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DE2731667A1 - Laufbildkamera - Google Patents

Laufbildkamera

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Publication number
DE2731667A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exposure
switch
shutter
aperture
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19772731667
Other languages
English (en)
Other versions
DE2731667C2 (de
Inventor
Toshikazu Ichiyanagi
Hideto Iwama
Tokio Machida
Mamoru Shimazaki
Masamichi Toyama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE2731667A1 publication Critical patent/DE2731667A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2731667C2 publication Critical patent/DE2731667C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/12Two relatively-adjustable aperture-defining members moving as a unit

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

TlEDTKE - BoHLINQ " KlNNE - (SrUPE
Dipl.-Chem. Bühling 1ΡΡΙ Dipl.-lng. Kinne
IDb/ Dipl.-lng. Grupe
Bavariaring 4, Postfach 20 24 8000 München 2
Tel.: (0 89)53 96 53-56
Telex:5 24 845tipat
cable. Germaniapatent MQnche
13. Juli 1977
B 8332 / case f.5211
Canon Kabushiki Kaisha
Tokyo / Japan
Laufbildkamera
709883/1013
DrMdncr Bank (München) Kto. »»844 Postwtmck (München) KIo. «70-0404
273B16367
Die Erfindung bezieht sich auf Laufbildkamerasysteine und insbesondere auf eine Verschlußantriebssteuerschaltung, die bei einem solchen System eine Laufbildaufnähme unter Sicherstellung gleichförmiger Qualität selbst des letzten Bildes der Aufnahmefolge für einen jeden Arbeitszyklus, dem die Freigabe eines Verschlußauslösers folgt, unabhängig davon zuläßt, wie lange eine Belichtungszeit zum Betreiben eines Umlaufverschlusses unter Anhalten in der Öffnungsstellung für eine Belichtungsöffnung gewählt ist.
Laufbildkameras sind üblicherweise mit einem Umlaufverschluß ausgestattet, der einen Ausschnitt mit einem öffnungswinkel von ungefähr 150° hat und der zu einer kontinuierlichen Drehung mit einer wahlweise eingestellten Drehzahl angetrieben wird, die 18 Bildern je see für Normalbetrieb (im Falle von 8 mm-Kameras) oder 9 Bildern je see oder für Zeitlupenbilder bei der Wiedergabe 24 oder 54 Bildern je see entspricht. Zum Erzielen einer gleichmäßigen Güte der mit unterschiedlicher Bildfolgefrequenz aufgenommenen Laufbilder ist es notwendig, die Öffnungsgröße einer Blendenöffnung nicht nur entsprechend der vorgewählten Bildfolgefrequenz oder Belichtungszeit, sondern auch entsprechend der Empfindlichkeit des verwendeten Films und dem Helligkeitspegel einer aufzunehmenden Szene zu steuern.
Mit einer derart aufgebauten Laufbildkamera ist es jedoch nicht möglich, die richtigen Belichtungswerte über dem Gesamtbereich von Aufnahmesituationen abzuleiten, denen man begegnet, wenn bei der Kamera der erforderliche Wert der Blendenöffnung nicht erzielbar ist, weil der Lichtpegel zu gering ist. Es wurde versucht, den Dynamikbereich der Kamera zu niedrigen Lichtpegeln hin durch Vergrößerung des öffnungswinkels des Verschlusses bis zu beispielsweise 220° zu erweitern. Eine weitere große Steigerung des öffnungswinkels kann nicht verwirklicht werden, weil
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bei dem Verschlußaufbau selbst der freie Spielraum hinsichtlich der Konstruktion fehlt und weil Schwierigkeiten bestehen, ein wirkungsvolles Zusammenwirken zwischen einem Verschlußmechanismus und einem Mechanismus für intermittierenden Filmtransport herbeizuführen. Außer diesen Gründen ist der Dynamikbereich für die Belichtungssteuerung für die Laufbildkamera nicht so weit, wie es gewünscht ist, da die Verschlußantriebssteuerung nur die eine Funktion hat, den Verschluß kontinuierlich zu drehen.
Es ist bekannt, bei einem Laufbildkamerasystem eine Einzelimpuls-Steuerschaltung zu verwenden, die es ermöglicht, daß der Verschluß bei jedem Einleiten einer Bildbelichtung angehalten und für ein vorbestimmtes Zeitintervall festgehalten wird und danach bei Beendigung der Dauer des vorbestimmten Zeitintervalls zu einer weiteren Drehung angetrieben wird, wie es beispielsweise in der Japanischen Patentveröffentlichung Nr. 48-65936 beschrieben ist. Da jedoch bei diesem herkömmlichen Laufbildkamerasystem das Einleiten des Verschlußantriebs direkt durch Betätigung und Freigabe eines Verschlußauslösers gesteuert wird und die Bedienungsperson zum Beenden einer durchgehenden Folge von Bildbelichtungen den Verschlußauslöser freigibt, kann für das letzte Bild dieser Folge keine richtige Belichtung erzielt werden, wenn die Freigabe des Auslösers mit der Aufnahme des letzten Bildes zusammenfällt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Laufbildkamerasystem zu schaffen, mit welchem eine Laufbildaufnahme unter Auswahl unterschiedlicher Belichtungssteuerarten einschließlich einer Steuerart ausführbar ist, bei der ein Umlauf-Verschluß angehalten wird, bis die Belichtung eines jeden Bildes abgeschlossen ist.
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Dabei soll mit der Erfindung ein Laufbildkamerasystem mit einer VerechluOantriebssteuerschaltung geschaffen werden, die ein Auskuppeln des Verschlusses für die Beendigung einer Laufbildfolge in Abhängigkeit vom Abschluß der Belichtung des letzten Bilds der Laufbildfolge aufschiebt, wenn ein Verschlußauslöser freigegeben wird, während die Belichtung des letzten Bilds abläuft.
Weiterhin soll mit der Erfindung ein Laufbildkamerasystem geschaffen werden, bei dem durch äußeres Anbringen an einer Laufbildkamera eine Zusatzeinrichtung verwendet werden kann, um damit bei der Kamera eine zusätzliche Belichtungssteuerart zu schaffen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispieleu unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist ein elektrisches Schaltbild einer Ausführungsform des Laufbildkamerasystems.
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht von Grundbestandteilen einer bei dem System nach Fig. 1 verwendeten Laufbildkamera.
Fig. 3(a) ist ein elektrisches Schaltbild einer Ausführungsform einer Intervallzeitgeberschaltung in Form einer Zusatzeinheit, die in Verbindung mit der Schaltung nach Fig. 1 verwendbar ist.
Fig. 3(b) ist ein elektrisches Schaltbild einer Ausführungsform einer Selbstauslöserschaltung in Form einer Zusatzeinheit, die in Verbindung mit der Schaltung nach Fig. 1 verwendbar ist.
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Fig. 4 ist ein Impulszeitsteuerdiagramm, das zeigt, wie die Schaltungen nach den Fig. 3(a) und (b) mit der Schaltung nach Fig. 1 zusammenwirken.
