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DE2726050A1 - Elektronischer drehzahlregler fuer gleichstrommotoren - Google Patents

Elektronischer drehzahlregler fuer gleichstrommotoren

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Publication number
DE2726050A1
DE2726050A1 DE19772726050 DE2726050A DE2726050A1 DE 2726050 A1 DE2726050 A1 DE 2726050A1 DE 19772726050 DE19772726050 DE 19772726050 DE 2726050 A DE2726050 A DE 2726050A DE 2726050 A1 DE2726050 A1 DE 2726050A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
speed
circuit
bridge
transistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19772726050
Other languages
English (en)
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DE2726050C2 (de
Inventor
Kinji Tanikoshi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
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Publication date
Priority claimed from JP6750976A external-priority patent/JPS52150512A/ja
Priority claimed from JP51137544A external-priority patent/JPS588678B2/ja
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE2726050A1 publication Critical patent/DE2726050A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2726050C2 publication Critical patent/DE2726050C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/24Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices
    • H02P7/28Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices
    • H02P7/285Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices controlling armature supply only
    • H02P7/288Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices controlling armature supply only using variable impedance
    • H02P7/2885Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices controlling armature supply only using variable impedance whereby the speed is regulated by measuring the motor speed and comparing it with a given physical value

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description

  • Elektronischer Drehzahlregler für Gleichstrom-
  • motoren Die Erfindung bezieht sich auf einen elektronischen Drehzahlreoler für die Steuerung der Drehzahl eines Gleichstrommotors und insbesondre auf Pin Steuerschaltung des Reglers, mit der über eine Brückenschaltung ein der Drehfrequenz des Motors entsprechendes Signal ermittelt und gemäß dem ermittelten Signal die Motordrehzahl gesteuert wird.
  • Es ist eine als elektronischer Drehzahlregler bezeichnete Vorrichtung für die Steuerung der Drehzahl eines Gleichstrommotors bekannt, bei der die Ankerwicklung eines Motors als ein Zweig einer Brückenschaltung verwendet wird, um damit ein der Drhfreouenz des Motors entsprechendes Signal zu Prhalten, und durch Transistoren usw. die Stromversorgung des Motors entsprechend der Sinalinformation gesteuert wird.
  • Ein solcher elektronischer Regler ist beispielsweise in der Figur 1 der japanischen PatPntveröffentlichung 40442-75 gezeigt.
  • In der Zeichnung ist die Fig. 1 ein Schaltbild, das als Beispiel einen mit einem solchen bekannten elektronischen Drehzahlregler ausgestatteten Gleichstrommotor zeigt. Die Einzelheiten dieses bekannten Reglers werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Fig. 1 beschrieben: In Fig. 1 bezeichnen M eine Ankerwicklung des Gleichstrommotors, Ra deren tiliderstandawert. R1, R2 und R3 Widerstände, die in Verbindung mit dem Widerstand Ra eine BrUckenschaltung bilden, a und b Brückenausgangsanschlüsse, c und d Stromverserpunossnschlüsse und Tr1und Tr2 für den elektronischen Drehzahlregler verwendete Transistoren. Der Transistor Tr1 ist so in Reihe zu dem Motor-Stromversorgungskreis geschaltet, daß über seinen Emitter und seinen Collector ein Motorstrom flie8Pn kann. Der Transistor Tr2 ist zum Erfassen des Ausqangssignals der Erückenschaltung vorgesehen und führt durch Steuern des Basispotentials des Transistors Tr1 eine Drehzahlsteuerfunktion aus. D1 bezeichnet eine zwischen den Ausgangsanschluß b und den Transistor Tr2 geschaltete Diode, die mit ihrPr AnschluRsoannung eine Spannung VBE zwischen der Basis und dem Emitter des Transistors Tr2 kompensiert, und R4 bezeichnet einen Emitterwiderstand des Transistors Trz. Zwischen der Basis des Transistors Tr1 und dem negativPn Anschluß einer Stromversorqung ist eine Anlaufschaltung aus einem Widerstand R5 und einem Kondensator C1 angebracht, die zueinander in Reihe geschaltet sind. 51 bezeichnet einen Stromversorgungsschalter und E bezeichnet eine Gleichstromquelle.
