DE2734094C2 - Verfahren zur Bestimmung der Koordinaten eines mit Hilfe eines lichtempfindlichen Stifts bezeichneten Bereiches auf einem Bildschirm - Google Patents
Verfahren zur Bestimmung der Koordinaten eines mit Hilfe eines lichtempfindlichen Stifts bezeichneten Bereiches auf einem BildschirmInfo
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Description
Fig. 2,zeigt eine graphische Darstellung für die Leuchtstärke von alphanumerischen Zeichen auf einem
Bildschirm.
Fig. 3 zeigt einen Bildschirmabschnitt während der Suche der Adresse einer Zeile eines Zeichens.
F i g. 4 zeigt ein Blockdiagramm für eine Vorrichtung, in der das erfindungsgemäße Verfahren eingesetzt wird.
Fig. 5 ist ein detailliertes Blockschaltbild eines Teils der Vorrichtung aus Fig. 4.
Das hier gewählte Beispiel bezieht sich auf einen Bildschirm mit 525 Zeilen, der im Zeilensprungverfahren
mit einer Rasterfrequenz von 60 Hz und einer Zeilenfrequenz von 15 750 Hz abgetastet wird und 80 Zeichen pro
Zeile aufweist Die Dauer eines Rasters beträgt 16 660 Mikrosekunden, die Dauer einer Zeile 63,5 Mikrosekunden.
Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus einem derartigen Bildschirm 1; die Zeilen 2 des geraden Rasters (ersten
Halbbilds) sind in voll ausgezogenen Strichen und die Zeilen 3 des ungeraden Rasters (zweiten Halbbildes)
gestrichelt dargestellt
Ein Zeichen 4 (hier ein Buchstabe A) wird auf diesem Bildschirm dargestellt; es besteht aus Punkten.
Ein Bildschirm kann 30 Zeichenzeilen aufweisen.
Großbuchstaben nehmen in der Höhe zehn Abtastzeilen (fünf Zeilen des geraden Rasters und fünf Zeilen des
ungeraden Rasters) ein. Kleinbuchstaben nehmen in der Höhe acht Zeilen ein. Der Zeilenzwischenraum entspricht
sechs oder vier Abtastzeilen, je nachdem, ob es sich bei den Zeichen um Klein- oder Großbuchstaben
handelt.
In der Breite benutzen die Zeichen auf einer Zeile höchstens vier Punkte (schwarz oder weiß) und zwischen
den Zeichen liegt jeweils ein Abstand, der drei Punkten entspricht; somit entspricht ein Punkt c-ser Abtastungsdauer
von 0,064 Mikrosekunden, ein Abstand zwischen Zeichen 0,192 Mikrosekunden und eine Z jichenbreite
mit Zwischenraum 0,448 Mikrosekunden.
F ig. 2 zeigt eine Zeichenzeile, in der der obere Teil eines O (sieben Punkte) mit nachfolgend dem oberen Teil
eines T (sieben Punkte) dargestellt ist; das O und das T werden durch einen Raum getrennt, der drei Punkten
(nicht erleuchtet) entspricht Der Pegel 10 stellt den Schwarzpegel, der Pegel 11 (gestrichelt) den Weißpegel dar.
Hält man die Fotodiode eines Lichtstifts auf den letzten Punkt des O, dann ist die gelieferte Adressenantwort
richtig, wenn die Ansprechzeit kleiner als etwa 0,160 Mikrosekunden ist.
Wenn diese Zeitbedingung nicht erfüllt ist, wird die Adresse des nachfolgenden Zeichens (hier das T)
angegeben.
Da es keine Fotodioden mit einer so geringen Ansprechzeit wie 0,160 Mikrosekunden gibt, muß hier ein erstes
Problem gelöst werden.
Ein zweites Problem ist bei einem Bildschirm mit Phosphor P39 das Empfindlichkeitsproblem. Die Fotodiode
kann nicht den Helligkeitsunterschied zwischen einem Punkt gerade vor der Abtastung und diesem Punkt während
dar Abtastung feststellen.
Hingegen kann die Fotodiode den Unterschied zwischen der normalen Heiligkeit eines Punktes und einer
Überhelligkeit dieses Punktes feststellen, die dadurch erreicht wird, daß die Helligkeit des Bildschirms (durch
Erhöhung der Wehnelt-Spannung) über den normalen Wert angehoben wird.
