DE2731667A1 - Laufbildkamera - Google Patents
LaufbildkameraInfo
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- G03B9/10—Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
- G03B9/12—Two relatively-adjustable aperture-defining members moving as a unit
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Exposure Control For Cameras (AREA)
- Shutters For Cameras (AREA)
Description
Dipl.-Chem. Bühling 1ΡΡΙ Dipl.-lng. Kinne
IDb/ Dipl.-lng. Grupe
Bavariaring 4, Postfach 20 24 8000 München 2
Tel.: (0 89)53 96 53-56
Telex:5 24 845tipat
cable. Germaniapatent MQnche
13. Juli 1977
B 8332 / case f.5211
Canon Kabushiki Kaisha
Tokyo / Japan
Tokyo / Japan
Laufbildkamera
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273B16367
Die Erfindung bezieht sich auf Laufbildkamerasysteine
und insbesondere auf eine Verschlußantriebssteuerschaltung, die bei einem solchen System eine Laufbildaufnähme unter
Sicherstellung gleichförmiger Qualität selbst des letzten Bildes der Aufnahmefolge für einen jeden Arbeitszyklus, dem
die Freigabe eines Verschlußauslösers folgt, unabhängig davon zuläßt, wie lange eine Belichtungszeit zum Betreiben eines
Umlaufverschlusses unter Anhalten in der Öffnungsstellung für
eine Belichtungsöffnung gewählt ist.
Laufbildkameras sind üblicherweise mit einem Umlaufverschluß
ausgestattet, der einen Ausschnitt mit einem öffnungswinkel von ungefähr 150° hat und der zu einer kontinuierlichen
Drehung mit einer wahlweise eingestellten Drehzahl angetrieben wird, die 18 Bildern je see für Normalbetrieb (im Falle von
8 mm-Kameras) oder 9 Bildern je see oder für Zeitlupenbilder
bei der Wiedergabe 24 oder 54 Bildern je see entspricht. Zum Erzielen einer gleichmäßigen Güte der mit unterschiedlicher
Bildfolgefrequenz aufgenommenen Laufbilder ist es notwendig,
die Öffnungsgröße einer Blendenöffnung nicht nur entsprechend der vorgewählten Bildfolgefrequenz oder Belichtungszeit, sondern
auch entsprechend der Empfindlichkeit des verwendeten Films und dem Helligkeitspegel einer aufzunehmenden Szene zu
steuern.
Mit einer derart aufgebauten Laufbildkamera ist es jedoch nicht möglich, die richtigen Belichtungswerte über dem Gesamtbereich
von Aufnahmesituationen abzuleiten, denen man begegnet, wenn bei der Kamera der erforderliche Wert der Blendenöffnung
nicht erzielbar ist, weil der Lichtpegel zu gering ist. Es wurde versucht, den Dynamikbereich der Kamera zu niedrigen Lichtpegeln
hin durch Vergrößerung des öffnungswinkels des Verschlusses bis
zu beispielsweise 220° zu erweitern. Eine weitere große Steigerung des öffnungswinkels kann nicht verwirklicht werden, weil
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bei dem Verschlußaufbau selbst der freie Spielraum hinsichtlich der Konstruktion fehlt und weil Schwierigkeiten bestehen, ein wirkungsvolles Zusammenwirken zwischen einem Verschlußmechanismus und einem Mechanismus für intermittierenden
Filmtransport herbeizuführen. Außer diesen Gründen ist der Dynamikbereich für die Belichtungssteuerung für die Laufbildkamera nicht so weit, wie es gewünscht ist, da die Verschlußantriebssteuerung nur die eine Funktion hat, den Verschluß
kontinuierlich zu drehen.
Es ist bekannt, bei einem Laufbildkamerasystem eine
Einzelimpuls-Steuerschaltung zu verwenden, die es ermöglicht, daß der Verschluß bei jedem Einleiten einer Bildbelichtung
angehalten und für ein vorbestimmtes Zeitintervall festgehalten wird und danach bei Beendigung der Dauer des vorbestimmten Zeitintervalls zu einer weiteren Drehung angetrieben
wird, wie es beispielsweise in der Japanischen Patentveröffentlichung Nr. 48-65936 beschrieben ist. Da jedoch bei diesem
herkömmlichen Laufbildkamerasystem das Einleiten des Verschlußantriebs direkt durch Betätigung und Freigabe eines Verschlußauslösers gesteuert wird und die Bedienungsperson zum Beenden
einer durchgehenden Folge von Bildbelichtungen den Verschlußauslöser freigibt, kann für das letzte Bild dieser Folge keine
richtige Belichtung erzielt werden, wenn die Freigabe des Auslösers mit der Aufnahme des letzten Bildes zusammenfällt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Laufbildkamerasystem zu schaffen, mit welchem eine Laufbildaufnahme
unter Auswahl unterschiedlicher Belichtungssteuerarten einschließlich einer Steuerart ausführbar ist, bei der ein Umlauf-Verschluß angehalten wird, bis die Belichtung eines jeden Bildes abgeschlossen ist.
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Dabei soll mit der Erfindung ein Laufbildkamerasystem mit einer VerechluOantriebssteuerschaltung geschaffen werden,
die ein Auskuppeln des Verschlusses für die Beendigung einer Laufbildfolge in Abhängigkeit vom Abschluß der Belichtung
des letzten Bilds der Laufbildfolge aufschiebt, wenn ein Verschlußauslöser
freigegeben wird, während die Belichtung des letzten Bilds abläuft.
Weiterhin soll mit der Erfindung ein Laufbildkamerasystem geschaffen werden, bei dem durch äußeres Anbringen an
einer Laufbildkamera eine Zusatzeinrichtung verwendet werden kann, um damit bei der Kamera eine zusätzliche Belichtungssteuerart
zu schaffen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispieleu
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist ein elektrisches Schaltbild einer Ausführungsform des Laufbildkamerasystems.
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht von Grundbestandteilen einer bei dem System nach
Fig. 1 verwendeten Laufbildkamera.
Fig. 3(a) ist ein elektrisches Schaltbild einer Ausführungsform einer Intervallzeitgeberschaltung
in Form einer Zusatzeinheit, die in Verbindung mit der Schaltung nach Fig. 1 verwendbar
ist.
Fig. 3(b) ist ein elektrisches Schaltbild einer Ausführungsform einer Selbstauslöserschaltung
in Form einer Zusatzeinheit, die in Verbindung mit der Schaltung nach Fig. 1 verwendbar
ist.
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Fig. 4 ist ein Impulszeitsteuerdiagramm, das
zeigt, wie die Schaltungen nach den Fig. 3(a) und (b) mit der Schaltung
nach Fig. 1 zusammenwirken.
Beispiels einer Abwandlung einer Einzelimpuls-Steuerschaltung IV nach Fig. 1.
Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Laufbildkamerasystems mit einer Automatikbelichtungs-Steuerschaltung I,
die ein mit einem Blendensteuermechanismus A (siehe Fig. 2) betrieblich verbundenes Lichtmeßwerk Me hat, einer Verschlußantriebs-Steuerschaltung II, die auf das Schließen eines von
Hand betätigbaren Auslöseschalters S2 und/oder eines ersten automatisch betätigten Schalters S5, der geschlossen wird,
wenn ein ümlaufverschluß 70 (siehe Fig. 2) in einer Vollöffnungsstellung für eine Belichtungsöffnung steht, in der Weise
anspricht, daß der UmlaufVerschluß 70 über einen automatisch betätigten Umschalter S9 mittels eines Elektromotors Mo mit
einer Drehzahlsteuerschaltung III jeweils aus der Schließstellung bzw. der Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung
gedreht wird, und die auf das gleichzeitige öffnen des Auslöseschalters S2 und des ersten automatisch betätigten Schalters
S5 dadurch anspricht, daß die Drehung des UmlaufVerschlusses
an der Schließstellung für die Belichtungsöffnung angehalten wird, und einer Einzelimpuls-Steuer- oder Zeitgeberschaltung
IV, die so aufgebaut ist, daß sie mit der Verschlußantriebs-Steuerschaltung II in Zusammenwirkung gebracht wird, wenn zwei
am Kameragehäuse von außen zugängliche Wählscheiben 1 und 3 aus ihren dargestellten Stellungen "N" (Normalbetrieb) und
"18" (kontinuierlicher Lauf mit einer Geschwindigkeit von 18 Bildern je Sekunde) so verstellt werden, daß ihre jeweiligen
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Symbole "L" (lange Belichtung) und "T" (aufeinanderfolgende
Betätigung durch die Zeitgeberschaltung) in Deckung mit jeweiligen ortsfesten Marken 2 und 4 gebracht werden; die
Zusammenwirkung erfolgt in der Weise, daß nach dem öffnen der Belichtungsöffnung die Zeitgeberschaltung IV zu arbeiten
beginnt und nach Ablauf eines vorbestimmten Zeitintervalls oder einer Langbelichtung einen Impuls kurzer Dauer erzeugt,
der an die Verschlußantriebs-Steuerschaltung II angelegt wird, so daß dadurch der UmlaufVerschluß 70 zu einer Drehung
aus der Öffnungsstellung über die Schließstellung wieder in die Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung angetrieben
wird, bei welcher der UmlaufVerschluß 70 zur Ausführung einer zweiten Bildbelichtung angehalten wird. Dieser Vorgang wiederholt
sich, bis der Auslöseschalter S2 und der erste Schalter S5 gleichzeitig geöffnet werden. Diese Schaltungen des Laufbildkamerasystems
werden nachstehend im einzelnen beschrieben.
Die Automatikbelichtungs-Steuerschaltung I ist eine Wheatstonebrücke bekannter Art, die vier Zweige hat: einer
ist ein photoempfindliches Element CdS, das zur Aufnahme von Licht angeordnet ist, welches über ein Objektiv 10, 30
(siehe Fig. 2) der Kamera und über die Blendenöffnung des Blendensteuermechanismus A einfällt; der zweite ist eine
Widerstandsvorrichtung zum Einstellen einer gewünschten Bildgeschwindigkeit oder Belichtungszeit und besteht aus zwei
Festwiderständen R10 und R11 und einem veränderbaren Widerstand VR3, die mit der Wheatstonebrückenschaltung mittels
Schalterelementen S10 und S11 wahlweise in der Weise verbindbar sind, daß bei Einstellen des Schalterelements S10 auf die
Stellung "1" der Widerstand R11 oder eine Kombination aus den
Widerständen R10 und R11 in Parallelschaltung jeweils dann wirksam werden, wenn das Schalterelement S11 in einer Stellung
"a" für 9 Bilder je see steht bzw. wenn das Schalterelement S11 in einer der Stellungen "b" für 18 Bilder je see, "c" für
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Einzelbildbetrieb durch jeweiliges Betätigen des Auslöseschalters S2 oder "d" für eine durchgehende Folge von Bildaufnahmen mit der gleichen Belichtungszeit wie bei 18 Bildern
je see zwischen durch die Zeitgeberschaltung IV gesteuerten aufeinanderfolgenden Nichtbelichtungsintervallen steht, während dagegen das Schalterelement S11 von der Automatikbelichtungs-Steuerschaltung I abgetrennt ist und mit ihr statt
dessen der veränderbare Widerstand VR3 in Verbindung gebracht ist, wenn das Schalterelement S10 in eine Stellung "2" gestellt ist, um einen Bereich mit langen Belichtungszeiten zu
bilden; das Schalterelement S10 ist nämlich mit weiteren drei Schalterelementen S3, S4 und S12 so zusammengebaut, daß
die Schalterelemente gemeinsam mittels der Wählscheibe 1 schaltbar sind, während das Schalterelement S11 mit weiteren
drei Schalterelementen S7, S7' und S8 so zusammengebaut ist, daß sie gemeinsam mittels der Wählscheibe 3 schaltbar sind;
der dritte Brückenzweig ist ein veränderbarer Widerstand VR4 zum Einstellen einer Filterinformation und der vierte Brückenzweig ist ein veränderbarer Widerstand VR5 zum Einstellen
einer Filmempfindlichkeit. Im Ansprechen auf das Ausgangssignal der Wheatstonebrückenschaltung lenkt das Lichtmeßwerk Me seinen
Zeiger zu einer Stellung aus, die einem geeigneten Blendenwert entspricht. Einer der Eingangsanschlüsse der Automatikbelichtungs-Steuerschaltung I ist über das Schalterelement S12
sowie über einen Schalter S13 geerdet, welcher so angeordnet
ist, daß er geschlossen wird, wenn ein Verschlußauslöser zum ersten Anschlag niedergedrückt wird.
Die Zeitgeberschaltung IV weist eine erste Zeitsteuerschaltung aus einem veränderbaren Widerstand VR2 und einem
Kondensator C3 für die Erzeugung einer zeitlich veränderbaren Spannung auf, die eine Triggerspannung für einen Unijunction-Transistor Tr3 während eines Zeitintervalls erreichen kann,
das gleich der vorgewählten Langbelichtungszeit ist, voraus-
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gesetzt, daß der veränderbare Widerstand VR2 zusammen mit
dem veränderbaren Widerstand VR3 in Betrieb genommen ist, was durch eine gestrichelte Linie schematisch gezeigt ist.
Bei Leitzustand des Unijunction-Transistors Tr3 wird ein mit der Basis über einen Widerstand R8 an einen Verbindungspunkt zwischen der Kathode des Transistors Tr3 und einem
Zeitsteuer-Kondensator C2 angeschlossener Transistor Tr4 leitend und bleibt während eines Zeitintervalls im Leitzustand,
dessen Dauer mittels eines veränderbaren Widerstands VR1 verändert wird. Der Leitzustand des Unijunction-Transistors
Tr3 bewirkt auch die Entladung der in dem Kondensator C3 gespeicherten Ladung über eine Diode D3. Zwischen die positive
und die negative Sammelleitung der Zeitgeberschaltung IV sind Widerstände R7 und R9 zueinander und zu dem veränderbaren
Widerstand VR1 in Reihe geschaltet. Zwischen den Kollektor und den Emitter des Transistors Tr4 ist eine Anzeigeschaltung
aus einem Widerstand R6 und einer Leuchtdiode D2 geschaltet, die zueinander in Reihe geschaltet sind; damit wird bei Erregung
der Leuchtdiode D2 die Bedienungsperson darüber informiert, daß der Zeitsteuervorgang abläuft.