Fig. 5 ist ein elektrisches Schaltbild eines
Beispiels einer Abwandlung einer Einzelimpuls-Steuerschaltung IV nach Fig. 1.
Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Laufbildkamerasystems mit einer Automatikbelichtungs-Steuerschaltung I, die ein mit einem Blendensteuermechanismus A (siehe Fig. 2) betrieblich verbundenes Lichtmeßwerk Me hat, einer Verschlußantriebs-Steuerschaltung II, die auf das Schließen eines von Hand betätigbaren Auslöseschalters S2 und/oder eines ersten automatisch betätigten Schalters S5, der geschlossen wird, wenn ein ümlaufverschluß 70 (siehe Fig. 2) in einer Vollöffnungsstellung für eine Belichtungsöffnung steht, in der Weise anspricht, daß der UmlaufVerschluß 70 über einen automatisch betätigten Umschalter S9 mittels eines Elektromotors Mo mit einer Drehzahlsteuerschaltung III jeweils aus der Schließstellung bzw. der Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung gedreht wird, und die auf das gleichzeitige öffnen des Auslöseschalters S2 und des ersten automatisch betätigten Schalters S5 dadurch anspricht, daß die Drehung des UmlaufVerschlusses an der Schließstellung für die Belichtungsöffnung angehalten wird, und einer Einzelimpuls-Steuer- oder Zeitgeberschaltung IV, die so aufgebaut ist, daß sie mit der Verschlußantriebs-Steuerschaltung II in Zusammenwirkung gebracht wird, wenn zwei am Kameragehäuse von außen zugängliche Wählscheiben 1 und 3 aus ihren dargestellten Stellungen "N" (Normalbetrieb) und "18" (kontinuierlicher Lauf mit einer Geschwindigkeit von 18 Bildern je Sekunde) so verstellt werden, daß ihre jeweiligen
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Symbole "L" (lange Belichtung) und "T" (aufeinanderfolgende Betätigung durch die Zeitgeberschaltung) in Deckung mit jeweiligen ortsfesten Marken 2 und 4 gebracht werden; die Zusammenwirkung erfolgt in der Weise, daß nach dem öffnen der Belichtungsöffnung die Zeitgeberschaltung IV zu arbeiten beginnt und nach Ablauf eines vorbestimmten Zeitintervalls oder einer Langbelichtung einen Impuls kurzer Dauer erzeugt, der an die Verschlußantriebs-Steuerschaltung II angelegt wird, so daß dadurch der UmlaufVerschluß 70 zu einer Drehung aus der Öffnungsstellung über die Schließstellung wieder in die Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung angetrieben wird, bei welcher der UmlaufVerschluß 70 zur Ausführung einer zweiten Bildbelichtung angehalten wird. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis der Auslöseschalter S2 und der erste Schalter S5 gleichzeitig geöffnet werden. Diese Schaltungen des Laufbildkamerasystems werden nachstehend im einzelnen beschrieben.
Die Automatikbelichtungs-Steuerschaltung I ist eine Wheatstonebrücke bekannter Art, die vier Zweige hat: einer ist ein photoempfindliches Element CdS, das zur Aufnahme von Licht angeordnet ist, welches über ein Objektiv 10, 30 (siehe Fig. 2) der Kamera und über die Blendenöffnung des Blendensteuermechanismus A einfällt; der zweite ist eine Widerstandsvorrichtung zum Einstellen einer gewünschten Bildgeschwindigkeit oder Belichtungszeit und besteht aus zwei Festwiderständen R10 und R11 und einem veränderbaren Widerstand VR3, die mit der Wheatstonebrückenschaltung mittels Schalterelementen S10 und S11 wahlweise in der Weise verbindbar sind, daß bei Einstellen des Schalterelements S10 auf die Stellung "1" der Widerstand R11 oder eine Kombination aus den Widerständen R10 und R11 in Parallelschaltung jeweils dann wirksam werden, wenn das Schalterelement S11 in einer Stellung "a" für 9 Bilder je see steht bzw. wenn das Schalterelement S11 in einer der Stellungen "b" für 18 Bilder je see, "c" für
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Einzelbildbetrieb durch jeweiliges Betätigen des Auslöseschalters S2 oder "d" für eine durchgehende Folge von Bildaufnahmen mit der gleichen Belichtungszeit wie bei 18 Bildern je see zwischen durch die Zeitgeberschaltung IV gesteuerten aufeinanderfolgenden Nichtbelichtungsintervallen steht, während dagegen das Schalterelement S11 von der Automatikbelichtungs-Steuerschaltung I abgetrennt ist und mit ihr statt dessen der veränderbare Widerstand VR3 in Verbindung gebracht ist, wenn das Schalterelement S10 in eine Stellung "2" gestellt ist, um einen Bereich mit langen Belichtungszeiten zu bilden; das Schalterelement S10 ist nämlich mit weiteren drei Schalterelementen S3, S4 und S12 so zusammengebaut, daß die Schalterelemente gemeinsam mittels der Wählscheibe 1 schaltbar sind, während das Schalterelement S11 mit weiteren drei Schalterelementen S7, S7' und S8 so zusammengebaut ist, daß sie gemeinsam mittels der Wählscheibe 3 schaltbar sind; der dritte Brückenzweig ist ein veränderbarer Widerstand VR4 zum Einstellen einer Filterinformation und der vierte Brückenzweig ist ein veränderbarer Widerstand VR5 zum Einstellen einer Filmempfindlichkeit. Im Ansprechen auf das Ausgangssignal der Wheatstonebrückenschaltung lenkt das Lichtmeßwerk Me seinen Zeiger zu einer Stellung aus, die einem geeigneten Blendenwert entspricht. Einer der Eingangsanschlüsse der Automatikbelichtungs-Steuerschaltung I ist über das Schalterelement S12 sowie über einen Schalter S13 geerdet, welcher so angeordnet ist, daß er geschlossen wird, wenn ein Verschlußauslöser zum ersten Anschlag niedergedrückt wird.
Die Zeitgeberschaltung IV weist eine erste Zeitsteuerschaltung aus einem veränderbaren Widerstand VR2 und einem Kondensator C3 für die Erzeugung einer zeitlich veränderbaren Spannung auf, die eine Triggerspannung für einen Unijunction-Transistor Tr3 während eines Zeitintervalls erreichen kann, das gleich der vorgewählten Langbelichtungszeit ist, voraus-
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gesetzt, daß der veränderbare Widerstand VR2 zusammen mit dem veränderbaren Widerstand VR3 in Betrieb genommen ist, was durch eine gestrichelte Linie schematisch gezeigt ist. Bei Leitzustand des Unijunction-Transistors Tr3 wird ein mit der Basis über einen Widerstand R8 an einen Verbindungspunkt zwischen der Kathode des Transistors Tr3 und einem Zeitsteuer-Kondensator C2 angeschlossener Transistor Tr4 leitend und bleibt während eines Zeitintervalls im Leitzustand, dessen Dauer mittels eines veränderbaren Widerstands VR1 verändert wird. Der Leitzustand des Unijunction-Transistors Tr3 bewirkt auch die Entladung der in dem Kondensator C3 gespeicherten Ladung über eine Diode D3. Zwischen die positive und die negative Sammelleitung der Zeitgeberschaltung IV sind Widerstände R7 und R9 zueinander und zu dem veränderbaren Widerstand VR1 in Reihe geschaltet. Zwischen den Kollektor und den Emitter des Transistors Tr4 ist eine Anzeigeschaltung aus einem Widerstand R6 und einer Leuchtdiode D2 geschaltet, die zueinander in Reihe geschaltet sind; damit wird bei Erregung der Leuchtdiode D2 die Bedienungsperson darüber informiert, daß der Zeitsteuervorgang abläuft.
