DE2730567A1 - Schlagwerk - Google Patents
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- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
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Description
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PATE NTANWALTE
ZELLENTIN
ZWEIBRÜCKENSTR. 15
OOOO MÜNCHEN 2
Institut Gornowo DeIa Sibirakowo 6. JuIi 1977
Otdelenija Akademii Nauk SSR RZ
Nowosibirsk / UdSSR
P 27 30 567-5 P 70 458
Schlagwerk
Die vorliegende Erfindung betrifft Schlagwerke, inabesondere
Schlagwerke, die mit gasförmigem Druckmittel, z.B. Preßluft oder Dampf betätigt werden.
Es ist am zweckmäßigsten, die vorliegende Erfindung bei druckluftbetätigten
Schlagwerken, die im Bergbau Verwendung finden, z.B. bei pneumatischen Schlaggeräten, die in das Bohrloch eingesetzt
werden, Perforatoren, Abbauhammemusw. einzusetzen.
Die Erfindung kann auch bei Baumaschinen, z.B. bei pneumatischen Schlaggeräten zum Pfahlrammen, bei pneumatischen Durchschlägern
zum Durchschlagen eines Bohrloche in Böden, bei Betonbrechern
Verwendung finden.
Die vorliegende Erfindung kann ebenfalls für die Vervollkommnung
von Schlagwerken, die im Maschinenbau Verwendung finden, z.B. von Schlag- und Niethämmern, Stampfern usw. verwertet
werden.
Bekannt ist ein druckluftbetätigtes Schlagwerk, das ein Gehäuse mit einem Innenhohlraum enthält, innerhalb dessen ein
Kolben, der diesen Hohlraum in eine Arbeitshubkammer und eine Leerlaufkammer trennt, hin- und herverschiebbar angeordnet
ist. Das Gehäuse des Schlagwerkes ist in Form eines Zylinders mit einem Verteilerblock und einer Kupplung zum Anschluß an
eine Quelle eines gasförmigen Druckmittels ausgeführt, die hintereinandergeschaltet sind. Seitens des freien Endes ist
im Zylinder eine Aussparung ausgebildet, in der das Arbeitsorgan befestigt ist. Der mittlere Teil des Zylinders weist
eine AuspuffÖffnung auf. In der Eingangskammer ist eine ringförmige
Ausdrehung an der Innenfläche des Zylinders näher am Verteilerblock eingearbeitet.
Der Kolben des Schlagwerkes enthält eine zentrale Grundbohrung, in die ein mit Hilfe einer Kupplung im Verteilerblock
befestigtes Röhr hineinragt. An der Innenfläche der zentralen Kolbenbohrung ist ein durch einen geneigten Kanal in die Leerlaufkammer
geöffneter Ringkanal ausgebildet, und in ihrem Grundteil ist die erwähnte Bohrung mit einem Seitenkanal auf
die die Zylinderfläche berührende Außenfläche des Kolbens geöffnet. Verteilerblock, Rohr und Kupplung bilden einen Ventilhohlraum,
in dem ein Ventil angeordnet ist, das in Form einer
7 η 9 a ft ? /1 η β s
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elastischen Hülse mit einem Paßbund auf dessen Innenseite ausgeführt
ist, wobei der Paßbund an dem dem Kolben zugekehrten Hülsenboden ausgebildet ist. Mit ihrer Mantelfläche bildet die
elastische Hülse mit der Innenseitenfläche des Verteilerblocks einen ringförmigen Einlaßschlitz. Von der einen Seite steht
der Einlaßschlitz über Bohrungen des Verteilerblocks mit der
beitshuhkammer des Schlagwerkes und von der anderen Seite über
den Ventilhohlraum und Seitenbohrungen in der Kupplung mit einem in dieser Kupplung ausgebildeten Ausgabehohlraum in Verbindung.
Mit dem Ausgabehohlraum ist auch der Axialkanal des in den Kolben hineinragenden Rohres verbunden.
Beim Anschluß des druckluftbetätigten Schlagwerkes über die Kupplung an eine Quelle eines gasförmigen Druckmittels wird
letzteres dem Ausgabehohlraum und ferner durch Seitenbohrungen der Kupplung, dem Ventilhohlraum, dem Einlaßschlitz des Ventils,
über Bohrungen des Verteilerblocks, der Eingangskammer und der AuspuffÖffnung der Umgebung und durch das Rohr, den
Ringkanal und den geneigten Kanal der Leerlaufkammer zugeführt.
Unter dem Einfluß eines Druckgefälles im Ventilhohlraum und in der Arbeitshubkammer dehnt sich die elastische Hülse aus
und überdeckt den Einlaßschlitz.
Das vor diesem Zeitpunkt in die Arbeitshubkammer eingeströmte
gasförmige Medium wird durch die AuspuffÖffnung in den umgebenden
Raum entfernt. In dieser Zeit füllt sich die Leerlaufkammer mit dem gasförmigen Medium, und der Kolben führt einen
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Leergang aus. Beim Überdecken des Ringkanals des Kolbens durch das Rohr bricht die Zufuhr des gasförmigen Mediums ab,
und fernerhin erfolgt der Auspuff aus diesem beim öffnen der
Auspufföffnung durch den Kolben. In diesem Zeitraum deckt
sich der Seitenkanal des Kolbens mit der ringförmigen Ausdrehung
des Zylinders, und das gasförmige Druckmittel strömt durch diese von der zentralen Kolbenbohrung in die Arbeitshubkammer ein
und füllt sie. Das auf die Innenseiten- und Mantelfläche der elastischen Hülse einwirkende Druckgefäl±e nimmt ab, und bei
einer bestimmten Höhe verkürzt sich die elastische Hülse unter dem Einfluß von inneren elastischen Kräften und öffnet den Einlaßschlitz.
Der Druck in der Arbeitshubkammer wird durch den im Ausgabehohlraum ausgeglichen. Der Kolben bleibt stehen und
führt dann einen Arbeitshub aus. Nach der überdeckung des Seitenkanals
des Kolbens durch die Innenfläche des Zylinders bleibt die Arbeitshubkammer nur über das Ventil an den Ausgabehohlraum
angeschlossen. Im weiteren öffnet der Kolben die Auspuff öffnung, und der Druck in der Eingangskammer nimmt ab.
Unter dem Einfluß des Druckgefälles dehnt sich das Ventil aus und überdeckt den Einlaßschlitz, uiader Auspuff erfolgt aus
der Arbeitshubkammer. In diesem Augenblick öffnet das Rohr den
Ringkanal des Kolbens, und das gasförmige Medium füllt die
Leerlaufkammer. Nach einem Schlag auf das Arbeitsorgan führt
der Kolben einen Leerlauf aus.
Ein Nachteil dieses druckluftbetätigten Schlagwerkes, bei dem
das Ventil in Form einer elastischen Hülse mit inneren Paßbund
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ausgeführt ist, besteht darin, daß das Ventil mit dem Verteilerblock
nur noch einen Einlaßschlitz bildet. Das erschwert die Zufuhr einer hinreichenden Menge des gasförmigen Mediums
in die Kammer des Schlagwerkes und führt zur Minderung der Schlagenergie und Leistung. Falls eine Drucksteigerung in anderen
Kammern des Schlagwerkes, z.B. in der Leerlaufkammer notwendig ist, sind so viele Ventile erforderlich wie sie der
Anzahl Kammern, in die das gasförmige Druckmittel nachträglich zugeführt werden soll, entsprechen. Dadurch wird die Konstruktion
des Schlagwerkes verwickelt und dessen Zuverlässigkeit verringert.
