DE2731684A1 - Aufgerauhter verschlussvorhang fuer eine einaeugige spiegelreflexkamera - Google Patents
Aufgerauhter verschlussvorhang fuer eine einaeugige spiegelreflexkameraInfo
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- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/099—Arrangement of photoelectric elements in or on the camera
- G03B7/0993—Arrangement of photoelectric elements in or on the camera in the camera
- G03B7/0997—Through the lens [TTL] measuring
- G03B7/09971—Through the lens [TTL] measuring in mirror-reflex cameras
- G03B7/09974—Through the lens [TTL] measuring in mirror-reflex cameras using the film or shutter as sensor light reflecting member
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Description
PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKER
H. KINKELDEY £. I O I O O H w STOCKMAlR
K. SCHUMANN
P. H. JAKOB G. BEZOLD
8 MÜNCHEN
13. Juli 1977 PH 11 837
ASAHI KOGAKU KOGYO KABUSHIKI KAISHA No. 36-9» Maeno-cho 2-chome, Itabashi-ku, Tokyo, Japan
Aufgerauhter Verschlußvorhang für eine einäugige Spiegelreflexkamera
Die Erfindung betrifft einen Verschlußvorhang für eine einäugige Spiegelreflexkamera.
In letzter Zeit ist der Trend bei der Entwicklung von einäugigen Spiegelreflexkameras immer mehr in Richtung auf sogenannten"Systemkameras"
gegangen, wie sich aus der Einführung von austauschbaren Suchern, Objektivvorsätzen, gesteigerter
funktioneller Anpassungsfähigkeit usw. ergibt. Als Ergebnis hiervon wurde die Konstruktion solcher Kameras
einschließlich ihrer optischen Systeme für die Lichtmessung und der ζungehörigeη Schaltungsanordnungen immer komplizierter,
wie es auch bei der Einführung der automatischen Belichtungssteuerung der Fall war, welche die Handhabung solcher
Kameras für die Benutzer erleichterte. Andererseits ändert
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TELEFON (Οββ) 993663 TELEX ΟΒ-20 3Θ0 TELEGRAMME MONAPAT TELEKOPIEHEB
sich jedoch die räumliche Anordnung des lichtempfindlichen
Elementes in einer einäugigen Spiegelreflexkamera stark zwischen
den verschiedenen Kameratypen, wobei jede räumliche
Anordnung bestimmte Vorteile und auch Nachteile hat; dabei muß für jede einäugige Spiegelreflexkamera mindestens ein
lichtempfindliches Element vorgesehen sein, wenn die Belichtungsmessung
durch das Objektiv erfolgen soll.
Zur Zeit werden die beiden folgenden Grundformen der räumlichen
Anordnung der lichtempfindlichen Iilemente verwendet: Bei
einer Ausführungsform wird das Element an dem Umfang des Pentaprismas angeordnet, während bei der anderen Ausführungsform
das Element in dem unteren Bereich des SpiegeJkastens, an dem
Umfang der Fokussierplatte oder an dem Umfang des Reflexspiegels vorgesehen ist.
Der zuerst beschriebene Typ hat den Vorteil, daß das Gesichtsfeld des Suchers nicht beeinträchtigt wird, wobei die Belichtungs-
bzw. Lichtmessung und die optischen Funktionen bei Kameras verschiedener Hersteller als vergleichsweise normiert
angesehen werden können. Ein Nachteil dieses Typs macht sich jedoch insbesondere bei System-Kameras mit austauschbarem Sucher
bemerkbar, bei denen elektrische Verbindungen zu dem Kameragehäuse
durchgeführt werden und bei jedem Suchertyp andere lichtempfindliche Elemente vorgesehen werden müssen. Darüberhinaus
muß bei einem Austausch einer bestimmten Fokussiert bzw. Einstellplatte gegen eine andere in gewissem Maße eine
Belichtungskompensation vorgenommen werden.
Der Kameratyp, bei dem das lichtempfindliche Element in dem
unteren Bereich des Spiegelkastens angeordnet ist, arbeitet unabhängig von einem Austausch des Suchers oder der Einstellplatte,
so daß es den Aufbau eines Systems oder die Automatisierung der Kamera nicht stört.
