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DE2731488A1 - Gemische aus polyestern und ueberzugszusammensetzungen - Google Patents

Gemische aus polyestern und ueberzugszusammensetzungen

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Publication number
DE2731488A1
DE2731488A1 DE19772731488 DE2731488A DE2731488A1 DE 2731488 A1 DE2731488 A1 DE 2731488A1 DE 19772731488 DE19772731488 DE 19772731488 DE 2731488 A DE2731488 A DE 2731488A DE 2731488 A1 DE2731488 A1 DE 2731488A1
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DE
Germany
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weight
mixture
polyester
parts
mixtures
Prior art date
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DE19772731488
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English (en)
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DE2731488C2 (de
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Joseph Albert Antonelli
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EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
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Publication date
Application filed by EI Du Pont de Nemours and Co filed Critical EI Du Pont de Nemours and Co
Publication of DE2731488A1 publication Critical patent/DE2731488A1/de
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Publication of DE2731488C2 publication Critical patent/DE2731488C2/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L67/00Compositions of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L67/02Polyesters derived from dicarboxylic acids and dihydroxy compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G18/00Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates
    • C08G18/06Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates with compounds having active hydrogen
    • C08G18/28Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates with compounds having active hydrogen characterised by the compounds used containing active hydrogen
    • C08G18/40High-molecular-weight compounds
    • C08G18/42Polycondensates having carboxylic or carbonic ester groups in the main chain
    • C08G18/4202Two or more polyesters of different physical or chemical nature
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L67/00Compositions of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L67/06Unsaturated polyesters

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  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

V-
273H88
Patentanwälte Dr.-lng. Walter AbitZ Dr. D ic tor F M ο rf Dtpl.-F iiys. M. Griischnsder 8 München Sk, Pienzcnauerstr. 28
12. JULI 1977 FF 7351
E.I. DU PONT DE NEMOURS AND COMPANY Wilmington, Delaware 19898, V.St.A.
Geinische aus Polyestern und Überzugs zusammensetzungen
709883/0978
_g_ 273U88
FF 7351
Die Erfindung betrifft Gemische aus Polyestern mit endständigen Hydroxygruppen und niedrigem Molekulargewicht, die sich von Diolen, wie 2,2,4-Trimethyl-1,3-pentandiol, und Disäuren oder ihren Estern, wie Isophthalsäure, ableiten, und Methylestern kurzkettiger aliphatischer Dlsäuren. Die Gemische bzw. Verschnitte können mit üblichen Vernetzungsmitteln, wie Stickstoffharzen oder Polyisocyanaten, vernetzt werden. Die zubereiteten Überzugszusammensetzungen besitzen hohe Feststoffgehalte mit relativ niedrigen Viskositäten und sind beispielsweise nützlich, um auf Metallsubstraten nach dem Härten Überzüge mit ausgezeichneter Zugfestigkeit, Härte und Beständigkeit gegenüber Fleckenbildung, Wittsrungsbeständigkeit und Korrosionsbeständigkeit zu ergeben.
Die Erfindung betrifft Polyester mit niedrigem Molekulargewicht und Überzüge, die sich von ihnen ableiten. Die Erfindung betrifft insbesondere Gemische aus Polyestern mit niedrigem Molekulargewicht und endständigen Hydroxygruppen und daraus hergestellte, wärmehärtbare Überzugszusammensetzungen.
Polyester sind gut bekannt. Ihre Herstellung und ihre Verwendung bei einer großen Vielzahl von Überzugsanwendungen werden in der Literatur vielfach beschrieben. In der Literatur finden sich zahlreiche Angaben, betreffend Polyester mit verschiedenen Endgruppen und mit stark unterschiedlichen Molekulargewichten.
In der US-PS 3 296 211 werden Polyester mit endständigen Hydroxygruppen beschrieben, die aus einem Gemisch aus diprimären und primären-sekundären Diolen und aliphatischen Disäuren erzeugt werden. Solche Zusammensetzungen sind normalerweise als Überzugsmaterialien ungeeignet und besitzen
- 1 -709883/097«
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den Nachteil, daß die Komponenten während der Herstellung randomartig vernetzen, und es ist daher schwierig, die Endeigenschaften, wie die Beständigkeit gegenüber Fleckenbildung und die Salzsprühbeständigkeit, zu kontrollieren.
In der US-PS 3 819 757 werden Überzugszusammensetzungen beschrieben, die Polyester mit niedrigem Molekulargewicht und endständigen Hydroxygruppen enthalten und zu deren Härtung Maleinsäure oder Oxalsäure erforderlich ist. Wieder liegt ein möglicher Nachteil dieser Zusammensetzungen in der Verwendung von Gemischen aus unterschiedlichen Diolen und Gemischen aus unterschiedlichen Disäuren.
