbtonfehler
im wiedergegebenen Farbbild äußert, wo es äußerst störend wirkt.
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«ι.«, leu/77
Aus der US-Patentschrift 31 00 816 ist ein System zur Zeitbasisfehlerkorrektur
bekannt, das in einer ersten Stufe die vom Magnet band abgenommenen Hcrizontalsynchronimpulse mit den von einer
Bezugsimpulsquelle gelieferten Horizontalsynchronimpulsen in der Phase miteinander vergleicht und entsprechend dem gewonnenen
Fehlersignal die Laufzeit einer in den Laufweg des Videosignals geschalteten Laufzeitkette ändert. In einer zweiten Stufe wird
die Phasenlage des zu Beginn einer jeden Zeile auftretenden Schwingungszüges des Farbhilfsträgers (im allgemeinen Burst
genannt), dessen Frequenz oei Farbfernsehsystem«^ nach der
CCIR-Norm ca. 4,43 MHz und somit ein Mehrfaches der Zeilenfrequenz
beträgt, mit der eines von einer außerordentlich zeitstabilen Referenzfrequenzquelle gelieferten verglichen und das
sich aus dem Vergleich ergebende Fehlersignal zur Steuerung einer stetig veränderlichen Laufzeitleitung verwendet. Auf diese
Weise gelingt es, zu Beginn einer jeden Zeile, oder genauer, zum Zeitpunkt des Auftretens des Farbsynchronsignals (Bursts),
das vom Magnetband abgenommene Farbfernsehsignal phasentreu wiederzugeben.
Infolge des verhältnismäßig großen zeitlichen Abstandes zwischen jeweils zwei Phasenvergleichen läuft der zur Abtastung des Magnet
bandes verwendete Magnetkopf dazwischen frei, d.h. ohne regelnden Eingriff auf die Magnetkopf-Antriebseinrichtung. Daher wird
die Kompensation des Zeitfehlers im Verlauf jeder Zeile fortschreitend von links nach rechts schlechter. Insbesondere kann
ein Geschwindigkeitsfchler auftreten, der am Ende der Zeile den größten Wert aufweist und eine unerwünschte Änderung der
Farbart des wiedergegebenen Farbfernsehbildes hervorruft, welche insbesondere in der rechten Bildhälfte als Farbtonfehler
erscheint.
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Aus der DT-AS 15 12 112 ist ein Zeitbezugsfehler-Korrektursystem
bekannt, bei dem aus den Niveau-Unterschieden des von einem Zeitbezugsfehler-Detektor
gemessenen Fehlersignals ein Interpolationssignal in Sägezahnform erzeugt wird, das dem Steuereingang
der elektronisch variablen Verzögerungsleitung zugeführt wird und den im allgemeinen kurvenförmigen Verlauf des Fehlers zwischen
zwei Messungen linear approximiert. Zur Gewinnung der Fehlerspannung, die aus der Phasendifferenz zweier aufeinanderfolgender
Schwingungszüge des Farbdifferenzträgers gewonnen wird,
benutzt man ein unverzögertes und ein um eine Zeilenperiode verzögertes Farbvideosignal.
Zur Beseitigung oder Verminderung der Phasenempfindlichkeit
einzelner Farbfernseh-Übcrtragungsverfahren, bei denen der Farbton
des Bildes durch den Phasenwinkel des Farbhilfsträgers bestimmt
wird und daher jede Phasenbeeinflussur.g des Trägers zu einer Farbtonverfälschung des übertragenen .. Bildes führt, wurde
das PAL-Farbfernseh-Übertragungssystem entwickelt,Hier wird zur Kompensation etwa auftretender Phasenfehler des Farbträgers
gegenüber einem Bezugsträger die Farbträgerphase von Zeile zu Zeile gegenüber einem gedachten durchlaufenden Farbträger um
+45° b«w. -45° verschoben (Swinging Burst).
Tritt nun im Ubertragungskanal ein Phasenfehler zwischen dem
übertragenen Farbhilfsträger und einem Referenzträger auf, dann
ist der zugehörige Farbtonfehler in jeweils zwei aufeinanderfolgenden
Zeilen komplementär und kann mit Hilfe einer Laufzeitleitung mit der Laufzeit einer Zeilendauer elektronisch kompensiert
werden.
