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DE2732325B2 - Raspelartiges Räuminstrument - Google Patents

Raspelartiges Räuminstrument

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Publication number
DE2732325B2
DE2732325B2 DE19772732325 DE2732325A DE2732325B2 DE 2732325 B2 DE2732325 B2 DE 2732325B2 DE 19772732325 DE19772732325 DE 19772732325 DE 2732325 A DE2732325 A DE 2732325A DE 2732325 B2 DE2732325 B2 DE 2732325B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
instrument
teeth
tooth
double
rasp
Prior art date
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Granted
Application number
DE19772732325
Other languages
English (en)
Other versions
DE2732325A1 (de
DE2732325C3 (de
Inventor
Otto Winterthur Frey (Schweiz)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer AG
Original Assignee
Gebrueder Sulzer AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Sulzer AG filed Critical Gebrueder Sulzer AG
Publication of DE2732325A1 publication Critical patent/DE2732325A1/de
Publication of DE2732325B2 publication Critical patent/DE2732325B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2732325C3 publication Critical patent/DE2732325C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/16Instruments for performing osteoclasis; Drills or chisels for bones; Trepans
    • A61B17/1659Surgical rasps, files, planes, or scrapers

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
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  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein raspelartiges Räuminstrument zum Vorbereiten eines Röhrenknochens für den Einsatz eines Implantatschafts, welches Instrument über seine Arbeitslänge eine Anzahl von durch Zwischenräume voneinander getrennten Zähnen hat, die bei Bewegung in Richtung seiner Einschlagachse Knochenmaterial abschälen und ausräumen.
Räuminstrumente der vorstehend genannten Art sind bekannt (Prospekt der Firma Protek AG, Bern, »Original M. E, Müller Hüftendoprothesen aus Protasul 10«, Seite 2, Position 71.00.29). Mit diesen ist es häufig schwierig, beim Einschlagen des Instruments in den Knochen das durch die meißelartige Wirkung der Zähne abgeschälte Material vollständig von der Wandung des entstandenen Hohlraumes zu lösen und aus diesem Hohlraum herauszutransportieren. Die entstandenen Knochenspäne müssen daher bisher durch Auskratzen und häufiges Ausspülen des Hohlraumes entfernt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes Räuminstrument zu schaffen, bei dem vor allem das vollständige Abtrennen der Späne und das Entfernen des abgeschälten Materials aus dem Hohlraum erleichtert sind. Die erfindungsgemäße Lösung der gestellten Aufgabe besteht darin, daß jeder einzelne Zahn die Form eines kegel- oder pyramidenstumpfartigen Körpers beliebigen Querschnitts mit einer in Umfangsrichtung umlaufenden Schneidkante hat, daß ferner jeweils zwei dieser Zähne an einer kleineren Basisfläche zu einem Doppelzahn vereinigt sind und daß schließlich die einzelnen Doppelzähne, durch hohlkehlenartig ausgenommene umlaufende Zwischenräume voneinander getrennt, in Längsrichtung des Instruments aneinandergereiht sind.
Die Zusammenfassung der Zähne zu Doppelzähnen ergibt zum einen Schneidkanten sowohl für die Einschlag- als auch für die Ausschlagrichtung des Instruments. Dadurch wird ein vollständiges Lösen der beim Einschlagen abgeschälten Späne beim Ausschlagen gewährleistet und umgekehrt. Weiterhin werden
ίο abgelöste Späne in den hohlkehlenartigen Zwischenräumen zwischen den einzelnen Doppelzähnen für den Transport nach außen auf einfache Weise eingelagert, ohne daß ins Gewicht fallende Mengen des gelösten Materials beim Ausschlagen im Hohlraum verbleiben.
Die Form der neuartigen Raspel kann in weitem Maße an die Form des zu schaffenden Hohlraums angepaßt sein, wobei ihr Querschnitt 3-, 4- oder mehreckig sowie rund oder im wesentlichen eckig mit abgerundeten Ecken ausgebildet »ein kann. In Längs richtung ist es möglich, die Raspel nach unten konisch zulaufend oder über die ganze Länge mit gleichen Querschnittsabmessungen zu versehen.
