DE2734849A1 - Intravenoeses kreislaufmittel - Google Patents
Intravenoeses kreislaufmittelInfo
- Publication number
- DE2734849A1 DE2734849A1 DE19772734849 DE2734849A DE2734849A1 DE 2734849 A1 DE2734849 A1 DE 2734849A1 DE 19772734849 DE19772734849 DE 19772734849 DE 2734849 A DE2734849 A DE 2734849A DE 2734849 A1 DE2734849 A1 DE 2734849A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- polysaccharide
- blood
- flow
- cardiac output
- administration
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K31/00—Medicinal preparations containing organic active ingredients
- A61K31/70—Carbohydrates; Sugars; Derivatives thereof
- A61K31/715—Polysaccharides, i.e. having more than five saccharide radicals attached to each other by glycosidic linkages; Derivatives thereof, e.g. ethers, esters
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K36/00—Medicinal preparations of undetermined constitution containing material from algae, lichens, fungi or plants, or derivatives thereof, e.g. traditional herbal medicines
- A61K36/18—Magnoliophyta (angiosperms)
- A61K36/185—Magnoliopsida (dicotyledons)
- A61K36/577—Malvaceae (Mallow family)
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61P—SPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
- A61P9/00—Drugs for disorders of the cardiovascular system
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61P—SPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
- A61P9/00—Drugs for disorders of the cardiovascular system
- A61P9/10—Drugs for disorders of the cardiovascular system for treating ischaemic or atherosclerotic diseases, e.g. antianginal drugs, coronary vasodilators, drugs for myocardial infarction, retinopathy, cerebrovascula insufficiency, renal arteriosclerosis
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Natural Medicines & Medicinal Plants (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Pharmacology & Pharmacy (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Alternative & Traditional Medicine (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Cardiology (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Mycology (AREA)
- Microbiology (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Biotechnology (AREA)
- Botany (AREA)
- Medical Informatics (AREA)
- Vascular Medicine (AREA)
- Urology & Nephrology (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
- Medicinal Preparation (AREA)
- Medicines Containing Plant Substances (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein intravenöses Kreislaufmittel,
das in Säugetieren selektiv erwünschte hämodynamische Wirkungen hervorruft. Das flüssige Medium enthält relativ
kleine Mengen gewisser ausgewählter Polysaccharide und wird mit dem Zweck verabreicht, das Herzminutenvolumen zu erhöhen,
ohne daß im wesentlichen das Blutvolumen vermehrt oder inotrope, chronotrope oder gefäßaktive Wirkungen erzeugt werden.
Es gibt viele Methoden und Stoffe, um bei Kreislaufstörungen und -erkrankungen sehr unterschiedlicher Ätiologie heilende,
bessernde und prophylaktische Wirkungen hervorzurufen. Von Interesse für die Entwicklung der vorliegenden Erfindung sind
die zahlreich bekannt gewordenenen Versuche, bei gesunden und krankem oder schwachen Herzen das Herzminutenvolumen wieder
herzustellen und/oder zu erhöhen nach mangelnder Durchblutung lebenswichtiger Gewebe, z.B. bei traumatischem oder funktionell
verringertem Blutvolumen, tiefen bzw. schweren Ohnmächten oder Kollapsen und Herzschocks. Getrennt davon lief die Entwicklung
der bessernden und/oder prophylaktischen Behandlung von atherosklerotischen Leiden. Von besonderem Interesse für den
Hintergrund der Erfindung sind die bisherigen Versuche zum Behandeln und Vermeiden oder Vorbeugen der Atherosklerose durch
Verabreichung von Substanzen, von denen man annimmt, daß sie günstige Theologische Wirkungen auf den Blutkreislauf ausüben.
709886/0886
1A-49 746
-r-
I. Behandlung von mangelnder Gewebsdurchblutung
Zu den bekannten Behandlungsarten der mangelnden Durchblutung von lebenswichtigen Geweben gehören Standard-Verfahren wie die
Verabfolgung von sympathomimetischen vasopressorischen Mitteln, um eine Erhöhung des coronaren Durchblutungsdrucks zu bewirken;
die Verabfolgung von inotropen Mitteln, um das Herzmuskel-Kontraktionsvermögen zu erhöhen; die Verabfolgung von chronotropen
Mitteln, um die Herzperiodizität zu ändern und Anwendung von Intra-Aorta-Gegen-pulsieren-Arbeitsweisen (intra-aortic counterpulsation
techniques)» Die Vorteile und Nachteile derartiger Verfahren sind bis ins einzelne untersucht worden, vgl. Weiner
"Rational Therapeutic Approach to Cardiogenic Shock" in Cardio?
vascular Drug Therapy, K.L0 Melmon, Herausgeber F.A. Davis,
Philadelphia, 1974, S.223-237.
Wenn externer Verlust an Blutplasma oder extracellularer Flüssigkeit
oder interne Isolierung bzw. Sequestrierung von Plasma in Entzündungsbereichen aufgetreten ist, besteht die Standard-Behandlung
in einer schnellen additiven Wiederherstellung des Blutvolumens auf normalen Stand. Als Ersatz für Plasma geeignete
Flüssigkeiten, die eine solche Wiederherstellung bewirken können, sind allgemein bekannt; hierzu gehören wäßrige Lösungen
von Dextran, Albumin, Dextrose und anderen gelösten Stoffen, die die gleichen osmotischen und onkotischen Drucke aufweisen wie
das Plasma. Die Auswahl von Lösungen, die als Plasmaersatzstoffe verwendet werden, erfolgt mit großer Sorgfalt. Die Auswahl
der einzelnen gelösten Stoffe wird häufig durch die Möglichkeit der verstärkten Kapillar-Permeabilität für gelöste Stoffe wie
Albumin während eines hämorrhagischen Schocks·die Möglichkeit
eines zu starken onkotischen Gewebedrucks und die Wahrscheinlichkeit von interstitiellem Lungenödem während der Verabreichung
von nicht-kolloiden Flüssigkeiten kompliziert. Zwar befaßt sich die Forschung seit vielen Jahrzehnten mit der Frage
der gelösten Stoffe, es haben aber bisher nur wenige Lösungen allgemeine und weitverbreitete Anwendung in der klinischen Praxis
gefunden.
709886/0885 _ 3 _
1A-49 746 -V-
Zu den zahlreichen, in den letzten 25 Jahren bekannt gewordenen Vorschlägen für Plasma-Ersatzstoffe gehört die Veröffentlichung
von Benjamin et al, Rev.Can.Biol., 10, 215-221 (1951), die eine Salzlösung einschließlich eines mit Alkohol extrahierten Mucilago
der Okrapflanze beschreibt. Dieses"2 % Okra-Plasma" wurde,
wie berichtet, Hunden verabreicht, die Blut verloren hatten und zwar in einer dem Blutverlust gleichen Menge. Die Tiere, die
stark anämisch waren und zu wenig Plasmaproteine besaßen, erfuhren eine wesentliche Restaurierung des Bitdrucks und des
Kreislaufvolumens - ausreichend, um die vitalen Funktionen aufrecht zu halten, bis die Wiederherstellung der verlorenen
Blutkomponenten vorgenommen werden konnte.