Die Motordrehzahl-Steuerschaltung III hat zwei mechanischelektrische Drehzahlregler G1 und G2, die parallel zueinander
zwischen die mit dem positiven Anschluß einer elektrischen Stromversorgung oder Batterie B über einen Schalter S1 angeschlossene
positive Sammelleitung und ein Wicklungsende des Motors Mo geschaltet sind, dessen entgegengesetztes Wicklungsende
über den Umschalter S9 geerdet ist, der in seiner Lage durch eine Einheit aus Elektromagnetelementen bzw. Solenoiden
L1 und L2 der Verschlußantriebs-Steuerschaltung II gesteuert wird. Der zweite Drehzahlregler G2 ist erst dann wirksam, wenn
das Schalterelement S8 in der Stellung "b" für 18 Bilder/sec steht.
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Die Verschlußantriebs-Steuerschaltung II umfaßt einen Widerstand R1, eine Zeitsteuerschaltung für kurze Zeitdauer
mit einem Widerstand R2 und einem Kondensator CI, die zueinander
in Reihe und parallel zu dem Widerstand R1 geschaltet sind, und ein auf das Ausgangssignal der Zeitsteuerschaltung
ansprechendes Schaltglied für die Erregung des Solenoids L1 mit starker magnetischer Anzugskraft. Das Schaltglied weist
einen ersten Transistor Tr1, dessen Basis über einen Widerstand R3 an einen Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand R2
und dem Kondensator C1 angeschlossen ist und dessen Kollektor über einen Widerstand R4 an den bewegbaren Kontakt des Schalterelements
S7' angeschlossen ist, sowie einen zweiten Transistor
Tr2 auf, dessen Basis an den Emitter des ersten Transistors Tr2 angeschlossen ist, dessen Emitter mit der positiven
Sammelleitung verbunden ist und dessen Kollektor mit einem Anschluß des Solenoids L1 verbunden ist, dessen gegenüberliegender
Anschluß direkt geerdet ist. Das zweite Solenoid L2 mit schwacher magnetischer Anzugskraft ist an einem Anschluß
mit der positiven Sammelleitung verbunden, während der andere Anschluß über eine Diode D1 mit einer gemeinsamen Leitung von
Festkontakten "a" und "b" des Schalterelements S7 und von dort entweder mit dem Ausgangssignal der Zeitgeberschaltung IV, das
an dem Festkontakt "d" des Schalterelements S7' auftritt,
oder mit der negativen Sammelleitung der Zeitgeberschaltung IV verbunden ist. Wenn die Wählscheibe 1 in der Stellung "N"
steht, ist die negative Sammelleitung der Zeitgeberschaltung IV an den Auslöseschalter S2 angeschlossen, da der Schalter S3
in der Stellung "1" steht, und die Basis des Transistors Tr2 ist über einen Widerstand R5 mit dem ersten automatisch betätigten
bzw. auf den Verschluß ansprechenden Schalter S5 verbunden, da der Schalter S4 in der Stellung "1" steht. Bei der
Stellung "L" der Wählscheibe 1 wird die Erregung des ersten Solenoids L1 mittels des Auslöseschalters S2 geschaltet, wenn
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der Verschluß in der Schließstellung für die Belichtungsöffnung steht, bei der der Schalter S5 offen und der Schalter
S6 geschlossen ist, während unter der Voraussetzung, daß die Wählscheibe 3 in der Stellung "T" steht, die Erregung des
ersten Solenoids L1 durch das Ausgangssignal der Zeitgeberschaltung IV gesteuert wird, wenn der Verschluß in der VoIlöffnungsstellung
für die Belichtungsöffnung steht, bei der der Schalter S5 geschlossen und der Schalter S6 geöffnet ist.
Die Fig. 2 zeigt ein Beispiel der Anordnung des ersten und des zweiten, auf die Verschlußphase ansprechenden Schalters
S5 und S6, des Schaltungsübergangs- oder -Umschalters S9 und einer Baueinheit aus dem ersten und dem zweiten elektromagnetischen
Element bzw. Solenoid L1 und L2 zusammen mit einem Verschlußsperrmechanismus bei der Anwendung bei einer
8 mm-Filmkamera, bei der die Blende bzw. der Blendensteuermechanismus
A in einem Zwischenraum zwischen dem vorderen Teil 10 und dem hinteren Teil 30 des Objektivs angeordnet ist,
über das das von der aufzunehmenden Szene kommende Licht zu einem Strahlenteiler 40 gelangt, durch welchen ein Teil des
Lichts zu dem lichtempfindlichen Element bzw. Cadmiumsulfid-Element
CdS abgelenkt wird. Ein scheibenförmiger UmlaufVerschluß
70 ist auf einer nicht dargestellten Achswelle zwischen dem Strahlenteiler 40 und einem Fenster 80 angebracht und
mit einem geeigneten Ausschnitt versehen, der einmal während einer jeden Umdrehung der Achswelle von dem Strahlenteiler 40
ausgehendes Licht zu dem Fenster 80 durchläßt. Ein nicht gezeigter Laufbildfilm wird entlang einer sich hinter dem
Fenster 80 erstreckenden Bahn intermittierend mittels eines Fortschaltteils 90 mit einem Greifer 90a vorbewegt, der so
angeordnet ist, daß er in die Perforation des Film eingreift und bei Drehung des Umlaufverschlusses 70 den Film gemäß der
Darstellung in der Fig. 2 nach unten zu immer um die Länge eines Bilds und mit einer mittels der Schaltung nach Fig. 1
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gesteuerten Frequenz über einen Nockenmechanismus bewegt,
der einen an der Achswelle des Umlaufverschlusses 70 befestigten dreieckförmigen Scheibennocken 103 sowie einen
Nockenfolger aufweist, der als Ausschnitt 90' gestaltet
ist, welcher in dem Körper des Fortschaltteils 90 ausgebildet ist. Die betriebliche Verbindung zwischen dem Umlauf-Verschluß
70 und dem Motor Mo umfaßt ein Zahnrad 100, das an der Achswelle des Verschlusses befestigt ist und mit einem
Zwischenzahnrad 101 kämmt, und ein Ritzel 102, das mit dem Zwischenzahnrad 101 kämmt und an der Ausgangswelle des Motors
Mo befestigt ist.