  • Der in Fig. 1 oezeigte Gleichstrommotor M weist nach der Darstellung in Fig. 2(a) einen Stator mit Magnetpolen N und S und einen Anker mit einer Einzelschicht- oder einer Mehrschicht-Wicklung auf. Wenn der innere Widerstand der Wicklung durch Ra ausgedrückt wird. kann der Motor M auch durch dis in Fig. 2(b) gezeigte Äquivalenzschaltung dargestellt werden. Wenn man einen durch die Ankerwicklung fliessenden Strom zu Ia und die durch Drehung des Motors in der Wicklung erzeugte GPoen-EMK zu Ea annimmt, kann die beim Drehen des Motors auftretende Abnahme der Motorklemmenspannung Et ausgedrückt werden durch: Et = Ea + RaIa ...,. (1) Wenn man die Drehfrepuenz bzw. Drehzahl des Motors zu n annimmt. kann die Gegen-EMK Ea des Motors durch Z Ea = --- p . d n = Kn ..... (2) a ausgedrUckt werden, wobei Z die Anzahl der Ankerleiter ist, p die Hälfte der Polanzahl bzw. die Anzahl der Polpaare ist, ¢ der Magnetfluß an jedem Pol ist und a die Hälfte der Anzahl der Windungen der Wicklung ist. Da alle diese Werte für einen Motor mit einem gegebenen Aufbau konstant werden, wird die Gegen-EMK Ea proportional zu der Drehzahl n, wie es durch die vorstehende Gleichung (2) angegeben ist.
  • Wenn in Fiq. 1 die Brückenschaltuno abgeglichen ist. ist ein Zustand R1/Ra = R2/R3 erzielt und die an den Ausgangsanschlüssen a und b der Brückenschaltung entstehende Spannung wird gleich der Gegen-EMK Es des Motors. Daher kann die Drehzahl des Motors durch Ermitteln der Spannung VD zwischen den Ausgangsanschlüssen a und b erfaßt werden. Ferner ist gemäß der Gleichung (1> aus Et - RaIa = Ea ersichtlich, daß die Drehzahl n dadurch konstant gemacht werden kann, daß Ea konstant gemacht wird.
  • In dem Schaltbild nach Fig. 1 kann das Ausgangssignal der SrUckenschaltunq als Unterschied zwischen einer Spannung VF einer dort angeschlossenen Diode D1 und der Spannung VBE des Transistors Tr2 ausgedrückt werden. Da jedoch diese Werte unter gleichmäßioen Betriebsbedingungen ziemlich konstant bleiben, kann die Spannung VD zwischen den Ausgangsanschlüssen a und b unabhängig von den Strömen der Diode und des Transistors konstant gehalten werden. Nach der Fig. 2 (b) steigt der Strom Ia an, wenn die Belastung des Motors M ansteigt, und zugleich mit dem AbfallPn der Drehzahl des Motors M fällt die Klemmensoannung Et ab. Dies führt zu einer Steigerung des Basisstroms des Transistors Tr2, einer Verrinqerung der Impedanz zwischen dem Emitter und dem Kollektor des Transistors Tr1, einer Steigerung der Stromzufuhr zu der BrUckenschaltung und damit zu einer Steigerung der Klemmenspannung Et des Motors M. Folglich wird dadurch die Drehzahl des Motors M auf einen voreingestellten Wert zurückgebracht.
  • Bei der herkömmlichen Schaltung ist es zum Verändern der Einstelldrehzahl des Motors notwendig, den Wert des Widerstands R2 oder R3 der Brückenschaltung veränderbar zu machen. Dieses Vorfahren der Änderung der Einstelldrehzahl des Motors durch Ändern des Widerstandswertes des Widerstands R2 oder des Widerstands R3 der Brückenschaltung bringt jedoch die Brückenschaltung aus dem Gleichgewicht, woraus sich ein große Veränderung der Belastunskennlinie des DrPhzahlrPglers ergibt. Zur änderung einer Einstellmotordrehzahl durch Ändern des Werts eines der Widerstände der Brückenschaltung ohnP Verschlechtrung der Belastungskennlinie gibt es einige denkbar Verfahren. Bei einem dieser Verfahren werden die Widerstände 1 und R2 miteinender gekoppelt und ihrp Werte so eingestellt, daß sie sich unter Erfüllunq sowohl der Gleichung Rot = EaVD VD Ra als auch der Gleichung R 1/Ra = R2/R3 verändern. Es ist jedoch schwer möqlich, dieses Verfahren in die Praxis umzusetzen.
