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DE2729942A1 - Am heck eines fahrzeugs angebrachtes erdbearbeitungsgeraet - Google Patents

Am heck eines fahrzeugs angebrachtes erdbearbeitungsgeraet

Info

Publication number
DE2729942A1
DE2729942A1 DE19772729942 DE2729942A DE2729942A1 DE 2729942 A1 DE2729942 A1 DE 2729942A1 DE 19772729942 DE19772729942 DE 19772729942 DE 2729942 A DE2729942 A DE 2729942A DE 2729942 A1 DE2729942 A1 DE 2729942A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boom
parts
axis
piston
earthworking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772729942
Other languages
English (en)
Inventor
Elton B Long
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Case LLC
Original Assignee
JI Case Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US05/730,598 external-priority patent/US4074821A/en
Application filed by JI Case Co filed Critical JI Case Co
Publication of DE2729942A1 publication Critical patent/DE2729942A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
    • E02F3/36Component parts
    • E02F3/38Cantilever beams, i.e. booms;, e.g. manufacturing processes, forms, geometry or materials used for booms; Dipper-arms, e.g. manufacturing processes, forms, geometry or materials used for dipper-arms; Bucket-arms
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    • E02F3/32Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with a dipper-arm pivoted on a cantilever beam, i.e. boom working downwardly and towards the machine, e.g. with backhoes
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    • E02F3/36Component parts
    • E02F3/42Drives for dippers, buckets, dipper-arms or bucket-arms
    • E02F3/425Drive systems for dipper-arms, backhoes or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Am Heck eines Fahrzeuges angebrachtes Erdbearbeitungsgerät
(Zusatz zu Patentanmeldung P 26 21 174.5)
Die Hauptanmeldung bezieht sich auf ein am Heck eines Fahrzeugs angebrachtes Erdbearbeitungsgerät/ mit einem relativ zum Fahrzeug um eine vertikale Achse schwenkbaren Verbindungselement, das eine untere und eine obere horizontale Drehachse aufweist, mit einem Ausleger, der aus zwei in Querrichtung einen Abstand voneinander aufweisenden Teilen besteht, deren untere Enden an der unteren Drehachse gelagert sind, und an deren anderen Enden schwenkbar eine aus Stiel und Schaufel gebildete Grabvorrichtung angeordnet ist, mit einer einzigen, zwischen den Teilen des Auslegers angeordneten Kolben/Zylindereinheit, die an der oberen Drehachse einerseits und am Ausleger andererseits so angelenkt ist, daß der Ausleger in einer vertikalen Ebene aus einer neutralen, etwa vertikalen Position nach hinten in eine Arbeitsposition und nach vorn in eine Transportposition bewegbar ist, wobei die Grabvorrichtung durch weitere, am Ausleger angelenkte Mittel in der gleichen vertikalen Ebene relativ zum Ausleger schwenkbar ist.
Mit dieser in der Hauptanmeldung beschriebenen Konstruktion läßt sich eine günstigere Anordnung des Schwerpunktes
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sowohl während des Betriebes als auch beim Transport im Vergleich zu bekannten Anordnungen erzielen, und darüber hinaus wird dadurch, daß der Ausleger unterteilt und im Zwischenraum zwischen den Teilen die zur Schwenkbewegung des Auslegers erforderliche Kolben/Zylindereinheit angeordnet wird, die Sicht der Bedienungsperson beim Betrieb des Gerätes erheblich verbessert»
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer geteilten Ausbildung des Auslegers dessen Stabilität mit einfachen Mitteln zu gewährleisten.
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Auslegerteile hohl ausgebildet sind und einen rechteckigen Querschnitt aufweisen, und daß Verbindungsmittel an den gegenüberliegenden Enden der Auslegerteile vorgesehen sind, die die Teile zu einer steifen Einheit verbinden.
Dabei bestehen vorzugsweise die Verbindungsmittel am unteren Ende der Auslegerteile aus einer zwischen den Teilen angeordneten und an den Teilen befestigten Hülse, die die untere Drehachse umgibt und damit zugleich die Drehverbindung zwischen dem Ausleger und der unteren Drehachse bildet. Statt dessen können die Verbindungsmittel am unteren Ende der Auslegerteile auch aus einer zwischen den Teilen angeordneten und an den Teilen befestigten Achse bestehen, die zugleich das Drehlager für den Ausleger bildet.
