DE2731239A1 - Verfahren zum kontinuierlichen vergiessen insbesondere von stahl unter einwirkung eines magnetischen wanderfeldes - Google Patents
Verfahren zum kontinuierlichen vergiessen insbesondere von stahl unter einwirkung eines magnetischen wanderfeldesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen Vergießen insbesondere von Stahl, bei dem der eine Kokille
durchsetzende Gießstrang während des Erstarrens der Einwirkung eines nicht stationären, parallel zur Achse der Kokille und entgegen der Fließrichtung des Gießstrangs wandernden magnetischen Feldes unterworfen wird.
Es wurde festgestellt, daß bei Durchführung des vorgenannten Verfahrens unvermeidbare nicht metallische Einschlüsse,
unter ihnen insbesondere die am meisten störenden großkörnigen Einschlüsse, dazu neigen, sich unmittelbar unter der
Oberfläche des erstarrenden Halbzeugs abzulagern. Aus bekannten Gründen der Verbesserung der Oberflächeneigenschaften von Walzerzeugnissen, insbesondere von Blechen, die zur
Herstellung von Gegenständen im Tiefzieh- oder Tiefstanzverfahren bestimmt sind, war es seither notwendig, vor der
Weiterverarbeitung des Halbzeugs die obersten Millimeter der
Haut der Rohgußerzeugnisse abzubrennen. Bei Gußblöcken grö-
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ßerer Abmessungen, wie z.B. bei Brammen, bedeutet dieses Abbrennen einen Materialverlust von etwa 4 Gewichts-Prozent sowie einen nicht unerheblichen Verbrauch an Sauerstoff und einen entsprechenden Arbeitsaufwand.
Es ist bekannt, daß die Menge und auch die Verteilung solcher Einschlüsse auf die Fließbedingungen in der Kokille zurückzuführen sind und es sind auch schon Möglichkeiten aufgezeigt worden, auf das zur Oberflächenvergütung von Gußerzeugnissen übliche Verfahren des Abbrennens zu verzichten, indem
man in ausreichendem Maß auf die Strömung einwirkt, die sich innerhalb der Kokille im schmelzflüssigen Metall ausbilden.
In den Anmeldungen P 24 48 275.5, P 26 41 261.3 und P 26 41 260.2 wurde vorgeschlagen, im schmelzflüssigen Metall
mit Hilfe eines nicht-stationären magnetischen Feldes, das entlang der Wände der Kokille wandert, Strömungen zu er
zeugen, die an der Erstarrungsfront des Gießstrangs eine
nachhaltige Reinigung bewirken und insbesondere, wenn das magnetische Feld von unten nach oben wandert, ein rasches
Dekantieren der Einschlüsse an der freien Oberfläche des Metalls begünstigt.
Das magnetische Wanderfeld wird üblicherweise durch einen Mehrphaseninduktor, ähnlich dem Stator eines Linearmotors,
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erzeugt, der eine Ringstruktur aufweist und den Gießstrang im Bereich der Kokille umgibt. Die mit solchen Vorrichtungen
erzielten Ergebnisse sind insoweit befriedigend, als sie
tatsächlich eine Verlagerung der sich sonst unmittelbar unter der Haut anhäufenden Einschlüsse nach dem Inneren der
Gußerzeugnisse hin zeigen. Diese Verfahren werfen jedoch noch eine Anzahl von Problemen insbesondere elektrotechnischer
Natur auf. Eines dieser Probleme besteht darin, die die Auswirkung des magnetischen Feldes bestimmenden Parameter
so genau festzulegen, daß ohne vermeidbares langwieriges und kostspieliges Experimentieren in der Praxis rasch
und mit Sicherheit ein gewünschtes Resultat erzielt wird.
Zur Lösung speziell dieser Frage wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, das vorgenannte Verfahren so durchzuführen,
daß das magnetische Feld entgegen der Fließrichtung des Metalls vom unteren Ende der Kokille bis zur oberen freien
Oberfläche des Metalls wandert und daß die Einwirkung des magnetischen Feldes auf das schmelzflüssige Metall zum Zweck
der Lokalisierung der Einhäufung der nichtmetallischen Einschlüsse in einer gewünschten Tiefe des erstarrenden Gießstrangs
so gesteuert wird, daß die auf die Volumeneinheit des schmelzflüssigen Metalls wirksame Kraftdichte der Gleichung
F > 35d2 + 26Od
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I^ i - dm
t , 7.7.77
genügt, wobei die Maßeinheit für F [Newton/m und d mm, ist.