  • und insbesondere ist es nicht möglich, die Widerstandswerte der Widerstände R1 und R2 unter Erfüllung dieser Gleichungen kontinuierlich zu verändern.
  • Bei einem zweiten dieser denkbaren Verfahren wird zwischen die Ausgangsanschlüsse a und b der Brücknscheltung ein veränderbarer Widerstand VR gemäß der Darstellung durch eine gestrichelte Linie in Fig. 1 geschaltet. Bei diesem Verfahren wird jedoch die Empfindlichkeit der Erfassungs-oder Meßschaltung verringert, was nicht wünschenswert ist.
  • Des weiteren wird durch dieses Verfahren der Änderungsbereich für die Einstelldrehzahl eingeschränkt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektronischen Drehzahlregler zu schaffen, der unter Ausschaltung der vorstehend genannten Nachteile des herkömmlichen elektronischen Drehzahlreglers eine kontinuierliche Veränderung der Einstelldrehzahl eines Motors zuläßt und trotzdem eine ausgezeichnete Belastungskennlinie aufweist.
  • Weiterhin soll mit der Erfindung ein elektronischer Drehzahlregler geschaffen werden, der sowohl eine hervorragende Meßempfindlichkeit als auch einen breiten Änderungsbereich für die Einstelldrehzahl hat.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. 1 ist ein Schaltbild, das als Beispiel einen Gleichstrommotor zeigt, der mit dem schon im Vorstehenden genannten herkömmlichen elektronischen Drehzahlregler ausgestattet ist.
  • Fig. 2(a) ist eine schematische Darstellung eines Gleichstrommotors mit festem Feld.
  • Fig. 2(b) ist eine Darstellung einer Äquivalenzschaltung desselben.
  • Fig. 3 ist ein Schaltbild, das als erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung einen mit dem elektronischen Drehzahl regler ausgestatteten Gleichatrommotor zeigt.
  • Fig. 4 ist ein Schaltbild, das als zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung einen gleichfalls mit dem elektronischen Drehzahlregler ausgestatteten weiteren Gleichstrommotor zeigt.
  • In der Fig. 3, die ein Schaltbild ist und als Ausführungsbeispiel einen mit dem elektronischen Drehzahlregler ausgestatteten Gleichstrommotor zeigt, sind zur Bezeichnung gleicher Teile die gleichen Bezugszeichen wie die in Fig. 1 benutzten verwendet. Die rechte Hälfte in Fig. 3 zeigt die Brückenschaltung mit dem Motor M. Tr2 bezeichnet den Transistor zur Ermittlung des Ausgangssignals des Motors M; D1' bezeichnet eine Diode, die zum Versetzen der Spannung VBE zwischen der Basis und dem Emitter des Transistors Tr2 dient und die bei diesem besonderen Ausführungsbeispiel durch nur eine Diodenstrecke gebildet ist. R8 bezeichnet einen Lastwiderstand, der eine Widerstandswert-Abweichung der Ankerwicklung des Motors M kompensiert; R3' bezeichnet einen veränderbaren Widerstand zur Einstellung des Abgleichs der Brückenschaltung. Die Basis des Drehzahlsteuer-Transistors Tr1 ist nur mit dem Kollektor des Transistors Tr2 verbunden.
  • Zum Verbessern des Einschwingens dieser Transistoren und auch zum Vermeiden von Schwingungen ist ein Kondensator C2 vorgesehen. Die linke Hälfte der Fig. 3 stellt eine Drehzahleinstellschaltung dar, die die Veränderung der Drehzahl des Motors zuläßt. In dieser Schaltung wird eine mittels einer Zehnerdiode D2 erzielte stabilisierte Spannung nach Wunsch mittels eines veränderbaren Widerstands VRz eingestellt, der eine Spannungsregelvorrichtung bildet, und dann einem Transistor Tr3 eingeprägt, der als Spannungszuführvorrichtung dient. Die an einem Ausgangslastwiderstand R7 des Transistors entwickelte Spannung wird dann einem Erückenkontakt