Die bekannten Überzugszusammensetzungen enthalten einen oder mehrere filmbildende Bestandteile, die, wie der Name schon sagt, hauptsächlich für die Bildung des Beschichtungsfilms auf dem Substrat verantwortlich sind. Bei wännehärtenden Zusammensetzungen ist es üblich, als filmbildende Bestandteile der Zusammensetzungen Gemische aus Materialien auszuwählen, v/ovon mindestens eines polymer ist und ein typisches zahlendurchschnittliches Molekulargewicht von mindestens etwa 2000 besitzt und während des Härtungsverfahrens unter Bildung eines vernetzten polymeren Films mit sehr hohem Molekulargewicht coreagiert. Beispielsweise sind geeignete, bekannte Zusammensetzungen dieser Art Gemische aus Alkydharzen mit Melamin-Formaldehyd- oder Harnstoff-Formaldehyd-Harzen. Die Harze selbst sind normalerweise bei Umgebungstemperatur fest oder semi-fest, und zur Erzeugung von Überzugszusammensetzungen, die ausreichend fluid sind, so daß sie auf die Substrate nach an sich bekannten Verfahren angewendet werden können, enthalten die Zusammensetzungen normalerweise Lösungsmittel für die Harze und zur Erniedrigung der Viskosität der Zusammensetzung. Eine typische Überzugszusammensetzung dieser Art kann 40 Gew.% oder mehr an Lösungsmittel, normalerweise eine flüchtige organische Flüssig-
- 2 709883/097«
/IQ 273H88
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keit enthalten, die während des Härtungsverfahrens entfernt werden muß. Dadurch entstehen Wasserbeseitigungs-Schwierigkeiten und möglicherweise Atmosphärenverschmutzungs-Schwierigkeiten. In der US-PS 3 857 817 werden Überzugszusammensetzungen mit hohen Feststoffgehalten auf der Grundlage von Polyestern mit niedrigem Molekulargewicht beschrieben. Dadurch wird die Verwendung großer Mengen an organischen Lösungsmitteln vermieden. In Beispiel 10 dieser Patentschrift v/ird jedoch angegeben, daß irgendein Abweichen von den angegebenen Strukturen Filme ergibt, die wesentlich schlechtere Eigenschaften aufweisen.
In der US-PS 3 893 959 werden Alkydharze beschrieben, die Polyester aus sehr komplexen Zusammensetzungen sind. Ein Gemisch aus Mono-, Di- und Tricarbonsäuren wird verwendet. Die Dicarbonsäure-Komponente wird aus mindestens drei unterschiedlichen Arten, unter denen die Phthalsäuren und gegebenenfalls aliphatische Dicarbonsäuren sind, erzeugt. Die Diol-Komponente enthält mindestens zwei Arten, von denen eine ein sterisch gehindertes Diol, wie 2,2,4-Trimsthyl-1,3-pentandiol, ist. Solche Zusammensetzungen besitzen die oben erwähnten Nachteile der willkürlichen Verteilung bzw. Reaktion. Sie sind für Anwendungen, bei denen hohe Feststoffgehalte erforderlich sind, zu viskos.
Gegenstand der Erfindung ist ein Gemisch bzw. ein Verschnitt aus Polyestern mit endständigen Hydroxygruppen, das im wesentlichen enthält bzw. besteht aus:
(A) 20 bis 80 Gew.Teilen, bezogen auf das Gewicht des Gemisches, eines Polyesters der folgenden Struktur
HO
CH3 _ 7098 2 O
Il
O
■ — - 3 - -CH CH
ι
3 CH-
ι
OH
— CH-C-CH
I I
-OC tr Γ*Γ\ 0978 2"? CHCH
ι
3
CH3CH CH3 -χ— co CH CH3
CH3 η 3
8
3/
- AA -
7351 " 273U88
oder des isomeren Esters über die sekundäre Hydroxylgruppe, worin
χ -CH=CH-,
QlOJ.
bedeutet
und η O bis 10, überwiegend O bis 3, bedeutet; und
(B) 80 bis 20 Gew.Teilen, bezogen auf das Gewicht des Gemisches, eines Polyesters der folgenden allgemeinen
Struktur
HO
CH- O O
I -J it H
- CH-C-CH2-OC-tCH2fmCO CHoCH CH3
CH3
CH,
I J
CH2-C- CH —OH
I I
CH3 CHCH3 CH,
oder des isomeren Esters über die sekundäre Hydroxylgruppe, worin η O bis 10, überwiegend O bis 3, und m 2 bis 12, überwiegend 2 bis 4, bedeuten.
Gegenstand der Erfindung ist weiterhin eine Überzugszusammensetzung mit hohem Feststoffgehalt, die im wesentlichen enthält bzw. besteht aus:
(A) 30 bis 80 Gew.Teilen, bezogen auf das Gewicht von (A) plus (B),eines Gemisches aus den oben beschriebenen Polyestern mit endständigen Hydroxygruppen; und
(B) 70 bis 20 Gew.Teilen, bezogen auf das Gewicht von (A) plus (B), eines Stickstoffharzes als Vernetzungsmittel oder eines Polyisocyanate.
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Die erfindungsgemäßen Uberzugszusammensetzungen können weiter Mittel zur Kontrolle der Theologischen Eigenschaften, Pigmente, Dispersionsmittel, Adhäsionsaktivatoren und andere Zusatzstoffe enthalten.
Die Gemische aus erfindungsgemäßen Polyestern mit niedrigem Molekulargewicht und endständigen Hydroxygruppen enthalten Polyester auf der Grundlage von 2,2,4-Trimethyl-1,3-pentandiol (TMPD) als Diol-Komponente.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß die genaue Art des Diols für die Eigenschaften des erfindungsgemäßen Polyestergemisches bestimmend sein kann. Wird Neopentylglykol anstelle von TMPD verwendet, so besitzen die Polyester-Komponenten eine sehr hohe Viskosität und sind bei Zimmertemperatur teilweise fest.
