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DE2735379C2 - Verfahren zur Herstellung von Spannbetonbrücken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Spannbetonbrücken

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Publication number
DE2735379C2
DE2735379C2 DE19772735379 DE2735379A DE2735379C2 DE 2735379 C2 DE2735379 C2 DE 2735379C2 DE 19772735379 DE19772735379 DE 19772735379 DE 2735379 A DE2735379 A DE 2735379A DE 2735379 C2 DE2735379 C2 DE 2735379C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cross
superstructure
reinforcements
bridge
sectional
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19772735379
Other languages
English (en)
Other versions
DE2735379A1 (de
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ed Zueblin AG
Original Assignee
Ed Zueblin AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ed Zueblin AG filed Critical Ed Zueblin AG
Priority to DE19772735379 priority Critical patent/DE2735379C2/de
Priority to AT515178A priority patent/AT371868B/de
Publication of DE2735379A1 publication Critical patent/DE2735379A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2735379C2 publication Critical patent/DE2735379C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D21/00Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges
    • E01D21/06Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges by translational movement of the bridge or bridge sections
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2/00Bridges characterised by the cross-section of their bearing spanning structure
    • E01D2/04Bridges characterised by the cross-section of their bearing spanning structure of the box-girder type
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2101/00Material constitution of bridges
    • E01D2101/20Concrete, stone or stone-like material
    • E01D2101/24Concrete
    • E01D2101/26Concrete reinforced
    • E01D2101/28Concrete reinforced prestressed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

statischen Erfordernissen ausgebildet werden können.
Für den Einschiebevorgang sind Hilfsstützen erforderlich. Nach Herstellung der schubfesten Verbindung zwischen den Querschnittsverstärkungen und dem eingeschobenen Überbau können, wie beim Taktsdiiebeverfahren üblich, die Restvorspannung aufgebracht und die Hilfsstützen entfernt werden.
Die Querschnittsverstärkungen können einen Trogquerschnitt haben, so daß der Oberbau durch- sie hindurchgeschoben werden kann. Es ist auch ohne weiteres to möglich, nur die Verstärkung der Bodenplatte eines Kastenquerschnittes an Oit und Stelle zu fertigen und die Stegverstärkungen in der stationären Fertigungsanlage zu betonieren und mit dem Oberbau einzuschieben.
Die Querschnittsverstärkungen können auf einem Lehrgerüst, im Freivorbau ode? in Fertigteilbauweise hergestellt werden. Es ist auch möglich, die Querschnittsverstärkungen in einer um die vertikale Achse verdrehten Lage beispielsweise in Richtung von Uferlinien oder Gleisachsen zu fertigen und anschließend in die Brückenachse einzuschwenken.
Bei großen Pfeilerhöhen ist es vorteilhaft, die Querschnittsverstärkungen auf Geländehöhe herzustellen und nach Beendigung des Einschiebevorganges durch Hebezeuge emporzuheben, die beispielsweise am Oberbau befestigt sind.
Der Oberbau ist im Verschiebezustand auf den endgültigen Brückenpfeilern und auf Hilfspfeilern aufgelagert, kann aber auch im Bereich der Querschnittsverstärkungen provisorisch aufgelagert sein. Erforderlichenfalls werden diese Verstärkungen hierfür durch weitere Hilfspfeiler unterstützt oder mit einer provisorischen Oberspannung versehen. Wird eine provisorische Oberspannung gewählt, so wird beispielsweise bei Hohlkastenquerschnitten mit auskragender Fahrbahnplatte zuerst der Kastenquerschnitt eingeschoben und die Kragarme werden nach Erreichen der Endlage ergänzt.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens wire im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Spannbetonbrücke nach Einschieben des Überbaus,
F i g. 2 den Endzustand der Brücke nach F i g. 1,
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in F i g. 2, F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in F i g. 3. In F i g. 1 ist eine Brücke mit Überbau 1 dargestellt, der im Taktschiebeverfahren mit konstanter Querschnittshöhe gefertigt und über Pfeiler und Hilfsstützen 4 eingeschoben wurde. 2ur Aufnahme der Biegemomente im Endzustand sind die Querschnittsverstärkungen 2 im S'iützenbereich der großen Öffnung vorgesehen. Wegen der großen Pfeilerhöhe werden die Querschnittsverstärkungen auf dem Gelände betoniert und nach Beendigung des Einschiebevorganges mit Hebezeugen 3 in die Endlage emporgehoben (F i g. 2). Nachdem eine schubfeste Verbindung der Querschnittsverstärkungen mit dem eingeschobenen Überbau hergestellt ist, können die Restvorspannung aufgebracht und die Hilfsstützen wie üblich entfernt werden.
Wie F i g. 3 zeigt, sind die Querschnittsverstärkungen als Kragarme 2 mit trogförmigem Querschnitt ausgebildet. Der eingeschobene Überbau 1 ist mit dem Kragarm 2 schubfest verbunden. Diese Schubverbindung kann beispielsweise durch bewehrte Betonplomben 5 und/ oder durch Verdübelungen 6 im Stegbereich (F i g. 4) hergestellt werden. Zwischen dem eingeschobenen Überbau 1 und dem Kragarm 2 ist eine Fuge 7 vorhanden, die vollflächig verpreßt werden kann. Im Stegbereich kann die Fuge mittels Spanngliedern 8 vorgespannt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (14)