Der Mechanismus zum Festlegen des drehenden Umlaufverschlusses 70 in einer der beiden genau gesteuerten Stellungen,
bei denen das Fenster 80 über seiner ganzen Fläche entweder belichtet oder unbelichtet ist, weist ein Zahnrad 104, das mit
dem Zwischenzahnrad 101 kämmt und fest an einer Achswelle 105 angebracht ist, sowie eine Steuerscheibe 106 auf, die fest an
der Achswelle 105 angebracht ist und zwei radiale Vertiefungen 106a und 106b hat, damit bei Eingriff eines Sperrhebels 110
der Umlaufverschluß 70 an der Schließstellung bzw. der Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung festgelegt wird, wenn
sich die Achswelle 105 in Phasensynchronisierung mit der Achswelle des Umlaufverschlusses 70 dreht. Zur Steuerung der Betätigungsperioden
der Schalter S5 und S6 im Gegentakt sind jeweilige Betätigungselemente in Form von Drehnocken 107 und 108
vorgesehen, die fest an der gemeinsamen Achswelle 105 in seitlichem Abstand angeordnet sind und die jeweils einen Außenumfangsbereich
und eine Ausnehmung haben, wobei die Ausnehmungen der Drehnocken 107 und 108 so ausgerichtet sind, daß der erste
und der zweite Schalter S5 und S6 offen bzw. geschlossen sind, wenn der Umlaufverschluß 70 in der Schließstellung für die
Belichtungsöffnung steht, und umgekehrt. Der Sperrhebel 110 ist an einer Vorderkante eines L-förmigen Rahmenaufbaus 109
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für die Einheit aus den elektromagnetischen Elementen bzw. Solenoiden L1 und L2 so angelenkt, daß er unter gleichzeitiger
Betätigung des Umschalters S9 für das Einschalten des Motors Mo bei Erregung von wenigstens dem ersten Solenoid
L1 von der Steuerscheibe an einer der Vertiefungen 106a und 1o6b weg gegen die Kraft einer Plattenfeder 111 bewegt
wird. Die Plattenfeder 111 ist so schwach, daß der Sperrhebel 110 nach dem Zurückziehen in der zurückgezogenen Stellung
durch das erregte Solenoid L2 allein festgehalten werden kann, wodurch elektrische Energie der Batterie B gespart
wird, die sonst zum Erregen des ersten Solenoids L1 wie beim Ablauf von Laufbildaufnahmen bei einer Geschwindigkeit von
18 oder 9 Bildern/sec nötig wäre.
Die Betriebsweise des Systems nach den Fig. 1 und 2 ist folgende:
(1) Für eine Reihe von Aufnahmen mit einer normalen Bildfolgefrequenz von 9 oder 18 Bildern/sec kann die Bedienungsperson
die Wählscheiben 1 und 3 so drehen, daß die Symbole "N" und "9" oder "18" in Deckung mit den Marken 2 bzw.
kommen. Nachdem der Hauptschalter S1 geschlossen ist, wird ein nicht gezeiqter Verschlußauslöseknopf bis zum ersten Anschlag
niedergedrückt, wodurch der Schalter S13 geschlossen wird, damit mittels der Automatikbelichtungs-Steuerschaltung I
die automatische Einstellung des geeigneten Blendenwerts bei dem Blendensteuermechanismus A eingeleitet wird. Auf das weitere
Niederdrücken des Knopfes zu einem zweiten Anschlag wird der Auslöseschalter S2 geschlossen, damit folgende zwei Erregungsstromkreise
für das erste und das zweite Solenoid L1 bzw. L2 gebildet werden:
B(+) -SI(EIN) - Tr2(EIN) - L1 - E(Masse)
B(+) -SKEIN) - L2 - S7(a,b) - S7'(a,b) - S3(1) - S2 (EIN) -E
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Folglich werden die Solenoide der Auslöseschaltung erregt und bewirken, daß der elektromagnetische Rahmenaufbau
109 nach Fig. 2 den Sperrhebel 110 aus der Vertiefung 106a der Steuerscheibe 106 heraus bewegt und dann zur Einschaltung des Motors Mo der Umschalter S9 von der Stellung "1"
auf die Stellung "2" verstellt wird. Nach Ablauf eines von der Zeitkonstante der Zeitsteuerschaltung R2, C1 abhängigen
Zeitintervalls werden zur Entregung des ersten Solenoids L1 die Transistoren Tr1 und Tr2 gesperrt, während das zweite
Solenoid L2 erregt bleibt, damit der Sperrhebel 110 in der zurückgezogenen Stellung bleibt, bis der Knopf zum öffnen
des Auslöseschalters S2 freigegeben wird.
Zum Beendigen einer Folge von Belichtungen bei normaler Bildfrequenz kann die Bedienungsperson den Knopf freigeben,
so daß der Auslöseschalter S2 zur Abschaltung des zweiten Solenoids L2 geöffnet wird und danach der Umschalter S9 unter
gleichzeitigem Eingriff des Sperrhebels 110 in die Vertiefung auf die Stellung "1" gestellt wird, wodurch die Drehung des
Umlaufverschlusses angehalten wird und ferner die Stromzufuhr zu dem Motor Mo zum Anhalten des Motors unterbrochen wird.
Wenn bei dem Laufbildkamerasystem die Belichtungsfolge abgeschlossen wird, ist sichergestellt, daß der undurchlässige
Sektor des Umlaufverschlusses beim Anhalten immer eine Stellung einnimmt, bei der die Belichtungsöffnung geschlossen ist.
Nimmt man nun an, daß der UmlaufVerschluß 70 in einer
Stellung ist, bei der das Fenster 80 als Belichtungsöffnung
geöffnet ist, und daß zu diesem Zeitpunkt der Knopf freigegeben wird, so wird das zweite Solenoid L2 entregt, jedoch ist
der Sperrhebel 110 in DruckberUhrung mit der Steuerscheibe an deren Oberfläche, so daß zum weiteren Antrieb des Motors Mo
der Umschalter S9 in der Stellung "2" verbleibt, bevor der Umlaufverschluß 70 in der Öffnungsstellung für die Belichtungs-
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öffnung angehalten wird. Zu einem Zeitpunkt, an dem der Umlaufverschluß in eine ausgeprägte Stellung gelangt ist,
bei dem er in der Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung verriegelt ist, wird der Schalter S5 eingeschaltet,
während der Schalter S6 ausgeschaltet wird, so daß die Verbindung der Basis des Transistors Tr2 zu Masse über den
Widerstand R5 und über die Schalter S4, S5 und S9 gebildet wird, woraufhin der Transistor Tr2 zum Einleiten der Erregung
des Haupt-Solenoids L1 leitend wird. Mittels der elektromagnetischen
Vorrichtung bzw. des Rahmenaufbaus 109 wird daher der Sperrhebel 1.10 aus der Vertiefung 106b gelöst und
sitzt auf der Außenfläche der Steuerscheibe 106 auf, so daß der Umschalter S9 zur Erregung des Motors Mo wieder auf die
Stellung "2" gestellt wird. Auf diese Weise beginnt der Motor Mo zu drehen und die Drehung des Motors Mo dauert bis zum Halten
des Umlaufverschlusses 70 in der Vollschließstellung für die Belichtungsöffnung fort, weil der Sperrhebel 110
in Berührung mit der Außenfläche der Steuerscheibe 106 bleibt und den Umschalter S9 in der Stellung "2" hält. Wenn der Umlaufverschluß
70 in der vorstehend genannten Stellung angelangt ist, wird der Schalter S5 ausgeschaltet, während der
Schalter S6 eingeschaltet wird, damit das Leiten des Transistors Tr2 unterbrochen wird, so daß das Haupt-Solenoid L1 unabhängig
davon entregt bleibt, daß der Umschalter S9 diese Stellung einnimmt. Zu diesem Zeitpunkt kommt daher der Sperrhebel 110
in Eingriff mit der Vertiefung 106a, wonach der Umschalter S9 mit dem Ergebnis auf die Stellung "1" gestellt wird, daß die
Stromzufuhr zu dem Motor Mo unterbrochen wird und der Verschluß in der Schließstellung für die Belichtungsöffnung angehalten
wird, damit die einzelne Belichtungsfolge beendigt wird. Auf diese Weise ist es durch den Sicherheitsmechanismus des
Laufbildkamerasystems möglich, eine Belichtungsfolge unter Verschließen der Belichtungsöffnung durch den Verschluß jederzeit
zu beenden, wenn der Auslöseknopf freigegeben wird.