Soll beim Ein- oder Ausschlagen eine Komponente der Bewegung des Instruments senkrecht zur Einschlag- oder Ausschlagrichtung erreicht werden, um die Räumwirkung des Instruments zu verbessern oder ein Festsitzen zu verhindern, so ist es vorteilhaft, wenn die einander parallelen Schneidkanten der Doppelzähne mindestens auf zwei einander gegenüberliegenden Oberflächen unter einem Winkel gegen die Einschlagachse angeordnet sind. Sind diese Winkel, die zweckmäßigerweise bis zu 30° gegen die Normale zur Einschlagrichtung betragen können, auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Instruments gleichge richtet, so kann die erwähnte Komponente der Bewegung beim Einschlagen trotz schräg zur Einschlagrichtung verlaufender Schneidkanten unterdrückt werden.
Bei Instrumenten mit schräg v,.rhufenden Schneid-
kanten ist es darüber hinaus vorteilhaft, wenn die Keilwinkel der Schneidkanten in einem ersten Bereich des Schneidkantenumfangs verschieden von demjenigen in einem zweiten Umfangsbereich eines Zahnes sind und wenn beim Doppelzahn die L'mfangsbereiche mit gleichen Keilwinkeln einander diagonal gegenüberliegen. Bei dieser Konstruktion wirkt dann lediglich der in Bewegungsrichtung vordere Zahn mit dem spitzeren Keilwinkel als Schneidwerkzeug, während der in Bewegungsrichtung nachlaufende, entgegengesetzt zum vorderen Zahn gerichtete Zahn, dessen Winkel stumpf ist, als Führung für den schneidenden Zahn wirkt und ein 7u tiefes Eindringen des schneidenden Zahnes in das
Material verhindert. Im folgenden wird die Erfindung anhand eines
Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert
F i g. 1 zeigt eine Seitenansicht einer Raspel; F i g. 2 ist eine Ansicht auf F i g. 1 in Richtung des Pfeiles A;
μ F i g. 3 stellt eine Variante der Ansicht von F i g. 2 dar, während
Fig.4 in größerem Maßstab einen Ausschnitt von F i g. 1 wiedergibt. Die Raspel I nach Fig. 1, die beispielsweise zum Ausräumen eines Fcmurknochens 14 (Fig.4) für die Aufnahme des Schaftes einer Hüftgdenkprothese dient, hat im wesentlichen die leicht gebogene und gegen das freie Ende sich konisch verjüngende Form eines
derartigen Schaftes; auch in ihren Abmessungen stimmt sie im wesentlichen mit den Schaftdimensionen überein.
Ein gegenüber der Einschlagrichtung bzw. -achse 2 leicht gekrümmter oberer Teil 3 geht über in einen mit Hilfe eines Winkelstücks 4 versetzten Oberteil 5, an den ä ein nicht dargestelltes Schlaginstrument in bekannter Weise angesetzt werden kann.
Erfindungsgemäß besteht die Raspel 1 aus einer Vielzahl von Doppelzähnen 6, die an ihren Basen je eine um den ganzen Umfang umlaufende obere und untere Schneidkante 7 und 8 (Fig.4) bilden. Die einzelnen Doppelzähne 6 sind im vorliegenden Beispiel — bei dem die nicht ausdrücklich dargestellte Querschnittsform des Raspelkörpers rechteckig ist — aus pyramidenstumpfartigen Körpern 6a und 66 aufgebaut, die ihrerseits die kleinere ihrer Basisflächen gemeinsam haben.
Zwischen je zwei Doppelzähnen 6 sind hohlkehlenartige Zwischenräume 9 vorgesehen, die von den Schneidkanten 7 bzw. 8 bei fortschreitenden Bewegungen der Raspel 1 in Einschlagrichtung 2 oder Ausschlagrichtung 2a (in F i g. 4 gestrichelt dargestallt) abgeschältes Material aufnehmen, so daß es heraustransportiert wird, ohne daß ins Gewicht fallende Anteile davon in den geschaffenen Hohlraum 10 des schematisch angedeuteten Knochens 14 fallen. 2 >
Konisch zulaufend endet die Raspel 1 an ihrer freien Seite in einem stumpfen abgerundeten Endstück 11.
In dem beschriebenen Beispiel bilden die parallel zueinander verlaufenden Schneidkanten 7 und 8 der Doppelzähne 6 mit Ebenen senkrecht zur Einschlagrich- J0 tung 2 Winkel et, die bis zu etwa 30° betragen; dadurch wird — wie bereits erwähnt — beim Ein- und Ausschlagen des Instruments nicht nur eine Bewegung in Einschlagrichtung, sondern auch zusätzlich eine Bewegung in Richtung der Pfeile 12 und 13 mit einer J5 Komponente senkrecht zur Einschlagrichtung ausgeführt. Hierdurch wird erreicht, daß die Schneidkante schräg an das zu schneidende Material herangeführt und — beim Schlagen in Gegenrichtung — wieder weggeführt wird, so daß ein Festsitzen des Instruments verhindert wird.