Es ist Zweck der vorliegenden Erfindung, die oben erwähnten
Nachteile der Schlagwerke zu beseitigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schlagwerk mit erweitertem Druchgangsquerschnitt der Kanäle, durch die ein
gasförmiges Druckmittel der Kammer des Schlagwerkes zugeführt wird, zu schaffen, ohne daß der spezifische Verbrauch an gasförmigem
Medium erhöht werden muß.
Die gestellte Aufgabe wird bei einem Schlagwerk, das mit einem gasförmigen Druckmittel betätigt wird und ein Gehäuse mit
einem zylinderförmigen Innenhohlraum enthält, in dem ein Kolben, der den Innenhohlraum des Gehäuses in eine Arbeitshubkammer
mit veränderlichem Volumen und eine Leerlaufkammer mit veränderlichem Volumen trennt, die über Mittel zum Verteilen
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--er- 27 υ U U//
ΊΟ
des gasförmigen Mediums und einen seitens der Arbeitshubkammer im Gehäuse angeordneten Verteilerblock mit einer Quelle
eines gasförmigen Mediums in Verbindung stehen, axial hin- und herverschi^bbar angeordnet ist, und daß zumindest eine der
erwähnten Kammern ein am Verteilerblock angeordnetes Ventil aufweist, durch das das gasförmige Medium zur Ausführung der
hin- und hergehenden Bewegung des Kolbens, der dem im Gehäuse befindlichen Arbeitsorgan Schläge mitteilt, dieser Kammer zugeführt
wird, dadurch gelöst, daß das Ventil erfindungsgemäß
in Form eines ringförmigen Federungselementes ausgeführt ist, und daß auf der Oberfläche des Verteilerblocks Ventilsitze entsprechend
der Anzahl der Einströmöffnungen zur Zufuhr des gasförmigen Mediums in die Kammer ausgebildet sind, wobei das
ringförmige Federungselement mit Übermaß hinsichtlich der Oberfläche des Verteilerblocks gegenüber den Einströmöffnungen angeordnet
ist und den Verteilerblock auf dem Umfang umfaßt, und daß das Federungselement mit seiner Innenfläche mit dem Sitz
und mit der Außenfläche mit dem Gehäuse mindestens einen Einlaßkanal zur Zufuhr dee gasförmigen Mediums in die Einströmöffnungen
bildet.
Diese Konstruktion des Ventils des Verteilerblocks und des Gehäuses
bietet die Möglichkeit, Kanäle auszubilden, durch die das gasförmige Medium seitens beider Stirnflächen des Ventils
den Einströmöffnungen zugeführt wird, und dadurch den Gesamtdurchgangequerschnitt der erwähnten Kanäle zu erweitern.
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ORIGINAL INSPECTED
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Es ist vorteilhaft, die Einlaßkanäle, durch die das gasförmige Druckmittel den Einströmöffnungen des Sitzes und des
Verteilerblocks zugeführt wird, als Längsausnehmungen auf der
Oberfläche des Verteilerblocks auszubilden. Das gestattet,das Federungselement (Ventil) während des Betriebs des Schlagwerke
in Hinblick auf die erwähnten Einströmöffnungen in Umfangsrichtung
zu verschieben und erhöht dessen Zuverlässigkeit.
Für Schlagwerke, die eine kurze Lebensdauer besitzen, ist es
bevorzugt, die Einlaßkanäle, durch die das gasförmige Druckmittel den Einströmöffnungen des Sitzes und Verteilerblocks
zugeführt wird, als Längsausnehmungen auf der Innenfläche des Pederungeelements (Ventil) an Stellen, die den erwähnten Einströmöffnungen
gegenüberliegen, auszubilden. Dadurch wird die Konstruktion des Verteilerblocks und Schlagwerkes vereinfacht.
Bei Schlagwerken, bei denen das Federungselement (Ventil) derart ausgeführt ist, daß es sich nur biegen kann, ist es erwünscht,
daß die Einströmöffnungen, durch die das gasförmige Medium der Kammer zugeführt wird, einander gegenüber angeordnet
sind. Bei der Ausnutzung des Ventils für die Zufuhr des gasförmigen Mediums in die Arbeitshub"- und Leerlaufkammer ist
es wünschenswert, daß die Achsen von jedem Paar der erwähnten öffnungen aufeinander senkrecht stehen. Dadurch wird die Bewegungsstabilität
des Ventile und dessen Sicherheit erhöht.
--β-- 2730667
Bei Schlagwerken, bei denen der Verteilerblock, an dem das
Federungselement (Ventil) angeordnet ist, Zusatzkanäle für die Zufuhr des gasförmigen Druckmittels in die Kammern des
Schlagwerkes aufweist, ist es vorteilhaft, das Federungselement (Ventil) in Form eines aufgeschlitzten Ringes auszuführen,
dessen Enden am Sitz befestigt sind. Dadurch wird die Konstruktion des Schlagwerkes vereinfacht und dessen Zuverlässigkeit
erhöht.
Es ist wünschenswert, daß Wülste auf der Außenfläche des Federungselemens
(Ventil) in der den Eintrittsöffnungen des Sitzes gegenüberliegenden Zone ausgebildet werden. Dadurch
wird das Federungselement (Ventil) vor seinem übermäßigen Eindrücken
in die Eintrittsöffnungen geschützt und seine Lebensdauer verlängert.
Es ist erwünscht, daß Ausnehmungen, die die Form der Einströmöffnungen
des Verteilerblocks aufweisen, aber etwas größer sind, auf der Außenfläche des Federungselements (Ventil) in
der den erwähnten öffnungen gegenüberliegenden Zone ausgebildet werden. Dadurch wird das Federungselement (Ventil) vor
Beschädigung an den Kanten der erwähnten Offnungen geschützt und seine Lebensdauer verlängert.
Es ist zweckmäßig, wenn Vorsprünge zur Anordnung des Federungeelements
des Ventils zwischen ihnen auf der Oberfläche des Verteilerblocks ausgeführt sind. Dadurch wird das Federungs-
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element (Ventil) vor Langsverschiebungen geschützt und dessen
Zuverlässigkeit erhöht.
Es ist vorteilhaft, wenn das Federungselement bei Schlagwerken, bei denen das Federungselement (Ventil) derart ausgeführt
ist, daß es sich vorzugsweise biegen kann, an im Verteilerblock montierten abnehmbaren Befestigungsteilen mit Übermaß
angeordnet ist. Dies gestattet es, die Befestigungsteile aus einem Werkstoff mit großer innerer Reibung auszuführen, die
Hochfrequenzschwingungen des Federungselements (Ventil) bei seinem Betrieb zu dämpfen und die Zuverlässigkeit zu erhöhen.