Diese Aufgabe kann auch in äquivalenter Weise dadurch gelöst werden, daß man die wirksame magnetische Induktion des Magnetfi.des
so steuert, daß sie der Gleichung
,1/2
genügt, in der
d das Maß der Verlagerung der Anhäufung der mmj bedeutet,
V· die elektrische Leitfähigkeit des vergosse-
U rr~) -1 -1"
nen Metalls in pe . m j, und
ν das Maß der Wandergeschwindigkeit des magne-
r 1
tischen Feldes in [m/secj bedeutet.
Die Erfindung dient somit dem Zweck, die Reinheit von Stranggußstücken
in ihrem Oberflächenbereich dadurch zu verbessern, daß die Anhäufung von nichtmetallischen Einschlüssen in die
sem Bereich vermieden wird. Sie stellt ein zuverlässiges Mit- tel zur Steuerung der Wirksamkeit des magnetischen Feldes
dar, durch das die Anhäufung von Einschlüssen, die sich bei nicht vorhandener elektromagnetischer Durchwirbelung in ei-
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ner unmittelbar unter der Oberfläche gelegenen, nur wenige Millimeter starken Schicht ablagern, in Richtung auf die
Achse der Gußstücke bis zu einer gewünschten vorbestimmten Tiefe verlagert wird.
Diese Verlagerung kann jedoch den Tiefenwert nicht übersteigen, der der Dicke der am unteren Ende des magnetischen Spaltes
bereits erstarrten Oberflächenschicht entspricht. Über
diesen Wert hinaus kommt den von dem magnetischen Feld des Induktors in dem schmelzflüssigen Metall etwa erzeugten
Strömungen und deren Steuerung keinerlei Bedeutung im Sinne des angestrebten Effektes zu.
Im industriellen Rahmen durchgeführte Untersuchungen haben einerseits ergeben, daß eine längs der Kokillenwände aufsteigende
mindestens bis zur freien Oberfläche des schmelzflüssigen Metalls reichende elektromagnetische Durchwirbelung, also
eine Wellenfortpflanzung des magnetischen Flusses in einem der Fließrichtung des Metalls entgegengesetzten Sinn, nicht
nur eine Verminderung der Menge der Einschlüsse insgesamt, sondern auch und vorwiegend eine Verlagerung der Anhäufung
dieser Einschlüsse in Richtung auf die Achse der Gußstücke verursacht, und andererseits, daß das Maß dieser Verlagerung
sich mit der vom Induktor abgegebenen Leistung vergrößert.
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Diese Erscheinung läßt sich wie folgt erklären:
Der in die Kokille eingeleitete Gießstrahl dringt mit einem
seiner Geschwindigkeit entsprechenden Bewegungsimpuls in das vorhandene schmelzflüssige Metall ein und ruft somit eine
sich in der Achse des Gießstrangs ausbildende abwärts gerichtete Strömung hervor. Andererseits übt das magnetische
Wanderfeld auf das schmelzflüssige Metall, das sich in dem
mit der Erstarrungsfront im Kontakt befindlichen äußeren Bereich des Gießstrangs befindet, einen nach oben gerichteten
Bewegunqsimpuls aus.
Durch das Zusammenwirken dieser beiden Bewegungsimpulse bildet
sich in dem noch flüssigen Teil des Gießstrangs eine dauernde Zirkulationsströmung aus, so daß das flüssige Metall
an der Peripherie des Gießstrangs aufsteigt und im Achsenbereich nach unten fließt. Auf diese Weise werden die
Einschlüsse gegen die freie Oberfläche des schmelzflüssiqen
Metalls bewegt, wo ein Teil von ihnen auf natürliche Weise dekantiert und der Rest im achsennahen Bereich des Gießstrahls
von der Strömung bis zu einer Tiefe nach unten mitgerissen wird, in der unterhalb des wirksamen Bereichs des Induktors
die elektromagnetischen Kräfte das flüssige Metall nicht mehr erreichen, so daß die Verunreinigungen an dieser Stelle
der Erstarrungsfront von dem erstarrenden Metal 1 leicht ein-
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gefangen werden.
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ΛΠ i - dm
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Weitere Untersuchungen bezüglich des Zusammenhangs zwischen
der Wirkleistung des Induktors und dem Maß der Verlagerung der Einschlüsse in Richtung auf die Achse des Gießstrangs
haben ergeben, daß dieser Zusammenhang durch die obenge-
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nannte Gleichung F = 35d + 26Od wiedergegeben werden kar in der F und d die obengenannten Bedeutungen haben.
nannte Gleichung F = 35d + 26Od wiedergegeben werden kar in der F und d die obengenannten Bedeutungen haben.
