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DE2731719C2 - Hydraulisch betätigbare Reibungskupplung - Google Patents

Hydraulisch betätigbare Reibungskupplung

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Publication number
DE2731719C2
DE2731719C2 DE2731719A DE2731719A DE2731719C2 DE 2731719 C2 DE2731719 C2 DE 2731719C2 DE 2731719 A DE2731719 A DE 2731719A DE 2731719 A DE2731719 A DE 2731719A DE 2731719 C2 DE2731719 C2 DE 2731719C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
clutch
recess
spring
pistons
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2731719A
Other languages
English (en)
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DE2731719A1 (de
Inventor
Kazuyoshi Ome Tokio/Tokyo Hiraiwa
Kotei Tokio/Tokyo Takahashi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nissan Motor Co Ltd
Original Assignee
Nissan Motor Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Nissan Motor Co Ltd filed Critical Nissan Motor Co Ltd
Publication of DE2731719A1 publication Critical patent/DE2731719A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2731719C2 publication Critical patent/DE2731719C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D25/00Fluid-actuated clutches
    • F16D25/06Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch
    • F16D25/062Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces
    • F16D25/063Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces with clutch members exclusively moving axially
    • F16D25/0635Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces with clutch members exclusively moving axially with flat friction surfaces, e.g. discs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H45/00Combinations of fluid gearings for conveying rotary motion with couplings or clutches 
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H45/00Combinations of fluid gearings for conveying rotary motion with couplings or clutches 
    • F16H2045/005Combinations of fluid gearings for conveying rotary motion with couplings or clutches  comprising a clutch between fluid gearing and the mechanical gearing unit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

Die Zeichnung zeigt eine erfindungsgemäße Reibungskupplung, die mit einem Drehmomentwandler eines durch eine Maschine getriebenen Kraftfahrzeugs kombiniert ist. Der Drehmomentwandler JO umfaßt ein Pumpenrad 12, ein Turbinenrad 14, ein Leitrad 16, eine feststehende Hochlachse 18 und eine Auvgangswelle20. Das Pumpenrad 12 ist auf der Hohlwelle 18 über einen Freilauf 22 angebracht. Die Hohlwelle 18 liegt konzentrisch auf der Ausgangswelle 20, so daß ein ringförmiger Zwischenraum oder Kanal 24 zwischen beiden gebildet wird. Der Kanal 24 kann abwechselnd mit einer Quelle eines unter Druck stehenden Hydraulik-Fluids und einem Hydraulik-Fluid-Behälter eines nicht gezeigten hydraulischen Steuersystems in Verbindung gesetzt werden. Das Pumpenrad 12 ist fest an einem Pumpengehäuse 26 angebracht. Das Pumpengehäuse 26 ist an seinem inneren Umfangsrand mit einer Hohlwelle 28 verschweißt. Die Hohlwelle 28 umgibt die feststehende Hohlachse 18 und bildet mit dieser einen ringförmigen ,. Kanal 30. Der Kanal 30 steht an einem Ende mit dem y Pumpenrad 12 bzw. dem Inneren des Punpengehäuses ""''26 in Verbindung und kann alternativ am anderen Ende ^ mit der Druckfluidquelle oder dem Hydraulik-Fluid-Behaltcr in Verbindung gesetzt werden.
Ein Zwischengehäuse 32 ist mit einem Endbereich am y, äußeren Umfang des Pumpengehäuses 26 durch • Schweißen befestigt.
' Γ Das Zwischengehäuse 32 umgibt teilweise das Turbinenrad 14 und bildet einen ringförmigen Kanal 3 mit ^■"'diesem und entfernt sich sodann von dem Turbinenrad 14. Der Kanal 34 mündet in das Innere des Pumpengehauses 26.
" Eine Ausgangswelle 36 der Maschine erstreckt sich in Richtung der Ausgangswelle 20 und ist an einem Ende mit einer Sackbohrung 38 versehen. Eine Zwischenwelle .40 befindet sich zwischen der Ausgangswelle 36 und der ' Ausgangswelle 20 und greift mit einem Endbereich in "die Sackbohrung 38 der Ausgangswelle 36 ein.