Zur Herstellung der beiden Polyesterkomponenten des Gemisches wird TMPD getrennt mit Isophthalsäure (IPA) oder ihren Estern wie Dimethylisophthalat, oder anderen Phthalsäuren und ihren Estern, Maleinsäure und ihren Estern oder Tetrahydrophthalsäure, ihrem Anhydrid oder den Estern, Cyclohexan-1,2-dicarbonsäure, ihrem Anhydrid oder den Estern, und den isomeren Naphthalindicarbonsäuren, ihren Estern oder Anhydriden und mit aliphatischen Dicarbonsäuren, ihren Estern oder Gemischen davon umgesetzt. Die aliphatische Dicarbonsäure besitzt die allgemeine Formel HOOC4CH2)mCOOH, worin m im allgemeinen 2 bis 4 bedeutet, obgleich m auch 1 oder 4 bis 12 sein kann. In einer bevorzugten Zusammensetzung wird ein Gemisch aus Dicarbonsäuren oder ihren Estern verwendet, wobei das Gemisch Bernsteinsäure, Glutarsäure und Adipinsäure enthält. Die Wahl des spezifischen Verhältnisses an aliphatischen Estern kann von den gewünschten Endeigenschaften des Polyesters, wie der Flexibilität oder Weichheit, abhängen. Bei einer bevorzugten Zusammensetzung beträgt dieses Verhältnis 1:2:1, ausgedrückt durch das Gewicht.
- 5 709883/0978
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Während der Herstellung der beiden Komponenten des Gemisches aus Polyestern kann die als Ausgangsmaterial verwendete Diolkomponente, TMPD, an einer ihrer beiden Hydroxylgruppen reagieren und tut dies vermutlich auch. Obgleich die Polyesterkomponenten durch die folgenden zwei Formeln dargestellt werden können, wird angenommen, daß die isomeren Produkte über bzw. an den sekundären Hydroxylgruppen ebenfalls vorhanden sind:
CH-
Il
Il
- CH-C-CH0-OC-X-CO • ι *■
CH3CH CH3 CH3
CH,
•ι -*
■CH„-C — CH-OH CH-
—η
worin
X -CH=CH-,
CHCH-
CH
α· α
bedeutet
und η O bis 10 bedeutet
HO
Il
CH-C-CH2-OC-(CH2)-mCO
CH3CH CH3 CHo
CH2-C-CH-OH
Il
CH3 CHCH3 CH3
worin η O bis 10 und m 2 bis 12 bedeuten.
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Für optimale Eigenschaften des Endüberzugs nrurtte fttfiüiwten, daß es wichtig ist, nicht nur dt« ZusanatßiiaSi^UJJg jeder Komponente des Gemisches und ihre Verhältnisse zueinander zu kontrollieren, sondern daß ebenfalls das Molekulargewicht jeder der Komponenten des Gemisches kontrolliert werden muß. Das durchschnittliche zahlendurchschnittliche Molekulargewicht sollte etwa 1000 nicht übersteigen. Dem Fachmann ist es selbstverständlich geläufig, daß ein Polyester selbst ein Gemisch aus mehreren Arten unterschiedlicher Molekulargewichte darstellt, d.h. daß der Wert von η in den obigen Formeln variiert werden kann. Es ist bevorzugt, daß η 0, 1, 2 oder 3 bedeutet, obgleich normalerweise geringere Mengen an Produkten mit höherem Molekulargewicht, d.h. mit η = bis zu und einschließlich 10, vorhanden sind bzw. erhalten werden. Bei einigen typischen Reaktionen für die Herstellung der Komponenten für das erfindungsgemäße Polyestergemisch werden die folgenden Werte für die Molekulargewichte der Species durch Gelpenneationschromatographie unter Verwendung eines Polypropylenglykol-Standard und die entsprechenden Werte für η erhalten. Für die TMPD/IPA-Reaktionen wird ein Molverhältnis von 2d?FiS^lMinSli?ifurha3fe TMPD/aliphatische Carbonsäure-methylester (Dimethylsuccinat:Dimethylglutarat:Dimethyladipat = 1:2:1, ausgedrückt durch das Gewicht)-Reaktionen beträgt das Molverhältnis 1,8:1.
TMPD/IPA
Versuch Nr. 1:
Molekulargewicht 150 410 680 980-1040(Schulter) η 0 1 2 3
Versuch Nr. 2:
Molekulargewicht 140 380 640 910-970(Schulter) η 0 1 2 3
Man nimmt an, daß durchschnittlich bei mindestens 70 Gew.% dieser Polyesterkomponente η 3 oder weniger beträgt.
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TMPD/Aliphatische Verbindungen
Versuch Nr. 1: 142
0
230
(Halb
ester)
390
1
650
2
950
3
Molekulargewicht.
η
Versuch Nr. 2:
143
0
220
(Halb
ester)
390
1
640
2
940
3
Molekulargewi cht
η
Man nimmt an, daß durchschnittlich bei mindestens 65 Gew.% dieser Polyesterkomponente η 3 oder weniger beträgt.
Damit die erfindungsgemäße Überzugszusammensetzung die besten Gesamteigenschaften besitzt, müssen die Polyesterkomponenten des Gemisches eine niedrige Endsäurezahl besitzen. Die Säurezahl beträgt normalerweise 40 oder liegt darunter. Es ist jedoch bevorzugt, daß die Säurezahl 12 nicht übersteigt. Die Säurezahl ist die Anzahl von Milligramm an Kaliumhydroxid, die zur Neutralisation einer 1 g-Probe des Polyesters erforderlich ist.
Die individuellen Polyesterkomponenten des Gemisches können in relativen Gewichtsverhältnissen von 10:90 bis 90:10 vorhanden sein. Für optimale Enduberzugseigenschaften ist es bevorzugt, daß das Verhältnis von Polyester, der den aromatischen Dicarbonsäure-Molekülteil enthält, zu Polyester, der den aliphatischen Dicarbonsäure-Molekülteil enthält, 80:20 bis 40:60 und am meisten bevorzugt 65:35 beträgt.
