DE2734725A1 - Kamera mit automatischer belichtungssteuerung - Google Patents
Kamera mit automatischer belichtungssteuerungInfo
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- DE2734725A1 DE2734725A1 DE19772734725 DE2734725A DE2734725A1 DE 2734725 A1 DE2734725 A1 DE 2734725A1 DE 19772734725 DE19772734725 DE 19772734725 DE 2734725 A DE2734725 A DE 2734725A DE 2734725 A1 DE2734725 A1 DE 2734725A1
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Description
Minolta Camera Kabushiki Kaisha, Osaka Kokusai Building,
30, 2-Chome, Azuchi-Machi, Higashi-Ku, Osaka 541 / Japan
Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung
Die Erfindung betrifft eine Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung mit einem zwischen einer Ruhestellung
und einer Betätigungsstellung für den Belichtungsbeginn bewegbaren Auslöseglied, einem Lichtmeßstromkreis
zur Messung des Helligkeitswertes eines Objekts, einem AnzeigeStromkreis für die Belichtungsinformation zur Anzeige einer auf der von dem Lichtmeßstromkreis
stammenden Lichtmessung beruhenden Belichtungsinformation und einer Spannungsquelle zur
Stromversorgung für den Lichtmeßstromkreis und den AnzeigeStromkreis für die Belichtungsinformation,
wodurch das Belichtungsausmaß entsprechend der genannten Messung steuerbar ist.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen Spannungsquellenschalter (Hauptschalter) zur Verwendung
in einer Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung, die mit einem Anzeigestromkreis für die Belichtungsinformation
ausgerüstet ist.
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Bei Kameras mit automatischer Belichtungssteuerung kann
allgemein der elektrische Energieverbrauch des Lichtmeßstromkreises und des Steuerstromkreises für die
Belichtungszeit nicht vernachlässigt werden. Um elektrische Energie zu sparen, wird infolgedessen ein
normalerweise geöffneter Schalter zwischen der Spannungsquelle und dem Lichtmeßstromkreis sowie dem
Steuerstromkreis für die Belichtungszeit vorgesehen, so daß der Schalter erst im Zusammenhang mit der Betätigung
der Kamera durch die Bedienungsperson in seine geschlossene Stellung gebracht werden kann mit dem Ziel,
sowohl den Lichtmeßstromkreis als auch den Steuerstromkreis für die Belichtungszeit nur dann mit Strom zu
versorgen, wenn die Stromzufuhr erforderlich ist. Eine der allgemeinen Anwendungen in der Praxis, die geeignet
ist, den Schalter dieses Typs zu schließen, ist die, daß der Schalter so gestaltet wird, daß er mit dem
Auslöseknopf zusammenwirkt,und er so geschlossen wird, wenn der Auslöseknopf niedergeduckt wird. Diese Anordnung
erlaubt es, den Schalter unmittelbar vor dem Aufnahmevorgang zu schließen, so daß elektrische Energieersparnis
am wirkungsvollsten erreicht werden kann, und es besteht nicht die Gefahr, daß versäumt wird, den
Schalter vor einer Aufnahme zu betätigen.
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Im Falle einer Kamera nach dem Stand der Technik jedoch, die mit einem AnzeigeStromkreis für die
Belichtungsinformation ausgerüstet ist, der eine auf der von dem Lichtmeßstromkreis gewonnenen Messung
basierende Belichtungsinformation anzeigt, muß der Auslöseknopf in halb niedergediücktem Zustand festgehalten werden, um nur den Lichtmeßstromkreis und
den AnzeigeStromkreis für die Belichtungsinformation
zu betätigen, während eine Verschlußauslösung verhindert wird, um die Belichtungsinformation festzustellen. Dies führt jedoch zu einem Nachteil. Denn
da das Ausmaß, um das der Auslöseknopf niedergedrückt werden muß, von der Bedienungsperson bestimmt wird,
entsteht das Risiko, daß der Auslöseknopf von der Bedienungsperson unbeabsichtigt um ein Ausmaß niedergedrückt wird, das ein gegebenes Maß überschreitet,
so daß eine nicht beabsichtigte Aufnahme gemacht wird.