Eine glocfcenförmige Abdeckung oder Glocke 42 des Wandlers ist mit einem inneren umlaufenden Rand mit der Zwischenwelle 40 verschweißt und am äußeren umi, laufenden Rand mit einem Endbereich 43 des Zwischengehäuses 32 verbunden oder in diesen eingefügt. Eine Wandlerkammer 44 befindet sich zwischen dem Turbinenrad 14 und der Glocke 42 und steht mit dem Kanal f34 in Verbindung. Eine ringförmige Dichtung 45 ist zwir sehen dem Zwischengehäuse 32 und der Glocke 42 vorgesehen und dichtet die Wandlerkammer 44 gegenüber der Atmosphäre ab. Ein Adapterring 46 ist auf der Glokke 42 angebracht und mit dem Endbereich 43 des Zwischengehäuses 32 verschweißt. Ein Anlasser-Zahnkranz ,48 ist an dem Adapterring 46 mit Hilfe einer Schraube 50 befestigt und liegt gegen eine Schulter 52 an, die auf eiern äußeren Umfang der Glocke 42 ausgebildet ist. Eine Antriebsplatte 54 ist mit einem inneren umlaufenden Rand mit der Antriebswelle 36 mit Hilfe von Schrauben 56 und am äußeren Umfangsbereich mit dem -Zahnkranz 48 mit Hilfe von Schrauben 58 verbunden. !Daher kann das Pumpenrad 12 durch die Antriebsleistung der Maschine angetrieben werden.
Eine hydraulisch gesteuerte Reibungskupplung ist generell mit der Bezugsziffer 60 bezeichnet und umfaßt ein Kupplungsgehäuse 62, das in der Wandlerkammer 44 angeordnet ist. Das Kupplungsgehäuse 62 weist eine zylindrische Wand 64 im Abstand von der inneren umlaufenden Wandfläche der Glocke 42 auf und bildet mit dieser einen ringförmigen Zwischenraum für den Strom des Hydraulik-Fluids. Von der zylindrischen Wand 64 geht eine ringförmige Bodenplatte 66 aus, die im Abstand von dem Pumpenrad 14 liegt. Die Teile 64, 66 bilden eine Kammer, die in die Wandlerkammer 14 mündet und in Richtung der Glocke 42 offen ist. Das Kupplungsgehäuse 62 ist weiterhin mit einer Nabe 68 versehen, die den inneren Bereich der Bodenplatte 66 bildet. Die Nabe 68 ist an ihrem innerer umlaufenden Rand über ein Lager 70 auf der Hochlachse 18 gelagert, und das Turbinenrad 14 ist fest mit der Nabe 86 mit Hilfe geeigneter Befestigungseinrichiungen, wie etwa Nieten 72 verbunden. Eine Kupplungsnabe 74 weist in einer Bohrung eine Keilverzahnung 75 auf, die in die Ausgangswelle 20 eingreift. Die Kupplungsnabe 74 ist zwischen der Zwischenwelle 40 und dem Kupplungsgehäuse 62 durch zwei Axiallager 76 abgestützt, so daß die Zwischenwelle 40, das Kupplungsgehäuse 62 und die Kupplungspabe 74 in bezug aufeinander drehbar sind. Eine Kupplungsscheibe 78 ist über eine Keilverzahnung 79 mit dem äußeren Umfang der Kupplungsnabe 74 verbunden und in Axialrichtung der Ausgangswelle 20 ^verschiebbar, so daß sie mit dem Kupplungsgehäuse 62 in Eingriff treten kann.
Ein innerer Kolben 80 befindet sich in dem Kupplungsgehäuse 62, so daß die Kupplungsscheibe 78 zwisehen dem Kolben und dem Kupplungsgehäuse liegt. Der innere Kolben 80 ist auf der Zwischenwelle 40 über eine Adapterhülse 82 montiert und axial in bezug auf die Ausgangswelle 20 verschiebbar, so daß die Kupplungsscheibe 78 zusammen mit dem Kupplungsgehäuse 62
so erfaßt oder freigegeben werden kann. Der innere Kolben 80 ist in bezug auf die Zwischenwelle 40 drehbar.
