DE2728773C2 - Funk-Fernsteuereinrichtung - Google Patents
Funk-FernsteuereinrichtungInfo
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- DE2728773C2 DE2728773C2 DE2728773A DE2728773A DE2728773C2 DE 2728773 C2 DE2728773 C2 DE 2728773C2 DE 2728773 A DE2728773 A DE 2728773A DE 2728773 A DE2728773 A DE 2728773A DE 2728773 C2 DE2728773 C2 DE 2728773C2
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- G08—SIGNALLING
- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C15/00—Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
- G08C15/06—Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division
- G08C15/12—Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division the signals being represented by pulse characteristics in transmission link
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Description
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Funk-Fernsteuereinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine
derartige Funk-Femsteuereinrichtung ist aus der DE-OS 25 31 953 bekannt.
Funk-Fernsteuereinrichtungen dienen zur Steuerung von Modellen, z. B. Flug- und Schiffsmodellen. Sie ermöglichen
eine proportionale Folgesteuerung mehrerer Steuerfunktionen. Die Übermittlung der verschiedenen
Steuerfunktionen erfolgt in herkömmlicher Weise (Funk-Technik, 1967, Nr. 17, Seiten 654, 656, 658) durch
periodisches Ausstrahlen einer Gruppe von mehreren zeitlich aufeinanderfolgenden Impulsen. Die Information
für die einzelnen Steuerkanäie liegt in der Zeitdifferenz zwischen den Anfangsflanken zweier benachbarter
Impulse. Die Trennung der einzelnen Steuerfunktionen erfolgt empfängerseitig durch geeignete Zählschaltungen.
Bei der üblicherweise angewandten Impulslängenmodulation sind die den Kanälen zugeordneten Informationen
in den Impulsbreiten zeitlich nacheinander übertragener
Impulse enthalten. Aus Funkschau 1967, Heft 20. S. 631—634 ist eine Funk-Fernsteueranlage
nach dem Digi-Prop-Verfahren bekannt, bei der auf der
Empfangsseite zum Trennen einer aus zwei Impulsen bestehenden Impulsfolge ein Flipflop vorgesehen ist,
das bei jedem eintreffenden Impuls umkippt Die Synchronisierung der Kanäle auf die vom Sender abgestrahlte
Impulsfolge erfolgt dadurch, daß das Flipflop während der Dauer des Impulses "1" immer in einer
definierten Lage gehalten wird. Der zeitliche Abstand zwischen dem Anfang von Impuls "1" und dem Anfang
von impuls "2" wird kleiner gemacht als der Abstand zwischen dem Anfang von Impuls "2" bis zum Eintreffen
von Impuls "1".
In der DE-OS 26 25 633 wurde von der Anmelderin bereits eine Funk-Fernsteuereinrichtung vorgeschlagen,
bei der die gesendete Welle zur Unterteilung in sich wiederholenden Folgen ein- und ausgeschaltet wird. Jede
Folge enthält ein Segment für jede Gebereinheit, wobei jedes Segment eine Sendepause und eine Sendeperiode
enthält. Die Dauer der Sendepause ändert sich entsprechend der Lage des handbetätigten Gebers,
während die Sendeperiode für jedes Segment im wesentlichen konstant gehalten wird, ;o daß die Gesamtdauer
eines Segments ein Maß für die vom Stellgliea einzunehmende Stellung ist. Um eine Folge zu wiederholen,
wird zusätzlich ein relativ langer Rücksetzimpuls am Ende des Segments gesendet.
Bei den herkömmlichen Funksteuereinrichtungen wird eine Trägerschwinguns kontinuierlich während
der Dauer jedes Steuerimpulses und während der Dauer eines zusätzlichen Zeitimpulses gesendet. Aus der
eingangs bereits genannten DE-OS 25 31 953 ist eine Funk-Fernsteuereinrichtung der erfindungsgemäßen
Art bekannt, bei der die Sendezeitdauer für jede Impulsfolge dadurch reduziert wird, daß anstelle der Pulslängenmodulation
in herkömmlichen Funk-Fernsteuereinrichtungen eine Pulsabstandsmodulation verwendet
wird. Die Trägerschwingung wird daher nur während solcher Zeitperioden ausgestrahlt, während denen bei
herkömmlichen Anlagen keine Trägerschwingung auftritt. Die bekannte Funksteuereinrichtung ist dadurch
verwirklicht, daß in einer herkömmlichen Funksteuerungsanlage zusätzliche Phasenumkehrer eingeschaltet
sind, die bewirken, daß die Trägerschwingung nur während der extrem kurzen und konstanten Pausenzeiten
zwischen benachbarten Steuerimpulsen und dem nachfolgenden Zeitimpuls gesendet v/ird und der Impulsabstand
empfängerseitig als Steuerinformation gewenet werden kann. Diese sehr kurzen Sendeimpulse bilden
vor allem bei hohen Leistungen eine Ursache, für Probleme durch Störeinflüsse. Störungen resultieren auch
aus elektrischen Entladungen oder Impulsgeräuschen von Zündsystemen, Motoren, Schaltern und sonstigen
Lichtbogenstrecken. Derartige Geräusche nehmen mit
&iacgr;&ogr; zunehmender Frequenz oberhalb des 27 MHz-Bandes
ab. Unter diesen Umständen kann die Sendeimpulsbreite nicht beliebig kurz gemacht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Funk-Fernsteuereinrichtung
der gattungsgemäßen Art bei geringem Verbrauch an elektrischer Energie weitgehend
unempfindlich gegen einlaufende Störwellen zu machen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1
vor.
