DE2736008A1 - Piezoelektrischer oszillator - Google Patents
Piezoelektrischer oszillatorInfo
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- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B5/00—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
- H03B5/30—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator
- H03B5/32—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator being a piezoelectric resonator
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03L—AUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
- H03L1/00—Stabilisation of generator output against variations of physical values, e.g. power supply
Landscapes
- Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)
Description
Dipl.-lng. G. ScMiebs I1 « d—««« daudiusweg i/a
I H Telefon (06151) 467 53
a en anwa Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 1111 57 -606
Konto-Nr. 461 434 Γ Patentanwalt Dipt Ing Schliebs. Claudiusweg 17A. 61 Darmstadt Tetegramme: invention
An das
Deutsche Patentamt
Zweibrückenstraße 12
München 2
München 2
Ihr Zeichen Ihr Schreiben Mein Zeichen M 354 hi Tag 8.8.1977
Anmelder: OFFICE IUTIOHAIi ü'ETUDES ET DE RECHERCHES
AEROoTAT IALEÜ (O.N.E.R.A. ), CHATILLON (Prankreich)
Die Erfindung bezieht sich auf einen piezoelektrischen Oszillator mit einem Kristallresonator, der in Schleife
mit einer der Einstellung der Oszillatorfrequenz dienenden verstellbaren Kapazität geschaltet ist, die aus raindestens
einem Stellkondensator besteht·
Spezieller bezieht sich die Erfindung auf Oszillatoren für Frequenznormale von Taktgebern oder Uhren in Luft-
und Raumfahrzeugen im Hinblick auf die zeitgebundene Plugwegaufzeichnung und auf die Lenkung von Luft- oder
Raumfahrzeugen.
Obwohl sich Quantenoszillatoren und insbesondere Cäsiumatomuhren als primäres Frequenznormal für derartige Anwendungszwecke
praktisch zwingend anbieten, haben piezoelektrische Oszillatoren und spezieller Quarzoszillatoren
inzwischen eine derartige Langzeitstabilität erreicht, daß sie in vielen Fällen Quantenoszillatoren vorteilhaft
809810/0649
Für das Auftragsvcrhältnis gilt die Qebührenordnung der Deutschen Patentanwaltskammer - Gerichtsstand für Leistung und Zahlung: Darmstadt
an das Deutsche Patentamt, Millionen Patentanwalt
ersetzen können, weil 3le leichter, kleiner und billiger
sind. Die Arbeitsweise der piezoelektrischen Oszillatoren ist aber mit den Phänomenen mechanischer Resonanz
verbunden, was diese Oszillatoren gegenüber den vom Trügerfahrzeug verursachten Beschleunigungen empfindlich
macht«
Die Erfindung stellt sich einen piezoelektrischen Oszillator, namentlich einen Quarzoszillator der eingangs genannten
Art zur Aufgabe, der gegenüber starken Beschleunigungen praktisch unempfindlich ist und der folglich al« Frequenznormal
in einem Luft- oder Raumfahrzeug eingesetzt werden kann.
Die Erfindung beruht auf einigen im folgenden angegebenen und erläuterten Feststellungen, die teilweise von den Erfindern
erarbeitet wurden. Diese Feststellungen gelten für Beschleunigungen, die in den Resonatoren oder ihren
Trägern keine nichtlinearen Verformungen hervorrufen. Sie lauten:
Die Frequenzänderurg eines piezoelektrischen Oszillators ist eine lineare Funktion de3 Betrages der aufgebrachten
Beschleunigung;
die Frequenzänderung ist eine Sinusfunktion des Winkels
zwischen der Richtung der Beschleunigung und einer Bezugsrichtung, die namentlich von der Anzahl und der Lage
der Befestigungspunkte des PiezokrJstalls auf seinem
Träger abhängt;
der Proportionalitätskoeffizient zwischen der Frequenzänderung und dem Betrag der Beschleunigung ist praktisch
unabhängig von der Anzahl und der Lage der Befestigungspunkte.
Außerdem kann man bekanntlich die Frequenz eines piezoelektrischen
Resonators, der in eine Oszillatorschleife
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Brief wn Blatt j
Dlpl.-Ing. G. Schlicb·
an das Ueut3Che Patentamt, München
eingefügt ist, in einem gewissen Maße korrigieren, indem
mn η eine verstellbare Kapazität in Reihe schaltet.
Ausgehend von diesen Feststellungen schlägt die Erfindung
einen Oszillator rait piezoelektrischem Resonator der eingangs
genannten Art vor, der durch eine mechanische Vorrichtung gekennzeichnet ist, die auf die Beschleunigung
anspricht, der der Oszillator unterworfen ist, und die den Ver.;tellkonden3ator derart steuert, daß die durch diesen
erzeugte Frequenzänderung entgegengesetzt gleich der durch die Beschleunigung des Resonators erzeugten Frequenzänderung
ist.