Der innere Kolben 80 weist eine äußere Zylinderfläche 84' auf. Die Kupplung 60 befindet sich somit zwischen dem Turbinenrad 14 und der Ausgangswelle 2 J in Reihenschaltung.
Die Zylinderfläche 84' stützt sich gleitend auf einer entsprechenden Zylinderfläche 84 des äuDeren Kolbens 86 ab. Der äußere Kolben 86 greift zugleich geltend in 'jias Innere der zylindrischen Wand 64 des Kupplungsge-
4p (häuses 62 «»in, so daß er in Axialrichtung der Ausgangs-"welle 20 verschiebbar ist. Ein Sprengring 88 ist in die !zylindrische innere Fläche der V/and 64 des Kupplungsgehäuses 62 eingesetzt und begrenzt die Bewegung des äußeren Kolbens 86 bei einer Trennung von dem inneren Kolben 80. Der äußere Kolben 86 Hegt im Abstand .von der Glocke 42 und bildet mit dieser eine Bahn für den Strom des Hydraulik-Fluids.
Der innere Kolben 80 ist auf der Seite, die dem äußeren Kolben 86 gegenüberliegt, mit einer ringförmigen Aussparung 90 seitlich der umlaufenden Zylinderfläche 84' in Bezug auf die Achse der Ausgangswelle 20 oder in Reihe mit der Zylinderfläche 84' in Richtung parallel zu einer Eingriffsfläche der Kupplungsscheibe 78 und innerhalb der Zylinderfläche 84' versehen. Eine ringförmige Tellerfeder 70, die in der Form der Oberfläche eines Kegelstumpfes schräg geneigt ist, befindet r'c'·" in der ringförmigen Aussparung 90 und stützt sich mit ihrem äußeren Umfangsrand an dem äußeren Kolben 86 und mit ihrem inneren Umfangsrand an dem inneren Kolben 80 ab und drückt die Kolben 80 und 86 auseinander. Die Größe oder Länge der Kuppplung 60 in Richtung der Achse der Antriebswelle 20 wird auf diese Weise gegenüber herkömmlichen Kupplungen verringert.
Die inneren und äußeren Kolben 80, 86 weisen eine Wandfläche 93 parallel zu der Kupplungsscheibe 78 auf, die in Reihe mit der Kupplungsscheibe 78 in einer Richtung senkrecht zu der Eingriffsfläche der Kupplungsscheibe angeordnet sind. Die Wandflächen 93 der KoI-
ben 80 und 86 treten miteinander in Eingriff, wenn der Eingriff der Kupplung 60 beendet ist. Der Bereich des äußeren Kolbens 86, der durch die Tellerfeder 92 erfaßt wird, befindet sich ebenfalls in Achsrichtung der Antriebswelle 20 hinter der Kupplungsscheibe 78 und innerhalb der Wandfläche 93 des äußeren Kolbens 86.
Der äußere Kolben 86 weist innerhalb des durch den äußeren Rand der Tellerfeder 92 erfaßten Bereiches eine mittlere, kreisförmige Aussparung 94 auf, so daß der gesamte mittlere Bereich innerhalb des Sitzes der Tellerfeder 92 ausgespart ist. Der Durchmesser der mittleren Aussparung 94 kann gegenüber bekannten Flüssigkeit-Kupplungen, bei denen eine Tellerfeder entsprechend der Tellerfeder 92 mit ihrem inneren Umfangsrand an dem äußeren Kolben abgestützt ist, vergrößert >5 werden. Der innere Bereich der Bodenplatte 66 des Kupplungsgehäuses 62 und die Kupplungsnabe 74 sind - in Richtung eines verengten Bereiches des Turbinenrades 14 in der Nähe des Leitrades 16 versetzt oder gekrümmt, so daß ein Hohlraum oder eine Aussparung um die Kupplungsnabe 74 herum entsteht. Der innere Kolben 80 ist von einem Bereich in der Nähe des inneren Endes der Aussparung 90 in den Hohlraum um die Kupplungsnabe 74 herum gekrümmt, so daß ein Hohlraum in dem inneren Kolben 80 entsteht. Die Glocke 42 ist im inneren Bereich durch die mittlere Aussparung 94 des äußeren Kolbens 86 hindurch in die Aussparung oder in den Hohlraum des inneren Kolbens 80 hineingekrümmt, so daß wiederum ein Hohlraum im Inneren der Glocke 42 entsteht
Das Ende der Maschinen-Ausgangswelle 36 und die Zwischenwelle 40 sind innerhalb dieses Hohlraums der Glocke 42 angeordnet Folglich wird der Abstand zwischen der Maschinen-Ausgangswelle 36 und dem Drehmomentwandler 10 erheblich reduziert. Dadurch ergibt sich eine kurze Baulänge der Kupplung 60 in Axialrichtung der Antriebswelle 20.