Im erfindungsgemäßen Verfahren wird somit das Problem der Empfindlichkeit dadurch gelöst, daß zum Zeitpunkt
der Operation (durch Aufdrücken des Lichtstifts auf das Zeichen, dessen Adresse gesucht ist) der Durchgang
eines Läufers oder eines Blocks mit einer über dem normalen Wert liegenden Helligkeit (Überhelligkeit)
hervorgerufen wird.
Suche der Zeile des Zeichens (Suche in f-Richtung)
Der Durchgang des Läufers erfolgt Zeichenzeile pro Zeichenzeile; hierzu springt der Läufer nach jedem
horizontalen Durchgang auf dem Bildschirm um eine Entfernung nach unten, die acht Abtastzeilen eines
Rasters entspricht, wenn es sich um große Buchstaben handelt
Fig. 3 zeigt ein Beispiel mit Durchgang eines Läufers. Die Abtastzeilen des geraden Rasters bestimmen in
Achtergruppen die Zwischenzeilen 1 bis 4.
Ein beispielsweise aus acht jeweils zu viert auf zwei Abtastzeilen gruppierten Punkten gebildeter Läufer wird so
so gesteuert, daß er auf dem Bildschirm die beiden letzten Abtastzeilen jeder Zeichenzeile überstreicht. Der
Start des Läufers wird durch Drücken des Lichtstifts auf das zu lokalisierende Zeichen ausgelöst, hier ein M auf
der dritten Zeichenzeile 3.
Der Läufer gleitet somit nacheinander über die beiden letzten Rasterzeilen der Zeichenzeile ] von der
Stellung C1 bis zur Stellung C 2 und springt dann auf die beiden letzten Rasteizeilen der Zeichenzeile 2 /on der
Stellung Cl zur Stellung C 4 usw.
An der Stelle C 5 beginnt er die Zeichenzeiie 3 abzutasten, in der sich das Zeichen M befindet, dessen Adresse
gesucht ist.
Gleichzeitig mit dem Abtastbeginn des Läufers wurde ein Zähler in Gang gesetzt, der die Rasterzeilen in
Gruppen von 8 zählt,
Der Zähler befindet sich beim Start auf 1, geht bei Erreichen der Zeile 2 durch den Läufer auf die Stellung 2
über, bei Erreichen der Zeile 3 durch den Läufer auf die Stellung 3 usw.
Außerdem ist der Zähler so geschaltet, daß er mit dem Zählen aufhört, sobald der Durchgang des Läufers
durch den Lichtstift festgestellt wird, wobei der Läufer ebenfalls angehalten wird.
Wegen der Ansprechzeit der Fotodiode des Lichtstifts und seiner Lage kann der Läufer beim Anhalten des
Zählers sich entweder auf der Zeile des Zeichens (beispielsweise an der Stelle C6 in Fig. 3) oder sogar
bereits auf der folgendea Zeile (auf C 7) oder noch weiter entfernt befinden. Um die Adresse genauer zu bestimmen,
läßt man den Läufer einen zweiten Durchgang vollführen, bei dem der Zähler auf dem zuvor gezählten
Wert Ystehenbleibt, und bei dem die Zeilen mit dem Rang Y-I und Y+\ (hier die Zeichenzeilen 2 und 4)
gelöscht werden.
Wird vom Lichtstift beim zweiten Durchgang des Läufers ein Impuls festgestellt, so bedeutet dies, daß die
Adresse Y richtig ist. Wird kein Impuls festgestellt, so wird vom Zähler eine Einheit abgezählt, und ein dritter
J Durchgang des Läufers vollführt, wobei die Zeilen (X-I) - 1 und (Y-I) +1 gelöscht sind (die Zeichenzeilen 1 und 3).
Wird ein Impuls festgestellt, so bedeutet dies, daß die richtige Adresse Y-I ist, und man beginnt mit der
Bestimmung des Platzes des Zeichens innerhalb der Zeile.
Wird kein Impuls festgestellt, so beginnt man die Operation von vorne, wobei die Zeilen (Y-2) - 1 und
(Y-2) +1 gelöscht und der Zähler bei Y-2 angehalten werden. Erfolgt Bestätigung, so ist die Adresse Y-2
die richtige.
Bei nicht erfolgter Bestätigung wird ein erneuter Versuch unternommen, in dem die Zeilen (K+l) + 1 und
(Y+\) - 1 gelöscht werden.