V/enn also eine in Betrag und Richtung definierte Beschleunigung eine Veränderung Δ F der Resonatorfrequenz hervorruft,
dünn bewirkt die verstellbare Kapazität selbsttätig eine Frequenzänderung gleich - ΔF.
Au3 Gründen der leichten Realisierbarkeit ist nur ein Parameter des Verstellkondensators in Abhängigkeit von der Frequmzänderung
verstellbar, nämlich der Abstand zwischen den Xondenaatorplatten oder die wirksame Fläche zwischen den
Kondensatorplatten.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besitzt hierzu der Stellkondensator eine feste Kondensatorplatte und eine
einen Translationsfreiheitsgrad aufweisende bewegliche Kondensatorplatte, deren Bewegung die Änderung der Kapazitat
des ütellkondensators sicherstellt. Ferner besitzt die auf die Beschleunigung ansprechende mechanische Vorrichtung
ein elastisches Rückholelement für die bewegliche Kondensatorplatte·
Bei einer ersten bevorzugten Ausbildungsform der Erfindung verändert sich der geometrische Parameter des Stellkondensators,
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*» das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
in diesem Falle der Abstand zwischen den Kondensatorplatten, linear mit der Frequenz, damit die Frequenzkoicpensation genau gleich der Frequenzänderung durch die Beschleunigung ist. Erfindungsgemäß ist also beim Stellkondensator der Abstand zwischen den Kondensatorplatten veränder
lich, und das elastische Rückholelement besteht aus biegsamen Federblättern, die an der beweglichen Kondensatorplatte befestigt sind, die parallel zu der gegenüber liegenden festen Kondensatorplatte verschiebbar ist.
Bei einer zweiten bevorzugten Ausbildungsform der Erfindung verändert sich der geometrische Parameter des Stellkondensators, in diesem Fall die wirksame Kondensatorfläche zwischen den Kondensatorplatten, nicht linear mit der Frequenz,
damit die Frequenzkompensation genau gleich der Frequenz
änderung durch Beschleunigung ist.
Erfindungsgenäß besitzt in diesem Fall die feste Kondensatorplatte des Stellkondensators zwischen den beiden senkrecht zur Verschiebungsrichtung der rechteckfönnigen beweglichen Kondensatorplatte verlaufenden geraden Kanten
zwei ein Profil bildende Kanten derart, daß die durch die Beschleunigung bewirkte lineare Verschiebung der beweglichen Kondensatorplatte durch eine nichtlineare Veränderung
der Kapazität des Stellkondensators eine Frequenzänderung erzeugt, die die durch die Beschleunigung des Resonators
bewirkte lineare Frequenzänderung kompensiert.
Gemäß weiterer Erfindung kann das elastische Rückholelement aus einer biegsamen Blattfeder bestehen, die die bewegliche Kondensatorplatte in einem konstanten Abstand zur
parallel verlaufenden festen Kondensatorplatte hält. Sie ein Profil bildenden Kanten der festen Kondensatorplatte
können der von der Verschiebung der beweglichen Kondensatorplatte abhängenden Funktion P(u) = 1/(A(u-K) ) gehorchen,
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an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
wobei A eine Konstante ist, die von den geometrischen und mechanischen Parametern des elastischen Rückholelementes
und des LStellkondensators abhängt, und K eine Konstante
ist, die ebenfalls von diesen Parametern, ferner von den anderen Kapazitäten des Oszillators sowie von der Kondensatorfläche
abhängt, die zwischen den beiden Kondensatorplatten unter der Beschleunigung Null wirksam ist#
Wenn der Empfindlichkeitsvektor für die Resonatorbeschleunigung
bekannt ist, dann ist die Verschiebungsrichtung der beweglichen Kondensatorplatte bei der ersten Ausbildungsform
der Erfindung senkrecht und bei der zweiten Ausbildungsform parallel zu den Flächen der Kondensatorplatten.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung verläuft demnach die Verschiebungsrichtung der beweglichen
Kondensatorplatte des Stellkondensators parallel zum Empfindlichkeitsvektor,
der die Frequenzänderung des Kristallresonatora infolge Beschleunigung kennzeichnet.
Wenn der Empfindlichkeitsvektor der Resonatorbeschleunigung
unbekannt ist, dann schlägt die Erfindung vor, daß die verateilbare Kapazität drei Stellkondensatoren umfaßt,
die je eine beschleunigungeempfindliche und unter der Wirkung des Rückholelementes stehende bewegliche Kondensatorplatte aufweisen, die untereinander parallel und mit dem
Resonator seriell verbunden sind und bei denen die Verschiebungsrichtung
der beweglichen Kondensatorplatten in Richtung der drei Hauptachsen des Kristallresonators steht«.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen.