Ein gemeinsamer Führungsstift 96 dient zur Führung ,des inneren Kolbens 80 und des äußeren Kolbens 86. Der Führungsstift 96 erstreckt sich durch Bohrungen in den Kolben 80 und 86 und ist in dem Kupplungsgehäuse 62 in eine Position in der Nähe der zylindrischen Wand 64 befestigt Durch Anbringung des Führungsstiftes 96 in der Nähe der zylindrischen Wand 64 kann der Durchmesser der Kupplungsscheibe 78 vergrößert werden, so daß die Übertragungsleistung der Kupplung 60 vergrö ßert wird.
Der äußere Kolben 86 weist eine Durchgangsbohrung 98 auf, die in die Wandlerkammer 44 zwischen der Glocke 42 und dem äußeren Kolben 86 mündet und zur Verbindung einer Kammer, die durch den inneren und äußeren Kolben 80, 86 in einer Position innerhalb der Zylinderfläche 84 und der ringförmigen Tellerfeder 92 gebildet wird, mit der Wandlerkammer 44 dient, so daß verhindert wird, daß die Bewegung der Kolben 80, 86 zueinander durch Hydraulik-Fluid behindert wird, das in der Kammer gefangen ist
Die Kupplungsnabe 74 ist mit einer Durchgangsbohrung 100 versehen, die den Kanal 24 zwischen der feststehenden Hohlachse 18 und der Ausgangswelle 20 mit einer inneren Kammer 102 verbindet, die sich zwischen der Kupplungsnabe 74 und dem inneren Kolben 80 befindet Der innere Kolben 80 weist eine radiale Nut 104 auf, die mit einer äußeren Kammer 106 zwischen dem Kupplungsgehäuse 62 und den Kolben 80,86 außerhalb der Kupplungsscheibe 78 beim Eingriff der Kupplung und der Kammer 102 verbunden ist Daher kann von dem Zeitpunkt, zu dem der innere Kolben 80 mit dem Verschieben der Kupplungsscheibe 78 gegen das Kupplungsgehäuse 62 beginnt, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Eingriff der Kupplungsscheibe 78 mit dem Kupplungsgehäuse 62 vollendet ist,das Hydraulik-Fluid in der Kammer 106 in die Kammer 102 entlang der radialen Nut 104 übergehen, so daß verhindert wird, daß die Verschiebung des inneren Kolbens 80 in Richtung des Kupplungsgehäuses 62 durch das Hydraulik-Fluid in der Kammer 106 behindert wird und der Eingriff der Kupplung 60 so gleichmäßig wie möglich erfolgt Die Durchgangsbohrung 100 dient dazu, das Hydraulik-Fluid aus der inneren Kammer 102 zu dem ringförmigen Kanal 24 während des Eingriffs der Kupplung zu überführen und während des Lösens der Kupplung Druckfluid von dem ringförmigen Kanal 24 in die Kammer 102 einzuleiten.
Der äußere Kolben 86 ist mit einer Durchgangsbohrung 108 versehen, die eine Verbindung zwischen der Wandkammer 44, die sich zwischen der Glocke 42 und dem äußeren Kolben 86 befindet, und der Nut 104 des inneren Kolbens 80 herstellt Die Durchgangsbohrung 108 dient dazu, einen Teil des unter Druck stehenden Hydraulik-Fluids, das in die Wandlerkammer 44 gelangt ist, in den ringförmigen Kanal über die Nut 104, die Kammer 102 und die Durchgangsbohrung 100 abzulassen, so daß der Fluiddruck, der auf den äußeren und auf den inneren Kolben 86,80 einwirkt, beim Eingreifen der Kupplung keinen unerv/ünschten Stößen unterliegt.