Erhält man hier eine Bestätigung, so ist die Adresse Y+\ die richtige. Anderenfalls muß mit der Suche um Y
is mit (X-I), (Y-2) und (K+l) beispielsweise dreimal von neuem begonnen werden. Erhält man keine Bestätigung, so muß der gesamte Suchzyklus von vorne beginnen.
in Pig. 3 wird auch eine Variante des Verfahrens dargestellt, bei der anstelle eines Läufers ein aus 25 Lichtpunkten gebildeter Block verwendet wird, wobei die Lichtpunkte in Form eines Quadrats angeordnet sind und
die fünf ersten Rasterzeilen jeder Zeichenzeile abtasen; mit Pl,P2, P3 und P 4 werden verschiedene Stellungen dieses Blocks auf den Zeichenzeilen 1,2, 3 bzw. 4 dargestellt.
Selbstverständlich kann ein Block mit anderen Abmessungen verwendet werden als hier angegeben, oder er
kann auf der Zeichenzeile anders angeordnet werden.
Beispielsweise kann ein Block P' aus 36 Punkten auf den Rasterzeilen 2 bis 7 einer Zeichenzeile angeordnet
sein.
Die Erkundung der Umgebung der Zeile Γ+l, wie sie weiter oben dargestellt wurde, ist in bestimmten Fällen
von über dsm Normaiwert liegender Helligkeit gerechtfertigt: Die Untersuchung des Bildschirms mit einem
Block und mit großer Geschwindigkeit kann die Größe des Bildes leicht verändern una das Bild im Verhältnis
zur Lage des Lichtstifts verschieben. Bei dem Zähler handelt es sich vorzugsweise um ein Register mit 6 Binärstellen, das nachfolgend als Zeilenregister bezeichnet ist.
r»:- c-k. ...:,a _:. u:ir„ .:_.. c.u.-.i,—:-».„ j«_ 7.:_kon,.«:.»^r /(..r^kKoRihrf Aac 7 Rinärct/»lli»n auf.
a^iw k^u^nw TTisu ■!<■» niltv wHK#a cvmvwivgiauris, uwiu «*wi««*ji*«xaw^ietvi) >»««■ vuovaH..· -, '■ .ι ■ . —. ι ——.- 1
weist und mit dem alle 80 möglichen Zeichen einer Zeile gezählt werden können. Dieses Register wird zu
Beginn auf den Wert 64 eingestellt. Man erzeugt eine Überhelligkeit der am 64sten Platz am Ende der Zeile
befindlichen Zeichen und löscht die Zeichen vom 1. bis 63. Platz.
Die Abtastung der Zeile erfolgt durch den Durchgang eines Läufers oder eines Blocks. Wird vom Lichtstift ein
Impuls festgestellt, so bleibt die Wichtung 64 im Register erhalten; anderenfalls wird sie annulliert.
Man erzeugt dann eine neue Überhelligkeit und ein neues Löschen der Zeichen der Zeile unter den folgenden
Bedingungen:
Die 32 Zeichen der Stelle * 1 bis X1 +32 mit X1 = 64 oder OJe nachdem, ob beim vorhergehenden Abtasten
der Lichtstift einen Impuls festgestellt hat oder nicht, befinden sich im Zustand der Überhelligkeit.
Wenn der Lichtstift beim Abtasten einen Impuls feststellt, so wird die Wichtung 32 beibehalten, anderenfalls
nicht Sie wird außerdem dann nicht beibehalten, wenn X1+64 größer als 80 ist (80 = maximale Anzahl der
so Zeichen einer Zeile), unabhängig vom Ergebnis der Abtastung.
Man fühlt dann eine dritte Abtastung mit den Zeichen der Stelle ΛΠ+ΛΓ2 bis X1+X 2+16 in Überhelligkeit,
bei X1 = 0 oder 64 und X 2 = 0+32, je nach Ergebnis der vorhergehenden Abtastungen, durch.
Stellt der Lichtstift einen Impuls fest, so wird die Wichtung 16 im Register beibehalten, anderenfalls annulliert Außerdem erfolgt eine Annullierung, wenn X1+ΛΓ2+16 größer als 80 ist
Man führt das Verfahren weiter, wobei die n-te Verschiebung
64
Xl+X2+-Xn-l
bis
Ji+I2+ ··· Xn-J
XnlrJL.
in Überhelligkeit, die übrigen gelöscht, Register im Wert Xl + X2 + - · ■ Xn -1. Die Wichtung
in Überhelligkeit, die übrigen gelöscht, Register im Wert Xl + X2 + - · ■ Xn -1. Die Wichtung
bleibt erhalten, wenn vom Lichtstift ein Signal festgestellt wird, und wenn
64
X\+X2+ ■■■ Xn-I+-
nicni größer ist als die Anzahl von Zeichen pro Zeile.
