DE2729559C2 - Presse zum Herstellen von Werkstoffplatten o.dgl - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Presse zum Herstellen von großflächigen, insbesondere dünnen
Werkstoffplatten, z. B. aus Kunststoff usw., mit Druckplatten, zwischen denen der Werkstoff gepreßt
wird und die sich rückseitig über eine Wärmedämmschicht gegen Träger des Pressengeslelles abstützen,
wobei durch unterschiedliche Temperatursteuerung von steg- oder rippenartigeu Elementen der Stützkonstruktion
die Weite des Preßspaltes für das Preßgut an unterschiedlichen Stellen des Preßraumes in
gewissem Maße unterschiedlich einstellbar ist.
Pressen dieser Art sind bekann! (I)Ii-AS
154255). Bei diesen Bauarten werden Ausgleichsliei/ungen
im Ober- bzw. Untergurt der Piessenholnie
vorgesehen, mit denen eine unterschiedliche Wärmedehnung erreicht wird, die insbesondere wenn regelbare
Sektionen vorgesehen sind, es ermöglichen, konvexe oder konkave Preßflächen zu schaffen, mit denen
Fertigungstoleranzen der Presse ausgeglichen werden können. Nach der DE-AS 2036926 ist es bei einer
Heizplattenpresse auch nicht mehr neu, um eine einwandfreie planparallele Druckübertragung der Presscnholme
auf das Preßgut zu gewährleisten, die Stege und Querrippen der Pressenholme einer unterschiedlichen
Wärmebeeinflussung auszusetzen. Diese bekannten Bauarten sind jedoch wegen der Anordnung
der Ausgleichsheizungen in den Pressenholmen sehr aufwendig, und es besteht erkennbar auch keine Möglichkeit,
nur an einzelnen definierten Stellen die Höhe des Preßspaltes verändern zu können, weil die Wärmebeeinflussung
der Ausgleichsheizungen aufgrund von Wärmeleitung zu große Bereiche erfaßt. Werden
beheizbare Druckplatten vorgesehen und demzufolge auch Wärmedämmschichien zwischen den Heizplatten
und dem Pressengestell angeordnet, so ergeben sich zusätzliche Schwierigkeiten wegen der Druckbeeinflussung
des Wärmedämm-Materials, das infolge zu hoher Flächenpressung leicht zerdrückt werden
kann. Das wird um so schwieriger, wenn die Pressen auch noch mit Kühlplatten zur Verhinderung des
Wärmeüberganges von den Heizplatten an das Pressengesteli vorgesehen sind. Es ist hierzu bekannt
(DE-AS 1 154256), die Pressenholmobergurte und die Pressenholmuntergurte direkt als Kühlplatten
auszubilden, so daß sie auf gleicher Temperatur gehalten werden können. Bei solchen Bauarten ist es
aber wiederum nicht möglich, oder es erscheint sehr schwierig, im Betrieb aufgetretene lokale Unterschiede
der Preßspalthöhe beeinflussen zu können.
Bei Doppelbandpressen, bei denen das Preßgut zwischen ilen einander zugewandten Trums von zwei
gegenläufig umlaufenden Stahlbändern eingefaßt ist, die gleitend oder unter Zwischenluge von Rollen von
den Druckplatten beaufschlagt sind, ist es bekannt, durch seillich am Pressengestell vorgesehene
Schraubabstützungenoder auch durch Keilverstellungen
die Größe des Preßspaltcs einzuregulieren. Bei Preßgütern, bei denen es auf die exakte Einhaltung
einer bestimmten Stärke über den gesamten Preßc|iierschnitt
ankommt, können bei solchen Bauarten aber über ilen Preßquersehnitt Abweichungen in der
Preßspaltstärke auftreten, die durch die Verformung der Druckplatten, ebenso wie bei den Elagenpressen
unter dem Preßdruck entstehen. Soll Material hergestellt werden, dessen Dicke exakt eingchulten werden
muß, wie beispielsweise glasfaserverstärkte Kunststoffplatten, die als Träger für gedruckte Schaltungen
für die Elektronik dienen, ist die bei Doppelbandpressen bisher bekannte Einstellmögliehkeit nicht genau
genug. Eine Ausgestaltung tier eingangs genannten Art, wie sie von den Etagenpressen bekannt ist, wäre
/war möglich, würde aber dieselben Nachteile wie bei den bekannten Bauarten aulweisen. Zudem würde die
Trägheit der durch Wäimeleitiing bedingten Einstellungsmöglichkciten
bei dem kontinuierlichen Betrieb von Doppelbandpressen auch noch da/u führen, daß
ein (iroßteil des laufend durehgeförderten Werkstoffes
wegen ilt.-r langen Kinsiell/eit /u Ausschußware
würde.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe /ugiunde,
eine Möglichkeit zu schallen, die Größe lies Preßsp.il
tcs in einfacher Weise um geringe Beträge verhältnismäßig schnell ändern /u können, ohne daß die Wirkungsweise
der Presse nachteilig beeinflußt wird.