Bei der Erfindung wird die ko.-.itante Sendephase
nicht nur auf die sehr kurzen konstanten Zeitperioden beschränkt, bei denen in herkömmlichen Anlagen keine
Trägerschwingung auftritt. Vielmehr wird die feste Impulsbreite,
bei der der Sendebetrieb stattfindet, vorzugsweise auf etwa 0,5 Millisekunden ausgedehnt, um
einerseits ein ausreichend klares Sendesignal übertragen zu können und andererseits Störeinflüsse insbesondere
aufgrund äußerer elektrischer Entladungen zu minimieren. Die erfindungsgemäße Funk-Fernsteuereinrichtung
behält die volle Kompatibilität zu bestehenden Systemen, die an die Stellglieder einen Impuls einer
Dauer von 1,5 Millisekunden in deren Neutralstellung einer Maximaldauer von 2 Millisekunden und einer Minimaldauer
von 1 Millisekunde. Im Gegensatz zu der aus der DE-OS 25 31 953 bekannten Funk-Steuerungsanlage
werden die zwischen den eigentlichen Steuerimpulsen liegenden festen Impulse empfängerseitig nicht
ignoriert, sondern die Summe aus beiden Impulspegeln,
d. h. die Sendephase und die zugehörige Pausenphase, zu·· Steuerung der Stellglieder ausgenutzt. Während der
Sendepause in jedem Segment ist der Empfängerteil gegen Störsignale unempfindlich, soweit diese, wie für
elektrische Entladungen oder Störgeräusche von Zünd-Systemen typisch, eine Dauer haben, die kleiner als etwa
zwei Drittel der Dauer der festen Sendeperiode ist.
Die Erfindung verringert die Gesamtsendezeit für eine Sendefolge dadurch, daß sie die das Ende jeder Folge
einleitende Rücksetz-Sendeperiode verkürzt, wobei letztere eine Dauer hat, die gleich derjenigen einer Segmenten-Sendeperiüde
ist Auf die Rücksetz-Sendeperiode folgt jedoch eine relativ lange Sendepause, üLer
deren größten Teil der Empfänger derart gesperrt ist, u'aß er nicht auf Störungen durch andere gesendete
Wellen reagieren kann. Unter Verwendung der Erfindung wird die Gesamtsendezeit für eine Folge zur
Steuerung von acht Stellgliedern bzw. Servoeinheiten, d. h. acht Segmenten in einer Folge, auf diese Weise auf
etwa 4,5 Millisek .nden bei einer Gesamtfolgezeit von 18 Millisekunden reduziert. Dies erhöht das Verhältnis
von Sendepause zu Sendezeit auf angenähert 3:1, nämlich 13,5 zu 4,5 Millisekunden. Darüber hinaus wird die
Unempfindlichkeit gegenüber einlaufenden Fremdwellen bzw. Störsignalen während der vergleichsweise längeren
Sendepause «,""höht. Diese funktionellen Vorteile
können ohne wesentliche Änderung des schaltungsmäßigen Aufbaus, der Betriebsweise des Systems und der
Herstellungskosten erreicht werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein teilweise als Blockdiagramm dargestelltes elektrisches Schaltbild des Senders der erfindungsgemäßen
Funk- Fernsteuereinrichtung;
Fig. 2 ein teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild eines Ausfiihrungsbeispiels des zugehörigen
Empfängers;
Fig. 3 eine grafische Darstellung verschiedener Signalkurven;
und
Fig. 4 ein schematisches Schaltbild eines Ausführungsbeispiels
eines in dem Sender verwendbaren veränderlichen Zeitgebers.
In Fig. 1 ist der Sender als ganzer mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. Er weist in dem gestrichelt umrandeten
Block 11 die Hauptbestandteile eines amplitudenmodulierten
Senders auf, der mit dem Sender der älteren Anmeldung übereinstimmt, gegebenenfalls jedoch
auch ais frequenzmoduiierter Sender ausgebildet sein kann. Ein Quarz 12 bestimmt die Frequenz der über eine
Antenne 13 mit konstanter Frequenz und Amplitude abgestrahlten Welle. Zu dem Sender gehört ferner ein
Verstärker 14, der über eine einen Transistor 16 aufweisende Schalteinrichtung 15 mit einer S+ Betriebsspannungsquelle
verbunden ist.
Der Transistor 16 ist mit den dargestellten Schaltungskomponenten und mit einem Ausgang 17 eines
veränderlichen Zeitgebers 18 verbunden. Wenn der Zeitgeberausgang 17 aus einem niedrigen bzw. L-Pegel
ist, wird der Transistor 16 leitend und erregt den Verstärker 14, wodurch der Sender 10 eine Funkwelle mit
der vom Quarz 12 bestimmten Frequenz ausstrahlt. Wenn sich der Zeitgeberausgang 17 jedoch im //-Zustand
befindet, ist der Transistor 16 gesperrt, der Verstärker 14 entregt und der Sendevorgang des Senders
unierbrochen, d. h. es ist eine Sendepause.
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Anmeldung beschriebene Ausbildung und erzeugt eine hohe Spannung an seinem Ausgang 17 über eine Dauer,
die von der Stärke des in seiner Eingangsleitung 19 fließenden Stroms bestimmt ist Nach einer solchen einstellbaren
Zeit hoher Spannung wird der Ausgang für eine bestimmte Dauer auf eine niedrige Spannung umgeschaltet
und kehrt danach auf eine hohe Ausgangsspannung zurück. Daher ruft ein starker Strom in der
Eingangsleitung 19 eine hohe Spannung kurzer Dauer plus einer niedrigen Spannung fester Dauer hervor,
während ein niedriger Stromwert eine hohe Spannung längerer Dauer plus der niedrigen Spannung gleichbleibender
Dauer hervorruft Wie bei der älteren Fernsteuereinrichtung betragt die Dauer des niedrigen Signalwerts
vorzugsweise etwa 0,5 Millisekunden, während die Dauer des hohen Signalwerts in einem Bereich von
0,5 bis 1,5 Millisekunden schwankt
Die Eingangsleitung 19 ist mit mehreren zweiseitigen Schaltern 20 verbunden, von denen jeder mit einem von
mehreren von Hand einstellbaren Gebern bzw. Handsteuerungen 21 verbunden ist Die Einstellung jeder dieser
Handsteuerungen bestimmt über den zugehörigen zweiseitigen Schalter die Stärke des bei Betätigung des
Schalters in der Eingangsleitung 19 fließenden Stroms und damit die Dauer der an der Ausgangsleitung 17
anstehenden hohen Spannung.