zugeführt, der in Reihe mit dem Widerstand R2 liegt, welcher auf der entgegengesetzten Seite zu dem Motor M geschaltet ist. Der Eingangsanschluß bzw. die Basis des Transistors Tr3 ist mit einer Diode D3 verbunden, die zur Temperaturkompensation vorgesehen ist. Die in Fig. 3 gezeigte Schaltung arbeitet folgendermaßen: Es ist dafür Anordnung getroffen, daß die Spannung VBE zwischen der Basis und dem Emitter des Transistors Tr2 zur Ermittlung des Srückenausgangssignals durch die Klemmenspannung der Diode D1' versetzt bzw. kompensiert wird. Daher sind die elektrischen Potentiale an den Ausgangsanschlüssen a und b einander gleich. Die Brückenschaltung ist mittels des veränderbaren Widerstands VOR 1 so eingestellt, daß die Gleichgewichtszustands-Gleichung R1/Ra = R2/R31 erfüllt ist. Wenn bei diesem Zustand der Motor M dreht, wird zwischen den beiden Anschlüssen b und d des Motors M der Zustand RaIa + Ea erzielt.
  • Die Brückenschaltung kann daher bei Drehen des Motors M dadurch in einem Gleichgewichtszustand gehalten werden, daß auf den Widerstand R3' in Reihe eine Spannung aufgeprägt wird, die der Gegen-EMK Ea eines Motors M entspricht. Die Gegen-EMK Ea des Motors M ist proportional der Drehzahl n. Wenn sich die Motordrehzahl ändert, ändert sich daher auch in Proportionalität dazu die Gegen-EMK Ea des Motors. Bei dem Drehzahlregler wird die Motordrehzahleinstellung durch Nutzung dieser Beziehung der Motordrehzahl zu der Gegen-EMK Ea bewerkstelligt. Das Eingangssignal an dem Transistor Tr3 der Motordrehzahl-Einstellschaltung wird mittels des veränderbaren Widerstands VR2 so verändert, daß die Ausgangsspannung Ek der Einstellschaltung gleich der Gegen-EMK Ea wird, die der gewünschten Einstelldrehzahl entspricht. Die Ausgangsspannung Ek der Motordrehzahl-Einstellschaltung wird an dem Widerstand R3' der Brückenschaltung als Sockelpotential oder Sockelspannung eingespeist. Da damit die Werte der Kollektorströme der Transistoren Tr und Tr2 in Übereinstimmung mit der an dem veränderbaren Widerstand VRz eingestellten Einstelldrehzahl gebracht werden, wird der Motor M dadurch zum Drehen mit der Einstelldrehzahl gebracht, obgleich die Widerstandswerte der Brückenschaltung unverändert geblieben sind. Das heißt, durch die Anordnung gemäß der vorstehenden Oeschreibung kann die Drehzahl des Motors auf einen gewünschten Wert eingestellt werden, während die Brückenschaltung im Abgleichzustand gehalten wird. Selbstverständlich kann ein derartiger Einstellwert kontinuierlich und stufenlos eingestellt und eingeregelt werden. Es kann daher ein elektronischer Drehzahlregler mit günstiger Belastungskennlinie, guter Meßempfindlichkeit und breitem Veränderungsbereich für die Einstelldrehzahl erreicht werden.
  • Bei der in Fig. 3 gezeigten Schaltung wird die Spannung der als Konstantspannungsquelle dienenden Zehnerdiode D2 mittels des Drehzahleinstell-Widerstands VRz verändert und eine auf einer Temperaturveränderung beruhende Veränderung wird mittels der Temperaturkompensations-Diode D3 kompensiert, so daß der Brückenschaltung eine sehr stabile Sockelspannung zugeführt wird. Daher kann ein elektronischer Drehzahlregler mit hervorragenden Temperaturkennlinien dadurch gewonnen werden, daß die Diode D3 entweder an einem Motor, der eine große Temperaturveränderung zeigt, oder nahe an dessen äußerem Gehäuse angebracht wird. Bei der Schaltung nach Fig. 3 wird ferner beim Schließen des Stromversorgungsschalters S1 der Transistor Tr3 eingeschaltet. Danach schaltet das Ausgangssignal des Transistors Tr3 den Meß-Transistor Tr2 ein. Dadurch wird zum Anlassen des Motors M der Transistor Tr1 auch dann eingeschaltet, wenn die Stromversorgungsspannung allmählich ansteigt. Demzufolge kann bei der in Fig. 3 gezeigten Schaltung die Anlaufschaltung aus dem Widerstand R5 und dem Kondensator cl weggelassen werden, die bei der Schaltung nach Fig. 1 verwendet ist, und es ist trotzdem immer ein gleichmäßiger Anlauf des Motors sichergestellt.