Die in dieser Gleichung angegebene, auf die Volumeneinheit des schmelzflüssigen Metalls wirksame Kraftdichte F stellt
keine konkrete physikalische, einer unmittelbaren Messung zugängliche Größe dar. Sie muß in der Praxis daher ausgehend
von der Messung anderer elektrischer oder magnetischer Parameter des Induktors errechnet werden, unter diesen Parametern
ist der am leichtesten veränderbare die magnetische Feldstärke, da zu ihrer Veränderung lediglich eine Veränderung
der Stromstärke des den Induktor speisenden Stroms erforderlich ist.
Es ist bekannt, daß die Kraftdichte sich durch den Ausdruck
darstellen läßt, in der die einzelnen Größen die oben angegebene Bedeutung haben.
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AJt
. . i - dm
ΛΊ
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PUr die Geschwindigkeit ν gilt die Beziehung
ν - 2TN,
in der T die Polteilung des Induktors in [m] und N die Frequenz
des den Induktor speisenden Stroms [Hz] darstellt.
Daraus ergibt sich für die elektromagnetische Kraft
Beff.
Es wäre nun möglich, die Größe F zu verändern, indem man beispielsweise
die Frequenz N und/oder die wirksame magnetische Induktion B _f verändert. Es konnte jedoch schon nachgewiesen
werden, (Patentanmeldung P 27 04 918.9), daß bei einer aus elektrisch leitendem Material bestehenden Kokille das
diese Kokille durchsetzende Magnetfeld gegenüber der Frequenz des Erregerstroms nicht unempfindlich ist. Es besteht vielmehr
für eine gegebene Kokille eine optimale Frequenz des Induktorstroms, oberhalb der sich die in dem flüssigen Metall
auswirkende elektromagnetische Kraft verringert.
Bei der praktischen Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
geht man daher zweckmäßigerweise so vor, daß man die Frequenz des Stroms, - das ist gleichbedeutend mit der Ge-
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schwindigkeit ν, - auf einem konstanten Wert hält und die magnetische Induktion entsprechend der nachstehenden Beziehung
steuert:
Beff -fjTv (35d2 + 26Od)) a/
Dabei ist es vorteilhaft, die Frequenz des Induktorstroms auf ihren optimalen Wert einzustellen, obwohl dies keine unerläßliche
Voraussetzung für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens darstellt.
Im folgenden ist ein Beispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens
beschrieben, bei dem einen quadratischen Querschnitt aufweisende Knüppel mit einer Kantenlänge von 120 mm gegossen
wurden. Die zur Durchführung des Verfahrens dienende Kokille war von einem elektromagnetischen Induktor umgeben,
der aus sechs übereinander angeordneten, vorzugsweise,aber nicht notwendigerweise gleichen Spulen besteht und dessen
oberste Spule sich auf der Höhe der freien Oberfläche des zu vergießenden Metalls befindet. Diese sechs Spulen sind an
Drehstrom angeschlossen und paarweise so in Serie miteinan der verbunden, daß die Stromrichtungen in zwei miteinander
verbundenen Leitern einander entgegengesetzt sind und im Gießkanal der Kokille eine Welle magnetischen Flusses bilden, die längs der Wunde der Kokille nach oben wandert.
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13 L - dm
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Der Gießkanal der Kokille wies einen aus einer Kupfer-Chrom-Zirkonium-Legierung
bestehenden gehärteten Mantel mit einer Wandstärke von 8 mm auf. Ein solcher Mantel hat den Vorteil,
trotz seiner geringen Wandstärke eine hohe mechanische Festigkeit und infolge seiner geringen Wandstärke eine hohe magnetische
Durchlässigkeit aufzuweisen. Die Geschwindigkeit, mit der die Knüppel abgezogen wurden, betrug dauernd etwa 2 m/min
und die erstarrte Oberflächenschicht betrug unter den herrschenden
Kühlbedingungen im Bereich des unteren Endes des Magnetspaltes etwa 12 mm. Der Induktor wies eine Länge von
0,48 m auf, was einem zweifachen Betrag seiner Polteilung entspricht. Der Induktor war so ausgelegt, daß in jeder Phase
bei einer Spannung von 55 Volt ein Strom von einem maximalen Effektivwert von 350 A fließen konnte. Die Vorrichtung
sollte so betrieben werden, daß die maximale Anhäufung der Einschlüsse in einer Tiefe von etwa 8 mm unter der Oberfläche
der Knüppel erfolgte. Der Induktor mußte daher so betrieben werden, daß die elektromagnetische Kraftdichte in dem
3 schmelzflüssigen Metall den Wert F = 4 320 N/m annahm. Die
Frequenz des Erregerstroms wurde auf 10 Hz eingestellt, was unter den gegebenen Umständen einen optimalen Wert darstellte.