Jeder der zweiseitigen Schalter ist mit den Zählanschlüssan
eines dekadischen Zählers 22 verbunden, wobei der erste zweiseitige Schalter mit dem Zählanschluß
1, der zweite Schalter mit dem Zählanschluß 2, der dritte
Schalter mit dem Zählanschluß 3 usw. verbunden ist. Mit diesen Verbindungen betätigt der dekadische Zähler 22
nur denjenigen zweiseitigen Schalter, der dem Zählwert entspricht, und verbindet die zugehörige Handsteuerung
mit dem Eingang des veränderlichen Zeitgebers 18 über die gesamte Zeit der Haltung des jeweiligen Zählerstandes.
Der Zähler 22 ist mit einem Zähl-Bereitschaftsanschluß
23 an den Ausgang 17 des veränderlichen Zeitgebers 18 angeschaltet Ein Zählanschluß 24 ist mit der B+
Quelle und ein Rücksetzanschluß 25 mit einem RC-Glied 26 verbunden. Der Rücksetzanschluß 25 ist außerdem
über eine Diode 27 mit dem Zählwertanschiuß 9 verbunden. Da die Spannung am Zählanschluß stets auf
dem /-/-Wert ist, schaltet eine //-/.-Spannungsänderung
am Zähl-Bereitschaftsanschluß den Zähler um 1 weiter.
Daher ändert der Zähler 22 immer dann seinen Zählwert, wenn sich die Spannung an der Ausgangsleitung
17 von dem H- auf den L-Wert bei Beginn jeder Sendeperiode
ändert.
Der Zähler 22 wird auf den Zählerstand 0 kurz nach dem Erreichen eines Zählerstandes rückgesetzt, der um
1 größer als die Zahl der im System vorhandenen Handsteuerungen und Stellglieder ist. Bei dem beschriebenen
Ausführungsbeispiel ist unterstellt, daß acht Handsteuerungen vorhanden sind. Wenn der Zähler daher den
Zählerstand 9 erreicht, bewirkt die über die Diode 27 an den Rücksetzanschluß 25 angelegte /-/-Spannung das
sofortige Rücksetzen des Zählers auf den Zählerstand 0.
Das /?C-Glied 26 hält diese Spannung über eine kurze
Zeit aufrecht, die dazu ausreicht, eine Zählerrücksetzung sicherzustellen, bevor am Rücksetzanschluß wieder
die normale L-Spannung eingestellt wird.
Der Zählwertanschluß 0 ist mit dem zweiseitigen Schalter 20-0 verbunden, der einen im Rücksetzblock
der Handsteuerungen 21 angeordneten Schalter 28 mit der Eingangsleitung 19 des Zeitgebers 18 verbindet. Der
Widerstand 28 ist auf einen relativ hohen Wert ausgelegt,
um das //-Signal am Zeitgeberausgang 17 über eine längere Dauer, vorzugsweise in der Größenordnung
von 5,5 Millisekunden, aufrechtzuerhalten. Am Ende dieses Zeitintervalls sinkt die Spannung an der Leitung
17 auf einen L-Wert und bewirkt, daß der Zählerstand zum Beginn der nächsten Folge auf 1 erhöht wird.
Es ist klar, daß bei Verwendung dieser Einrichtung mit einer kleineren Anzahl von Stellgliedern bzw. Servoeinheiten
die Diode 27 mit demjenigen Zählwertanschluß verbunden wird, der um 1 größer als die Zahl der
verwendeten Servoeinheiten ist. Wenn daher nur vier Servoeinheiten vorhanden sind, so wird die Diode 27 mit
dem Zählwertanschluß 5 verbunden. Unabhängig von dem mit der Diode verbundenen Zählwertanschluß
bleibt die Rücksetzzeit-Ruheperiode bei 5,5 Millisekunden, da sich der Wert des Widerstandes 28 nicht ändert.
In Fig. 3 ist eine grafische Darstellung der Wellenform der Spannung an der Ausgangsleitungl7 des Zeitgebers
als Kurve 29 sowie eine Darstellung 30 der Zählung des senderseitigen Zählers 22 gezeigt. Wie aus dieser
Darstellung zu sehen ist schaltet der Zähler weiter.
wenn der Zeitgeberausgang vom //-Zustand in den L-Zustand
überwechselt, d. h. an der Vorderflanke der konstanten L-Spannungsdauer des Zeitgebers. Da der
Schalter 15 ebenfalls mit dem Ausgang des veränderlichen Zeitgebers verbunden ist zeigt eine Kurve 31 diejenigen
Perioden, in denen der Sender erregt ist, also sendet bzw. nicht erregt ist also eine Sendepause hat Es
ist zu beachten, daß der Sender nur für die praktisch
feste Dauer der L-Spannung am Ausgang 17 des Zeitge-
bers sendet. Es ist außerdem zu sehen, daß eine relativ lange Rücksetz-Pausenperiode vorhanden ist, die mit
dem Bezugszeichen 32 bezeichnet ist.