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s:
Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Verschlußvorhang für eine einäugige Spiegelreflexkamera
dieses Typs zu schaffen, bei dem die Meßeigenschaften des an der Ebene des Verschlußvorhangs reflektierten Lichtes
wesentlich verbessert sind.
Von den verschiedenen Lichtmessungseigenschaften einer einäugigen
Spiegelreflexkamera, die mit Belichtungsmessung bei offener
Blende durch das Objektiv arbeitet, sind die folgenden besonders wesentlich:
1) die Möglichkeit, sie mit einer Objektivblende oder einer Blendenöffnung zu koppeln;
2) die Verteilung des empfangenen Lichtes; und
3) der Wirkungsgrad der Lichtempfindlichkeit.
Bei der Entwicklung eines Lichtmeßsystems für eine Kamera müssen diese drei charactcristischen Eigenschaften besonders berücksichtigt
werden.
In einäugigen Spiegelreflexkameras werden verschiedene Ausführungsformen
von Verschlußvorhängen eingesetzt, wobei jedoch in der Hauptsache mit Gummi verkleidete Tuchvorhänge sowie
metallische (Titan) Vorhänge eingesetzt werden. Weil jedoch diese gummierten Tuchvorhänge sowie metallischen Vorhänge
nicht die oben erwähnten drei Eigenschaften eines Lichtmeßsystems
erfüllen, insbesondere nicht in Bezug auf die Verteilung des empfangenen Lichtes und den Wirkungsgrad der Lichtmessung,
müssen sie auf geeignete Weise modifiziert oder angepaßt werden. Bei dem üblichen Verfahren wird eine reflektierende
Substanz oder eine Schicht durch Adhäsionsbeschichtung
oder Drucken an der Oberfläche des Versci.Küovorhangs befestigt;
wenn jedoch Verschlußvorhänge einem solchen Verfahren unterworfen worden sind, ändern sich bei längeren Gebrauch ihre quali-
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tativen Eigenschaften, d.h., über größere Zeiträume betrachtet; sind solche Vorhänge nicht zuverlässig.
Ein Verschlußvorhang nach der vorliegenden Erfindung, insbesondere
ein metallischer Verschlußvorhang zeichnet sich dadurch aus, daß seine dem Kameraobjektiv zugewandte Oberfläche,
beispielsweise durch Sandblasen oder Sandstrahlen oder ein
ähnliches Verfahren aufgerauht ist, so daß die einfallenden Lichtstrahlen gleichmäßiger zerstreut \n:d auf das lichtempfindliche
Element reflektiert werden, wodurch das Ausgangssignal des lichtempfindlichen Elementes ein genaueres
Maß für die integrierte oder gemitteltt Vorteilung der Lichtintensität
über das gesamte Einzelbild bietet, statt nur eine bestimmte Fläche des Einzelbildes zu betonen oder nur eine
bestimmte Fläche darzustellen, wodurch es zu Fehlern bzw. Verzerrungen bei der Messung kommen kann.
Die Erfindung schafft also mindestens einen Verschlußvorhang bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera, der auf der dem
Objektiv zugewandten Seite aufgerauht ist, beispielsweise
durch Sandstrahlen bzw. Sandblaswirkung; dadurch ergeben sich gleichmäßigere Eigenschaften in Bezug auf die Lichtstreuung
bzw. die Lichtdiffusion und die lief lex ionsstreuung,
wodurch das Ausgangssignal eines lichtempfindlichen Elements,
das in dem Spiegelkasten dem Verschluß zugewandt angeordnet ist, ein exakteres Maß für die integrierte oder gemittelte
Verteilung der Lichtintensität über das gesamte Bild oder den Betrachtungsrahmen bzw. Sucherrahmen bietet.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden, schematischen
Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine vereinfachte Querschnittsansicht durch
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das optische System einer einäugigen Spiegelreflexkamera,
wobei sich der Reflexspiegel in seiner unteren Stellung befindet;
Fig. 2 eine ähnliche Querschnittsansicht, wobei sich der Reflexspiegel in seiner oberen, angehobenen
Stellung befindet und der Fluß des einfallenden Lichtes durch die aufgerauhte Oberfläche eines
Verschlußvorhangs zerstreut und reflektiert wird;
Fig. 3 die Lichtreflexionseigenschaften eines herkömmlichen
Verschlußvorhangs;
Fig. 4 die Verteilung der Intensität des reflektierten Lichtes bei einem Lichtmessystem, daß einen herkömmlichen
Verschlußvorhang verwendet;
Fig. 5 die Lichtreflexionseigenschaften eines Verschlußvorhangs mit einer aufgerauhten Oberfläche
gemäß der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 6 die Verteilung der Intensität des reflektierten Lichtes, wie sie bei Verwendung eines Verschlußvorhangs
mit aufgerauhter Oberfläche erhalten wird.
