DE2731112C3 - Anordnung zur Erzeugung von zwei Laserpulsen unterschiedlicher Wellen- - Google Patents
Anordnung zur Erzeugung von zwei Laserpulsen unterschiedlicher Wellen-Info
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Description
r>o
JS =
Die Erfindung betrifft eine Anordnung gemäß Oberbegriff der Ansprüche I und 2, wie sie aus der π
US-PS 38 42 184 bekannt ist, unter Verwendung eines bekannten Güteschalters.
1. Zur rüschen und zuverlässigen Entfernungsmessung werden in neuerer Zeit häufig Laser
eingesetzt, die durch eine besondere Vorrichtung, die sogenannte Güteschaltung des Resonators, in
der Lage sind, sehr kurze und intensive Lichtpulse auszusenden (RT. Arecchi, Laser Handbook, ι»
Amsterdam 1972, Vol. 2, Seite 1745 bis 1804). Diese Impulse werden von dem Objekt reflektiert, dessen
Entfernung E sich aus der Laufzeit U bis zum
errechnet (c=Lichtgeschwindigkeit).
For diese Aufgabe wird derzeit vorzugsweise der
Nd: YAG Laser verwendet, weil er die zur
Messung weit entfernter und schlecht reflektierender Objekte erforderliche hohe Lichtleistung liefert
und sehr zuverlässig mit hoher Effizienz arbeitet
2. Ein gravierender Nachteil dieses Lasers in Verbindung mit der genannten Anwendung ist jedoch
seine große Augenschädlichkeit Seine auf das Auge einwirkende 1,06 um-Strahlung wird nahezu
ungeschwächt auf die Retina fokussiert; ihre Leistungsdichte steigt dadurch auf das 1 Wache und
verursacht schon bei sehr geringer primärer Strahlungsleistung Verbrennungen des Augenhintergrundes. Gleiches gilt natürlich auch für alle
sichtbaren Laserweilenlängen (z.B. den Rubinlaser). Entfernungsmesser, die solche Laser einsetzen,
sind deshalb nur sehr eingeschränkt verwendbar.
3. Dementsprechend werden seit einiger Zeit große Anstrengungen unternommen, ein leistungsfähiges
Lasersystem zu entwickeln, welches eine Wellenlänge At emittiert, die bereits in der Augenkammer
absorbiert wird, wodurch die Fokussierung auf die Retina unterbleibt Um diesen Effekt zu erzielen,
muß At > 1,4 μ sein, was auch in den einschlägigen
Sicherheitsbestimmungen zum Ausdruck kommt. (Verwaltungsberufsgenossenschaft, Unfallverhütungsvorschrift 25 Laserstrahlen [VBG 93], 1973).
Ein aussichtsreicher Kandidat ist z. B. das mit Erbium dotierte Yltrium-Aluminat (Er : YAP-Laser) mit A, = 1,66 μπι; J.-Appl. Phys. Bd. 42 (1971), S.
301 bis 305.
Dem Vorteil einer um ca. 6 Größenordnungen gesteigerten Augensicherheit >teht jedoch der
Nachteil gegenüber, daß Wellenlängen. At>
1,4 μιη schlecht zu detektieren sind Weder die Silicium-Diode noch irgendein Photomultiplier sind für
solche Strahlung empfindlich. Es bietet sich demnach an, das in den letzten Jahren intensiv
erforschte Verfahren der Frequenzwandlung mittels nichtlinear-optischer Summenbildung einzusetzen, das in F i g. 1 skizziert ist Zu diesem Zweck
wird die nachzuweisende Strahlung der Frequenz o>]=2 π c/X\ in einem geeigneten nichtlinearen
Medium mit einer zweiten, der sogenannten Pumpstrahlung 0)2 gemischt wodurch gemäß
f/13 = (l!| + ll'z
ein wesentlich höherfrequentes Signal wj erzeugt
wird, dessen Intensität dem primären Signal (Οι
proportional ist; vgl. A. Yariv, Quantum Electronics, 2. Aufl., New York 1975, S. 454 bis 460. Bei
geeigneter Wahl der Pumpfrequenz a>2 fällt 0)3 dann
in einen Spektralbereich, der den Einsatz hochempfindlicher Detektoren, vorzugsweise des S 20
Photomultipliers, erlaubt. Es konnte kürzlich gezeigt werden, daß die Frequenzwandlung, die
außer dem genannten Vorteil noch eine Reihe anderer Vorzüge aufweist, mit hoher Quanteneffizienz durchführbar ist; vgl. Applied Physics Letters
Bd.3l(1977),Nr.2.S.99bis10t.