Die Pausenzeit jedes Segments ist vorzugsweise innerhalb eines Bereichs von 0,5 bis 1,5 Millisekunden mit
einer mittleren oder neutralen Zeit von 1 Millisekunde einstellbar. Da jede Sendeperiode 0,5 Millisekunden be-'trä'gt,
hat daher jedes Segment eine Dauer im Bereich von J bis 2 Millisekunden, während die Rücksetzzeit
eine 5,5 ms Pausenperiode plus einer 0,5 ms Sendeperiode, insgesamt also 6 ms beträgt. Bei acht normalen Segmenten
beträgt die Gesamtsendezeit daher 4,5 (9 &khgr; 0.5) Millisekunden, während die Gesamtdauer der
Pausenperioden 8 (8 &khgr; 1,0) plus 5,5 ms oder 13,5 ms beträgt.
Die vom Sender 10 ausgestrahlte Welle wird von einem in Fig. 2 mit 40 bezeichneten Empfänger aufgenommen
und dient zur Steuerung von acht einzelnen Stellgliedern bzw. Servoeinheiten, die in einem Block 41
UUIg^JIVIIt JIIlU. 1~"V. Ill Ubl'l gV.JIIIt.HVIIVII ftSV.IV TS- QV.
zeigten Schaltungskomponenten bilden einen Funkempfängerteil, der auf die Sendefrequenz abgestimmt
ist und an einem Punkt A seiner Ausgangsleitung 43 ein Signal entwickelt, dessen Wellenform als Kurve 33 in
Rg. 3 dargestellt ist. Es ist zu sehen, daß an dem Punkt A die Spannung auf dem H-Wert ist, während der Sender
sendet, und sich auf dem L -Pegel befindet, wenn der Sender Sendepause hat. Der Spannungszustand bzw.
-pegel am Punkt A dient zur Steuerung der Fortschaltung und Rücksetzung eines dekadischen Zählers 44, der
mit Zählwertanschlüssen 0 bis 9 versehen ist. Der Zählwer
Anschluß 1 ist mit der ersten Servoeinheit im Block 41. der Zählwertanschluß 2 mit der zweiten Servoeinheit
usw. verbunden, so daß jede Servoeinheit nur solange erregt wird, wie der Zähler den zugehörigen Zählerstand
beibehält. Bekanntlich nimmt eine Servoeinheit bzw. Stelleinheit eine Stellung ein, welche der Dauer
ihrer Erregung entspricht.
Der Zähler 44 hat einen Zählanschluß 45 und einen Zählbereitschaftsanschluß 46, die über Zeitgabeschaltungen
mit dem Punkt A verbunden sind. Der Zähler kann dabei seinen Zählerstand nur dann weiterschalten,
wenn die Spannung an seinem Zählanschluß vom L-zum //-Pegel überwechselt, während der Zähl-Bereitschaftsanschluß
eine Spannung auf dem L-Pegel erhält. Zwischen dem Zählanschluß 45 und dem Punkt A liegt
ein rücktriggerbarer monostabiler Zeitgeber 47 (beispielsweise eine Hälfte eines dualen Zeitgebers mit der
Typenbezeichnung MC14528 der Firma Motorola, Ina), der durch den Wert eines RC-GIiedes 48 derart eingestellt
wird, daß er eine L-Ausgangsspannung für eine Zeitspanne von etwa 0,4 ms liefert, nachdem die Spannung
am Punkt A vom L- auf den //-Pegel gewechselt ist. Bei jeder solchen Änderung der &Agr;-Spannung beginnt
die 0,4 ms (Verzögerungs-)Periode. Eine Darstellung des Ausgangssignals des Zeitgebers 47, das am
Zählanschluß 45 ansteht, ist in Fig. 3 durch die Kurve 49
dargestellt, die veranschaulicht, daß das Signal am Zählanschluß von dem L-Wert auf den //-Wert 0,4 Millisekunden
nach Beginn einer empfangenen Sendeperiode überwechselt
Der Zähl-Bereitschaftsanschluß 46 ist über eine RC-Schaltung
50 und einen Inverterverstärker 51 dem Punkt A derart nachgeschaltet, daß der Anschluß 46
anfänglich etwa nach 0,075 ms nach Feststellung des Beginns einer Sendeperiode auf den L-Zustand gebracht
wird. Auf diesem Zustand bleibt der Zähl- Bereitschaftanschluß
danach für wenigstens die Dauer der Sendeperiode. Eine in Fig. 3 mit 52 bezeichnete Kurve zeigt die
Spannung am Zähl-Bereitschaftsanschluß 46. Durch Vergleich der Kurven 49 und 52 ist zu sehen, daß der
Zähler immer dann weitergeschaltet wird, wenn der Zählanschluß auf den //-Wert überwechselt, während
der Zähl-Bereitschaftsanschluß eine L-Spannung hat. Die Dauer jedes Zählwerts des Zählers 44 ist in der
Zeile 53 angegeben. Der rücktriggerbare Zeitgeber 47 und die Verzögerungsschaltung 50 verhindern, daß einlaufende
Störsignale von system-unabhängigen Störquellen und Fremdsendern den Zählerstand des Zählers
ändern, wenn sie kürzer als 0325 Millisekunden andauern. Wenn der Zeitgeber 47 daher auf 0,4 Millisekunden
eingestellt ist und eine 0,075 ms-Verzögerung von der ÄC-Schaltung 50 eingeführt wird, so kann ein eingehender
Störimpuls einer Dauer von weniger als 0325 ms den Zähler nicht weiterschalten, da der Zähl-Bereitschaftsanschluß
auf einer //-Spannung ist und ein Weiterschalten verhindert, bevor das Ausgangssignal des
»w» 7&eegr;***&ngr;&Agr;&idiagr;%»··«>
&Lgr;7 %mn r4am / U/a„, nnf r4n» LJ W/aw» mUis^
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-ri tun viv.ui t-i rrv.it cxui &ngr;&igr;&ngr;&iacgr;! if-rrv.Il UUv.I -wechselt
Dieses Zeitintervall kann durch Änderung der L-Zeit des rücktriggerbaren Zeitgebers 47 etwas geändert
werden, wobei eine kürzere L-Zeit die Dauer eines das Weiterschalten des Zählers nicht beeinflussenden
Störimpulses verringert Vorzugsweise liegt die L-Zeit des Zeitgebers 47 jedoch in einem Bereich von 0,35 bis
0,45 Millisekunden.