Die Motordrehzahl-Steuerschaltung III hat zwei mechanischelektrische Drehzahlregler G1 und G2, die parallel zueinander zwischen die mit dem positiven Anschluß einer elektrischen Stromversorgung oder Batterie B über einen Schalter S1 angeschlossene positive Sammelleitung und ein Wicklungsende des Motors Mo geschaltet sind, dessen entgegengesetztes Wicklungsende über den Umschalter S9 geerdet ist, der in seiner Lage durch eine Einheit aus Elektromagnetelementen bzw. Solenoiden L1 und L2 der Verschlußantriebs-Steuerschaltung II gesteuert wird. Der zweite Drehzahlregler G2 ist erst dann wirksam, wenn das Schalterelement S8 in der Stellung "b" für 18 Bilder/sec steht.
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Die Verschlußantriebs-Steuerschaltung II umfaßt einen Widerstand R1, eine Zeitsteuerschaltung für kurze Zeitdauer mit einem Widerstand R2 und einem Kondensator CI, die zueinander in Reihe und parallel zu dem Widerstand R1 geschaltet sind, und ein auf das Ausgangssignal der Zeitsteuerschaltung ansprechendes Schaltglied für die Erregung des Solenoids L1 mit starker magnetischer Anzugskraft. Das Schaltglied weist einen ersten Transistor Tr1, dessen Basis über einen Widerstand R3 an einen Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand R2 und dem Kondensator C1 angeschlossen ist und dessen Kollektor über einen Widerstand R4 an den bewegbaren Kontakt des Schalterelements S7' angeschlossen ist, sowie einen zweiten Transistor Tr2 auf, dessen Basis an den Emitter des ersten Transistors Tr2 angeschlossen ist, dessen Emitter mit der positiven Sammelleitung verbunden ist und dessen Kollektor mit einem Anschluß des Solenoids L1 verbunden ist, dessen gegenüberliegender Anschluß direkt geerdet ist. Das zweite Solenoid L2 mit schwacher magnetischer Anzugskraft ist an einem Anschluß mit der positiven Sammelleitung verbunden, während der andere Anschluß über eine Diode D1 mit einer gemeinsamen Leitung von Festkontakten "a" und "b" des Schalterelements S7 und von dort entweder mit dem Ausgangssignal der Zeitgeberschaltung IV, das an dem Festkontakt "d" des Schalterelements S7' auftritt, oder mit der negativen Sammelleitung der Zeitgeberschaltung IV verbunden ist. Wenn die Wählscheibe 1 in der Stellung "N" steht, ist die negative Sammelleitung der Zeitgeberschaltung IV an den Auslöseschalter S2 angeschlossen, da der Schalter S3 in der Stellung "1" steht, und die Basis des Transistors Tr2 ist über einen Widerstand R5 mit dem ersten automatisch betätigten bzw. auf den Verschluß ansprechenden Schalter S5 verbunden, da der Schalter S4 in der Stellung "1" steht. Bei der Stellung "L" der Wählscheibe 1 wird die Erregung des ersten Solenoids L1 mittels des Auslöseschalters S2 geschaltet, wenn
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der Verschluß in der Schließstellung für die Belichtungsöffnung steht, bei der der Schalter S5 offen und der Schalter S6 geschlossen ist, während unter der Voraussetzung, daß die Wählscheibe 3 in der Stellung "T" steht, die Erregung des ersten Solenoids L1 durch das Ausgangssignal der Zeitgeberschaltung IV gesteuert wird, wenn der Verschluß in der VoIlöffnungsstellung für die Belichtungsöffnung steht, bei der der Schalter S5 geschlossen und der Schalter S6 geöffnet ist.
Die Fig. 2 zeigt ein Beispiel der Anordnung des ersten und des zweiten, auf die Verschlußphase ansprechenden Schalters S5 und S6, des Schaltungsübergangs- oder -Umschalters S9 und einer Baueinheit aus dem ersten und dem zweiten elektromagnetischen Element bzw. Solenoid L1 und L2 zusammen mit einem Verschlußsperrmechanismus bei der Anwendung bei einer 8 mm-Filmkamera, bei der die Blende bzw. der Blendensteuermechanismus A in einem Zwischenraum zwischen dem vorderen Teil 10 und dem hinteren Teil 30 des Objektivs angeordnet ist, über das das von der aufzunehmenden Szene kommende Licht zu einem Strahlenteiler 40 gelangt, durch welchen ein Teil des Lichts zu dem lichtempfindlichen Element bzw. Cadmiumsulfid-Element CdS abgelenkt wird. Ein scheibenförmiger UmlaufVerschluß 70 ist auf einer nicht dargestellten Achswelle zwischen dem Strahlenteiler 40 und einem Fenster 80 angebracht und mit einem geeigneten Ausschnitt versehen, der einmal während einer jeden Umdrehung der Achswelle von dem Strahlenteiler 40 ausgehendes Licht zu dem Fenster 80 durchläßt. Ein nicht gezeigter Laufbildfilm wird entlang einer sich hinter dem Fenster 80 erstreckenden Bahn intermittierend mittels eines Fortschaltteils 90 mit einem Greifer 90a vorbewegt, der so angeordnet ist, daß er in die Perforation des Film eingreift und bei Drehung des Umlaufverschlusses 70 den Film gemäß der Darstellung in der Fig. 2 nach unten zu immer um die Länge eines Bilds und mit einer mittels der Schaltung nach Fig. 1
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gesteuerten Frequenz über einen Nockenmechanismus bewegt, der einen an der Achswelle des Umlaufverschlusses 70 befestigten dreieckförmigen Scheibennocken 103 sowie einen Nockenfolger aufweist, der als Ausschnitt 90' gestaltet ist, welcher in dem Körper des Fortschaltteils 90 ausgebildet ist. Die betriebliche Verbindung zwischen dem Umlauf-Verschluß 70 und dem Motor Mo umfaßt ein Zahnrad 100, das an der Achswelle des Verschlusses befestigt ist und mit einem Zwischenzahnrad 101 kämmt, und ein Ritzel 102, das mit dem Zwischenzahnrad 101 kämmt und an der Ausgangswelle des Motors Mo befestigt ist.