Die zuvor beschriebene hydraulisch betätigte Reibungs-Kupplung 60 arbeitet folgendermaßen.
Wenn der Druck des Hydraulik-Fluids in der Wandlerkammer 44 und im inneren des Kupplungsgehäuses 62 gering ist, wie es bei ausgeschalteter Maschine der Fall ist, drückt die Tellerfeder 92 die Kolben 80 und 86 in ihre am weitesten auseinanderiiegenden Positionen.
Wenn die Kupplung 60 eingreift, steht die Wandlerkammer 44 mit der Druckfluidquelle des hydraulischen Steuersystems über den ringförmigen Kanal 30 in Verbindung, so daß das Hydraulik-Fluid eintritt, während die Kammern 102 und 106 in dem Kupplungsgehäuse 62 mit dem Aufnahmebehälter des hydraulischen Steuersystems über den ringförmigen Kanal 24 in Verbindung stehen und der Druck des Hydraulik-Fluids in dem Kupplungsgehäuse 62 auf einen Wert in der Nähe von Null reduziert wird. Folglich werden die beiden Kolben 80 und 86 nach rechts in der Zeichnung aufgrund der Druckdifferenz außerhalb und innerhalb des Kupplungsgehäuses 62 verschoben. Wenn in dieser Situation der innere Kolben 80 die Kupplungsscheibe 78 gegen das Kupplungsgehäuse 62 drückt und der Eingriff der Kupplung 60 beginnt, wird die Bewegung des ersten Kolbens 80 nach rechts beendet, während nur der äußere Kolben 86 weiter nach rechts verschoben wird und die Tellerfeder 92 zusammendrückt, während zugleich die Eingriffskraft der Kupplung beim Andrücken der Kupplungsscheibe 78 gegen das Kupplungsgehäuse 62 aufgrund der Vorspannkraft der ringförmigen Tellerfeder 92 zunimmt Dadurch ergibt sich ein gleichmäßiger Kupplungseingriff. Wenn der äußere Kolben 86 anschließend den inneren Kolben 80 in der Wandfläche 93 berührt, wird die Kupplungsscheibe 78 gegen das Kupplungsgehäuse 62 ohne Einschaltung der ringförmigen Teilt rfeder 92 angedrückt Dabei erreicht die Eingriffskraft ihren maximalen Wert und der Eingriff der Kupplung ist vollendet
Wenn die Kupplung 60 gelöst wird, steht die Wandlerkammer 44 mit dem Behälter über dem ringförmigen Kanal in Verbindung, so daß der Druck des Hydraulik-Fluids in der Wandlerkammer 44 auf etwa Null redu-
ziert wird, während das Innere des Kupplungsgehäuses 62 mit der Druckfluidquelle über den ringförmigen Kanal 24 verbunden ist und mit unter Druck stehendem Hydraulik-Fluid gefüllt wird. Daher werden der innere und äußere Kolben 80,86 nach links in der Zeichnung verschoben, und die Kupplungsscheibe 78 wird von dem Kupplungsgehäuse 62 gelöst. Das Lösen der Kupplung ist beendet, wenn der äußere Kolben 86 den Sprengring 88 erreicht und der innere Kolben 80 in einer Position verschoben worden ist, in der er die Tellerfeder 92 zusammendrückt und den äußeren Kolben 86 an der .Wandfläche 93 berührt
1 Die Erfindung bezieht sich daher auf eine Flüssigkeitskupplung, in der eine ringförmige Tellerfeder ke-' gelstumpfförmig geneigt ist und den inneren und äuße-/ren Kolben auseinanderdrückt. Die Tellerfeder befindet jsich innerhalb des inneren Kolbens in einer Richtung :'.parallel zur Kupplungsscheibe in Reihenanordnung mit 'einer Wandfläche des inneren Kolbens, wobei der inne-"re Kolben gleitend in dem äußeren Kolben angeordnet •ist und die Länge oder Dicke der Kupplung in Richtung der Achse der Kupplung erheblich verringert.