Das erfindungsgemäße Gemisch aus Polyestern mit endständigen Hydroxygruppen kann 30 bis 80 Gew.% an filmbildende Zusammensetzung enthalten und enthält bevorzugt 5o bis 7o Gew.56. Die relativen Mengen an Polyestergemisch zu Vernetzungsmittel, die zusammen die filmbildende Zusammensetzung ausmachen, können von der Art des verwendeten Vernetzungsmittels und
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von der Menge und Art des verwendeten Katalysators abhängen.
Die zubereiteten erfindungsgemäßen Überzugszusanimensetzungen mit hohen Feststoffgehalten können auf ein Substrat mit einem Feststoffgehalt von etwa 95 Gew.# aufgetragen werden. Es ist eine charakteristische Eigenschaft dieser Zusammensetzungen, daß sie eine ausgeprägte Viskositätserniedrigung bei nur einer geringen Temperaturerhöhung, bezogen auf die Umgebungstemperatur, zeigen. Diese Eigenschaft kann z.B.ausgenutzt werden, um die Sprühatomisierung während der Anwendung zu verbessern. Im Gegensatz dazu zeigen die bekannten Überzugszusanimensetzungen üblicherweise eine stärker lineare Viskositätserniedrigung bei erhöhten Temperaturen.
Das erfindungsgeaäße Gemisch aus Polyestern mit endständigen Hydroxygruppen bildet nach der Zugabe eines Vernetzungsmittels, wie einem Stickstoffharz-Vernetzungsmittel oder einem Polyisocyanat, die erfindungsgemäße Überzugszusaramensetzung.
Stickstoffharz-Vernetzungsmittel sind gut bekannt. Diese sind alkylierte Produkte von Aminoharzen, wobei die letzteren durch Kondensationen von mindestens einem Aldehyd mit mindestens einer Verbindung, wie Harnstoff, N,Nf-Äthylenharnstoff, Dicyandiamid, und Aminotriazinen, wie Melaminen und Guanaminen, hergestellt werden. Von den Aldehyden sind Formaldehyd, seine umkehrbaren Polymeren, wie Paraformaldehyd, Acetaldehyd, Crotonaldehyd und Acrolein, geeignet. Bevorzugt werden Formaldehyd und seine umkehrbaren Polymeren verwendet. Die Aminoharze werden mit mindestens einem und bis zu sechs Alkanolmolekülen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome enthalten, alkyliert. Die Alkenole können geradkettig, verzweigtkettig, cyclisch oder Gemische dieser Verbindungen sein. Bevorzugte Verbindungen dieser Klasse sind methylierte
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Melamin-Formaldehyd-Harze, wie Hexamethoxy-methylmelamin. Diese flüssigen Vernetzungsmittel besitzen im wesentlichen einen Gehalt an 1009$ nichtflüchtiger Stoffe, bestimmt nach dem Folienverfahren bei 45°C während 45 Hinuten. Bei der vorliegenden Erfindung ist es wichtig, daß keine fremden Verdünnungsmittel, die den Endfeststoffgehalt des Überzugs bzw. der Überzugszusammensetzung erniedrigen würden, eingeführt werden. Die Hexamethoxy-methylmelamine ergeben ebenfalls höhere Raten und eine hohe Wirksamkeit beim Härten. Man erhält überzüge mit hohem Glanz und ausgezeichneter chemischer Beständigkeit und Fleckenbildungsbeständigkeit.
Polyisocyanate, die zum Vernetzen oder Strecken von Polyestergemischen mit endständigen Hydroxygruppen verwendet werden können, sind gut bekannt. Bevorzugte Verbindungen sind: das Biuret von Hexamethylen-diisocyanat und verschiedene Prepolymere von Isophorondiisocyanat und Methylen -bis-(cyclohexylisocyanat). Diisocyanate können ebenfalls verwendet werden.
Eine bevorzugte Zusammensetzung enthält 55 bis 75 Teile eines Polyestergemisches aus TMPD/IPA und TMPD/aliphatische Verbindungen in einem ungefähren Gewichtsverhältnis von 65:35 und 45 bis 25 Teile eines Vernetzungsmittels. Für optimale Eigenschaften bei Endüberzügen für die Anwendung in der Apparateindustrie werden bevorzugt 65 Teile des obigen Gemisches zusammen mit 35 Teilen Stickstoffharz-Vernetzungsmittel vermischt. Zusätzlich zu den obigen Komponenten können die fertigen Überzugszusammensetzungen eine Vielzahl von Zusatzstoffen und Modifizierungsmitteln enthalten.
Die erfindungsgemäße Überzugszusammensetzung kann zu einem zähen bzw. festen, flexiblen Überzug nach dem Erhitzen in Anwesenheit oder Abwesenheit eines zusätzlichen Katalysators gehärtet werden. Die Verwendung saurer Katalysatoren zur
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Härtung von Überzugszusammensetzungen auf der Grundlage von funktioneilen Polyestern mit Hydroxygruppen und den komplementären Vernetzungsmitteln ist gut bekannt; p-Toluolsulfonsäure (PTSA) ist ein normalerweise verwendeter Katalysator.
Die Menge und Art des sauren Katalysators können, unter anderen Faktoren, von der Menge und Art des in den erfindungsgemäßen Überzugszusammensetzungen verwendeten Vernetzungsmittels, von der gewünschten Hartwigstemperatür und der -zeit oder dem Anwendungsverfahren der Überzugs zusammensetzung abhängen. Beispielsweise wurde gefunden, daß, wenn 20 Gev/.Teile Melamin-Formaldehyd-Vernetzungsmittel mit 80 Gev/.Teilen des erfindungsgemäßen Polyestergemisches mit endständigen Hydroxygruppen verwendet werden, 0,4 Gew.Teile PTSA erforderlich sind, wohingegen bei einem Verhältnis von 35/65 der gleichen Materialien etwa 0,5 Gev/.Teile PTSA zur Erreichung der ungefähr gleichen Härtung erforderlich sind.