Die Dauer des zurückgewiesenen Störsignals wird infolge der Verzögerung der Zeitgabeschaltung 50 etwas
kürzer als 0,4 Millisekunden gemacht, wobei die Zeitgabeschaltung 50 am Ende des empfangenen Sendesignals
eine L-Spannung erhält.
Bei jedem Wechsel der Spannung am Punkt A von dem L-Wert auf den //-Wert beginnt der Zeitgeber 47
seine 0,4 ms dauernde L-Zeit Dies verhindert, daß eine Reihe kurzzeitiger Störimpule im Verlauf der Sendepause
den Zählerstand weiterschaltet, während der Zeitgeber 47 zuverlässig aiif einen Sendeimpuls vom
Sender 10 anspricht, da sein Ausgangssignal von dem L-auf den //-Pegel zu derselben Zeit nach der Vorderflanke
eines Sendeimpulses wechselt als wenn keine Störimpulse auftreten würden.
Nachdem der Zähler 44 den Zählerstand 8 erreicht hat, bildet der nächste Sendeimpuls den Rücksetz-Sendeimpuls,
welcher das Rücksetzsegment einleitet, so daß der Zähler bei dem nächstfolgenden Sendeimpuls den
Zählerstand 1 erreicht Dem Rücksetzimpuls folgt eine lange Sendepause von 5,5 ms, über deren größten Teil
der Zähler einen Zählerstand von 9 oder 0 hat und ge-
gen eine Änderung beim Zählerstand 9 verriegelt ist, so daß ihn Störsignale nicht beeinflussen können.
Der Rücksetz-Sendeimpuls schaltet anfänglich den Zähler auf einen Zählerstand 9 weiter, bei dem die H-Spannung
am Zählwertanschluß 9 über eine Diode 54 an den Zähl-Bereitschaftsanschluß 46 angelegt wird.
Diese //-Spannung am Zähl-Bereitschaftsanschluß verhindert
bis zu ihrer Abnahme ein Weiterschalten des Zählers und macht letzteren daher unempfindlich gegen
in diesem Zeitintervall auftretende Störimpulse. Diese Sperrung wird nur durch Anlegen einer //-Spannung an
den Rücksetzanschluß 55 des Zählers aufgehoben, bei deren Auftreten der Zähler den Zählerstand 0 annimmt
Der Rücksetzanschluß 55 und der Punkt A sind über
zwei Zeitgabeschaltungen 56 und 57 so verbunden, daß eine Rücksetzschaltung erst nach Ablauf einer Zeit angelegt
werden kann, welche größer als die Summe der Verzögerungszeiten der beiden Zeitgabeschaltungen
ist. Diese Summe ist größer als die Periode eines Seg-
ments, jedoch kleiner als die Rücksetzperiode, so daß
keine Beeinflussung durch die Segmentenperiode stattfinden kann.
Nach Empfang der Vorderflanke der Sendeperiode geht das Signal am Punkt A auf den //-Pegel, und die
Werte der Widerstands-Kapazitäts-Kombination in der Schaltung 56 verhindern, daß deren Ausgang 58 vor
Ablauf einer Verzögerungszeit von 0,25 ms nach Empfang der Vordtrflanke des Sendeimpulses auf einen H-Pegel
kommt. Der Ausgang 58 ist über einen Inverterverstärker 59 und eine Diode 60 an den Ausgang 61 der
Zeitgabeschaltung 57 angeschaltet, welche außerdem an der B+ Quelle liegt. Die L-Spannung am Ausgang 61
entlädt sofort die Zeitgabeschaltung 57, so daß der Ausgang auf einen L-Pegel kommt. Die Widerstands- und
Kapazitätswerte der Zeitgabeschaltung 57 sind so gewählt, daß 3,75 ms nach der Änderung des Ausgangs der
Zeitgabeschaltung 56 auf einen L-Wert verstreichen müssen, bevor der Ausgang 61 auf einen //-Wert
kommt. Diese Spannur.gsverär.derurig vom L Wert auf
den //-Wert wird von zwei Inverterverstärkern verstärkt
und an den Rücksetzanschluß 55 angelegt, der den Zähler rücksetzt und dessen Zählerstand von 9 auf 0
weiterschaltet. Diese Änderung des Zählerstandes beseitigt das Sperrsignal am Zähl-Bereitschaftsanschluß,
der über die Diode 54 mit dem Zählwertanschluß 9 verbunden ist. Solange der Ausgang der Zeitgabeschaltung
57 je ich auf einem //-Wert steht, bleibt der Zähler auf
dem Rücksetz-Zählstand verriegelt, bis die //-Spannung abgenommen wird. Daher bleibt der Zähler 44 für wenigstens
die von der Zeitgabeschaltung 57 bestimmte Zeit nach Beendigung des Rücksetz-Sendeimpulses entregt
und auf dem Zählerstand 9, bei dem verhindert ist, daß durch einen eingehenden Störimpuls eine Zählwertänderung
ausgelöst wird. Die Weiterschaltung des Zählers von 9 auf 0 ist in der Kurve 49 durch die Bezeichnung
"Rücksetzen" kenntlich gemacht und findet in der Nähe des Endes der Pausenperiode statt.