Der Mechanismus zum Festlegen des drehenden Umlaufverschlusses 70 in einer der beiden genau gesteuerten Stellungen, bei denen das Fenster 80 über seiner ganzen Fläche entweder belichtet oder unbelichtet ist, weist ein Zahnrad 104, das mit dem Zwischenzahnrad 101 kämmt und fest an einer Achswelle 105 angebracht ist, sowie eine Steuerscheibe 106 auf, die fest an der Achswelle 105 angebracht ist und zwei radiale Vertiefungen 106a und 106b hat, damit bei Eingriff eines Sperrhebels 110 der Umlaufverschluß 70 an der Schließstellung bzw. der Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung festgelegt wird, wenn sich die Achswelle 105 in Phasensynchronisierung mit der Achswelle des Umlaufverschlusses 70 dreht. Zur Steuerung der Betätigungsperioden der Schalter S5 und S6 im Gegentakt sind jeweilige Betätigungselemente in Form von Drehnocken 107 und 108 vorgesehen, die fest an der gemeinsamen Achswelle 105 in seitlichem Abstand angeordnet sind und die jeweils einen Außenumfangsbereich und eine Ausnehmung haben, wobei die Ausnehmungen der Drehnocken 107 und 108 so ausgerichtet sind, daß der erste und der zweite Schalter S5 und S6 offen bzw. geschlossen sind, wenn der Umlaufverschluß 70 in der Schließstellung für die Belichtungsöffnung steht, und umgekehrt. Der Sperrhebel 110 ist an einer Vorderkante eines L-förmigen Rahmenaufbaus 109
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für die Einheit aus den elektromagnetischen Elementen bzw. Solenoiden L1 und L2 so angelenkt, daß er unter gleichzeitiger Betätigung des Umschalters S9 für das Einschalten des Motors Mo bei Erregung von wenigstens dem ersten Solenoid L1 von der Steuerscheibe an einer der Vertiefungen 106a und 1o6b weg gegen die Kraft einer Plattenfeder 111 bewegt wird. Die Plattenfeder 111 ist so schwach, daß der Sperrhebel 110 nach dem Zurückziehen in der zurückgezogenen Stellung durch das erregte Solenoid L2 allein festgehalten werden kann, wodurch elektrische Energie der Batterie B gespart wird, die sonst zum Erregen des ersten Solenoids L1 wie beim Ablauf von Laufbildaufnahmen bei einer Geschwindigkeit von 18 oder 9 Bildern/sec nötig wäre.
Die Betriebsweise des Systems nach den Fig. 1 und 2 ist folgende:
(1) Für eine Reihe von Aufnahmen mit einer normalen Bildfolgefrequenz von 9 oder 18 Bildern/sec kann die Bedienungsperson die Wählscheiben 1 und 3 so drehen, daß die Symbole "N" und "9" oder "18" in Deckung mit den Marken 2 bzw. kommen. Nachdem der Hauptschalter S1 geschlossen ist, wird ein nicht gezeiqter Verschlußauslöseknopf bis zum ersten Anschlag niedergedrückt, wodurch der Schalter S13 geschlossen wird, damit mittels der Automatikbelichtungs-Steuerschaltung I die automatische Einstellung des geeigneten Blendenwerts bei dem Blendensteuermechanismus A eingeleitet wird. Auf das weitere Niederdrücken des Knopfes zu einem zweiten Anschlag wird der Auslöseschalter S2 geschlossen, damit folgende zwei Erregungsstromkreise für das erste und das zweite Solenoid L1 bzw. L2 gebildet werden:
B(+) -SI(EIN) - Tr2(EIN) - L1 - E(Masse) B(+) -SKEIN) - L2 - S7(a,b) - S7'(a,b) - S3(1) - S2 (EIN) -E
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Folglich werden die Solenoide der Auslöseschaltung erregt und bewirken, daß der elektromagnetische Rahmenaufbau 109 nach Fig. 2 den Sperrhebel 110 aus der Vertiefung 106a der Steuerscheibe 106 heraus bewegt und dann zur Einschaltung des Motors Mo der Umschalter S9 von der Stellung "1" auf die Stellung "2" verstellt wird. Nach Ablauf eines von der Zeitkonstante der Zeitsteuerschaltung R2, C1 abhängigen Zeitintervalls werden zur Entregung des ersten Solenoids L1 die Transistoren Tr1 und Tr2 gesperrt, während das zweite Solenoid L2 erregt bleibt, damit der Sperrhebel 110 in der zurückgezogenen Stellung bleibt, bis der Knopf zum öffnen des Auslöseschalters S2 freigegeben wird.
Zum Beendigen einer Folge von Belichtungen bei normaler Bildfrequenz kann die Bedienungsperson den Knopf freigeben, so daß der Auslöseschalter S2 zur Abschaltung des zweiten Solenoids L2 geöffnet wird und danach der Umschalter S9 unter gleichzeitigem Eingriff des Sperrhebels 110 in die Vertiefung auf die Stellung "1" gestellt wird, wodurch die Drehung des Umlaufverschlusses angehalten wird und ferner die Stromzufuhr zu dem Motor Mo zum Anhalten des Motors unterbrochen wird. Wenn bei dem Laufbildkamerasystem die Belichtungsfolge abgeschlossen wird, ist sichergestellt, daß der undurchlässige Sektor des Umlaufverschlusses beim Anhalten immer eine Stellung einnimmt, bei der die Belichtungsöffnung geschlossen ist.