Bei der Erzeugung dieser (über alles gesehen) 90°-Schaltphase
können Fehler auftreten, die sich beim Phasenvergleich des von einem Magnetband abgenommenen Schwingungszug des Farbträgers
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. * MWK .*>
■'
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(Bursts) mit einer Bezugsschwingung zur Beseitigung von Zeitbezugsfehlern
, insbesondere von Gcschwindigkeitsfehlern, als ein von Zeile zu Zeile alternierender Phasenfehler bemerkbar
macht, der dem durch den eigentlichen Zeitbasisfehler hervorgerufenen
Phasenfehler überlagert ist. Ein mit diesem Signal gesteuerter Geschwindigkeitsfehler-Konipensator erzeugt daher ein
Kompensationssignal für die elektronisch variable Laufzeitleitung, das nicht exakt dem wirklich auftretenden Geschwindigkeitsfehler
entspricht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Kompensation des durch eine
ungenau eingestellte 90°-Schaltphase hervorgerufenen Fehlers
bei der Wiedergabe von Farbfernsehsignalen anzugeben.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den Mitteln des kennzeichnenden
Teils de,s Hauptanspruchs.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen des im Hauptanspruch angegebenen
Verfahrens möglich.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung anhand mehrerer Figuren dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert.
Fig.1 zeigt das Prinzipschaltbild einer bekannten Schaltungsanordnung
zum Ausgleich von Zeitbezugsfehlern bei der Wiedergabe von Farbfernsehsignalen;
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Rl. Nr. 1812/77
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Fig.2 zeigt im Blockschaltbild den Aufbau des Geschwindigkeitsfehlerausgleichers
4 aus Fig.1;
Fig.3 zeigt als Elockschaltbild ein Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung;
Fig.4 zeigt ein Signaldiagramm zur Erläuterung der Wirkungs
weise der Schaltung nach Fig.3;
Fig.5 zeigt als Blockschaltbild ein anderes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung.
In der bekannten Geschwindigkeitsfehler-Kompensationsschaltung
nach dem Prinzipschaltbild der Fig.1 wird bei 1 das z.B. von eine Speicher abgenommene trägerfrequente Farbfernsehsignal dem Demodulator
2 zugeführt. Am Ausgang des Demodulators 2 wird bei 3 das Farbsynchronsignal abgetrennt und einem Eingang des Geschwindigkeitsfehlerkornpensators
4 zugeleitet. Das demodulierte Farbfernsehsignalgemisch (FBAS-Signal) durchläuft eine Laufzeitleitung
5 mit exakt einer Laufzeit entsprechend der Dauer einer Zeilenperiode. Danach wird erneut bei 6 der Farbträger abgetrennt
und dem zweiten Eingang des Geschwindigkeitsfehlerkompensators eingegeben. Das FBAS-Signal durchläuft nun zunächst den
Grob-Zeitfehlerausgleicher 7, dessen Steuerspannung 8 aus dem
Phasenvergleich des vom Magnetband abgenommenen Horizontalsynchronsignals mit einem Bezugs-Horizontalsynchronsignal gewonnen
wird. Anschließend wird im Fein-Zeitfehlerausgleicher 9 der bestehende
Restfehler durch Phasenvergleich der Farbträgerschwingung im vom Magnetband abgenommenen Signalgemisch mit einer
Referenzschwingung beseitigt. Das aus diesem Phasenvergleich gewonnene
Fehlersignal 10 wird einer Addierstufe 11 zugeführt. Das
Ausgangs-Fehlersignal des Geschwindigkeitsfehlerausgleichers 4
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wird ebenfalls der Addierstufe 11 zugeführt. Das resultierende
Fehlersignal 12 steuert den Fein-Zeitfehlerausgleicher 9.
Das vereinfachte Blockschaltbild der Fig.2 zeigt den schematischen
Aufbau des Geschwindigkeitsfehlerausgleichers 4 nach Fig.1 Das vollständige FBAS-Signal wird den beiden Eingängen 13,14
des Geschwindigkeitsfehlerausgleichers 4 (Fig.1) einmal um die Dauer einer Zeilenperiode verzögert (Eingang 13) und einmal
unverzögert (Eingang 14) zugeführt. Das unverzögerte Signal
durchläuft ein Bandpaßfilter 15 mit einem Paß bei der Frequenz des Farbhilfsträgers. Die Farbhilfsträgerschwingungen gelangen
bei 16 zu einen Eingang des Phasendetektors 17.