Außerdem müßte bei einer Kamera nach dem Stand der Technik, die mit einem Schalter der beschriebenen
Art versehen ist, der Hub des Auslöseknopfs vergrößert werden, um den Schalter während des Niederdrückens des Auslöseknopfs einzuschalten. Zu diesem
Zweck muß wenigstens eines der den Schalter bildenden Glieder in Form eines beweglichen Kontaktes vorgesehen
sein. Dementsprechend würde sich bei dem Schalter auf
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Grund von Abnutzung oder Beschädigung der Kontaktteile beider Kontaktglieder während ihrer langen Nutzungszeit
eine unzuverlässige bzw. fehlerhafte Arbeitsweise ergeben.
Wenn eine Kamera außerdem mit einem Speicherstromkreis für die Lichtmessung ausgestattet ist, d.h. im Falle
einer TTL-Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung, wird das durch ein Objektiv einfallende Objektlicht
zuerst durch den LichtmeßStromkreis gemessen, dann
wird ein bewegbarer Reflexionsspiegel gekippt, worauf der obengenannte Speicherstromlnas betätigt wird,
um die von dem Lichtmeßstromkreis vorgenommene Messung elektrisch zu speichern, bevor das Objektlicht durch
den so gekippten bewegbaren Spiegel unterbrochen wird, so daß das Belichtungsausmaß automatisch entsprechend
der so gespeicherten Messung gesteuert werden kann. In diesem Fall müßte während der Dauer
von dem Zeitpunkt, zu dem der Lichtmeßstromkreis eingeschaltet wird, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der
Verschluß ausgelöst wird, der Lichtmeßstromkreis das Licht vollkommen messen, und der Speicherstromkreis
müßte den Lichtmeßwert speichern. Die mit einem Schalter nach dem Stand der Technik ausgerüstete
Kamera jedoch .läßt keine ausreichende Zeitspanne
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zu von dem Zeitpunkt, an dem die Stromzufuhr während des Riederdrückens des Auslöseknopfs beginnt, bis zu
dem Zeitpunkt, an dem der Verschluß ausgelöst wird, so daß, wenn der Auslöseknopf schnell niedergedrückt
wird, nicht eine ausreichende, für die Lichtmessung und deren Speicherung erforderliche Zeitspanne vorgegeben
wird. Das führt dazu, daß die genaue Speicherung der Lichtmessung mißlingt.
Aufgabe der Erfindung ist es däier, eine Kamera mit
automatischer Belichtungssteuerung und einem Anzeigestromkreis für die Belichtungsinformation zu schaffen,
die den elektrischen Energieverbrauch des Lichtmeßstromkreises
und des AnzeigeStromkreises senken kann.
Auch soll die Kamera eine unbeabsichtigte Aufnahme auf Grund einer versehentlichen Verschlußauslösebetätigung
durch die Bedienungsperson, wenn sie vor der Aufnahme eine Belichtungsinformation feststellt,
verhindern. Die Lebensdauer der Schaltvorrichtung, die die Stromzufuhr zu dem Lichtmeßstromkreis und
dem Anzeigekreis steuert, soll verbessert und die Schaltmittel der Gefährdung durch Abnutzung und Beschädigung
enthoben werden, wodurch ein konsistenter und genauer Schaltvorgang während einer langen Nutzungsdauer
der Schaltvorrichtung gewährleistet ist. Die
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Kamera, die einen Anzeigekreis für die Belichtungsinformation aufweist und bei der der Lichtmeßwert gespeichert
und die automatische Belichtung auf Grund des so gespeicherten Meßwertes bewirkt werden, soll
sich dadurch auszeichnen, daß während der Zeitspanne von dem Beginn der Stromzufuhr bis zur tatsäclüchen
Verschlußaurjlösung der oben genannte Speicherstromkreis lange genug genau betätigt werden kann.
Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch ein erstes Kontaktteil, das wenigstens als Teil der Oberseite
des Auslösegliedes vorgesehen ist, ein zweites Kontaktteil, das an einer Stelle vorgesehen ist, die
die Bedienungsperson beim Auslösen des Verschlusses mit ihren Händen berührt, eine elektrische Isolierung
zwischen dem ersten und dem zweiten Kontaktteil und einen zwischen einer Spannungsquelle und dem Lichtmeßstromkreis
und dem Anzeigekreis für die Belichtungsinformation eingeschalteten SchaltStromkreis zur
Steuerung der Stromzufuhr in den Lichtmeßstromkreis und den Anzeigekreis für die Belichtungsinformation.
Dabei enthält der SchaltStromkreis zwei Anschlüsse,
die unabhängig mit dem ersten bzw. dem zweiten Kontaktteil verbunden sind. Der SchaltStromkreis
wird normalerweise in einer Ruhestellung gehalten, in der die Stromzufuhr in den Lihtmeßstromkreis und
den Anzeigekreis für die Belichtungsinformation unter-
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brochen ist. Wenn ein leitender Körper, wie Hände, sowohl mit dem ersten als auch mit dem zweiten
Kontaktteil in Berührung kommt, wird der Schaltstromkreis in einen leitenden Zustand versetzt,
wodurch die Stromzufuhr für den Lichtmeßstromkreis und den Anzeigekms für die Belichtungsinformation
beginnt.
Das zweite Kontaktteil ist in einer Ausführungsform der Erfindung an dem Auslöseglied ausgebildet und
liegt im wesentlichen in derselben Ebene wie das erste Kontaktteil.
Das Auslöseglied kann aus einem aus elektrisch leitendem Material hergestellten Kernglied und
einem infolge seiner Form das Kernglied umgebenden zusätzlichen Glied, das aus elektrisch leitendem
Material hergestellt und gemeinsam mit dem Kernglied bewegbar ist, bestehen; die Oberseiten des Kerngliedes
und des zusätzlichenGliedes liegen dabei in einer Ebene. Das erste Kontaktteil ist integriert
mit dem Kernglied als dessen Oberseite, und das zweite Kontaktteil kann einstückig mit dem zusätzlichen
Glied als dessen Oberseite ausgebildet sein; eine zylindrische Isolierung aus isolierendem Material
umgibt das Kernglied.
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In einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird eines der beiden Kontaktteile von einer äußeren Fläche
eines Kameragehäuses, ausgenommen der des Auslösegliedes, gebildet und ein Anschluß des Schaltstromkreises ist
an dem Kameragehäuse geerdet.
Dem Schaltstromkreis kann ein Sicherheitsschalter parallel geschaltet sein; durch ihn ist die Stromzufuhr
in den Lichtmeßstromkreis und den Anzeigekreis für die Belichtungsinformation ebenfalls steuerbar.
Dabei befindet sich dieser Sicherheitsschalter normalerweise in geöffnetem Zustand und kann während der
Bewegung des Auslösegliedes aus seiner Ruhestellung in seine Betätigungsstellung geschlossen werden.
Vorzugsweise enthält die erfindungsgemäße Kamera einen Speicherstromkreis zur Speicherung des von dem Lichtmeßstromkreis
hergeleiteten Lichtmeßwertes, wodurch das Belichtungsausmaß basierend auf dem gespeicherten
Lichtmeßwert automatisch steuerbar ist.
Es ist beim Photographieren eine Erfahrungstatsache bzw. Gewohnheit, daß die Bedienungsperson ausreichend lange,
bevor der Verschlußauslöseknopf niedergedrückt wird, mit ihrem Finger den Auslöseknopf berühren wird. Dies
ist eine ganz natürliche Bewegung eines Photographen.