1 2 dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Überbau mit Patentansprüche: Kastenquerschnitt nur die Verstärkung der Boden platte an Ort und Stelle gefertigt wird, während er-
1. Verfahren zur Herstellung von insbesondere forderliche Stegverstärkungen in der stationären große Stützweiten aufweisenden Spannbetonbrük- 5 Fertigungsanlage betoniert und mit dem Überbau ken, bei denen der Überbau nach einem Einschiebe- eingeschoben werden.
verfahren, insbesondere nach dem Taktschiebeverfahren, gefertigt und in Brückenlängsrichtung einge-
schoben wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die im Stützbereich erforderlichen Querschnitts- 10
verstärkungen der Längsträger unabhängig vom Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
Überbau ganz oder teilweise an Ort und Stelle beto- von Spannbetonbrücken unter Anwendung eines Ein-
niert und vom Stützenbereich in Brückenlängsrich- Schiebeverfahrens, insbesondere des Taktschiebever-
tung auskragend angeordnet sowie nach Beendi- fahrens, nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
gung des Einschiebevorganges mit dem eingescho- 15 Das Einschiebeverfahren und insbesondere das Takt-
benen Überbau schubfest verbunden werden. schiebeverfahren hat sich als sehr wirtschaftliche Her-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Stellungsmethode für den Bau großer Brücken erwiesen, zeichnet, daß die Querschnittsverstärkungen einen . Bei diesem Verfahren wird der Überbau in einer statio-Trogquerschnitt haben, vorzugsweise derart, daß nären Fertigungsanlage — im Taktschiebeverfahren abderÜberba«durchsiehindurchschiebbarist 20 schnittsweise — betoniert, mit einer zentrischen Vor-
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- spannung versehen und in Brückenlängsrichtung in die kennzeichnet, daß die Querschnittsverstärkungen Endlage verschoben.
vollständig unterhalb des eingeschobenen Überbau- Bei Spannbetonbrücken mit großen Stützweiten ist
querschnittes angeordnet werden. dieses Verfahren im Vergleich mit anderen Baumetho-
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 25 den bisher noch nicht ausreichend wirtschaftlich, weil dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsver- den verfahrenstechnischen Vorteilen noch erhebliche Stärkungen erst nach dem Einschieben des Überbaus Nachteile gegenüberstehen. Da die Verschiebebahn gein ihre Einbaulage gebracht werden. radlinig oder mit konstantem Radius stetig gekrümmt
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, sein muß, wurden vorwiegend die im Taktschiebeverdadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsver- 30 fahren oder einem sonstigen Einschiebeverfahren herstärkungen s.rf einem Lehrgerüst hergestellt wer- gestellten Brücken mit konstanter Querschnittshöhe den. ausgeführt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, Das führt in den Feldmitten des in seiner Endlage dadurch gekennzeichnet, daß db Querschnittsver- befindlichen Brückenbalkens zu überflüssigen Betonkustärkungen in einer um die senKrechte Achse ver- 35 baturen, deren Gewicht zusätzliche Biegemomente erdrehten Lage betoniert und anschließend in die gibt und zusätzliche Spannstähle erfordert Solche Brük-Brückenachse eingeschwenkt werden. ken sind auch ästhetisch nicht befriedigend.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, Es ist schon vorgeschlagen worden, einen Brückendadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsver- balken mit veränderlicher Querschii^tshöhe mit Hilfe Stärkungen im freien Vorbau hergestellt werden. 40 von Stegunterfütterungen einzuschieben, die nach Be-
