DE2734353A1 - Als elektrischer vierpol ausgebildeter einstellbarer daempfungsentzerrer - Google Patents
Als elektrischer vierpol ausgebildeter einstellbarer daempfungsentzerrerInfo
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Description
SIXMENS AKTIENGESELLSCHAFT 3 Unser Zeichen Berlin und München VPA 77P 66 9 1 BRO
Als elektrischer Vierpol ausgebildeter einstellbarer Dämpfungsentzerrer
Die Erfindung betrifft einen als elektrischen Vierpol ausgebildeten, einstellbaren Dämpfungsentzerrer, bei dem eine auf
Bezugspotential liegende Leitung unmittelbar von einer Eingangs· klemme zu einer Ausgangsklemme durchgeschaltet ist, bestehend
aus einem Differentialübertrager, aus wenigstens einem Differentialkondensator,
sowie wenigstens einer Spule und wenigstens einem Widerstand.
Dämpfungsentzerrer der vorgenannten Art lassen sich kontaktfrei und stufenlos einstellen und können beispielsweise in Trägerfrequenzsystemen
zum Einsatz kommen. Es lassen sich mit diesen Entzerrern über einer Grunddämpfung Dämpfungshübe mit positivem
oder negativem Vorzeichen bei einer vorgebbaren Frequenz erreichen, so daß der Dämpfungsverlauf in Abhängigkeit von der
Frequenz im einfachsten Fall einen resonanzartigen Charakter annimmt. Solche Dämpfungsentzerrer sind beispielsweise durch
die DT-PS 1 ΘΟ5 461 bekannt geworden und es werden dort ohmsche Spannungsteiler verwendet, was eine relativ hohe Grunddämpfung
und keine Übersetzungsmöglichkeit für die amplitudenformende Impedanz zur Folge hat. In weiteren bekannten Schaltungen, wie
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beispielsweise Schaltungen nach der DOS 25 12 459, DOS 25 12 805 und DOS 25 33 553, werden übertrager verwendet,
die der Spannungsquelle parallelgeschaltet sind. In der Praxis ist es erforderlich, solche Schaltungen zwischen endlichen Betriebswiderständen
zu betreiben und es wird dabei durch die Eingangsquerübertrager die Übertragungsmöglichkeit zum Beispiel
nach tiefen Frequenzen - bedingt durch die endliche Querinduktivität - eingeschränkt, da bei f = 0 ein Dämpfungspol auftritt.
Ferner liegen alle bei Differentialkondensator-Mittelstellung auftretenden kapazitiven Querimpedanzen und parasitären Elemente,
wie z.B. Wickelkapazitäten, auf der Eingangsseite und lassen sich deshalb nicht so breltbandlg kompensieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Schaltungen für kontaktfrei
einstellbare Dämpfungsentzerrer anzugeben, bei denen
der Übertragungsfrequenzbereich möglichst gerinyn Einschränkungen unterworfen ist und auch die Kompensation parasitärer Elemente
möglichst breitbandig erfolgen kann.
Ausgehend von einem als elektrischer Vierpol ausgebildeten einstellbaren
Dämpfungsentzerrer, bei dem eine auf Bezugspotential liegende Leitung unmittelbar von einer Eingangsklemme zu einer
Ausgangsklemme durchgeschaltet ist, und der einen Differential-Übertrager, sowie wenigstens einen Differentialdrehkondensator,
wenigstens eine Spule und wenigstens einen Widerstand enthält, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Differentialübertrager
im Längszweig des Vierpols liegt, daß der Differentialdrehkondensator mit seinen Statoren im Eingangs- oder
im Ausgangsquerzweig liegt und sein Rotor über eine Spule oder unmittelbar an eine Anzapfung des Differentialübertragers geschaltet
1st, und daß von einer weiteren Anzapfung ein Widerstand zur durchgehenden Leitung geschaltet ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Anhand von Ausführungsbeispielen wird nachstehend die Erfindung noch näher erläutert.
Fig. 1 die Grundschaltung eines Entzerrers und den zugehörigen Dämpfungsverlauf;
Fig. 2 ein Ersatzschaltbild zu Fig. 1 und den zugehörigen Dämpfungsverlauf für den Einstellparameter cr=1 des
Differentialkondensators und ein Windungszahlverhältnis
W1=W2=W/^ des Differentialübertragers;
den Einstellparameter <x=O des Differentialdrehkondensators
und W1=W2=W^ als Windungszahlverhältnis des
Differentialübertragers;
Flg. 4 eine Entzerrerschaltung, mit der mehrere Dämpfungshübe über einer Grunddämpfung aQ erzeugt werden können?
