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Die Erfindung betrifft eine Fördereinrichtung mit einer in
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mindestens zwei Abschnitte unterteilten Förderstrecke und einem die
Förderstrecke durchlaufenden Fördermittel. Als Fördermittel finden meistens Förderbänder
oder Förderketten Verwendung, die als endlose Förderstränge ausgebildet sind.
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Bekannte Fördereinrichtungen dieser Art werden schrittweise oder kontinuierlich
angetrieben, so daß sich das Fördermittel in der gesamten Förderstrecke im Takte
des Schrittantriebs bzw.
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gleichmäßig vorwärts bewegt. Bei kontinuierlich angetriebenen Fördereinrichtungen
besteht häufig der Wunsch, daß Fördermittel in bestimmten Förderabschnitten innerhalb
der Förderstrecke zeitteilig stillzusetzen oder seine Geschwindigkeit zu ändern,
vorzugsweise zu verlangsamen, um Arbeiten an den an dem Fördermittel hängenden Teilen
des Fördergutes oder Ubergabevorgänge durchführen zu können. Hierzu ist es erforderlich,
die gesamte Fördereinrichtung stillzusetzen oder ihre Antriebsgeschwsindigkeit zu
variieren, was nicht nur den Arbeitsfluß in den übrigen Förderabschnitten stören
kann, sondern auch bei häufigem Anlauf und Geschwindigkeitsändern erhebliche Probleme
für die gesamte Fördereinrichtung aufwirft. Bei schrittweise angetriebenen Fördereinrichtungen
hingegen kann es mitunter für einen ungehemmten Arbeitsfluß nicht nur von Vorteil
sein, die Geschwindigkeit des Fördermittels in bestimmten Förderabschnitten in der
Antriebsphase der Fördereinrichtung zu ändern, sondern auch während der Stillstandsphase
der Fördereinrichtung in bestimmten Förderabschnitten eine Vorwärtsbewegung des
Fördermittels aufrecht zu erhalten oder bestimmte Teile der Fördereinrichtung, insbesondere
ganze Förderabschnitte, in eine andere, beispielsweise griffgünstigere Position
für die Bedienungsperson zu verfahren. Hierfür sind bislang noch keine befriedigenden
Lösungen angeboten worden.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Fördereinrichtung
der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß ohne die Antriebsgeschwindigkeit
der Fördereinrichtung zu ändern, die Relativgeschwindikgeit des Fördermittels in
einem oder mehreren ausgewählten Förderabschnitten der Förderstrecken während eines
begrenzten
Zeitraumes variiert werden kann.
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Diese. Aufgabe ist gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst,
daß innerhalb der Förderstrecke mindestens jeweils zwei im festen Abstand zueinander
angeordnete Umlenkrollen vorgesehen sind, die das Fördermittel über einen Umschlingungswinkel
von etwa 1800 führen und längs der Bewegungsrichtung des Fördermittels gemeinsam
verschiebbar angeordnet sind.
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Durch Verschieben der Umlenkrollen in oder entgegen der Bewegungsrichtung
des Fördermittels kann die Momentangeschwindigkeit des Fördermittels in einzelnen
Förderabschnitten relativ zu dem festen Standort einer Bedienungsperson oder ähnlichem
größer oder kleiner oder völlig zu Null gemacht und somit den gewünschten Bedingungen
kurzzeitig angepaßt werden, obwohl die Absolutgeschwindigkeit, mit welcher das Fördermittel
in der Fördereinrichtung angetrieben wird, konstant bleibt. Dies bringt den wesentlichen
Vorteil mit sich, daß bei bestimmten Arbeiten oder Vbergauevorgängen in bestimmten
Förderabschnitten der Förderstrecke, die kurzzeitig eine kleine Relativgeschwindigkeit
des Fördermittels oder dessen relativen Stillstand erfordern, kein Eingriff in den
Antrieb der Fördereinrichtung vorgenommen werden muß, die Fördereinrichtung also
ohne Unterbrechung mit konstanter Förderleistung weiterarbeiten kann, somit auch
die Fördergeschwindigkeit in übrigen Förderabschnitten unbeeinflußt bleibt. Darüberhinaus
ergibt sich die zusätzliche Möglichkeit, bestimmte Förderteile oder Förderpartien
in ihrer räumlichen Position innerhalb der Förderstrecke zu ändern und somit beispielsweise
einen griffgünstigeren Standort für die Bedienungsperson zu schaffen. Diese Verschiebung
der Förderteile wird bei schrittweise angetriebenen Fördereinrichtungen vorzugsweise
in der Stillstandsphase der Fördereinrichtung erfolgen, kann aber auch bei kontinuierlich
arbeitenden Fördereinrichtungen während der Betriebsphase der Fördereinrichtung
vorgenommen werden, wobei allerdings eine kurzzeitige Änderung der Relativgeschwindigkeit
des Fördermittels in einem bestimmten Bereich der Förderstrecke in Kauf zu nehmen
ist.