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(2) Für eine gewöhnliche Einzelbildbelichtung wird die Belichtungsart-Wählscheibe 1 auf die Stellung "N" gestellt, während die Verschlußzeit-(Bildfrequenz)wählscheibe
auf die Stellung "1" gestellt wird, wodurch das Schalterelement S7 wegen der Verbindung zu dem Anschluß "c" ausgeschaltet wird, während das Schalterelement S7' wegen der
Verbindung zu dem Anschluß "c" eingeschaltet wird. Bei dieser Lage wird der Hauptschalter S1 geschlossen. Wenn der Auslöseknopf gedrückt wird, ergibt der erste Anschlag durch das
Schließen des Schalters S13 ein Arbeiten der Automatikblendensteuerschaltung I, das auf gleiche Weise wie die im Zusammenhang mit dem Abschnitt (1) beschriebene zur Bildung eines
geeigneten Blendenwerts führt.
Bei weiterem Drücken des Knopfes zu dem zweiten Anschlag wird der Auslöseschalter S2 geschlossen, so daß die elektromagnetische Auslösungsschaltung bzw. Verschlußantriebs-Steuerschaltung II in Betrieb gesetzt wird, woraufhin die
Transistoren Tr1 und Tr2 zur Erregung des ersten Solenoids L1
eingeschaltet werden. Die Erregung des ersten Solenoids L1 bewirkt das Lösen des Sperrhebels 110 aus der Vertiefung 106a,
was wiederum das Schalten des Umschalters S9 auf die Stellung "2" für die Erregung des Motors Mo bewirkt. Da das
Schalterelement S7 in der Ausschaltstellung, d. h. in der Stellung HcM steht, bleibt das zweite Solenoid L2 ausgeschaltet,
obgleich das Schalterelement S7' in der Einschaltstellung bzw.
Stellung "c" steht. Nach einem kurzen Zeitintervall, das von der Zeitsteuerschaltung R2, C1 abhängt, werden die Transistoren TrI und Tr2 ausgeschaltet bzw. gesperrt, so daß nach der
Belichtung eines Einzelbildes dann, wenn der Verschluß wieder die Schließstellung für die Belichtungsöffnung einnimmt, der
Sperrhebel 110 in die Vertiefung 1O6a unter gleichzeitigem Bew«g«n des Umschalters 89 in die Stellung "1" tür die Ausschaltung des MQtOF* Mt» *4nffeilen Kann» S5u diesen» Zeitpunkt
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nimmt der Schalter S5 die Ausschaltstellung ein. Danach kann zum Sicherstellen der Einzelbildbelichtung für diese
Betätigung des Knopfes der Umschalter S9 in der Stellung "1" bleiben. Wenn die Bedienungsperson eine Anzahl von Einzelbildbelichtungen
machen soll, ist die entsprechende Anzahl von Betätigungszyklen und Freigabevorgängen für den Knopf
auszuführen. Die Wirkungsweise des Sicherheitsmechanismus zum Sicherstellen, daß der Sperrhebel den Verschluß in der
normalen ausgeprägten Stellung (der Schließstellung für die Belichtungsöffnung) arretiert, ist gleich der in Verbindung
mit dem Abschnitt (1) beschriebenen.
(3) Für eine durchgehende Folge von Belichtungen mit jeweils mittels der Zeitgeberschaltung IV gesteuertem Ruhezeitintervall
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Belichtungen wird unter unveränderter Einstellung der Wählscheibe 1 auf
der Stellung "N" die Wählscheibe 3 auf Deckung der Markierung "T" mit der Marke 4 gebracht (bei der die Schalterelemente S7
und S7' eine Verbindung mit den Anschlüssen "d" bilden), wodurch
die Zeitgeberschaltung IV mittels des Schalterelements S7' mit der Verschlußantriebs-Steuerschaltung II in Verbindung
gebracht wird, während das zweite Solenoid L2 von der Verschlußantriebs-Steuerschaltung
II weggeschaltet wird. Bei vollem Drücken des Auslöseknopfes beginnt die Zeitgeberschaltung
IV mit der Stromversorgung über einen Stromkreis zu arbeiten, der wie folgt verläuft:
B(+) - R1 - S7'(d) - IV - S3 (1) - S2(EIN) - E
Bei Ablauf des von der Zeitsteuerschaltung VR2, C3 abhängigen Zeitintervalls wird der Unijunction-Transistor Tr3
aufgesteuert und bewirkt die Entladung des Kondensators C3 Über die Diode D3 sowie das Leiten des Transistors Tr4, so daß mit
dem Einleiten der Belichtung eines ersten Bildes das Schalt-
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glied Tr1, Tr2 zu arbeiten beginnt. Der nachfolgende Betriebsablauf gleicht dem in Verbindung mit der Einzelbildbelichtung beschriebenen. Während der Leitzustand des
Transistors Tr4 für ein von der Zeitsteuerschaltung VR1,
R7, C2 abhängiges Zeitinvervall anhält, beginnt beim Ausschalten des Transistors Tr4 die Ladung des Zeitsteuer-Kondensators C3 erneut. Dieser Vorgang wiederholt sich,
solange der Auslöseknopf gedrückt ist.
Während des Ausschaltzustands des Transistors Tr4 ist die Impedanz der Zeitgeberschaltung zu der elektromagnetischen Auslöseschaltung bzw. Verschlußantriebs-Steuerschaltung II in Reihe geschaltet, wodurch an dieser Schaltung die
Ausführung des Auslösevorgangs gesperrt ist. Dieser Zustand wird durch das Erregen der Leuchtdiode D2 angezeigt, bis der
Transistor Tr4 durch den vorstehend beschriebenen Vorgang eingeschaltet wird und die beiden Anschlüsse der als Anzeigeelement dienenden Leuchtdiode D2 kurzschließt.