Der Rücksetzzustand wird bei Empfang des nachfolgenden Sendeimpulses des ersten Segments der nächsten
Segmentfolge aufgehoben, wobei die Spannung am Ausgang 58 der Zeitgabeschaltung 56 anwächst und die
Schaltung 57 entlädt Wälirend für das Anwachsen der Spannung ein Zeitraum von 0,25 ms vorgesehen werden
könnte, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, diese Zeit durch Verbindung des Zählwertanschlusses 0 über eine
Diode 62 mit dem Ausgang 58 der Zeitgabeschaltung 56 etwas abzukürzen. Diese Leitungverbindung führt dem
Ausgang 58 beim Zählerstand 0 Strom zu, der die Ladezeit der Zeitgabeschaltung 56 vermindert, so daß der
Ausgang 58 vor der Zeitspanne von 0,25 ms nach dem Beginn des empfangenen Segmenten-Sendeimpulses
auf den //-Wert kommen kann.
1st der Ausgang 58 auf dem //-Wert, so kommt der
Ausgang des Inverterverstärkers 59 auf den L-Wert und entlädt die Zeitgabeschaltung 57, wodurch die //-Spannung
am Rücksetzanschluß 55 abgezogen wird. Die Schaltungskomponenten sind so gewählt, daß die H-Spannung
am Anschluß 55 in kürzerer Zeit als der Zeitgabezyklus des rücktriggerbaren Zeitgebers 57 abgezogen
wird, um sicherzustellen, daß der Zähler nicht gesperrt
ist. wenn der Zeitgeber 47 dem Zählanschluß 45 eine Spannungsänderung von dem L-Wert auf den H-Wert
zuführt Die Diode 62 bewirkt, daß die Rücksetzspannung entfernt wird, bevor der Zähler ansprechen
muß.
Wenn bei Fehlen eines empfangenen Send« impulses am Punkt A eine L-Spannung ansteht, fließt über die
Dioden 62 und 63 zum Punkt A ein Strom, der den Augang 58 auf e;nem L-Wert hält, als wenn die Verbindung
nicht bestehen würde.
Es ist daher zu sehen, daß der Zähler 44 gezwungen wird, über praktisch die gesamte Ruheperiode des
Rücksetzsignais und wenigstens einen Teil des Beginns des nächsten Sendeiinpulses den Zählerstand 9 oder 0
aufrechtzuerhalten. Daher werden Störimpulse, die eine kürzere Dauer als 0,25 ms haben, von der Zeitgabeschaltung
56 gesperrt. Diejenigen Störimpulse, die eine kürzere Dauer als 0,25 ms haben und in dem zum Anlegen
eines Rücksetzsignals der Schaltung 57 zugewiesenen Zeitintervall vor dem Weiterschalten des Zählers
durch den nachfolgenden Segmenten-Sendeimpuls enden, beeinflussen die oben beschriebene Operation
nicht. Diejenigen Störimpulse einer größeren Dauer als 0,25 ms, welche vor dem Zeitpunkt enden, bei dem d'.<.
Zeitgabeschaltung 57 ein Rücksetzsignal anlegt, bewirken, daß die nachfolgende Sendeperiode die Zeitgabe·
2G schaltung entlädt, so daß kein Rücksctzsigrim angelegt
wird. Der Zähler bleibt dann bei dem Zählerstand 9 für alle Segmente der nachfolgenden Segmentenfolge gesperrt,
bis das Rücksetzsignal in der Rücksetz-Ruheperiode der nächsten Segmentenfolge angelegt werden
kann. Dies bedingt einen Verlust einer Segmentenfolge, da keine Signale an die Servoeinheiten angelegt werden,
so daß diese die zuvor eingestellte Lage beibehalten
Die üblichen Sendeimpulse jedes Segmentes erscheinen innerhalb von 2 Millisekunden und halten daher
normalerweise den Ausgang der Zeitgabeschaltung 57 auf einer L-Spannung, welche das Weiterschalten des
Zählers nicht stört.
Eine Entladeschaltung 64 ist mit dem Zähl-Bereitschaftsanschluß 46 verbunden und bildet einen Entladungsweg
für eine an diesen Anschluß entweder vom Punkt A oder vom Zählwertanschluß 9 angelegte H-Spannung.
Die Schaltungskomponenten sind vorzugsweise so gewählt, daß die Spannungsänderung innerhalb
weniger Mikrosekunden stattfinden kann.
In Fig. 4 ist ein Schaltbild des veränderlichen Zeitgebers 18 dargestellt, dessen Anschlüsse und Verbindungen identisch mit denjenigen des Zeitgebers in der älteren Anmeldung sind, wobei entsprechende Bezugszeichen mit einem zusätzlichen Apostroph verwendet werden. Es ist jedoch zu beachten, daß eine Verbindung zwischen dem Anschluß 7 der Zeitgabeschaltung 18 zum zweiseitigen Schalter 41' fehlt, wodurch jedoch keine Änderung in der Funktion oder im Zeitverhalten der Schaltung entsteht Diese Änderung macht es nötig, daß der gesamte Ladestrom des Kondensators 39' allein vom Schalter 41 geführt werden muß, wodurch verhindert wird, daß während der Entladeperiode bei interner Verbindung des Anschlusses 7 mit Erde ein überhöhter Strom auch die Leitung 21' erdet.