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Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind die Umlenkrollen zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Abschnitten der Förderstrecke angeordnet.
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Mit dieser Maßnahme ist es möglich, eine Relativgeschwindigkeit des
Fördermittels für alle in Förderrichtung der Förderstrecke den Umlenkrollen nachgeordnete
Förderabschnitte für einen begrenzten Zeitraum zu erzielen, die gleichermaßen abweichend
von der durch den Antrieb der Fördereinrichtung bestimmten Absolutgeschwindigkeit
des Fördermittels in der vor den Umlenkrollen liegenden Förderstrecke ist.
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Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung begrenzen die Umlenkrollen
einen Abschnitt der Förderstrecke.
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Dies ist dann vorteilhaft, wenn die Relativgeschwindigkeit des Fördermittels
nur in einem einzigen, nämlich den durch die Umlenkrollen begrenzten Förderabschnitt
innerhalb der Förderstrekke verändert werden soll. Darüberhinaus ergibt sich der
weitere Vorteil, daß der gesamte Förderabschnitt in seiner räumlichen Anordnung
innerhalb der Förderstrecke verschoben werden kann, um ihnbeispielsweise in eine
Position für eine günstigere Bedienung oder Abnahme des Fördergutes zu verbringen.
Selbstverständlich sind einer solchen Verschiebung des Förderabschnittes Grenzen
gesetzt.
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In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Umlenkrollen
derart in der Förderstrecke angeordnet, daß sie durch das Fördermittel in gleiche
Drehrichtung gedreht werden.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Umlenkrollen
auf einem parallel zur Bewegungsrichtung des Fördermittels verschiebbaren Träger
angeordnet. Dabei kann vorteilhaft der Träger als Schlitten ausgebildet und mit
einer motorischen Antriebseinrichtung gekuppelt sein, die den Schlitten in axialer
Richtung verschiebt. Die Antriebseinrichtung ist vorzugsweiseals Druckluftzylinder
ausgefihrt.
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In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß
jeder Umlenkrolle eine das Fördermittel führende ortsfeste weitere Umlenkrolle in
Bewegungsrichtung des Fördermittels vor-bzw. nachgeordnet ist.
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Jede dieser weiteren Umlenkrollen bildet ein ortsfestes Widerlager
für das auf die verschiebbaren Umlenkrollen auflaufende bzw. ablaufende Fördermittel.
Durch entsprechende Anordnung dieser weiteren Umlenkrollen läßt sich in einfacher
Weise die Sicherstellung des Umschlingungswinkels von etwa 180des Fördermittels
auf den beweglichen Umlenkrollen erreichen, und zwar auch während der Verschiebebewegung
der beweglichen Umlenkrollen.
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Dieser Umschlingungswinkel ist die Voraussetzung dafür, daß bei linearer
Verschiebung der beweglichen Umlenkrollen eine Vergrö-Berung des entlang der Bewegungsbahn
des Fördermittels gemessenen Abstandes der einen beweglichen Umlenkrolle von der
ihr zugeordneten ortsfesten Umlenkrolle immer eine gleich große Verkleinerung des
Abstandes der anderen beweglichen Umlenkrolle von der ihr zugeordneten ortsfesten
Umlenkrolle nach sich zieht was die Voraussetzung für die Funktion der erfindungsgemäßen
Fördereinrichtung ist.