Fig. 1 zeigt eine vereinfachte, schematische Querschnittsansicht des optischen Systems einer einäugigen Spiegelreflexkamera,
wobei ein lichtempfindliches Element in dem unteren Bereich des Spiegelkastens angeordnet ist, welcher der Filmebene
zugewandt ist; bei dieser Darstellung befindet sich der Reflexspiegel in seiner unteren, abgesenkten Stellung.
Der ein Objektiv 1 passierende Lichtfluß wird im rechten Winkel durch einen Spiegel 5 nach oben reflektiert und erreicht
schließlich das Auge des Fotogafen durch eine Fresnellinse 4, ein Abbildungs-Glas bzw. eine Abbildungsscheibe 3 und ein Pen-
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- ir -
taprisma 2. Weiterhin sind vorgesehen: Ein vorderer bzw. hinterer
Verschlußvorhang 8 bzw. 9, ein Film 10, auf dem Einzelbilder aufgenommen werden sollen, eine zur Fokussierung bzw.
Scharfeinstellung dienende Linse 6 und ein lichtempfindliches
Element 7.
Bei der entsprechenden Ansicht nach Fig. 2 befindet sich der
Spiegel 5 in seiner oberen oder angehobenen Stellung, in der eine Belichtung durchgeführt werden sol]. Wenn die Oberflächen
des vorderen oder hinteren Vorhangs 8, 9 nicht aufgerauht werden, ist die Intensität des aus den eintretenden Flüssen a
und c reflektierten, auf das lichtempfindliche Flement 7 fallenden
Lichtes relativ gering oder schwach. Wenn im Gegensatz hierzu der vordere oder hintere Vorhang eine aufgerauhte
Oberfläche habt, werden wesentlich größere Anteile oder Intensitäten der Lichtflüsse a und c auf das lichtempfindliche
Element' reflektiert, wie in Fig. 2 schematisch durch die Vektorpfeile angedeutet ist. Wenn andererseits sowohl der
vordere als auch der hintere Verschlußvorhang eine glatte Oberfläche haben, dann wird nur der Lichtfluß b in erster
Linie in Bezug auf das lichtempfindliche Element betont oder intensiviert bzw. verstärkt, wodurch die Verteilung der Lichtmessung
zum oberen Bereich des Bildrahmens bzw. Einzelbildes hin verschoben wird. Diese verzeichnete reflektierte Intensität
des Lichtflusses b wird jedoch gesenkt, indem der vordere oder hintere Verschlußvorhang mit einer aufgerauhten Oberfläche
versehen wird, wie sich aus den Figuren 3 und 5 ergibt.
Fig. 3 zeigt einen herkömmlichen Verschlußvorhang 11' mit einer
relativ glatten Oberfläche, auf die ein Lichtstrahl oder Lichtfluß A fällt. Wegen dieser glatten Oberfläche hat der Hauptreflexionsfluß
A-1 eine extrem hohe Intensität, während die Intensität der sekundären oder Seitenflüsse Λ-2 und A-3 wesentlich
geringer ist. Dies führt zu einen Verteilungsmuster für das reflektierte Licht, wie es in Fig. 4 dargestellt ist;
dabei wird die Intensität der Lichtmessung in dem unteren Be-
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reich der Filmebene konzentriert, die dem oberen Bereich des fotografischen Objektes entspricht.