Bei der erfindungsgemäßen Reibungskupplung weist ;der äußere Kolben eine mittlere, kreisförmige Aussparung auf, so daß der Mittelbereich des äußeren Kolbens 'fortgelassen ist Ein innerer Bereich des Kupplungsgeihäuses, der Kupplungsnabe und des inneren Kolbens ist ■.versetzt oder gekrümmt in Richtung der Kupplungsachse und in Richtung entgegen der Richtung zu dem äußeren Kolben, so daß ein Hohlraum im inneren Bereich des inneren Kolbens entsteht, der ein Ende der Ausgangswelle der Maschine aufnimmt. Wenn daher die Kupplung zwischen der Ausgangswelle der Maschine und der AusgangsweJle des Drebmomentwatidiers angeordnet ist, wird die Gesamtlänge der Anordnung erheblich verringert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
40
45

Claims (3)

1 2 schiebbare, eine Feder einschließende Kolben umfaßt, Patentansprüche: so daß aufgrund der Federwirkung ein weicher Kupplungseingriff ermöglicht wird.
1. Hydraulisch betätigbare Reibungskupplung mit Bei dieser herkömmlichen Kupplung erfo'gt das Löeinem in einer Ausnehmung eines zweiten ringför- 5 sen des Kupplungseingriffs mit Hilfe einer Rückholfemigen Kolbens geführten ersten Kolbens, wobei die der, die an dem mit der Kupplungsscheibe in Eingriff beiden Kolben axial gegeneinander verschiebbar tretenden ersten Kolben angreift und beide Kolben in und durch eine Feder in Trennrichtung vorgespannt Richtung auf die gelöste Stellung vorspannt. Der erste sowie durch einen hydraulischen Druck gegen eine Kolben ist in einer Aussparung des zweiten Kolbens Kupplungsscheibe mit vorauslaufendem ersten KoI- io verschiebbar und weist eine verhältnismäßig große ben andrückbar sind, sowie mit einem Kupplungsge- axiale Länge auf, damit ein ausreichender Federweg des häuse mit zylindrischer Innenfläche, in der der zwei- ersten Kolbens relativ zu dem zweiten Kolben bei auste Kolben axial verschiebbar geführt ist wobei die reichender Führung des ersten Kolbens gewährleistet Kolben mit dem Kupplungsgehäuse eine die zwi- ist. Aufgrund dieser baulichen Gegebenheiten weist die sehen Kupplungsgehäuse und erstem Kolben ein- 15 herkömmliche Kupplung verhältnismäßig große axiale klemmbare Kupplungsscheibe aufnehmende Kupp- Abmessungen auf.
lungskammer mit steuerbarem hydraulischen Druck Bei Reibungskupplungen der eingangs genannten Art
bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die ist es bekannt, zwischen den beiden Kolben eine Teller-Ausnehmung am zweiten Kolben (86) als eine von feder vorzusehen, die kegelstumpfförmig geneigt ist und dessen radia! innerem Rand radial nach außen zu- 20 die beiden Kolben auseinanderspannt. Auf diese Weise rückgesetzt angeordnete Zylinderfläche (84) ausge- wird ein weicher und gleichmäßiger Kupplungseingriff bildet ist, auf die sich eine entsprechend ausgebildete £ ^gewährleistet.
*' Zylinderfläche (84') des ersten Kolbens (80) abstützt, X Eine herkömmliche Kupplung dieser Art hat jedoch ■ und daß der zweite Kolben (86) radial innerhalb der ^ebenfalls eine verhältnismäßig große axiale Länge, da
,, Zylinderfläche (84,84') mit einer kreisförmigen Aus- 25 'die Tellerfeder in einer ungünstigen Position ange-, sparung (94) versehen ist. bracht ist. Wenn die herkömmliche Kupplung beispiels-
2. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch weise zwischen der Ausgangswelie einer Antriebsmagekennzeichnet, daß der radial innere Bereich des schine und einem hydraulischen Drehmomentwandler Kupplungsgehäuses, einer die Kupplungsscheibe ^angebracht werden soll, so besteht das Bedürfnis, die (78) tragenden Kupplungsnabe (74) und des ersten 30 Gesamtlänge der Anordnung weiter zu verringern.