Nimmt man nun an, daß der UmlaufVerschluß 70 in einer Stellung ist, bei der das Fenster 80 als Belichtungsöffnung geöffnet ist, und daß zu diesem Zeitpunkt der Knopf freigegeben wird, so wird das zweite Solenoid L2 entregt, jedoch ist der Sperrhebel 110 in DruckberUhrung mit der Steuerscheibe an deren Oberfläche, so daß zum weiteren Antrieb des Motors Mo der Umschalter S9 in der Stellung "2" verbleibt, bevor der Umlaufverschluß 70 in der Öffnungsstellung für die Belichtungs-
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öffnung angehalten wird. Zu einem Zeitpunkt, an dem der Umlaufverschluß in eine ausgeprägte Stellung gelangt ist, bei dem er in der Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung verriegelt ist, wird der Schalter S5 eingeschaltet, während der Schalter S6 ausgeschaltet wird, so daß die Verbindung der Basis des Transistors Tr2 zu Masse über den Widerstand R5 und über die Schalter S4, S5 und S9 gebildet wird, woraufhin der Transistor Tr2 zum Einleiten der Erregung des Haupt-Solenoids L1 leitend wird. Mittels der elektromagnetischen Vorrichtung bzw. des Rahmenaufbaus 109 wird daher der Sperrhebel 1.10 aus der Vertiefung 106b gelöst und sitzt auf der Außenfläche der Steuerscheibe 106 auf, so daß der Umschalter S9 zur Erregung des Motors Mo wieder auf die Stellung "2" gestellt wird. Auf diese Weise beginnt der Motor Mo zu drehen und die Drehung des Motors Mo dauert bis zum Halten des Umlaufverschlusses 70 in der Vollschließstellung für die Belichtungsöffnung fort, weil der Sperrhebel 110
in Berührung mit der Außenfläche der Steuerscheibe 106 bleibt und den Umschalter S9 in der Stellung "2" hält. Wenn der Umlaufverschluß 70 in der vorstehend genannten Stellung angelangt ist, wird der Schalter S5 ausgeschaltet, während der Schalter S6 eingeschaltet wird, damit das Leiten des Transistors Tr2 unterbrochen wird, so daß das Haupt-Solenoid L1 unabhängig davon entregt bleibt, daß der Umschalter S9 diese Stellung einnimmt. Zu diesem Zeitpunkt kommt daher der Sperrhebel 110 in Eingriff mit der Vertiefung 106a, wonach der Umschalter S9 mit dem Ergebnis auf die Stellung "1" gestellt wird, daß die Stromzufuhr zu dem Motor Mo unterbrochen wird und der Verschluß in der Schließstellung für die Belichtungsöffnung angehalten wird, damit die einzelne Belichtungsfolge beendigt wird. Auf diese Weise ist es durch den Sicherheitsmechanismus des Laufbildkamerasystems möglich, eine Belichtungsfolge unter Verschließen der Belichtungsöffnung durch den Verschluß jederzeit zu beenden, wenn der Auslöseknopf freigegeben wird.
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(2) Für eine gewöhnliche Einzelbildbelichtung wird die Belichtungsart-Wählscheibe 1 auf die Stellung "N" gestellt, während die Verschlußzeit-(Bildfrequenz)wählscheibe auf die Stellung "1" gestellt wird, wodurch das Schalterelement S7 wegen der Verbindung zu dem Anschluß "c" ausgeschaltet wird, während das Schalterelement S7' wegen der Verbindung zu dem Anschluß "c" eingeschaltet wird. Bei dieser Lage wird der Hauptschalter S1 geschlossen. Wenn der Auslöseknopf gedrückt wird, ergibt der erste Anschlag durch das Schließen des Schalters S13 ein Arbeiten der Automatikblendensteuerschaltung I, das auf gleiche Weise wie die im Zusammenhang mit dem Abschnitt (1) beschriebene zur Bildung eines geeigneten Blendenwerts führt.
Bei weiterem Drücken des Knopfes zu dem zweiten Anschlag wird der Auslöseschalter S2 geschlossen, so daß die elektromagnetische Auslösungsschaltung bzw. Verschlußantriebs-Steuerschaltung II in Betrieb gesetzt wird, woraufhin die Transistoren Tr1 und Tr2 zur Erregung des ersten Solenoids L1 eingeschaltet werden. Die Erregung des ersten Solenoids L1 bewirkt das Lösen des Sperrhebels 110 aus der Vertiefung 106a, was wiederum das Schalten des Umschalters S9 auf die Stellung "2" für die Erregung des Motors Mo bewirkt. Da das Schalterelement S7 in der Ausschaltstellung, d. h. in der Stellung HcM steht, bleibt das zweite Solenoid L2 ausgeschaltet, obgleich das Schalterelement S7' in der Einschaltstellung bzw. Stellung "c" steht. Nach einem kurzen Zeitintervall, das von der Zeitsteuerschaltung R2, C1 abhängt, werden die Transistoren TrI und Tr2 ausgeschaltet bzw. gesperrt, so daß nach der Belichtung eines Einzelbildes dann, wenn der Verschluß wieder die Schließstellung für die Belichtungsöffnung einnimmt, der Sperrhebel 110 in die Vertiefung 1O6a unter gleichzeitigem Bew«g«n des Umschalters 89 in die Stellung "1" tür die Ausschaltung des MQtOF* Mt» *4nffeilen Kann» S5u diesen» Zeitpunkt
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nimmt der Schalter S5 die Ausschaltstellung ein. Danach kann zum Sicherstellen der Einzelbildbelichtung für diese Betätigung des Knopfes der Umschalter S9 in der Stellung "1" bleiben. Wenn die Bedienungsperson eine Anzahl von Einzelbildbelichtungen machen soll, ist die entsprechende Anzahl von Betätigungszyklen und Freigabevorgängen für den Knopf auszuführen. Die Wirkungsweise des Sicherheitsmechanismus zum Sicherstellen, daß der Sperrhebel den Verschluß in der normalen ausgeprägten Stellung (der Schließstellung für die Belichtungsöffnung) arretiert, ist gleich der in Verbindung mit dem Abschnitt (1) beschriebenen.
(3) Für eine durchgehende Folge von Belichtungen mit jeweils mittels der Zeitgeberschaltung IV gesteuertem Ruhezeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Belichtungen wird unter unveränderter Einstellung der Wählscheibe 1 auf der Stellung "N" die Wählscheibe 3 auf Deckung der Markierung "T" mit der Marke 4 gebracht (bei der die Schalterelemente S7 und S7' eine Verbindung mit den Anschlüssen "d" bilden), wodurch die Zeitgeberschaltung IV mittels des Schalterelements S7' mit der Verschlußantriebs-Steuerschaltung II in Verbindung gebracht wird, während das zweite Solenoid L2 von der Verschlußantriebs-Steuerschaltung II weggeschaltet wird. Bei vollem Drücken des Auslöseknopfes beginnt die Zeitgeberschaltung IV mit der Stromversorgung über einen Stromkreis zu arbeiten, der wie folgt verläuft:
B(+) - R1 - S7'(d) - IV - S3 (1) - S2(EIN) - E
Bei Ablauf des von der Zeitsteuerschaltung VR2, C3 abhängigen Zeitintervalls wird der Unijunction-Transistor Tr3 aufgesteuert und bewirkt die Entladung des Kondensators C3 Über die Diode D3 sowie das Leiten des Transistors Tr4, so daß mit dem Einleiten der Belichtung eines ersten Bildes das Schalt-
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glied Tr1, Tr2 zu arbeiten beginnt. Der nachfolgende Betriebsablauf gleicht dem in Verbindung mit der Einzelbildbelichtung beschriebenen. Während der Leitzustand des Transistors Tr4 für ein von der Zeitsteuerschaltung VR1, R7, C2 abhängiges Zeitinvervall anhält, beginnt beim Ausschalten des Transistors Tr4 die Ladung des Zeitsteuer-Kondensators C3 erneut. Dieser Vorgang wiederholt sich, solange der Auslöseknopf gedrückt ist.
Während des Ausschaltzustands des Transistors Tr4 ist die Impedanz der Zeitgeberschaltung zu der elektromagnetischen Auslöseschaltung bzw. Verschlußantriebs-Steuerschaltung II in Reihe geschaltet, wodurch an dieser Schaltung die Ausführung des Auslösevorgangs gesperrt ist. Dieser Zustand wird durch das Erregen der Leuchtdiode D2 angezeigt, bis der Transistor Tr4 durch den vorstehend beschriebenen Vorgang eingeschaltet wird und die beiden Anschlüsse der als Anzeigeelement dienenden Leuchtdiode D2 kurzschließt.
