DE273058C - - Google Patents
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- DE273058C DE273058C DENDAT273058D DE273058DA DE273058C DE 273058 C DE273058 C DE 273058C DE NDAT273058 D DENDAT273058 D DE NDAT273058D DE 273058D A DE273058D A DE 273058DA DE 273058 C DE273058 C DE 273058C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
- B31B50/26—Folding sheets, blanks or webs
- B31B50/52—Folding sheets, blanks or webs by reciprocating or oscillating members, e.g. fingers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B2105/00—Rigid or semi-rigid containers made by assembling separate sheets, blanks or webs
- B31B2105/002—Making boxes characterised by the shape of the blanks from which they are formed
- B31B2105/0022—Making boxes from tubular webs or blanks, e.g. with separate bottoms, including tube or bottom forming operations
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
- B31B50/60—Uniting opposed surfaces or edges; Taping
Landscapes
- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 273058 -■ KLASSE 54«. GRUPPE
SÄCHSISCHE CARTONNAGEN-MASCHINEN AKTIEN-GESELLSCHAFT in DRESDEN.
Verfahren und Presse zur Herstellung von Pappschachteln. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren
und eine Vorrichtung zur Herstellung von Pappschachteln aus Zarge und Bodenscheibe
durch Überkleben der Kante mit Papier o. dgl.
unter Anwendung eines Preßstempels.
Gemäß der Erfindung wird das zum Überkleben der Kante dienende, mit Klebstoff versehene
Material in Gestalt einer Scheibe oder eines Ringes in einem Ziehvorgang über die
ίο Kante von Bodenscheibe und Zarge hinweggezogen
und angepreßt. Zu diesem Zweck werden Zarge und Bodenscheibe samt der Uberklebscheibe
in die Ziehform hineingetrieben, wobei Zarge und Bodenscheibe gewissermaßen Teile des Preßstempels sind.
Von dem bekannten Ziehverfahren, bei welchem der Schachtelteil im ganzen durch Ziehen
aus einer flachen Pappscheibe hervorgebracht wird, unterscheidet sich das vorliegende Verfahren
also dadurch, daß es Zarge und Bodenscheibe voraussetzt und nur die Uberklebung
durch ein Ziehen bewirkt. Die vorher fertiggestellte, zweckmäßig von einer Päppröhre abgeschnittene
Zarge hat nicht wie die durch Ziehen erzeugte Zarge die Neigung, sich wieder auszudehnen. Da die Zarge nicht durch das
Ziehen verunstaltet wird, so kann sie mit gutem, gegebenenfalls bedrucktem oder gemustertem
Papier kaschiert sein. Ähnliches gilt für die Überklebscheibe. Da sie zur Erreichung
des Zweckes nur um ein weniges über die Kante auf die Zarge hinabgezogen zu werden
braucht, so erfährt auch ihr Rand keine Verunstaltung. Man kann sie deshalb ebenfalls aus
gutem Papier (z. B. Glacepapier) oder Karton bestehen lassen und so durch das Ziehen unmittelbar
fertige, sehr gefällige Schachteln (z.B. Apothekerschachteln) erzielen.
Mit dem Ziehen kann ein Prägen der Bodenscheibe verbunden werden. Sollen Rumpf- und
Bodenteil der Schachtel äußerlich gleichen Durchmesser haben, also nicht übereinandergreifen,
so läßt sich in den Rumpfteil der bekannte Hals nachträglich einsetzen.
In Fig. ι dient der an sich glatte zylindrische positive Stempel 1 als Oberstempel. Auf ihm
ist die Büchse 2 verstellbar, welche der von unten aufgeschobenen Zarge a als Widerlager
dient. Büchse 2 ist so eingestellt, daß die Zarge um die Dicke der Bodenscheibe b gegen die
Endfläche des Stempels 1 vorsteht und folglich die Bodenscheibe b in den vorspringenden Randteil
der Zarge eingeklemmt werden kann. Der Unterstempel 3 enthält die Ausdrehung 4 als
die eigentliche Ziehform und die Ausdrehung 5 größeren Durchmessers, wodurch eine Vertiefung
zum zentrischen Einlegen der Uberklebscheibe c gebildet wird. Diese ist an der Oberd.
h. Innenseite mit Klebstoff versehen.
Zarge α und Bodenscheibe b bilden hier gewissermaßen
Teile eines im ganzen zylindrischen Oberstempels, durch dessen Niederteiben die Uberklebscheibe c zentrisch erfaßt und' durch
Hineinziehen in die Ausdrehung 4 um die Kante des Schachtelwerkstückes herumgezogen und
schließlich dem Zargenrand angepreßt wird.