Für einige Schlagwerke ist es vorteilhaft, wenn der Verteilerblock,
an dem das ringförmige Federungselement (Ventil) angeordnet ist, mit einer zylindrischen Bohrung ausgeführt und
derart angeordnet ist, daß die Innenfläche der Bohrung eine Fortführung des zylinderförmigen Innenhohlraumes des Gehäuses
bildet. Dadurch wird die Länge des Schlagwerkes verkürzt und dessen Konstruktion vereinfacht.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von AusfUhrungsbeispielen
unter Bezug auf Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Schlagwerk,
bei dem das Ventil zur Zufuhr des gasförmigen Mediums in die Arbeitshubkammer dient;
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2 7 3 U 5 ö 7
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Einströmöffnung der Kammer einer Ausführungsvariante des Ventils mit mehreren
Einströmöffnungen;
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Einströmöffnung der Kammer
einer weiteren AusfUhrungsvariante des Schlagwerkes,
bei dem die Einlaßkanäle durch Längsausnehmungen auf der Innenfläche des Federungselements (Ventil)
gebildet sind;
Fig. 4 einen Längsschnitt durch ein Schlagwerk, bei dem die
Oberfläche der zylindrischen Bohrung des Verteilerblocks die des zylinderförmigen Innenhohlraumes des
Gehäuses fortsetzt;
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V der Fig. 4;
Fig. 6 einen Längsschnitt durch ein Schlagwerk, bei dem das ringförmige Federungselement (Ventil) zur Zufuhr des
gasförmigen Druckmittels in die Arbeitshub- und Leerlaufkammer dient;
Fig. 7 einen Querschnitt durch die Einströmöffnung der Kammer
einer Ausführungsvariante des Schlagwerkes mit zwei Seitenkanälen;
Fig. 8 einen Schnitt nach Linie VIII-VIII der Fig. 7;
Fig. 9 einen Längsschnitt durch ein Schlagwerk, bei dem das
Federungselement (Ventil) in Form eines aufgeschlitz ten Ringes ausgeführt 1st;
Fig.10 einen Schnitt nach Linie X-X der Fig. 9;
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Fig. 11 einen Schnitt durch d:fe Einströmöffnung der Kanuner
einer weiteren Ausfuhrungsvariante des Schlagwerkes;
Fig. 12 einen Längsschnitt durch ein Schlagwerk, bei dem die Eintrittsöffnungen des Verteilerblocks, die die Zufuhr
des gasförmigen Mediums an eine der Kammern des Schlag· werkes gewährleisten, einander gegenüber angeordnet
sind, nach Linie XII-XII der Fig. 13;
Fig. 13 einen Schnitt nach Linie XIII-XIII der Fig. 12;
Fig. 14 einen Schnitt nach Linie XIV-XIV der Fig. I3.
Bei pneumatischen Tauchschlaggeräten, die beim Sprengbohren eingesetzt werden, kann ein Schlagwerk Verwendung finden, das
in Fig. 1 dargestellt ist und die Leistungserhöhung des pneumatischen
Schlaggerätes ermöglicht.
In einem Hohlgehäuse 1 (Fig. 1) ist ein Koiben 2, der den Innenhohlraum
des Gehäuses 1 in eine Arbeitshubkammer 3 und eine Leerlaufkammer 4- trennt, hin- und herverschiebbar angeordnet.
Das Gehäuse 1 enthält einen Verteilerblock 5, an dem ein Sitz 6 ausgebildet und eine Kupplung 7 zum Anschluß des Schlagwerkes
an eine Quelle eines gasförmigen Druckmittels vorgesehen ist (nicht dargestellt). Seitens des freien Endes ist
im Gehäuse 1 eine Aussparung 8 ausgeführt, in der ein Arbeitsorgan 9 befestigt ist. Im mittleren Teil des Gehäuses 1 sind
Auspufföffnungen 10, 11 zum Ableiten des verbrauchten gasförmigen Mediums aus den Kammern 3 und 4 des Schlagwerkes angeordnet.
Der Kolben 2 weist eine Durchgangsbohrung 12 auf, die
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sich im mittleren Teil zu einem Hohlraum 13 erweitert. In die Durchgangsbohrung 12 des Kolbens 2 ragt ein Verteilungsstab 14- hinein, der im Verteilerblock 5 befestigt ist und
einen nichtdurchgehenden Axialkanal 15 enthält, der einerseits zu einem im Verteilerblock 5 ausgebildeten Ausgabehohlraum
und andererseits mit einer radialen Bohrung 17 zum Hohlraum des Kolbens 2 hin geöffnet ist. Das freie Ende des Verteilungsstabes 14- ist mit einer Stange 18 zum Überdecken der Bohrung
des Kolbens 2 versehen. Im mittleren Teil des Verteilungsstabes 14- ist ein Außenkanal 19 zum Verbinden der Arbeitshubkammer
3 mit dem Hohlraum 13 bei maximaler Entfernung des Kolbens
2 vom Arbeitsorgan 9 ausgebildet. Zwischen Gehäuse 1 und Verteilerblock 5 ist ein Ventilhohlraum 20 ausgeführt, der
über einen Seitenkanal 21 mit dem Ausgabehohlraum 16 in Verbindung steht. Auf der Seitenfläche des Verteilerblocks 5 sind
Längsausnehmungen 22 eingearbeitet, deren Oberflächen Eintrittsöffnungen
23 aufweisen, die zur Arbeitshubkammer 3 hin
offen sind. Auf der Seitenfläche des Verteilerblocks 5 ist gegenüber den Eintrittsöffnungen 23 ein ringförmiges Federungselement 24- mit Übermaß angeordnet, das mit den Ausnehmungen
Einlaßkanäle 25 bildet, die beiderseits zum Ventilhohlraum und in ihrem mittleren Teil zu den Eintrittsöffnungen 23 hin
offen sind. Durch das Vorhandensein der Einlaßkanäle 25 auf beiden Stirnflächen des Federungselements 24 des Ventile wird
der Gesamtdurchgangsquerschnitt des Ventils vergrößert. Auf der Außenfläche des Federungselements 24- sind Wülste 26 zum
Schutz des Federungselements 24- des Ventile vor einem tiber-
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I Ί .:
mäßigen Eindrücken in die Eintrittsöffnungen 23 in der den
öffnungen 23 gegenüberliegenden Zone vorgesehen. Zum Schutz des Federungselements 24- des Ventils vor Läng sver sch ie bung
weist die Oberfläche des Verteilerblocks 5 VorsprUnge 27 auf.
Als Werkstoff für das Ventil können übliche öl- und benzinbeständige
Gummiaorten Verwendung finden.
Bei einer praktischen Ausfuhrungsvariante des Schlagwerkes können im Verteilerblock 51 (Fig. 2) mehrere Eintrittsöffnungen
23 angeordnet werden. Dabei ist es wünschenswert, daß
diese öffnungen einander gegenüber angeordnet sind, wie es Fig. 2 zeigt. Dadurch wird die Bewegungsstabilität des Federungselements
24 des Ventils erhöht.
Bei Schlagwerken, die eine kurze Lebensdauer besitzen, ist es bevorzugt, die Einlaßkanäle 25 (Fig. 3),durch die das gasförmige
Druckmittel den Eintrittsöffnungen 23 des Verteilerblocks 5" zugeführt wird, mit Hilfe von Längsausnehmungen 28
auf der Innenfläche des Federungselements 29 an Stellen, die den Eintrittsöffnungen 23 gegenüberliegen, auszubilden. Dadurch
wird die Konstruktion des Verteilerblocks 5" und des Schlagwerkes vereinfacht. Dabei muß das Federungselement 29
gegen eine Verschiebung in bezug auf den Verteilerblock 5"
gesichert werden.