Die Erfindung besteht darin, daß die eingangs μυ-
nannten steg- oder rippenartigen Elemente der Stütz-Vonstruktion,
deren Temperatur unterschiedlich gesteuert wird, Distanzstücke sind, die zwischen den
Druckplatten und den Trägern angeordnet und beidseits mit einer Wärmedämmschicht versehen sind.
Durch diese Ausgestaltung braucht jeweils nur eine relativ geringe Masse aufgeheizt zu werden, so daß
die Einregulierung des Preßspaltes schneller vor sich gehen kann. Dazu kommt, daß kein großer AufwanJ
zur Ausgestaliung einer Presse mit den neuen Merkmalen erforderlich ist. Es lassen sich sogar schon vorhandene
Pressen einfach umgestalten. Duich die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann keine unerwünschte
Beeinflussung des Aufheizungsgrades der Distanzstücke von den Druckplatten ausgehen, wenn
diese beheizt oder gekühlt sein sollten. Dazu kommt, daß die nachteiligen Eigenschaften des Wärmedämm-Materials,
sich unter Druck stets um Beträge von Zehntel-Millimetern zusammenzudrücken, durch
die Erfindung ausgeglichen werden können, weil es möglich ist, durch den Aufheizungsgrad die Höhe der
Distanzstärke entsprechend verändern zu können.
Es ist zwar bei Etagenpressen schon bekannt gewesen (DE-OS 2545 366), über die gesamte Preßfläche
verteilte Druckelemente in der Art von Kolbenzylindereinheiten vorzusehen, deren Druck derart individuell
steuerbar ist, daß ebenfalls eine Anpassung der Höhe des Preßspaltes an Verformungen od. dgl. möglich
ist. Diese Bauart ist aber sehr aufwendig, und zum anderen wird befürchtet, daß sie wegen der der Bauart
bedingten Reibungserscheinungen auch nur schwer so genau steuerbar ist, wie das zur Herstellung der vorher
erwähnten Kunststoffplatte notwendig ist.
Für Doppelbandpressen mit zwischen dem Werkstoff und den Druckplatten vorgesehenen gleit- oder
rollengeführtcn gegenläufig umlaufenden Stahlbändern ist es in vorteilhafter Weise möglich, die Distanzstücke
jeweils in Laufrichtung der Stahlbänder längs und parallel zueinander und gleichmäßig über die
Breite der Druckplatten verteilt anzuordnen. Eine solche Ausgestaltung reicht nahezu in allen Fällen
schon zu der gewünschten Feineinstellung aus. weil im Gegensatz zu Etagenpressen wegen des kontinuierlich
durchlaufenden Preßgutes cine Preßspalteinstellung quer zur Bandlaufrichtung ausreichend ist.
Durch Beobachten der Querschnittsbildimg am fertigen Produkt kann die Stellung der Druckplatten zueinander
und damit die Preßspaltstärke iib-:r den
Querschnitt verstellt werden. Es hat sich dabei herausgestellt, daß die noch mit vertretbarem Aufwand
erzielbare Wärmedehnung bei der Verwendung von beidseitig isolierten Distanzstücken durchaus ausreicht,
i\cn Preßspait regulieren zu können. Bei einer
Höhe der Distanzstücke von beispielsweise 150 mm und bei ihrer Herstellung aus Stahl kann eine Preßspaltänderung
um 0.66 mm erreicht werden, wenn als Temperaturregelbereich 200" C gewählt wird, was
mit üblichen Heizeinrichtungen leicht erreicht werden
kann. Aus konstruktiven Gründen ist es vorteilhaft, wenn mehrere Distanzstücke in Bandlaufrichtung in
Reihe hintereinander angeordnet sind. Die Bearbeitung der Distaiizstiicke, von denen jede nur noch einen
Teil der Länge des Preßbereiches aufzuweisen braucht, läßt sich dann mit wirtschaftlichem Aufwand
durchführen. Dabei können in einfacher Weise die in einer Reihe hiiitereiiiandei liegenden Dislanzstücke
gemeinsam beheizt sein.