Es ist vorteilhaft, die Bodenscheibe b in die Zarge α einzusetzen, weil diese dadurch eine
zweckmäßige Versteifung erfährt. Man kann aber auch die Bodenscheibe auf den Zargenrand
aufsetzen. Eine hierzu geeignete Ausführungsart der Presse zeigt Fig. 2. Das Widerlager
2 am positiven Stempel ist hier so weit zurückgestellt, daß die Zargenkante mit der
Endfläche des Stempels 1 bündig liegt. An der Gestaltung der Ziehform hat sich gegenüber
Fig. ι nichts wesentliches geändert, nur ist die Ausdrehung 5 minder tief. Ein Schieber 6 mit
federnden Backen 7 dient zum Zubringen der Bodenscheibe b, deren Durchmesser dem äußeren
Durchmesser der Zarge gleich ist. Die Überklebscheibe c wurde wie bei der Ausführungsart
nach Fig. 1 in die Ausdrehung 5 gelegt. Geht der Oberstempel nieder, so nimmt
er aus dem Schieber 6 die Bodenscheibe b mit; sie wird wieder zum Teil des positiven Stempels
und samt der Zarge und der Scheibe c in die Ziehform 4 hineingetrieben.
In Fig. 3 ist angenommen, däß die Bodenscheibe b auf die Uberklebscheibe c bereits
zentrisch aufgeklebt ist. Der Oberstempel 1 mit Widerlager 2 trägt wie bisher die Zarge a
und treibt alle drei Teile a, b, c in die Ziehform 4 hinein.
In Fig. 4 und 5 haben Preßstempel und Ziehform ihre Plätze vertauscht, wobei es gleichgültig
ist, ob die Arbeitsbewegung dem Stempel oder der Ziehform zufällt. Der Stempel ist wie
in den übrigen Figuren zylindrisch und mit dem verstellbaren Widerlager 2 versehen. Die Bodenscheibe b liegt wie in Fig. 2 auf dem Rand
der Zarge a, wobei sie durch den Ringkörper 8 zentriert wird; sie könnte aber auch wie in Fig. 1
der über die Stempelendfläche vortretenden Zarge α eingefügt sein. Die mit der Klebseite
nach unten darübergelegte Uberklebscheibe c wird zentrisch gehalten durch die in dem Ringkörper
8 angebrachte Vertiefung 5. Der Ringkörper 8 ist — zweckmäßig unter der Gegenwirkung
einer Feder — gegen den Preßstempel 1 relativ verschiebbar. Fällt die Arbeitsbewegung
der Ziehform 3 zu, so drückt diese beim Niedergang auch den Ringkörper 8 nieder, wobei sich
der Rand der Überklebscheibe c aus der Vertiefung 5 herauszieht, um durch das relative
Hineinziehen in die Ziehform 4 über die Kante des Schachtelwerkstückes niedergezogen und
angepreßt zu werden. Dem Wesen nach dieselben Vorgänge spielen sich ab, wenn der Stempel
ι emporgehend die Arbeitsbewegung ausführt. Der Ringkörper 8 geht dann zunächst
mit dem Stempel empor, um nach dem Auftreffen auf die Ziehform stehenzubleiben und
den Stempel allein weitergehen zu lassen.
In der gleichen Weise können auch andere als kreisrunde Schachteln, z. B. elliptische oder
kantige hergestellt werden. '
Claims (2)
1. Verfahren zur Verbindung der Zarge und des Bodenteiles von Pappschachteln
durch Herumprägen von mit Klebstoff versehenem Papier um die Kante zwischen Zarge und Bodenscheibe, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenscheibe mit einer ihrer Form angepaßten, aber ringsum über ihren Rand etwas vorspringenden Papierscheibe
bedeckt und der vorspringende Rand dieser mit Klebstoff bestrichenen Papierscheibe
um die Kante zwischen Bodenscheibe und Zarge herumgeprägt wird.
2. Presse zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch. 1, bei welcher die Preßstempel
mit einem Widerlager für die Zarge und die Ziehform mit einer konzentrischen Vertiefung zum Einlegen der Scheibe versehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die konzentrische Vertiefung (5) zum zentrischen
Einlegen der Scheibe (c) von einem auf dem Preßstempel (1) relativ verschiebbaren
Ringkörper (8) gebildet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE273058C true DE273058C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=529549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT273058D Expired DE273058C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE273058C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2803340A (en) * | 1950-10-23 | 1957-08-20 | Olin Mathieson | Centering nest for extrusion presses |
| US8143434B2 (en) | 2006-12-14 | 2012-03-27 | Evonik Röhm Gmbh | Production by distillation of acetone cyanhydrin and method for producing methacrylic ester and subsequent products |
-
0
- DE DENDAT273058D patent/DE273058C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2803340A (en) * | 1950-10-23 | 1957-08-20 | Olin Mathieson | Centering nest for extrusion presses |
| US8143434B2 (en) | 2006-12-14 | 2012-03-27 | Evonik Röhm Gmbh | Production by distillation of acetone cyanhydrin and method for producing methacrylic ester and subsequent products |
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