II. Den Strömungswiderstand verringernde Mittel
Ausgehend von der Kenntnis, daß gewisse polymere Stoffe die turbulente Strömung von Lösungsmitteln in Röhren verringern
können, wurden sehr bald Versuche unternommen, natürliche und synthetische polymere Stoffe oder Mittel dem Säugetier-Kreislaufsystem
zuzuführen, um die in der arteriellen Strömung vorhandene oder vermutete Turbulenz zu verringern.
Bei diesen Vorschlägen für die Verabfolgung von polymeren, den
Strömungswiderstand verringernden Mitteln wurde stets betont, daß diese Zusätze klinische Anwendungsmöglichkeiten nur im Hinblick
auf die Verringerung des Widerstandes gegenüber der Blutströmung in den Gegenden des Kreislaufsystems haben werden, in
denen wahrscheinlich Turbulenz auftritt. Anders gesagt, man nahm an, daß das den Strömungswiderstand vermindernde Potential
der polymeren Stoffe ausschließlich angewandt werden konnte, um eine günstige Wirkung in großen Blutgefäßen und in Bereichen
arterieller Unregelmäßigkeiten zu bewirken, in denen Geschwindigkeit und Gefäßdurchmesser Turbulenz ermöglichen. Es wurde
nicht angenommen, daß die Zusätze den Strömungswiderstand in normalen Arterien verringern, in denen die Strömung laminar
erfolgt (vgl. hierzu Stein et al., Medical Research Engineering, 11: 6-10 (1972); Driels et al, Nature, Bd. 259, Nr. 5542, S.389
bis 390 (1976). Trotz der durchgehenden fachlichen Meinung, daß aterielle Blutströmung wahrscheinlich "gestört", aber nicht wirklich
turbulent ist (vgl. Yellin, "Laminar-Turbulent Transition
709886/0886 _ k _
1A-^9 746 - If-
s 273A849
Process in Pulsatile Flow", Circulation Research, Bd. XIX, 791-BOA, 803 (1966), werden weiterhin Anregungen für die Verwendung
von Turbulenz-verringernden Mitteln in der einen oder anderen Form gegeben.
Gemäß der US-PS 3 590 124 werden 5 bis 100 ppm hochmolekulare
wasserlösliche Polyäthylenoxide, Polyacrylamide und lineare Polysaccharide zu Bluttransfusionsflüssigkeiten wie Dextranlösungen,
normalen Kochsalzlösungen und flüssigem Humanplasma gegeben. Das erwartete Ergebnis dieser Praxis wird eher vage
als Verringerung der Turbulenzreibung innerhalb des Zusatzes zur Transfusionsflüssigkeit selber und einer sich daraus ergebenden
Verringerung der Körperpumperfordernisse (body pumping requirements) für den Patienten beschrieben. Polymere
Stoffe, die bestätigtermaßen in dieser Weise brauchbar sind, sind jene, die mehr oder weniger klassische, den Strömungswiderstand
verringernde Eigenschaften aufweisen, wie sie von Hoyt in Polymer Letters, Bd. 9, S. 851-862 (1971) aufgezählt werden.
Erwartetermaßen wurden die geltend gemachten Vorteile des obigen Patentes dem Gebrauch solcher Stoffe (wie hochmolekulare
Polyäthylenoxide) zugeschrieben, die üblicherweise den stärksten Einfluß auf turbulente hydrodynamische Strömung in Rohren ausüben,
d.h. eine maximale Verringerung des Strömungswiderstandes
von wäßrigen Lösungen bei sehr geringen Konzentrationen von 100 ppm oder darunter bewirken.
Untersuchungen aus jüngster Zeit über die möglichen biomedizinischen
Anwendungen von polymeren Stoffen zur Verminderung des Strömungswiderstandes (vgl. Paper H2, Int'-Conf.on Drag
Reduction, 1971, Cambridge, England, Seiten 17-27) berichten über in vitro Turbulenzverminderung bei Zugabe von 40 ppm Polyacrylamid
zu Proben von gesammeltem Blut (pooled blood, Blutkonserven). Andere vorläufige Ergebnisse befassen sich mit der
Wirkung von den Strömungswiderstand verringernden Mitteln hinsichtlich abnehmender Turbulenz in oszillierender Strömung,
709886/0886
1A-49
abnehmender Zerstörung der roten Blutkörperchen während des Umlaufs außerhalb des Körpers und verminderter Ansammlung
von Blutplättchen im arteriellen Gewebe der Kaninchen.
In Vorträgen bei der 1974 National Conference on Polymers and Lubrication an der Universität Brest wurde Interesse an der
Idee zum Ausdruck gebracht, Strömungswiderstand verringernde Zusätze im Blut anzuwenden, um Fälle von Herzerkrankung oder
Arteriosklerose zu behandeln. Es wurde angenommen, daß wenn Turbulenz im Kreislaufsystem verringert werden kann, auch eine
Verringerung der erforderlichen Herzpumpkraft stattfinden würde. Kurz erwähnt wurde dabei unter anderen vielversprechenden
Polymeren ein natürliches Polysaccharid aus Okrapflanzen - eine Substanz, die marginale, den Strömungswiderstand verringernde
Eigenschaften in wäßriger Lösung aufweisen (Hoyt, I.e. S. 858).
Diese Anmerkung biomedizinischer Möglichkeit für Pflanzenextrakte stimmt überein mit einer früheren Veröffentlichung
(Castro, et al. "Reducing Fluid Friction With Okra", Chem. Tech.1: 697-707 (1971), in der es heißt, daß bei ziemlich niederen
Konzentrationen eine wäßrige Lösung eines Okrapflanzenschleims sich als brauchbar erweisen könnte für die Behebung
von Turbulenz in bestimmten normalen und pathologisch veränderten Teilen des Kreislaufsystems, jedoch wiederum nicht in
Gefäßen mit laminarer Strömung. Die letztere Publikation ist bemerkenswert wegen der Kreuzverweisung auf das Werk von Benjamin
et al., I.e. über Plasma-Ersatzstoffe, in welchem die
allgemeine Ungiftigkeit von "Okra-Plasma" als Blutexpander vorgetragen bzw. geltend gemacht wird.