(4) Für eine Langzeitbelichtung wird die Belichtungsart-Wählscheibe 1 auf die Stellung "L" gestellt, wodurch die Schalterelemente S3, S4 und S10 aus ihren gezeigten Stellungen in ihre jeweiligen Stellungen "2" bewegt werden und im Ansprechen darauf auch der Schalter S12 eingeschaltet wird. Ferner wird die Verschlußzeit-Wählscheibe 3 auf die Stellung HT" gestellt. Daher ist auf gleiche Weise die bei Abschnitt (3) das Schalterelement S7 ausgeschaltet, während das Schalterelement S7' auf der Stellung "d" steht, so daß die Zeitgeberschaltung IV betriebsbereit ist. Nachdem jeder Schalter auf diese Weise geschaltet ist, wird an dem veränderbaren Widerstand VR3 mittels einer nicht gezeigten Wählscheibe eine Belichtungszeit eingestellt und dann der Hauptschalter S1 zur Inbetriebnahme der Automatikbelichtungs-Steuerschaltung I geschlossen, wodurch über den ausgelenkten Zeiger des Lichtmeß-
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werks Me in den Blendensteuermechanismus A ein geeigneter Blendenwert eingegeben wird, der aus der Langzeitbelichtungsinformation abgeleitet ist, welche an dem veränderbaren Widerstand VR3 eingestellt ist. Danach kann eine Auslösung durch Einschalten des Auslöseschalters S2 in der Weise vorgenommen werden, daß die Basis des Transistors über den Stromkreis S2-S3-S6-R5 geerdet wird, wodurch der Transistor Tr2 zur Erregung des Haupt-Solenoids L1 eingeschaltet wird. Die Erregung des Haupt-Solenoids L1 bewirkt das Lösen des Sperrhebels 110 aus der Vertiefung 106a und ferner die Bewegung des Umschalters S9 des Motorstromkreises in die Stellung "2", bei der der Motor Mo dreht. Wenn der Motor Mo auf diese Weise dreht, gibt der von dem Motor Mo betriebene Umlaufverschluß 70 die Belichtungsöffnung frei, wobei die Schalter S5 und S6 jeweils ein- bzw. ausgeschaltet werden, damit die Erregung des Haupt-Solenoids L1 unterbrochen wird. Wenn der Verschluß zu einer Stellung gelangt ist, bei der die Belichtungsöffnung voll geöffnet ist, und dieser Zustand beibehalten wird, kommt der Sperrhebel 110 mit der Vertiefung 106b in Eingriff und der Umschalter S9 wird in die Stellung "1" gestellt, wodurch der Motor Mo angehalten wird. Auf diese Weise wird der Verschluß in der Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung gehalten. Bei diesem Zustand wird die Zeitgeberschaltung IV durch die Stromversorgung über die Schalter bzw. Schalterelemente S7'-S4-S5-S9 in Betrieb gehalten und es wird eine Langzeitbelichtung mit der Zeitkonstante ausgeführt, die durch den Kondensator C3 und den veränderbaren Widerstand VR2 gebildet ist, bei welchem unter Zusammenwirken mit dem veränderbaren Widerstand VR3 für die Einstellung der Langzeitbelichtungsinformation für die Automatikbelichtungs-Steuerschaltung die lange Belichtungszeit eingestellt ist. Wenn das Potential des Kondensators C3 gleich der durch den Spannungsteiler VR1, R7 und R9 geteilten Spannung wird, werden die Transistoren Tr3 und Tr4 eingeschaltet und erregen gemäß der Beschreibung in dem vorstehenden Abschnitt (3) sofort das Haupt-
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Solenoid L1, wodurch der Sperrhebel 110 aus dem Eingriff mit der Vertiefung 106b gelöst wird und zugleich zur Erregung des Motors Mo der Umschalter S9 in die Stellung "2" geschaltet wird. Sobald der Motor dreht, schließt zum Beenden der Langzeitbelichtung der Verschluß die Blendenöffnung und kommt danach wieder in eine Stellung, bei der das Fenster 80 als Belichtungsöffnung offen ist und an der der Verschluß angehalten wird, so daß die durch die vorgenannte Zeitgeberschaltung bestimmte Langzeitbelichtung wiederholt ausgeführt wird. Das heißt, wenn für den Drehantrieb des Motors das Haupt-Solenoid L1 augenblicklich erregt wird und wenn der Umlauf-Verschluß 70 zu einer Stellung gelangt ist, bei der das Fenster 80 als Belichtungsöffnung geschlossen ist, ist der Schalter SS ausgeschaltet und der Schalter S6 eingeschaltet, so daß die Basis des Transistors Tr2 über die Schalter S2, S3, S6 und über den Widerstand R5 mit Masse verbunden ist, wodurch zum Beibehalten der Erregung des Haupt-Solenoids L1 der Transistor Tr2 eingeschaltet ist und daher der Eingriff des Sperrhebels 110 in die Vertiefung 106a verhindert ist, damit eine weitere Drehung des Motors Mo erfolgt. Wenn der Verschluß wieder in die Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung gelangt ist, wird der Schalter S5 eingeschaltet und der Schalter S6 ausgeschaltet, so daß der Transistor Tr2 ausgeschaltet wird. Wenn der Verschluß zu der Stellung gedreht hat, bei der die Belichtungsöffnung offen ist, und dieser Zustand beibehalten wird, kommt wegen der Entregung des Haupt-Solenoids L1 der Sperrhebel 110 mit der Vertiefung 106b unter Bewegung des Umschalters S9 auf die Stellung "1" in Eingriff. Zu diesem Zeitpunkt wird die Bewegung des Verschlusses angehalten und die Zeitgeberschaltung beginnt erneut zu arbeiten. Auf diese Weise wird die durch die vorgenannte Zeitgeberschaltung bestimmte Langzeitbelichtung wiederholt ausgeführt. Wenn ferner während des Vorgangs der Steuerung der Belichtung auf die vorstehend beschriebene Weise der Auslöseknopf freigegeben wird.