In Fig. 4 ist ein Schaltbild des veränderlichen Zeitgebers 18 dargestellt, dessen Anschlüsse und Verbindungen identisch mit denjenigen des Zeitgebers in der älteren Anmeldung sind, wobei entsprechende Bezugszeichen mit einem zusätzlichen Apostroph verwendet werden. Es ist jedoch zu beachten, daß eine Verbindung zwischen dem Anschluß 7 der Zeitgabeschaltung 18 zum zweiseitigen Schalter 41' fehlt, wodurch jedoch keine Änderung in der Funktion oder im Zeitverhalten der Schaltung entsteht Diese Änderung macht es nötig, daß der gesamte Ladestrom des Kondensators 39' allein vom Schalter 41 geführt werden muß, wodurch verhindert wird, daß während der Entladeperiode bei interner Verbindung des Anschlusses 7 mit Erde ein überhöhter Strom auch die Leitung 21' erdet.
Im vorstehenden wurde ein Funk-Fernsteuersystem beschrieben, mit dessen Hilfe mehrere Stellglieder bzw.
Servoeinheiten mehreren einstellbaren Gebern nachgesteuert werden. Das beschriebene System minimalisiert
die zur Übertragung der Steuerinformation erforderliehe Sendeenergie durch Beschränkung aller Sendeperioden
auf etwa die Dauer der Steuerinformation für die Servoeinheiten innerhalb einer einstellbaren Sendepause
zwischen den Sendeperioden. Die Ruheperiode zum Rücksetzen oder in Beziehung setzen des Empfängers
mit dem Sender wird jedoch länger als jede einsteilbare
Dauer gemacht, um die Identifizierung zu ermöglichen. Durch Minimalisierung der Sendeperioden führt der
gleiche Energiebedarf zu einer Sendewelle höherer Am
&Dgr;&Igr; Zö //ö
plitude gegenüber einem System mit einer längeren
Sendeperiode.
Sendeperiode.
Darüber hinaus ist das beschriebene System weitgehend
immun gegen empfangene Störwellen gemacht,
die während der Ruhe- bzw. Pausenperioden einlaufen. 5 Dies geschieht im Ergebnis durch Sperren des Empfängers
während der gesamten Rücksetz-Ruheperiode und
durch Erhöhung der Dauer eines Impulses auf etwa
zwei Drittel der Dauer der konstanten Sendeperioden.
immun gegen empfangene Störwellen gemacht,
die während der Ruhe- bzw. Pausenperioden einlaufen. 5 Dies geschieht im Ergebnis durch Sperren des Empfängers
während der gesamten Rücksetz-Ruheperiode und
durch Erhöhung der Dauer eines Impulses auf etwa
zwei Drittel der Dauer der konstanten Sendeperioden.
10 Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (15)
1. Funk-Fernsteuereinrichtung zum der Einstellung eines verstellbaren Gebers entsprechenden Nachsteuern
wenigstens eines Stellglieds, mit einem Sendeteil, der bei Erregung eine Funkwelle abgibt,
einer den Sendeteil in jeder Sendeperiode erregenden und dessen Entregung in jeder Sendepause bewirkenden
Schalteinrichtung, einer die Sendepause entsprechend der Iststellung des verstellbaren G_-
bers einstellenden Einrichtung, die mit der Schalteinrichtung und dem Geber verbunden ist, einem
vom Sendeteil entfernt angeordneten Empfängerteil zum Empfang der gesendeten Welle, wobei der
Empfängerteil einen Detektor, der ein in zwei Zu- is ständen bzw. Pegeln getastetes Signal derart entwickelt,
daß der erste Signalzustand bzw. -pegel bei Empfang der gesendeten Welle und der zweite Signalzustand
bzw. -pegel bei Nichtempfang dieser Welle besteht, und eine dem Empfängerteil nachgeschaltete
^Steuerschaltung aufweist, die an das wenigstens eine Stellglied ein zur Sendepause proportionales
Steuersignal anlegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer des an das Stellglied (41)
angelegten Steuersignals (53) im wesentlichen gleich der Summe der Tastzeiten des Signals in den
beiden Zuständen bzw. Pege'n (H und L) ist, und daß eine das Steuersignal bis zum Ablauf von wenigstens
zwei Dritteln der Dauer des ersten Signalzustands bzw. -pegels (L) verzögernde Schaltung
(47,48,50) vorgesehen ist.
2. Fernsteu; -einrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wrzögerungsschaltung (47,48,50) so ausgebildet und mit der Steuerschaltung
(44) verbunden ist, daß si- ein Anlegen eines Steuersignals an das Stellglied ^41) solange verhindert,
bis zwei Betriebsspar.r.ungspege! gleichzeitig
anstehen (45,46).
3. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsschaltung einen
ersten Zeitgeber (47, 48) aufweist, der den einen Betriebsspannungspegel erst nach Ablauf von
wenigstens zwei Dritteln der Dauer des ersten Si gnalzustands bzw. -pegels der empfangenen Sendeperiode
entwickelt.
4. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsschaltung
einen zweiten Zeitgeber (50) aufweist, der so ausgebildet ist, daß er einen zweiten Betriebsspannungspegel
erst nach Ablauf einer einem Bruchteil der Dauer der Sendeperiode entsprechenden
Zeitsp?nne nach Beginn der Tastung des ersten Signalzustandes des empfangenen Signals
abgibt.
5. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Zeitgeber (50) den
zweiten Betriebsspannungspegel über wenigstens die Dauer der Tastung des ersten Signalzustandes
aufrechterhält.
6. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Zeitgeber (50) den
zweiten Betriebsspannungspegel kurz nach dem Zeitpunkt des Überwechseins des empfangenen Signals
von dem ersten Signalzustand zu dem zweiten Signalzustand unterbricht.