Zeichen der Stelle X \+X2+XZ+X4+X5+X6+\ in Überhelligkeit, diic übrigen Zeichen gelöscht,
Zeichenregister auf X \+X2+Xl+X4+X5+X6+Xl mit Xl = 0 oder 64, Xl = 0 oder 32, *3 = 0 oder 16,
A-4 = 0 oder 8, *5 = 0 oder 4, X6 = 0 oder 2, JST7 = 1.
Zeichenregister auf X1+X2+X3+X4+X5+X6+Λ" 7; ein einziges Zeichen in Überhelligkeit an der Adresse
X\+X2+X3+X4+X5+X6+XT, die übrigen Zeichen der Zeile sind gelöscht. Die darüberliegende und
darunterliegende Zeile ist gelöscht.
Nach der Abtastung muß eine Bestätigung der Adresse des Zeichens vorließe:;«, anderenfalls wird eine zweite
Suche durchgelührt.
Das Viereck 20 stellt den dem Lichtstift 21 zugeordneten Elektronikkreis cliiT. Dieser Elektronikkreis führt
folgende Funktionen aus:
- Randausgleich und Optionen
- Adressenberechnung
- Tastatur-Interface
- Adressenübertragung.
Der Elektronikkreis 20 liegt in der Übertragungsleitung zwischen einar Recheneinheit UC und dem
Bildschirm 1. Er dient auch als Interface zwischen der Recheneinheit UC und der Tastatur 22, die sich in der
Nähe des Bildschirms befindet. Weiter ist der Lichtstift 23 an den Elektroniklfjeis 20 angeschlossen.
Fig. 5 zeigt ein detailliertes Blockschaltbild des Elektronikkreises 20. Er umfaßt die Untergruppen:
35 Bildschirm-Interface 30
- Randausgieich 40
Adressenberechnung 50
- Tastatur-Bäldschirm-Interface und Tasiatur-Recheneinheit-Interface 70.
Einen Bildschirmeingangsschaltkreis 31, einen Schaltkreis 32 zur Trennung der Synchronisationssignale,
einen Schaltkreis 33 zur Regenerierung der Bildschirmsignale und der Überlagerung der vom Schaltkreis 50
kommenden Signale, und einen Mischschaltkreis 34, der die behandelten Bildschirmsignale zum Bildschirm 22
sendet.
Der Schaltkreis 40 enthält verschiedene Randausgleichkreise und Optionskreise, vor allem programmierbare
Zähier-Register 41, die den synchronisierten Start der Operationen auf der ersten Zeile mit dem ersten Zeichen
bestimmen; gespeist wird der Schaltkreis 40 durch einen Oszillator und einen Synchronteiler 42, wobei ein
Optionsschaltbreis 43 die Zählung von Segmenten und die Bestimmung von Zwischenzeilen erlaubt; ferner enthält der Schaltkreis 40 einen Synchronzähler 44 zum Zählen der Anzahl der Zieilen und zur Bestimmung der
Abtastproben von Segmentgruppen (beispielsweise AchtergTippen), einen synchronisierten Zähler 45, der die
Anzahl von Zeichen innerhalb einer Zeile feststellt.
Mit diesen Optionskreisen kann ein Randausgleich für veischiedene Formate durchgeführt werden (64/80,
32/40, dual usw.).
Der Schaltkreis 50 enthält die Adressenregister, bei denen es sich um das Zeilanregister 51 und das Zeichenregister 52 handelt; er wird vervollständigt dur;h einen Schaltkreis 53, der die Impulse des Lichtstifts 23 erarbeitet,
einen Suchsteuerkreis 54, einen schrittweise vorgehenden Gatterkreis 55, ein schrittweise weiterrückendes
Register 56, ein Zeilenvergleicher 57 mit Addierkreis 58, einen Zeichenvergleicher 59, einen Bestätigungskreis
für die Zeilenadressensuche 60 und einen Bestätigungskreis für die Zeichenadressensuche 61.
