DE2728187C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B8/00—Details of barrages or weirs ; Energy dissipating devices carried by lock or dry-dock gates
- E02B8/02—Sediment base gates; Sand sluices; Structures for retaining arresting waterborne material
- E02B8/023—Arresting devices for waterborne materials
- E02B8/026—Cleaning devices
Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Farming Of Fish And Shellfish (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft einen unsymmetrischen Greifer für
Rechenreinigungsmaschinen, dessen Greiferbacken Zinken in
der Teilung der Rechenstäbe aufweisen, wobei der eine Grei
ferbacken durch zwischen die Rechenstäbe einführbare starre
Gabelzinken und der andere Greiferbacken durch einen Fang
korb mit einzelnen Greiferzinken gebildet ist.
Für die Reinigung der in Flüssen und Kanälen zum Auffangen
von Schwemmstoffen angebrachten Rechenroste sind schon die
verschiedensten Ausführungen von Rechenreinigungsmaschinen
bekannt geworden. Bei einer Art von Rechenreinigungsmaschinen
werden die Schwemmstoffe von oben nach unten erfaßt. Für
diese Betriebsart wurden insbesondere Rechenreinigungsmaschinen
mit an Seilen hängenden Greifern entwickelt, wobei bei neu
eren Maschinen die Greifer unsymmetrisch ausgeführt sind, da
sich durch die dabei ergebende Gewichtsverlagerung die Greifer
zinken auf der Rechenseite in die Lücken der Rechenstäbe
hinunterdrücken.
Auf Greifer dieser Art von Rechenreinigungsmaschinen bezieht
sich die Erfindung. Bei diesen im wesentlichen aus der
DE-OS 16 34 003 bekannten Greifern sind die zwischen die
Rechenstäbe eingeführten Gabelzinken beim Schließen des Grei
fers - hierbei treten die größten Beanspruchungen auf - durch
die Rechenstäbe ausreichend gegen seitliches Ausweichen gesichert,
dagegen werden die Greiferzinken des Fangkorbs dadurch gegen
seitliches Ausweichen und eventuelles Verbiegen gesichert,
daß sie durch an der Innenseite der Greiferzinken angeschweiß
te Verbindungsstege gehalten sind. Meistens sind dabei über
die Höhe der Zinken des Fangkorbes verteilt mehrere solche
Stegreihen angeordnet.
Die Praxis hat nun gezeigt, daß sich an diesen Querstegen
zwischen den Greiferzinken bei feinerem Schwemmgut nicht un
erhebliche Schwemmstoffmengen festhängen und beim Entleeren
des Greifers bei der Schwemmgutablage dort hängenbleiben, was
die Leistungsfähigkeit des Greifers stark beeinträchtigt.
Durch die Erfindung sollen diese Nachteile vermieden und
die Aufgabe gelöst werden, einen Greifer der oben angegebenen
Art zu schaffen, bei dem das Anhängen von Schwemmgut zwischen
den Greiferzinken weitgehendst vermieden wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Greifer der eingangs beschriebe
nen Art dadurch gelöst, daß an der Außenseite der Greifer
zinken des Fangkorbes ein die ganze Breite und etwa die halbe
Höhe des Fangkorbes überdeckendes Verbindungsblech angeordnet
ist, daß die Greiferzinken jeweils als T-förmige Profile aus
gebildet sind, deren Querstege zur Innenseite des Fangkorbes
gerichtet sind, und daß der Abstand der Querstege voneinan
der etwa dem Abstand der Rechenstäbe voneinander entspricht.
Hierdurch können die Verbindungsstege in Fortfall kommen, und
an dem glatten Blech kann sich kein Schwemmgut mehr anhängen.
Von den T-förmigen Profilen und dem Verbindungsblech werden
Kanäle zum ungehinderten Abfließen des Wassers gebildet, die
durch das im Fangkorb aufgesammelte Rechengut nicht zuge
setzt werden können.
Um ein seitliches Abfließen des feinen Schwemmgutes aus dem
Fangkorb zu verhindern, können an den Seiten des Fangkorbes
noch Seitenbleche vorgesehen sein.
Die Gabelzinken können mit einer ein vollständiges Durch
stechen der Spitzen der Gabelzinken durch die Rechenstäbe
zulassenden Eingriffsbegrenzung in Verbindung stehen.
An Hand der Zeichnung, in der
Fig. 1 das Ausführungsbeispiel eines Greifers in Seitenan
sicht und
Fig. 2 einen Teilschnitt durch den Fangkorb des Greifers
gemäß der Linie A-A in Fig. 1
zeigt, soll die Erfindung nachfolgend näher erläutert werden.
Wie die Fig. 1 erkennen läßt, sind an Greiferstielen 11
starre Gabelzinken 10 befestigt. Schwenkbar an den Greifer
stielen 11 ist ein Fangkorb 12 gelagert, der durch einen
Hydraulikkolben 18 geöffnet (Darstellung in ausgezogenen
Linien) und geschlossenen (Darstellung in gestrichelten Linien)
wird. Die Greiferzinken 13 des Fangkorbes 12 haben ein
T-förmiges Profil, wie insbesondere Fig. 2 erkennen läßt.