Fig. 5 zeigt einen Verschlußvorhang 11 mit einer aufgerauhten Oberfläche. Nimmt man an, daß ein Lichtfluß B auf den Vorhang
fällt, so wird die Intensitätsdifferenz zwischen den reflektierten
Lichtflüssen B-1, B-2 und B-3 im Vergleich mit Fig. wesentlich reduziert, so daß sich ein sehr viel günstigeres
oder gleichmäßiges Muster der Intensitätsverteilung des reflektierten
Lichtes ergibt, wie in Fig. 6 gezeigt ist. Nimmt man nämlich an, daß A = B ist, dann gilt: A-1>B-1; A-2<B-2;
und A - 3 < B-3. Dadurch werden also die einfallenden Abbildungslichtstrahlen
durch mindestens einen aufgerauhten Verschlußvorhang gemäß der vorliegenden Erfindung breiter und
gleichmäßiger reflektiert, so daß sich ein wahrheitsgetreueres oder gleichmäßiger integriertes Ausgangssignal des lichtempfindlichen
Elementes und damit eine verbesserte Belichtung des Films ergibt.
Ein solcher aufgerauhter Verschlußvorhang mit verbesserten
Eigenschaften in Bezug auf die Lichtdispersion oder -Streuung bietet außerdem noch folgende Vorteile: Höhere Zuverlässigkeit,
verbesserte Lichtmessungsei<;enschaften, kostengünstigere
Herstellung und Einsatzmöglichkeiten bei vertikal ablaufenden Verschlußvorhängen. Die dem Objektiv 1 zugewandte
(n) Oberfläche(n) des Verschlußvorhangs bzw. der Verschlußvorhänge
kann (können) durch Sandstrahlen bzw. Sandblasen oder ein ähnliches Verfahren aufgerauht werden, und zwar nach einer
bevorzugten Ausführungsform soweit, daß die Rauhigkeit näherungsweise der eines Siebs bzw. eines Schirms mit 600 Mesh
(Japanese Industrial Standard = Japanische Industrienorm) entspricht; dadurch ergeben sich im Vergleich mit herkömmlichen
Verschlußvorhängen mit aufgedruckten oder aufgeschichteten Oberflächenmustern wesentlich verbesserte fotografische Resultate.
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Claims (1)
- PATtN TANWÄLTEA. GRÜNGCKERL,' Pl IN< iH. KINKELDEYOH ίί*ΛW. STOCKMAIRDR ING Arf,CALr'XMK. SCHUMANNOH HtH NAT DiHL fHYSP. H. JAKOBD(HL-INUG. BEZOLDDH RhRKAI" DI«. CHEM8 MÜNCHENMAXIMIUIANSTRASSE A3PH 11 837Patentansprüche1. Einäugige Spiegelreflexkamera mit Belichtungsmessung durch das Objektiv, mit einem lief lexspiegelknsten, mit einem an einer Vorderseite des Kastens angebrachten Objektiv, mit wenigstens einen, in dem Kasten in der Nähe seiner gegenüberliegenden, hinteren Seite angebrachten Verschlußvorhang und mit einem in dem Kasten befestigten lichtempfindlichen Element, das so ausgerichtet ist, daß es den durch das Objektiv einfallenden und an der Oberfläche des Verschlußvorhangs, die dem Objektiv zugewandt ist, reflektierten Lichtfluß feststellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Verschlußvorhangs (11) aufgerauht ist, um gleichmäßigere Eigenschaften in Bezug auf Lichtdiffusion und Reflexionsstreuung zu erreichen, wodurch das Ausgangssignal des lichtempfindlichen Elementes (7) ein genaueres Maß für die integrierte oder gemittelte Verteilung der Lichtintensität über den gcsarter. Bild- oder Betrachtungsrahmen bietet.709884/0831■Λι-iA.VWi: MONAHAIBAD ORIGINALKamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußvorhang (11) metallisch ist, und daß seine Oberfläche durch Sandstrahlen aufgerauht ist.3. Kamera nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Maß der Rauhigkeit dem eines 600 Mesh Siebes gemäß der Japanischen Industrienorm (Japanese Industrial Standards) entspricht.4. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß getrennte vordere und hintere Verschlußvorhänge (8, 9) vorgesehen sind, und daß die Oberflächen dieser beiden Vorhänge (8, 9), die dem Objektiv (1) zugewandt sind, aufgerauht sind.709884/0832 BAD ORIGINAL
Applications Claiming Priority (1)
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| JP1976093727U JPS5312337U (de) | 1976-07-14 | 1976-07-14 |
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| DE2731684C3 DE2731684C3 (de) | 1981-02-05 |
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ID=14090436
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