Der oben beschriebene, für die vorliegende Erfindung relevante Stand der Technik weist keine Wechselbeziehungen auf zwischen
bekannten Methoden und Stoffen für die Behandlung der mangelnden Gewebsdurchblutung mittels Volumenexpansion, inotropen, chronotropen
oder vasoaktiven Mitteln und Vorschlägen zur Verminderung der Blutturbulenz und der benötigten Herzpumpkraft durch Verabreichung
von bekannten, den Strömungswiderstand verringernden Mitteln an das Kreislaufsystem.
709886/0886
746
Solche Wechselbeziehung bzw. Wechselwirkung wird nun in der Tat angenommen aufgrund der Ergebnisse von begleitenden Untersuchungen
über den Strömungswiderstand vermindernde Mittel als Blutzusätze und über allgemeine Theologische Einflüsse
auf das Herzminutenvolumen.
Es ist auffallend, daß bei der Untersuchung der Auswirkungen von den Strömungswiderstand vermindernden Mitteln auf Eigenschaften
bezüglich der turbulenten Strömung übereinstimmend die Feststellung getroffen wurde, daß zwar die Strömung durch
ein teilweise okkludiertes Blutgefäß bevorzugt verstärkt werden kann durch Zugabe eines den Strömungswiderstand verringernden
Mittels, die Strömung in gesunden Gefäßen aber üblicherweise laminar ist und durch Zusatz von polymeren Stoffen nicht
beeinflußt wird (vgl. Greene et al, Biorheology, Bd. 7, S.221-223 (1971) ). Bemerkenswerterweise wurde auch festgestellt, daß
die bei bestimmten Geschwindigkeitsgefällen auftretenden Viskositäten des Bluts (gemessen in vitro in Abhängigkeit von der
Schergeschwindigkeit), das mit kleinen Mengen an den Strömungswiderstand vermindernden Mitteln versetzt worden war, entweder
unverändert blieb (Greene et al, I.e.) oder zunahm (Stein et al,
I.e.).
Solche Berichte über nicht vorhandene Wirksamkeit von den Strömungswiderstand
verringernden Mitteln bei der Verringerung des Strömungswiderstandes in "gesunden" Blutgefäßen sowie über mögliche
Zunahme der Blutviskosität nach Zugabe von den Strömungswiderstand verringernden Mitteln ermutigten nicht zu der Annahme,
daß die polymeren Stoffe bei der Behandlung von Störungen hervorgerufen durch mangelnde Gewebsdurchblutung klinisch
eingesetzt werden könnten. Dies trifft vor allem zu, wenn man die Untersuchungen über das Herzminutenvolumen in Betracht
zieht, welche gezeigt haben, daß das Herzminutenvolumen und *■_
der venöse Rücklauf (Schlüsselfaktoren beim Problem der mangelnden Durchblutung) im wesentlichen umgekehrt proportional
der Blutviskosität sind. Wie oben angegeben, wird&ie Blutviskosität
bei Polymerzugabe wahrscheinlich zunehmen. Es wurde auch gefunden, daß irgendwelche Änderungen des Arterienwiderstandes
gegenüber der Blutströmung (wie sie durch Zugabe von Polymeren erzielt werden können) erheblich weniger Auswirkung
1.4-49 746
-sr -
auf den Rückfluß in der Vene haben, als entsprechende Änderungen im Widerstand der Venen und kleinen Venen.
Zusammenfassend läßt sich sagen, daß voneinander getrennte Informationskörper
entwickelt worden sind; sie betreffend:
1) Lindern der mangelnden Gewebsdurchblutung durch Plasmaexpansion
und inotrope, chronotrope und vasoaktive Arzneimittel und
2) Verringerung der Turbulenz in Blutgefäßen mit natürlichen
synthetischen polymeren Stoffen als Blutzusätze.
Es fehlte jedoch bisher jeder Hinweis darauf, daß sich die bevorzugten
Methoden und Stoffe hinsichtlich ihrer Brauchbarkeit auf beiden Forschungsgebieten überschneiden.
Die Erfindung beruht auf der überraschenden Feststellung, daß bestimmte ausgewählte polymere Stoffe in besonderem Maße klinisch
brauchbar sind als therapeutische Mittel bei der Behandlung
von mangelnder Gewebsdurchblutung. Gemäß einem Merkmal der Erfindung werden kleine Mengen gereinigtes Polysaccharidmaterial,
das im wesentlichen aus einem Rhamnose-, Galactose- und Galacturonsaurecopolymer besteht, einem Säugetier-Kreislauf
verabreicht, um deutliche Erhöhungen sowohl des mittleren als auch des Spitzen-Herzminutenvolumens, der Schlagarbeit,
der Schlagkraft und der Strömungsbeschleunigung zu erreichen, ohne wesentliche Zunahme des Blutkreislaufvolumens oder wesentliche
gleichzeitig auftretende inotrope, chronotrope oder vasoaktive Wirkungen.
Von besonderer Bedeutung ist die Beobachtung, daß die Verabreichung
des Polysaccharids keine inotropen Wirkungen auf den normalen Druck der linken Herzkammer (the normal myocardial
left ventricular pressure) ausübt, jedoch beim kranken oder geschädigten Herzen die erste Ableitung des linken Herzkammerdruckes
(dP/dt) und der Aortadruck verstärkt werden, vermutlich infolge verstärkter Coronardurchblutung. Die vorliegende Erfindung
ist deshalb nützlich und entfaltet vorteilhafte therapeutische Wirkung in einem weiten Bereich von Herzgefäß-Erkrankungen,
von denen zahlreiche mit einem "hohen Viskositätssyndrom"
einhergehen (Dintenfass, Arch.Internal Medicine, 118,
S.427-35 (1966) ). Hierzu cehören. Cl) das kranke oder geschwäch-
1A-^tQ 7'+6
- ST -
te Herz, (2) ischaemische Herzleiden einschließlich Myocard-Infarkt,
Anginapectoris und einige Arrhythmien (Herzrhytmusstörungen), (3) Klappen- oder Gefäßverengungen einschließlich
Arterosklerose und bestimmte Arten der Alterssenilität,
(4) überdruck verursacht durch hohen peripheren Widerstand,
(5) Polycythaemia, (6) Sichelzellenanaemie und (7) Thrombusbildung
nach Haemostasis.
Das erfindungsgemäß vorgesehene Polysaccharidmaterial wird vorzugsweise
durch Extraktion und Reinigung von Okra- oder anderem Pflanzengewebe in Form eines beständigen ungiftigen Pulvers erhalten,
das sich leicht in physiologischer Kochsalzlösung löst. 1 bis 10 mg oder mehr je ml Lösung werden leicht hergestellt.
Bevorzugte Polysaccharide werden mit unterschiedlichai Reinheitsgraden
erhalten und sind durch ein hohes Molekulargewicht (in der Größenordnung von 10 ) im wesentlichen Linearität und negative
elektrische Ladung beimphysiologischen pH-Wert gekennzeichnet.