Bei dem über die Kupplung 7 (Fig. 1) erfolgenden Anschluß
des Schlagwerkes an die Quelle eines gasförmigen Druckmittels
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27JUbü7
7«
wird letzteres dem Ausgabehohlraum 16 und ferner über den
Seitenkanal 21, den Ventilhohlraum 20, die Einlaßkanäle 25, die Eintrittsöffnungen 23, die Arbeitshubkammer 3» di-e Auspuff
öffnung 10 dem umgebenden Raum und über den Axialkanal 15,
die radiale Bohrung 17, den Hohlraum 13 der Bohrung 12 zugeführt.
Unter dem Einfluß eines Druckgefälles im Ventilhohlraum 20 und in der Arbeitshubkammer 3 werden die den Eintrittsöffnungen 23 gegenüberliegenden Abschnitte des Federungselements
2Ά- des Ventils verformt und überdecken die Einlaßkanäle
25· Die Zufuhr des gasförmigen Mediums in die Arbeitshubkammer
3 bricht ab, und das Medium, das gerade noch Zeit hatte, vor diesem Augenblick in die Arbeitshubkammer 3 einzuströmen,
wird durch die Auspufföffnung 10 in die Umwelt entfernt. Zu dieser Zeit sickert das gasförmige Medium aus der Bohrung 12
des Kolbens 2 durch die Spalte zwischen dem Kolben 2 und dem Arbeitsorgan 9 in die Leerlaufkammer 4 durch und füllt sie an.
Der Kolben 2 läuft vom Arbeitsorgan 9 weg und die Bohrung 12 öffnet sich vollständig. Der Druck in der Leerlaufkammer ^
nimmt rasch zu, und der Kolben 2 führt einen Leerlauf aus. Beim Überdecken der Bohrung 12 durch die Stange 18 bricht die
Zufuhr des gasförmigen Mediums in die Kammer 4- ab, und im weiteren
wird das verbrauchte gasförmige Medium beim öffnen der Auspufföffnung 11 durch den Kolben 2 aus dieser Kammer in
den umgebenden Raum entfernt. Bei der Weiterbewegung des Kolbens 2 verbindet sich sein Hohlraum I3 über den Außenkanal 19
mit der Arbeitshubkammer 3 und füllt sie an. Das Druckgefälle
zwischen Ventilhohlraum 20 und Arbeitshubkammer 3 nimmt ab,
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2/
und bei einer bestimmten Größe biegen sich die an die Eintrittsöffnungen
23 gedrückten Abschnitte des Federungselements 24 des Ventils unter dem Einfluß von inneren elastischen
Kräften gerade und öffnen die Einlaßkanäle 25. Der
Druck in der Arbeitshubkammer 3 wird schnell durch den im
Ausgabehohlraum 16 ausgeglichen. Der Kolben 2 bleibt stehen und führt dann einen Arbeitshub aus. Nach dem Austritt des
Außenkanals 19 aus dem Hohlraum I3 des Kolbens 2 bleibt die
Arbeitshubkammer 3 nur über das Ventil an den Ausgabehohlraum
16 angeschlossen. Durch den großen Durchgangsquerschnitt der Einlaßkanäle 25 wird ein hoher Druck in der Arbeitshubkammer
3 gewährleistet. Nach dem Austritt der Absperrstange aus der Bohrung 12 wird die Leerlaufkammer 4 mit dem gasförmigen
Medium gefüllt. In diesem Augenblick beginnt der Kolben 2 die Auspufföffnung 10 zu öffnen. Der Durchsatz des gasförmigen
Mediums durch die Einlaßkanäle 25 erreicht einen kritischen Wert, der Zustand des Federungselements 24 (Ventil)
wird instabil, und die weitere unerhebliche Druckminderung in der Arbeitshubkammer 3 verursacht eine Jähe Zunahme des Druckgefälles
zwischen Ventilhohlraum 20 und Arbeitshubkammer 3·
Das läßt sich dadurch erklären, daß der Zustrom des gasförmigen Mediums in den Ventilhohlraum 20 in diesem Augenblick den
Gasdurchsatz durch die Einlaßkanäle 25 zu überschreiten anfängt, was zum Ausgleich des Drucks im Ventilhohlraum 20 durch
den im Ausgabehohlraum 16 führt. Die kleine Masse des Federung selernents 24 (Ventil) und die große Oberfläche des Ventile,
die unter dem Einfluß des erwähnten Druckgefälles steht,
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- 17 '·<
ι 'ι S:; 7
trägt zum schnellen überdecken der Einlaßkanäle 25 durch das
Federungselement 24 (Ventil) bei. Fernerhin wird das verbrauchte gasförmige Medium durch die Auspufföffnung 10 in
den umgebenden Raum entfernt. Der Kolben 2 versetzt einen Schlag auf das Arbeitsorgan 9 und führt danach einen Leerlauf
aus.
Die weiteren Bewegungsspiele des Kolbens 2 sind genau so wie
beschrieben.
Ein anderes Beispiel, das die vorliegende Erfindung erläutert, bildet das in Fig. 4, 5 dargestellte Schlagwerk. Das vorliegende
Prinzipschaltbild kann bei der Entwicklung von Betonbrechern und Perforatoren ausgenutzt werden.
Im Innenhohlraum des Gehäuses 30 (Fig. 4), das Auspufföffnungen
31, 32 aufweist, ist ein Kolben 33» der diesen Hohlraum
in eine Arbeitshubkammer 34 und eine Leerlaufkammer 35 trennt,
hin-und herverschiebbar angeordnet. Im Gehäuse 3O ist seitens der Leerlaufkammer 35 eine Aussparung 36 ausgebildet, in der
ein Arbeitsorgan 37 befestigt ist, und seitens der Arbeitshubkammer 34 ist das Gehäuse 3O mit einem Deckel 38 (Fig. 4,5)
abgeschlossen, der eine Kupplung 39 zum Anschluß des Schlagwerkes an eine (nicht dargestellte) Quelle eines gasförmigen
Druckmittels aufweist. Seitens der Arbeitshubkammer 34 (Fig.4)
hat der Deckel 38 einen zylinderformigen Vorsprung 40, an dem
ein Verteilungestab 41 befestigt ist, welcher einen Axial-
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Ί ι j
kanal 42, eine radiale Bohrung 43, einen Außenkanal 44 und
eine den Axialkanal abschließende Stange 45 enthält.
Zwischen dem Gehäuse 3O und dem Deckel 38 ist ein Verteilerblock
46 angeordnet. Am Verteilerblock 46 ist ein z.B. aus Gummi bestehendes ringförmiges Federungselement 48 (Ventil)
den Eintrittsöffnungen 47 gegenüber mit Übermaß angeordnet.
Gemeinsam mit dem Deckel 38 bildet der Verteilerblock 46 einen Ausgabehohlraum 49, der mit einem im Deckel 38 ausgeführten
Kanal 50 mit dem Axialkanal 42 des Verteilungsstabes
verbunden und zur Bohrung der Kupplung 39 hin geöffnet ist.