Fig. 5 eine weitere erfindungsgemäße Schaltung und den zugehörigen
Dämpfungsverlauf;
den Einstellparameter a=0 des Differentialkondensators;
Fig. 7 eine Ersatzschaltung für den Einstellparameter <r=1
des Differentialkondensators.
Die in Flg. 1 dargestellte Schaltung ist nach Art eines elektrischen
Vierpols ausgebildet, bei dem eine Eingangsklemme und eine Ausgangsklemme unmittelbar über die mit 1 bezeichnete Leitung
durchverbunden sind. Diese Leitung kann beispielsweise auf Bezugspotential liegen, wie dies durch das Massepotentialzeichen
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in Fig. 1 kenntlich gemacht ist. Die nicht auf Bezugspotential liegenden Klemmen sind als Eingangsklemme E und als Ausgangsklemme
A bezeichnet. Im Längszweig der Schaltung liegt ein Differentialübertrager 2 mit der Gesamtwindungszahl w. Eine erste
zur Impedanztransformation verwendete Teilwicklung hat die Windungszahl w1f eine zweite, zur Einstellung der Grunddämpfung
verwendbare Teilwicklung hat die Windungszahl W2 und die zwischen
diesen beiden Anzapfungen verbleibende dritte Teilwicklung hat die Windungszahl W-W1-W2. Im Eingangsquerzweig liegt ein Differentialdrehkondensator
3, der aus den beiden Statoren 4 und 5 und dem Rotor 6 besteht. Der Stator 4 ist mit der Eingangsklemme E
verbunden, der Stator 5 mit der durchgehenden Leitung 1. Vom Rotor
6 führt eine Impedanzschaltung aus einer Spule LQ und einem
Widerstand R zur ersten Anzapfung W1 des Differentialübertragers
2. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, die Induktivität L0 und den Widerstand RQ zu schalten, d.h. sie können auch den
Wert 0 annehmen. Wenn die Induktivität LQ den Wert Null hat, entsteht
eine einstellbare, steigende oder fallende Dämpfungsschräglage über der Grunddämpfung. Von der Anzapfung W2 des Differential-Übertragers
ist ein Widerstand R1 zur durchgehenden Leitung 1 geschaltet.
Bei der Schaltung nach Fig. 1 ist zunächst daran gedacht, sie am Eingang E aus einer Spannungsquelle UQ mit dem Innenwiderstand
RjJ=O zu speisen, am Ausgang A auf einen Widerstand RA arbeiten
zu lassen und die Spannungsdämpfung ay=ln lu./U^I zu betrachten.
Man könnte sie aber ebensogut bei A aus einer Stromquelle IQ mit dem Innenwiderstand R* speisen, bei E kurzschließen
und die Stromdämpfung aj=ln )Io/lsf betrachten, die nach dem
Reziprozitätssatz der Netzwerktheorie gleich der Spannungsdämpfung au ist. Anders ausgedrückt muß in der Schaltung nach Fig. 1
der Differentialdrehkondensator 3 nicht zwingend im Eingangsquerzweig liegen, sondern er kann auch in den Ausgangsquerzweig
geschaltet sein, also zwischen der Klemme A und der Leitung 1 liegen. Andererseits 1st es aber auch möglich, Spannungsquelle
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(Stromquelle) und Abschlußwiderstand zu vertauschen, was für die
Extremalhöhe aus den FIg* 2 und 3 ohne weiteres erkennbar 1st
(Symmetrie der Ersatzschaltungen). Außerdem ist es auch von Interesse, die Schaltung beidseitig mit ohmschen Widerständen
gleichen oder auch unterschiedlichen Wertes abzuschließen und die Betriebsdämpfungsfunktion zu betrachten. Diese unterscheidet
sich von der Spannungs- oder Stromdämpfungsfunktion grundsätzlich durch eine zusätzliche Nullstelle und einen zusätzlichen
Pol auf der negativ-reellen Achse der p-Ebene, die im wesentlichen eine kompensierbare Schräglage der Grunddämpfung verursachen.