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wird der Auslöseschalter S2 geöffnet. Wenn aber der Verschluß in der Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung steht, d.h. der Belichtungsvorgang mittels der Zeitgeberschaltung abläuft, ist der Schalter S5 eingeschaltet und der Schalter S6 ausgeschaltet, so daß die Zeitgeberschaltung IV über die Schalterelemente S7', S4, den Schalter S5 und den Umschalter S9 mit Strom versorgt wird. Daher wird selbst bei Freigabe des Auslöseknopfes die Belichtung während des durch die Zeitgeberschaltung gesteuerten Belichtungszeitintervalls fortgesetzt. Nach diesem Zeitintervall wird gemäß der vorstehenden Beschreibung das Haupt-Solenoid L1 sofort erregt, so daß der Sperrhebel 110 aus der Vertiefung 106b gelöst wird und der Umschalter S9 in die Stellung "2" gestellt wird. Wenn der Verschluß bis zu der vorstehend genannten Schließstellung für die Belichtungsöffnung gedreht hat, steht währenddes Einschaltens des Schalters S6 der Auslöseschalter S2 im Ausschaltzustand, so daß der Transistor Tr2 nicht leitend gemacht wird und daher im Ausschaltzustand verbleibt, wodurch das Haupt-Solenoid L1 aberregt bleibt. Wenn daher der Verschluß zu einer Stellung gedreht hat, bei der er gegen eine weitere Drehung in der Schließstellung für die Blendenöffnung gehalten wird, wird der Eingriff zwischen der Vertiefung 106a und dem Sperrhebel 110 hergestellt und der Umschalter S9 in die Stellung "1" gestellt, so daß auf diese Weise die Belichtung abgeschlossen ist.
Die Fig. 3(a) zeigt ein Beispiel einer Intervallzeitgeberschaltung für die Verwendung mit der Schaltung nach Fig. 1. Die Schaltung hat eine Batterie 20, einen Widerstandspannungsteiler, der zur Batterie 20 über einen Hauptschalter 21 parallel geschaltet ist und aus zwei Festwiderständen 22 und 23 sowie einem veränderbaren Widerstand 24 besteht, einen Unijunction-Transistor 25, der mit der Anode an einen Verbindungspunkt d zwischen den Widerständen 22 und 23 und mit der
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Kathode über einen Widerstand 26 an den negativen Anschluß der Batterie 20 angeschlossen 1st, einen zu dem Widerstand parallel geschalteten Kondensator 27, eine Zeitsteuerschaltung aus einem veränderbaren Widerstand 29 und einem Kondensator 28, einen Transistor 30, dessen Basis über einen Widerstand an den Kondensator 27 angeschlossen ist, dessen Emitter mit dem negativen Anschluß der Batterie 20 verbunden ist und dessen Kollektor an einen Verbindungspunkt zwischen dem veränderbaren Widerstand 29 und dem Kondensator 28 angeschlossen ist, und einen Stecker P für die elektrische Verbindung mit einer Buchse J der Schaltung nach Fig. 1.
Unter Anschluß dieser Intervallzeitgeberschaltung an die Schaltung nach Fig. 1 über die Verbindung des Steckers P mit der Buchse J ist es möglich, eine fortlaufende Reihe von Belichtungen mit jeweiligem Zeitintervall zwischen aufeinanderfolgenden Belichtungen auszuführen, das mittels des veränderbaren Widerstandes 29 auf einen gewünschten Wert eingestellt wird. Zu diesem Zweck dreht die Bedienungsperson die Wählscheiben 1 und 3 auf Deckung der Symbole "N" bzw. "1" mit den Marken 2 bzw. 4 und schließt dann den Hauptschalter S1. Durch Betätigung einer nicht gezeigten Wählscheibe werden auch der Auslöseschalter S2 und der Schalter S12 geschlossen.
Wenn der Hauptschalter 21 nach Fig. 3(a) geschlossen wird, beginnt der Transistor 30 einen Zug negativer Impulse kurzer Dauer gemäß der Darstellung in Fig. 4(a) zu erzeugen. Das heißt, jedesmal wenn der Transistor 30 momentan leitend gemacht wird, erscheint an der Buchse nach Fig. 1 ein Auslösesignal. Durch das Signal wird das Haupt-Solenoid L1 augenblicklich auf gleiche Weise erregt, wie es in Verbindung mit dem Einzelbildbetrieb beschrieben wurde; dadurch wird der Sperrhebel 110 aus der Vertiefung 106a herausbewegt und der Umschalter S9 zur Erregung des Motors Mo in die Stellung "2"
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gestellt. Sobald der Motor Mo dreht, kommt der Verschluß erneut in eine Stellung, bei der der Verschluß in der Schließstellung für die Belichtungsöffnung gegen eine weitere Drehung gehalten wird und bei der der Sperrhebel 110 in Eingriff mit der Vertiefung 106a unter gleichzeitiger Bewegung des Umschalters S9 in die Stellung "1" gebracht wird, wodurch die Belichtung abgeschlossen wird. Danach wird auf das erneute Leiten des Transistors 30 hin gemäß der vorstehenden Beschreibung eine Einzelbildbelichtung ausgeführt. Gemäß der Darstellung in Fig. 4(b) wird für jedes Anlegen des Auslösesignals eine Einzelbildbelichtung ausgeführt. In Fig. 4(c) bezeichnet t ein Zeitintervall, während dem der Verschluß offen ist und das kürzer als die Periode T des Intervallzeitgebers ist. Wenn die Periode T des Intervallzeitgebers auf eine kurze Zeit gemäß der Darstellung in Fig. 4(d) eingestellt ist, besteht die Möglichkeit des Auftretens einer Verschlußzeit t', die länger als die Periode T ist. In diesem Fall wird der Verschlußauslösevorgang nicht im Ansprechen auf jedes Auslösesignal nach Fig. 4 (b) ausgeführt, sondern im Ansprechen auf das nächste Signal nach dem Abschluß der jeweiligen Einzelbildbelichtung.
Die Fig. 3(b) zeigt ein Beispiel einer Selbstauslöserschaltung für die Verwendung als Zusatzeinheit in Verbindung mit der Schaltung nach Fig. 1. Diese Selbstauslöserschaltung hat eine Batterie 40, einen ersten Kondensator 41, einen ersten Transistor 42, einen zwischen den Emitter und die Basis des ersten Transistors 42 geschalteten zweiten Kondensator 43, einen in Reihe zu dem zweiten Kondensator 43 geschalteten ersten veränderbaren Widerstand 44, einen zwischen den Kollektor des ersten Transistors 42 und den negativen Anschluß der Batterie 40 geschalteten zweiten veränderbaren Widerstand 45, einen Umschalter 48 mit einem an den positiven Anschluß der Batterie 40 angeschlossenen bewegbaren Kontakt und zwei Fest-
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kontakten e und f, von denen der Kontakt e über einen Widerstand und eine Diode 49 sowohl an den Emitter des Transistors 42 als auch an den Kondensator 41 angeschlossen ist und der Kontakt f an die gemeinsame Leitung der Kollektoren eines zweiten und eines dritten Transistors 4 6 und 47 angeschlossen ist, die zueinander in Kaskade geschaltet sind, wobei die Basis des zweiten Transistors 46 über einen Widerstand an einen Verbindungspunkt zwischen dem Kollektor des ersten Transistors 42 und dem veränderbaren Widerstand 45 angeschlossen ist, und einen Stecker P, der zwischen den Kollektor des dritten Transistors 47 und den negativen Anschluß der Batterie 40 geschaltet ist.