(4) Für eine Langzeitbelichtung wird die Belichtungsart-Wählscheibe 1 auf die Stellung "L" gestellt, wodurch die
Schalterelemente S3, S4 und S10 aus ihren gezeigten Stellungen in ihre jeweiligen Stellungen "2" bewegt werden und im Ansprechen darauf auch der Schalter S12 eingeschaltet wird.
Ferner wird die Verschlußzeit-Wählscheibe 3 auf die Stellung HT" gestellt. Daher ist auf gleiche Weise die bei Abschnitt (3) das Schalterelement S7 ausgeschaltet, während das
Schalterelement S7' auf der Stellung "d" steht, so daß die
Zeitgeberschaltung IV betriebsbereit ist. Nachdem jeder Schalter auf diese Weise geschaltet ist, wird an dem veränderbaren
Widerstand VR3 mittels einer nicht gezeigten Wählscheibe eine Belichtungszeit eingestellt und dann der Hauptschalter S1 zur
Inbetriebnahme der Automatikbelichtungs-Steuerschaltung I geschlossen, wodurch über den ausgelenkten Zeiger des Lichtmeß-
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werks Me in den Blendensteuermechanismus A ein geeigneter
Blendenwert eingegeben wird, der aus der Langzeitbelichtungsinformation abgeleitet ist, welche an dem veränderbaren Widerstand
VR3 eingestellt ist. Danach kann eine Auslösung durch Einschalten des Auslöseschalters S2 in der Weise vorgenommen
werden, daß die Basis des Transistors über den Stromkreis S2-S3-S6-R5
geerdet wird, wodurch der Transistor Tr2 zur Erregung des Haupt-Solenoids L1 eingeschaltet wird. Die Erregung des
Haupt-Solenoids L1 bewirkt das Lösen des Sperrhebels 110 aus
der Vertiefung 106a und ferner die Bewegung des Umschalters S9 des Motorstromkreises in die Stellung "2", bei der der Motor
Mo dreht. Wenn der Motor Mo auf diese Weise dreht, gibt der von dem Motor Mo betriebene Umlaufverschluß 70 die Belichtungsöffnung frei, wobei die Schalter S5 und S6 jeweils ein- bzw.
ausgeschaltet werden, damit die Erregung des Haupt-Solenoids L1 unterbrochen wird. Wenn der Verschluß zu einer Stellung gelangt
ist, bei der die Belichtungsöffnung voll geöffnet ist, und dieser Zustand beibehalten wird, kommt der Sperrhebel 110 mit
der Vertiefung 106b in Eingriff und der Umschalter S9 wird in die Stellung "1" gestellt, wodurch der Motor Mo angehalten
wird. Auf diese Weise wird der Verschluß in der Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung gehalten. Bei diesem Zustand wird
die Zeitgeberschaltung IV durch die Stromversorgung über die Schalter bzw. Schalterelemente S7'-S4-S5-S9 in Betrieb gehalten
und es wird eine Langzeitbelichtung mit der Zeitkonstante ausgeführt, die durch den Kondensator C3 und den veränderbaren
Widerstand VR2 gebildet ist, bei welchem unter Zusammenwirken mit dem veränderbaren Widerstand VR3 für die Einstellung der
Langzeitbelichtungsinformation für die Automatikbelichtungs-Steuerschaltung die lange Belichtungszeit eingestellt ist. Wenn
das Potential des Kondensators C3 gleich der durch den Spannungsteiler VR1, R7 und R9 geteilten Spannung wird, werden die
Transistoren Tr3 und Tr4 eingeschaltet und erregen gemäß der
Beschreibung in dem vorstehenden Abschnitt (3) sofort das Haupt-
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Solenoid L1, wodurch der Sperrhebel 110 aus dem Eingriff mit
der Vertiefung 106b gelöst wird und zugleich zur Erregung des Motors Mo der Umschalter S9 in die Stellung "2" geschaltet
wird. Sobald der Motor dreht, schließt zum Beenden der Langzeitbelichtung der Verschluß die Blendenöffnung und kommt
danach wieder in eine Stellung, bei der das Fenster 80 als Belichtungsöffnung offen ist und an der der Verschluß angehalten wird, so daß die durch die vorgenannte Zeitgeberschaltung bestimmte Langzeitbelichtung wiederholt ausgeführt wird.
Das heißt, wenn für den Drehantrieb des Motors das Haupt-Solenoid L1 augenblicklich erregt wird und wenn der Umlauf-Verschluß 70 zu einer Stellung gelangt ist, bei der das
Fenster 80 als Belichtungsöffnung geschlossen ist, ist der Schalter SS ausgeschaltet und der Schalter S6 eingeschaltet,
so daß die Basis des Transistors Tr2 über die Schalter S2, S3, S6 und über den Widerstand R5 mit Masse verbunden ist,
wodurch zum Beibehalten der Erregung des Haupt-Solenoids L1 der Transistor Tr2 eingeschaltet ist und daher der Eingriff
des Sperrhebels 110 in die Vertiefung 106a verhindert ist, damit eine weitere Drehung des Motors Mo erfolgt. Wenn der
Verschluß wieder in die Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung gelangt ist, wird der Schalter S5 eingeschaltet und
der Schalter S6 ausgeschaltet, so daß der Transistor Tr2 ausgeschaltet wird. Wenn der Verschluß zu der Stellung gedreht
hat, bei der die Belichtungsöffnung offen ist, und dieser Zustand beibehalten wird, kommt wegen der Entregung des Haupt-Solenoids L1 der Sperrhebel 110 mit der Vertiefung
106b unter Bewegung des Umschalters S9 auf die Stellung "1" in
Eingriff. Zu diesem Zeitpunkt wird die Bewegung des Verschlusses angehalten und die Zeitgeberschaltung beginnt erneut zu arbeiten.
Auf diese Weise wird die durch die vorgenannte Zeitgeberschaltung bestimmte Langzeitbelichtung wiederholt ausgeführt. Wenn ferner
während des Vorgangs der Steuerung der Belichtung auf die vorstehend beschriebene Weise der Auslöseknopf freigegeben wird.
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wird der Auslöseschalter S2 geöffnet. Wenn aber der Verschluß in der Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung steht, d.h.
der Belichtungsvorgang mittels der Zeitgeberschaltung abläuft, ist der Schalter S5 eingeschaltet und der Schalter S6 ausgeschaltet, so daß die Zeitgeberschaltung IV über die Schalterelemente S7', S4, den Schalter S5 und den Umschalter S9 mit
Strom versorgt wird. Daher wird selbst bei Freigabe des Auslöseknopfes die Belichtung während des durch die Zeitgeberschaltung gesteuerten Belichtungszeitintervalls fortgesetzt.