Das verzögerte Signal wird in jeder zweiten Zeile zwischen zwei Signalwegen 18,19 durch den Umschalter 20 umgeschaltet. Da
bei einem Fernsehsignal nach der PAL-Norm die Phasenlage des Farbhilfsträgers von Zeile zu Zeile um eine Viertelperiode frühei
beginnt (Viertelzeilenoffset), ist der unmittelbare Vergleich der Phasenlagen des Farbhilfsträgers an den Eingängen 13 und 14
nicht möglich.
Infolge der Umschaltung der Phasenlage des Farbhilfsträgers in
jeder zweiten Zeile um 90° ist jeweils in jeder zweiten Zeile das am Ende des Signalwegs 18 zur Verfügung stehende Signal
phasenrichtig mit dem am Eingang 14 anstehenden. In der vorhergehenden oder auch darauffolgenden Zeile weicht die Phasenlage
des am Eingang 13 anstehenden Signals um 180° in der Phasenlage des Färbhilfsträger von dem am Eingang 14 anstehenden Signal ab.
Dies deshalb, weil sich der Einfluß der Verzögerung um eine Zeilenperiode in der Anordnung 5 (Fig.1) und der Umschaltung
in jeder zweiten Zeile als jeweils 90°— Phasenverschiebung bemerkbar machen. Das am Signaleingang 13 anstehende Signal
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v/ird daher parallel zum Signalweg 18 in dem im Signalweg 19
liegenden Phasendrehglied 22 um 180° in der Phase gedreht und ist dann in jeder zweiten Zeile phasenrichtig. Der Umschalter
verbindet abwechselnd mit Zeilenfrequenz die Signalwege 18 bzw. 19 mit dem Phasendetektor 17.
Im Signalweg zwischen dem Eingang 14 des unverzögerten Signals
und dem Phasendetektor liegt ein Filter 15 mit einem Bandpaß bei der Frequenz des Farbhilfsträgers. Ebenso liegt im Signalweg
zwischen dem Umschalter 20 und dem Phasendetektor 17 ein glei ches Bandpaßfilter 23. Der Phasendetektor 17 ist daher in der Lage,
die Phasenlage des Farbhilfsträgers zweier aufeinanderfolgender
Zeilen miteinander zu vergleichen und ein dem Phasenfehler entsprechendes Ausgangssignal zu bilden.
Wie bereits erwähnt, kann bei der Erzeugung der 90°-Phasenverschiebung
des Farbhilfsträgers in jeder zweiten Zeile ein Fehler
durch ungenaue Einstellung der Phasendrehung entstehen. Bei Betrachtung der jeweiligen Phasenlage gegenüber einer durchlaufenden
ungeschalteten Bezugsfrequenz läßt sich die Schaltphase auch als +45"-Phasenverschiebung in einer Zeile und als -45°-Phasenverschiebung
in der folgenden Zeile ansehen. Bei ungenauer Einstellung ist daher dem Zeitbezugsfehler im wiederzugebenden
Signal ein mäanderförmiger Fehler mitS Zellenfrequenz überlagert, da sich ja Zeitbezugsfehler ebenso wie der Schaltfehler als
Phasenabweichung darstellen. Je nach der Abweichung ist daher dem Zeitbezugsfehler ein Phasenfehler überlagert, dessen Vorzeichen
sich in jeder zweiten Zeile umkehrt. Ebenso ist das Fehlerspannungssignal am Ausgang des Phäsendetektors mit einem
Im Vorzeichen wechselnden Fehlersignal behaftet.
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Es ist ein Ziel der Erfindung, den Einfluß dieses Fehlers beim Ausgleich von Zeitbezugsfehlern zu verhindern oder vollständig
zu beseitigen.
Die erfindungsgemäße Kompensationsschaltung findet ihre Anwendung
in der bekannten Geschwindigkeitsfehler-Ausgleichsschaltung 4, und swar zwischen dem Phasendetektor 17 und dem am Ausgang
der bekannten Schaltung angeordneten Sägezahngenerator zur Bildung eines sägezahnförmigen Ausgangssignals zur Steuerung
dec Fein-Zeitfehlerausgleichers 9.
In Flg.3 ist ein Ausführungsbeispiel einer Kompensationsschaltung
zum Ausgleich des beschriebenen Schaltfehlers dargestellt.
