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DE272861C - - Google Patents

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Publication number
DE272861C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
electrode
parallel
arc lamp
lamp according
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT272861D
Other languages
English (en)
Publication of DE272861C publication Critical patent/DE272861C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0036Electric arc lamps of a special type for projection, copying or stage lighting

Landscapes

  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
THEODOR BERGMANN in GAGGENAU, Baden.
Projektionsbogenlarape mit parallel zueinander gelagerten Elektroden und Verfahren zu ihrer Zündung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1913 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Bogenlampe mit paralleler oder gegebenenfalls von der Parallelen wenig abweichender Kohlenstellung für verschiedene Beleuchtungs- und besonders Projektionszwecke mit neuartig angeordneten Kohlenklemmen.
Wenn bei der Parallelbogenlampe auch der einfachste Nachstellmechanismus genügt, um den Lichtbogen in den Fokus des Projektionsapparates einzustellen, so bietet die Art der Fassung der ElektrodenSchwierigkeiten, namentlich wenn alle Momente berücksichtigt werden sollen, die in der Anwendung der Lampe als Scheinwerfer- oder Projektionselement begründet sind, nämlich mit den Klemmen zugleich die Zündung zu ermöglichen, die Klemmen so auszugestalten, daß der Belastung entsprechend in ein und demselben Kohlenhalter Elektroden mit den jeweils entsprechenden Querschnitten eingespannt werden können, wobei gleichzeitig für die verschiedenen Kohlenquerschnitte der Belastung und Spannung entsprechend der Abstand der Parallelkohlen zueinander in ein bestimmtes Maßverhältnis gebracht werden muß, und endlich wenigstens eine der Elektroden zwecks Nachstellung bei ungleichmäßigem Abbrand, wie es z.B. bei Gleichstrom vorkommt, unabhängig nach- oder vorstellen zu können. Die genannten Forderungen sind bei der vorliegenden Erfindung erfüllt.
Die Wirkungsweise geht aus nachfolgender Beschreibung einer beispielsweisen Ausführung hervor.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen . Ausführungsform dargestellt, und zwar veranschaulichen:
Fig. ι eine komplette Anordnung einer Lampe mit den neuen Kohlenhaltern und dem Reguliermechanismus in Seitenansicht,,
Fig. ι a einen Einzelteil der Fig. 1 als Schnitt A-B der Fig. 1.
Fig. 2 und 3 einen einzelnen Kohlenhalter in Ansicht von unten und oben.
Es bedeutet α die Grundplatte für den Kohlenhalter, η einen verdickten Ansatz von a, welcher den Ausschnitt für die Aufnahme der Elektrode trägt. Dieser Ausschnitt kann kreisrund, prismatisch oder kurvenförmig sein. Im ersteren Falle besonders derart, daß die kreisrunde Bohrung exzentrisch im Ansatzstück η liegt und letzteres unten durchdringt, so daß ein schmaler, etwa 1,5 mm breiter Schlitz 0 entsteht.
In dieser Längsbohrung lagert der Kohlenstift derart, daß er für einfache Verhältnisse und, Wenn die Elektroden mittels einer dritten Kohle gezündet werden sollen, durch Schrauben befestigt wird, vorteilhafter aber derart, daß die Anpressung der Elektroden am Kohlenhalter federnd erfolgt, sei es, indem eine geeignet ausgebildete Feder direkt auf die Elek- ■ trode drückt oder mittelbar durch einen Bolzen o. dgl. In der Zeichnung bedeutet c eine Feder, die den Bolzen b, der vorteilhaft prismatisch ausgeführt ist, gegen die Elektrode an deren Lagerung drückt. Das freie Ende der Feder c
ist bei j> gelagert und wird seitlich durch eine Schraube r festgehalten. Unter der Platte a entgegen der Kiemmutter qu für das Kabel ist die Nachstellmutter s, durch deren horizontale Gewindebohrung die Nachstellspindel d führt. Die letztere ist rückwärts mit einem isolierten Handknopf e versehen und trägt auf der anderen Seite bei f eine Klaue o. dgl., die in die Elektrode derart eingreift, daß die letztere nötigenfalls vor- und rückwärts verstellt werden kann. Diese Schubvorrichtung kann auch bei beiden Elektroden angeordnet werden.
Auf der über die Spindel u des Nachstellmechanismus gleitenden Führungsmutter ν sind zwei Gewindebolzen w senkrecht aufgesteckt, welche in die Bohrungen χ der Platte a eingreifen. Der Abstand der beiden Kohlen wird beispielsweise durch zwei zylindrische Körper i festgelegt, auf welchen in geeigneter Weise die Isolationsscheiben k und I etwa mittels der Muttern m befestigt sind.
Die Wirkungsweise der Kohlenhalter besteht darin, daß die in den horizontalen Bohrungen lagernden Kohlen mittels des federnden BoI-zens b, der am Grunde prismatisch oder in einer der Kohlenform, welche z. B. dreiseitig sein kann, jeweils zweckmäßig angepaßten Ausführung hergestellt ist, derart festgehalten werden,, daß auch bei Einzelverstellung mit der Spindel die parallele Lagerung beibehalten wird. Dabei ist diese Anordnung aber auch bei von der Parallelen schwach abweichender
. Kohlenstellung verwendbar. Der federnde Bolzen gestattet ferner durch Druck auf einen Kohlenstift, z. B. auf den oberen K1, denselben schräg zum anderen, also zum unteren K%, zu stellen, so daß beide Elektroden an ihren Enden in leitende Verbindung kommen, während nach Freigabe die Elektrode selbsttätig in die Ruhelage zurückschnellt, wobei der Lichtbogen gezogen wird. Die Durchlochungen sind so dimensioniert, daß Kohlenquerschnitte für Belastungen beispielsweise bis zu 20 Amp. und mehr eingelegt werden können, wobei der achsiale Abstand der beiden Elektroden, das ist zugleich die Lichtbogenlänge, sich um einen solchen Betrag ändert, als für die Betriebsspannung erforderlich ist. Diese Möglichkeit ist durch den Spalt gegeben, der längs der Scheitelwand des Kohlenbackens verläuft bzw. durch die prismatische oder geeignet kurvenförmige Querschnittsausbildung der Durchlochung, indem eben eine geringer dimensionierte Elektrode exzentrisch in der Längsbohrung lagert.
Die Einzelnachstellung einer Elektrode erfolgt durch die Spindel d, welche mit einer Klaue o. dgl. f mit der Elektrode in Eingriff steht und durch Verdrehung dieselbe im Kohlenlager vorzieht oder nachschiebt. Es ist nicht erforderlich, daß beide Elektroden mit Einzelverstellung vorgesehen sind, wie es auch genügt, daß nur eine Kohle zwecks Zündung schwenkbar gelagert ist.