Das Anwendungsverfahren der Überzugszusamraensetzung kann die Katalysatormenge beeinflussen, wenn eine elektrostatische Sprühanwendung verwendet wird. Bei dieser Anwendung ist es wichtig, daß eine Überzugszusammensetzung mit hohem spezifischen Widerstand verwendet wird. Aus den folgenden Vierten ist erkennbar, daß steigende Mengen an Katalysator, die eine schnellere Härtungsrate oder ein Härten bei niedrigerer Temperatur ermöglichen, eine Erniedrigung des spezifischen Widerstands der Zusammensetzung ergeben, bestimmt mit einem Ransburg Resistivity Meter mit einem voreingestellten Spalt zwischen den Elektroden. Dabei erhält man relative spezifische Widerstandswerte in Megaohm. Die bei diesem Versuch verwendete, pigmentierte Überzugszusammensetzung beruht auf der Grundlage eines PoIyestergemisches, das einen Polyester, hergestellt aus TMPD und IPA, und einen Polyester, hergestellt aus TMPD und Dimethyl-aliphatischen Carboxylaten (Succinat:
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Glutarat:Adipat in einem ungefähren Gewichtsverhältnis von 1:2:1), in einem Gewichtsverhältnis von etwa 1:4 und Hexamethoxy-methylmelamin in einem Gewichtsverhältnis von Polyestern:Vernetzungsmittel von etwa 2:1 enthält. Die Messungen werden bei 25°C durchgeführt.
Katalvsatorpehalt (%) Relativer spez. Wider stand (He prao hm)
O 10
0,20 3,8
0,25 1,9
0,30 1,75
0,35 1,4
0,40 1,2
Das Härten der erfindungsgemäßen Überzugszusammensetzung kann bei verschiedenen Temperaturen, normalerweise zwischen 125 und 1800C, bevorzugt zwischen 150 und 175°C, durchgeführt werden. Die Dauer der Härtungszeit kann ebenfalls variieren, aber 20 bis 30 Minuten ergeben gut gehärtete Überzüge.
Die erfindungsgemäße Überzugszusammensetzung kann zusätzlich zu dem Gemisch aus Polyestern und Vernetzungsmittel andere Komponenten, die zur Verbesserung der verschiedenen Eigenschaften der Zusammensetzung oder des daraus hergestellten Endüberzugs beitragen, wie Pigmente, Pigmentstabilisatoren, Mittel zur Kontrolle der rheologischen Eigenschaften, z.B. Acrylpolymere, Celluloseverbindungen, feinverteiltes, abgerauchtes Siliciumdioxid, Dispersionsmittel, Mittel zur Aktivierung der Adhäsion, z.B. Epoxyharze, Farbstoffe und ähnliche Verbindungen enthalten.
Erfindungsgemäß kann die Überzugszusammensetzung aus den Polyestergemischen und anschließende Zugabe der anderen Bestandteile oder durch Vormischen der Bestandteile mit jeder der Polyesterkomponenten und anschließendes Vermischen hergestellt werden.
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Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können auf Metallsubstrate, wie Stahl und Aluminium, aufgebracht werden, und sie können mit oder ohne Anwesenheit eines Grundierungsmittels angewendet werden. Sie können nach irgendwelchen bekannten Anwendungsverfahren, wie Sprühbeschichten, Eintauchbeschichten, Walzen- oder Bürstenbeschichten, oder nach elektrostatischen Verfahren aufgebracht werden. Im letzteren Fall ist der hohe spezifische Widerstand der Überzugszusammensetzung ein wichtiger Faktor.
Die erfindungsgemäßenüberzugszusammensetzungen sind nützlich als allgemeine industrielle Beschichtungen, z.B. in der Geräte- bzw. Apparateindustrie, und sie ergeben Überzüge mit ausgezeichneter Lösungsmittelbeständigkeit, Fleckenbildungsbeständigkeit, Wetterbeständigkeit und Korrosionseigenschaften, Vorwärts- und Umkehrschlag, Härte, hohem Glanz usw.
In den folgenden Beispielen, in denen, sofern nicht anders angegeben, alle Teile durch das Gewicht ausgedrückt sind, wird die Erfindung näher erläutert.
Beispiel 1
A. Herstellung eines Polyesters aus 2,2,4-Trimethylpentan-1,3-diol und Isophthalsäure
In einen 5 1 Dreihalskolben, der mit einem Rührer, Thermometer, einer gepackten Säule, einem Kühler und einer Dean-Stark-Falle ausgerüstet ist, gibt man 1839,6 g TMPD, 996,0 g Isophthalsäure, 54,0 g Toluol und 3,0 g Dibutylzinn-dilaurat. Der Inhalt des Kolbens wird auf eine maximale Temperatur von 208°C während insgesamt 11 h erhitzt. Während dieser Zeit wird ein Wasser-Toluol-Azeotrop zur Entfernung der theoretischen Wassermenge gesammelt. Das Endprodukt besitzt einen Feststoffgehalt von 98% in Toluol, eine Viskosität von 32 750 cP, bestimmt an einem Brookfield Viscometer,und eine Säurezahl von 5,4.
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B. Herstellung eines Polyesters aus 2,2,4-Trimethylpentan-1,3-diol und einem Gemisch aus aliphatischen Dimethylcarboxylaten
In die oben bei A. beschriebene Vorrichtung gibt man 1839,6 g TMPD, 972,0 g eines Gemisches aus Dimethylsuccinat, Dimethylglutarat und Dimethyladipat in einem Gewichtsverhältnis von 1:2:1 und 3 g Dibutylzinn-dilaurat. Der Kolbeninhalt wird auf maximal 202°C während insgesamt 9 h erhitzt. Während dieser Zeit wird die theoretische Methanolmenge gesammelt. Das Endprodukt besitzt eine Gardner-Holdt-Viskosität von Q und eine Hydroxylzahl von 213.