4, Dem Vorteil einer wesentlich gesteigerten Empfindlichkeit dieses Verfahrens steht der beträchtliche
apparative Aufwand gegenüber, der sich insbesondere durch den zusStzlich erforderliehen
Pumplaser (Wellenlänge λϊ) ergibt. Er muß hohe
Leistung während der Zeit
I = tmax tmfn
abgeben, wobei tmm und t^ die minimale bzw,
maximale Laufzeit des Laserpulses sind. Hohe Leistung ist erforderlich, weil von ihr die Effizienz
der Konversion abhängt
5. Weiterhin sind Laser beschrieben (US-PS 34 82 184
und DE-OS 21 20 429), die jeweils zwei Strahlen erzeugen. Bei beiden Lasern kann jedoch das
Zeitverhalten nicht gesteuert werden, da die beiden Teilstrahlen gleichzeitig emittiert werden. Zum
anderen sind die wählbaren Frequenzen eng benachbart; sie liegen innerhalb der Linienbreite
des Laserübergangs. Somit ist diese Anordnung nicht geeignet, die Signal· und Pumpstrahlung in
der erforderlichen Zeitfolge zu erzeugen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung gemäß Oberbegriff so auszugestalten, daß
die Verzögerung und die Pulsbreite des zweiten Laserpulses genau einstellbar ist Weiterhin soll der für
die Erzeugung des Signalpulses u>\ bereits vorhandene
Laser durch einfache Zusatzbausteine und eine geeignete elektronische Steuerung so ausgestaltet werden, daß
er in der Lage ist nacheinander, und zwar genau in einer steuerbaren zeitlichen Reihenfolge, nicht nur das Signal
Wi, sondern auch die Pumpstrahlung o)2 zu emittieren.
Diese Aufgaben werden bei einer Anordnung zur Erzeugung von zwei Laserpulsen unterschiedlicher
Wellenlänge gemäß Oberbegriff der Ansprüche 1 und 2 erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil
der Ansprüche 1 und 2 enthaltenen Merkmale gelöst
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus den Merkmalen des Anspruchs 3.
Durch diesen vergleichsweise geringfügigen Aufwand ist es möglich, den für die Frequenzwandlung der
nachzuweisenden Strahlung bisher erforderlichen zweiten Laser einzusparen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden im Vergleich zum Stand der Technik an Hand
der F i g. 1 —6 erläutert, es zeigt
Fig. 1 Schema des bekannten Verfahrens der optischen Summenfrequenzbildung
F i g. 2 Schema eines gütegeschalteten Lasers
F i g. 3 Schema eines Lasers, bei dem die Güteschaltung in bekannter Weise durch eine Pockelszelle
realisiert ist
Fig.4 Das zur Lösung der gestellten Aufgabe erforderliche zeitliche Verhalten der Laseremission mit
den Frequenzen ωι und o>2
F i g. 4b Zeitliche Ansteuerung der Pockelszellen zur Erzielung des gewünschten Zeitverhaltens bei Realisierung
der Erfindung nach Anspruch I und 3 oder 2 und 3
Fig.5 Ausführungsbeispiel der Erfindung nach
Anspruch 1 und 3
Fig.6 Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Anspruch 2 und 3
Da es sich bei der Erfindung, wie sie in den Patentansprüchen beschrieben ist, um eine Funktionserweiterung
des für die Erzeugung des kurzen Sendepulses vorhandenen gütegeschalteten Lasers (giant pulse
laser) handelt, ist in Fig,2 zunächst diese Anordnung
schematisch dargestellt
Es bedeuten:
Es bedeuten:
1 a 100% Resonatorspiegel
1 b Auskoppelspiegel, ca. 50% Reflexion
2 a Aktives Lasermaterial, z. B. Er : YAP
2 b Energiequelle zur Erzeugung der
Besetzungsinversion
3 Güteschalter
Im allgemeinen wird die Güteschaltung durch eine Pockelszelle und einen Polarisator realisiert, wie in
F i g. 3 dargestellt.