Da die elektrische Leitfähigkeit des schmelzflüssigen
Metalls etwa 6,25 «10 Sc "^ . m betrug, mußte die wirksame
magnetische Induktion auf 0,038 Tesla (380 Gauss) eingestellt werden.
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Versuche haben ergeben, daß eine Verlagerung des Maximums der Einschlüsse in eine Tiefe von 8 mm bei einer Feldstärke
von 420 Gauss erreicht wurde. Die Abweichung von dem theoretisch nach der erfindungsgemäßen Beziehung errechneten
Wert beträgt somit nur etwa 10 %, was innerhalb der in der Praxis annehmbaren Grenzen liegt.
Die Erfindung kann bei beliebigen Stranggußverfahren Verwendung
finden, einerlei welche Zusammensetzung das zu vergießende Metall und welche Abmessungen das zu gießende Halbzeug
aufweist. Das Maß der Zurückdrängung der nicht-metallischen Einschlüsse in das Innere des erstarrenden Gießstrangs
kann von der Art der nachfolgenden metallurgischen Behandlung
des Halbzeugs, wie z.B. der Besonderheit des Walzverfahrens abhängig gemacht werden, so daß auf diese Weise zuverlässige
Voraussetzungen für die Erzielung einer guten Obeflächenbeschaffenheit
der Produkte gegeben sind, ohne daß es zusätzlicher Vorbehandlungen, wie z.B. des Abbrennens, bedarf.
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Claims (7)
- DR.-ING. EUGEN ViAlER DR-ING. ECKHARD WOLF
- PATfe NTANWALTE
- L H t. ■, I) N t R UANf A *". TIUFON; |O?1l)J«JTil/j STW I TGAMT NR 1»jOS34
- Tlll«»«uul MCNTOK 7 STUTTOART 1, PlSCHEKSTR. 19 PotrtCMiCK ιτατ a»joo το»
- A 12 093
- i - dm
- 7. Juli 1977INSTITUT DE RECHERCHES DE LA SIDERURÜIE FRANgAISE185, rue President Roosevelt Saint Germain-en-Laye, Yvelines (Frankreich)Verfahren zum kontinuierlichen Vergießen insbesondere von Stahl unter Einwirkung eines magnetischen WanderfeldesPatentansprüche1. Verfahren zur elektromagnetischen üurchwirbelunq scnmelzflüssiger Metalle im Gießkanal einer Stranggußkokille mittels eines nicht stationären, entlang den Kokillenwänden wandernden magnetischen Feldes, dadurch gekennzeichnet , daß das magnetische Feld entgegen der Fließrichtung des Metalls vom unteren Ende der Kokille bis zur oberen freien Oberfläche des Metalls wandert und daß die Einwirkung des magnetischen Feldes709883/0915 - ι -ORIGINAL INSPECTEDIRSID - 2 - A 12i - dm 7.7.1977auf das schmelzflüssige Metall zum Zweck der Lokalisierung der Anhäufung der nicht metallischen Einschlüsse in einer gewünschten Tiefe des erstarrenden Gießstrangs so gesteuert wird, daß die auf die Volumeneinheit des schmelzflüssigen Metalls wirksame Kraftdichte der GleichungF - 35d2 + 26Odgenügt, wobei die Maßeinheit für F [_Newton/mJ und für d [mmj ist.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die wirksame magnetische Induktion des Magnetfeldes so gesteuert wird, daß sie der GleichungΒ.«in der B ff in [TeslaJ erhalten wird, die elektrische Leitfähigkeit des schmelzflüssigen Metalls in [Q ~ · m J und f die Wandergeschwindigkeit des magnetischen Feldes in |m · sec"* J bedeutet.709883/0915IRSID . - 3 - A 12 093i - dm 7.7.773. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das sich auf das schmelzflüssige Metall auswirkende Magnetfeld so in Abhängigkeit von der Tiefe der Ablagerung der nicht metallischen Einschlüsse in dem erstarrenden Gießstrang gesteuert wird, daß die wirksame magnetische Induktion der GleichungBeffgenügt, in der d die Tiefe der Ablagerung in [ mmJ , ^r die elektrische Leitfähigkeit des schmelzflüssigen Metalls in |2 . m J und ν die Wanderungsgeschwindigkeit des elektromagnetischen Feldes in [m . sec" J bedeutet.709 8 8 3/0915
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