Die bemerkenswert vorteilhaften Wirkungen bei der praktischen Durchführung der Erfindung lassen sich nicht Verminderung
der Turbulenz der arteriellen Strömung erklären ., sondern scheinen eher mit Änderungen von Blutströmungsmerkraalen durch
das ganze Gefäßsystem hindurch und vor allem auf der venösen Seite zusammenzuhängen. Der Mechanismus der Wirkung der Polysaccharide
ist zwar noch nicht vollständig aufgeklärt. Es wird jedoch angenommen, daß eine allgemeine Änderung bzw. Modifizierung
in der Fließfähigkeit des Bluts in vivo eintritt, derart, daß der venöse Rücklauf und auf diese Weise das Herzminutenvolumen
spürbar verbessert wird. Diese Ansicht über den Mechanismus findet Unterstützung in der völlig unerwarteten Feststellung,
daß eine wesentliche Verringerung der Viskosität bei bestimmten Geschwindigkeitsgefällen nach der Verabreichung
des Polysaccharids an das Blut eintritt; diese Verringerung läßt sich weder in Plasma- noch wäßrigen Lösungen von äquivalenter
Polysaccharidkonzentration bestätigen.
«durch eine bestimmte - 9 -
709886/0885
1A-49 746 - ST-
Im folgenden wird die Erfindung mit Bezug auf die beigefügten
en
Zeichnung näher erläutert. In dieser bedeutet:
Zeichnung näher erläutert. In dieser bedeutet:
Fig. 1 eine graphische Darstellung von Herzgefäßfunktionen
eines gesunden Tieres,gemessen vor und nach Verabreichung der
erfindungsgemäßen Stoffe;
Fig. 2 ist eine graphische Darstellung von Herzgefäßfunktionen eines Tieres mit schwerer Herzmuskel-Depression, gemessen vor
und nach Verabreichung des erfindungsgemäßen Mittels;
Fig. 3 ist eine graphische Darstellung der von der Dosis abhängigen
Reaktion des Herzminutenvolumens auf verabreichte erfindungsgemäße Polysaccharide;
Fig. 4 ist eine graphische Darstellung der Viskosität des Blutes bei bestimmten Geschwindigkeitsgefällen (gemessen in Abhängigkeit
der Schergeschwindigkeit) mit und ohne Zusatz von erfindungsgemäßen Polysacchariden.
In der nachfolgenden Beschreibung der Durchführung der Erfindung werden folgende Abkürzungen verwendet:
Ao Aortendruck (mmHg)
Ao mittlerer Aortendruck (mmHg)
CO mittleres Herzminutenvolumen (ml/min)
pCO Spitzen-Herzminutenvolumen je Herzschlag (ml/min)
dF/dt Strömungsbeschleunigung (ml/s )
dP/dt 1. Ableitung des Drucks (mmHg/s)
HR Herzgeschwindigkeit (Schläge/min)
Imp. Aorten-Impedanz bei Null-Strömung (mmHg/ml/s)
- 10 -
709886/0886
1A-49 746
LV linker Ventrikeldruck (mmHg)
R Widerstand (mmHg/ml/min)
pSP Spitzen-Schlagarbeit je Herzschlag (g-M/s)
SP mittlere Schlagkraft (g-M/s)
SV Schlagvolumen (ml/Schlag)
SW Schlagarbeit je Herzschlag (g-M)
In den folgenden Beispielen 1 bis 3 werden bevorzugte Methoden zur Herstellung des erfindungsgemäßen Polysaccharidmaterials
aus Okrapflanzengewebe beschrieben. In den weiteren Beispielen wird die Wirkung der erfindungsgemäßen Mittel untersucht.
A. Frische Okra wurde zunächst in einem Waring-Mischer homogenisiert
und anschließend durch ein Käsetuch filtriert, um Samen und grobe Teilchen zu entfernen. Das Filtrat wurde erneut in
einem Rotationsmischer mindestens 2 min lang homogenisiert und während der weiteren Verfahrensschritte nach Möglichkeit in
einem Eisbad gehalten. Das erneut homogenisierte Gemisch wurde bei 15 000 UpM 2 h zentrifugiert und die überstehende Flüssigkeit
abgetrennt. Diese Flüssigkeit wurde mit einer wäßrigen Lösung enthaltend 0,42 g Ammoniumsulfat je ml versetzt und das
Gemisch langsam in einem Eisbad 1 h gerührt. Darauf wurde wiederum bei 15 ooo UpM 90 min bis zu 2 h zentrifugiert. Das Pellet
wurde zurückbehalten und in überschüssiger 0,9 %iger Kochsalzlösung
gelöst. Diese Lösung wurde gegen 0,9 %ige Kochsalzlösung etwa 48 h dialysiert unter Anwendung mindestens eines 1 bis
unen
10 VoI -Verhältnisses und dreimaligem Wechsel in der Dialyseflüssigkeit.
Das dialysierte Material wurde dann bei 90 000 g 1 h zentrifugiert und die überstehende Flüssigkeit zurückbehalten.
- 11 -
709886/0886
B.Die folgenden Reinigungsschritte wurden bei Raumtemperatur
durchgeführt. 1 Volumen 10 %iges Cetylpyridiumchlorid (CPC)
wurde zu 5 Volumina der wie oben hergestellten überstehenden Flüssigkeit gegeben. Das Gemisch wurde gerührt, wobei sich
ein flockiger Niederschlag abschied,und dann 10 min bei 2000 UpM zentrifugiert. Der Niederschlag wurde gesammelt,
einmal mit Wasser gewaschen und in 2m Natriumchlorid/20 % Äthanol Lösung gelöst. 2 Volumina Äthanol 95 %ig wurden zugegeben
und der Niederschlag gesammelt. Der Niederschlag wurde erneut in dem NaCl-Lösung/Äthanolgemisch gelöst, dreimal mit
2 Volumina 95 %igem Äthanol und einmal mit Äthyläther gewaschen. Der gewaschene Niederschlag wurde in einem Exsikkator über
Nacht getrocknet und in 0,9 %iger NaCl-Lösung zu einer Konzentration
von 1,0 mg/ml gelöst.
Ein teilweise gereinigtes Polysaccharid geeignet zur Verwendung in Übereinstimmung mit der Erfindung wurde wie in Beispiel 1A
beschrieben hergestellt, d.h. ohne die CPC-Fällung und die anschließenden
Waschstufen; di'e gemäß Beispiel 1A beim Zentrifugieren
erhaltene überstehende Flüssigkeit stellte das Endprodukt dar.
Ein rohes Polysaccharid geeignet zur Verwendung in Übereinstimmung
mit der Erfindung -wurde durch Anwendung der Verfahrensweise
von Beispiel 1A hergestellt, jedoch ohne die Aramoniumsulfat-Fällung
und darauffolgende Zentrifugierstufe.