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Die Erfindung beruht auf dieser Bewegung bei der Schaffung einer Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung,
die die oben genannten Aufgaben erfüllt, indem eine Schaltvorrichtung vorgesehen ist, durch
die die Stromzufuhr für den Lichtmeßstromkreis, den Speicherstromkreis, den Anzeigekreis für die Belichtungsinformation
und dergl. auf Grund der Berührung des Auslöseknopfs mit der Hand vorgenommen
wird.
Weitere Aufgabenstellungen, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der anhängenden Zeichnung.
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Die Erfindung wird anhand der Zeichnung wie fiigt beschrieben:
Fig. 1 zeigt ein Schaltbild einer Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform eines Auslöseknopfs zur Verwendung
in einer Kamera, die mit einer elektronischen Schaltung gemäß Fig. 1 ausgerüstet
ist.
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform eines Auslöseknopfs zur Verwendung
in einer Kamera, die mit einer elektronischen Schaltung gemäß Fig. 1 ausgerüstet
ist.
In Fig. 1 sind mit Eq eine Spannungsquelle oder eine
Batterie, mit A ein Lichtmeßstromkreis, mit B ein AnzeigeStromkreis, der ausgelegt ist, den Lichtmeßwert anzuzeigen, mit C ein Speicherstromkreis zur
Speicherung des Lichtmeßwertes, mit D ein elektromagnetischer AusiöseStromkreis und mit E ein Steuer-
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Stromkreis für die Belichtungszeit bezeichnet. Der Schalter S.., der beim Niederdrücken eines Auslöseknopfs
während der Anfangsphase dieses Vorgangs geschlossen werden kann, schließt den Stromkreis
für den Lichtmeßstromkreis A, den Anzeigestromkreis B und den SpeieherStromkreis C. Die Erfindung ist vor
allem durch diesen Schalter S1 und einen mit diesem
Schalter S1 parallel geschalteten Transistor T,
gekennzeichnet. Der Transistor T, dient als ein zum Schalter S1 parallel liegender Schalter. Die Beschreibung
beginnt zum besseren Verständnis mit der Gesamtanordnung der Schaltung. Der Schalter Sp
schließt den Stromkreis für den elektromagnetischen Auslösestromkreis D und den Steuerstromkreis für die
Belichtungszeit E und kann durch das Niederdrücken eines Auslöseknopfs geschlossen werden, nachdem der
Schalter S1 geschlossen worden ist. Wenn der Schalter
Sp geschlossen ist, dann wird der elektromagnetische
AuslöseStromkreis D betätigt, und der zum Speicherstromkreie
gehörende Schalter S, wird geöffnet, so daß der Speicherstromkreis C von dem Lichtmeßstromkreis
A getrennt wird und den so erhaltenen Lichtmeßwert speichert. Dann wird ein Spiegelvoreinstellmechanismus
betätigt, um den Spiegel nach oben zu kippen. Der mit dem Schalter Sp parallel geschaltete
Schalter S, kann mittels des Voreinstellmechanismus'
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für den Spiegel geschlossen werden und erlaubt so die fortdauernde Stromzufuhr zu dem Steuerstromkreis E
für die Belichtungszeit, auch wenn der Finger von dem Auslöseknopf abgehalten wird, nachdem der elektromagnetische
AuslöseStromkreis D betätigt worden ist. Der Steuerstromkreis E für die Belichtungszeit wird
entsprechend einer in dem Speicherstromkreis C gespeicherten
Information gesteuert, so daß er den Verschluß nach einer gegebenen Zeitspanne schließt.