Es ist natürlich notwendig, die Distanzstücke aus
einem Werkstoff bestimmter Wärmedehnung herzustellen, damit bei einer bestimmten Temperaturerhöhung
in bekannter Weise auch ein bestimmtes Wärmedehnungsmaß erreicht wird. Eine einfache Ausführungsform
ergibt sich, wenn die Distanzstücke mit Durchströmungskanälen für ein flüssiges, auf eine bestimmte
Temperatur vorgeheiztes Heizmedium versehensind, wobei das Heizmedium in einem Kreislauf
geführt werden kann und in einem Wärmetauscher aufheizbar sein kann, dessen Wärmeabgabe über einen
Temperaturfühler steuerbar ist, der an den Distanzstücken unmittelbar angebracht ist. Es ist aber
auch möglich, die Wärmeabgabe des Wärmetauschers über eine die Produktstärke über dessen Querschnitt
erfassende Meßeinrichtung zu steuern.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemaß
ausgestaltete Doppelbandpresse,
Fig. 2 einen Teil des Längsschnittes gemäß der Linie H-II in Fig. 1 durch einen Teil des Preßbereiches,
und
Fig. 3 schematische Darstellungen der jeweils jedem einzelnen Distanzstück bzw. jeder Reihe von Distanzstiicken
zugeordneten Heizkreisläufe.
In Fig. 1 ist ein Pressengestell 1 gezeigt, das aus dem auf dem Boden aufstehenden Grundrahmen 2
mit den Vertikalstützen 3, einem unteren aus Trägern aufgebauten Preßtisch 4 und aus dem vertikal über
Kniehebelanordnung 5 od. dgl. verschiebbaren oberen Pressenrahmen 6 besteht, dessen Abstand zu dem
Preßtisch 4 durch seitlich zwischen Preßrahmen 6 und Preßtisch 4 angeordnete verstellbare Stützen 7 einstellbar
ist.
In dem Pressengestell 1 läuft ein unteres endloses Stahlband 8 um, von dem in den Fig. 1 und 2 jeweils
nur das obere Trum im Quer- und Längsschnitt bzw. das untere Trum im Querschnitt (Fig. 1) zu sehen
sind. Dieses untere Stahlband wird in nicht näher dargestellter Weise über Umlenkrollen geführt und es
läuft im Preßbereich über mehrere Führungswalzen 9 mit kleinerem Durchmesser, die ihrerseits auf einer
Heiz-und Druckplatte 10 abrollen, die am Preßtisch 4
abgestützt ist. Das untere Trum läuft lose zurück und wird über Abstützwalzen Il geführt. Die Heizplatte
IO ist am Preßtisch 4 über mehrere parallel zueinander und im gleichen Abstand über die Breite der Heizplatte
10 verteilte Distanzstücke 12 oder Tragleisten abgestützt, die jeweils beheizbar sind. Das kann dadurch
geschehen, daß die aus Stahl bestehenden Tragleisten jeweils mit Durchströmkanälen 13 versehen
sind, die im Ausführungsbeispiel als ein durchgehender Längskanal ausgebildet sind. Aus Fig. 2 geht hervor.
daß die Tragleisten (Distanzstücke 12) dabei aus mehreren Einzelstückcn bestimmter Länge bestehen,
die in Reihe hintereinander über die Länge dos l'rcßbereichcs
angeordnet sind und daß ihre Diirchströmkaiiäle
13 jeweils untereinander durch da/wisehengcschweißte
Rohrstücke 14 verbunden sind. Gegenüber der Heizplatte 10 sind die I ragleisten mit einer Wärmeisolierungsschicht
15 versehen und in gleicher Weise gegenüber dem Preßtisch 4 tünch eine Wärmeisolierung
16 abgestützt. Dadurch soll vcmiieden werden, daß Aufhei/uiigseiiiflüsse von der Heizplatte
10 her auf die Distanzstücke 12 und von dort aiii den
Preßtisch 4 ausgeübt werden, damit die AiiHieiziing
der Tragleiste!! möglichst unabhimuii: mim anderen
unerwünschten Einflüssen bleibt. Es ist natürlich möglich, die Durchströmkanäle 13 auch in anderer
Weise auszubilden.