Die Beschreibung erfolgt anhand der Zeichnungen, in diesen zeigt:
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an da3 Deutsche Patentamt, MÜnCfcan Patentanwalt
<j
Pig. 1 in einem Ersatzschaltbild einen Oszillator mit piezoelektrischen Resonator und verstellbarer
Kapazität;
Figo 2 schematisch in perspektivischer Ansicht einen piezoelektrischen Kristall mit seinen drei Haupt
achsen;
Fig. 3 in seitlicher Ansicht und teilweise im Schnitt
einen Stellkondensator zur Beschleunigungskompensation nach der ersten Ausbildungsform der Erfindung;
Fig. 4 den Kondensator in Fig. 3 im gleichen Maßstab in
Ansicht von oben;
Fig. 5 schematisch in perspektivischer Ansicht einen
Stellkondensator zur Beschleunigungskompensation nach der zweiten Ausbildungsform der Erfindung;
Fig. 6 in achematischer Stirnansicht die feste Kondensatorplatte
des Kondensators in Fig. 5;
Fig. 7 ein Maßbeispiel der Profilform der Seitenflächen
der Kondensatorplatte in Fig. 6;
Fig. 8 zwei Aasführungsbeispiele der Anordnung dreier
und 9 verstellbarer Kapazitäten de3 Stellkonderi3atoru
zur Be3chleunigung3korapen3ation für den Fall eines
unbekannten Empfindlichkeitsvektora dec Resonatorbes
chleuni gung.
Der piezoelektrische Oszillator in Fig. 1 besitzt i.n wesentlichen
eine Schleife, in der ein in seiner Gesamtheit
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Brief vom Blatt ^
Dipl.-Ing. Q. Schlltb·
an das Deutsche Putontarnt, M'jr.chan Patentanwalt
mit 10 bezeichneter 3tellkonden3ator, ein piezoelektrischer
Kristall resonator 30 und ein Verstärker 40 in Reihe gejchaltet
;>ind. Eine Platte des Stellkondensators ist mit
dem Ausgang 11 der Schleife verbunden. Eine Klemme des
piezoelektrischen Kris tnllre:3onators 30 ist rnit der anderen
Kondensatorplatte des Kondensators 10 verbunden. Der
blinking les Vör.jtärkeru 40 ist .nit der anderen Klemme des
Kondensator 10 verbunden und der Ausgang 4-1 dieses Verstärkers
int .■nit dem Ausgang 11 der Schleife verbunden.
Ein Anpaaaungskreis 50, dessen Eingang mit dem Ausgang 11
der Schleife verbunden ist, stellt die Pegel- und Impedanzanpassung des Oszillatorsignals sicher, daß vom Ausgang 11
der ochleife übertragen wird und vom Kreis 50 über dessen Ausgang 52 an nachgesehaltete, nicht dargestellte Organe
zur eingangs geschilderten Verwendung übertragen wird.
Außerdem ist der in beliebiger Richtung denkbare Vektor Γ
der Beschleunigung angegeben, der der Oszillator unterliegt und deren Wirkung durch die Erfindung kompensiert werden
soll, indem 3ich die Kapazität C* des Stellkondensators 10
automatisch veränderte
In Pig. 2 ist der piezoelektrische Kristall 31 de3 Resonators
30 mit seinen drei Hauptachsen dargestellt, die wie üblich mit OX', OY1 und OZ1 bezeichnet sind. Der Kristall
31 ist beispielsweise ein Quarz im AT-Schliff. Bekanntlich stellt dieser ochliff eine maximale Frequenzstabilität und
eine minimale Temperaturempfindlichkeit sicher. Um eine
maximale Resonanz zu erzielen, ist die Fläche 32 des Kristalles
31 eine sphärische Halbkugel, deren konvexe Seite in Richtung OY1 orientiert i3t.
Mit Hilfe von Schleuderversuchen wurde die Frequenzänderung
^F derartiger Quarze in verschiedenen Richtungen bezüglich der Hauptachsen bestimmt, wobei die Anzahl der
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Brief vom Blatt β Dipl.-Ing. G. ScMMm
an das Deutsche Patentamt, MLLuc^en Patentanwalt
Stützpunkte, die in Figo 2 nicht dargestellt sind, für verschiedene
Be3chleunigungswerte variiert wurde. Es wurde gefunden, daß 3ich in allen Fällen die Frequenzänderung
Δ F beidseitig der durch die Beschleunigung Null definierten
Nennfrequenz durch folgende Gleichung ausdrücken läßt:
In dieser Gleichung hat AF die Dimension Hz. Pv» P
sind die Vektorkomponenten des Be3chleunigungsvektors
P bezüglich der drei Hauptachsen OX1, OY1 und OZ1»
k , k und k sind die kennzeichnenden Froportionalitätskoeffizienten
des betrachteten Resonators, die in einem großen Be3chleunigungsbereich praktisch konstant sind.