C. Herstellung eines Polyester^emisches
Ein Gemisch aus Polyestern wird hergestellt, indem man zusammen 80 g des obigen Polyesters A und 20 g de3 obigen Polyesters B vermischt.
D. Herstellung eines Copolyesters als Vergleich
Unter Verwendung der oben bei A beschriebenen Vorrichtung werden die folgenden Komponenten in den Reaktor gegeben: 1839,6 g TMPD, 931,2 g Dimethylisophthalat, 194,4 g der gemischten Methylester der aliphatischen Carbonsäuren, wie oben bei B angegeben, und 3 g Dibutylzinn-dilaurat. Der Inhalt wird auf eine maximale Temperatur von 196°C während 7,5 h zur Entfernung der theoretischen Methanolmenge erhitzt,
Beispiel 2
A. Pigmentdispersion
Eine Pigmentdispersion wird aus den folgenden Bestandteilen durch Sandvermahlen hergestellt:
- 14 -
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Hexamethoxy-methylmelamin 463»0 g
Acrylisches Reguliermittel für die Theologischen Eigenschaften, 60% Feststoffe, Zusammensetzung: Butylacrylat/StyrolZHydroxyäthylacrylat/Acrylsäure = 38Z50/8Z4;
Lösungsmittelzusaminensetzung: CellosolveacetatZn-Butanol/aliphatischer Kohlenwasserstoff = 61/8Z31 234,9 g
Dispersionsmittel, 48?£ Feststoffe, ein
isocyanatmodifiziertes MethylmethacrylatZ
2-Äthylhexylacrylat (63/37)-Polymer, das
mit Mercaptobsrnsteinsäure umgesetzt bzw.
endständig umgesetzt wurde und in Beispiel 1
der CA-PS 968 092 beschrieben wird 9,1 g
Amylacetat 279,5 g
TiO2 (Rutil) 2013,4 g
B. Überzugszusammensetzung auf der Grundlage des Polyestergemisches von Beispiel 1C
Eine Überzugszusammensetzung wird hergestellt, indem man die folgenden Bestandteile miteinander vermischt:
Pigmentdispersion von A oben 400,0 g
Polyestergeraisch von Beispiel 1C 172,0 g
Hexamethoxy-methylmelamin 18,8 g
Toluol 12,0 g
PTSA (20% in Isopropanol) 2,6 g
C. Überzugszusammensetzung auf der Grundlage des Vergleichs-Copolyesters von Beispiel 1D
Eine Überzugszusammensetzung wird hergestellt, indem man die folgenden Bestandteile miteinander vermischt:
Pigmentdispersion von A oben 400,0 g
Vergleichs-Copolyester von Beispiel 1D 169,1 g
Hexamethoxy-methylmelamin 18,8 g
Toluol 12,0 g
PTSA (20% in Isopropanol) 2,6 g
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D. Herstellung der Überzüge
273U88
Die Zusammensetzungen von B und C oben werden auf kaltgewalzte Stahlplatten, die mit einem Eisen-Phosphat-KonversionsUberzug behandelt wurden, durch Sprühen aufgetragen und dann wird 30 min bei 1630C gehärtet. Die folgende Tabelle zeigt die Eigenschaften der erfindungsgemäßen Überzugszusammensetzungen, und es ist erkennbar, daß die erfindungsgemäßen Überzüge ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Fleckenbildung und Lösungsmitteln besitzen, wohingegen die Vergleichsüberzüge die minimalen Erfordernisse
nicht erfüllen.
Versuch
Überzugszusammensetzung,auf der Grundlage von
B C (Vergleich)
Bleistifthärte 4H
Lösungsmittelbeständigkeit (bestimmt nach dem Bleistifthärteversuch unmittelbar nach 50 doppelten Reibungen mit Methylethylketon) 4H
direkte Schlagfestigkeit
2H
30 inch pound 10 10
40 inch pound 10 9,5(Geringe
Rißbildung)
50 inch pound 10 9,5(n " )
Umkehrschlagfestigkeit
30 inch pound 9,0 9,0
40 inch pound 9,0 8,5(Rißbild.,
Delaminierung)
50 inch pound 8,5 8,5(" " )
Fleckenbeständigkeit^1;
Senf 10 9
Lippenstift 10 9
oranger Farbstoff 10 8
+ 1 inch pound = 0,01152 kilo pound meter
- 16 -
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FF 7351 273U88
(1) Die Versuche werden durchgeführt, indem man das fleckenbildende Mittel auf den Überzug während 72 h gibt und anschließend mit Seife und V/asser wäscht. Der Überzug wird unmittelbar nach dem Waschen bewertet. Ein Wert von 10 zeigt an, daß das Fleckenbildungsmittel keine Wirkung zeigt. Der minimale, annehmbare Wert beträgt bei den meisten Anwendungen 9»5.
Beispiel 3
A. Herstellung eines Polyesters aus Neopentylglykol und Isophthalsäure - Vergleich
Das Verfahren von Beispiel 1A v/ird wiederholt, wobei Neopentylglykol (NPG) anstelle von TMFD verwendet wird. Das Endprodukt ist bei Zimmertemperatur ein semi-festes Produkt.
B. Herstellung eines Polyesters aus Neopentylglykol und einem Gemisch aus aliphatischen Dimethylcarboxylaten-Ver^leich
Das Verfahren von Beispiel 1B wird wiederholt, wobei Neopentylglykol anstelle von TMPD verwendet v/ird. Das Endprodukt ist recht viskos und Kristalle scheiden sich beim Stehen bei Zimmertemperatur ab.