Eine Umkehrung des Vierpols ist auch in diesem Fall bekanntlich ohne Einfluß, so daß diese verschiedenen Betriebsfälle
im folgenden nicht unterschieden werden.
In Fig. 1 ist auch der grundsätzliche Verlauf der Dämpfung a in Abhängigkeit von der Frequenz f gezeichnet, und zwar für die
beiden Grenzfälle der Differentialdrehkondensatorstellung mit den Parameterwerten or=1 und ct=O. Die Grunddämpfung ist mit aQ
und der zu erzielende Dämpfungshub mit Δβ+ und ^a- bezeichnet.
Am Differentialdrehkondensator 3 sind zugleich die Kapazitätswerte C*α bzw. C(1-a) für die Statoren 4 bzw. 5 eingetragen und
es steht somit für einen Parameterwert <x=1 der Rotor 6 vollständig
dem Stator U gegenüber, während für einen Parameterwert a=O
der Rotor 6 vollständig dem Stator 5 gegenübersteht.
In den Flg. 2 und 3 sind zur Erläuterung die elektrischen Ersatzschaltbilder
dargestellt, und zwar für die beiden Grenzstellungen cc=1 bzw. <x=O. Zur einfacheren Darstellung ist dabei
angenommen, daß in der Schaltung nach Fig. 1 die beiden Anzapfungspunkte W1 und W2 in der Mitte zusammenfallen, d.h. die Windungszahlen
W1=JW2=W/2 sind. Dieser Spezialfall läßt sich auch in
der Praxis durchaus anwenden und hat den Vorteil, daß nur eine Anzapfung aus dem Differentialübertrager 2 herausgeführt werden
muß. In den Ersatzschaltbildern sind für funktionsgleiche Teile die gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 1 verwendet. Fig. 2 läßt
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erkennen, daß die Kapazität C des Differentialdrehkondensators mit der Eingangsklemme E verbunden ist, während sie bei Fig. 3
mit der durchgehenden Leitung 1 verbunden ist. Das Ersatzschaltbild nach Fig. 2 liefert ein überbrücktes π-Glied, dessen
Schaltelementewerte unmittelbar in die Zeichnung eingetragen sind. Die Ersatzschaltung nach Fig. 3, für die die Elementewerte
ebenfalls in die Zeichnung eingetragen sind, liefert eine Vierpolschaltung mit einem Impedanzzweipol im Längszweig, wobei am
Ausgang dieses Vierpols eine Phasenumkehr auftritt, die durch eine Leitungskreuzung dargestellt ist.
Fig. 2 zeigt, daß bei der Differentialdrehkondensatorstellung er=1 der Schaltung Fig. 1 ein positiver Dämpfungshub ^a entsteht,
der bei der Kreisfrequenz Ui0=Il 1 /LQC0' sein Maximum hat.
Das Verhältnis des Widerstandes R-, zum Abschlußwiderstand RA
bestimmt die Grunddämpfung a , das Widerstandsverhältnis RQ/RA
zusammen mit R1/RA die Amplitude und l o/raCo bestimmt zusammen
mit den beiden Widerstandsverhältnissen die Breite des Dämpfungsbuckels. Alle drei Bestimmungsstücke sind also in Grenzen
frei wählbar. Der Entzerrervierpol ist minimalphasig bzw. allpaßhaltig,
je nach dem R^R-j bzw. R0<R-, gewählt wird;mit R0=R-J
wird die Amplitude des Dämpfungshubs «<ua+(u)o)=co .
Fig. 3 zeigt den entsprechenden negativen Dämpfungshub^ a_ bei
der Differentialdrehkondensatorstellung a=O. Auch für seine
Amplitude und Breite sind die obengenannten Impedanzverhältnisse bestimmend. Da diese Schaltung aber stets minimalphasig ist,
erfolgt beim Durchdrehen des Differentialdrehkondensators zwischen seinen Endstellungen a=1 und cc=O der Übergang vom positiven
Dämpfungshub zum negativen Dämpfungshub nur im Falle R^R1
durch monotones Abnehmen. Im Falle R0<R<] würde die Amplitude des
positiven Dämpfungshubs zunächst noch bis ao wachsen und dann
erst abnehmen; in diesem Fall könnte man auf ein Überstreichen des Bereiches großer α-Werte verzichten, d.h. zwischen Stator 5
und Rotor 6 einen entsprechenden Festkondensator parallelschalten.
