[go: up one dir, main page]

DE2735325A1 - Verfahren zur messwertermittlung bei inkrementalen weg- und winkelmessystemen - Google Patents

Verfahren zur messwertermittlung bei inkrementalen weg- und winkelmessystemen

Info

Publication number
DE2735325A1
DE2735325A1 DE19772735325 DE2735325A DE2735325A1 DE 2735325 A1 DE2735325 A1 DE 2735325A1 DE 19772735325 DE19772735325 DE 19772735325 DE 2735325 A DE2735325 A DE 2735325A DE 2735325 A1 DE2735325 A1 DE 2735325A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phase
signals
coarse
fine
information
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772735325
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Dipl Ing Klemme
Richard Dipl Ing Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jenoptik AG
Original Assignee
Jenoptik Jena GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jenoptik Jena GmbH filed Critical Jenoptik Jena GmbH
Publication of DE2735325A1 publication Critical patent/DE2735325A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/12Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
    • G01D5/244Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing characteristics of pulses or pulse trains; generating pulses or pulse trains
    • G01D5/24404Interpolation using high frequency signals

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Titel: Verfahren zur Meßwertermittlung bei inkrementalen
  • Weg- und Winkelmeßsystemen Anwendungsgebiet der Erfindung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Meßwertermittlung bei Weg- und Winkelmeßsystemen mit fester Maßverkörperung und darauf aufgebrachter mechanischer Teilung, bei denen die Information über die mechanische Verschiebung oder Verdrehung in der Anzahl der erfolgten Nulldurchgänge von mindestens zwei um einen Winkel von 900 zueinander phaeenversetzten quasi sinusförmigen elektrischen Signalen enthalten ist. Der Momentanwert der Ausgangsspannung dieser quasi sinusförmigen elektrischen Signale liefert dabei zusätzliche Informationen über die Größe der Verschiebung oder Verdrehung zwischen zwei Nulldurchgängen der elektrischen Signale. Die Erfindung ist bei allen inkrementalen Meßsystemen mit fotoelektrischen, kapazitiven oder induktiven Abtasteinrichtungen anwendbar, die für die weitere Auswertung mindestens zwei dieser phasenversetzten quasi sinusförmigen Signale zur Verfügung stellen.
  • Charakteristik der bekannten technischen Lösungen: Es ist seit langem bekannt, bei einer mechanischen Verschiebung oder Verdrehung einer mechanischen Teilung und eines Tastkopfes gegeneinander die Teilungsiarken in elektrische Signale umzuwandeln und die dabei entstehenden Signale in Impulse umzuwandeln und auszuzählen.
  • Vielfach ist man auch dazu übergegangen, die Auswertung dieser zunächst sinusförmigen Signale noch zu verbessern, indem eine Anzahl gleichartiger aber zueinander phasenverschobener Signale erzeugt werden und indem diese Signale miteinander oder mit daraus abgeleiteten amplitudenverminderten Signalen in unterschiedlicher Kombination verglichen werden. Die Stellen mit gleicher Amplitude werden anschließend weiter ausgewertet. Diese Schnittstellen sind zeitlich zueinander versetzt und bilden die Grundlage für die Erzeugung von Rechtecksignalen mit zeitlich zueinander versetzten Impulsflanken. In logischen Schaltungen werden daraus dann Impulsreihen mit wesentlich kürzerer Periodendauer gewonnen. Auf diese Weise werden die ursprünglichen etwa sinusförmigen Signale interpoliert. Eine solche Interpolationseinrichtung ist beispielsweise in der Erfindungsbeschreibung DT-AS 1 945 206 dargestellt. Der maximal mögliche Interpolationsfaktor wird durch unzureichende Amplitudenstabilität, durch Abweichungen von der idealen Sinusform und durch Temperatur- und Bauelementeeinfltisse begrenzt und erreicht Werte bis etwa 40. Der Aufwand an elektronischen Bauelementen steigt dabei etwa linear mit dem Interpolationsfaktor an.