Als Beispiel wurde für einen wie oben definierten Quarz im AT-Schliff und mit einer Nennfrequenz von 5*10 Hz folgende
Koeffizienten gefunden:
kx = 10~2 k = 2«10~2 kz = 10~2
Diese Werte gelten für Beschleunigungen zwischen -50g und +50g. Die Koeffizienten kx, k und kg haben die Dimension
Hz je Erdbeschleunigungseinheit, also Hz/g.
Gleichung (1) ist die entwickelte Form des Skalarproduktee:
(2) AF = k · ψ°
Hierin ist P der Beschleunigungsvektor und k ein Empfindlichkeitsvektor,
der die Empfindlichkeit des betrachteten Resonators gegenüber der Beschleunigung nach Betrag und
Richtung kennzeichnet.
Die Oszillationsfrequenz des Resonators 30 (Fig. 1) kann in an sich bekannter Weise durch öerienzuschaltung einer
Kapazität korrigiert werden. In Fig. 1 ist das elektrische
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an dar? Deuts ehe Patentamt, Lunchen Patentanwalt
d des Resonators 30 und die schaltung den
utellkonden3atoT3 10 zur Frequenzkorrektur oder Frequenz
koni ensat] on dargestellt. Der serielle Resonatorkreis
besteht au« dem Widerstand R, der Selbstinduktion L und
lj dem Kondensator C, der dam piezoelektrischen Kristall
entspricht. Parallel dazu ist der Kondensator CQ geschaltet,
der die Kapazität zwischen den Elektroden kenn zeichnet. C1 ist der Wert der dem Stel!kondensator 10
zugeordneten Kapazität.
Die Frequenzänderung &F, die durch Hinzufügung der Kapazität
C1 hervorgerufen wird, drückt sich durch die fol
gende Gleichung aus:
(3) AF/F = 0/(2(C0+C1)) + R2 cg/(2 LC1)
Für einen Quarz der schon beschriebenen Art mit einer
Nenn.frequenz F = 5*10 Hz lassen sich etwa folgende Wer-
| te | annehmen: | C | = ίο-16 | F |
| R | = 100 | Λ | ||
| L | = 10 | H | ||
C0 = 5·1Ο""12 F
Wenn die Kapazität C1 wesentlich höher ist als die Kapazität
C0, dann wird die Gleichung (3) in erster Näherung
zu:
(4) AF/F = 0/(2(C0+C1))
(4) AF/F = 0/(2(C0+C1))
Um eine genaue Einstellung der Frequenz zu erreichen, besteht
der Kondensator 10 der Kapazität C^ im allgemeinen
aus zwei parallel geschalteten Kondensatoren, einem Festkondensator der Kapazität C2 und einem Stellkondensator
der Kapazität C,. Die Kapazität C2 ist hierbei wesentlich
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das Deutsche Patentamt, Mü.ichen Patentanwalt
größer al3 die Kapazität C,. Gleichung (4) wird al.10 zu:
(5) ΔΡ/F - C/U'(CO+C2+C3))
und die Einstellempfindlichkeit läßt sich wie fol:;t Ausdrücken:
(6) d(ÄF) = - Δ P . dC3 /(Co+OV,fC5) ,
also ist:
(7)
Au3 diesen Betrachtungen ergibt sich, daß es gemäß Jer Erfindung
möglich ist, mit einem ijtellkondensator, der serieil
mit einem Resonator verbunden ist, und mit Mitteln zur
Kapazitätssteuerung dieses Kondensators in Abhängigkeit von der Beschleunigung die Frequenzänderung de:3 Resonators
durch diese Beschleunigung zu kompensieren, fcian könnte
z.B. einen mit einem Freiheitsgrad versehenen geometrisehen
Parameter (Überdeckung oder Abstand der Kondensatorplatten), der die Kapazität des ^tellkonden3ators festlegt,
auf den Wert eines von einem Beschleunigungsgeber gelieferten Signales einstellen. Die Erfindung sieht aber als
Vorzug3lösung eine besonders einfache und wirksame Anordnung
vor, die darin besteht, den Beschleunigungsgeber mit dem ätellkondensator zu integrieren, indem die bewegliche
Konden3atorplatte dieses Kondensators an einem elastischen
Rückholorgan befestigt ist.