  • Nach Fig. 4 unterscheidet sich das darin dargestellte Ausführungsbeispiel von dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel nur dadurch, daß parallel zu dem Widerstand R3' eine Diode D4 geschaltet ist. Daher wird die Beschreibung der Schaltungsanordnung nach Fig. 4 weggelassen und nur die Wirkungsweise der Schaltung in bezug auf die Diode D4 wie folgt erläutert: Wenn bei der Schaltung der Fig. 4 der Stromversorgungsschalter S1 geschlossen wird, wird der Transistor Tr3 eingeschaltet und das Rusgangssignal des Transistors Tr3 bewirkt dann das Einschalten des Meß-Transistors Tr2. Dies wiederum bringt den Transistor Tr1 in den Einschaltzustand, so daß der Motor M angelassen wird. An dem Widerstand R7 erzeugt der Emitterstrom des Transistors Tr3 die Sockelspannung Ek, die über den Widerstand R3' das Potential an dem Punkt a anhebt und den Transistor Tr2 in den Einschaltzustand bringt.
  • Wenn jedoch der Widerstandswert des Widerstands R3' zu hoch ist, kann der Transistor Trz durch das elektrische Potential an dem Punkt a nicht in einen ausreichend leitenden Zustand gebracht werden, weil die Klemmenspannung des Widerstands R3' wegen des zu dem Widerstand R3' fließenden Basisstroms des Transistors Tr2 abfällt. Nimmt man an, daß die Srückenschaltung auf einen Zustand mit R3' > R2 eingestellt ist, so fließt zum Zeitpunkt des Anlassens des Motors M Strom vom Punkt a zu dem Schaltkreis aus R2-R1-Ra auch zusätzlich zu dem vorgenannten Basisstrom des Transistors Tr2 zu dem Widerstand R3'. Daher ist manchmal gemäß dem Vorstehenden das Anheben des elektrischen Potentials an dem Punkt a auf eine ausreichende Höhe behindert. Im Falle der in Fig. 4 gezeigten Schaltungsanordnung ist gemäß der Darstellung die Diode 4 parallel zu dem Widerstand R38 geschaltet. Durch diese Anordnung kann der Strom des Widerstands R3' abgeleitet werden, der durch die Sockelspannung Ek verursacht ist. Der von dem Emitter des Transistors Tr3 zu dem Punkt a (der Basis des Transistors Tr2) fließende Strom wird daher zum Zeitpunkt des Anlassens des Motors M zu der in Vorwärtsrichtung geschalteten Ableitung durch die Diode D4 geleitet, so daß durch diese Anordnung die Möglichkeit eines durch den Widerstand R3' verursachten Spannungsabfalls ausgeschlossen wird.
  • Zum Anlassen des Motors M wird daher der Transistor Tr2 fehlerfrei in den Einschaltzustand versetzt; dadurch kann der Steuer-Transistor Tr1 auch dann in den Einschaltzustand versetzt werden, wenn die Sockelspannung Ek verhältnismäßig niedrig ist. Bei eingeschaltetem Transistor Tr fließt über jede Seite der Srückenschaltung ein Strom von der Stromquelle E. Wenn dieser Zustand erreicht ist, fließt ein Strom von dem Punkt a über den Stromkreis aus dem Widerstand R3 und dem Widerstand R7 an Masse. Da die Diode D4 in bezug auf diesen Strom entgegengesetzt gerichtet angeschlossen ist, fließt dann nahezu kein Strom über den Stromkreis der Diode D4 und die Auswirkung der Diode D4 wird vernachlässigbar. Nach der vorstehenden Beschreibung können die Anlaufeigenschaften der Schaltung erfindungsgemäß verbessert werden, wodurch eine stabile und zuverlässige Leistung des Drehzahlreglers sichergestellt werden kann.
  • Mit der Erfindung ist für einen Gleichstrommotor ein elektronischer Drehzahlregler angegeben, der grundsätzlich mit einer BrUckenschaltung aufgebaut ist, in deren einem Zweig der Gleichstrommotor liegt. Eine außerhalb der Brückenschaltung angeordnete und mit der Brückenschaltung verbundene Drehzahleinstell-Vorrichtung prägt der Brückenschaltung eine Sockelspannung in der Weise ein, daß eine Einstellung des elektronischen Drehzahlreglers auf eine gewünschte Drehzahl des Gleichstrommotors möglich ist, ohne daß die Belastungskennlinie des Drehzahlreglers beeinträchtigt wird.
  • Leerseite