  • Aus der Erfindungsbeschreibung DT-AS 1 291 776 ist eine Meßeinrichtung bekannt, die eine hochfrequente Trägerschwingung verwendet und die die bei einer Verschiebung oder Verdrehung entstehende Phasenverschiebung gegenüber einer gleichfrequenten Bezugswechselspannung auswertet. Dabei wird die Phasendifferenz zunächst in ein Zeitintervall umgewandelt und ein Impuls zähler wird für eben diese Zeit mit einem Taktimpulsgeber verbunden. Das Zählergebnis entspricht dann der momentanen Weg- oder Winkelstellung des Meßwertgebers. Meßsysteme dieser Art werden vorwiegend bei induktiven oder kapazitiven Abtaatsystemen verwendet. Die Trägerschwingung wird dabei direkt in die Maßverkörperung eingespeist.
  • Ein Nachteil dieser Meßsysteme sind Unlinearitäten zwischen dem Drehwinkel bzw. der Verschiebung und dem auszuwertenden Phasenwinkel. Die Ursache hierfür ist in Fehlausbildungen des Rotors und des Stators, aber auch in den unvermeidlichen Streukapazitäten oder Streuinduktivitäten zu suchen. Durch eine obere Begrenzung der Trägerfrequenz kann der Fehler in vertretbaren Grenzen gehalten werden. Es treten aber weitere Nachteile auf, die sich nur schwer kompensieren lassen. Einer davon ist die Verdrehmöglichkeit des Tastkopfes gegenüber der mechanischen Teilung und ein weiterer besteht darin, daß bei großer Fahrgeschwindigkeit die Frequenz des Ausgangssignals proportional zu dieser Geschwindigkeit verfälscht wird und daß in den Zähler weniger Impulse eingezählt werden als das der tatsächlichen Stellung des Meßsystems entsprechen würde.
  • Bei induktiven und kapazitiven Meßsystemen ist aus mehreren Gründen, die ihre Ursachen im verwendeten Meßprinzip haben, der Abstand zwischen zwei Teilungsmarken auf der Teilung wesentlich größer als bei fotoelektrischen Abtastsystemen.
  • Um trotzdem eine gute Meßauflösung zu erreichen, muß eine Interpolationseinrichtung mit höherem Interpolationsfaktor verwendet werden. Da ohnehin zur Kopplung von mechanischer Teilung und Tastkopf eine hochfrequente Trägerschwingung erforderlich ist, bietet sich dafür die beschriebene Interpolationseinrichtung an. Allerdings sind aus den obengenannten Grenzen dem Interpolationsfaktor dieser Einrichtung Grenzen gesetzt, so daß keine höhere Aufslösung erreicht wird, als sie von foto elektrisch arbeitenden Meßsystemen her bekannt ist.
  • In der DT-OS 2 113 705 wird eine Meßeinrichtung dargestellt, bei der die modulierten Meßsignale zunächst demoduliert werden, so daß wie bei einem fotoelektrischen Meßsystem die Verdreh- oder Verschiebeinformationen in zueinander phasenversetzten Sinussignalen enthalten sind.
  • Eine zweite Trägerschwingung wird dann mit diesen Sinussignalen phasenmoduliert und die Auswertung der Phasenversetzung der Meßsignale zu einer Bezugsspannung erfolgt wie oben beschrieben durch periodisches Auszählen der Phasendifferenz mittels Taktimpulsen.
  • Diese und auch die Meßeinrichtungen der weiter oben beschriebenen Art eignen sich besonders gut für die Winkelmeßsysteme mit Resolvern oder Drehmeldegebern, weil die volle Umdrehung von 3600 ohne weiteren Aufwand im Phasenraum von 0 bis 2 T der Meßsignale untergebracht werden kann.
  • Kann dagegen der volle Meßbereich nicht direkt in eine feste Beziehung zum Phasenwinkel 2HU gebracht werden, sondern erst nach einer Unterteilung des Meßbereiches in Teilstrecken, dann ist eine gesonderte Auswertung eben dieser Teilschritte erforderlich. Bei bekannten Meßeinrichtungen werden dazu zwei völlig separate Meßsysteme mit eigenen Meßwertaufnehmern und eigenen Auswertekanälen verwendet. Dargestellt wird dieser Sachverhalt in der Patentbeschreibung DT-AS 1 273 573.
  • Der hohe Aufwand iür die Meßwert ermittlung, insbesondere die Verwendung eines zweiten Abtastsystems oder eines zusätzlichen Meßwertaufnehmers muß jedoch als Nachteil gewertet werden.
  • Ziel der Erfindung: Durch die Erfindung soll erreicht werden, daß bei einem inkrementalen Meßsystem mit möglichst geringem Aufwand hochgenaue Informationen über die absolute Größe der mechanischen Verschiebung oder Verdrehung eines Werkstückes gegenüber einem Bezugspunkt zur Verfügung stehen.
  • Wesen der Erfindung: Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen neuen Weg iür eine hochgenaue Meßwert ermittlung bei inkrementalen Meßsystemen einzuschlagen und einen hohen Auf lösungsfaktor bei Verwendung nur eines einzigen Meßkopfes zu erreichen.