Die Verbindungsmittel am oberen Ende der Auslegerteile bestehen aus dem Drehlager für die Kolben/Zylindereinheit zur Betätigung des Auslegers einerseits und aus der Halterung für die drehbare Lagerung der Grabvorrichtung andererseits.
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Die Erfindung nutzt also in vorteilhafter Weise die für den Betrieb benötigten Drehlager dazu aus, zugleich die Auslegerteile zu einer stabilen Einheit zusammenzufassen.
Dadurch, daß die Auslegerteile als Hohlquerschnitte ausgebildet sind, ergibt sich ferner die vorteilhafte Möglichkeit, in den Hohlräumen die Schläuche für die Zuführung der Hydraulikflüssigkeit unterzubringen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung bedeuten:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Erdbearbeitungsgerätes;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des in
Fig. 1 dargestellten Gerätes mit einer Kolben/Zylindereinheit zur Betätigung der Grabvorrichtung;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer
anderen Ausführungsform, bei der zur Betätigung der Grabvorrichtung zwei Kolben/Zylindereinheiten vorgesehen sind;
Fig. 4 eine ähnliche perspektivische Darstellung
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 5 eine Seitenansicht des Auslegers, die
dessen Aufbau veranschaulicht;
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Fig. 6 eine Vorderansicht auf den Ausleger gemäß Fig. 5 entlang der Linie 6-6 in Fig. 5;
Fig. 7 eine vergrößerte Querschnittsdarstellung
des oberen Endes des in Fig. 6 dargestellten Auslegers und
Fig. 8 eine abgewandelte Konstruktion des oberen, die Grabvorrichtung tragenden Auslegerendes.
Ein Erdbearbeitungsgerät 10 ist beispielsweise in der in der US-PS 3 376 984 beschriebenen Weise schwenkbar am hinteren Ende eines Traktors gelagert.
Das Erdbearbeitungsgerät 10 (Fig. 2) enthält eine Lagerung in Form eines Schwenkturmes 12 mit oberen und unteren zylindrischen öffnungen 14 und 16, die zur Aufnahme von in Fig. nicht sichtbaren Zapfen dienen, um die der Schwenkturm drehbar über einen Bügel gelagert ist, der hinten am Traktor angebracht ist. Die Bewegung des Schwenkturmes 12 wird durch zwei Kolben/ Zylindereinheiten 18 und 20 bewirkt.
Am Schwenkturm 12 ist unten eine horizontale Achse 22 zur Lagerung eines Auslegers und oben eine horizontale Achse zur Lagerung einer Kolben/Zylindereinheit 28 vorgesehen. Der Ausleger 24 besteht aus zwei im Abstand voneinander angeordneten, hohlen rechteckförmigen Teilen 30 und 32, die an ihrem einen Ende schwenkbar um die horizontale Achse 22 mittels einer Hülse 23 gelagert sind, die die Achse 22 umgibt. Die Hülse 23 ist an den Auslegerteilen befestigt, so daß sie diese miteinander ver bindet und im vorgegebenen Abstand zueinander hält. Die Kolben/
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Zylindereinheit 28 wirkt doppelseitig und besteht aus einem Zylinder 33 und einer Kolbenstange 34, die drehbar mit einer am freien Ende der Auslegerteile angeordneten Achse 36 verbunden ist und sich innerhalb des durch die Auslegerteile 30 und 32 gebildeten Zwischenraums befindet.
An einer zwischen den freien Enden der Auslegerteile 30 und 32 angeordneten Achse 42 ist eine aus Löffel und Stiel bestehende Grabvorrichtung 40 drehbar so gelagert, daß sich die Drehachse für die Grabvorrichtung zwischen den Enden des Stiels, jedoch näher am auslegerseitigen Ende als an dem den Löffel tragenden Ende des Stiels befindet. Durch die Hülse 23 werden somit die unteren-Enden und durch die Achsen 36 und 4 2 die oberen Enden der Auslegerteile starr miteinander verbunden, so daß eine insgesamt verwindungssteife Auslegeranordnung gebildet wird. Die Grabvorrichtung 40 enthält eine steife Halteplatte 44, die auf der Schwenkachse 42 drehbar ist und das auslegerseitige Ende der Grabvorrichtung bildet. Zur Bewirkung der Schwenkbewegung der Grabvorrichtung dient eine Kolben/Zylindereinheit 54. Aus Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, daß in der Mitte an den Auslegerteilen 30 und 32 Arme 48 und 50 befestigt sind oder mit diesen ein Teil bilden. Die Arme haben einen U-förmigen Querschnitt und besitzen einen Zwischenraum zwischen den vertikalen Wänden. Zwischen den Armen 48 und 50 ist eine Drehachse 52 gelagert.
Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die Betätigungsmittel aus einer einzelnen, doppelseitig wirkenden Kolben/Zylindereinheit 54. Die Kolben/Zylindereinheit 54 enthält einen Zylinder 55 und eine Kolbenstange 56 die schwenkbar an einer Achse 58 gelagert ist, die am Ende der Halteplatte 44 im Abstand von der Schwenkachse 42 gelagert ist. Der Zylinder 55 ist drehbar an der Drehachse 52 zwischen den Armen 48 und 50 gelagert.
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Am freien Ende der Grabvorrichtung ist in üblicher Weise ein Löffel 70 schwenkbar angebracht. Zwei Hebel 72 und 74 sind drehbar zwischen dem Stiel der Grabvorrichtung 40 und dem Löffel 70 angeordnet und miteinander durch eine Achse 76 verbunden. Eine doppelt wirkende Kolben/Zylindereinheit 78 weist einen Zylinder 79 auf, der an einer Achse 80 angelenkt ist, die an einer oberen Ecke der Halteplatte 44 gelagert ist, und das Ende der Kolbenstange 82 ist drehbar mit der Kniehebelachse 76 verbunden.
Die beschriebene Anordnung kann die in Fig. 1 in ausgezogener Linie dargestellte Transportposition einnehmen, in der sich der Ausleger im wesentlichen vertikal und etwas nach vorn geneigt erstreckt und bei der der Schwerpunkt des rückwärtigen Erdbearbeitungsgerätes sich näher am vorderen Ende des Traktors befindet. Die Kolben/Zylindereinheit 28 besitzt einen Hebelarm M, so daß bei Anwendung eines hydraulischen Druckes auf das Köpfende des Zylinders der Ausleger 24 nach vorn in Richtung auf den Schwenkturm 12 bewegt wird und die Teile durch eine Kniegelenkverbindung in der in Fig. 1 dargestellten Lage gehalten werden. Ggfs. kann der Ausleger 24 mechanisch mit dem Schwenkturm 12 mittels eines nicht dargestellten Bolzens verriegelt werden, der in Löcher 88 der Auslegerabschnitte 30 und 32 und des Schwenkturmes 12 eingeführt wird. Das Gleichgewicht und die Handhabung des Gerätes werden stark verbessert, da der wirksame Schwerpunkt gegenüber bekannten Geräten um mehr als 50% nach vorne verlegt ist.
Der Schwenkturm 12 enthält eine vertikale Wand 90, die in eine obere und eine untere horizontale Wand 91 bzw. 92 übergeht, wobei die Wände 91 und 92 Öffnungen 14 und 16 aufweisen, die zur Aufnahme von am Traktor angebrachten Lagerbügeln 93 die-
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nen. Der Schwenkturm 12 enthält ferner zwei sich nach hinten erstreckende Seitenwände 94, die einen Zwischenraum bilden, in dem die Auslegerteile 30 und 32 untergebracht sind. Der Schwenkturm 12 besitzt ferner eine vertikale Wand 96, die von einem mittleren Teil am oberen Ende des Schwenkturmes 12 nach hinten vorsteht. Die vertikale Wand 96 enthält die obere horizontale Drehachse 26, an der der Zylinder 33 gelagert ist. Zwischen den Teilen 30 und 32 und der Kolben/Zylindereinheit 28 ist ein Spielraum vorgesehen. Durch diese Anordnung ist es möglich, den Ausleger vollständig in eine vor der vertikalen Linie A-A in Fig. liegende Position zu bringen, die zugleich die Transportposition ist, in der die Kolben/Zylindereinheit 28 sich teilweise zwischen den Teilen 30 und 32 des Auslegers befindet.