. Kolbens (80) in Richtung der Kupplungsscheibe zu Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die
der von dem zweiten Kolben (86) abgewandten Sei- ,axiale Länge der Reibungskupplung zu verringern, te versetzt bzw. gekrümmt sind und einen inneren , Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ergibt Hohlraum bilden. jsich aus dem kennzeichnenden Teil des Hauptan-
3. Reibungskupplung nach Anspruch 1 oder 2, da- 35 *spruchs. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung durch gekennzeichnet, daß der erste Kolben (80) auf sind in den Unteransprüchen angegeben.
der dem zweiten Kolben (86) zugewandten Oberflä- 't Eine erfindungsgemäße Reibungskupplung umfaßt ehe eine ringförmige Aussparung (90) aufweist, die einen ersten Kolben, der in einer Ausnehmung eines sich in radialer Richtung vom Bereich der kreisför- zweiten ringförmigen Kolbens verschiebbar geführt ist. migen Aussparung (94) des zweiten Kolbens (86) 40 Erfindungsgemäß wird die Ausnehmung des zweiten über deren äußeren Umfang himveg erstreckt, und Kolbens durch eine Zylinderfläche gebildet, die gegendaß in der Aussparung (90) eine kegelstumpfförmige 'über dem inneren Rand dieses ringförmigen Kolbens Tellerfeder (92) angeordnet ist, deren innerer Rand radial nach außen versetzt angeordnet ist, und ein in sich am Grund der Aussparung (90) und deren äuße- dieser Ausnehmung geführter Teil des ersten Kolbens rer Rand sich an der gegenüberliegenden Oberflä- 45 weist eine entsprechend ausgebildete Zylinderfläche ehe des zweiten Kolbens (86) abstützt. -auf. Der zweite Kolben ist radial innerhalb dieser Zylin
derflächen mit einer kreisförmigen Aussparung verse-
hen.
Durch die beschriebene Ausbildung der Kolben wird 50 erreicht, daß trotz verhältnismäßig geringer axialer Ab-
Die crimcung betrifft eine hydraulisch betätigbare messungen der gesamten Kolbenanordnung eine ausReibungskupplung gemäß dem Oberbegriff des Haupt- reichende Führung des ersten Kolbens in Bezug auf den anspruchs. zweiten Kolben gewährleistet ist. Die kreisförmige Aus-
Derartige Reibungskupplungen dienen dazu, die sparung des zweiten Kolbens gestattet es darüber hin-Übertragung eines Drehmoments, das beispielsweise 55 aus, weitere Bauteile raumsparend in dieser Aussparung von einer Antriebsmaschine an einen Drehmoment- unterzubringen.
wandler gelangt, abwechselnd zu unterbrechen oder zu . Bevorzugt ist die zwischen den beiden Kolben wirermöglichen. Die Reibungskupplung wird eingekuppelt kende Feder ais ringförmige, kegelstumpfförmig ge- und gelösttlurch den Druck eines Hydrauiik-Fluids, der neigte Tellerfeder ausgebildet, die sich mit ihrem äußeabwechselnd auf beide Seiten einer Kolbenanordnung 60 ren Rand auf dem Rand der kreisförmigen Aussparung einwirkt, die gleitend in einem Kupplungsgehäuse ange- des zweiten Kolbens abstützt.
ordnet ist. Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbei-
Eine gattungsgemäße Reibungskupplung ist Gegen- spiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung stand des auf eine prioritätsältere Anmeldung erteilten näher erläutert.
deutschen Patents 27 31 720. 65 Die Figur zeigt einen schematischen Längsschnitt
Ferner ist aus der japanischen Patentanmeldung durch eine erfindungsgemäße Kupplung in Verbindung 442/69 eine hydraulische Reibungskupplung bekannt, mit der Ausgangswelle einer Maschine und einem Drehderen Kolbenanordnung zwei gegeneinander ver- momentwandler.
DE2731719A 1976-07-14 1977-07-13 Hydraulisch betätigbare Reibungskupplung Expired DE2731719C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE2731719C2 true DE2731719C2 (de) 1984-10-11

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ID=13786635

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2731719A Expired DE2731719C2 (de) 1976-07-14 1977-07-13 Hydraulisch betätigbare Reibungskupplung

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US (1) US4154325A (de)
JP (1) JPS539968A (de)
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