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Wenn man, wie in Fig. 1 angedeutet, von den Ubersetzungsmöglichkeiten
am Differentialübertrager 2 Gebrauh macht, d.h. w^w/2
und Wp^w/2 wählt, so hat man weitere wertvolle Bemessungsspielräume
gewonnen, durch die man z.B. einheitliche oder günstiger beziehbare Differentialdrehkondensatoren verwenden kann. Aus
Fig. 1 ist auch die große Breitbandigkeit dieser Schaltung ersichtlich,
da auch bei endlicher Induktivität des Differential-Übertragers 2 im Falle der Durchschaltung eine konstante Dämpfung
a bis zur Frequenz f=0 erhalten bleiben kann.
Eine Entzerreranordnung mit der bei mehreren Frequenzen sog. "Dämpfungsbuckel11 erzeugt werden können, zeigt Fig. 4. Als Beispiel
werden über den längsgeschalteten Differentialübertrager sechs Serienkrelse, bestehend aus jeweils einer Induktivität
L0^, einem Differentialkondensator CQyund bis zu drei ohmschen
Widerständen Ry. bzw. R2 bis R1, angeordnet. Hieraus
läßt sich auch gut erkennen, daß sich parasitäre Störungen, wie z.B. Erdkapazitäten, und die bei Betrieb mit endlichen Abschlußwiderständen
Rj, und R. unvermeidlichen Impedanzstörungen
bei der Mittelstellung der Differentialdrehkondensatoren gleichmäßig
auf Ein- und Ausgang E und A verteilen und ihre störenden Wirkungen somit vermindern lassen.
Die Schaltung nach Fig. 4 ist eine unmittelbare Weiterbildung der Schaltung nach Fig. 1 und es sind auch dort wiederum funktionsgleiche
Teile mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet, so daß die für die Fig. 1 bis 3 gegebenen Erläuterungen analog
Gültigkeit haben.
In Fig. 4 sind lediglich die an den Anzapfungen des Differential-Übertragers
2 liegenden Impedanzschaltungen mit einem laufenden Zahlenindex versehen. Darüberhinaus ist erkennbar, daß zwischen
den Statoren und den einzelnen Differentialdrehkondensatoren C1
bis Cg und ihren jeweiligen Anschlußpunkten E1 bzw. A1 bzw. 1
zusätzlich Widerstände R2 bis R13 geschaltet sein können. Wie
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vorstehend schon erwähnt, ist in Fig. 4 eine vorteilhafte Ausführungsfonn
deshalb dargestellt, weil die einzelnen Impedanzzweipole auf der Statorseite der Differentialdrehkondensatoren
auf den Eingang und den Ausgang beliebig verteilt sein können.
Alle bisher bekannt gewordenen Entzerrerschaltungen vergleichbarer
Art besitzen ungleiche Bandbreiten in den beiden Extremalhüben ^aL und Aa.
Ein weiterer erheblicher Vorteil der Schaltung nach Fig. 4 besteht
nun darin, daß durch die Übersetzung der Impedanzzweipole an den überstehenden Anzapfungen E' bzw. A' des Differential-Übertragers
2 ein zusätzlicher Freiheitsgrad gewonnen wird, wodurch die Bandbreiten der beiden Hübe ^a und ^a- einander
angeglichen werden können. Diese wichtige Eigenschaft läßt sich natürlich auch auf die Schaltungen nach Fig. 1 und Fig. 5 durch
eine entsprechende zusätzliche Anzapfung am Differentialübertrager 2 übertragen.