Ein durch eine strichpunktierte Linie dargestellter Block F, der den mit dem Schalter S., parallel geschalteten
Transistor T, enthält, stellt einen auf Berührung mit dem Finger ansprechenden Schaltstromkreis
dar, der die Stromzufuhr zu dem Lichtmeßstromkreis A, den Anzeigekreis B, den Speicherstromkreis
C usw. einleitet. Mit 1 und 2 sind im Block F einander gegenüberliegende Elektroden bezeichnet,
die in den Auslöseknopf eingebaut sind, in welchem, wenn ein Finger mit dem Auslöseknopf in Berührung
kommt, ein Widerstand R& des menschlichen Körpers auf elektrisch äquivalenter Grundlage zwischen den
Elektroden 1 und 2 angelegt wird, so daß ein Basisstrom in den Transistor T., fließt, der dann in leitenden
Zustand gebracht wird; dasselbe geschieht am Transistor T,. Da der Transistor T, dem Schalter S^
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parallel geschaltet ist, beginnt die Stromzufuhr für den Lichtmeßstromkreis usw. auf Grund des leitenden
Zustandes von Transistor T,, der durch die Berührung
des Auslöseknopfs mit einem Finger bewirkt wurde, bevor der Schalter S-. geschlossen wird.
Fig. 2 und 3 zeigen die erfindungsgemäßen Ausführungsformen des Auslöseknopfs. Mit 3 sind der Auslöseknopf
und mit 6 das angedeutete Kameragehäuse bezeichnet. In der Ausführungsform nach Fig. 2 sind die Elektroden
1,2 konzentrisch zueinander angeordnet, wobei zwischen ihnen eine Isolierbuchse 3a vorgesehen ist. Die
Elektroden 1, 2 und die Isolierbuchse 3a bilden gemeinsam den Auslöseknopf 3. Die Deckflächen bzw. Oberseiten
der Elektroden 1, 2 und vorzugsweise auch der Isolierbuchse 3a liegen miteinander in oder
im wesentlichen in einer Ebene und bilden so die Deckfläche bzw. Oberseite des Auslöseknopfs 3.
Wenn diese Oberseite mit dem Finger berührt wird, dann werden die Elektroden 1, 2 über den Finger
elektrisch miteinander verbunden. Mit 3b ist eine Buchse bezeichnet, die die äußere Elektrode 2 gegen
den Sitz 5 des Auslöseknopfs isolieren kann. Die (innere) Elektrode 1 erstreckt sich nach unten und
liegt mit ihrem unteren Ende an der aus isolierendem Material hergestellten Auslösestange 9 auf. Der auf
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der Auslösestange 9 stehende Stift 9a greift an einem beweglichen Teil des Schalters S.. an, und so
wird, wenn der Auslöseknopf 3 niedergedrückt wird, der Schalter S-j geschlossen. Ein Kontaktstück 1a ist
in einer in der Elektrode 1 vorgesehenen, ringförmigen Nut eingepaßt. Mit 8 ist eine Unterlagscheibe
bezeichnet, die das Kontaktstück 1a in seiner Stellung unverrückbar sichert. Eine Schraube 4 is t von
der Seite in die Elektrode 2 eingeschraubt, und ein Kontaktstück 2a ist an der Schraube 4 befestigt. Eine
Buchse 7 isoliert die Schraube 4 gegenüber dem Sitz des Auslöseknopfs 3. Bleidrähte sind mit den Kontaktstücken
1a, 2a verbunden, so daß die Elektroden 1, 2 in den Stromkreis nach Fig. 1 elektrisch eingeschlossen
sind.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, die im Gegensatz zu der nach Fig. 2 keine
Elektrode 1 aufweist ι hingegen entspricht das Kameragehäuse 6 der Elektrode 1. Für den Drahtauslöser ist