Claims (4)

  1. Patentansprüche iT o rehzahlrealer zum Erzielen einer konstanten Drehzahl eines Gleichstrommotors durch Steuern einer Treiberschaltung in einem Stromversorgungskreis gemäß einem Ausgangssignal einer Brückenschaltuno, bei der in einem Zweig der Gleichstrommotor liegt, gekennzeichnet durch eine Drehzahlrgelschaltung (R7, Tr3, VR2, R6, D2 und D3), die an die Brückenschaltung so angeschlossen ist, daß der Brückenschaltung eine einer gewünschten Drehzahl des Motors entsprechende Sockelspannung (Ek) aufgeprägt wird.
  2. 2. Drehzahlregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahlregelschaltung eine Temperaturkompensations-Vorrichtung (D3) aufweist, die an dem Motor oder in unmittelbarer Nähe des Motors angeordnet ist.
  3. 3. Drehzahlregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß parallel zu einer Akerwicklung des Motors ein Kompensationswiderstand (R8) zum Kompensieren des Innenwiderstands des Motors geschaltet ist.
  4. 4. Drehzahlregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Basis eines für die Ermittlung des Ausoangssionals der Brückenschaltung vorgesehp.nen Transistors (Tr2) und den negativen Anschluß einer Stromnuelle (E) ein Kondensator (C2) zur Stabilisierung des Betriebs angebracht ist.
DE19772726050 1976-06-09 1977-06-08 Drehzahlregler für einen Gleichstrommotor Expired DE2726050C2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

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JP6750976A JPS52150512A (en) 1976-06-09 1976-06-09 Electronic governor
JP51137544A JPS588678B2 (ja) 1976-11-16 1976-11-16 電子ガバナ−

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2726050A1 true DE2726050A1 (de) 1977-12-15
DE2726050C2 DE2726050C2 (de) 1982-09-30

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ID=26408731

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DE2726050C2 (de) 1982-09-30

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