Nach diesem Zeitintervall wird gemäß der vorstehenden Beschreibung das Haupt-Solenoid L1 sofort erregt, so daß der Sperrhebel 110 aus der Vertiefung 106b gelöst wird und der Umschalter S9 in die Stellung "2" gestellt wird. Wenn der Verschluß bis zu der vorstehend genannten Schließstellung für die
Belichtungsöffnung gedreht hat, steht währenddes Einschaltens
des Schalters S6 der Auslöseschalter S2 im Ausschaltzustand, so daß der Transistor Tr2 nicht leitend gemacht wird und daher im Ausschaltzustand verbleibt, wodurch das Haupt-Solenoid
L1 aberregt bleibt. Wenn daher der Verschluß zu einer Stellung gedreht hat, bei der er gegen eine weitere Drehung in der
Schließstellung für die Blendenöffnung gehalten wird, wird der Eingriff zwischen der Vertiefung 106a und dem Sperrhebel
110 hergestellt und der Umschalter S9 in die Stellung "1" gestellt, so daß auf diese Weise die Belichtung abgeschlossen
ist.
Die Fig. 3(a) zeigt ein Beispiel einer Intervallzeitgeberschaltung für die Verwendung mit der Schaltung nach
Fig. 1. Die Schaltung hat eine Batterie 20, einen Widerstandspannungsteiler, der zur Batterie 20 über einen Hauptschalter
21 parallel geschaltet ist und aus zwei Festwiderständen 22 und 23 sowie einem veränderbaren Widerstand 24 besteht, einen
Unijunction-Transistor 25, der mit der Anode an einen Verbindungspunkt d zwischen den Widerständen 22 und 23 und mit der
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Kathode über einen Widerstand 26 an den negativen Anschluß
der Batterie 20 angeschlossen 1st, einen zu dem Widerstand parallel geschalteten Kondensator 27, eine Zeitsteuerschaltung
aus einem veränderbaren Widerstand 29 und einem Kondensator
28, einen Transistor 30, dessen Basis über einen Widerstand an den Kondensator 27 angeschlossen ist, dessen Emitter
mit dem negativen Anschluß der Batterie 20 verbunden ist und dessen Kollektor an einen Verbindungspunkt zwischen dem veränderbaren
Widerstand 29 und dem Kondensator 28 angeschlossen ist, und einen Stecker P für die elektrische Verbindung mit
einer Buchse J der Schaltung nach Fig. 1.
Unter Anschluß dieser Intervallzeitgeberschaltung an die Schaltung nach Fig. 1 über die Verbindung des Steckers P mit
der Buchse J ist es möglich, eine fortlaufende Reihe von Belichtungen
mit jeweiligem Zeitintervall zwischen aufeinanderfolgenden Belichtungen auszuführen, das mittels des veränderbaren
Widerstandes 29 auf einen gewünschten Wert eingestellt wird. Zu diesem Zweck dreht die Bedienungsperson die Wählscheiben
1 und 3 auf Deckung der Symbole "N" bzw. "1" mit den Marken 2 bzw. 4 und schließt dann den Hauptschalter S1. Durch Betätigung
einer nicht gezeigten Wählscheibe werden auch der Auslöseschalter S2 und der Schalter S12 geschlossen.
Wenn der Hauptschalter 21 nach Fig. 3(a) geschlossen wird, beginnt der Transistor 30 einen Zug negativer Impulse
kurzer Dauer gemäß der Darstellung in Fig. 4(a) zu erzeugen. Das heißt, jedesmal wenn der Transistor 30 momentan leitend
gemacht wird, erscheint an der Buchse nach Fig. 1 ein Auslösesignal. Durch das Signal wird das Haupt-Solenoid L1 augenblicklich
auf gleiche Weise erregt, wie es in Verbindung mit dem Einzelbildbetrieb beschrieben wurde; dadurch wird der Sperrhebel
110 aus der Vertiefung 106a herausbewegt und der Umschalter
S9 zur Erregung des Motors Mo in die Stellung "2"
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gestellt. Sobald der Motor Mo dreht, kommt der Verschluß erneut in eine Stellung, bei der der Verschluß in der
Schließstellung für die Belichtungsöffnung gegen eine weitere
Drehung gehalten wird und bei der der Sperrhebel 110 in Eingriff mit der Vertiefung 106a unter gleichzeitiger
Bewegung des Umschalters S9 in die Stellung "1" gebracht wird, wodurch die Belichtung abgeschlossen wird. Danach wird
auf das erneute Leiten des Transistors 30 hin gemäß der vorstehenden Beschreibung eine Einzelbildbelichtung ausgeführt.
Gemäß der Darstellung in Fig. 4(b) wird für jedes Anlegen des Auslösesignals eine Einzelbildbelichtung ausgeführt.
In Fig. 4(c) bezeichnet t ein Zeitintervall, während dem der Verschluß offen ist und das kürzer als die Periode T des
Intervallzeitgebers ist. Wenn die Periode T des Intervallzeitgebers auf eine kurze Zeit gemäß der Darstellung in
Fig. 4(d) eingestellt ist, besteht die Möglichkeit des Auftretens einer Verschlußzeit t', die länger als die
Periode T ist. In diesem Fall wird der Verschlußauslösevorgang nicht im Ansprechen auf jedes Auslösesignal nach
Fig. 4 (b) ausgeführt, sondern im Ansprechen auf das nächste Signal nach dem Abschluß der jeweiligen Einzelbildbelichtung.
Die Fig. 3(b) zeigt ein Beispiel einer Selbstauslöserschaltung für die Verwendung als Zusatzeinheit in Verbindung
mit der Schaltung nach Fig. 1. Diese Selbstauslöserschaltung hat eine Batterie 40, einen ersten Kondensator 41, einen
ersten Transistor 42, einen zwischen den Emitter und die Basis des ersten Transistors 42 geschalteten zweiten Kondensator 43,
einen in Reihe zu dem zweiten Kondensator 43 geschalteten ersten veränderbaren Widerstand 44, einen zwischen den Kollektor
des ersten Transistors 42 und den negativen Anschluß der Batterie 40 geschalteten zweiten veränderbaren Widerstand 45,
einen Umschalter 48 mit einem an den positiven Anschluß der Batterie 40 angeschlossenen bewegbaren Kontakt und zwei Fest-
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kontakten e und f, von denen der Kontakt e über einen Widerstand
und eine Diode 49 sowohl an den Emitter des Transistors 42 als auch an den Kondensator 41 angeschlossen ist
und der Kontakt f an die gemeinsame Leitung der Kollektoren eines zweiten und eines dritten Transistors 4 6 und 47 angeschlossen
ist, die zueinander in Kaskade geschaltet sind, wobei die Basis des zweiten Transistors 46 über einen Widerstand
an einen Verbindungspunkt zwischen dem Kollektor des ersten Transistors 42 und dem veränderbaren Widerstand 45 angeschlossen
ist, und einen Stecker P, der zwischen den Kollektor des dritten Transistors 47 und den negativen Anschluß der
Batterie 40 geschaltet ist.