Die zylindrische Bohrung 51 des Verteilerblocks 46 ist im
Durchmesser etwas größer als der Außendurchmesser des Kolbens 33 ausgeführt und gestattet es dem Kolben 33 am Ende des
Leerlaufs in sie hineinzuragen. Bei einigen Schlagwerken ist es erwünscht, den Verteilerblock 46 aus einem Stück mit dem
Gehäuse 30 auszuführen.
Diese Prinzipschaltung des Schlagwerkes bietet die Möglichkeit,
seine Länge zu verkürzen und die Konstruktion zu vereinfachen.
Die Arbeit des beschriebenen Schlagwerkes erfolgt auf genau dieselbe Weise wie die des in Fig. 1 gezeigten Schlagwerkes
und wird daher an dieser Stelle nicht behandelt.
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Bei pneumatischen Schlaggeräten mit großem Kolbengang und begrenztem Verbrauch an gasförmigem Medium kann ein Schlagwerk
Verwendung finden, das in Fig. 6 dargestellt ist und ein weiteres Beispiel ist, das die vorliegende Erfindung erläutert.
Im Hohlgehäuse 52 (Fig. 6), das einen Verteilerblock 53 aufweist,
ist ein Kolben 5^» der den Innenhohlraum des Gehäuses
52 in eine Arbeitshubkammer 55 und eine Leerlaufkammer
trennt, hin- und herverschiebbar angeordnet. Das Gehäuse 52
ist mit einer Aussparung 57 versehen, in der ein Arbeitsorgan 58 befestigt ist, und weist Auspufföffnungen 59, 60 auf.
In der Wand des Gehäuses 52 können zwei Seitenkanäle 61, 62
(Fig. 7) zur Zufuhr eines gasförmigen Mediums in die Leerlaufkammer
56 oder ein Kanal 61 (Fig. 6) ausgeführt werden. Zwischen dem Gehäuse 52 und dem Verteilerblock 53 ist ein Ventilhohlraum
63 ausgebildet, der über öffnungen 64 mit einem
Ausgabehohlraum 65 in Verbindung steht. Der Verteilerblock enthält Sitze 66 und eine Kupplung 67 zum Anschluß des Schlagwerkes
an eine (nicht dargestellte) Quelle eines gasförmigen Druckmittels. Auf der Seitenfläche des Verteilerblocks 53
können eine Längsausnehmung 68 oder mehrere Längsausnehmungen 68, 69, 70 (Fig. 7) ausgeführt werden, wobei die Tiefe
der Ausnehmung 68 etwas kleiner ist als die der Ausnehmungen Die Ausnehmungen 68 und 69 weisen auf ihrer Oberfläche Eintrittsöffnungen
71 zur Zufuhr des gasförmigen Mediums in die
Arbeitshubkammer 55 (Fig. 6) auf, die Ausnehmung 70 (Fig. 7,8)
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hat keine öffnung. Die Innenfläche des Gehäuses 52 weist
eine Längsausnehmung 72 auf, die mit dem Seitenkanal 62 in
Verbindung steht. Auf der Seitenfläche des Verteilerblocks ist gegenüber dem Einlaßkanal 61 und der Eintrittsöffnung der
Kammer 55 ein ringförmiges Federungselement 73 (Fig· 6) oder
74 (Fig. 7, 8) mit Übermaß angeordnet, das mit den Ausnehmungen
einen Einlaßkanal 75 (Fig. 6) oder Kanäle 75, 76, 77
(Fig. 7) bildet, die beiderseits zum Ventilhohlraum 63 offen sind. Ein weiterer Einlaßkanal 78 ist auf Kosten einer Längsausnehmung
auf der Außenfläche des Federungselements 73 (Fig. 6) oder 74 (Fig. 7) gegenüber der Eintrittsöffnung dee
Kanals 61 ausgebildet. Zum Schutz des Federungselements 7^
des Ventils vor einem Eindrücken in die Eintrittsöffnung des Kanals 62 ist am Federungselement 74 eine Vertiefung 79 eingearbeitet,
die eingangsseitig die Form der erwähnten Eintritt soff nung des Kanals 62 aufweist, aber etwas größer ist.
Gegen Längsverschiebung ist das Federungselement 73 (Fig· 6)
mit am Verteilerblock 53 ausgebildeten VorsprUngen 80 gesichert .
Als Werkstoff für das Federungselement 73 oder 74 (Fig. 7, 8)
können übliche öl- und benzinbeständige Gummisorten Verwendung finden. ■
Bei dem über die Kupplung 67 (Fig. 6) erfolgenden Anschluß an die Quelle eines gasförmigen Druckmittels wird letzteres
durch den Ausgabehohlraum 65 und die öffnungen 64 dem Ventil-
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hohlraum 63 und ferner durch den Einlaßkanal 75, die Arbeitshubkammer
55 und die Auspufföffnung 59 der Umwelt und durch den Einlaßkanal 78 und den Seitenkanal 61 oder die Einlaßkanäle
77, 78 und die Seitenkanäle 61, 62 (Fig. 7) der Leerlaufkammer 56 (Fig. 6) zugeführt. Unter dem Einfluß eines
Druckgefälles zwischen Ventilhohlraum 63 und Arbeitshubkammer
55 wird der der Eintrittsöffnung 71 gegenüberliegende Abschnitt des Federungselements 73 (Ventils) verformt und überdeckt
den Einlaßkanal 75. Dabei wird der Durchgangsquerschnitt des Einlaßkanals 78 größer. Die Einheit, die den Verteilerblock
53 mit den Seitenkanälen 61, 62 und das Federungselement 74 einschließt, die als Variante in Fig. 7, 8 dargestellt
sind, arbeitet ähnlich, weshalb im folgenden die Arbeit des in Fig. 6 gezeigten Schlagwerkes beschrieben wird. Unter der
Druckwirkung in der Lee rl auf kammer 56 führt der Kolben 5^·
einen Leerlauf aus. Die Leerlaufkammer 56 bleibt über den
Einlaßkanal 78 an den Ventilhohlraum 63 angeschlossen, und
der Druck in der erwähnten Kammer 56 fällt daher schnell ab. Durch die Verdichtung des gasförmigen Mediums nimmt der Druck
in der Arbeitshubkammer 55 zu. Bei einer bestimmten Größe der
Druckdifferenz zwischen Arbeitshubkammer 55 und Einlaßkanal verschiebt sich der Abschnitt des Federungselements 73 (Ventils),
der den erwähnten Kanal bildet, in Richtung der Eintrittsöffnung des Seitenkanals 61, überdeckt ihn und öffnet
gleichzeitig den Einlaßkanal 75» durch den das gasförmige Medium in die Arbeitshubkammer 55 einzuströmen beginnt. Die
Zufuhr des gasförmigen Mediums in die Leerlaufkammer 56 bricht
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ab, und fernerhin wird das verbrauchte Medium aus dieser in
den umgebenden Raum entfernt.
In dieser Periode erhöht sich der Druck in der Arbeitshubkammer 55ι und das Druckgefälle zwischen dem Ventilhohlraum 63
und der erwähnten Kammer 55 nimmt ab.