In gleicher Weise ist in dem Pressengcstcll ein oberes umlaufendes endloses Stahlband 17 vorgesehen,
von dem in der Fig. i sowohl das untere Trum im Prcßbcrcich als auch das obere Trum sichtbar ist, das
über Tragrolle!! 18 im Pressengcstcll zurückgeführt wird. In der Fig. 1 ist nur das untere Trum des oberen
Stahlbandes 17 zu sehen. Auch das obere Stahlband 17 wird in gleicher Weise geführt wie das untere Stahlband
8 und zu diesem Zweck ist das Stahlband 17 an Führungsrollen 19 abgestützt, die auf der unteren
Führungsfläche einer weiteren Heizplatte 20 abrollen. Zwischen der Heizplatte 20 und dem Preßrahmen 6
sind wiederum Distanzstiicke 12 angeordnet, die im Ausführungsbeispiel zwar etwas geringere Höhe aufweisen,
im übrigen aber gleich wie die unteren Distanzstücke
12 ausgebildet sind. Sie besitzen ebenfalls Durchströmkanäle 13 und Wärmeisolierungen 15
bzw. 16, die jeweils der Heizplatte 20 bzw. dem Preßrahmen 6 zugewandt sind. Auch diese Traglcisten sind
in Reihen angeordnet, die in Bandlaufrichtung verlaufen und die einzelnen Tragleisten sind durch Verbindungsrohre
14 aneinander geschlossen, damit das Heizmedium durch alle Tragleisten strömen kann. Die
Zufuhr des Heizmediums zu den einzelnen Tragleisten bzw. zu den einzelnen Reihen von Tragleisten erfolgt
über die Zuführrohre 21 bis 25, von denen das Zuführrohr 21 die Wärmemittelversorgung für die in
Fig. 1 ganz links außen gezeigte Tragleistenreihe übernimmt, während die andere im Preßbereich hinter
der Zuleitung 21 liegenden Zuleitungen 22 bis 25 dann die nach rechts anschließenden weiteren Tragleistenreihcn
versorgen, so daß die Leitung 25 der ganz rechts außen (in Fig. 1) liegenden Tragleistenreihe
zugeordnet ist. Analog gilt das für die Tragleistenreihe zwischen der unteren Heizplatte 10 und dem
Preßtisch 4, wobei hier die Zuführleitungen mit 21a bis 25a bezeichnet worden sind. Die Heizmittclversorgung
der Heizplatten 10 und 20 erfolgt über die Zuführleitungen 26 und 27. Nicht dargestellt ist in
den Fi g. 1 und 2 der Heizkrcislauf für die Heizplatten
10 und 20. Dieser ist aber in bekannter Weise ausgeführt.
Jede der Zuführleitungen 21 bis 25 bzw. 21a bis 25a ist einem eigenen Heizkreis zugeordnet, wobei
die Anordnung auch so getroffen sein kann, daß die jeweils einem Querschnittsbereich zugeordneten, untereinander
liegenden Tragleistenreihen nur einen gemeinsamen Heizkreislauf aufweist. Das bedeutet, daß
es möglich ist. beispielsweise die Leitungen 25 und 25a einem gemeinsamen Heizkreislauf zuzuführen
und analog die Leitungen 21 und 21« bzw. 22 um 22« uiu\ so weiter.
Aus der Fig. 3 geht hervor, daß dann jedem Heiz kreis ein Wiirnietau.seher 28, eine Förderpumpe 2·
und ein Regler 30 zugeordnet sein muß, mit ilenci es möglich ist, die Temperatur des Heizmittel!» einzu
regulieren. Dabei wird als Heizmittel Heizöl, söge nanntes Thermöl. verwendet, wie es zur Aufheizunj
der Heizplatten 10 und 20 ohnehin schon vorhandet ist. In Fig. 3 ist einer der Traglcisten (Distanzstücl
12) einer Tragleistenreihc ein Temperaturfühler 31 zugeordnet, der über den Regler 30 die Wärmeabgabe
des Wärmetauschers 28 an das Thermöl reguliert, se daü damit auch die Temperatur in den Traglcister
einstellbar und geregelt ist. Alle Tragleisten sind au« dem gleichen Material und in gleicher Höhe hergestellt,
so daß bei Einhaltung einer bestimmten Temperatur auch für eine Tragleistenreihe eine bestimmte
Höhenveränderung erreicht wird, die beispielsweise in der Größe von '/,„ bis :/„, mm liegen kann. Es wire
dadurch sehr feinfühlig möglich, die Größe des Abstandes zwischen den einander zugewandten Teiler
der Heizplatten 10 und 20 und damit die Größe de; Preßspaltes über den Querschnitt hinweg cinregulicren
zu können.