Bei der eingangs erwähnten ersten Ausbildungsform der Erfindung
wird eine von der Beschleunigung linear abhängige Verschiebung gewühlt, indem der beweglichen Kondensatorplatte eine bestimmte Ma3ue M zugeteilt ist und für das
RUckholorgan eine definierte steifigkeit λ vorgesehen ist.
Aus Gründen einer ausreichenden Empfindlichkeit und einer
leichten Realisierbarkeit wird für die beschleunigungsabhängige
Verschiebung bevorzugt der Abstand zwischen den
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Dlpl.-Ing. G. Schlieb«
das Deutsche Paten tarn1;, Münciitn Patentanwalt
Kondensatorplatten gewählt. Als elastisches Rückholelement
könnte ein zwi.sehen den Kondenaatorplatten und einer
elastischen dichten Hülle eingeschlossenes Gajvolujaen die
nen· Ea i?Jt inde.<; woientlich einfacher, eine elaati3Che
Federblattaufhängung zu wählen, wie sie unter Beaug auf
Fi«a } und 4 im folgenden beschrieben ist.
Die feite Kondensatorplatte 12 de3 otel lkoridensators C,
ist bei diesem Ausführuntrsbeispiel auf einen Isolierträger
Π geklebt, der seitliche Arme 14 besitzt. Die beweglichs
Kondensatorplat te 15 verläuft parallel zur Platte 12 und lat eine Scheibe auμ einem elastischen Leiterwerkstoff,
z.Bo einer Nickellegierung. Diese bewegliche Kondensatorplatte
besitzt zwei seitliche Federblätter 16 der oteifigkeit A» die über die Arme 14 reichen und in denen
Längaschlitze 17 vorgesehen 3ind. Stehbolzen 18 in den
Armen 14 tragen die Federblätter 16, indem sie durch die Längsschlitze 17 :nit Gewindezapfen 19 durchreichen, auf
die Muttern 21 geschraubt sind. Die Muttern 21 3ind in Fig. 4 weggelassen. Eine Scheibe 22 aus Isolierwerkatoff
i3t auf die bewegliche Kondensatorplatte 15 geklebt und
bildet den Maasenträger der »lasse M.
Dia Kondensatorplattan 12 und 15 aind über Leiter 23 und
24 angeschlossen, welche die Isolierteile 13 und 22 durchqueren und an Ausgangs leitungen 25 und 26 führen.
Die ütellkapazitat C, de3 in Fig. 3 und 4 darge3tellten
Koniensators ergibt sich aus der klassischen Gleichung:
(H) C3 , C0 - a/e
Hierbei ist £n die Dielektrizitätskonstante für Luft
gleich 0,04*10" F/ra, J die wirksame Fläche zwischen den
Kondensatorplatten und ti der Abstand zwischen den Kondensatorplat
ten« Bei einem symmetrischen Aufbau des
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Brief vom BIaIt V£ Oipl.-Ing. G. Schlieb·
an das Deutsche 2 a 1. en tarnt, I.aineheii Patentanwalt
Kondensat.or:3 ist U praktisch unverMiiderli ch^vnri iod j ^!Ii oh
£ ändert sich linear mit der Leschleut.i ^;ui.,_;. 7/em. die
Richtung den Vektors k (:-;■! ehe Gleichung (>J J) bekannt i^t,
z.B. durch eine zuvor erfolgte L-est ironuing dtr Koni '^i ::i enten
k , kir und k von Gleichung; (1)» danr. 3äf:t κ.ί c-h der
Kondensator derart anordnen, daß seine Jlatter: senxrec-hi.
zum genannter Vektor stehen.
Eiri eine Veränderung d£ des Anstandet: e_ bewirkender Wert
p. der Komponente des Vektors Γ führt ζυ folgender l^apiizitätsänderung:
(9) dC^ = - £ Sde / e2
und damit:
(10) dC5 i^ - de
Pur eine gegebene Masse deo I.iassentrJigers V2 (wobei die
Masse der Kondensatorplatte 15 vernachlässigbar ist) und
eine Steifigkeit Λ- der von den Federblättern 16 gebildeten
Biegefedern ist:
(11) de ~ P
Daraus folgt:
(12) dC, *v - P
Durch Vergleich der Gleichungen (7) und (12) erhält man:
(13) d(AF) ^ -dC^rv _ f
Sieht man einen Stellkondensator mit elastischer Aufhängung einer Kondensatorplatte entsprechend der in Fig. 3
und 4 beschriebenen Art vor und legt man dessen geometrisehe
und mechanische Parameter (Abstand zwischen den Kondenaatorplatten,
wirksame Kondensatorfläche, Steifigkeit der Federn) konstruktiv oder mit Hilfe nicht in Fig. 3
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und 4 gezeigter Einstellorgane fest, dann ist es also möglich, die Frequenzänderung des Oszillators infolge der
Beschleunigung praktisch vollständig zu kompensieren.