  • Die Aufgabe wird bei einem Verfahren zur Meßwertermittlung bei inkrementalen Weg- und Winkelmeßsystemen, bei dem eine mechanische Teilung relativ zu einem Tastkopf verschoben oder verdreht wird und bei dem die Teilungsmarken dieser Teilung durch ein Abtastsystem in mindestens zwei um einen Winkel von 900 zueinander phasenversetzte quasi sinusförmige Signale umgewandelt werden, dadurch gelöst, daß sie um den Winkel von 900 zueinander phasenversetzten und die Verschiebe- bzw. Verdrehinformation enthaltenden Signale zugleich in einem ersten Auswertekanal zur Auswertung der Rulldurchgänge der Signale und in einem zweiten Auswertekanal zur Auswertung des momentanen Phasenzustandes der Signale herangezogen werden und daß die Grobinformationswerte des ersten Auswertekanals und die Feininformationswerte des zweiten Auswertekanals in einer Informationsverwertungsstufe gemeinsam ausgewertet und weiterverarbeitet werden.
  • Es ist dabei von Vorteil, wenn im ersten Auswertekanal aus den Signalen sowohl Zählimpulse für eine Vor-BUckwärtszählung als auch eine Richtungsinformation für die Steuerung des Zählers gebildet werden und wenn im zweiten Auswertekanal der Absolutwert des Phasenzustandes der Signale zwischen zwei Zählimpulsen linear umgewandelt wird in den Wert einer Phasenverschiebung eines periodischen Maßsignals gegenüber einem Bezugssignal im Wertebereich von O bis 2 Ti Um den geforderten hohen Interpolationsfaktor zu erreichen, ist es günstig, die Phasenverschiebung des Meßsignals gegenüber dem Bezugs signal durch eine elektronische Zeitmeßeinrichtung auszuwerten. Zweckmäßigerweise wird dabei die Phasenverschiebung periodisch durch Taktimpulse ausgezählt.
  • Ein wesentlicher Vorteil des Meßverfahrens gemäß der Erfindung besteht darin, daß es jetzt möglich wird, den Vorteil des geringen Abstandes zwischen zwei Teilung marken eines fotoelektrischen Abtastßystems und den Vorteil des hohen Interpolationsfaktors einer Interpolationseinrichtung, die die Phasendifferenz eines hochfrequenten Meßsignals gegenuber einem gleichfrequenten Bezugssignal auswertet, miteinander zu kombinieren. Die Auflösung fotoelektrisch arbeitender Meßsysteme wird dadurch vergrößert. Gegenüber bekannten Einrichtungen benötigt das Verfahren gemäß der Erfindung zur Ermittlung der Grobinformationswerte und der Feininformationswerte im Intervall dieser Grobinformation nur einen einzigen Meßwertgeber. Im Vergleich mit einem Amplitudenvergleichsverfahren erhöht sich der Interpolationsfaktor bei etwa gleichem Aufwand an elektronischen Baugruppen und Bauelementen um fast zwei Dezimalstellen.
  • Die Kopplung von mechanischer Teilung und Meßkopf erfolgt mit fotoelektrischen Mitteln. Damit werden von vornherein alle Nachteile vermieden, die bei der Verwendung von hochfrequenten Trägerschwingungen zur Kopplung von Teilung und Meßkopf auftreten. Die maximale Fahrgeschwindigkeit des Meßsystems kann größer gewählt werden, als das bei kapazitiven oder induktiven Meßsystemen möglich ist. Der Vorteil dieser Systeme, nämlich der hohe Interpolationsfaktor einer phasenauswertenden Interpolationseinrichtung wird aber beibehalten, weil die quasi einusförmigen Signale, die die Verschiebe- bzw. Verdrehinformation enthalten, erst am Ausgang des Meßkopfes oder danach mit der hochfrequenten Trägerschwingung moduliert werden. Die Trägerfrequenz wird also nicht zur Kopplung von mechanischer Teilung und Meßkopf, sondern ausschließlich für die Interpolationseinrichtung verwendet. Es sind damit die Voraussetzungen gegeben, um die Trägerfrequens erhöhen zu können und die dynamischen Parameter des Meßsystems zu verbessern.
  • Die Feininformationewerte können durch Auswertung der Phasendifferenz mittels Taktimpulsen gewonnen werden.
  • Es ist aber auch möglich, anstelle der digitalen Zählimpulse iür die weitere Auswertung ein analoges Spannungs-oder Stromsignal zur Verfügung zu stellen. Erforderliche Meßwertkorrekturen können dann im analogen Bereich relativ einfach durchgeführt werden.