Der Interfacekreis 70 umfaßt einen Schaltkreis 71 für den Empfang der Zeichenadresse, einen Schaltkreis 72
für den Empfang der Zeilenadresse, einen Schaltkreis 73 für die Bearbeitung des Adressenkodes und einen
Schaltkreis zur Genehmigung der Verriegelung der kodierten Adresse 74.
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet die Möglichkeit, Adressenbestätigung durchzuführen; außerdem ist
ein Schul/, gegen Störungen aufgrund von Umgebungslicht möglich, wie sie vor allem durch Neonlampen hervorgerufen werden, denn die Wirkung dieser Lampen würde zu einem vollständigen Füllen des Zeichenregisters 65 §
in 150 Millisekunden fuhren. **
Dieser Zustand wird als falsche Adresse interpretiert, da pro Zeile maximal 80 Zeichen vorgesehen sind, so
daß eine Zeile mit mehr als 80 Zeichen nicht berücksichtigt wird.
Die gesamte Suchzeit liegt zwischen 166 und 199,92 Millisekunden, "^as System kann an alle Bildschirmarten
angepaßt werden und ohne Änderung mit weiteren Endgeräten eingesetzt werden.
Ein Läufer oder ein Lichtpunktblock kann an der Stelle des Zeichens, das mit dem Lichtstift anvisiert wird,
angehalten werden, so daß die richtige Lage kontrolliert werden kann.
5 Die in den Registern verfügbare Adresse kann für beliebige nachfolgende Operationen wie Löschen, Korrektur usw. verwendet werden.
Ein besonderer Vorteil des Verfahrens liegt darin, daß auch die Adresse eines Bereichs dos Bildschirms festgestellt werden kann, an der kein Zeichen erscheint; dieser Vorteil läßt sich mit keiner bekannten Vorrichtung
erreichen.
10
Claims (5)
1. Verfahren zur Bestimmung der Koordinaten eines mit Hilfe eines lichtempfindlichen Stifts bezeichneten Bereiches auf einem Bildschirm, dadurch gekennzeichnet, daß ein mehrere benachbarte Punkte
in mindestens zwei benachbarten Zeilen einer Zeilengruppe umfassender Leuchtfleck, der beim Aufsetzen
des lichtempfindlichen Stifts auf den Bildschirm ausgelöst wird, mit einer gegenüber der Zeichenhelligkeit
erhöhten Lichtintensität von Zeilengruppe zu Zeilengruppe über den Bildschirm geführt wird, daß der lichtempfindliche Stift, der nur auf diese erhöhte Lichtintensität des Leuchtfleckes anspricht, beim Durchgang
des Leuchtflecks ein Signal liefert, durch das der Leuchtfleck angehalten wird, daß nach dem Anhalten des
Leuchtflecks ein zweiter Suchdurchgang abläuft, wobei jedoch je eine Zeilengruppe zu beiden Seiten der
vorher gefundenen Zeilengruppe von dem Leuchtfleck übersprungen wird, und daß die Zeilenadresse der
vorher gefundenen Zeilengruppe bestätigt wird, wenn der lichtempfindliche Stift in der gleichen Zeilengruppe wieder ein Signal erhält
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn eine Bestätigung im zweiten Durch-IS gang nicht erfolgt ist, ein dritter Durchgang abläuft, bei dem die vorher gefundene Zeilengruppe sowie eine
vorhergehende, von der ersteren durch eine Zeilengruppe getrennte Zeilengruppe vom Leuchtfleck übersprungen wird, und daß die Zeilenadresse der vorher gefundenen Zeilengruppe um den Umfang einer Zeilengruppe korrigierend verringert wird, wenn der Lichtstift bei diesem Durchgang ein Signal erhält
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Durchgänge ablaufen, wenn keine
Bestätigung oder Korrektur erfolgt, wobei jeweils zwei andere durch eine Zeilengruppe getrennte Zeilengruppen vom Leuchrfleck übersprungen werden, und daß nach einer vorgegebenen Anzahl von Durchläufen
das Verfahren neu gestartet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Anhalten des
Leuchtflecks eine Feineinstellung in Zeilenrichtung erfolgt, indem der Leuchtfleck in einem weiteren
Durchgang nur einen Teil der gefundenen Zeilengruppe erleuchtet, und indem bei Feststellung eines Signals
im Lichtstift dieser Teil fiLi einen weiteren Durchgang nochmals geteilt isdrd und bei Nichtfeststellung eines
Signals der andere Tei! nochmals geteilt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorgegebene Anzahl von derartigen
Durchgängen abläuft, bei denen jeweils der Teil, in dem sich die gesuchte Zone befindet, für einen neuen
M Durchgang weiter unterteilt wird.