Gegebenenfalls kann - wie in Fig. 4 ebenfalls dargestellt zur Widerstandskorrektur im Eingangs- und/oder Ausgangsquerzweig
eine weitere Impedanz Zgg bzw. Z^ geschaltet sein. Hierfür
kommt ein ohmscher Widerstand oder auch ein Zweipolnetzwerk aus Spule und Widerstand in Betracht.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist in Fig. 5 und den zugehörigen elektrischen Ersatzschaltungen nach den Fig. 6
und 7 dargestellt. Auch in der Schaltung nach Fig. 5 sind funktionsgleiche Teile mit den gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 1
bezeichnet. Abweichend von der Schaltung nach Fig. 1 ist Jedoch, daß dem Differentialübertrager 2 im Längszweig ein Widerstand
R^ parallelgeschaltet ist. Der im Querzweig liegende
Widerstand R1 muß nicht zwingend geschaltet sein, sondern kann
durchaus den Wert a> annehmen. In den Ersatzschaltungen ist für
die Einstellparameter a=O (Fig. 6) bzw. <x=1 (Fig. 7) gezeigt,
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daß die Extremalauslenkungea auch ohne R-, zustande kommen. Analog
zu den Fig. 2 und 3 sind auch in den Fig. 6 und 7 die Schaltelementewerte
unmittelbar in die elektrischen Ersatzschaltbilder eingezeichnet. Für den Parameter <x=O ergibt sich ein T-Glied
mit untereinander gleichen Widerständen in den Längszweigen und einem Impedanzzweipol im Querzweig. Die Ersatzschaltung nach
Fig. 7 läßt eine Vierpolschaltung erkennen, in deren Längszweig
ein Impedanzzweipol liegt. Auch der Verlauf der Dämpfungskurven
ist in den Fig. 5 und 7 für die Parameter <x=0 und a=1 schematisch
dargestellt.
Fig. 6 zeigt dabei den Extremalhub A a+ der Schaltung nach
Fig. 5; wie man sieht, tritt er hier bei <x=0 und nicht wie bei der Schaltung nach Fig. 1 bei a=1 auf, da der negative
Ersatzwiderstand hier in Reihe zu R0 liegt. Minimalphasigkeit
erreicht man, wenn R^R1'/^ ist.
Die entsprechende Umkehrung der Verhältnisse der Schaltung nach Fig. 1 tritt beim Dämpfungshub A&„ auf, da hier <x=1 und nicht
a=O sein muß, wie dies in Fig. 7 gezeigt ist.
10 Patentansprüche
7 Figuren
7 Figuren
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— -η-Leerseite
Claims (10)
1.AIs elektrischer Vierpol ausgebildeter, einstellbarer Dämpfungsentzerrer,
bei dem e-ine auf Bezugspotential liegende Leitung unmittelbar von einer Eingangsklemme zu einer Ausgangsklemme
durchgeschaltet ist, bestehend aus einem Differentialübertrager, aus wenigstens einem Differentialkondensator, sowie
wenigstens einer Spule und wenigstens einem Widerstand, dadurch gekennzeichnet, daß der Differentialübertrager
(2) im Längszweig (E,A) des Vierpoles liegt, daß der Differentialkondensator (3) mit seinen Statoren (4,5)
im Eingangs- oder im Ausgangsquerzweig (S,A) liegt und sein Rotor
(6) über eine Spule (LQ) oder unmittelbar an eine Anzapfung
(W1) des DifferentialUbertragers (2) geschaltet ist, und
daß von einer weiteren Anzapfung (w2) ein Widerstand (R1) zur
durchgehenden Leitung (1) geschaltet ist.
2. Entzerrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß die beiden Anzapfungen (W19W2) zusammenfallen·
3.Entzerrer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet
, daß die beiden Anzapfungen (W1,W2)
gleiche Windungszahlen haben.
4. Ent zerre r nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Rotorzweig (6)
des Differentialkondensators (3) zusätzlich ein Widerstand (RQ)
liegt.
5. Entzerrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum
Differentialübertrager (2) ein weiterer Widerstand (R1*) geschaltet
ist.
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ORIGINAL INSPECTED
6. Entzerrer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß der zwischen Differentialübertrager
(2) und durchgehender Leitung (1) liegenden Widerstand (R1) den Wert Unendlich hat.
7. Entzerrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Impedanzschaltungen aus jeweils einem Differentialkondensator j
einer Spule (z.B. L01,CQ1;Lq^,C^) und gegebenenfalls drei Widerständen
(z.B. R019R2(R^) an verschiedenen Anzapfungen des
Differentialübertragers (2) angeschaltet sind. (Fig. 4)
8.Entzerrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang
(S) und der Ausgang (A) selbst an einer Anzapfung des Differentialübertragers (2) liegen. (Fig. 4)
9. Entzerrer nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanzschaltungen statorseltig
auf Eingang (S) und Ausgang (A) verteilt sind. (Fig. 4)
10. Entzerrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Eingangs-
und/oder im Ausgangsquer zweig weitere Impedanzen (Z^fZ^) ge~
schaltet sind, die aus einem ohmschen Widerstand oder einer Reihenschaltung aus einem ohmschen Widerstand und einer Spule
bestehen.
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