Bei der zweiten Ausbildungsform der Erfindung ist die Kompensation der Frequenzänderung durch Oszillatorbeschleuni
gung streng exakt.
Aus Gleichung (5) läßt sich für die Einstellempfindlichkeit herleiten:
(H) d (AF) = -C-P-OC3/ (2(C0 + C2 + C3)2^
Ebenso läßt sich aus Gleichung (2) ableiten: (15) d (ΔΡ) = d {T"V)
Aus diesen beiden Gleichungen wird offensichtlich, daß die Kompensation der Beschleunigungseffekte durch eine verstell
bare Kapazität C nicht rein linear ist, und zwar wegen des
nicht linearen Auftretens der Kapazität C, im Nenner der
Gleichung (H). So hängt das Gesetz der gesamten Frequenzänderung einerseits vom Gesetz der Frequenzänderung in Abhängigkeit von der Kapazität C1 des Stellkondensators 10
ab und andererseits von dem Gesetz der änderung der Kapa
zitat C1 in Abhängigkeit von der Beschleunigung.
Wie schon erwähnt ist das zweite Gesetz im wesentlichen von zwei geometrischen Parametern abhängig, nämlich entsprechend Gleichung (8) von dem Abstand e, und der Fläche
S der Kondensatorplatten der Kapazität C3. Hieraus läßt
sich für die Kapazitätsänderung ableiten:
Auch bei der zweiten Ausbildungsform der Erfindung wird
wie bei der ersten aus Gründen einer einfaohen Realisierbarkeit nur auf einen der beiden ParaBeter <» und S
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Brief vom Blatt y(
Dipl.-Ing. Q. Sdtlteba
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zurückgegriffen, dessen nichtlineare Änderung zu einer
Korrektur der Elektrodenform des Kondensators C, derart
führen mu3, daß die linearen Prequenzänderungen des Resonators infolge der Beschleunigung P exakt kompensiert werden.
Bei dem in Pig« 5 dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiel ändert sich die Kapazität C, über die Kondensatorfläche
S mit Hilfe einer Blattfeder 160, deren eines Ende fest eingespannt ist, während am anderen Ende eine
bewegliche Kondensatorplatte 150 des Stellkondensators C, befestigt ist. Diese bewegliche Kondensatorplatte
in Form eines Rechteckquaders steht in konstantem Abstand e_ einer festen Kondensatorplatte 120 gegenüber und hat mit
dieser zusammen eine wirksame Kondensatorfläche S (Fig. 6), die durch Projektion der Kondensatorplatte 150 auf die
Kondensatorplatte 120 definierbar ist.
Die feste Kondensatorplatte 120 besitzt zwei Seitenflächen,
die symmetrisch zur mittleren Querebene der beweglichen Kondensatorplatte 150 nach einen Profil P(u) verlaufen,
dessen Form eine Kompensation des Nichtlinearitätseffektes
ermöglicht.
Die feste Kondensatorplatte 120 ist von der beweglichen Kondensatorplatte 150 isoliert, und diese ist über eine
Blattfeder 160 mit Hilfe einer Befestigungsvorrichtung gehalten, die z.B. ännlioh der in Fig. 3 für die erste
Ausbildungsform beschriebenen ist (Elemente 14, 17, 19, 21).
In Fig. 6 ist der Verlauf der Seitenflächen der festen Kondensatorplatte 150 mit dem Profil P(u) dargestellt,
das symmetrisch bezüglich einer Achse Ou ist, die senkrecht auf der Blattfeder 160 steht und parallel zum
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EmpfindIichkeitsvektor kTverläuft, dessen Richtung als bekannt
vorausgesetzt ist. Bezeichnet man die Masse der beweglichen Kondensatorplatte 150, die den Massenträger bildet,
mit M und die Komponente des Beschleunigungsvektors
P in Richtung k*"mit P, dann führt die Grund gleichung der
Dynamik für eine kleine Verschiebung der Kondensatorplatte 150 in Richtung k"*"(oder Ou) zur folgenden Beziehung:
(17) λ-du = M d Γ
Hierbei ist λ. in kg/s der Steifigkeitskoeffizient der
Blattfeder 160.
Ausgehend von den Gleichungen (H) bis (17) läßt sich nun das Profil P(u) formulieren, das zur Kompensation des
Nichtlinearitätseffektes dient und wie folgt definiert ist:
(u + h/2
(18) S = 2 \ P(u) du
Ju -h/2 " "
Hierin bezeichnen h und u die Dicke und die Koordinate des Mittelpunktes der beweglichen Platte 150.