Wie bereits erwähnt, ist dem tatsächlichen Geschwindigkeitsfehler bei ungenauer Einstellung der Schaltphaso ein mäanderförmiges
Fehlersignal von stets gleicher absoluter Größe, aber wachse lnden Vorzeichen, überlagert. Es gilt, diesen überlagerten
Fehler zu erkennen, von dem Zeitbezugsfehler zu trennen und in geeigneter Weiee wieder zuzufügen.
In Fig.3 ist der Eingang 31 einer Suhtraktionsschaltung 32 mit dem
Ausgang des Phasendetektors 17 (Fig.2) verbunden. Der zweite Eingang 33 der Subtraktionsschaltung 32 ist mit dem gleichen Ausgang des Phasendetektors 17 unter Zwischenschaltung einer Laufzeitleitung
34 verbunden. Mit 30 ist die Abzweigung beider Signal wege bezeichnet. Vom Ausgang der Subtraktionsschaltung 32 führt
ein Signalpfad zu einem Umschaltkontakt 35 eines Umschalters 26, von diesem Signalpfad zweigt bei 37 ein zweiter Signalpfad 38 ab,
der eine Umkehrstufe 39 enthält und am zweiten Umschaltkontakt des Umschalters 36 endet. Am gemeinsamen Pol 41 des Umschalters
36 ist ein Integrator 42 und an dessen Ausgang ein Mäandergenerator 43 angeschlossen. Der Ausgang des Mäandergenerators
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ist mit einem Eingang einer Addierschaltung 44 verbunden. Der
zweite Eingang der Addierschaltung 44 ist mit dem Ausgang des Phasendetektors 17 (Fig.2) verbunden.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Schaltungsanordnung ist folgende:
Das am Ausgang des Phasendetektors 17 anstehende, dem tatsächlichen
Geschwindigkeitsfehler entsprechende Ausgangssignal ist im Falle eines Phasen-Schaltfehlers von einem periodischen,
von Zeile zu Zeile im Vorzeichen wechselnden, Fehler überlagert. Das Ausgangssignal des Phasendetektors 17 kann beispielsweise
eine der gemessenen Phasenabweichung proportionale Steuerspannung sein (Fig.4A). Der Phasenfehler infolge ungenauer 90°-ümschaltung
der Phasenlage des Farbhilfsträgers erscheint als mäanderförmige
Steuerspannung von im wesentlichen stets gleicher oder sich langsam ändernder Amplitude und wechselnden Vorzeichen (Fig.4A-)
Lediglich nach einem Schnitt oder beim übergang von einer Signalquelle
auf eine andere kann sich die Amplitude des Mäanders sprunghaft ändern.
In der Laufzeitleitung 34 wird das Signalgemisch verzögert
(Fig.4B) und das unverzögerte und das verzögerte Signal der Subtrahierstufe 32 zugeführt. Die Verzögerungszeit: der Laufzeitleitung
34 muß wenigstens so groß sein, daß die Differenzbildung in der Subtrahierstufe 32 einwandfrei erfolgen kann. Im
Beispiel des Impulsdiagramms nach Fig.4 entspricht die Verzögerung
der Dauer einer Zeilenperiode. Der überlagerte Mäanderfehler, ist dann ebenfalls um die Dauer einer Zeilenperiode
verzögert (Fig.4B1). Am Ausgang der Subtrahierstufe 32 entsteht
ein mäanderförmiges Signal mit gegenüber dem Ursprungssignal doppelter Amplitude, das mit einem von Zeile zu Zeilo wechselnden
Fehler überlagert ist, der sich aus der Differenz der Regelspannung
nach Fig.4A und 4B ergibt (Fig.4C).
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Das Ausgengssignal der Subtrahierstufe 32 wird nun einmal einem
Umschaltkontakt 35 des Umschalters 36 zugeführt und gleichzeitig einer Umkehrstufe 39, in der die Vorzeichen der Mäanderspannung
umgekehrt werden und danach dem Umschaltkontakt 40 des Umschalters 36. Der Umschalter 36 wird in jeder zweiten Zeile umgeschaltet,
so daß nach dem Umschalter 36 bei dem gemeinsamen Anschluß ein Signal ansteht, dessen Größe und Vorzeichen im wesentlichen
von der Größe der Mäanderspannung nach Fig.4A1 bestimmt
wird (Fig.4D). Dabei ist eine feste Phasenbeziehung der Schaltfolge in bezug auf die Schaltfolge des Schalters 20 einzuhalten.
