DE273570C - - Google Patents
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- DE273570C DE273570C DENDAT273570D DE273570DA DE273570C DE 273570 C DE273570 C DE 273570C DE NDAT273570 D DENDAT273570 D DE NDAT273570D DE 273570D A DE273570D A DE 273570DA DE 273570 C DE273570 C DE 273570C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01L—SHOEING OF ANIMALS
- A01L1/00—Shoes for horses or other solipeds fastened with nails
- A01L1/04—Solid horseshoes consisting of multiple parts
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 273570-KLASSE 45 I GRUPPE
HEINRICH PAUL in BRAUNSCHWEIG.
elastischen Einlage.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. August 1913 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein einen federnden Gang der Tiere gestattendes
Doppelhufeisen mit elastischer Einlage zwischen beiden Eisen.
Die Erfindung besteht darin, daß das Laufeisen auf seiner ganzen Länge in bekannter
Weise rinnenförmig gestaltet ist und in ihm das andere, am Hufe zu befestigende, ebenfalls
rinnenförmige Eisen kolbenartig geführt
ίο wird, so daß beide die elastische Einlage
(Gummistrang, Federn o. dgl.) nach außen hin dicht einschließen. Ein solches Doppelhufeisen
schützt seine elastische Einlage sicher gegen Schmutz und bietet außerdem den Vorteil,
daß sich nur das Laufeisen abnutzt, das seinerseits leicht auswechselbar ist. Ein weiterer
nicht minder wesentlicher Vorteil besteht darin, daß beide Eisen in allen Punkten die
gleiche Federung gegeneinander aufweisen.
Das neue Hufeisen ist in einer als Beispiel dienenden Ausführungsform in der Zeichnung
dargestellt, in der Fig. 1 das Laufeisen von oben, Fig. 2 das zu befestigende Eisen von
unten, und Fig. 3 einen Schnitt durch das fertig zusammengesetzte Hufeisen zeigt.
Das am Hufe zu befestigende und zu diesem Zwecke in bekannter Weise mit Nagellöchern
b versehene Eisen α weist eine Rinne auf, in die ein elastischer Strang c bis ungefähr
zur halben Höhe eingebettet wird. An den hinteren Stirnenden trägt das Eisen a
Vorsprünge d und auf der Innenseite des vorderen Bogenteiles einen federnden Riegel e.
Das zweite, die Auftrittsfläche f1 tragende
Laufeisen f ist auf seiner ganzen Länge derart rinnenförmig gestaltet, daß es das Hufeisen
α kolbenartig aufzunehmen und zu führen vermag, wobei der zur Hälfte aus letzterem
herausragende elastische Strang c sich auf dem Boden des Rinneneisens f abstützt,
wie das Fig. 3 zeigt. Der Zusammenhang beider Eisen α und / wird hierbei durch die
Vorsprünge d und den Riegel e gewahrt, von denen die erster en, d, hinter Leisten g des
Eisens f greifen, während der Riegel e in eine Aussparung h des Eisens f einschnappt
(Fig. 3).
Soll das abgenutzte oder beschädigte Eisen f ausgewechselt werden, so wird der Riegel e
zurückgedrückt, worauf das Eisen abfällt. Das neue Eisen f wird zunächst derart schräg
gegen das Hufeisen α geführt, daß seine Leisten g hinter die Vorsprünge d treffen, und
darauf werden die vorderen, gebogenen Enden beider Eisen klappenartig so weit zusammengedrückt,
bis der Riegel e in die Aussparung h des neuen Eisens einschnappt. Diese Arbeit
erfordert wenig Zeit und kann von jedem Nichtf achmann mühelos vorgenommen werden.
Das Laufeisen f kann an der Auftrittsfläche glatt oder mit festen oder lösbaren
Griffen (z. B. Stollen) versehen sein.
Bei Verwendung eines Vollgummi- oder Gummiersatzstranges als elastische Einlage ist
es zweckmäßig, den Strang c nicht die ganze Rinnenlänge des Hufeisens α ausfüllen zu
lassen, sondern zwischen seiner einen Stirnseite und der entsprechenden Rinnenabschlußwand
i (Fig. 2) einen freien Raum zu belassen und in diesen eine Feder k einzulegen,
die gegen die Strangstirnseite drückt. Bei größerer Beanspruchung (Zusammendrückung)
des Stranges ist diesem dann die Möglichkeit gegeben, auch in der Längsrichtung auszuweichen. Die Elastizität des ganzen Hufeisens
wird dadurch wesentlich erhöht.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Doppelhufeisen mit einer zwischen beiden rinnenförmigen Eisen angeordneten elastischen Einlage, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufeisen (f) das am Hufe zu befestigende Eisen (a) kolbenartig führt und so mit ihm zusammen die elastische Einlage (c) nach außen hin dicht umschließt.
- 2. Doppelhufeisen nach Anspruch 1 mit einer strangförmigen elastischen Einlage, gekennzeichnet durch einen an einem Strangende vorgesehenen, die Längsausdehnung des Stranges ermöglichenden freien Raum und eine in diesem angeordnete, gegen die Strangstirnseite drückende Feder (k).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE273570C true DE273570C (de) |
Family
ID=530011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT273570D Active DE273570C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE273570C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11160209B2 (en) | 2018-05-24 | 2021-11-02 | Deere & Company | Hydraulic drive arrangement to drive a reciprocating cutter bar |
-
0
- DE DENDAT273570D patent/DE273570C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11160209B2 (en) | 2018-05-24 | 2021-11-02 | Deere & Company | Hydraulic drive arrangement to drive a reciprocating cutter bar |
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