Im Betrieb des rückwärtigen Erdbearbeitungsgerätes erfolgt die Beladung in der üblichen Weise. Der Ausleger 24 kann jedoch in einer mehr vertikalen Lage arbeiten, so daß die Mitte des Erdbearbeitungsgerätes nicht mehr am Schwenkturm 12 gehalten wird und dadurch das Gleichgewicht und die betrieblichen Eigenschaften des Gerätes verbessert werden können. Wenn das Erdbearbeitungsgerät aus der in Fig. 1 gestrichelten Lage in die durch fortlaufende Linien gekennzeichnete Lage geschwenkt wird, wird das kolbenstangenseitige Ende der Kolben/Zylindereinheit mit hydraulischem Druck beaufschlagt, so daß der Ausleger zunächst in eine vertikale Lage und dann in eine leicht nach vorn gerichtete Lage geschwenkt wird, in der die Wirküngslinie der Kolben/Zylindereinheit 28 mit der Mittellinie der Auslegerteile 30 und 32 fluchtet. Das nach vorn gerichtete Moment der Teile ermöglicht eine Fortsetzung der Bewegung des Erdbearbeitungsgerätes über die Position, in der die Mittellinien fluchten, hinaus in Richtung auf die in Fig. 1 durch die durchgehenden Linien gezeichnete Lage. Durch Beaufschlagung des Kolbenstangenendes der Kolben/Zylindereinheit 28 wird die- Vorwärtsbewegung des Auslegers
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von der Position, in der die Mittellinien fluchten, in die in Fig. 1 dargestellte Transportposition unterstützt. Anschließend bewirkt der hydraulische Druck eine Kniehebelverriegelung des Auslegers, so daß das rückwärtige Erdbearbeitungsgerät in der Transportposition gehalten wird.
Es sei bemerkt, daß die Schwenkachse 26 für die Kolben/ Zylindereinheit 28 etwas hinter der Achse 22 angeordnet ist, so daß in der in Fig. 1 durch die Linie B-B angedeuteten neutralen Position, in der die Mittellinie der Auslegerteile 30 und 32 mit der Wirkungslinie der Kolben/Zylindereinheit 28 fluchtet, der Ausleger geringfügig nach vorn über die durch die Linie A-A definierte vertikale Position hinaus geneigt ist. Hierdurch wird das nach vorn wirkende Moment unterstützt und sichergestellt, daß das rückwärtige Erdbearbeitungsgerät über die Mittellage hinausschwenkt, so daß durch hydraulischen Druck die Kolben/Zylindereinheit für den Ausleger so getätigt wird, daß der letzte Schritt der Vorwärtsbewegung unterstützt wird.
Um das rückwärtige Erdbearbeitungsgerät aus der in Fig. 1 dargestellten Lage in die gestrichelte Lage zu schwenken, wird das kolbenstangenseitige Ende der Kolben/Zylindereinheit 28 mit hydraulischem Druck beaufschlagt, um die Schwenkbewegung des Auslegers nach hinten einzuleiten. Zugleich wird die Kolben/ Zylindereinheit 78 betätigt, um den Löffel 70 nach hinten auszufahren, wodurch der Schwerpunkt abrupt nach hinten verlagert und das rückwärtige Ausfahren des Auslegers unterstützt wird. Wenn sich die Teile durch die in Fig. 1 durch die Linie B-B angezeigte Position bewegen, in der die Mittellinie der Auslegerteile 30 und 32 mit der Wirkungslinie der Kolben/Zylindereinheit 28 fluchtet, wird der hydraulische Druck vom kolbenstangenseitigen Ende der Kolben/Zylindereinheit 28 entfernt.
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Im folgenden Teil der Beschreibung werden zweistellige. Bezugsziffern für das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2, dreistellige Bezugsziffern 100 - 199 für das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel und dreistellige Bezugsziffern 200 299 für das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel verwendet. Die beiden letzten Ziffern bezeichnen bei den verschiedenen Ausführungsformen jeweils gleiche Teile.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind jeweils zwei Kolben/Zylindereinheiten 160 und 162 vorgesehen. Diese Kolben/Zylindereinheiten sind vom doppelt wirkenden Typ, wobei das eine Ende der Zylinder 164 an einer Drehachse 152 angelenkt ist, und wobei die Zylinder zwischen den parallelen seitlichen Wänden des zugehörigen Lagerarmes angeordnet sind. Die Kolben/Zylindereinheiten 160, 162 besitzen jeweils eine Kolbenstange 165, die drehbar mit einer Achse 158 an der Halteplatte 144 verbunden ist. Die Hülse 23 sowie die Achsen 36 und 42 bilden hier ebenfalls wieder die Auslegerteile zu einer starren Einheit aus. Das Erdbearbeitungsgerät 110 ist sonst identisch mit dem Erdbearbeitungsgerät 10 gemäß Fig. 1 und 2.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Lagerarme 249 und 251 massiv, und die Zylinder 264 besitzen jeweils einen Lagerkörper 266 bzw. 267, der an ihrem einen Ende gelagert ist, um die Zylinder getrennt drehbar an den Lagerarmen anzulenken. Die Kolbenstangen 265 sind drehbar mit der Achse 258 verbunden. Zur Verbindung der Auslegerteile dienen auch hier wieder die Hülse 23 sowie die Achsen 36 und 42. Das rückwärtige Erdbearbeitungsgerät 210 ist sonst identisch mit dem Erdbearbeitungsgerät 10 gemäß Fig. 1 und 2.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 5, 6 und 7 dargestellt. Wie bei dem Ausführungsbeispiel ge-
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maß Fig. 1 und 2 besteht der Ausleger 324 aus zwei in Querrichtung einen Abstand voneinander aufweisenden, hohlen, rechteckförmigen Auslegerteilen 330 und 332, die an ihrem unteren Ende durch eine Hülse 323 miteinander verbunden sind, die drehbar auf einer Achse 322 gelagert ist. Aus Fig. 5 und 6 ist ersichtlich, daß die Hülse 323 durch die beiden hohlen Auslegerteile 330 und 332 verläuft und mit diesen verschweißt ist. Die Auslegerteile 330 und 332 sind um die Achse 322 durch eine Kolben/Zylindereinheit 328 schwenkbar, die mit ihrem einen Ende an einer Achse 326 und mit ihrem anderen Ende an einer Achse 336 angelenkt ist, die sich zwischen den beiden Auslegerteilen erstreckt. Die Achse 336 verläuft durch Hülsen 337, die jeweils mit den Auslegerteilen 330 und 332 verschweißt sind. Die Achse 336 ist vorzugsweise ebenfalls entweder mit den Hülsen 337 und/oder mit den Auslegerteilen 330 und 332 verschweißt. Somit bilden die Hülsen 337 und die Achse 336 eine starre Verbindung zwischen den Auslegerteilen 330 und 332. Dabei wirken die Hülsen 337 als Abstandselemente, durch die die Kolbenstange 334 in der Mitte zwischen den Auslegerteilen gehalten wird.
Bei dem in Fig. 5, 6 und 7 dargestellten Ausführungsbeispiel enthalten die Verbindungsmittel für die beiden Auslegerteile 330 und 332 ferner Haltemittel 341, die aus einem hohlen rechteckförmigen Körper 343 bestehen, der an zwei einander gegenüberliegenden Wänden mit Laschen 345 versehen ist. Die Querabmessung des hohlen Körpers 343 ist identisch mit dem Abstand zwischen Auslegerteilen 330 und 332, und die Laschen 345, die vorzugsweise mit dem Körper 343 verschweißt sind, weisen Verlängerungen 347 auf, die an ihren unteren Enden angebracht sind. Die Verlängerungen 347 werden von den offenen Enden der hohlen, rechteckigen Auslegerteile 330 und 332 aufgenommen und bilden ein weiteres Verbindungsmittel für die beiden Auslegerteile, so
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daß diese eine starre Einheit bilden, die in der Lage ist, beträchtlichen Torsionsbeanspruchungen während des Betriebes der Grabvorrichtung standzuhalten. Der hohle Körper 343 ist an seinem freien Ende mit einer Hülse 349 versehen, die die Achse 342 aufnimmt, die das Drehlager für die Grabvorrichtung 340 am äußeren Ende des Auslegers 324 bildet.
Somit sind bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig, 5, 6 und 7 wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen drei starre Verbindungsmittel 323, 336, 337 und 341 zwischen den beiden Auslegerteilen vorgesehen.
Die unteren Endender Auslegerteile 330 und 332 sind vorzugsweise durch Platten 351 verschlossen. Die Platten 351 können angeschweißt sein, so daß die hohlen Auslegerteile vollständig geschlossen sind und im Bedarfsfall als Reservoir für Hydraulikflüssigkeit verwendbar sind.
Bei dem in Fig. 5, 6 und 7 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Leitungen, die der Kolben/Zylindereinheit 354 und der nicht dargestellten Kolben/Zylindereinheit zur Betätigung der Schaufel Hydraulikflüssigkeit zuführen, innerhalb der hohlen Auslegerteile 330 und 332 angeordnet. Aus Fig. 7 ist ersichtlich, daß eine starre oder flexible Zuleitung oder ein Schlauch 361 durch den Auslegerteil 332, durch den von der Lasche 345 gebildeten Hohlraum und durch den hohlen Körper 34 3 verläuft und dann an einem Anschluß 363 (Fig. 5) am oberen Ende der Haltemittel 341 endet. Somit kann ein flexibler Schlauch 365 an den Anschluß 363 und die nicht dargestellte Kolben/Zylindereinheit angeschlossen werden. Natürlich können zwei Zuleitungen für eine Kolben/Zylindereinheit in jedem der beiden Auslegerteile 330 und 332 untergebracht werden.
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In gleicher Weise kann eine nicht dargestellte Zuleitung durch die hohlen Auslegerteile 330 und 332 und durch den von den Armen 350 gebildeten Hohlraum verlaufen und an einem Anschluß 351 enden, wobei ein Schlauch 353 vom Anschluß 351 zur Kolben/Zylindereinheit 354 verläuft.
Alle Leitungen oder Schläuche können als flexible oder starre Elemente ausgebildet sein, die an den Anschlüssen 351 und 363 enden.
Eine geringfügig abgewandelte Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 8 dargestellt, und der einzige Unterschied gegenüber der Ausführungsform gemäß Fig. 5, 6 und 7 besteht in den Verbindungsmitteln am oberen Ende des Auslegers. Bei dem in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die hohlen, rechteckförmigen Auslegerteile 430 und 432 jeweils mit einer Hülse 413 versehen, die durch Öffnungen 415 verlaufen und mit den zugehörigen Auslegerteilen 430 bzw. 433 verschweißt sind. Eine Achse 417 verläuft durch die Hülsen, die an ihrem inneren Ende einen Abstand voneinander aufweisen und ein Drehlager für den Stiel der Grabvorrichtung 440 bilden. Die oberen Verbindungsmittel bestehen hier also aus den Hülsen 413 und der Achse einerseits und aus den Hülsen 337 und der Achse 336 andererseits.
Der Stiel der Grabvorrichtung 440 besteht aus einem im wesentlichen rechteckförmigen, hohlen Körper 421, durch den ein Lagerkörper 423 hindurchverläuft, der mit dem Körper 421 verschweißt ist. Der Lagerkörper 423 bildet die Drehverbindung der Grabvorrichtung 440 auf der Achse 417 und den Hülsen 413. Um die gesamte Einheit zu versteifen, wird vorzugsweise der den Lagerkörper 423 umgebende Bereich durch zusätzliche Platten verstärkt. Der Lagerkörper 423 ist mit einer Öffnung 427 versehen, um den relativ zueinander beweglichen Flächen ein
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Schmiermittel zuführen zu können.
Es ist ersichtlich, daß bei dem in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel die aus den Hülsen 413 und der Achse 417 bestehenden Verbindungsmittel und die aus den Hülsen 337 und der Achse 336 bestehenden Verbindungsmittel die steife Verbindung zwischen den beiden Auslegerteilen 430 und 432 an deren einem Ende bilden und die untere Verbindung wie zuvor durch die Hülse 323 am unteren Ende der Auslegerabschnitte gebildet wird.
Durch die Verwendung eines zweiteiligen Auslegers und einer einzelnen Kolben/Zylindereinheit kann die Gesamtbreite der Auslegeranordnung um mehr als 35% bekannter Ausleger (z.B. gegenüber dem in der US-PS 3 376 984 beschriebenen Ausleger) verringert werden, ohne daß bei Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungsmittel die Stabilität insgesamt verschlechtert wird. Tatsächlich ist die Widerstandsfähigkeit des erfindungsgemäßen Auslegers gegen Torsion erheblich größer als bei bekannten Auslegerkonstruktionen.
Bs / dm
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Claims (8)

  1. EIKENBERG & BRÜMMERSTEDT
    PATENTANWÄLTE IN HANNOVER
    J.I. Case Company 105/26
    Patentansprüche :
    M.) Am Heck eines Fahrzeugs angebrachtes Erdbearbeitungsgerät, mit einem relativ zum Fahrzeug um eine vertikale Achse schwenkbaren Verbindungselement, das eine untere und eine obere horizontale Drehachse aufweist, mit einem Ausleger, der aus zwei in Querrichtung einen Abstand voneinander aufweisenden Teilen besteht, deren unteres Ende an der unteren Drehachse gelagert ist und an deren anderen Ende schwenkbar eine aus Stiel und Schaufel gebildete Grabvorrichtung angeordnet ist, mit einer einzigen, zwischen den Teilen des Auslegers angeordneten Kolben/ Zylindereinheit, die an der oberen Drehachse einerseits und am Ausleger andererseits so angelenkt ist, daß der Ausleger in einer vertikalen Ebene aus einer neutralen, etwa vertikalen Position nach hinten in eine Arbeitsposition und nach vorn in eine Transportposition bewegbar ist, wobei die Grabvorrichtung durch weitere, am Ausleger angelenkte Mittel in der gleichen vertikalen Ebene relativ zum Ausleger schwenkbar ist, nach Patenanmeldung P 26 21 174.5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslegerteile (30, 32; 130, 132; 230, 232; 330, 332; 430, 432)
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    hohl ausgebildet sind und einen rechteckigen Querschnitt aufweisen, und daß Verbindungsmittel an den gegenüberliegenden Enden der Auslegerteile vorgesehen sind, die die Teile zu einer steifen Einheit verbinden.
  2. 2. Erdbearbeitungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel am unteren Ende der Auslegerteile aus einer zwischen den Teilen angeordneten und an den Teilen befestigten Hülse (23, 323) bestehen, die die untere Drehachse (22, 323) umgibt und damit zugleich die Drehverbindung zwischen dem Ausleger und der unteren Drehachse bildet.
  3. 3. Erdbearbeitungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel am unteren Ende der Auslegerteile aus einer zwischen den Teilen angeordneten und an den Teilen befestigten Achse bestehen, die zugleich das Drehlager für den Ausleger bildet.
  4. 4. Erdbearbeitungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel am oberen Ende der Auslegerteile aus dem Drehlager (36, 336, 337) für die Kolben/Zylindereinheit (28, 128, 228, 328) zur Betätigung des Auslegers einerseits und aus der Halterung (343, 345, 349, 413, 417, 423) für die drehbare Lagerung der Grabvorrichtung (340, 440) andererseits bestehen.
  5. 5. Erdbearbeitungsgerät nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslegerteile (330, 332; 430 432) an ihren oberen Enden offen sind, und daß die Halterung (343, 345, 349) für die drehbare Lagerung der Grabvorrichtung (340) an ihrem einen Ende Verlängerungen (347) aufweist, die in die offe-
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    nen Enden eingreifen, während am freien Ende der Halterung das . Drehlager für die Grabvorrichtung (340) angeordnet ist.
  6. 6. Erdbearbeitungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung aus einem hohlen Körper (343) besteht, der sich über die Enden der Auslegerteile (330, 332) hinauserstreckt, wobei an dessen Außenseiten je eine mit der Verlängerung (347) versehene Lasche (350) angebracht ist, und wobei an dessen freien Ende eine Hülse (349) zur Aufnahme einer Achse zur drehbaren Lagerung der Grabvorrichtung (340) starr bebefestigt ist.
  7. 7. Erdbearbeitungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehlager für die Kolben/Zylindereinheit (328) zur Betätigung des Auslegers aus zwei Hülsen (337) besteht, die jeweils mit ihrer öffnung fluchtend an den beiden Auslegerteilen und zwischen diesen so befestigt sind, daß sie einen Abstand zwischen sich freilassen, und daß in der Hülse eine Achse (336) angeordnet ist, auf der im Zwischenraum zwischen den Hülsen die Kolben/Zylindereinheit (328) gelagert ist.
  8. 8. Erdbearbeitungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung für die drehbare Lagerung der Grabvorrichtung (440) aus zwei Hülsen (413), die jeweils mit ihren öffnungen fluchtend an den oberen Enden der Auslegerteile (430, 432) so befestigt sind, daß sie einen Abstand zwischen sich freilassen, und aus einer Achse (417) besteht, die in den Hülsen angeordnet und an diesen befestigt ist, und daß auf der Achse (417) in dem Zwischenraum und auf den Hülsen (413) der Lagerkörper (423) für die Grabvorrichtung (440) drehbar gelagert ist.
    -Beschreibung-
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DE19772729942 1976-10-07 1977-06-29 Am heck eines fahrzeugs angebrachtes erdbearbeitungsgeraet Withdrawn DE2729942A1 (de)

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ZA775238B (en) 1978-07-26
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