In» nachgeschalteten Integrator 42, der eine relativgroße Zeitkonstante aufweist, entsteht feine Regelspannung geeigneter
Größe (Fig.4E),die der Größe des jeweiligen Schaltfehlers
entspricht und bei der der Einfluß des sich ändernden Geschv/indigkeitsf ehiers fast vollständig unterdrückt ist.
Aus der Gleichspannung nach Fig.4E wird im Mäandergenerator eine dem Gleichspannungswert proportionale mäanderförmige Steuerspannung
gewonnen (Fig.4E), wobei die Vorzeichen der Spannung denen der Fehlerspannung nach Fig.4A1 entgegengesetzt sind. Nach
der Addition der Steuerspannung nach Fig.4F zu dem mit dem Mäanderfehler behafteten Fehlersignal nach Fig.4A in der Addierstufe
44 entsteht ein von diesem Mäanderfehler befreites Signal (Fig.4G), das dem Sägezahngenerator 45 zur Bildung der rautenförmigen
Regelspannung für den Fein-Zeitfehlerausgleicher 9 (Pig.1) zugeführt werden kann.
Es ist auch denkbar, den Mäandergenerator 43 derart umzuschalten, daß die Vorzeichen der entstehenden Spannungsabschnitte
denen der Fehlerspannung nach Fig.4A1 entsprechen und die Signalfolge
von dem Ausgangssignal des Phasendetektors 17 (Fig.2) zu
subtrahieren.
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Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.5 erfolgt die Ermittlung
und Auswertung des zu beseitigenden Fehlers in der gleichen Weise wie in der Anordnung nach Fig.3. Es sind deshalb für gleiche
Schaltungsteile auch gleiche Bezugszeichen wie in Fig.3 verv,Tendet.
Im Unterschied zu der Schaltung nach Fig.3 wird jedoch in der Schaltung nach Fig.5 die am Ausgang des Integrators 4'2 anstehende,
dem Schaltphasenfehler proportionale Gleichspannung in geeigneter Weise als Regelsignal dem Steuereingang des Phasendrehgliedes
22 (Fig.2) zugeführt. Die Phasendrehung erfolgt unabhängig von der Größe des Regelsignals derart, daß der
Mäanderfehler bereits nach dem Umschalter 20 gegen Null geht. Gleichzeitig wird die Regelspannung vom Ausgang des Integrators
dem Phasendetektor 17 (Fig.2) zur Nullpunktverschiebung zugeführt, daß die Fehlerdifferenz zwischen den beiden Eingängen
des Phasendetektois 17 ausgeglichen wird.
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Leerseite
Claims (10)
1. Verfahren zur Kompensation von durch die Umschaltung der
_. Farbhilfsfcr'igerphase verursachten Phasenfehlern in Farbfernsehsystem
Pro it geschalteter Fhase des Tarbhilfsträgers bei
der Wiedergabe von Farbfernsehsignalen unter Verwendung
eines Phasendetektors zur Bestimmung der Phasenfehler iß
Videosignal, dadurch gekennzeichnet, daß der zu beseitigen-J de Fehler nach seiner Eigenschaft, daß sich von Zeile zu
Zeile sein Absolutwert nicht, seine Polarität jedoch ändert, erkannt wird und daß die Größe dieses Fehlers im Ausgangssignal
dec Phäsendetektors während einer endlichen Integrationszeit
festgestellt wird und aus der festgestellten Fehlergröße eine Signalform gebildet wird, die nach Zusetzen
zu dem fehlerbehafteten Signal diesen Fehler beseitigt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zeitverzögerung und Substraktion des verzögerten und des
unverzögerten Ausgangssignals einer Phasenvergleichsschaltung ein periodisch wechselndes Fehlersignal gewonnen wird, dafl
das so gewonnene Fehlersignal mittels einer Amplitudenumkehrstufe
und eines Umschalters zu einem Gleichspannungs-
; signal umgewandelt wird, daß das Gleichspannungssignal durch Integration zu einem Gleichspannungswert großer Stabilität
gewandelt wird und zur Kompensation des periodischen Phasenfehlers
im Ausgang der Phasenvergleichcschaltung dient.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichspannungswert vom Ausgang der Integrationsschal-
tnng 442) einer Signalformerstufe (43) zugeführt und daraus
eine mäanderf örmige Steuer spannung gewonnen wird, die nach dess Hinzufügen zu dem fehlerbehafteten Signal den Phasen-.
fehler kompensiert.