Es bedeuten:
3 Pockelszelle
3' Steuergerät für Pockelszelle
4 Polarisator
An der Pockelszelle (3) liegt zur Herabsetzung der Resonatorgüte die materialabhängige Viertelwellenspannung
V/2, die von einem Steuergerät (3') erzeugt wird, d.h. die Polarisationsebene von Uzhi, welches
nach Reflexion an [Xb) insgesamt 2mal die Zelle (3)
passiert hat, ist um 90° gedreht und kann den Polarisator (4) nicht mehr passieren. Zur schnellen
Wiederherstellung der Resonatorgüte wird V/2 zur Zeit Ib abgeschaltet was zur Emission des erwähnten kurzen
und intensiven Lichtpulses führt
Die Güteschaltung ist auch durch eine Kerrzelle oder
jo passive Flüssigkeitsschalter realisierbar. Als Energieversorgung
(2/^dient eine Blitzlampe.
Die für die Laufzeitmessung und Aufkonversion des reflektierten Signals erforderlichen Laserstrahlungen
sind in F i g. 4a als Zeitdiagramm dargestellt
j5 Es ist unbedingt erforderlich, daß die Frequenz a>2 von
ωι verschieden ist weil andernfalls die Signalkonversion
<»3 = aji+ü)2 von der Frequenzverdopplung der Pumpstrahlung
überdeckt würde.
Anstatt nun zur Erzeugung des a>2 Lichtpulses einen
Anstatt nun zur Erzeugung des a>2 Lichtpulses einen
4ü zweiten Laser bereitzustellen, wird diese Aufgabe von
dem vorhandenen Laser zusätzlich wahrgenommen. Hierzu sind folgende apparative Ergänzungen erforderlich,
wie in F i g. 5 dargestellt
Es bedeuten
Es bedeuten
5 schaltbares polarisationsdrehendes Element
5' Steuergerät für 5
6 Glan-Polarisator
7 Frequenzverdoppler
8 100% Spiegel
9 Photodetektor
9 Photodetektor
Zur Konkretisierung wird angenommen, daß das schaltbare, polarisationsdrehende Element (5) eine
Pockehzelle ist. Die zusätzlich in F i g. (5) dargestellten
Bauelemente erfüllen folgende Funktionen:
a) An der Pockdszelle (5) liegt zunächst die
Halbwellenspannung V, die durch das Steuergerät (5') erzeugt wird, so daß die Polarisationsebene von Licht
bei einmaligem Durchgang um 90° gedreht wird.
b) Da der Polarisator (6) relativ zu Polarisator (4) um 90° gedreht angeordnet ist, kann Licht, das durch (4)
polarisiert und in (5) in seiner Polarisationsrichtung um 90° gedreht wurde, auch (6) passieren. Solange also Kan
(5) anliegt, sind die Zusatzelemente (5) und (6) funktionslos, so daß die Erzeugung des Sendepulses ωι,
wie oben beschrieben, nicht behindert wird.
c) Wird jedoch, und zwar nach der Erzeugung des Pulses ωι, die Halbwellenspannung Van (5) abgeschal-
tet, kann das von (4) polarisierte Licht (6) nicht mehr passieren. Der Glan-Polarisator wirkt jetzt als Spiegel,
der das in (2a) erzeugte Laserlicht in Richtung auf den 100% Spiegel (8) umlenkt. Dadurch entsteht ein neuer,
durch die Spiegel (ia)unü (8) definierter Resonator. Da
keine Auskopplung vorgesehen ist (2x100% Reflexion), baut sich in diesem neuen Resonator eine hohe
Intensität der Frequenz ωι auf.
Zu diesem Zweck muß natürlich die Blitzlampe (2b) noch aktiv sein.
d) Durch Einbringen eines frequenzverdoppelnden Mediums (7). wie z. B. die nichtlinear-optischen Kristalle
KDP oder LiNbOj. kann im Resonator die I. Oberwelle 2 ο), mit hoher Umwandlungsrate (sogenannte intracavity-Verdopplung)
erzeugt werden. Da die Phasenanpassung durch Ausgleich der Dispersion durch die Doppelbrechung erzielt wird, ist die Polarisation der
Oberwelle 2 OJ1 relativ zur Grundwelle ω, stets um 90c
gedreht. Der Polarisator (6) ist somit für die in (7) erzeugte Strahlung durchlässig. Dadurch wird ohne
weitere Maßnahmen die Oberwelle aus dem Resonator ausgekoppelt, wie in Fig. 5 angedeutet ist. Diese
Anordnung hat den zusätzlichen Vorteil, daß die 2 Μι-Strahlung nicht in das aktive Lasermaterial gelangt,
wo sie u. U. absorbiert werden könnte.