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Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß jeder Umlenkrolle je eine das Fördermittel führende ortsfeste weitere Umlenkrolle
in Bewegungsrichtung des Fördermittels vor-und nachgeordnet ist. Eine solche AusfiErung
ist dann von Vorteil, wenn die beweglichen Umlenkrollen zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Förderabschnitten angeordnet werden.
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In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die ortsfesten
weiteren Umlenkrollen derart in der Förderstrecke angeordnet, daß sie von dem Fördermittel
in eine der Drehrichtung der verschiebbaren Umlenkrollen entgegengesetzte Drehrichtung
angetrieben werden.
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Die Erfindung wird anhand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
nachstehend erläutert. Dabei zeigen
Figur 1 eine Prinzipskizze eines
ersten Ausführungsbeispieles, Figur 2 eine Prinzipskizze eines zweiten Ausführungsbeispieles
und Figur 9 eine schematische Darstellung der Seitenansicht einer Fördereinrichtung
entsprechend dem zweiten AusTührungsbeispiel.
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In den Fördereinrichtungen gemäß den Figuren 1 - 3 ist das Fördermittel
1 als endloser Förderstrang ausgebildet, der eine in mehrere Förderabschnitte unterteilte
Förderstrecke durchläuft. Das Fördermittel kann beispielsweise ein oder mehrere
parallel laufende Förderbänder oder Förderketten sein.
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In Figur 1 ist die Förderstrecke in die Förderabschnitte 2, 3 und
4 unterteilt. Das Fördermittel 1 wird mittels einer Antriebsrolle 5 kontinuierlich
oder schrittweise angetrieben, auf deren Antriebswelle 6 ein Antriebsmotor 7, gegebenenfalls
unter Zwischenschaltung eines Übersetzungsgetriebes, sitzt.
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Innerhalb der Förderstrecke sind zwei im festen Abstand zueinander
angeordnete Umlenkrollen 8 und 9 vorgesehen, die das Fördermittel 1 über einen Umschlingungswinkel
von ca. 1800 führen und längs der Bewegungsrichtung des Fördermittels gemeinsam
verschiebbar angeordnet sind. Die Anordnung der Umlenkrollen 8 und 9 ist dabei so
getroffen, daß die Umlenkrollen von dem Fördermittel 1 in gleiche Drehrichtung gedreht
werden. Die Umlenkrollen 8 und 9 begrenzen den Förderabschnitt 3 und sind auf einem
Träger 10 drehbar angeordnet. mittels Führungen 11 und 12 ist der Träger in der
Ebene A-B parallel zur Bewegungsrichtung des Fördermittels 1 in dem Förderabschnitt
3 verschiebbar. In Bewegungsrichtung des Fördermittels 1 ist der Umlenkrolle 8 eine
das Fördermittel 1 führende ortsfeste weitere Umlenkrolle 13 vorgeordnet und der
Umlenkrolle 9'eine eben solche ortsfeste weitere Umlenkrolle 14 nachgeordnet. Die
Anordnung dieser ortsfesten weiteren Umlenkrollen 13 und 14 in der Förderstrecke
ist so getroffen, daß diese Umlenkrollen von
dem Fördermittel 1
in eine der Drehrichtung der verschiebbaren Umlenkrollen 8 und 9 entgegengesetzte
Drehrichtung angetrieben werden.
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Wird nunmehr die Antriebsrolle 5 kontinuierlich angetrieben, so weist
das Fördermittel in allen Förderabschnitten 2, 3 und 4 längs der Förderstrecke die
gleiche Fördergeschwindigkeit auf.
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An einer im Standort E stehenden Bedienungsperson wird das mit dem
Fördermittel transportierte Fördergut mit dieser konstanten Geschwrndigkeit vorbeibewegt.