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ORIGINAL INSPECTED
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Rl.Nr. 1812/77
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
mäanderförmige Steuerspannung in der Weise ausgebildet v/ird,
daß der Phasenfehler durch Addition kompensiert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mä
anderförmige Steuerspannung so ausgebildet wird, daß aer
Phasenfehler durch Subtraktion kompensiert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichspannungswert am Ausgang der Integrationsstufe (42) einem steuerbaren Fhasendrehglied in einem Eingang
des Phasendetektors als Regelsignal zugeführt wird.
7. Schaltungsanordnung zur Kompensation von durch die Umschaltung der Farbhilfsträgerphase verursachten Phasenfehlern in
Farbfernsehsystemen mit geschalteter Phase des Farbhilfsträgers bei der Wiedergabe von Farbfernsehsignalen, gekennzeichnet
durch tine Erkennungs- und Abtrennschaltung zum
Erkennen und Abtrennen des zu kompensierenden Phasenfehlers, eine Auswertschaltung zur Gewinnung eines dem Phasenfehler
proportionalen Gleichspannungswertes und eine Kombinationsschaltung
zum Hinzufügen eines dem Gleichspannungswert proportionalen Kompensationssignals zum Ursprungssignal.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Subtraktionsschaltung (32) , eine Verzögerungsanordnung
(34) in einem Eingang der Subtraktionsstufe (32), einem Umschalter (36) am Ausgang der Subtraktionsstufe,
eine Amplitudenumkehrstufe (39) in einem Zweig des Signalweges
zwischen der Subtraktionsstufe (32) und dem umschalter (36), eine Integrationsstufe (42) am gemeinsamen Pol (41)
des Umschalters (36), eine Signalformerstufe (43) am Ausgang
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des Integrators (42) und eine Addierstufe (44), deren einer
Eingang mit dßm Ausgang der Signalf^rmerstufe (43) und
deren zweiter Eingang mit dom Ausgang des Phasendetektors ver
bunden ist.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7. gekennzeichnet durch eine Subtrahtionsschaltung (32), eine Verzögerungsanordnung
(34) in einem Eingangsweg der Subtraktsionsschaltung (32) einem Umschalter (36) am Ausgang der Subtraktionsschaltung,
eine Amplitudenumkehrschaltung (39) in einem Zweig
des Signalwegs zwischen der Subtraktionsstufe (32) und dem
Umschalter (36) und eine Integrationsstufe (42), deren Ausgang
mit dem Steuereingang eines steuerbaren Phasendrehgliedes
(22) verbunden ist.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang der Integrationsstufe (42) mit dem Steuereingang des Phasendetektors (17) verbunden ist.
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Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19772736199 DE2736199C2 (de) | 1977-08-11 | 1977-08-11 | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Kompensation von Phasenfehlern |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19772736199 DE2736199C2 (de) | 1977-08-11 | 1977-08-11 | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Kompensation von Phasenfehlern |
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|---|---|
| DE2736199A1 true DE2736199A1 (de) | 1979-02-22 |
| DE2736199C2 DE2736199C2 (de) | 1982-10-21 |
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ID=6016146
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| DE19772736199 Expired DE2736199C2 (de) | 1977-08-11 | 1977-08-11 | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Kompensation von Phasenfehlern |
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| DE1227507B (de) * | 1964-07-28 | 1966-10-27 | Telefunken Patent | Schaltungsanordnung zur Beseitigung von Phasenfehlern eines Farbtraegers |
| DE1267704B (de) * | 1964-11-12 | 1968-05-09 | Fernseh Gmbh | Anordnung zum Ausgleich des Zeitfehlers in einem insbesondere von einem magnetischenSpeicher abgenommenen Farbfernsehsignal |
| DE2428862B2 (de) * | 1974-06-10 | 1976-10-14 | Matsushita Electric Industrial Co., Ltd., Kadoma, Osaka (Japan) | System zum beseitigen von zeitachsenvariationskomponenten in farbfernsehsignalen |
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1977
- 1977-08-11 DE DE19772736199 patent/DE2736199C2/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2005510A (en) | 1979-04-19 |
| GB2005510B (en) | 1982-01-20 |
| DE2736199C2 (de) | 1982-10-21 |
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