Die obigen Beispiele zeigen, daß ein geeignetes Verfahren zum Extrahieren des Okra-Polysaccharids als wesentliche Stufen umfassen:
Homogenisieren, grobe Abtrennung der flüssigen Fraktion,
Dialyse der flüssigen Fraktion und Feintrenming der flüssigen
Fraktion. Zusätzliche Stufen zur Verbesserung der Reinheit schließen eine Amnoniurasulfat-Fällung vor der Dialyse und eine
- 12 -
709886/0885
1a-49 746
CPC-Fällung nach der Dialyse ein.
Die Analyse des Okra-Polysaccharid-Copolymers nach Beispiel 1
zeigte, daß das Polysaccharid Rhamnose-, Galactose- und Galacturonsäure-Einheiten
im Verhältnis von etwa 10:27:25 enthielt. Die chromatographische Analyse ergab negative Ladungen des
Polysaccharide, die vermutlich auf die Galacturonsäure-Komponente
zurückzuführen sind. Das Polysaccharid wurde auf einem Molekularsieb zurückgehalten, welches dazu bestimmt war, den
Duchgang von kugeligen Molekülen mit einem Molekulargewicht unter etwa 10 zu gestatten.
Es wurden vier Gruppen von Ratten mit Körpergewicht jeweils 0,25 kg mit dem Material gemäß Beispiel 2 behandelt und untersucht.
In der ersten Gruppe waren normale Ratten, in der zweiten Gruppe Ratten mit spontan hohem Blutdruck, in der
dritten Gruppe Ratten mit einem fixierten Verschluß der linken Herzkammer (Ausströmung) und in der vierten Gruppe Ratten
im Schock (-Zustand) bei niedrigem Herzminutenvolumen. Jede Ratte wurde mit dem notwendigen Instrumentarium für haemodynaäsche
Untersuchung unter Vollnarkose versehen. Nach Aufzeichnen des Grundzustandes wurden den Tieren intravenös kleine Mengen
des Mittels (0,1 ml) bis zu 1 oder 2 ml verabreicht. Nach jeder Injektion wurden die Ablesungen durchgeführt. Während
der Untersuchungen wurden bei den Tieren, die die Testsubstanzen erhielten, keinerlei nachteilige haematologische Wirkungen
beobachtet.
Es wurden zunächst die in Fig. 1 wiedergegebenen Funktionen EKG (ECG), dP/dt, SW, SP, LV- Ao , pCO und CÖ aufgezeichnet
und zwar für ein typisch normales Tier vor und nach Verabreichung von 1 ml Polysaccharid. Der Vergleich dieser Funktionen
zeigte, daß zwar LV , Ao und dP/dt unverändert blieben, SW, SP, CÖ und PCO jedoch deutlich, erhöht wurden.
7098Ö6/0885
1A-49 746
In Fig, 2, die sich auf identische cardiovaskuläre Funktionen bei einem Tier im Schockzustand des niederen Herzminutenvolumens
bezieht, wird zusätzlich eine Erhöhung von dP/dt und ein Zurückfallen von LV und Ao auf Normalwerte beobachtet;
dies zeigt ein verbessertes Arbeiten des Herzmuskels nach verstärktem Herzminutenvolumen und vermutlich Coronar-Bluströmung
an.
In der nachfolgenden Tabelle 1 sind die Meßdaten zusammengefaßt
rJiie sich,auf die relativen Wirkungen der erfindungsgemäßen
Mittel{beziehen>und die Zunahme und Abnahme bestimmter Kreislauffunktionen
nach Verabreichung des Polysaccharids an normale Ratten (I.Gruppe), an Ratten mit fixiertem Verschluß gegen das
aus der linken Herzkammer ausströmende Blut (3.Gruppe) und Ratten mit spontanem Hochdruck (2. Gruppe). Zum Vergleich sind die
entsprechenden Daten aufgeführt, die bei Verabreichung von 10 mg des starken durchblutungsfördernden Mittels Phenoxybenzamln (ein
dC-adrenergischer Blocker) an normale Ratten und Ratten mit spontanem
Hochdruck (Gruppen 1 und 2) erhalten v/erden.
In der Tabelle werden (ebenso wie in der weiteren Tabelle 2)
die
die folgenden völlig subjektiven Bezeichnungen verwendet: relative
Beständigkeit einer Einzelfunktion wird durch das Symbol 11O" wiedergegeben; leichte Zunahme (der Funktion) wird mit "1W,
wesentliche Zunahme (der Funktion) mit W2" und außergewöhnliche
Zunahme mit M3n bezeichnet; die Abnahme beliebiger Art
wird »it "-1" bezeichnet.
| Substanz und Zu | HR | LVp | Funktion | CO | pCO | pSP | SW | dF/dt | Imp |
| stand der Versuchs | |||||||||
| tiere | O | O | dP/dt | 3 | 2 | 2 | 2 | 2 | -1 |
| Polysaccharid | O | 1 | 3 | 2 | 2 | 2 | 1 | -1 | |
| Gruppe 1 | O | 1 | O | 3 | 2 | 2 | 2 | 2 | -1 |
| Gruppe 3 | O | ||||||||
| Gruppe 2 | O | ||||||||
709886/0886
1A-A9 lh6
273A8A9
Tabelle 1 (Forts.)
Substanz und Zu- Funktion
stand der Versuchs-
tiere
HR
dP/dt CO pCO pSP SW dF/dt Imp
Phenoxybenzamin
Gruppe 1 0-1012313»
Gruppe 2 0-1 0 0 10-1 1-1
* nicht gemessen
Tabelle 2 zeigt die Zunahmen und Abnahmen bestimmter Kreislauffunktionen
nach Verabreichung des Polysaccharids an normale Ratten, die zuvor mit dem ß-adrenergischen Blocker Propanolol bzw.
mit dem sympathomimetischen Arzneimittel Methoxanin behandelt
worden waren. Die Ergebnisse zeigen, daß die Wirkungsart des Polysaccharids weder eine Verstärkung des inotropen Zustande
des Herzmuskels noch eine Gefäßerweiterung im peripheren Gefäßsystem ist. Die Bewertung erfolgte in gleicher Weise wie
bei Tabelle 1.
| Substanz | HR | LVp | dP/dt | CO | Funktion | pSP | SW | dF/dt |
| -1 | 1 | -1 | 0 | pCO | 1 | 0 | -1 | |
| Propanolol | 0 | 0 | 0 | 2 | 1 | 2 | 2 | 2 |
| Polysaccharid | 0 | 1 | 0 | 0 | 2 | 2 | 2 | 0 |
| Methoxanin | 0 | 0 | 0 | 2 | -1 | 2 | 2 | 2 |
| Polysaccharid | 3 | |||||||
709886/0885
- 15 -
746
Im folgenden wurde die Anwendung der erfindungsgemäßen Mittel
bei Hunden untersucht.