e) Die Oberwelle 2 oj| kann nun, nach leicht
realisierbarer Abfilterung von Restlicht der Frequenz Wi. als Pumpwelle für die Aufkonversion verwandt
werden, d. h. es ist in dieser Anordnung
Für das aufkonvertierte Signal uilt dann
Für das Beispiel des Er : YA P Lasers ergibt sich aus λι
= 1.66 μπι die Pumpwellenlänge Λ2 = 0.83 μπι und somit
λι = 0.53 μηι. im Bereich bester Empfindlichkeit des
die Strahlung insbesondere von Festkörperlasern im Normalbetrieb aufgrund von Relaxationsschwingungen
sehr unregelmäßig (sogenanntes spiking). Diese Relaxationsschwingungen müssen — in bekannter Weise —
-, durch negative Rückkopplung (W. Koechner, Solid-State Engineering, New York 1976, S. 95) unterdrückt
werden, indem die Güte des Resonators bei zunehmender Laserleistung herabgesetzt wird Diese Aufgabe
kann zusätzlich von der Zelle (5) wahrgenommen
to werden. Zu diesem Zweck wird das von dem Spiegel
(Itfj durchgelesene Restlicht von einem Photodetektor
(9) nachgewiesen, dessen elektrisches Signal, entsprechend
verstärkt, der Zelle 5 zugeführt wird.
Sie wird dadurch teilweise reaktiviert und koppelt
Sie wird dadurch teilweise reaktiviert und koppelt
ι -, einen von der Intensität abhängigen Teil der Laserstrahlung
über Polarisator (6) aus. Da der Spiegel (\b)nur ca. 50% reflektiert, entsteht auf diese Weise ein intensitätsabhängiger
Resonatorverlust, wodurch die geforderte negative Rückkopplung bewirkt wird. Dieses Verfahren
:u ist bekannt, jedoch ist hier von Bedeutung, daß die
Anordnung F i g. 5 diese auch bei einem separaten Pumplaser notwendige Zusatzfunktion mit übernehmen
kann. Als echter Aufwand, der dem eingesparten separaten Laser gegenübergestellt werden muß, sind
r, also nur die verlängerte Brenndauer der Blitzlampe (2b).
der Frrquenzvcrdoppler (7) und der Resonatorspiegel (8) anzusehen.
Die Erfindung, wie bisher beschrieben, ist mit
gängigen optischen und elektrooptischen Bauelementen
so realisierbar. Eine zusätzliche Vereinfachung, nämlich die
Einsparung des Verdopplet (7). ist möglich, wenn im aktiven Lasermaterial (2a) ein zweiter Übergang ωι zu
stimulierter Emission gebracht werden kann, die als Pumpstrahlung geeignet ist. Dies ist z. B. beim
i-, Er:YAP-Laser der Fall, wobei A2 =0,85 μπι (IEEE
Journal of Quantum Electronics QE-9 [1973], S. 1079 bis 1086). Es müssen jedoch besondere Vorkehrungen
getroffen werden, die bewirken, daß die beiden Laserfrequenzen entsprechend dem Zeitdiagramm
4(i F i g. 4a emittiert werden und die jeweils nicht benötigte
Frequenz unterdrückt wird. Wie Fig.6 zeigt, ist mit
f) Die Dauer der Pumpstrahlung (O2 kann durch
entsprechende Ansteuerung der Pockelszelle (5) der gewünschten Entfernungstiefe angepaßt werden. Auch
die Synchronisation von Sende- und Pumpstrahlung, die bei der Verwendung zweier separater Laser schwierig
zu realisieren ist. kann mit der vorgeschlagenen Anordnung problemlos bewerkstelligt werden. Das
gewünschte Zeitverhalten (Fig. 4a) wird erreicht, durch
den in Fig. 4b uargestellten zeitlichen Verlauf der
Steuerspannungen in den Pockelszellen (3) und (5).
g) Um eine gleichmäßige Konversionseffizienz ζυ
gewährleisten, muß die Pumpstrahlung während T konstante Intensität haben. Ohne besondere Maßnahmen
ist dies im allgemeinen nicht der Fall, vielmehr ist
beschriebene Anordnung hierfür ebenfalls geeignet. Der Verdoppler fällt weg. Der Spiegel (Ib) muß durch
geeignete dielektrische Beschichtung die Eigenschaft erhalten, ωι wie bisher zu ca. 50% zu reflektieren, für ω2
jedoch durchlässig zu sein. Alternativ kann ein Schmalbandfilter (10), das ω2- absorbiert, vor (ib)
angebracht werden. Dadurch wird verhindert, daß der Laser in der ersten Arbeitsphase auf ω? anschwingt.