Soll nunmehr beispielsweise das Fördermittel im Bereich des Förderabschnittes 3
kurzzeitig stillgesetzt werden, damit die Bedienungsperson das Fördergut abnehmen
kann oder kleinere Reparaturarbeiten am Fördermittel vornehmen kann, so ist der
Träger 10 in Richtung des Pfeiles C längs der Ebene A-B zu verschieben und zwar
mit der gleichen Geschwindigkeit, wie das Fördermittel 1 durch die Antriebsrolle
5 angetrieben wird. Die Relativgeschwindigkeit des Fördermittels 1 im Förderabschnitt
3 in Hinblick auf die im Standort E befindliche Bedienungsperson wird dadurch Null
und das auf dem Fördermittel befindliche Fördergut steht für die Bedienungsperson
still, so daß die gewünschten Übernahmevorgänge oder Arbeiten ausgeführt werden
können. In den Förderabschnitten 2 und 4 bewegt sich das Fördergut weiterhin mit
der von der Antriebsrolle 5 vorgegebenen Geschwindigkeit. ,;ird hingegen der Träger
10 in Richtung D mit einer der Geschwindigkeit des Fördermittels 1 entsprechenden
Geschwindigkeit verschoben, so ist die Relativgeschwindigkeit des Fördermittels
1 relativ zu der im Standort E stehenden Bedienungsperson doppelt so groß wie die
durch die Antriebsrolle 5 vorgegebene Laufgeschwindigkeit des Fördermittels. Wie
leicht gesehen werden kann, ist also durch entsprechend schnelle oder langsame Verschiebung
des Trägers 10 innerhalb der Ebene A-B in Richtung der Pfeile C bzw. D im Förderabschnitt
3 jede beliebige Relativgeschwindigkeit des Fördermittels 1 zu'einem festen Standort
E erzielbar. Selbstverständlich können auch im Förderabschnitt 3 automatische Bearbeitungsvorgänge
für das am Fördermittel hängende Fördergut vorgenommen werden, die eine von der
konstanten Absolutgeschwindigkeit des Fördermittels längs der Förderstrecke abweichende
Fördergeschwindigkeit erfordern,
so zum Beispiel das Eintauchen
des Fördergutes in eine Lackierflüssigkeit.
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Wird die Antriebs rolle 5 von dem Antriebsmotor 7 schrittweise angetrieben,
so kann durch entsprechende Verschiebung des Trägers 10 auch während der Stillstandsphase
der Fördereinrichtung eine Relativgeschwindigkeit des Fördermittels 1 im Förderabschnitt
3 erzielt werden. Ebenso kann auch der Förderabschnitt 3 in eine andere Position
hinsichtlich des Standort E gefahren werden, die beispielsweise ein griffgünstigeres
Arbeiten einer im Standort E stehenden Bedienungsperson ermöglicht. Bei allen im
Förderabschnitt 3 durchgeführten vorstehend beschriebenen Maßnahmen bleibt die Fördergeschwindigkeit
des Fördergutes und damit der Arbeitsfluß in den Förderabschnitten 2 und 4 unangetastet.
Die Förderleistung der Fördereinrichtung bleibt somit konstant, In der Fördereinrichtung
gemäß Figur 2 ist die Förderstrecke Ln die Förderabschnitte 15 und 16 unterteilt.
Die auf einem Träger 17 im festen Abstand zueinander drehbeweglich sitzenden Umlenkrollen
18 und 19 sind innerhalb der Förderstrecke zwischen diesen beiden Förderabschnitten
derart angeordnet, daß sie von dem sie bewegenden Fördermittel 1'in gleichsinniger
Drehrichtung gedreht werden. Die Umlenkrollen 18 und 19 fiihren das Fördermittellwiederum
über einen Umschlingungswinkel von etwa 1800.