Bei einer bestimmten Höhe des Druckgefälles biegen sich die an die Ausnehmungen 68 (Fig. 7) gedrückten Abschnitte des Federungselements
73 (Ventils) unter dem Einfluß von inneren elastischen Kräften gerade und öffnen die Einlaßkanäle 76.
Der Druck in der Kammer 55 (Fig. 6) nimmt schnell zu. Der Kolben 54 bleibt stehen und führt danach einen Arbeitshub aus.
Im Anfangszeitpunkt des öffnens der Auspufföffnungen 59 durch
den Kolben 54· erreicht der Durchsatz des gasförmigen Mediums
durch die Einlaßkanäle 76 einen kritischen Wert, was zum schnellen überdecken der erwähnten Kanäle führt. Die Arbeitshubkammer
55 bleibt durch den Einlaßkanal 75 mit dem Ventilhohlraum 63 verbunden, und der Druck in der Kammer fällt)
schnell ab. Aufgrund der Verdichtung des gasförmigen Mediums durch den Kolben 54 nimmt der Druck in der Leerlaufkammer 56
in dieser Periode zu, was zur Verschiebung des der Längsausnehmung 69 gegenüberliegenden Abschnitts des Federungselements
73, zur Überdeckung des Kanals 75 und zum öffnen des Einlaßkanals 78 führt. Der Druck in der Leerlaufkammer 56
nimmt zu. Der Kolben versetzt einen Schlag auf das Arbeitsorgan und führt dann einen Leerlauf aus.
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Die weiteren Bewegungsspiele des Kolbens sind genau dieselben wie das beschriebene.
Die interessanteste Besonderheit der Arbeit des in Fig. 7 gezeigten Schlagwerkes besteht darin, daß ein Abschnitt des
Federungselements 7^ (Ventils), und zwar der, der die Einlaßkanäle
75» 78 mit kleiner Größe der Durchgangsquerschnitte bildet, die Arbeit der Abschnitte des Federungselements 74
(Ventils) steuert, die die Einlaßkanäle 76 mit erheblicher
Größe des Durchgangsquerschnitts bilden. Das bietet die Möglichkeit, die Leistung des Schlagwerkes unter angemessenem
Verbrauch an gasförmigem Medium zu steigern.
Eine weitere Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung bildet ein in Fig. 9 dargestelltes Schlagwerk. Es ist vorteilhaft,
diese Prinzipschaltung bei druckluftbetätigten Handschlagwerken, z.B. Betonbrechern auszunutzen.
Im Hohlgehäuse 81, das einen Verteilerblock 82 und einen Deckel 83 aufweist, ist ein Kolben 84-, der den Innenhohlraum
des Gehäuses 81 in eine Arbeitshubkammer 85 und eine Leerlaufkammer 86 trennt, hin- und herverschiebbar angeordnet. Das
Gehäuse 81 enthält Auspufföffnungen 87, 88 zum Entfernen des verbrauchten gasförmigen Mediums aus den erwähnten Kammern und
eine Aussparung 89, in der ein Arbeitsorgan 90 befestigt ist. Der Kolben 84 weist einen Kopf 91 und einen Schaft 92 auf und
ist mit einem nichtdurchgehenden Axialkanal 93 versehen, der mittels eines Radialkanals 94 nach der Seitenfläche des
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Schaftes 92 hin offen ist und zur Zufuhr des gasförmigen Mediums
in die Leerlaufkammer 86 dient. Am Schaft 92 des Kolbens
84 ist ein Außenkanal 95 zur Zufuhr des gasförmigen Mediums in die Arbeitshubkammer 85 während der maximalen Entfernung
des Kolbens 84 vom Arbeitsorgan 90 ausgebildet. Der Deckel 83 ist mit einer Kupplung zum Anschluß des Schlagwerkes
an eine (nicht dargestellte) Quelle eines gasförmigen Druckmittels versehen und bildet mit dem Verteilerblock 82
einen Ausgabehohlraum 96. Der Verteilerblock 82 weist eine zentrale Bohrung 97 auf, die den Schaft 92 des Kolbens 84 aufnimmt.
Auf der Innenfläche der Bohrung ist eine ringförmige Ausdrehung 98 ausgebildet, die durch einen Kanal 99 zum Ausgabehohlraum
96 hin offen ist. Die zentrale Bohrung 97 des Verteilerblocks 82 und die Arbeitshubkammer 85 sind durch einen
Längskanal 100 miteinander verbunden.
Die Mantelfläche des Verteilerblocks 82 enthält eine Menge von Sitzen in Form von Längsausnehmungen 101, in denen zu den
Längskanälen 100 hin offene Eintrittsöffnungen 102 angeordnet sind. Auf der erwähnten Außenfläche des Verteilerblocks 82
ist ein Federungselement 103 (Ventil), das in Form eines aufgeschlitzten Ringes ausgeführt ist, dessen Enden im Verteilerblock
82 befestigt sind, mit Übermaß angeordnet. Als Werkstoff für das Federungselement 103 des Ventils können übliche
öl- und benzinbeständige Gummisorten Verwendung finden. Mit den Längsausnehmungen 101 bildet das Federungselement 103
(Ventil) Einlaßkanäle 104. Die Längsverschiebungen des Fede-
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rungselements IO3 (Ventils) sind durch Vorsprünge 105 begrenzt.
Die Befestigungsteile des Federungselements 103 (Ventils) sind als Abschlußstöpsel 106 (Fig. 10) ausgeführt, die
an den Enden des Federungselements IO3 (Ventils) auf dessen
Innenfläche angeordnet und zusammen mit Spreizstiften IO7
in Öffnungen 108 des Verteilerblocks eingesetzt sind. Eine andere Befestigungsvariante des Federungselements 103 (Ventils)
zeigt Fig. 11, wo die Enden des Federungselements 103
(Ventils) mit Angüssen 109 versehen sind, die in Längsnuten 110 des Verteilerblocks 82 eingebracht sind.