in der Oberseite der Elektrode 2 ein Schraubenloch 3c vorgesehen. Wenn eine Kamera für eine Aufnahme
gehalten wird, dann wird das Gehäuse 6 mit den Händen berührt, was zur Folge hat, daß, wenn ein Finger den
Auslöseknopf 3 berührt, die Elektrode 2 durch die
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Hand als Medium mit dem Gehäuse 6 leitend verbunden wird. Diese Anordnung wird benutzt, wenn der Stromkreis
an einem Kameragehäuse geerdet ist.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, findet eine Stromzufuhr zu dem Lichtmeßstromkreis
A usw. nur auf Grund einer Berührung des Auslöseknopfes 3 mit dem Finger statt, bevor noch
der Auslöseknopf 3 niedergedrückt wird; dadurch wird ein genauer Lichtmeßvorgang ermöglicht, während
eine Stromzufuhr zu den vorgenannten Stromkreisen lange vorher stattfinden kann, so daß eine Einsparung
an elektrischer Energie erreicht werden kann. Wie bereits weiter oben ausgeführt wurde, soll bei einer
Kamera nach dem Stand der Technik der Auslöseknopf um die Hälfte seines Weges niedergedrückt werden, um
den Lichtmeßstromkreis und den Anzeigekreis allein zu betätigen, wobei eine Verschlußauslösebetätigung
während des Betrachtens der Belichtungsanzeige dadurch ausgeschlossen sein soll; dabei ergibt sich aber oft
ein Mißerfolg durch versehentliches Auslösen des Verschlusses. Im Gegensatz dazu ermöglicht nach der
Erfindung der bloße Kontakt eines Fingers mit dem Auslöseknopf die Stromversorgung des Lichtmeßstromkreises
und des Anzeigekreises, so daß die Belich-
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tungsanzeige ohne versehentliche Verschlußauslösung
festgestellt werden kann und die Bedienungsperson
sich ganz auf die Aufnahme eines Bildes konzentrieren kann.
Wie an den eben beschriebenen Ausführungsbeispielen dargelegt, ist der mit dem Auslöseknopf zusammenwirkende,
den Versorgungsstromkreis schließende Schalter S-. mit dem auf Fingerkontakt ansprechenden
Schalter parallel geschaltet, so daß die Kamera in derselben Weise wie eine Kamera nach dem Stand der
Technik auch mit behandschuhten Händen gehandhabt werden kann.
Die erfindungsgemäße Kamera ist ausgestattet mit einem Lichtmeßstromkreis zur Messung der Helligkeit eines
Objekts und einem Anzeigekreis für die Belichtungsinformation, der entsprechend einem von dem Lichtmeß
Stromkreis gewonnenen Meßwert eine Belichtungsinformation anzeigt; die Kamera ist so konstruiert,
daß die Belichtung automatisch entsprechend dem Meßwert gesteuert wird.
Außerdem weist die Kamera eine Schaltvorrichtung auf, die die Stromversorgung zu den vorgenannten
jeweiligen Stromkreisen steuert. Die Schaltvorrichtung
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wird normalerweise in einem ausgeschalteten Zustand gehalten, wodurch die Stromversorgung von einer
Spannungsquelle zu dem Lichtmeßstromkreis und auch dem Anzeigekiäs der Belichtungsinformation unterbrochen
ist. Wenn die Bedienungsperson beim Photographieren mit ihrem Finger in Kontakt mit dem Auslöseglied
kommt, wird die Schaltvorrichtung in einen eingeschalteten Zustand versetzt, wodurch die Stromversorgung
wenigstens für den Lichtmeßstromkreis beginnt.