Als Versuchstiere wurden Bastardhunde mit Körpergewicht 12 bis 15 kg verwendet. Die Tiere wurden mit einer intravenös gegebenen
Lösung von Λ-Chloralose narkotisiert; die Atmung wurde mit
einem"Harvard Volume Respirator" verbunden mit einem Luftröhrenschnitt-Rohr
kontrolliert. Der systemische arterielle Druck wurde mit Hilfe eines kurzen 14-T geeichten halbstarren Katheters
gemessen, der mit einem Druckumwandler (Statham P23 Depressure Transducer verbunden war. Das Herz wurde durch Öffnen
des Brustkorbs am mittleren Brustbein freigelegt; der Herzbeutel wurde eröffent und eine Herzbeutel-Schiene hergestellt, um
das freigelegte Herz zu unterstützen bzw. zu tragen. Der Druck der linken Herzkammer (left ventricular pressure) wurde im Mittelpunkt
des rechten Atrium gemessen, mit Hilfe eines kurzen 14-T geeichten halbstarren Katheters, das in die Spitze der
linken Herzkammer (left ventricular apex) eingeführt und direkt mit einem Statham P23 Druckumwandler ohne zwiscbengeschaltetes
Rohr verbunden war. Um die Hauptlungenarterie wurde eine Fühler-Manschette eines elektromagnetischen Strömungsmessers (electromagnetic flow meter cuff probe) gelegt und die
Blutströmung mit einem Doppelkanal-Sinuswellen-Flußmesser der Biotronix Laboratories (dual-channel gated sine wave flowmeter)
gemessen. Die ersten Ableitungen des linken Herzkammerdruckes (LVdp/dt) und der Strömung (df/dt) wurden elektronisch berechnet
mit Hilfe von Funktionsverstärkern und Widerstand-Kapazität differenzierenden Schaltungen mit einer Zeitkonstante von
0,5 ms und einer Phasennacheilung (Verschiebung) von weniger als 1 %. Die maximale Geschwindigkeit der Verkürzung des kontraktilen
Elementes der linken Ventrikel (Vce) wurde bewertet durch Analyse des gleichvolumigen (Isovolumen) Teils der linken
Kammerkontraktion und seiner gleichzeitig berechneten ersten Ableitung unter Anwendung folgender mathematischer Gleichung:
- 16 -
709886/0885
ΊΑ-49 746
Vce = (LVp/dt)kDP in s~1 mit: DP = entwickelter LV-Druck und
k = Reihen-Elastizitätskonstante (series elastic constant).
Die Signale wurden mit einem 8 Kanal-Schreiber aufgezeichnet.
Die Paramier wurden zur Kontrolle und während der Infusion des
Arzneimittels bzw. Wirkstoffes mit Hilfe von 10 ml Bolus des Polysaccharidpräparates gemäß Beispiel 3 durch einen Katheter
in die Oberschenkelvene gemessen.
Bis jetzt haben Hundeversuche, durchgeführt gemäß dem Verfahren des Beispiels 5 zu eindrucksvollen, etwas widersprüchlichen
Ergebnissen geführt. Die ursprünglichen Reaktionen auf intravenöse Injektion eines rohen Polysaccharids (hergestellt
gemäß Beispiel 3) schwankten, wahrscheinlich wegen Schwankungen in der Konzentration des Polysaccharids und dar Anwesenheit von
Begleitstoffen in der Injektionsflüssigkeit. Bei Ao systolischen Werten von 80 mmHg oder darunter verursachte das PoIysaccharid
unterschiedliche Zunahmen der Lungenarterienströmung bis zu 288 56 und einen erweiteren Ao -Impuls ohne Zunahme an
HR oder dp/dt. LV blieb entweder unverändert oder nahm leicht ab. Diese Ergebnisse legen nahe, daß das Lungenarterienströmungs-Inkrement
nicht auf einem inotropen oder chronotropen Effekt beruht. Das Ausmaß des Inkrementes, zusammen mit dem
gleichzeitigen Anstieg von Ao , der in manchen Versuchen beobachtet wurde, macht es ebenfalls unwahrscheinlich, daß das
Strömungsinkrement durch Gefäßerweiterung erklärt werden kann. Von den zahlreichen experimentell behandelten Tiereierlitten
zwei Hunde nach Verabreichung des rohen Präparates den anaphylaktischen Schock und starben.
Die Kurve in Fig. 3 zeigt die Beziehung zwischen mittlerem Herzminutenvolumen der Ratte und zunehmender Dosierung des
gereinigten Polysaccharids hergestellt gemäß Beispiel 1. Die 1,0 mg/ml Polysaccharidlösung wurde 5 Ratten mit Körpergewicht
etwa 0,25 kg in 0,2 ml aliquoten Anteilen intravenös verabreicht; gemessen wurde das Inkrement (die Zunahme) des
709886/0885
- 17 -
1A"A9 74ό
mittleren Herzminutenvolumens. Nach Verabreichung von 5 nig/kg
war das mittlere Herzminutenvoluraen um mindestens 75 % gestiegen.
Fig. h erläutert die Ergebnisse von Analysen der Blutviskosität
bei bestimmten Geschwindigkeitsgefallen in Abhängigkeit
von der Schergeschwindigkeit bei Zugabe von dosierten Mengen Polysaccharidmaterial zu Rattenblut. Den Versuchstieren mit
Körpergewicht 0,25 kg wurden intravenös 1 mg Dosen der PoIysaccharidlösung
gemäß Beispiel 1 verabreicht. Kurz nach der Verabreichung wurde aus der unteren Vena cava Blut entnommen
und zwar sowohl bei den Versuchstieren als auch bei den Kontrolltieren.
Die Analysen wurden auf einem Brookfield-Mikroviskosimeter und einem Weißenberg Rheogomiometer im Bereich
von Schergeschwindigkeiten von 20 bis 200 s bzw. 500 bis 20 000 s~ durchgeführt. Der erstere Bereich ist der Bereich,
von dem man allgemein annimmt, daß man ihn in einem Säugetier-Gefäßsystem antrifft. Einige Blutrheologen glauben, daß gegen
0 gehende Bereiche von Schergeschwindigkeiten in vivo bedeutsam sind. Ausgehend von den niedrigsten gemessenen Schergeschwindigkeiten
fiel die Viskosität des Bluts von Kontrolltieren schnell von 7 cP auf etwas unter 3 cP. Die Viskositätswerte des Blutes von mit Polysaccharid behandelten Tieren fiel
von einem Anfangswert von etwas über 5 cP auf etwas unter 4 cP. Außerdem wurde das Blut der Kontrolltiere eine quasi Newton'sehe
Flüssigkeit bei Schergeschwindigkeiten über etwa 500 s , während das Blut der behandelten Tiere quasi Newton'sehe Flüssigkeit
bei einer Schergeschwindigkeit unter 50 s~ wurde. Es wird angenommen, daß bei in vivo Schergeschwindigkeiten von
etwa 0 bis etwa 200 s~ die Blutviskosität wesentlich abnimmt
bei Zugabe von etwa 1 bis 100 mg Polysaccharid je Liter.