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Der Träger 17 ist mittels Führungen 20 und 21 in der Ebene F-G axial
verschieblich gelagert. Jeder Umlenkrolle 18 bzw. 19 ist in Bewegungsrichtung des
Fördermittels 1 eine weitere ortsfeste Umlenkrolle 22 bzw. 23 vorund eine gleiche
ortsfeste Umlenkrolle 24 bzw. 25 nachgeordnet. Die Anordnung dieser ortsfesten Umlenkrollen
22 - 25 ist so getroffen, daß diese Umlenkrollen von dem Fördermittel 1 in eine
der Drehrichtung der verschiebbaren Umlenkrollen 18 und 19 entgegengesetzte Drehrichtung
angetrieben werden. Die Umlenkrollen 22 vnd 25 begrenzen den Förderabschnitt 15
und die Umlenkrollen 23 und 24 den Förderabschnitt 16. Die Umlenkrolle 25 ist gleichzeitig
als Antriebsrolle für das Fördermittel 1 ausgebildet und ist auf eine Antriebswelle
26 eines Antriebsmotors 27 angeordnet.
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Durch Verschieben des Schlittens 17 in Pfeilrichtung H oder I kann
im Förderabschnitt 16 jede beliebige Relativgeschwindigkeit des Fördermittels 1
in Bezug auf einen festen Standort K, einschließlich des relativen Stillstands des
Fördermittels 1, erzielt werden. Hier gilt das zu Figur 1 Ausgefiihrte entsprechend,
wobei zu beachten ist, daß zur Verkleinerung der Relativgeschwindigkeit des Fördermittels
1 im Förderabschnitt 16 der Schlitten 17 in Pfeilrichtung I und zur Vergrößerung
der Relativgeschwindigkeit des Fördermittels 1 der Schlitten 17 in Pfeilrichtung
H mit entsprechender Geschwindigkeit zu verschieben ist.
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In Figur 3 ist eine Fördereinrichtung realisiert, die nach dem Prinzip
der Figur 2 arbeitet. Daher sind gleiche Bauteile in den Figuren 2 und 3 mit gleichen
Bezugszeichen versehen. Von der gesamten Fördereinrichtung ist lediglich der Teil
dargestellt, der zum Verständnis der Erfindung dient, so daß hier beispielsweise
die Antriebseinrichtung für das Fördermittel 1 fehlt.
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Die gesamte Fördereinrichtung ist in einem Fördergestell 28 untergebracht.
Die Um1enkrollen 22 - 25 sind in Lagern 29 - 32 innerhalb des Fördergestells 28
ortsfest angeordnet. Die verschiebbaren Trmlenkrollen 18 und 19 sind in Lagern 33
und 34 gehalten, die auf dem nunmehr als Schlitten 35 ausgebildeten Träger 17 im
festen Abstand zueinander angeordnet sind. Der Schlitten 35 ist mittels Walzen oder
Rollen 36 zwischen vertikal angeordneten Schienen 37 und 38 vertikal verschiebbar
gefihrt, die an vertikalen Streben 39 und 40 des Fördergestells 28 befestigt sind.
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Der Schlitten 35 ist mit einer motorischen Antriebseinrichtung 41
gekuppelt, die aus einem Druckluftzylinder 42, einem im Druckluftzylinder beweglichen
Druckkolben 43 und einer Schlitten 35 und Druckkolben 43 starr verbindenden Kolbenstange
44 besteht.
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Die Antriebseinrichtung 41 für den Schlitten 35 ist ortsfest im Fördergestell
28 angeordnet. Durch entsprechende Beaufschlagung des Kolbens 43 mit Druckluft kann
der Schlitten aus seiner in Figur 3 ausgezogen dargestellten einen Endlage mit unterschiedlicher
Geschwindigkeit in seine andere in Figur 3 strichpunktiert dargestellten Endlage
längs den Schienen 37 und 38 verschoben werden, wobei die Relativgeschwindigkeit
des Fördermittels 1 im
Förderabschnitt 16 in bezug auf einen festen
Standort K beliebig variiert werden kann, ohne daß die Fördergeschwindigkeit des
Fördermittels 1 im Förderabschnitt 15 hiervon beeinflußt wird.
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Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel ist statt des
Druckluftzylinders 42 ein Hydraulikzylinder oder eine andere hydraulische Verstelleinrichtung
als Antriebseinrichtung vorgesehen. Letztere kann auch als elektromotorisches Stellgetriebe
gestaltet sein.