Die Wirkungsweise der Selbstauslöserschaltung ist folgende: Zuerst wird der Schalter 48. indie Stellung "e" gestellt,
bei der der erste und der zweite Kondensator 41 und 43 geladen werden. Danach wird der Schalter 48 von der Stellung "e" auf
die Stellung "f" geschaltet, bei der der zweite Kondensator aus dem ersten Kondensator 41 geladen wird, so daß in einem
vorbestimmten Zeitintervall T1 gemäß der Darstellung auf der Zeile (e) in Fig. 4 der erste Transistor 42 eingeschaltet wird
und auch der zweite und der dritte Transistor 46 und 47 eingeschaltet werden, um das Ausgangssignal an dem Stecker P vom
Pegel "1" auf den Pegel "0" zu verändern. Danach wird die Ladung des ersten Kondensators 41 über den Transistor 42 und
den Widerstand 45 entladen, so daß in einem vorbestimmten Zeitintervall T2 der zweite und der dritte Transistor ausgeschaltet
werden, so daß das Ausgangssignal an dem Stecker P vom Pegel "0" auf den Pegel "1" wechselt.
Wenn beim Betrieb des Selbstauslösers zusammen mit der Schaltung nach Fig. 1 über die Verbindung des Steckers P und
der Buchse J die Wählscheiben 1 und 3 auf die Stellungen "N" bzw. 9" oder "18" eingestellt werden und der Auslöseschalter S2
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sowie der Schalter S12 mittels einer nicht gezeigten Wählscheibe
geschlossen werden, beginnt ein Zählvorgang und dauert während des Zeitintervalls T1 an. Bei Ablauf des
Zeitintervalls T1 werden zum Einleiten des Auslösevorgangs das erste und das zweite Solenoid L1 und L2 erregt. Der nachfolgende
Betriebsvorgang läuft auf die vorstehend beschriebene Weise ab. Oa das zweite Solenoid L2 während des Zeitintervalls
T2 erregt gehalten wird, wird während dieses Intervalls T2 ein kontinuierlicher Belichtungsvorgang ausgeführt. Wenn alternativ
die Wählscheiben 1 und 3 auf die Stellungen "L" bzw. "T" gestellt sind, wie es in dem vorstehenden Abschnitt (4)
erläutert ist, findet eine kontinuierliche Folge von Belichtungen unter Steuerung der Belichtungszeit mittels der Zeitgeberschaltung
IV statt. Wenn jedoch in diesem Fall das durch die Zeitgeberschaltung IV eingestellte Belichtungszeitintervall
länger als das Zeitintervall T2 ist, wird entsprechend der Beschreibung in Abschnitt (4) die Belichtung nach der Zeit
abgeschlossen, die mittels der Zeitgeberschaltung IV eingestellt ist.
Die Fig. 5 zeigt ein weiteres praktisches Beispiel der Zeitgeberschaltung IV nach Fig. 1, wobei die gleichen Bezugszeichen zur Bezeichnung von den in Fig. 1 gezeigten gleichartigen
Teilen verwendet sind. Anstelle der Verwendung des veränderbaren Widerstands VR2 wird ein lichtempfindliches Element CdS2
in der Weise verwendet, daß der Verschluß in der Öffnungsstellung für die Belichtungsöffnung während eines Zeitintervalls
gehalten wird, das von dem Helligkeitspegel einer aufgenommenen Szene abhängt. Die Einzelheiten der Funktion der Schaltung nach
Fig. 5 sind weggelassen, da sie die gleichen wie die bei der Schaltung nach Fig. 1 sind.
Wie im Vorstehenden im einzelnen beschrieben wurde, ist es bei dem Laufbildkamerasystem möglich, eine Belichtung nach
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einer mittels der Zeitgeberschaltung eingeregelten Belichtungszeit selbst dann zu beenden, wenn eine Freigabe während
einer Zeit erfolgt, während der eine Langzeitbelichtung mittels der Zeitgeberschaltung abläuft; dadurch kann selbst
bei dem letzten Bild eine fehlerfreie Belichtung ausgeführt werden. Dieses und die weiteren Merkmale des Systems sind
bei der Laufbildkamera sehr bedeutend.
Mit der Erfindung ist ein Laufbildkamerasystem mit
einer Verschlußantriebs-Steuerschaltung geschaffen, die es ermöglicht, einen UmlaufVerschluß unter Wählen unterschiedlicher Belichtungssteuerarten unter Einschluß einer Betriebsart zu betreiben, bei der die Drehung des Verschlusses für
eine jeweilige lange Belichtung eines Laufbildes angehalten wird, und eine Freigabe des Verschlusses zu der Schließstellung für die Belichtungsöffnung hin in Abhängigkeit vom Abschluß einer Bildbelichtung in jeder der Betriebsarten zu
verschieben, wenn die vorhergehende manuelle Betätigung eines Verschlußauslösers zu einem Zeitpunkt beendigt wird, zu dem
die Auf nähme eines jeweiligen Einzelbildes abläuft.
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Claims (3)
1. Laufbildkamera mit einer elektrisch betriebenen
Verschlußvorrichtung, mit der ein Verschlußorgan entweder in einer Öffnungsstellung oder in einer
Schließstellung für eine Blendenöffnung anhaltbar ist, einer Zeitgeberschaltung für die Bildung
eines vorbestimmten Zeitintervalls, während dessen das Verschlußorgan in der Öffnungsstellung für die
Blendenöffnung gehalten wird, und einer Auslösevorrichtung, mit der das Verschlußorgan in der Öffnungsstellung für die Blendenöffnung während des
durch die Zeitgeberschaltung eingestellten Zeitintervalls gehalten werden kann und mit der die
elektrisch betriebene Verschlußvorrichtung in der Weise gesteuert wird, daß beim öffnen eines Auslöseschalters das Verschlußorgan zur Beendigung
einer Belichtung in der Schließstellung für die Blendenöffnung angehalten wird, gekennzeichnet
durch eine Detektorvorrichtung (S5, S6) zur Erfassung der Übereinstimmung der Drehphase des
Verschlußorgans (70) mit der Phase für das öffnen der Blendenöffnung in der Weise, daß während
der Zeitdauer der Erfassung der Phase für das öffnen der Blendenöffnung das auf den Öffnungsvorgang
des Auslöseschalters (S2) zurückzuführende Beenden der Belichtung verhindert ist, während die Belichtung beendigt wird, wenn das Verschlußorgan die
Phase für das Schließen der Blendenöffnung einnimmt.
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ORIGINAL INSPECTED
__ B 8332
2. Laufbildkamera nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch einen Außenanschluß (J) für die Verbindung mit einer Zusatzeinheit (Fig. 3), durch deren
Signal die Auslösevorrichtung steuerbar ist.
3. Laufbildkamera nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitgeberschaltung
ein lichtempfindliches Element (CdS2) aufweist und ein der Helligkeit entsprechendes Zeitintervall
bildet.
3/1023
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| DE2731667C2 DE2731667C2 (de) | 1983-07-28 |
Family
ID=13811198
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (3)
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| JP (1) | JPS539527A (de) |
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