Beim Anschluß des Schlagwerkes an die Quelle eines gasförmigen Druckmittels wird letzteres dem Ausgabehohlraum 96
(Fig. 9) und ferner durch die Einlaßkanäle 104, die Eintritts öffnungen 102, die Längskanäle 100, die Arbeitshubkammer 85
und die AuspuffÖffnung 87 dem umgebenden Raum und durch den
Kanal 99» die ringförmige Ausdrehung 98 und den Radialkanal 9 dem Axialkanal 93 zugeführt. Unter dem Einfluß eines Druckgefälles
zwischen dem Ausgabehohlraum 96 und der Arbeitshubkammer
85 werden die den Eintrittsöffnungen 102 gegenüberliegenden Abschnitte des Federungselemente IO3 (Ventils) verformt
und überdecken die Einlaßkanäle W. Die Zufuhr des gasförmigen
Mediums in die Arbeitshubkammer 85 bricht ab, und das Medium, das gerade noch Zeit hatte, in die Kammer einzuströmen,
wird durch die AuspuffÖffnung 87 in den umgebenden Raum
entfernt. Unter dem Einfluß des gasförmigen Mediums im Axialkanal 93 bewegt sich der Kolben 84 vom Arbeitsorgan 90 weg,
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der Kanal 93 öffnet sich total und gewährleistet die Zufuhr des gasförmigen Mediums in die Leerlaufkammer 86. Der Kolben
führt einen Leerlauf aus. Beim Überdecken der ringförmigen Ausdrehung 98 durch den Schaft 92 des Kolbens 84 bricht die
Zufuhr des gasförmigen Mediums in die Kammer 86 ab, und im weiteren wird das verbrauchte gasförmige Medium beim öffnen
der Auspufföffnung 88 durch den Kopf 91 des Kolbens 84 aus
dieser Kammer in den umgebenden Raum entfernt. Bei der Zusammenlegung des Außenkanals 95 »it der ringförmigen Ausdrehung
wird das gasförmige Medium der Arbeitshubkammer 85 und der zentralen Bohrung 97 zugeführt. Das Druckgefälle zwischen dem
Ausgabehohlraum 96 und der erwähnten Kammer nimmt ab, und die den Eintrittsöffnungen 102 gegenüberliegenden Abschnitte des
Federungselements IO3 biegen sich unter dem Einfluß von inneren
elastischen Kräften gerade und öffnen die Einlaßkanäle 104. Der Druck in der Arbeitshubkammer 85 und der zentralen Bohrung
97 nimmt schnell zu. Der Kolben 84 bleibt stehen und führt danach einen Arbeitshub aus. Beim Austritt des Außenkanals
95 aus der ringförmigen Ausdrehung 98 bleiben die Arbeit
shubkammer 85 und zentrale Bohrung 97 nur über das Ventil
mit dem Ausgabehohlraum 96 verbunden. Im Anfangszeitpunkt
des öffnens der Auspufföffnung 87 durch den Kopf 91 des Kolbens
84 erreicht der Durchsatz des gasförmigen Mediums durch die Einlaßkanäle 104 einen kritischen Wert, und die weitere
geringe Verschiebung des Kolbens 84 führt zur plötzlichen Zunahme des auf das Federungselement IO3 (Ventil) einwirkenden
Druckgefälles und zur schnellen Überdeckung der Einlaß-
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kanäle 104. Die Zufuhr des gasförmigen Mediums in die Arbeit shubkammer 85 und zentrale Bohrung 97 bricht ab, und das
verbrauchte gasförmige Medium wird aus diesen durch die Auspuff öffnung 87 in den umgebenden Raum entfernt. Bei der Vereinigung
des Radialkanals °A mit der ringförmigen Ausdrehung 98 wird das gasförmige Medium der Leerlaufkammer 86 zugeführt.
Nach einem Schlag auf das Arbeitsorgan 90 führt der Kolben 84 einen Leerlauf aus. Die weiteren Bewegungsspiele
des Kolbens 84 sind genau die gleichen wie das beschriebene.
Eine weitere Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung bildet ein in Fig. 12 dargestelltes Schlagwerk. Es ist zweckmäßig,
die gegebene Prinzipschaltung bei Schlag- und Niethämmern auszunutzen.
Im Hohlgehäuse 111 (Fig. 12) ist ein Kolben 112, der den
Innenhohlraum des Gehäuses 111 in eine Arbeitshubkammer 113 und eine Leerlaufkammer 114 trennt, hin- und herverschiebbar
angeordnet. Das Gehäuse 111 enthält Auspufföffnungen 115»
zum Entfernen des verbrauchten gasförmigen Mediums aus den erwähnten Kammern, eine Aussparung 117» in der ein Arbeitsorgan 118 befestigt ist, und Seitenkanäle II9 zur Zufuhr des
gasförmigen Mediums in die Leerlaufkammer 114. Seitens der Arbeitshubkammer II3 ist das Gehäuse 111 mit einem Deckel
abgeschlossen, der eine Kupplung 121 zum Anschluß des Schlagwerkes an eine (nicht dargestellte) Quelle eines gasförmigen
Druckmittels und einen Ausgabehohlraum 122 enthält. Das
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Gehäuse 111 weist einen Verteilerblock 123 mit Eintrittsöffnungen 124, 125 auf. Zwei Eintrittsöffnungen 124 sind
einander gegenüber angeordnet und zur Arbeitshubkammer 113
hin offen, und zwei andere öffnungen 125, die ebenfalls einander gegenüberliegen, sind zu den Seitenkanälen 119 hin
offen, wobei die Achsen der Eintrittsöffnungen 124 und 125 gegenseitig senkrecht sind. An der Außenseite des Verteilerblocks
123 ist ein ringförmiges Federungselement 127 (Ventil), das mit dem Verteilerblock 12J Einlaßkanäle 128 und 129 bildet,
an im Verteilerblock 123 angeordneten abnehmbaren Befestigungsteilen 126 (Fig. 13) angeordnet. Die Befestigungsteile
haben Vorsprünge 13Ο (Fig. 14), die das Federungselement
127 (Ventil) vor Längsverschiebung schützen. Bei einigen
Schlagwerken ist es wünschenswert, die abnehmbaren Befestigungsteile als Wälzkörper auszuführen. Als Werkstoff
für das Ventil können Federstahl, manche Bronzesorten und Kapralon Verwendung finden. Zum Zuverlässigkeitsgewinn ist
es wünschenswert, die Oberflächen des Ventils mit einem elastischen Werkstoff Typ Gummi zu beschichten.
Bei dem über die Kupplung 121 (Fig. 12) erfolgenden Anschluß des Schlagwerkes an die Quelle eines gasförmigen Mediums
wird letzteres dem Ausgabehohlraum 122 und ferner durch die Einlaßkanäle 128, die Eintrittsöffnung 124, die Arbeitshubkammer
113 und die Auspufföffnung 115 dem umgebenden Raum und
durch die Einlaßkanäle 129, die Eintrittsöffnungen 125 und die Seitenkanäle II9 der Leerlaufkammer 114 zugeführt. Unter
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dem Einfluß eines Druckgefälles werden die den Eintrittsöffnungen 124 gegenüber angeordneten Abschnitte des Federungselements
127 (Fig. 13) (Ventils) verformt und eng an
diese öffnungen gedrückt. Dadurch, daß die Eintrittsöffnungen 124 einander gegenüber angeordnet sind und der Werkstoff,
aus dem das Ventil besteht, genügende Steifigkeit besitzt, wird die Form des Federungselements 127 (Ventils) bei der
Verformung elliptisch sein.
Die dem zweiten Paar Eintrittsöffnungen 125 gegenüber angeordneten
Abschnitte des Federungselements 127 (Ventils) werden sich in Richtung des Gehäuses 111 verschieben und der
Durchgangsquerschnitt der Einlaßkanäle 129 wird größer. Unter der Druckwirkung in der Leerlaufkammer 114 (Fig. 12)
führt der Kolben 112 einen Leerlauf aus. Im Anfangszeitpunkt des öffnens der Auspufföffnung 116 durch den Kolben 112 erreicht
der Durchsatz des gasförmigen Mediums durch die Einlaßkanäle 129 einen kritischen Wert, und die weitere geringe
Verschiebung des Kolbens 112 führt zur plötzlichen Zunahme des Druckgefälles, das auf die den Eintrittsöffnungen 125
(Fig. 13) gegenüber angeordneten Abschnitte des Federungselements 127 (Ventils) einwirkt. Die erwähnten Abschnitte
des Federungselements 127 (Ventils) werden verformt und an die Eintrittsöffnungen 125 gedrückt. In diesem Zeitpunkt bewegen
sich die an die Eintrittsöffnungen 124 gedrückten Abschnitte des Federungselements 127 (Ventils) unter dem Einfluß
von inneren elastischen Kräften und dem Druck dee gas-
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förmigen Mediums in der Arbeitshubkammer 113» der infolge
seiner Verdichtung durch den Kolben 112 entsteht, von den erwähnten öffnungen 124 weg und öffnen die Einlaßkanäle 128.