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, endigung des Einschiebevorganges wieder entfernt dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsver- werden können. Dieses Verfahren ist jedoch nur bei Stärkungen in Geländehöhe auf einem Lehrgerüst Querschnittsänderungen in einem begrenzten Brückenhergestellt und anschließend in die Endlage gehoben bereich oder bei kürzeren Brücken sinnvoll, da die Aufwerden. 45 Wendungen für die Stegunterfütterung mit der Länge
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, der Brücke anwachsen.
dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsver- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Brük-
stärkungen aus Fertigteilen hergestellt werden. ken mit einer oder mehreren großen Spannweiten einen
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, Überbau im Einschiebeverfahren herstellen zu können, dadurch gekennzeichnet, daß der Überbau während 50 dessen Querschnittshöhe nach den wirtschaftlichen Erdes Einschiebens außerhalb des verstärkten Stützen- fordernissen der Vorlandöffnungen oder der Feldmitten bereiches auf Hilfsstützen provisorisch gelagert der Hauptöffnungen gewählt wird.
wird. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung nach den
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Überbau während 55 gelöst.
des Einschiebens zusätzlich oder ausschließlich in Da die im Stützenbereich der Hauptöffnungen erfor-
der Achse der endgültigen Pfeiler gelagert ist. derlichen Querschnittsverstärkungen der Stege und/
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder Bodenplatte an Ort und Stelie hergestellt und nach und 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Über- Beendigung des Einschiebevorganges mit dem eingebau während des Einschiebens zusätzlich oder aus- 60 schobenen Überbauquerschnitt schubfest verbunden schließlich im Bereich der Querschnittsverstärkun- werden, hat der Überbau nach Beendigung des Eingen gelagert ist. Schiebens die erforderliche Höhe im Stützenbereich und
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3 kann eingeschoben werden, ohne daß in den Feldmitten und 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Quer- Stegunterfütterungen erforderlich sind. Die an Ort und Schnittsverstärkungen während des Einschiebens 65 Stelle hergestellten Querschnittsverstärkungen haben des Überbaus mit einer provisorischen Überspan- zweckmäßig die Form von Kragarmen, die in die Pfeiler nung versehen werden. entweder eingespannt oder auf diesen gelenkig und er-
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, forderlichenfalls verschieblich aufgelagert und nach den
DE19772735379 1977-08-05 1977-08-05 Verfahren zur Herstellung von Spannbetonbrücken Expired DE2735379C2 (de)

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AT515178A AT371868B (de) 1977-08-05 1978-07-17 Verfahren zur herstellung von spannbetonbruecken

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DE19772735379 DE2735379C2 (de) 1977-08-05 1977-08-05 Verfahren zur Herstellung von Spannbetonbrücken

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DE2735379A1 DE2735379A1 (de) 1979-02-15
DE2735379C2 true DE2735379C2 (de) 1986-03-20

Family

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1183929B (de) * 1960-08-05 1964-12-23 Polensky & Zoellner Verfahren zum Herstellen von hohen Talbruecken aus Stahlbeton, insbesondere Spannbeton
DE2321658C2 (de) * 1973-04-28 1975-01-30 Dyckerhoff & Widmann Ag, 8000 Muenchen Vorrichtung zum Drehen eines als Doppeltragarm ausgebildeten Überbauteils einer Massivbrücke

Also Published As

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AT371868B (de) 1983-08-10
ATA515178A (de) 1982-12-15
DE2735379A1 (de) 1979-02-15

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