7. Funk-Fernsteuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit
der Schalteinrichtung (15) des Sendeteils (10) eine Rücksetzeinrichtung (25... 28) zum Erzeugen eines
Rücksetzsegments verbunden ist, wobei das Rücksetzsegment aus einer Rücksetz-Sendeperiode und
einer wenigstens viermal so langen Rücksetz-Sendepause besteht, und daß die Schalteinrichtung (44)
des Empfängerteils (42) durch Anlegen eines Rücksetzsignals auf eine das Ende jeder Segmentenfolge
bildende Rücksetzbedingung gebracht wird, und eine das von der Detektoreinrichtung entwickelte Signal
aufnehmende und bei Anstehen eines Rücksetzsegments ein Rücksetzsignal anlegende Schaltung
(56,57,60... 62) aufweist.
8. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücksetz-Sendepause angenähert
die zehnfache Dauer der RücKsetz-Sendeperiode hat.
9. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücksetz-Sendepause
wenigstens die zweifache Länge der längsten Segmenten-Ruheperiode hat
10. Fernsteuereinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendeperiode
für jedes Servo- bzw. Stellsegment im wesentlichen konstante Dauer hat und die Rücksetz-Sendeperiode
eine dieser im wesentlichen entsprechende Dauer hat
11. Fernsteuereinrichtung nach eiiwm der Ansprüche
7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (44) während der Rücksetzbedingung
kein Steuersignal abgibt und ihre Rücksetzbedingung bei Anlegen eines Rücksetzsignals beibehält.
12. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die das Rücksetzsignal
anlegende Schaltung eine das Rücksetzsignal für wenigstens die halbe Dauer eines Rücksetzsegrncnts
anlegende erste Rücksetzschaitung aufweist.
13. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 12. dadurch gekennzeichnet, daß die das Rücksetzsignal
anlegende Schaltung eine das von der ersten Rücksetzschaltung
zugeführte Rücksetzsigna! bei Betätigung löschende zweite Rücksetzschaltung und eine
Einrichtung zur Betätigung der zweiten Rücksetzschaltung im letzten Teil der Rücksetz-Sendepause
aufweist.
14. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Rücksetzschaltung
bei Betätigung das Rücksetzsignal aufrechterhält und die Betätigungseinrichtung Schaltungsmittel
zum Löschen des Rücksetzsignals während des nächstfolgenden ersten Signalzustandes
des empfangenen Signals bei einer Sendeperiode enthält.
15. Fernsteuereinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schalteinrichtung (44) ein Zähler mit einem Zähl-Bereitschaftsar.schluß
(46) und einem Zählwertanschluß (9) ist, wobei an dem Zählwertanschluß (9) ein Zählsignal erscheint, wtnn der Zählwert um 1
größer als die Anzahl der vorhandenen Stellglieder (41) ist, und daß die erste Rücksetzschaltung eine
Verbindung (54) zwischen dem Zählwertanschluß und dem Zähl-Bereitschaftsanschluß (46) zum Anlegen
des von der ersten Rücksetzschaltung zugeführten Rücksetzsignals enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/701,434 US4091328A (en) | 1976-06-30 | 1976-06-30 | Remote control radio system |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2728773A1 DE2728773A1 (de) | 1978-01-05 |
| DE2728773C2 true DE2728773C2 (de) | 1987-01-15 |
Family
ID=24817356
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2728773A Expired DE2728773C2 (de) | 1976-06-30 | 1977-06-25 | Funk-Fernsteuereinrichtung |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
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| JP (1) | JPS534182A (de) |
| CA (1) | CA1075772A (de) |
| DE (1) | DE2728773C2 (de) |
| GB (1) | GB1588353A (de) |
| HK (1) | HK29682A (de) |
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|---|---|---|---|---|
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| US4371814A (en) * | 1981-09-09 | 1983-02-01 | Silent Running Corporation | Infrared transmitter and control circuit |
| US4598345A (en) * | 1985-06-06 | 1986-07-01 | Jeff Kleeman | Remote controlled illumination equipment |
| US5193210A (en) * | 1991-07-29 | 1993-03-09 | Abc Auto Alarms, Inc. | Low power RF receiver |
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| CN114095387B (zh) * | 2020-07-29 | 2023-09-05 | 中国移动通信集团北京有限公司 | 信息确定方法、装置、设备及介质 |
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| US3257651A (en) * | 1962-04-18 | 1966-06-21 | Lyle D Feisel | Pulse position modulation information handling system |
| US3806939A (en) * | 1972-02-08 | 1974-04-23 | Westport Int Inc | Plural channel, single carrier fm remote control system |
| JPS4930782A (de) * | 1972-07-14 | 1974-03-19 | ||
| US3858116A (en) * | 1973-05-09 | 1974-12-31 | Johnson Diversified | Pulse-width modulation control system and discriminator therefor |
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| JPS5916788B2 (ja) * | 1974-07-20 | 1984-04-17 | マブチモ−タ− カブシキガイシヤ | ラジオ・コントロ−ル・システム |
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1976
- 1976-06-30 US US05/701,434 patent/US4091328A/en not_active Expired - Lifetime
-
1977
- 1977-06-10 CA CA280,300A patent/CA1075772A/en not_active Expired
- 1977-06-16 GB GB25162/77A patent/GB1588353A/en not_active Expired
- 1977-06-25 DE DE2728773A patent/DE2728773C2/de not_active Expired
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-
1982
- 1982-06-30 HK HK296/82A patent/HK29682A/xx unknown
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|---|---|
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| CA1075772A (en) | 1980-04-15 |
| US4091328A (en) | 1978-05-23 |
| JPS6211556B2 (de) | 1987-03-13 |
| JPS534182A (en) | 1978-01-14 |
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