♦(apperent viscosity)
♦♦(shear rates)
♦♦(shear rates)
- 18 -
709886/0885
1Λ-49 746
Der Wirkungsmechanismus der erfindungsgemäßen Polysaccharid-Zusatzmittel
als Verstärker des Herzminutenvolumens schließt offenbar die unerwartete Verringerung der Blutviskosität durch
diese Polysaccharid-Zusatzmittel mit ein. Dies ist der erste Nachweis einer solchen Erscheinung - die im Widerspruch steht,
zu der berichteten Zunahme der Blutviskosität nach Zugabe von den Strömungswiderstand vermindernden Mitteln wie Polyäthylenoxid.
Da keine gleichartigen Wirkungen erzielt wurden, wenn das Polysaccharid zu Wasser oder Plasma zugefügt wird, wird
angenommen, daß der Viskositätsabfall im Blut darauf beruht, daß Erythrocyten zwischen langgestreckten elektrisch geladenen
Polysaccharid-Makromolekülen angeordnet werden. Es ist nicht
schwierig verschiedene Arten der Arbeitsweise des Polysaccharids in vivo in Betracht zu ziehen. Die Moleküle können beispielsweise
die achsiale Strömung in kleinen Gefäßen verstärken oder erhöhen, einfach dadurch, daß sie von den negativ
geladenen Wänden der Gefäße abgestoßen werden oder mit den positiv geladenen Fibrinogenmolekülen in Wechselwirkung treten
und (dadurch) die Klumpenbildung von Erythrocyten verringern. Entsprechend diesen Denkmodellen tragen die relativ lineare
Beschaffenheit des Polysaccharidmakromoleküls aus Rhamnose-, Galactose- und Galacturonsäureeinheiten, sein hohes Molekulargewicht
und seine gleichförmige negative Ladung alle in gewisser Weise dazu bei, daß die unerwartet günstigen bzw.
vorteilhaften haemodynamischen Wirkungen eintreten.
Die absolute Bedeutung jeder einzelnen Eigenschaft, nämlich Linearität, hohes Molekulargewicht und elektrische Ladung konnte
nicht völlig abgegrenzt oder festgelegt werden, aber die relative Bedeutung der Eigenschaften in Auswahl eines Polysaccharids
nach der Erfindung ist manifest. Abgesehen von den Standard-Bedenken hinsichtlich Toxizität, Einfachheit der Synthese oder
Reinigung u.a.m. wird nicht anget>mmen, daß niedrig-molekulare,
im wesentlichen Verzweigte und elektrisch neutrale Polysaccharide oder andere polymeren Stoffe die vorteilhaften Wirkungen
der erfindungsgemäßen Mittel aufweisen. Beispielsweise hat eine
- 19 709886/0885
1A-49 746
vorläufige Überprüfung von verschiedenen in der Natur vorkommenden
polymeren Stoffen einschließlich Guar Gumm, Karaya und Johannisbrot-Pflanzengummi sowie DNS keinerlei Verstärkung
des Herzrninutenvoluraens ergeben.
In der obigen Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der Verabreichung wird Bezug genommen auf Lösungen des PoIysaccharids
in physiologischer Kochsalzlösung. Selbstverständlich können zahlreiche andere wäßrige Träger oder Lösungsmittelsysteme
verwendet werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Beispielsv/eise kann das Polymer ebensogut in Lösung
mit Plasma verabreicht werden, ohne daß das gewünschte Ergebnis der Steigerung des Herzminutenvolumens durch Faktoren stärker
beeinträchtigt wird, als dies gelegentlich aufgrund der gleichzeitigen Expansion des Plasmavolumens und Haemodilution
(BlutVerdünnung) zu erwarten ist.
Die klar bevorzugte Anwendungsform für das Einbringen des Saccharids
in das Kreislaufsystem-ist der intravenöse Weg, einschließlich
Infusion und Injektion. Die dem einzelnen Patienten zu verabreichende Menge unterliegt Schwankungen wie sie üblicherweise
von Faktoren wie Körpergewicht, Ätiologie und Ausmaß der mangelnden Gewebsdurchblutung (d.h. ob der behandelte
Patient unter Herzschock, Ischämie (Blutleere) oder ähnlichem leidet) bestimmt werden. Es wird angenommen, daß weitere Untersuchungen
über die Anwendung der erfindungsgemäßen Mittel
in Übereinstimmung mit den obigen erläuternden Beispielen bevorzugte Dosierungsbereiche ergeben, auf der Grundlage der Tatsache,
daß eine wesentliche Verbesserung des Herzminutenvolumens bei Ratten mit einer 5 mg Wirkstoff je kg Körpergewicht Dosis
gereinigtes Okrapflanzen-Polysaccharid nach Beispiel 1 erzielt wird.
- 20 -
709886/0885
1A-49 746
273Λ8Α9
Zur Behandlung von Patienten werden wäßrige Lösungen, die etwa 1 bis etwa 20 mg und gegebenenfalls bis zu 100 mg oder mehr
Polysaccharid enthalten, je kg Körpergewicht verabreicht; eine solche Verabreichung bzw. Dosis kann 1 bis 5 mal täglich wiederholt
werden.
Der erfindungsgemäße Grundgedanke kann in dem Fachmann geläufiger
Weise abgewandelt und variiert werden. Es wird beispielsweise angenommen, daß die Abnahme der Blutviskosität nach Verabreichung
des erfindungsgemäßen Polysaccharid-Mittels sich als besonders vorteilhaft erweist, wenn das Blut außerhalb
des Körpers, d.h. bei Anschluß an die Herz-Lungen Maschine umläuft.
709886/0885
Claims (5)
1. Intravenöses Kreislaufmittel zur Erhöhung des Herzminutenvolumens
gekennzeichnet durch einen Gehalt an einemRhamnose-, Galactose- und Galacturonsäureeinheiten enthaltenden
Polysaccharid in wäßriger Lösung.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß es 1 bis 100 mg Polysaccharid je ml enthält.
3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die wäßrige Lösung zusätzlich 0,85 Gew.-96
Kochsalz enthält.
4. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß das Polysaccharid eine mittels
Extraktion gewonnene Komponente von Okrapflanzengewebe ist.
5. Verfahren zur Herstellung des Polysaccharids für das Mittel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß man
a) Okrapflanzengewebe homogenisiert,
b) die flüssige. Fraktion aus diesem Homogenisat isoliert und
c) gegen physiologische Kochsalzlösung unter Bildung einer wäßrigen Lösung des Polysaccharids dialysiert.