Die Wirkungsweise der Selbstauslöserschaltung ist folgende: Zuerst wird der Schalter 48. indie Stellung "e" gestellt, bei der der erste und der zweite Kondensator 41 und 43 geladen werden. Danach wird der Schalter 48 von der Stellung "e" auf die Stellung "f" geschaltet, bei der der zweite Kondensator aus dem ersten Kondensator 41 geladen wird, so daß in einem vorbestimmten Zeitintervall T1 gemäß der Darstellung auf der Zeile (e) in Fig. 4 der erste Transistor 42 eingeschaltet wird und auch der zweite und der dritte Transistor 46 und 47 eingeschaltet werden, um das Ausgangssignal an dem Stecker P vom Pegel "1" auf den Pegel "0" zu verändern. Danach wird die Ladung des ersten Kondensators 41 über den Transistor 42 und den Widerstand 45 entladen, so daß in einem vorbestimmten Zeitintervall T2 der zweite und der dritte Transistor ausgeschaltet werden, so daß das Ausgangssignal an dem Stecker P vom Pegel "0" auf den Pegel "1" wechselt.
Wenn beim Betrieb des Selbstauslösers zusammen mit der Schaltung nach Fig. 1 über die Verbindung des Steckers P und der Buchse J die Wählscheiben 1 und 3 auf die Stellungen "N" bzw. 9" oder "18" eingestellt werden und der Auslöseschalter S2
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sowie der Schalter S12 mittels einer nicht gezeigten Wählscheibe geschlossen werden, beginnt ein Zählvorgang und dauert während des Zeitintervalls T1 an. Bei Ablauf des Zeitintervalls T1 werden zum Einleiten des Auslösevorgangs das erste und das zweite Solenoid L1 und L2 erregt. Der nachfolgende Betriebsvorgang läuft auf die vorstehend beschriebene Weise ab. Oa das zweite Solenoid L2 während des Zeitintervalls T2 erregt gehalten wird, wird während dieses Intervalls T2 ein kontinuierlicher Belichtungsvorgang ausgeführt. Wenn alternativ die Wählscheiben 1 und 3 auf die Stellungen "L" bzw. "T" gestellt sind, wie es in dem vorstehenden Abschnitt (4) erläutert ist, findet eine kontinuierliche Folge von Belichtungen unter Steuerung der Belichtungszeit mittels der Zeitgeberschaltung IV statt. Wenn jedoch in diesem Fall das durch die Zeitgeberschaltung IV eingestellte Belichtungszeitintervall länger als das Zeitintervall T2 ist, wird entsprechend der Beschreibung in Abschnitt (4) die Belichtung nach der Zeit abgeschlossen, die mittels der Zeitgeberschaltung IV eingestellt ist.
Die Fig. 5 zeigt ein weiteres praktisches Beispiel der Zeitgeberschaltung IV nach Fig. 1, wobei die gleichen Bezugszeichen zur Bezeichnung von den in Fig. 1 gezeigten gleichartigen Teilen verwendet sind. Anstelle der Verwendung des veränderbaren Widerstands VR2 wird ein lichtempfindliches Element CdS2 in der Weise verwendet, daß der Verschluß in der Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung während eines Zeitintervalls gehalten wird, das von dem Helligkeitspegel einer aufgenommenen Szene abhängt. Die Einzelheiten der Funktion der Schaltung nach Fig. 5 sind weggelassen, da sie die gleichen wie die bei der Schaltung nach Fig. 1 sind.
Wie im Vorstehenden im einzelnen beschrieben wurde, ist es bei dem Laufbildkamerasystem möglich, eine Belichtung nach
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einer mittels der Zeitgeberschaltung eingeregelten Belichtungszeit selbst dann zu beenden, wenn eine Freigabe während einer Zeit erfolgt, während der eine Langzeitbelichtung mittels der Zeitgeberschaltung abläuft; dadurch kann selbst bei dem letzten Bild eine fehlerfreie Belichtung ausgeführt werden. Dieses und die weiteren Merkmale des Systems sind bei der Laufbildkamera sehr bedeutend.
Mit der Erfindung ist ein Laufbildkamerasystem mit einer Verschlußantriebs-Steuerschaltung geschaffen, die es ermöglicht, einen UmlaufVerschluß unter Wählen unterschiedlicher Belichtungssteuerarten unter Einschluß einer Betriebsart zu betreiben, bei der die Drehung des Verschlusses für eine jeweilige lange Belichtung eines Laufbildes angehalten wird, und eine Freigabe des Verschlusses zu der Schließstellung für die Belichtungsöffnung hin in Abhängigkeit vom Abschluß einer Bildbelichtung in jeder der Betriebsarten zu verschieben, wenn die vorhergehende manuelle Betätigung eines Verschlußauslösers zu einem Zeitpunkt beendigt wird, zu dem die Auf nähme eines jeweiligen Einzelbildes abläuft.
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Claims (3)

- ϊ' - B 8332 Patentansprüche
1. Laufbildkamera mit einer elektrisch betriebenen Verschlußvorrichtung, mit der ein Verschlußorgan entweder in einer Öffnungsstellung oder in einer Schließstellung für eine Blendenöffnung anhaltbar ist, einer Zeitgeberschaltung für die Bildung eines vorbestimmten Zeitintervalls, während dessen das Verschlußorgan in der Öffnungsstellung für die Blendenöffnung gehalten wird, und einer Auslösevorrichtung, mit der das Verschlußorgan in der Öffnungsstellung für die Blendenöffnung während des durch die Zeitgeberschaltung eingestellten Zeitintervalls gehalten werden kann und mit der die elektrisch betriebene Verschlußvorrichtung in der Weise gesteuert wird, daß beim öffnen eines Auslöseschalters das Verschlußorgan zur Beendigung einer Belichtung in der Schließstellung für die Blendenöffnung angehalten wird, gekennzeichnet durch eine Detektorvorrichtung (S5, S6) zur Erfassung der Übereinstimmung der Drehphase des Verschlußorgans (70) mit der Phase für das öffnen der Blendenöffnung in der Weise, daß während der Zeitdauer der Erfassung der Phase für das öffnen der Blendenöffnung das auf den Öffnungsvorgang des Auslöseschalters (S2) zurückzuführende Beenden der Belichtung verhindert ist, während die Belichtung beendigt wird, wenn das Verschlußorgan die Phase für das Schließen der Blendenöffnung einnimmt.
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ORIGINAL INSPECTED
__ B 8332
2. Laufbildkamera nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Außenanschluß (J) für die Verbindung mit einer Zusatzeinheit (Fig. 3), durch deren Signal die Auslösevorrichtung steuerbar ist.
3. Laufbildkamera nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitgeberschaltung ein lichtempfindliches Element (CdS2) aufweist und ein der Helligkeit entsprechendes Zeitintervall bildet.
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DE2731667A 1976-07-14 1977-07-13 Laufbildkamera Expired DE2731667C2 (de)

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DE2731667C2 DE2731667C2 (de) 1983-07-28

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DE2731667A Expired DE2731667C2 (de) 1976-07-14 1977-07-13 Laufbildkamera

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