  • Das erfindungagemäße Meßverfahren kann besonders vorteilhaft bei fotoelektrischen Abtaßtsystemen eingesetzt werden. Es ist aber auch für alle anderen Abtastsysteme anwendbar, wenn sin-cos-Signale vorliegen, deren Phasenzustand unmittelbar in einer festen Beziehung zur momentanen Stellung des Meßsystems steht. Das Meßverfahren ist dann kompatibel einsetzbar.
  • Ausfuhrungsbeis piel: Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Meßwertermittlung bei inkrementalen Weg- und Winkelmeßsystemen, Fig. 2a bis d ein Impulsdiagramm der Einrichtung nach Fig. 1.
  • In Fig. 1 werden ein erster Auswertekanal 1 und ein zweiter Auswertekanal 2 dargestellt. Der erste Auswertekanal 1 enthält einen Impulsformer 2, einen weiteren Impulsformer 4, eine Impulsauswertung 5 und einen Impulszähler 6. Der zweite Auswertekanal 2 besteht aus einer Phasenauswertung 7, einem Impulszähler 8 und einer Steuerschaltung 9.
  • Dem ersten Auswertekanal 1 und zugleich auch dem zweiten Auswertekanal 2 werden die um 900 zueinander phasenversetzten und die Verschiebe- bzw. Verdrehinformation enthaltenden Signale sin<£at und coew t t zugeführt. Im ersten Auswertekanal 1 wird das Signal sinw t dem Impulsformer 3 und das Signal cosw t dem Impulsformer 4 zugeführt. Die Ausgangssignale dieser Impulsformer 3 und 4 sind in Fig. 2 als Rechtecksignale a und b dargestellt.
  • In der Impuls auswertung 5 werden aus den Flanken dieser Rechtecksignale a und b Zählimpulse c gebildet. Zusätzlich wird dort eine Richtungsinformation gewonnen, damit entschieden werden kann, ob die Zählimpulse dem mit + gekennzeichneten vorwärtszählenden oder dem mit - gekennzeichneten rückwärtszählenden Eingang des Impulszählers 6 zugeschaltet werden. Der Impuls zähler 6 enthält dadurch die Grobinformation über die momentane Stellung des Meßsystems.
  • Im zweiten Auswertekanal 2 wird in der Phasenauswertung 7 der momentane Phasenzustand der beiden Eingangssignale ausgewertet. Dazu wird in der Phasenauswertung 7 ein hochfrequentes Meßsignal erzeugt. Dieses Meßsignal ist gegenüber einem gleichfrequenten Bezugssignal phasenverschoben. Die Größe der Phasenverschiebung ist linear abhängig vom Absolutwert des Phasenzustandes der Signale sincj t und com cm t. Der Proportionalitätsfaktor kann willkürlich gewählt werden. Im beschriebenen Beispiel wird er so bemessen, daß bei einer Änderung der Phasenlage der Signale sinW t und com cm t sich die Phase des hochfrequenten Meßsignals gegenüber dem gleichfrequenten Bezugssignal um den Phasenwinkel 2 j7 ändert. Der Verlauf der Phasenumwandlung wird in Fig. 2d dargestellt. Auf der Abszisse wird der Phasenzustand der Signale sin S t und cos M t aufgetragen, während die Ordinate die Phasenverschiebung der hochfrequenten Meßsignale zeigt.
  • Die Phasenauswertung 7 enthält auch eine elektronische Zeitmeßeinrichtung zur Auswertung der Phasenverschiebung der phasenmodulierten Meßsignale gegenüber den gleichfrequenten Bezugs signalen. Im dargestellten Ausfahrungsbeispiel wird die Phasendifferenz zwischen beiden Trägerschwingungen periodisch durch Taktimpulse ausgezählt. Es wäre auch möglich, die in der Phasendi4ferenz enthaltene Information über die momentane Stellung des Meßwertgebers in Form eines analogen Spannungs- oder Stromsignales auszuwerten. Die in der Phasenauswertung 7 gebildeten und periodisch auagegebenen Taktimpulse werden dem Impulazähler 8 zur Gewinnung der Feininformation übergeben, Dieser Impuiszähler 8 wird jeweils vor dem Einzählen der Taktimpulse durch die Steuerschaltung 9 gelöscht. Das dazu erforderliche Steuersignal wird in der Phasenauswertung 7 aus der Vergleichsschwingung gebildet. In einer Informationsverwertung 10 wird die Feininformation des Impulszählers 8 periodisch abgerufen und mit der Grobinformation des Impuls zählers 6 zu einer kompletten und fein unterteilten Information über die momentane Stellung der Maßverkörperung eines Weg- oder Winkelmeßsystems vereinigt. Die weitere Verarbeitung dieser Information erfolgt dann gegebenenfalls noch in der Informationsverwertung 10 oder in weiteren nicht dargestellten Verarbeitungsstufen.
  • Leerseite