Die Erfindung bezieht sich ~\ιΐ ein Verfahren zur Bestimmung der Koordinaten eines mit Hilfe eines lichtempfindlichen Stifts bezeichneten Bereiches auf einem Bildschirm.
Es sind bereits, z. B. aus der US-PS 38 95 374, Lichtstifte für die Sucher einer Adresse einer auf einem Bildschirm dargestellten Nachricht mit verstärkt dargestellten Zeichen bekannt Sie enthalten eine Fotodiode (oder
einen Fototransistor) und einen dazugehörigen Verstärker. Die Fotodiode ist am Ende eines Stifts angebracht,
dessen Abmessungen denen eines Bleistifts gleichen.
Das Ende des Lichtstifts wird auf den Bereich des Bildschirmes, dessen Adresse man sucht, gerichtet
Die Zeichen bestehen aus mehreren Punkten, die nacheinander durch elektronische Abtastung des Bildschirms erzeugt werden. Zu einem Zeitpunkt wirdseweils nur ein Punkt angesteuert; die optische Remanenz des
Auges und des Bildschirmphosphors gestatten die gleichzeitige Betrachtung eines ganzen Bildes.
Die Anregung der Lichtpunkte geschieht im allgemeinen durch elektronische Abtastung zeilenweise von
links nach rechts und von oben nach unten. Nach jeder vollständigen Abtastung des Bildschirms beginnt der
Zyklus von vorne. Eine vollständige Bildschirmabtastung wird Raster genannt
Beim Zeilensprungverfahren sind zwei Raster zur Herstellung eines Bildes notwendig.
Die Koordinatenbestimmung mit dem Lichtstift läuft also darauf hinaus, den Zeitpunkt des Aufleuchtens
eines Bildpunktes festzustellen. Mit einer entsprechenden Logik kann die Adresse des mit dem Lichtstift auf
dem Bildschirm anvisierten Zeichens bestimmt werden, indem die Taktschritte gezählt werden, die der Anzahl
von Bildpunkten zwischen dem oberen Bildschirmbeginn und dem anvisierten Punkt entsprechen.
Dieses System funktioniert nur, wenn der Bildschirmpnosphor rasch auf die Erregung anspricht und im Verhältnis zur Rasterperiode eine niedrige Remanenz aufweist Außerdem muß die Fotodiode des Lichtstifts eine
hohe Ansprcchgcschwindigkcit haben.
Man kann zwar relativ schnell ansprechende Fotodioden herstellen, jedoch hat man wenig Einnuß auf die
Remanenzperiode des Phosphors. So kann das oben beschriebene System nicht mit bestimmten Phosphorarten,
wie beispielsweise P39, arbeiten, deren Remanenz stark ist. Ein derartiger Phosphor benötigt 100 Millisekunden, um auf 10% seiner Leuchtkraft abzunehmen, was sieben Rasterdurchgängen bei einem herkömmlichen
Fall einer Rasterfrequenz von 60 Hz entspricht. Diese Remanenz ist mit dem bekannten Lichtstiftverfahren
somit nicht vereinbar,
Aufgabe der Erfindung ist daher die Bestimmung der Adresse eines Bereiches auf einem Bildschirm mit Hilfe
eines Lichtstifts, der auch bei einem hochremanenten Bildschirm eingesetzt werden kann und der auch verwendbar bleibt, wenn in der fraglichen Bildschirmzone gerade kein Zeichen dargestellt wird.
Diese Aufgabe wird durch das im Anspruch 1 gekennzeichnete Verfahren gelöst. Bezüglich von Merkmalen
bevorzugter Ausfiihrungsformen der Erfindung wird auf die Unteransprüche verwiesen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Figuren näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen Abschnitt eines Bildschirms mit einem Zeichen.
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| WO2011038890A2 (de) | 2009-09-25 | 2011-04-07 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Anordnung und verfahren zur ortsaufgelösten detektion von lichteinstrahlung |
| DE102009042990A1 (de) | 2009-09-25 | 2011-04-07 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Modul und Verfahren zur ortsaufgelösten Detektion von Berührung und/oder Lichteinstrahlung |
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