Indem dp aus Gleichung (17) in Gleichung (15) eingesetzt wird und dC, durch Gleichung (16) ausgedrückt wird, läßt
sich Gleichung (H) wie folgt schreiben:
k ^ du
2 < 0O + C2 + V )
Diese Differentialgleichung, die die Fläche S von der Änderung von u abhängig macht, läßt sich wie folgt umsehrei
ben:
(19) Adu=
^7
(S - ΒΓ
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•n das Deutsche Patentamt, Münchan Patentanwalt
—
<20> "- u"3>
(21) B = (m2 )
(2P) 3^ = + B
Hierin i3t K eine Integrationskonstante, die ausgehend von
den Anfangsbedingungen bei der Beschleunigung Null bestimmt wird, d#h. in Abhängigkeit von der Fläche Sq am Ruhepunkt
Uq der beweglichen Kondensatorplatte 150:
K =
A(S0 - B)
Das Profil P(u) läßt sich sodann aus der Ableitung der Funktion S(u) gewinnen, die aus der Gleichung (22) hervorgeht:
(23) P(u) = 1
A(u - KT
Unter Bezug auf diese Gleichung läßt sich erkennen, daß man zunächst den Nennwert der Kapazität C, derart einstellt,
daß
((V0 =Eo7 ist·
chen Kondensat or plat te 150 unter einer Beschleunigung y^
eine Feinkompensation der Nichtlinearität.
In Fig. 7 ist ein Beispiel der Profilform der festen Kondensatorplatte 120 des Stellkondensators mit der Kapazität
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an das Deutsche Patentamt, Münchan
C, angegeben für folgende Zahlenwerte der kennzeichnenden
Größen eines piezoelektrischen Resonators nach der zweiten Ausbildungsform der Erfindung:
C = 1O"16 F ; C0 = 5 · 10~12 P ;
F = 5 · 106 Hz
λ= 105 ll/m ; M = 5 · 1O~5 kg
e = 10~4 m ;
,-5 „2 .
= 20 . 10"12 P ;
~5
Aus den Gleichungen (18) und (20) bis (23) läßt sich ableiten:
= 0,884.10"12 P j
A = 1,768.107 m~5 }
B = 2,82. ΙΟ""4 m2 ; und
h =
PCu0-K)
= 3,182 1O~3 m
| (u0 - K) | in | mn | 1 | ,4 | 3, | 3 | 1 | 4,6 |
| P(U0) | in | nun | 14 | ,43 | 142 | .337 | ||
Bei anderen Abwandlungsformen der Erfindung ist der Empfindlichkeitsvektor k* unbekannt. Die Rechnung zeigt, daß die
20 Kompensation mit Hilfe dreier Stellkondensatoren der zuvor
geschilderten Art erfolgen kann, die untereinander parallel und mit dem Resonator in Serie verbunden und derart angeordnet sind, daß die Verschiebungsrichtungen ihrer beweglichen
Platten parallel zu den drei Hauptachsen OX', OY* und OZ'
25 des piezoelektrischen Kristalles 31 des Resonators 30 ver
laufen.
809810/0648
Brief vom Blatt \£
Dlpl.-Ing. G. Schitob·
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
«21
Bei der Abwandlungsform der Erfindung in Pig. 8 sind die
Kondensatorplatten 15 und 16 dreier Stellkondensatoren
C31» C32 un<i C33 senlcrecnt zu d9n drei Achsen OX1, OY1
und OZ1 angeordnet entsprechend der Kondensatoranordnung
bei der ersten Ausbildungsform der Erfindung, bei der der
Plattenabetand in Richtung der Ilauptempfindlichkeitsachse
veränderlich war.
Bei der Abwandlungsform der Erfindung in Fig. 9 sind bei den drei Stellkondensatoren C,.., C32 und C33 die Flächen
der Platten 120 und 150 in einem konstanten Abstand e
parallel zu den Achsen OX1, OY1 und OZ1 angeordnet gemäß
der beschriebenen zweiten Ausbildungsform der Erfindung.