Claims (5)

  1. Erfindungsans ruch: 1. TIs Verfahren zur Meßwertermittlung bei inkrementalen W- und Winkelmeßsystemen, bei dem eine mechanische Teilung relativ zu einem Tastkopf verschoben oder verdreht wird und bei dem die Teilungsmarken dieser Teilung durch ein Abtastsystem in mindestens zwei um einen Winkel von 900 zueinander phasenversetzte sinusförmige Signale umgewandelt werden, gekennzeichnet dadurch, daß die um den Winkel von 90° zueinander phasenversetzten und die Verschiebe- bzw. Verdrehinformation enthaltenden Signale zugleich in einem ersten Auswertekanal zur Auswertung der Nulldurchgänge der Signale und in einem zweiten Auswertekanal zur Auswertung des momentanen Phasenzustandes der Signale herangezogen werden und daß die Grobinformationswerte des ersten Auswertekanals und die Feininformationswerte des zweiten Auswertekanals in einer Informationsverwertungsstufe gemeinsam ausgewertet und weiterverarbeitet werden.
  2. 2. Verfahren zur Meßwertermittlung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß im ersten Auswertekanal aus den Signalen sowohl Grobinformationswerte für eine Vor-Rtickwärtszählung als auch eine Richtungsinformation für die Steuerung des Zählers gebildet werden.
  3. 3. Verfahren zur Meßwertermittlung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß im zweiten Auswertekanal de Absolutwert des Phasenzustandes der Signale linear umgewandelt wird in den Wert einer Phasenverschiebung eines periodischen Meßsignals gegenüber einem Bezugssignal und daß der Phasenänderung der Signale im Intervall zweier Grobinformationswerte eine Phasenverschiebung des Meßsignals gegenüber dem Bezugssignal von 0 bis 2 entspricht.
  4. 4. Verfahren zur Meßwertermittlung nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Phasenverschiebung des Meßsignals gegenüber dem Bezugs signal durch eine elektronische Zeitmeßeinrichtung ausgewertet wird.
  5. 5. Verfahren zur Meßwertermittlung nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Phasenverschiebung periodisch durch Taktimpulse ausgezählt wird.
DE19772735325 1976-09-28 1977-08-05 Verfahren zur messwertermittlung bei inkrementalen weg- und winkelmessystemen Withdrawn DE2735325A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD19501476A DD128338A1 (de) 1976-09-28 1976-09-28 Verfahren zur messwertermittlung bei inkrementalen weg-und winkelmesssystemen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2735325A1 true DE2735325A1 (de) 1978-03-30