- Patentansprüche -
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Claims (6)
- - yr -Patentansprüche 273 A/25Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung, mit einem zwischen einer Ruhestellung und einer Betätigungsstellung für den Belichtungsbeginn bewegbaren Auslöseglied, einem Lichtmeßstromkreis zur Messung des Helligkeitswertes eines Objekts, einem Anzeigestromkreis für die Belichtungsinformation zur Anzeige einer auf der von dem Lichtmeßstromkreis stammenden Lichtmessung beruhenden Belichtungsinformation und einer Spannungsquelle zur Stromversorgung für den Lichtmeßstromkreis und den Anzeigestromkreis für die Belichtungsinformation, wodurch das Belichtungsausmaß entsprechend der genannten Messung steuerbar ist,gekennzeichnet durch ein erstes Kontaktteil (2), das wenigstens als Teil der Oberseite des Auslösegliedes (3) vorgesehen ist, ein zweites Kontaktteil (1 bzw. 6), das an einer Stelle vorgesehen ist, die die Bedienungsperson beim Auslösen des Verschlusses mit ihren Händen berührt, Isoliermittel (3a, 3b) für die elektrische Isolierung zwischen dem ersten (2) und dem zweiten (1 bzw. 6) Kontaktteil sowie einen zwischen einer Spannungsquelle (Eq) und dem LichtmeßStromkreis (A) und dem Anzeigekreis (B) für die Belichtungsinformation eingeschalteten Schaltstromkreis (F) zur Steuerung der Stromzufuhr- 19 809807/0609ORIGINAL IN8PECTBDin den LichtmeßStromkreis (A) und den Anzeigekreis (B) für die Belichtungsinformation, wobei der Schaltstromkreis (F) zwei Anschlüsse enthält, die unabhäig.g mit dem ersten (2) bzw. dem zweiten Kontaktteil (1; 6) verbunden sind, und normalerweise in einer Ruhestellung gehalten ist, in der die Stromzufuhr in den Lichtmeßstromkreis (A) und den Anzeigekreis (B) für die Belichtungsinformation unterbrochen ist, jedoch, wenn ein leitender Körper wie Hände sowohl mit dem ersten(2) als auch dem zweiten Kontaktteil (1; 6) in Berührung kommt, in einen leitenden Zustand versetzbar ist, wodurch die Stromzufuhr für den Lichtmeßstromkreis (A) und den Anzeigekreis (B) für die Belichtungsinformation einleitbar ist.
- 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Kontaktteil (1) an dem Auslöseglied(3) ausgebildet ist und im wesentlichen in der selben Ebene liegt wie das erste Kontaktteil (2).
- 3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseglied (3) aus einem aus elektrisch leitendem Material hergestellten Kernglied (1) und einem infolge seiner Form das Kernglied (1) umgebenden zusätzlichen Glied (2), das aus elektrisch- 20 -809807/0809leitendem Material hergestellt und gemeinsam mit dem Kernglied (1) bewegbar ist, besteht, wobei die Oberseiten des Kerngliedes (1) und des zusätzlichen Gliedes (2) in einer Ebene liegen, daß das erste Kontaktteil integriert mit dem Kernglied (1) als dessen Oberseite und das zweite Kontaktteil einstückig mit dem zusätzlichen Glied (2) als dessen Oberseite ausgebildet ist und daß eine zylindrische Isolierung (3a) aus isolierendem Material das Kernglied (1) umgibt.
- 4. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß das eine der beiden Kontaktteile von einer äußeren Fläche eines Kameragehäuses (6), ausgenommen der des Auslösegliedes (3), gebildet ist und ein Anschluß des Schaltstromkreises (F) an dem Kameragehäuse (6) geerdet ist.
- 5. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß ein Sicherheitsschalter (S-|) dem Schaltstromkreis (F) parallel geschaltet ist, durch den die Stromzufuhr in den Lichtmeßstromkreis (A) und den Anzeigekreis (B) für die Belichtungsinformation steuerbar ist, wobei dieser Sicherheitsschalter (S^) normalerweise in geöffnetem Zustand ist und während der Bewegung- 21 -809807/0609des Auslösegliedes (3) aus seiner Ruhestellung in seine Betätigungsstellung schließbar ist.
- 6. Kamera nach einem der Ansprüche 2 bis 5, gekennzeichnet durch einen Speicherstromkreis (C) zur Speicherung des von dem Lichtmeßstromkreis (A) stammenden Lichtmeßwertes, wodurch das Belichtungsausmaß basierend auf dem gespeicherten Lichtmeßwert automatisch steuerbar ist.809807/0609
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