Besonders vorteilhaft ist eine Beschränkung des Abschälens von Material auf einer Seite des Hohlraums 10 auf die Richtung des Ein- oder auf der anderen Seite auf die Richtung des Ausschiagens; diese Beschränkung läßt sich bei schräg verlaufenden Schneidkanten 7 und 8 erzielen, wenn die Keilwinkel β und γ der Schneidkanten an den Doppelzähnen 6 jeweils für die obere und die untere Schneidkante 7 bzw. 8 verschieden, jedoch diagonal gegenüberliegend an jeder Seite des Doppelzahns 6 untereinander gleich sind. Die Schneidkante 7 bzw. 8 wirkt dann beim Ein- bzw. Ausschlagen im Bereich des spitzeren Winkels ß, der Werte von 50—80° aufweisen kann, als Schneidwerkzeug, während der relativ zu β größere Winkel γ, für den Werte zwischen 60—90° vorteilhaft sind, bei einer Bewegung in Gegenrichtung jeweils nur zum Abtragen des zuvor durch die Wirkung des Winkels β abgeschälten Spanes dient.
Sollen die Vorteile schräg verlf./ender Schneidkanten beibehalten werden, ohne dab Jie geschilderte Bewegung in Richtung der Pfeile 12 und 13 erfolgt, so ist es möglich, dit Winkel der Schneidkanten 7 und 8 auf jeweils einander gegenüberliegenden Oberflächen der Zähne· nicht gleichsinnig, sondern gegenläufig auszubilden, so daß sich die die Bewegungen in Richtung der Pfeile 12 und 13 verursachenden Kräfte paarweise auf den beiden Seiten aufheben.
Wie F i g. 2 und 3 zeigen, sind auf den Schmalseiten der Doppelzähne 6 die Schneidkanten 7 und 8 entweder horizontal, d. h. senkrecht zur Einschlag- bzw. Ausschlagrichtung, oder ebenfalls schräg angeordnet
Die Herstellung der neuen Raspel erfolgt in bekannter Weise durch spanabhebende Bearbeitung eines Rohlings aus einem der für die chirurgischen Instrumente üblichen Metalle oder Metallegierungen, vorzugsweise aus 13%igem Chromstahl, wobei diese Bearbeitung beispielsweise auf einer Fräsmaschine durchgeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Raspelartiges Räurninstrument zum Vorbereiten eines Röhrenknochens für den Einsatz eines Implantatschaftes, welches Instrument über seine Arbeitslänge eine Anzahl von durch Zwischenräume voneinander getrennten Zähnen hat, die bei Bewegung in Richtung seiner Einschlagachse Knochenmaterial abschälen und ausräumen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder einzelne Zahn die Form eines kegel- oder pyramidenstumpfartigen Körpers (6a, 6b) beliebigen Querschnitts mit einer in Umfangsrichtung umlaufenden Schneidkante (7, 8) hat, daß ferner jeweils zwei dieser Zähne an einer kleineren Basisfläche zu einem Doppelzahn (6) vereinigt sind und daß schließlich die einzelnen Doppelzähne (6), durch hohlkehlenartig ausgenommene umlaufende Zwischenräume voneinander getrennt, in Längsrichtung des Instruments aneinandergereiht sind.
2. Rätuninsirumeni nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander parallelen Schneidkanten (7, 8) der Doppelzähne (6) mindestens auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten unter einem Winkel («) gegen Ebenen senkrecht zur Einschlagachse (2) angeordne· sind.
3. Räuminstrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilwinkel (/?) der Schneidkanten (7, 8) in einem ersten Bereich verschieden von demjenigen (γ) in einem zweiten Umfangsbereich eines Zahnes (6a, 6b) sind und daß beim Doppelzahn (6) die Umfanpsbereiche mit gleichen Keilwinkem einander diagonal gegenüberliegen.
DE19772732325 1977-07-11 1977-07-16 Raspelartiges Räuminstrument Expired DE2732325C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH851577A CH618865A5 (en) 1977-07-11 1977-07-11 Rasp-like clearing instrument for preparing a tubular bone for insertion of the shaft of an implant

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2732325A1 DE2732325A1 (de) 1979-01-18
DE2732325B2 true DE2732325B2 (de) 1979-05-23
DE2732325C3 DE2732325C3 (de) 1980-01-31

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ID=4341423

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772732325 Expired DE2732325C3 (de) 1977-07-11 1977-07-16 Raspelartiges Räuminstrument

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CH (1) CH618865A5 (de)
DE (1) DE2732325C3 (de)

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