Ganz allgemein kann jeder der Kondensatoren C31, C52 oder
C,, der ersten oder zweiten Ausbildungsform der Erfindung entsprechen. In allen Fällen setzt sich die Kapazität des
gesamten Kompensationskondeneators wie folgt zusammen:
C1 = C2 + C31 + C32 + C33
- Patentansprüche -
809810/0648
Leerseife
Claims (1)
- Brief vom Blatt \J0 Dlpl.-Ing. G. SchlM»an das Deutsche Patentamt, Münchsn PatentanwaltPatentansprüchePiezoelektrischer Oszillator mit einem Kristallresonator, der in Schleife mit einer der Einstellung der Osz.illatorf requenz dienenden veveteilbaren Kapazität geschaltet ist, die aus mindestens einem ütellkondensator besteht, gekennzeichnet durch eine mechanische Vorrichtung (16, 160), die auf die Beschleunigung (P) anspricht, der der Oszillator unterworfen i:iü, und die den 3tellkondenaai;or (10, C,) derart steuert, daß die durch diesen erzeugte Frequenzänderung (ÄF) entgegengesetzt gleich der durch die Beschleunigung des Resonators (j50) erzeugten Frequenzänderung ist.2. Piezoelektrischer Oszillator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellkondensator (10, C,) eine feste Kondensatorplatte (12, 120) und eine einen Translation3freiheitsgrad aufweisende bewegliche Kondensatorplatte (15, 150) besitzt, deren Bewegung die Änderung der Kapazität (C,) des Stellkondensa^ors (10) sicherstellt, und daß die auf die Beschleunigung (P ) ansprechende mechanische Vorrichtung ein elastisches Rückholelement (16, 160) für die bewegliche Kondensatorplatte besitzt.3. Piezoelektrischer Oszillator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Stellkondenuator (10, G,) der Abstand (e) zwischen den Kondenaatorplatten (15, 12) veränderlich ist und das elastische Rückholelement aus biegsamen Federblättern (16) besteht, die an der beweglichen Kondensatorplatte (15) befestigt sind, die parallel zu der gegenüber liegenden festen Kondensatorplatte (12) verschiebbar ist«809810/06AdORIGINAL INSPECTEDBrief vom Blatt 2j6 Dlpl.-Ing. G. Schlteb·an das Deutsche Patentamt, Ilunchen Patentanwalt273600a4. Piezoelektrischer Oszillator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Kondensatorplatte (120) des otellkondensators (10, C,) zwischen den beiden senkrecht zur Verschiebungsrichtung (u) der rechteckförmigen beweglichen Kondensatorplatte (150) verlaufenden geraden Kanten zwei ein Profil (l(u)) bildende Kanten besitzt derart, daß die durch die Beschleunigung bewirkte lineare Verschiebung der beweglichen Kondensatorplatte durch eine nichtlineare Änderur.g der Kapazität (C,,) des Stellkondensators (10) eine Frequenzänderung ( ΔΡ) erzeugt, die die durch die Beschleunigung des Resonators bewirkte lineare Frequenzänderung kompensierb.5. Piezoelektrischer Oszillator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Rückholelement aus einer biegsamen Blattfeder (160) besteht, die die bewegliche Kondensatorplatte (150) in einem konstanten Abstand (e) zur parallel verlaufenden festen Kondensatorplatte (120) hält.b. Piezoelektrischer Oszillator nach Anspruch 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet, daß die ein Profil bildenden Kanten der festen Kondensatorplatte (120) der von der Verschiebung (u) der beweglichen Kondensatorplatte (150) abhängenden Punktion P(u) = 1/(A(u - K)2) gehorchen, wobei A eine Konstante ist, die von den geometrischen und mechanischen Parametern des elastischen Kückholelementes (160) und des Stellkondensators (10) abhängt, und K eine Konstante ist, die ebenfalls von diesen Parametern, ferner von den anderen Kapazitäten (C, C0, C2) des Oszillators sowie von der Kondensatorfläche (3) abhängt, die zwischen den beiden Kondensatorplatten (120, 150) unter der Beschleunigung Null wirksam ist.809810/0648Brief vom Blatt tf Dlpl.-Ing. G. ScNtotean das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt7· Piezoelektrischer Oszillator nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebungsrichtung (Ou) der beweglichen Kondensatorplatte (15, 150) des Stellkondensators (10, C,) parallel zum Empfind!ichkeitsvektor (k^ verläuft, der die Frequenzänderung des Kristallreaonators (30, 31) infolge Beschleunigung kennzeichnet,8. Piezoelektrischer Oszillator nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbare Kapazität (10, C.) drei Stellkondensatoren (C,.., C,p, C,,) umfaßt, die je eine beschleunigungsempfindliche und unter der Wirkung eines Rückholelementes (16, 160) stehende bewegliche Kondensatorplatte (15, 150) aufweisen, die untereinander parallel und mit dem Resonator (30) seriell verbunden sind und bei denen die Verschiebungsrichtung der beweglichen Kondensatorplatten in Richtung der drei Hauptachsen (OX1, OY1, OZ1) des Kristallresonators (30, 31) steht.809810/0648
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