Family

ID=5505849

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772735325 Withdrawn DE2735325A1 (de) 1976-09-28 1977-08-05 Verfahren zur messwertermittlung bei inkrementalen weg- und winkelmessystemen

Country Status (2)

Country Link
DD (1) DD128338A1 (de)
DE (1) DE2735325A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2562657A1 (fr) * 1984-04-04 1985-10-11 Mauser Werke Oberndorf Dispositif de mesure des longueurs
EP0358989A3 (en) * 1988-08-24 1990-04-11 Hitachi, Ltd. Position or speed sensing apparatus and method
DE3891423C1 (de) * 1988-10-20 1997-01-23 Kayaba Industry Co Ltd Verfahren zum Verarbeiten von Positionssignalen
WO2007003338A1 (de) * 2005-07-01 2007-01-11 Preh Gmbh Drehsteller mit inkrementellem drehwinkelgeber

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD239678A1 (de) * 1985-07-25 1986-10-01 Ilmenau Tech Hochschule Verfahren und anordnung zur messsignalauswertung in phasengeregelten antrieben

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2562657A1 (fr) * 1984-04-04 1985-10-11 Mauser Werke Oberndorf Dispositif de mesure des longueurs
EP0358989A3 (en) * 1988-08-24 1990-04-11 Hitachi, Ltd. Position or speed sensing apparatus and method
DE3891423C1 (de) * 1988-10-20 1997-01-23 Kayaba Industry Co Ltd Verfahren zum Verarbeiten von Positionssignalen
WO2007003338A1 (de) * 2005-07-01 2007-01-11 Preh Gmbh Drehsteller mit inkrementellem drehwinkelgeber

Also Published As

Publication number Publication date
DD128338A1 (de) 1977-11-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69634656T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Phasendetektion für ein Lageerfassungssystem
DE102010010560B3 (de) Verfahren zur Ermittlung des Feinpositionswertes eines bewegbaren Körpers
DE19641035C2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Positionsmessung
DE2853142A1 (de) Messvorrichtung zur kapazitiven bestimmung der relativen lagen zweier zueinander beweglicher teile
DE3687555T2 (de) Interpolationsverfahren und kodierer.
DE2553806B2 (de) Schaltungsanordnung zur digitalen Messung der Periodendauer einer Wechselspannung
EP0203934B1 (de) Schaltungsanordnung zur messung des drehmoments
DE19605472A1 (de) Interpolationsschaltung für eine Meßeinrichtung
DE2159002A1 (de) Verfahren und einrichtung zur erfassung von relativen lageabweichungen zweier in einem vorgegebenen sollverhaeltnis bewegter teile
DE19913139C2 (de) Vorrichtung zum Erzeugen eines Ursprungssignales einer optischen Linearskala
DE8717718U1 (de) Inkrementale Längen- oder Winkelmeßeinrichtung
EP0062698B1 (de) Auswerteschaltung für einen digitalen Drehzahlgeber
DE2735325A1 (de) Verfahren zur messwertermittlung bei inkrementalen weg- und winkelmessystemen
DE19632656A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum berührungslosen Erfassen der Lage oder der Drehstellung eines Gegenstandes
DE3123002A1 (de) Verfahren und einrichtung zur drehzahlmessung einer mit einem rotierenden impulsgeber gekuppelten welle
EP0094986A1 (de) Einrichtung zum Unterteilen von analogen periodischen Signalen
DE3918732A1 (de) Verfahren und einrichtung zur interpolation sinusfoermiger messsignale, insbesondere solcher von fotoelektrischen messsystemen
DE3788329T2 (de) Gerät zum Anzeigen des Wertes einer Variablen.
DE69519767T2 (de) Sägezahnsignalgenerator und Signalinterpolationseinrichtung, welche diesen verwendet
DE3905382C2 (de)
DE2620969A1 (de) Verstaerkungsunempfindlicher digital- analogumsetzer
DE3000149C2 (de) Anzeigeempfänger für Hyperbel-Funkortungssysteme
DE10208915A1 (de) Verfahren zur Interpolation mindestens zweier positionsabhängiger, periodischer, zueinander phasenverschobener Analogsignale
DE3423971C2 (de)
DE2721136A1 (de) Verfahren und anordnung zum interpolieren

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee