DE2729852A1 - Antriebsvorrichtung fuer zwei geschwindigkeiten - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer zwei geschwindigkeitenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine mechanische Antriebsvorrichtung für verschiedene Geschwindigkeiten und im besonderen eine
verbesserte Zweigeschwindigkeits-Antriebsvorrichtung, die
durch einen reversiblen Motor betrieben wird.
Bei der Verwendung von Wärmepumpen ist es außerordentlich wünschenswert, daß die Förderleistung des Wärmepumpenkompressors
herabgesetzt werden kann, um die Wirksamkeit der Wärmepumpe während des Jahres auf der
Nordhalbkugel zu optimieren. Dieser erforderliche Vorteil rührt von dem Zusammentreffen zwischen dem notwendigen
Herabsetzen der Kapazitätsausgleichstemperatur (Heizung) her, um eine übermäßige Verwendung von Widerstandswärme
auf der einen Seite zu vermeiden und um übermäßige Belastung der Wärmeaustauscher mit überflüssiger Kapazität
bei Heizungen an milden Tagen und bei Kühlungseinsatz während des Sommers auf der anderen Seite zuvermeiden.
Herkömmliche Motoren mit zwei Geschwindigkeiten ergeben eine Begrenzung ihrer Kapazität auf 50 %, wodurch infolge von
Rückkopplungseffekten der Verdampfer-Kompressor-Kapazität eine ungenügende Kapazitätssteuerung bewirkt wird, die
beträchtlich erhöhte Kosten verursacht, wenn ein solcher Zweigeschwindigkeitsmotor verwendet wird. Damit besteht eine
Notwendigkeit für eine verbesserte Antriebsvorrichtung, um den vorhin erwähnten Vorteil ohne die mit dem Gebrauch
herkömmlicher Zweigeschwindigkeitsmotoren verbundene Kostensteigerung zu erzielen.
Die vorliegende Erfindung schafft eine verbesserte Antriebsvorrichtung,
die den erwähnten Bedürfnissen begegnet, wenn die Vorrichtung mit einem üblichen reversiblen Motor so
verwendet werden kann, daß eine angetriebene Welle, beispielsweise die Welle eines Wärmepumpenkompressors mit
zwei verschiedenen Geschwindigkeiten in gleicher Richtung einfach dadurch angetrieben werden kann, daß die Antriebswelle
des reversiblen Motors in entgegengesetzten Richtungen in Drehung versetzt wird. So kann beim Einsatz der erfindungsgemäßen
Antriebsvorrichtung mit einem Wärmepumpenkompressor die Förderleistung des Kompressors herabgesetzt
werden, um den Leistungsfaktor der Wärmepumpe zu optimieren und dabei übermäßige Belastung beim Heizen an
milden Tagen oder beim Einsatz zum Kühlen während des Sommers zu vermeiden.
Um diese Zweigeschwindigkeits-Betätigung zu erreichen, wird
bei der vorliegenden Erfindung eine Zahnradeinrichtung benutzt, die die Antriebswelle mit der angetriebenen Welle
verbindet und die ein Sonnenzahnrad an der Antriebswelle, ein Ringzahnrad an der angetriebenen Welle und ein Planetenzahnrad
oder mehrere solcher Planetenzahnräder verwendet, um das Sonnenzahnrad und das Ringzahnrad miteinander
zu verbinden. Das oder die Planetenzahnräder werden durch einen drehbar an einer Antriebswelle angebrachten Planetenträger
gehalten. Eine Uberholkupplung zwischen dem Planetenträger
und der Antriebswelle verriegelt diese beiden Elemente miteinander, wenn die Antriebswellesich in einer
Richtung dreht. Dadurch wird bewirkt, daß Sonnenzahnrad, Ringzahnrad und Planetenzahnräder miteinander verriegelt
werden, so daß sich die angetriebene Welle in einer ersten Richtung mit einer ersten Geschwindigkeit, d.h. mit der
Drehgeschwindigkeit der Antriebswelle dreht.
Eine Hemmeinrichtung verriegelt den Pianotenträger mit einer feststehenden Stütze, wenn sich die Antriebswelle
in der entgegengesetzten Richtung dreht, wodurch eine Drehung der Planetenzahnräder um die Achse der Antriebswelle
verhindert wird, jedoch eine Drehung der Planetenzahn-
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räder in Beziehung auf ihre eigenen Achsen möglich ist. Dadurch wird das Ringzahnrad und damit die angetriebene
Welle in der ersten Richtung mit einer zweiten Geschwindigkeit gedreht, welche durch das übersetzungsverhältnis
zwischen Sonnen- und Ringzahnrad bestimmt wird.
Die vorliegende Erfindung schafft einen einfachen und robusten Aufbau, der einfach zwischen den Antriebs- und den
angetriebenen Wellen eingebaut werden kann. Er ist in einem weiten Anwendungsbereich einsetzbar und verursacht
geringe Kosten und ist sehr wartungsfreundlich.
Das Hauptziel der Erfindung besteht darin, eine verbesserte Antriebsvorrichtung zur Verbindung einer Antriebswelle mit
einer angetriebenen Welle zu schaffen, bei der die angetriebene Welle in der gleichen Richtung mit zwei verschiedenen
Geschwindigkeiten gedreht werden kann, indem die Antriebswelle in jeweilig einander entgegengesetzten Richtungen
gedreht wird, um damit eine maximale Steuermöglichkeit der angetriebenen Welle zu ermöglichen, ohne einen die
Wellen verbindenden komplizierten Aufbau zu benötigen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine Antriebsvorrichtung
der beschriobenen Art zu schaffen, bei der Sonnen-, Ring- und Planetenzahnräder benutzt werden, um die beiden Wellen
zu verbinden, und wobei die Planetenzahnräder Sonnen- und Ringzahnräder miteinander verriegeln, wenn die Antriebswelle
sich in einer Richtung dreht und wobei die Planetenzahnräder drehbar Sonnen- und Ringzahnräder miteinander verbinden,
wenn sich die Antriebswelle in der entgegengesetzten Richtung dreht, wodurch eine Verbindung zwischen den Wellen
geschaffen wird, die einfach und robust im Aufbau, preiswert in der Herstellung und in der Wartung ist und doch eine
809835/(H7?
Drehung der angetriebenen Welle in der gleichen Richtung
mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten durch Betätigung eines herkömmlichen reversiblen Motors erlaubt.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, ein Antriebssystem mit Einschluß der Antriebs- und angetriebenen
Wellen, eines mit der Antriebswelle verbundenen reversiblen Motors und mit Einrichtungen der beschriebenen Art zur Verbindung
der Wellen zu schaffen, um damit einen Aufbau zu erhalten,der bei vielen Anwendungen eingesetzt werden kann,
um eine Zweigeschwindigkeits-Steuerung eines energieerzeugenden Gerätes zu schaffen, deren Aufbau einfach und deren
Herstellung und Wartung ohne große Kosten möglich ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert; in der Zeichung zeigt:
Fig. 1 einen Teilschnitt durch einen erfindungsgemäßen
Zweigeschwindigkeits-Antrieb,
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie .2-2 der Fig. 1,
und
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1.
Die Antriebsvorrichtung mit zwei Geschwindigkeiten 10 enthält eine Antriebswelle 12, eine mit der Antriebswelle 12
koaxiale angetriebene Welle IZf und eine Einrichtung 16 zur
Verbindung der beiden Wellen. Die Welle 12 ist so mit einem reversiblen Motor 18 verbunden, daß sie sich in
entgegengesetzten Richtungen drehen kann. Eine feststehende Stütze oder Abstützung 19, die beispielsweise ein einen
Teil des Motors 18 bildender Stator sein kann, und demgegenüber die Antriebswelle 12gedreht werden kann, weist in
der Nähe des Endes 22 der Antriebswelle 12 einen Endeinschnitt 21 auf. Die angetriebene Welle 1/+ ist zur Verdeut-
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lichung als Welle eines Wärmepumpenkompressors anzusehen und ist durch eine Lagereinrichtung 17 drehbar gelagert.
Die Einrichtung 16 umfaßt ein starr mit dem Ende 22 der
Antriebswelle 12 verbundenes Sonnenzahnrad 20 und ist konzentrisch zur Drehachse der Antriebswelle 12 angebracht.
Ein Planetenträger 24 ist drehbar an dem Ende 22 der Welle 12 befestigt und umschließt einen inneren Teil 26 und einen
äußeren Teil 28, die starr miteinander durch eine Anzahl von Nieten 30 verbunden sind, wobei das Teil 26 drehbar
innerhalb eines Einschnittes 21 der Stütze 19 aufgenommen ist. Eine Hemmeinrichtung 23 ist zwischen der kreisförmigen
Außenfläche des Teiles 26 und der kreisförmigen Innenfläche des Einschnittes 21 angeordnet, um die Drehung des Teiles
26 und damit des Planetenträgers 24 auf eine Drehung im
Uhrzeigersinn (nach Darstellung in Fig. 2 und 3) in bezug auf die Stütze 19 zu begrenzen.
Aus Darstellungsgründen sind vier Nieten 30 an gleich weit voneinander entfernten Stellen um die Achse der Welle 12
herum angeordnet. Zur Befestigung des Sonnenzahnrades 20 an der Welle 12 kann jedes beliebige Mittel eingesetzt werden,
beispielsweise eine Befestigung aus einem Teil 31,
einer Schraube 32 und einem Keil 41, während der Planetenträger
24 durch den lichten Raum zwischen seinen Teilen 26, 28 und die Flanken des Sonnenzahnrades 20 in seiner
Axialbewegung beschränkt ist. Das Teil 31 ist starr an
dem Ende 2Z der Welle 12, beispielsweise durch eine Schraube
32, befestigt.
Zwei Planetenzahnräder 34 sind drehbar mittels Wellen 36 an dem planetenträger 24 zwischen den Teilen 26 und 28
befestigt. Die PlanetenZahnräder 34 sitzen einander diametral
gegenüber, wie in Fig. 2 zu sehen, und stehen, wie
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dargestellt, mit dem Sonnenzahnrad 20 in Eingriff. Die Wellen 36 sind in den Teilen 26 und 28 gelagert.
Eine Uberholkupp\ung 38 ist in einem kreisförmigen Einschnitt
39 (Fig. 1 und 3) des Planetenträgers 24 aufgenommen
und mit der Antriebswelle 12 verbunden. Die Kupplung 38 erlaubt eine Drehung des Planetenträgers im Gegenuhrzeigersinn
gegenüber der Antriebswelle 12, verhindert jedoch eine Drehung des Trägers 24 in der entgegengesetzten Richtung
in bezug auf die Welle 12.
Ein Ringzahnrad 40 ist starr mit der angetriebenen Welle 14
verbunden und steht in Eingriff mit den Planetenzahnrädern 34, wie in Fig. 2 gezeigt. Das Ringzahnrad ZfO ist mit dem
Sonnenzahnrad 20 konzentrisch angebracht.
Im Einsatz wird die Vorrichtung 10 dadurch betrieben, daß der Antriebsmotor 18 entweder in einer Richtung oder in
der anderen Drehrichtung eingeschaltet wird. Es sei angenommen, daß der Motor so eingeschaltet ist, daß eine Drehung
der Welle 12 in der Darstellung nach Fig., 2 und 3 im Uhrzeigersinn
hervorgerufen wird. Dann dreht sich der Planetenträger 24 im Uhrzeigersinn mit niederer Geschwindigkeit,
bis die Kupplung 38 den Planetenträger 24 mit der Antriebswelle
12 verbindet. Der Planetenträger ist daraufhin mit der Antriebswelle verriegelt und die Planetenzahnräder 34
drehen sich als eine Einheit mit dem Sonnenrad 20 nach Darstellung in Fig. 2 und 3 im Uhrzeigersinn. Dadurch wird
wiederum eine Drehung des Ringzahnrades 40 im Uhrzeigersinn nach Fig. 2 und 3 hervorgerufen, und es besteht zwischen
Sonnen-,Planeten- und Ringzahnrädern keine Relativdrehung, da sie im wesentlichen miteinander verriegelt sind und
sich mit der Drehgeschwindigkeit der Antriebswelle 12 drehen.
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2 Υ 2 9 8 b 2
Die angetriebene Welle 1 if dreht sich mit dem Ringzahnrad
40 zusammen und betreibt einen Wärmepumpenkompressor oder eine andere mit ihr verbundene Einrichtung.
Wenn die Welle 12 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, indem der Motor 18 reversiert wird, wird der Planetenträger 24
so lange im Gegenuhrzeigersinn gedreht, bis die Hemmeinrichtung 23 den Planetenträger mit der Stütze 19 verriegelt.
Damit kann sich der Planetenträger nicht länger im Gegenuhrzeigersinn
drehen und die Wellen 36 der Planetenzahnräder 34bleiben in festen Lagen, obwohl die Planetenzahnräder
34 sich in bezug auf die Wellen 36 im Uhrzeigersinn (nach
Darstellung der Fig. 2 und 3) unter dem Einfluß des Sonnenzahnrades 20 drehen. Diese Drehung der Planetenzahnräder
verursacht eine Drehung des Ringzahnrades 40 und damit der
angetriebenen Welle I4 im Uhrzeigersinn mit einer Geschwindigkeit,
die der Motorgeschwindigkeit mal der Anzahl der Zähne des Sonnenzahnrades 20 geteilt durch die Anzahl der
Zähne des Ringzahnrades 40 entspricht. Auf diese V/eise
dreht sich die angetriebene Welle 40 immer in der gleichen
Richtung, ohne Rücksicht auf die Drehrichtung der Antriebswelle 12. Die Drehgeschwindigkeit der angetriebenen Welle
wird selbstverständlich größer sein, wenn sich die Antriebswelle 12 im Uhrzeigersinn dreht.
Statt der Verbindungskupplung 38 zwischen Antriebswelle 12 und Planetenträger 24 kann zur Verbindung des Sonnenzahnrades
und des Planetenträgers eine Uberholkupplung benutzt werden. Die Wirkung ist die gleiche und die Auswahl der Kupplung
kann unter gestalterischen Gesichtspunkten erfolgen.
Die Erfindung ergibt gegenüber dem Stand der Technik folgende
Vorteile:
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1. Bei Benutzung der Vorrichtung 10 zum Antrieb eines
Wärmepumpenkompressors kann die Drehgeschwindigkeit der angetriebenen Welle 1Zf herabgesetzt werden, wodurch
wiederum die Spitzenlast des Motors 18 für milde Tage (oder für Kühlung) bei einer gegebenen Kompressorkapazität
herabgesetzt wird. Damit wird das Drehmoment und die Leistungsaufnahme des Motors herabgesetzt.
Die Einsparungen in Motorbetriebskosten können den Aufwand für die Vorrichtung auf diese Weise mehr als ausgleichen.
2. Das Geschwindigkeitsverhältnis der beiden Betriebsgeschwindigkeiten
der Vorrichtung 10 kann nach Wahl verändert werden, um die Anpassung an die Jahreszeiten zu
optimieren.
3. Der Wirkungsgrad des Motorantriebs bei der Betriebsweise mit hoher Geschwindigkeit (an kalten Tagen) ist größer
als der irgendeines Zweigeschwindigkeits-Motorantriebes oder eines üblichen Eingeschwindigkeits-Antriebes, da
der kleinere Motor weder mit Unterlast betrieben noch seine Wirksamkeit durch Folge-Pol-Verbindung herabgesetzt
wird.
4. Die Verläßlichkeit wird nicht durch unzugängliche Servo-Betätigungen,
beispielsweise normale., durch Bremsen und Kupplungen gesteuerte Zweigeschwindigkeits-Getriebe
herabgesetzt.
Durch diese Beschreibung wird eine Vorrichtung zum Antrieb einer Welle in der gleichen Richtung mit zwei verschiedenen
Geschwindigkeiten vorgestellt, die durch den Antrieb einer Antriebswelle in jeweiligen entgegengesetzten Richtun
gen erzeugt werden. Die Vorrichtung umschließt ein Sonnenrad
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an der Antriebswelle, ein Ringzahnrad an der angetriebenen Welle, einen drehbar an der Antriebswelle befestigten
Planetenträger in der Nähe des Sonnenrades, ein Planetenzahnrad oder mehrere solche Räder, die drehbar an
dem Plane_tenträger angebracht sind und in Eingriff mit Sonnen- und Ringzahnrad stehen. Eine Uberholkupplung verriegelt
den Planetenträger mit der Antriebswelle, wenn diese
sich in einer Richtung dreht, um damit die Planetenzahnräder mit Sonnen- und Ringzahnrädern zu verriegeln und
eine Drehung des Ringzahnrades und der angetriebenen Welle in einer ersten Richtung mit einer ersten Geschwindigkeit
zu erzeugen. Eine Hemmeinrichtung verhindert eine Drehung des Planetenträgers gegenüber einer feststehenden Stütze,
wenn die Antriebswelle sich in der entgegengesetzten Richtung dreht, um damit eine Drehung der Planetenzahnräder
um feststehende Achsen zuzulassen, um das Ringzahnrad und damit die angetriebene Achse in der ersten Richtung mit
einer zweiten Geschwindigkeit anzutreiben.
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Claims (16)
- Patentansprüche :M.\ Antriebsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, ^^ daß ein reversibler Motor mit einer Antriebswelle vorgesehen ist, daß eine angetriebene Welle vorgesehen ist, daß ein erstes Zahnrad an der Antriebswelle befestigt ist, daß ein zweites Zahnrad mit einem Abstand vom ersten Zahnrad an der angetriebenen Welle befestigt ist, daß ein drittes Zahnrad das erste mit dem zweiten Zahnrad verbindet, wobei das dritte Zahnrad in bezug auf die ersten und zweiten Zahnräder drehbar ist, daß eine Einrichtung mit dem zweiten Zahnrad verbunden ist, um eine Drehung desselben gegenüber den ersten und zweiten Zahnrädern zu verhindern, wenn die Antriebswelle sich in einer Richtung dreht, um dadurch die Zahnräder miteinander zu verriegeln und die angetriebene Welle mit einer ersten Geschwindigkeit drehen zu lassen und daß eine Einrichtung mit dem dritten Zahnrad verbunden ist, um eine Drehung des dritten Zahnrades um eine feststehende Achse gegenüber den ersten und zweiten Zahnrädern zuzulassen, wenn die Antriebswelle sich in der entgegengesetzten Richtung dreht, um dadurch eine Drehung der angetriebenen Welle in einer zweiten, von der ersten Geschwindigkeit verschiedenen Geschwindigkeit zu erzeugen.DR. C. MANITZ ' DIPL.-INC. M. FINSTERWALD β MÖNCHEN 32. ROBERT-KOCH-STRASSE I TEL. ΙΟβ9) 99 41 II. TELEX OS-29672 PATMF309835/047?DIPL.-INC. W. CRAMKOW 7 STUTTGART SO «BAD CANNSTATT) SEELBEROSTR. 23/95. TEL. 10711)56 73 01ZENTRALKASSE BAYER. VOLKSBANKEN MÖNCHEN. KONTO-NUMMER '97O POSTSCHECK: MÜNCHEN 77069-805ORIGINAL INSPECTED
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Zahnrad ein Sonnenrad, das zweite Zahnrad ein mit dem Sonnenrad konzentrisches Ringrad und das dritte Zahnrad ein Planetenrad ist, das mit Sonnen- und Ringrad in Eingriff steht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Verhindern der Drehung des dritten Zahnrades eine mit der Antriebswelle verbundene Uberholkupplung einschließt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine feststehende Stütze vorgesehen ist, daß die Antriebswelle in bezug auf die Stütze drehbar ist und daß die Einrichtung, welche eine Drehung des dritten Zahnrades zuläßt, eine mit dem dritten Zahnrad und der Stütze verbundene Hemmeinrichtung einschließt und so betrieben werden kann, daß eine Drehung des dritten Zahnrades in der entgegengesetzten Richtung in bezug auf die Stütze verhindert ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein drehbar an der Welle angebrachter Träger vorhanden ist, daß das dritte Zahnrad drehbar an dem Träger angebracht ist, daß die Einrichtung zur Verhinderung der Drehung eine mit dem Träger und der Antriebswelle verbundene Uberholkupplung einschließt, um diese miteinander zu verbinden, wenn die Antriebswelle sich in der einen Richtung dreht.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5f dadurch g e k e η η ζ ei c h η e t, daß eine feststehende Stütze vor- · gesehen let, daß die Antriebswelle in bezug auf die Stütze drehbar ist, daß die Einrichtung zum Zulassen der Drehung eine mit der Stütze und dem Träger verbundeneHerameinrichtung einschließt, um diese zu verbinden, wenn die Antriebswelle in der entgegengesetzten Richtung rotiert.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger einen Außenumfang besitzt und zwei voneinander mit einem Abstand versehene Teile einschließt, daß das dritte Zahnrad sich zwischen den Teilen befindet und in der Nähe des Außenumfangs des Trägers an diesen drehbar angebracht ist.
- 8. Antriebsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein reversibler Motor mit einer Stütze und einer in bezug auf die Stütze drehbaren Antriebswelle vorgesehen ist, daß eine angetriebene Welle vorgesehen ist, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um die angetriebene Welle um eine sich in gleicher Richtung mit der Drehachse der Antriebswelle erstreckende Achse drehbar anzubringen, daß ein Sonnenrad an einem Ende der Antriebswelle befestigt ist, daß ein Ringrad an der angetriebenen Welle, das Sonnenrad umgebend, angebracht ist, daß ein Planetenträger drehbar an einem Ende der Antriebswelle mit ihr verbunden ist, daß zwei Planetenräder an diametral voneinander getrennten Stellen des Planetenträgers drehbar befestigt sind, daß die Planetenräder in Eingriff mit dem Sonnen- und dem Ringrad stehen, daß eine Uberholkupplung mit der Antriebswelle und dem Planetenträger verbunden und so betreibbar ist, daß eine Drehung der Planetenräder in bezug auf Sonnen- und Ringräder verhindert wird, wenn sich die Antriebswelle in einer Richtung dreht, um dadurch die Zahnräder miteinander zu verriegeln und eine Drehung der angetriebenen Welle mit einer ersten Geschwindigkeit hervorzurufen,und daß eine Hemmeinrichtung mit der Stütze und dem Planetenträger verbunden ist, um eine Drehung der Planetenräder um jeweilige feststehende Achsen in bezug auf Sonnen- und Ringrad zu ermöglichen, wenn die Antriebswelle in der ent·«09815/0472gegengesetzten Richtung rotiert, um dadurch eine Drehung der angetriebenen Welle mit einer zweiten, von der ersten Geschwindigkeit verschiedenen Geschwindigkeit zu verursachen.
- 9. Antriebsvorrichtung mit einer Antriebswelle und einer mit der Antriebswelle koaxialen, angetriebenen Welle und mit einer die Wellen miteinander verbindenden Einrichtung, um eine Drehung der angetriebenen Welle in der gleichen Richtung mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten in Abhängigkeit von der Drehung der Antriebswelle in jeweiligen, einander entgegengesetzten Richtungen zu gestatten, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Zahnrad vorgesehen ist, das an der Antriebswelle zur Drehung mit dieser befestigbar ist, daß ein zweites Zahnrad vorgesehen ist, das an der angetriebenen Welle befestigbar ist und einen Abstand von dem ersten Zahnrad aufweist, daß ein drittes Zahnrad das erste und das zweite Zahnrad miteinander verbindet, wobei das dritte Zahnrad in bezug auf die ersten und zweiten Zahnräder drehbar ist, daß eine mit dem dritten Zahnrad verbundene Einrichtung vorgesehen ist, die mit der Antriebswelle verbindbar ist, um eine Drehung des dritten Zahnrades in bezug auf das erste und das zweite Zahnrad zu verhindern, wenn sich die Antriebswelle in einer Richtung dreht, um dadurch die Zahnräder miteinander zu verriegeln und eine Drehung der angetriebenen Welle in einer ersten Richtung mit einer ersten Geschwindigkeit zu erzeugenjund daß mit dem dritten Zahnrad verbundene Einrichtungen vorgesehen sind, die mit einer festen Stütze verbindbar sind, um eine Drehung des dritten ^ahnrades in bezug auf das erste und das zweite Zahnrad um eine feste Achse zuzulassen, wenn die Antriebswelle in der entgegengesetzten Richtung rotiert, um dadurch eine Drehung der angetriebenen Welle in der ersten Richtung mit einer von der ersten Geschwindigkeit verschiedenen zweiten Geschwindigkeit hervorzurufen.809835/0*72
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß das erste Zahnrad ein Sonnenrad ist, daß das zweite Zahnrad ein mit dem Sonnenrad konzentrisches Ringrad ist und daß das dritte Zahnrad ein mit dem Sonnen- und dem Ringzahnrad in Eingriff stehendes Planetenzahnrad ist.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Verhindern einer Drehung eine mit der Antriebswelle verbundene Uberholkupplung einschließt.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch g e k e η η -ζ ei c h η e t, daß eine feststehende Stütze vorgesehen ist, daß die Antriebswelle in bezug auf die Stütze drehbar ist, und daß die Einrichtung zum Zulassen einer Drehung eine mit dem dritten Zahnrad und der Stütze verbundene Hemmeinrichtung einschließt, die so betrieben werden kann, daß sie eine Drehung des dritten Zahnrades in der entgegengesetzten Richtung in bezug auf die Stütze verhindert.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch g e k e η η -ζ ei c h η e t, daß ein an der Welle drehbar angebrachter Träger vorhanden ist, daß das dritte Zahnrad drehbar an dem Träger angebracht ist und daß die Einrichtung zum Verhindern der Drehung eine mit dem Träger und der Antriebswelle verbundene Uberholkupplung einschließt, um diese miteinander zu verbinden, wenn sich die Antriebswelle in der einen Richtung dreht.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß eine feste Stütze vorgesehen ist, daß die Antriebswelle gegenüber der Stütze drehbar ist und daß die eine Drehung zulassende Einrichtung eine mit der Stütze und dem Träger verbundene Hemmeinrichtung einschließt, um diese zu verbinden, wenn die Antriebswelle sich in der entgegengesetzten Richtung dreht.809835/0472
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger einen Außenumfang aufweist und zwei voneinander getrennte Teile einschließt, wobei das dritte Zahnrad sich zwischen den Teilen befindet und an ihnen in der Nähe des Außenumfangs des Trägers drehbar befestigt ist.
- 16. Antriebsvorrichtung mit einem reversiblen Motor mit einer Stütze und einer in bezug auf die Stütze drehbaren Antriebswelle und einer mit der Antriebswelle koaxialen angetriebenen Welle, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zum Verbinden der Wellen miteinander vorgesehen ist, um eine Drehung der angetriebenen Welle in der gleichen Richtung mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten auf die Drehung der Antriebswelle in ,jeweiligen entgegengesetzten Richtungen hin zu ermöglichen, daß die Einrichtung ein an einem Ende der Antriebswelle befestigbares Sonnenrad einschließt, daß sie ein an der angetriebenen Welle das Sonnenrad umgebend befestigbares Ringzahnrad enthält, daß ein drehbar an der Antriebswelle an ihrem einen Ende befestigbarer Planetenträger vorhanden ist, daß zwei Planetenzahnrader an diametral voneinander getrennten Stellen drehbar befestigt sind, daß die Planetenzahnräder in Eingriff mit Sonnen- und Ringzahnrad stehen, daß eine Uberholkupplung mit dem Planetenträger verbunden und mit der Antriebswelle verbindbar ist, daß die Kupplung so betrieben werden kann, daß eine Drehung der Planetenzahnräder gegenüber Sonnen- und Ringzahnrad verhindert wird, wenn die Antriebswelle sich in einer Richtung dreht, um dadurch die Zahnräder miteinander zu verriegeln und eine Drehung der angetriebenen Welle in einer ersten Richtung mit einer ersten Geschwindigkeit hervorzurufen, und daß eine mit dem Planetenträger verbundene und mit der Stütze verbindbare Hemmeinrichtung vorhanden ist, um eine Drehungder Planetenzahnräder um jeweilige feststehende Achsen in bezug auf Sonnen- und Ringzahnrad zuzulassen, wenn die Antriebswelle sich in der entgegengesetzten Richtung dreht, um dadurch eine Drehung der angetriebenen Welle in der ersten Richtung mit einer zweiten, von der ersten Geschwindigkeit verschiedenen Geschwindigkeit zu erzeugen.809835/0472
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