Der Druck in der Arbeitshubkammer 113 (Fig. 12) nimmt zu,
und das verbrauchte gasförmige Medium wird aus der Leerlaufkamrner
114 in den umgebenden Raum entfernt. Der Kolben 112 bleibt stehen und führt dann einen Arbeitshub aus. Im Anfangszeitpunkt des öffnens der Auspufföffnung 115 durch den Kolben
112 erreicht der Durchsatz des gasförmigen Mediums durch die Einlaßkanäle 128 einen kritischen Wert, und die weitere
geringe Verschiebung des Kolbens 112 führt zur plötzlichen Zunahme des Druckgefälles, das auf die den Eintrittsöffnungen
124 (Fig. 13) gegenüber angeordneten Abschnitte des Federungselements 127 (Ventils) einwirkt. Die erwähnten Abschnitte
des Federungselements 127 (Ventils) werden verformt und an die Eintrittsöffnungen 124 gedrückt. In diesem Augenblick
bewegen sich die an die Eintrittsöffnungen 125 gedrückten Abschnitte des Federungselements 127 (Vontils) unter dem
Einfluß von inneren elastischen Kräften und dem Druck des gasförmigen Mediums in der Leerlaufkammer 114 von den erwähnten
Eintrittsöffnungen 125 weg. Der Druck in der Leerlaufkammer 114 nimmt zu, und das verbrauchte gasförmige Medium wird
aus der- Arbeitshubkammer II3 durch die Auspufföffnung 115
in den umgebenden Raum entfernt. Nach einem Schlag auf das Arbeitsorgan 118 führt der Kolben 112 einen Leerlauf aus.
Die weiteren Bewegungsspiele des Kolbens 112 sind genau so wie das beschriebene.
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Die beschriebene Konstruktion des Schlagwerkes gestattet es, die Federungseigenschaft des Federungselements 127 (Ventil)
zur Ausführung der Rückkopplung zwischen Zufuhr des gasförmigen Mediums in die Kammer 113 und Zufuhr dieses Mediums in
die Leerlaufkammer 114 auszunutzen. Das erhöht die Sicherheit
des Ventils und bietet die Möglichkeit, die Zufuhr des gasförmigen Mediums in die erwähnten Kammern rechtzeitig abzubrechen.
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Claims (10)
1. Schlagwerk, das mit einem gasförmigen Druckmittel betätigt wird, ein Gehäuse mit einem zylinderförmigen Innenhohlraum
enthält, in dem ein Kolben, der den Innenhohlraum des Gehäuses in eine Arbeitshubkammer mit veränderlichem
Volumen und eine Leerlaufkammer mit veränderlichem Volumen
trennt, die über Mittel zum Verteilen des gasförmigen Mediums und einen seitens der Arbeitshubkammer im Gehäuse
angeordneten Verteilerblock mit einer Quelle eines gasförmigen Mediums in Verbindung stehen, axial hin- und herverschiebbar
angeordnet ist, und daß zumindest eine der erwähnten Kammern ein am Verteilerblock angeordnetes Ventil
aufweist, durch das das gasförmige Medium zur Ausführung der hin- und hergehenden Bewegung des Kolbens, der dem im
Gehäuse befindlichen Arbeitsorgan Schläge mitteilt, dieser Kammer zufUhrbar ist, dadurch gekennzeich
net, daß das Ventil in Form eines ringförmigen Federungselements
(24·) ausgeführt ist, und daß auf der Ober-
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fläche des Verteilerblocks (5) Ventilsitze (6) entsprechend der Anzahl der Einströmöffnungen (23) zur Zufuhr des
gasförmigen Mediums in die Kammer ausgebildet sind, wobei das ringförmige Federungselement (24) mit Übermaß hinsichtlich
der Oberfläche des Verteilerblocks (5) gegenüber den Einströmöffnungen (23) angeordnet ist und den Verteilerblock
(5) auf dem Umfang umfaßt, und daß das Federungselement (?4) mit seiner Innenfläche mit dem Sitz (6) und mit
der Außenfläche mit dem Gehäuse (1) mindestens einen Einlaßkanal
(25) zur Zufuhr des gasförmigen Mediums in die Einströmöffnungen (23) bildet.
2. Schlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einlaßkanäle (25), durch die das gasförmige Druckmittel den Einströmöffnungen (23) zugeführt wird, als Längsausnehmungen
auf der Oberfläche des Verteilerblocke (5) ausgebildet sind.
3. Schlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßkanäle (25), durch die das gasförmige Druckmittel
den Einströmöffnungen (23) zugeführt wird, als Längsausnehmungen auf der Innenfläche des als Ventil dienenden Fe
derungselements (24) an den Stellen, die den Einströmöffnungen (23) in die Kammer gegenüberliegen, ausgebildet sind.
4. Schlagwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einströmöffnungen (23), durch die
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das gasförmige Medium der Kammer zugeführt wird, einander
gegenüber angeordnet sind.
5. Schlagwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Federungselement (24) in Form eines aufgeschlitzten Ringes ausgeführt ist, dessen Enden am Verteilerblock
(5) befestigt sind.
6. Schlagwerk nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß Wülste, die das Federungselement (24) vor Beschädigung
schützen, auf der Außenfläche des Federungselements (24) in der den Einströmöffnungen (23) gegenüberliegenden Zone
ausgebildet sind.
7. Schlagwerk nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß Ausnehmungen auf der Außenfläche des Federungselemente (24) in der den Einströmöffnungen (23) gegenüberliegenden
Zone des Verteilerblocks (5) ausgebildet sind.
8. Schlagwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß Vorsprünge, zwischen denen das Federungselement (24) Platz findet, auf der Oberfläche des Verteilerblocks
(5) ausgeführt sind, wobei die Vorsprünge (27) das Federungselement (24)'vor Längsverschiebung schützen.
9· Schlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Federungselement (24) an im Verteilerblock (5) montierten
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abnehmbaren Befestigungsteilen mit Übermaß angeordnet ist.
10. Schlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verteilerblock (5)» an dem das ringförmige Federungselement (24) angeordnet ist, mit einer zylindrischen Bohrung ausgeführt und derart am Gehäuse angeordnet ist, daß dip Innenfläche der Bohrung eine Fortführung des zylinderförmigen Innenhohlraumes des Gehäuses (1) bildet.
der Verteilerblock (5)» an dem das ringförmige Federungselement (24) angeordnet ist, mit einer zylindrischen Bohrung ausgeführt und derart am Gehäuse angeordnet ist, daß dip Innenfläche der Bohrung eine Fortführung des zylinderförmigen Innenhohlraumes des Gehäuses (1) bildet.
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ID=20672458
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