C. Überzugszusammensetzung auf der Grundlage des Vergleichspolyesters A
Eine Überzugszusammensetzung wird hergestellt, indem man zusammen 2643,0 g der Pigmentdispersion von Beispiel 2A, 1078,0 g Polyester auf der Grundlage von NPG von A oben, 71,0 g eines Epoxyharzes (erhältlich von Shell Chemical Co. als Epon 828), 124,1 g Hexamethoxy-methylmelamin und 83 f 4 g Amylacetat vermischt. Der Endvolumenfeststoffgehalt beträgt 80%.
- 17 -
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2S
PF 7351 c!/Jl 488
D. Überzugszusammensetzung auf der Grundlage des Vergleichs-Polyesters B
Eine Überzugszusammensetzung wird wie oben beschrieben hergestellt, wobei jedoch der Polyester auf der Grundlage von NPG, hergestellt wie oben bei B, verwendet wird. Der Endvolumenfeststoff gehalt beträgt 80%.
E. Vergleichsprüfungen der Vergleichsüberzugszusammensetzungen von C und D oben mit den Überzugszusammensetzungen auf der Grundlage der Polyester des Beispiels 1A und B
Überzugszusammensetzungen auf der Grundlage von Polyestern des Beispiels 1A und B werden wie oben bei C hergestellt, wobei die einzelnen Polyesterkomponenten des Beispiels 1A und 1B verwendet werden. Ein Vergleich dieser Überzugszusammensetzungen mit einem Feststoff gehalt von 80 Vol-56 mit den Vergleichsüberzugszusammensetzungen, hergestellt gemäß C und D oben, bei gleichen Volumenfeststoffgehalten, zeigt, daß die letzteren sehr viskos sind und daher für die meisten Anwendungen ungeeignet sind, wenn sie als Zubereitungen mit hohem Feststoffgehalt vorliegen.
Viskosität (cP, Brookfield, 2 U/min, O)
auf der Grundlage von TMPD/lPA (Beisp.3E) 580 (Nr. 3 Spindel)
auf der Grundlage von NPG/IPA (Vergleich, 2750 (Nr. 3 Spindel)
Beispiel 3C)
TMPD/aliphatische Diester (Beisp. 3E) 180 (Nr. 1 Spindel)
NPG/aliphatische Diester (Vergleich,
Beispiel 3D) 310 (Nr. 1 Spindel)
Ende der Beschreibung.
- 18 -
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Claims (1)

  1. E.I. Du Pont de Nemours and Company FF 7351
    Patentansprüche
    1. Polyestergemisch, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen enthält:
    (A) 10 bis 90 Gew.Teile, bezogen auf das Gewicht des Gemisches, eines Polyesters der folgenden Struktur
    HO
    CHo 0
    ι J η ι«
    CH-C-CH2-OC-X- CO ι »
    CH3CH CH3 '3
    CH:
    CH0-C — CH-OH CH3 CHCH3
    l3
    CH-
    oder seines Isomeren an der sekundären Hydroxylgruppe oder Gemische davon, worin
    x -CH=CH-,
    ψ α·α
    OTOJ bedeutet und
    η 0 bis 10 bedeutet,
    wobei bei mindestens 70 Gew.% η 3 oder weniger bedeutet, und
    (B) 90 bis 10 Gew.Teile, bezogen auf das Gewicht des Gemisches, eines Polyesters der folgenden Struktur
    CH. - 1 - · . O 0
    5 II Il
    9883/0978
    - CH-C-CH2-OC-{CH2)-mCO
    • ι
    meiNAL INSPECTED
    CH3CH CH CH3 70 Θ 3
    CH-
    CH2-C- CH —OH CH3 CHCH3 CHo
    FF 7351
    oder seines Isomeren an der sekundären Hydroxylgruppe oder Gemische davon, worin η 0 bis 10 bedeutet, wobei bei mindestens 65 Gevr.% η 3 oder weniger bedeutet, und worin m 2 bis 12 bedeutet.
    Polyestergemisch nach Anspruch 1, dadurch gekenn
    zeichnet, daß X
    und m 2 bis 4 bedeuten.
    3. Polyestergemisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (A) in einer Menge von 40 bis 80 Gew.Teilen, bezogen auf das Gemisch, und die Komponente (B) in einer Menge von 60 bis 20 Gew.Teilen, bezogen auf das Gemisch, vorhanden sind.
    4. Polyestergemisch nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (A) sich von Isophthalsäure ableitet und daß die Komponente (B) sich von einem Gemisch aus Bernsteinsäure, Glutarsäure und Adipinsäure in einem ungefähren Gewichtsverhältnis von 1:2:1 ableitet.
    5. Überzugszusammensetzung mit hohem Feststoffgehalt, dadurch gekennzeichnet, daß sie im wesentlichen enthält:
    (A) 30 bis 80 Gew.Teile, bezogen auf das Gewicht von (A) plus (B), eines Polyestergemisches, das im wesentlichen enthält:
    (1) 10 bis 90 Gew.Teile, bezogen auf das Gewicht des Gemisches, eines Polyesters deriblgenden Struktur:
    HO
    CH3 - CH-C-CH j-OC - X- CO
    I I Z
    CH3CH CH3 CHt
    CH0-C — CH-OH * » ι
    CH
    CHCH-ι
    CH,
    709883/0978
    a 273H88
    FF 7351 3
    oder seines Isomeren an der sekundären Hydroxylgruppe oder Gemische davon, worin
    x -CH=CH-,
    bedeutet,
    und η 0 bis 10 bedeutet und bei mindestens 70 Gew.% η 3 oder weniger bedeutet; und
    (2) 90 bis 10 Gew.Teile, bezogen auf das Gewicht des Gemisches, eines Polyesters der folgenden Struktur:
    HO
    CH.