Auf der Außenseite der Greiferzinken 13 ist ein Verbindungs
blech 14 angebracht, welches die Zinken miteinander verbindet
und ihnen damit eine zusätzliche Stabilität gibt. Der Abstand
a der Querstege 15 der T-förmigen Greiferzinkenprofile soll
so bemessen sein, daß er etwa dem Abstand der Rechenstäbe
19 entspricht. Dadurch können in die durch die Greiferzinken
13 und das Verbindungsblech 14 gebildeten Kanäle nur Teile
abfließen, die auch durch die Rechenstäbe hindurchtreten
können, die gröberen Teile werden im Fangkorb festgehalten
und können abseits vom Rechen abgesetzt werden.
Um ein seitliches Austreten der Schwemmstoffe aus dem Fang
korb 12 zu verhindern, sollen an den beiden Außenseiten des
Fangkorbes Seitenblech 16 angebracht sein.
Wie Fig. 1 erkennen läßt, werden die Gabelzinken 10 tief
zwischen die Rechenstäbe 19 eingeführt und können sogar nach
hinten durchstechen, wodurch eine bestmögliche Reinigung der
Rechenstäbe gewährleistet ist. Die Eindringtiefe der Zinken
wird durch Eingriffsbegrenzungen 17 an beiden Seiten der
Gabelzinken festgelegt.
Beim Schließen des Fangkorbes 12 mittels des Hydraulikkolbens
18 stoßen die Greiferzinken 13 in der gestrichelten Stellung
des Fangkorbes in Fig. 1 gegen die Rechenstäbe 19. Dann werden
die Gabelzinken 10 in die strichpunktierte Stellung gezogen,
womit der Greifer endgültig geschlossen ist. Die Schwemm
stoffe können so vom Rechen abgenommen und entfernt werden.
Durch die Anbringung eines geschlossenen Bleches am Fang
korb statt einzelner Stege wird das Anhängen der Schwemm
stoffe an den Stegen vermieden und eine verbesserte Rechen
reinigung insbesondere bei feinen Schwemmstoffen erreicht.
Claims (3)
1. Unsymmetrischer Greifer für Rechenreinigungsmaschinen,
dessen Greiferbacken Zinken in der Teilung der Rechen
stäbe aufweisen, wobei der eine Greiferbacken durch
zwischen die Rechenstäbe einführbare starre Gabelzinken
und der andere Greiferbacken durch einen Fangkorb mit
einzelnen Greiferzinken gebildet ist, dadurch gekennzeich
net, daß an der Außenseite der Greiferzinken (13) des
Fangkorbs (12) ein die ganze Breite und etwa die halbe
Höhe des Fangkorbs (12) überdeckendes Verbindungsblech
(14) angeordnet ist, daß die Greiferzinken (13) jeweils
als T-förmige Profile ausgebildet sind, deren Querstege (15)
zur Innenseite des Fangkorbs (12) gerichtet sind, und
daß der Abstand (a) der Querstege (15) voneinander etwa
dem Abstand der Rechenstäbe (19) voneinander entspricht.
2. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an
den Seiten des Fangkorbs (12) Seitenbleche (16) vorgesehen
sind.
3. Greifer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gabelzinken (10) mit einer als vollständiges Durch
stechen der Spitzen der Gabelzinken durch die Rechenstäbe
(19) zulassenden Eingriffsbegrenzung (17) in Verbindung
stehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772728187 DE2728187A1 (de) | 1977-06-23 | 1977-06-23 | Greifer fuer rechenreinigungsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772728187 DE2728187A1 (de) | 1977-06-23 | 1977-06-23 | Greifer fuer rechenreinigungsmaschinen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2728187A1 DE2728187A1 (de) | 1979-01-11 |
| DE2728187C2 true DE2728187C2 (de) | 1988-09-08 |
Family
ID=6012131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772728187 Granted DE2728187A1 (de) | 1977-06-23 | 1977-06-23 | Greifer fuer rechenreinigungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2728187A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202014001001U1 (de) | 2014-01-31 | 2014-04-14 | Thomas Lohr | Rechenreinigungsmaschine mit einem in seinen Bewegungsräumen ohne unkontrolliert funktionsstörende Eigenbewegungen zwangsgeführten Greifer |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE3103471A1 (de) * | 1981-02-02 | 1982-08-26 | Apparatebau-Münster, 2209 Krempe | Anordnung zum reinigen von flusslaeufen, kanaelen oder dergl. |
| DE3316537C2 (de) * | 1983-05-06 | 1994-04-28 | Apparatebau Muenster | Greifer, insbes. für Rechenreinigungsmaschinen |
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| FR1529751A (fr) * | 1967-04-28 | 1968-06-21 | Nouveau dispositif de décrassage automatique de grille par bras télescopique et vérin | |
| DE1634003C3 (de) * | 1967-09-25 | 1979-12-20 | Apparatebau-Muenster, 2209 Krempe | Rechenreinigungsmaschine |
-
1977
- 1977-06-23 DE DE19772728187 patent/DE2728187A1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202014001001U1 (de) | 2014-01-31 | 2014-04-14 | Thomas Lohr | Rechenreinigungsmaschine mit einem in seinen Bewegungsräumen ohne unkontrolliert funktionsstörende Eigenbewegungen zwangsgeführten Greifer |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2728187A1 (de) | 1979-01-11 |
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: APPARATEBAU-MUENSTER, 2211 DAEGELING, DE |
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| D2 | Grant after examination | ||
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