Claims (4)

Pate nt-Ansprüche:-
1. Projektionsbogenlampe mit parallel zueinander gelagerten Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenhalter fest gelagert und derart gestaltet sind, daß sie Elektroden verschiedenen Querschnitts bzw. Durchmessers aufnehmen können, wobei durch einen federnden Bolzen, eine ■ Schraube o. dgl. die Elektroden in paralleler Lage festgeklemmt werden.
2. Projektionsbogenlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenhalter mit parallel zur Achsrichtung verlaufenden Schlitzen oder prismatischen oder zylindrischen geeigneten geneigten Flächen versehen sind, gegen welche sich die Elektroden anlegen, zum Zweck, einen den Kohlenquerschnitten entsprechenden Abstand zu erzielen.
3. Verfahren zum Zünden der Projektionsbogenlampe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Druck auf eine oder auf beide Elektroden der die Elektroden festhaltende federnde Bolzen gehoben wird, wobei sich die Elektrode um die Vorderkante des feststehenden Kohlenhalters bewegt und in Kontakt mit der zweiten Elektrode Stromübergang herbeiführt und nach Freigabe des Druckes selbsttätig in die parallele Ruhelage schnellt, um den Lichtbogen zu bilden.
4. Projektionsbogenlampe nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unabhängig von dem Gesamtreguliermechanismus die Einzelverstellung der parallel gelagerten Elektroden in der Weise erfolgt, daß eine mit einer Klaue o. dgl. versehene Spindel oder ein sonstiges Schuborgan in. Eingriff mit der Elektrode steht, wobei durch Verdrehung der Spindel die log Elektrode verschoben werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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