Es ist auch möglich, wie in Fig. 3 in der linker Hälfte dargestellt, jeder einzelnen Tragleiste einen eigenen
Heizkreis zuzuordnen, wobei dann jedem Heizkreis ein eigener Wärmetauscher 28a, eine eigene
Pumpe 29a, ein eigener Regler 30a und ein Temperaturfühler 31« zugeordnet werden muß. Für
die Praxis ist dieser Aufwand in der Regel zu hoch, doch läßt sich mit einer solchen Ausführung, wo dann
jede einzelne Zuführleitung 21a, 22a, 23a einen eigenen Kreislauf durchläuft, auch noch eine Feineinregulierung
des Preßspaltes in Bandlaufrichtung vornehmen, was zum Teil vorteilhaft sein kann.
Anstelle der Regelung der Wärmetauscher 28 über einen Temperaturfühler 31 wäre es auch möglich, jeder
Tragleistenreihc Längenmeßeinrichtungen zuzuordnen, die beispielsweise die Produktstärke am Austritt
aus dem Preßspalt erfaßt und in Abhängigkeit von diesen Meßergebnissen dann die Aufheizung der
einzelnen Tragleistenreihen steuern. Eine solche Materialstärkenmessung läßt sich beispielsweise mit dem
unter dem Namen Nukleometer vertriebenen Gerät der Firma Schlumberger durchführen. Das Meßergebnis
muß dann einem PI-Regler zugeführt werden, der anschließend die Temperatur der Tragleisten einreguliert.
Bei der hier beschriebenen Ausführung kann der Preßspalt während des Pressens auch bei sehr hohen
Preßdrücken feinfühlig verstellt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Presse zum Herstellen von großflächigen, insbesondere dünnen Werkstoffplatten, z. B. aus
Kunststoff usw., mit Druckplatten, zwischen denen der Werkstoff gepreßt wird und die sich rückseitig
über eine Wärmedämmschicht gegen Träger des Pressengestells abstützen, wobei durch unterschiedliche
Temperatursteuerung von steg- oder rippenartigen Elementen der Stützkonstruktion
die Weite des Preßspaltes für das Preßgut an unterschiedlichen Stellen des Preßraumes in gewissem
Maße unterschiedlich einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente Distanzstücke (12) zwischen den Druckplatten
(10, 20) und den Trägern (4, 6) sind, die beidseits mit einer Wärmedämmschicht (16) versehen sind.
2. Presse nach Anspruch 1 mit zwischen dem Werkstoff und den Druckplatten vorgesehenen,
gleit- oder rollengeführten gegenläufig umlaufenden Stahlbändern, dadurch gekennzeichnet, daß
die Distanzstücke (12) jeweils in Laufrichtung der Stahlbänder (8, 17) längs und parallel zueinander
angeordnet und gleichmäßig über die Breite der Druckplatten (10, 20) verteilt sind.
3. Presse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Distanzstücke
(12) in Bandlaufrichtung in Reihe hintereinander angeordnet sind.
4. Presse nach den Ansprüchen 1 bis. 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstücke (12) mil
Durchströmkiinälcn (13) für ein flüssiges, auf eine
bestimmte Temperatur vorgeheiztes Heizniedium
versehen sind.
5. Presse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Temperaturfühler (31) zur Steuerung
der Wärmeabgabe des Heizmediums an den Distanzstiicken (12) angebracht sind.
6. Presse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizniedium in einem Kreislauf
geführt ist und in einem Wärmetauscher (28) aufheizbar ist, dessen Wärmeabgabe über eine die
Produktstärke über dessen Querschnitt erfassende Meßeinrichtung steuerbar ist.
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