Entsprechend ist in den zweiten Resonator (la—8) ein Dämpfungsmittel (11) für ωι bringen. Die Auskopplung
der Pumpstrahlung erfolgt über den jetzt fiir ω2-teildurchlässigen Spiegel (8'). Alle sonstigen in Abschnitt
3 beschriebenen Merkmale und Funktionen bleiben erhalten.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
- Patentansprüche;t, Anordnung zur Erzeugung von zwei Laserpulsen unterschiedlicher Wellenlänge mit einem durch ein polarjsationsabnängig strahlumlenkendes EIement verzweigten Laser und einem im ersten Resonatorzweig eingefügten Güteschalter dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der zeitlichen Aufeinanderfolge der Laserpulse sowie zur Steuerung der Länge des zweiten Pulses zwischen einem im gemeinsamen Teil des Resonators eingefügten Polarisator (4) und dem polarisationsabhängig strahlumlenkenden Element (6) ein schaltbares polarisationsdrehendes Element (5) mit angeschlossenen Steuermitteln (5') angeordnet ist, daß im zweiten Resonatorzweig zur Erzeugung einer zweiten Laserfrequenz ©2 ein Frequenzverdoppler (7) angeordnet und der diesen zweiten Resonatorzweig abschließende Resonatorspiege! (8) hochrefleklief end ausgebildet ist
- 2. Anordnung zur Erzeugung von zwei Laserpulsen unterschiedlicher Wellenlänge mit einem durch ein polarisationsabhängig strahlumlenkendes Element verzweigten Laser und einem im ersten Resonatorzweig eingefügten Güteschalter dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der zeitlichen Aufeinanderfolge der Laserpulse sowie zur Steuerung der Länge des zweiten Pulses zwischen einemim gemeinsamen Teil des Resonators eingefügten jo Polarisator (4) und dem polarisationsabhängig strahlumlenkeaden Element (6) ein schaltbares polarisationsdrehendes Elemes· (5) mit angeschlossenen Steuermitteln (5') angeordnet ist, daß das Lasermalerial (2a) zur stimulierten Emission von zwei Laserfrequenzen ωΐ, ω? geeignet ist, daß der den zweiten Resonatorzweig abschließende Spiegel (8') für die Laserfrequenz Wy teilweise reflektierend ausgebildet ist und daß im ersten Resonatorzweig Dämpfungsmittel (10) für die Laserfrequenz ω? und im zweiten Resonatorzweig Dämpfungsmittel (11) für die Laserfrequenz ω\ vorgesehen sind.
- 3. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das schaltbare polarisationsdrehende Element (5) oder der 4r> Güteschalter (3) oder beide durch Pockelzellen realisiert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772731112 DE2731112C3 (de) | 1977-07-09 | 1977-07-09 | Anordnung zur Erzeugung von zwei Laserpulsen unterschiedlicher Wellen- |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772731112 DE2731112C3 (de) | 1977-07-09 | 1977-07-09 | Anordnung zur Erzeugung von zwei Laserpulsen unterschiedlicher Wellen- |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2731112A1 DE2731112A1 (de) | 1979-01-11 |
| DE2731112B2 DE2731112B2 (de) | 1979-11-15 |
| DE2731112C3 true DE2731112C3 (de) | 1980-08-07 |
Family
ID=6013556
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19772731112 Expired DE2731112C3 (de) | 1977-07-09 | 1977-07-09 | Anordnung zur Erzeugung von zwei Laserpulsen unterschiedlicher Wellen- |
Country Status (1)
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Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
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| US4764930A (en) * | 1988-01-27 | 1988-08-16 | Intelligent Surgical Lasers | Multiwavelength laser source |
| DE102006006582B4 (de) | 2006-02-13 | 2009-06-10 | Jenoptik Laser, Optik, Systeme Gmbh | Laser und Verfahren zur Erzeugung gepulster Laserstrahlung |
-
1977
- 1977-07-09 DE DE19772731112 patent/DE2731112C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2731112A1 (de) | 1979-01-11 |
| DE2731112B2 (de) | 1979-11-15 |
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