    Il
    - CH-C-CH 2-OC-(CH2 i-mCO ' ι ι
    CH3CH CH3
    CH3
    CH-
    CH2-C-CH—OH CH3 CHCH3 CH3
    oder seines Isomeren an der sekundären Hydroxylgruppe oder Gemische davon, worin η 0 bis 10 bedeutet und bei mindestens 65 Gew.# η 3 oder weniger bedeutet, und worin m 2 bis 12 bedeutet,
    und
    (B) 70 bis 20 Gew.Teile, bezogen auf das Gewicht von (A) plus (B), eines Stickstoffharzes oder eines Polyisocyanate als Vernetzungsmittel.
    ÜberzugsZusammensetzung nach Anspruch 5, dadurch
    gekennzeichnet, daß X I Ol vaa^L m 2 bis 4 bedeuten.
    7. Überzugszusammensetzung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (A) (1) in einer Menge von
    - 3 709883/0978
    FF 7351 .V- 273U88
    40 bis 80 Gew.Teilen, bezogen auf das Polyestergemisch, und die Komponente (A)(2) in einer Menge von 60 bis 20 Gew.-Teilen, bezogen auf das Polyestergemisch, vorhanden sind.
    8. Uberzugszusammensetzung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (A)(1) sich von Isophthalsäure ableitet und daß die Komponente (A)(2) sich von einem Gemisch aus Bernsteinsäure, Glutarsäure und Adipinsäure in einem ungefähren Gewichtsverhältnis von 1:2:1 ableitet.
    9. Überzugszusammensetzung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie im wesentlichen 55 bis 75 Gew.Teile des Polyestergemisches und 45 bis 25 Gew.Teile des Vernetzungsmittels enthält.
    10. Überzugszusainmensetzung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich ein Pigment, ein Mittel zur Kontrolle der Theologischen Eigenschaften, ein Mittel zur Verbesserung der Adhäsion, ein Dispersionsmittel und/oder einen Katalysator enthält.
    11. Überzugszusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß sie enthält
    (A) 55 bis 75 Gew.Teile, bezogen auf das Gewicht von (A) plus (B), eines Polyestergernisches, das im wesentlichen enthält:
    (1) 40 bis 80 Gew.Teile, bezogen auf das Gewicht des Gemisches, eines Polyesters der folgenden Struktur:
    — CH-C-CH9-OC-ι ι A
    CH3CH CH3
    CH3
    G]
    O
    ,CO
    CH,
    CH2-C
    CH OH
    CH, CHCHr CH,
    709883/0978
    273U88
    FF 7351
    oder sines Isomeren an der sekundären Hydroxylgruppe oder Gemische davon, worin η 0 bis 10 bedeutet und bei mindestens 65 Gew.# η 3 oder weniger bedeutet, und
    (2) 60 bis 20 Gew.Teile, bezogen auf das Gewicht des Gemisches, eines Polyesters der folgenden Struktur:
    CH,
    ι -*
    O η
    - CH-C-CH2-OC-fCH2i-mCO CH3CH CH3
    CH3
    CH-
    CH2-Q
    CH —OH
    CH3 CHCH3 Cllr»
    oder seines Isomeren an der sekundären Hydroxylgruppe oder Gemische davon, \/orin η 0 bis 10 bedeutet und bei mindestens 65 Ge\'T.% η 3 oder weniger bedeutet und worin m 2 bis 4 beträgt, und
    (B) 45 bis 25 Gew.Teile, bezogen auf das Gewicht von (A) plus (3), eines Stickstoffharzes als Vernetzungsmittel .
    12. Überzugszusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß sie enthält
    (A) 65 Gew.Teile, bezogen auf das Gewicht von (A) plus (B), eines Polyestergemisches, das im wesentlichen enthält:
    (1) 65 Gew.Teile, bezogen auf das Gewicht des Gemisches, eines Polyesters der folgenden Struktur
    — CH-C-CH2-OC,
    • · icy
    CH3CH CH3 LW-
    CHo
    CH2-C CH OH
    CH3 CHCH
    3 CHCH3
    709883/0978
    FF 7351
    oder seines Isomeren an der sekundären Hydroxylgruppe oder Gemische davon, worin η 0 bis 10 bedeutet und bei mindestens 65 Gew.Sä η 3 oder weniger beträgt, und
    (2) 35 Gew.Teile, bezogen auf das Gewicht des Gemisches, einesPolyesters der folgenden Struktur:
    CH
    ι
    Il
    CH-C-CH2-OC -iCH2 fmCO
    CH3CH CH3
    CHo
    CH-
    CH2-C
    CH
    CH
    OH
    CHCH-
    CH3
    oder seines Isomeren an der sekundären Hydroxylgruppe oder Gemische davon, worin η O bis 10 bedeutet und bei mindestens 65 Gew.$4 η 3 oder weniger beträgt und worin m 2 bis 4 bedeutet,
    und
    (B) 35 Gew.Teile, bezogen auf das Gewicht von (A) plus (B), eines Stickstoffharzes als Vernetzungsmittel.
    709883/0978
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WO1992010550A1 (de) * 1990-12-08 1992-06-25 Basf Lacke + Farben Aktiengesellschaft Beschichtungsmittel mit hohem feststoffgehalt, verfahren zur herstellung davon und verwendung der beschichtungsmittel zur decklackierung und als grundierung im industriebereich

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