709886/0886
7288
ORIGINAL INSPECTED
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/710,699 US4154822A (en) | 1976-08-02 | 1976-08-02 | Polysaccharide for enhancement of cardiac output |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2734849A1 true DE2734849A1 (de) | 1978-02-09 |
Family
ID=24855143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772734849 Withdrawn DE2734849A1 (de) | 1976-08-02 | 1977-08-02 | Intravenoeses kreislaufmittel |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4154822A (de) |
| JP (1) | JPS5320414A (de) |
| DE (1) | DE2734849A1 (de) |
| FR (1) | FR2360311A1 (de) |
Families Citing this family (16)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| KR830002802B1 (ko) * | 1978-12-04 | 1983-12-16 | 제임스 에프 · 너우톤 | 박테리아 발효에 의한 다당류 s-60의 제조방법 |
| FR2568774B2 (fr) * | 1984-05-30 | 1989-05-19 | Choay Sa | Medicaments favorisant les proprietes d'ecoulement du sang et leur utilisation en therapeutique |
| GB8421039D0 (en) * | 1984-08-17 | 1984-09-19 | Wyeth John & Brother Ltd | Heterocyclic compounds |
| US4923697A (en) * | 1985-04-24 | 1990-05-08 | Bar-Ilan University | Antioxidant compositions and methods |
| US4857325A (en) * | 1985-04-24 | 1989-08-15 | Bar-Ilan University | Antioxidant compositions and methods |
| IL80783A0 (en) * | 1986-10-17 | 1987-02-27 | Univ Bar Ilan | Food supplements |
| US4986985A (en) * | 1987-11-02 | 1991-01-22 | Bar Ilan University | Method of treating skin virus infections |
| EP0428815A1 (de) * | 1989-11-24 | 1991-05-29 | Search Biological Technology Company | Verfahren zur Reinigung eines zytolytischen Toxins aus dem Harz der Pflanze Garcinia morella Desv. (GMD) für Antikrebsstudium |
| US5585101A (en) * | 1995-12-19 | 1996-12-17 | Pacifichealth Laboratories, Inc. | Method to improve performance during exercise using the ciwujia plant |
| US5851963A (en) * | 1997-07-21 | 1998-12-22 | O'bryant; Jeffrey Charles | Organic lubricant |
| EP1111992A4 (de) * | 1998-09-09 | 2003-01-15 | Univ Pittsburgh | Verbesserte künstliche blutflüssigkeiten |
| WO2001052648A1 (en) * | 2000-01-19 | 2001-07-26 | University Of Pittsburgh | Improvements to artificial blood fluids and microflow drag reducing factors for enhanced blood circulation |
| DE602006004972D1 (de) * | 2006-05-10 | 2009-03-12 | Bohus Biotech Ab | Pektische Polysaccharide isoliert aus Hibiskusfruchthülsen |
| US9119880B2 (en) * | 2011-10-11 | 2015-09-01 | Drp Biomedical, Inc. | Method for treating acute kidney injury |
| CN102391549B (zh) * | 2011-11-15 | 2013-07-31 | 台州学院 | 一种黄秋葵水溶性多糖喷雾干燥粉的制备方法 |
| US10117826B2 (en) | 2016-03-31 | 2018-11-06 | Peter Angia Pham | Bodily lubricating and moisturizing compositions containing plant mucilage |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3849554A (en) * | 1965-12-01 | 1974-11-19 | Nasa | Reduction of blood serum cholesterol |
| US3830910A (en) * | 1972-03-16 | 1974-08-20 | C Homsy | Pseudo-synovial plastic body fluids and method of preparing same |
| US3911915A (en) * | 1972-09-05 | 1975-10-14 | Einstein Coll Med | Dialytic introduction of maltose into bloodstream |
-
1976
- 1976-08-02 US US05/710,699 patent/US4154822A/en not_active Expired - Lifetime
-
1977
- 1977-08-02 FR FR7723730A patent/FR2360311A1/fr active Pending
- 1977-08-02 JP JP9289777A patent/JPS5320414A/ja active Pending
- 1977-08-02 DE DE19772734849 patent/DE2734849A1/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5320414A (en) | 1978-02-24 |
| FR2360311A1 (fr) | 1978-03-03 |
| US4154822A (en) | 1979-05-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2734849A1 (de) | Intravenoeses kreislaufmittel | |
| DE3924207C2 (de) | ||
| DE69929550T2 (de) | Albumin enthaltende Lösung für die Peritonealdialyse | |
| EP0131540A2 (de) | Ultraschallkontrastmittel sowie dessen Herstellung | |
| EP0212568A2 (de) | Kontrastmittel für Ultraschalluntersuchungen und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| EP0123235A2 (de) | Mikropartikel und Gasblächen enthaltendes Ultraschall-Kontrastmittel | |
| DE2934718A1 (de) | Loesung fuer die intravenoese verabreichung | |
| DE2326600C2 (de) | ||
| DE69724923T2 (de) | Niedermolekulare Fukane mit blutgerinnungshemmender, antithrombinischer und antithrombotischer Wirkung | |
| DE68910577T2 (de) | Mittel gegen den AIDS-Virus. | |
| DE2658237A1 (de) | Arzneimittel zur injektion in die zwischenwirbelscheiben des rueckgrats zur linderung von rueckenschmerzen und sonstiger unerwuenschter symptome | |
| DE10237442B4 (de) | Hochverzweigte, niedrig substituierte Stärkeprodukte | |
| DE1951769A1 (de) | Pharmazeutische Suspension und Stabilisierungsverfahren | |
| DE3139005A1 (de) | Pharmazeutische zubereitung mit anti-ischaemischer wirkung | |
| DE3019895C2 (de) | ||
| DE4310974C2 (de) | Verwendung von Hydroxyethylstärke zur Verbesserung der Mikrozirkulation | |
| CH630099A5 (de) | Verfahren zur herstellung von neoschizophyllan. | |
| DE3152319T1 (de) | ||
| DE2833964A1 (de) | Verfahren zur steigerung der kontraktionsfaehigkeit des herzmuskels | |
| DE3030863A1 (de) | Verwendung von hydroxyaethylstaerke zur behandlung von durchblutungssstoerungen | |
| DE938502C (de) | Verfahren zur Herstellung einer kolloidalen Eisenzubereitung | |
| DE69808663T2 (de) | Neomycin/disaccharid wässerige lösung zur behandlung von enteroclysis bei hepatischer enzephalopathie | |
| EP1686951A1 (de) | Kosmetisches oder therapeutisches kombinationspr ãparat | |
| DE19535428C2 (de) | Bariumsulfat-haltiges Kontrastmittel für diagnostische Zwecke | |
| DE3138094A1 (de) | Mittel zur verbesserung der blutzirkulation |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |