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Stickstoffhaltige Kondensationsprodukte
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Die vorliegende Erfindung betrifft stickstoffhaltige Kondensationsprodukte
und deren Hydrolyseprodukte una Verfahren zu ihrer Darstellung. Insbesondere betrifft
die vorliegende Erfindung substituierte Imidazoline, deren Hydrolyseprodukte und
Verfahren zu deren Darstellung.
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Die Imidazolinprodukte haben die allgemeine Formel:
in der R einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 5 bis 25 Kohlenstoffatomen darstellt,
n einen Wert von 0 bis 4 hat, m einen Wert von O bis 1 aufweist, M ein Wasserstoffatom
oder ein Kation bedeutet und R3 einen Alkylenrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen
dargestellt, Jedes R1 einen Alkylenrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet,
wobei die Reste R1 gleich oder unterschiedlich sein können und Ac den Rest einer
a,ß-ungesättigten Dicarbonsäure mit 4 bis 5 Kohlenstoffatomen, den Rest eines partiellen
Esters der vorstehend genannten Säuren, ein Salz der vorstehend genannten Säure,
ein Salz des partiellen Esters und -R2COOM darstellen kann, worin R2COOM den gesättigten
Rest einer ct,ß-ungesättigten Monocarbonsäure bedeutet, worin M die vorstehend genannte
Bedeutung hat und R2 einen Alkylenrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt,
mit
der Massgabe, dass, sofern Ac den Rest -R2COOM bedeutet, m den Wert 1 hat.
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Es sind verschiedene Imidazolin-Derivate, insbesondere dieJenigen
mit amphoteren Eigenschaften, vorgeschlagen und verwendet worden in oberflächenaktiven
Verbindungen. So sind in der US-PS 3 408 361 vom 29. Oktober 1968 (Hans d. Mannheimer)
bestimmte Hydroxyäthylimidazoline beschrieben worden. Der weitere Stand der Technik
wird durch die US-PS'en 2 155 877 (Waldmann, 1939), 2 267 965 (Wilson, 1941) und
2 520 102 (Tryon, 1950) wiedergegeben. Diese Imidazolinprodukte werden durch Umsetzung
eines Diamins, beispielsweise eines Diamins der allgemeinen Formel NH2C2H4NHR-OH
mit einer Fettsäure der allgemeinen Formel R-COOH, in der R 5 bis 25 Kohlenstoffatome
enthält und einen Alkyl- oder Alkenylrest darstellt, Ha den Rest R1 (OR1)n bedeutet,
worin R1 einen Alkylenrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet und n einen Wert
O bis 4 hat, erhalten. Diamine zur Herstellung der Kondensate enthalten primäre
Aminogruppen und eine zweite primäre oder sekundäre Aminogruppe in 1 : 2-Stellung
Jeweils zueinander. In den vorstehend genannten US-Patentschriften werden die Diamine
und Fettsäuren miteinander umgesetzt, um Wasser aus der Reaktion zu entfernen. Wenn
lediglich ein Mol Wasser entfernt wird, wird ein Produkt mit einer offenen Bindung
erhalten, beispielsweise, wenn n den Wert 0 hat, der Formel
welche als ein Amid bezeichnet werden kann. Sofern mehr als ein
Mol an Wasser entrernt wird, entsteht wahrscheinlich die ringförmige Imidazolin-Struktur,
beispielsweise in dem Falle, wenn n den Wert 0 hat, ein Produkt der Formel:
Zur Vereinfachung wird in der vorliegenden Anmeldung die formale Struktur des Imidazolinrings
verwendet. Die korrekte Formel lautet:
Die Imidazoline können in offenkettige Strukturen durch Hydrolyse überführt werden.
Diese offenkettigen Produkte können ursprilnglich existieren oder durch Hydrolyse
erzeugt werden und haben nach Meinung der Fachleute aus vielen GrUnden äquivalente
Eigenschaften zu den Imidazolinen, obwohl sie keine geschlossene Ringstruktur aufweisen.
DarUber hinaus enthält das anfängliche Kondensationsprodukt im allgemeinen ein Gemisch
von offenkettigen Produkten und geschlossenen Ringen (Imidazoline).
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Die Darstellung von Imidazolinen, welche in der 2-Stellung durch einen
langkettigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest substituiert sind, ist in der Literatur
gut beschrieben. Die Darstellung wird durch vorstehend genannte Umsetzung einer
Carbonsäure mit einem Polyamin, welches mindestens eine primäre Aminogruppe und
mindestens eine sekundäre Aminogruppe enthält, einfach durchgeführt. Da es zur Herstellung
des eriindungsgemässen Produktes notwendig ist, zu einem Zeitpunkt die Hydroxylgruppe
an einem aliphatischen Kohlenwasserstoffsubstituenten in l-Stellung zu erhalten,
wird üblicherweise das Amin vom Hydroxyläthyl-Typ bevorzugt, Jedoch kann eine Hydroxylgruppe
durch dem Fachmann bekannte Verfahren an der geeigneten l-Alkylen-Seitenkette substituiert
werden.
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Es wurde ferner ein Ring-Stickstoffatom mit einem Alkylierungsmittel,
beispielsweise Natriumchloracetat umgesetzt (US-PS 2 528 378, Mannheimer 1950),
um eine Verbindung wahrscheinlich folgender Struktur zu erhalten:
in der R und R1 die vorstehend genannte Bedeutung haben und R3 einen Alkylenrest
mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, beispielsweise eine Methylengruppe darstellt.
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In der hydrolysierten oder offenkettigen Form haben derartige Strukturen
wahrscheinlich folgendes Aussehen:
Entsprechend können die Imidazoline mit einer ungesättigten Monocarbonsäure oder
einem Ester umgesetzt werden (GB-PS 1 078 101, Arndt, 1967 und US-PS 3 555 041,
Katz), um Verbindungen von wahrscheinlich folgender Struktur zur Verfügung zu stellen:
in der R und R1 die vorstehend genannte Bedeutung haben und R2 einen Alkylenrest
mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt.
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In der hydrolysierten Form oder in der offenkettigen Form haben derartige
Strukturen wahrscheinlich folgenden Aufbau:
Wie vorstehend erwähnt, ist in der US-PS 2 528 378 die Darstellung eines Kondensats
eines Diamins mit einer Fettsäure beschrieben, welches nachfolgend mit einer Monohalogenmonocarbon-Säure,
insbesondere mit einem Metallsalz davon, umgesetzt wird.
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E8 wurde gefunden, dass derartige Produkte verschiedene Eigenschaften
als oberflächenaktive Substanzen oder Detergentien aufweisen und somit nützlich
sind in Produkten, welche gute SchXumeigenschaften verlangen und insbesondere bei
solchen Produkten, welche eine gute Blasenstruktur mit guter Stabilität erfordern,
wie beispielsweise Shampoo-Verbindungen. Trotz aller bislang erzielten Verbesserungen
besteht nach wie vor ein Bedürfnis zur Verbesserung der Schaumstruktur und der Stabilität
von Verbindungen, insbesondere von Shampoo-Verbindungen. Die vorliegende Erfindung
hat die Aufgabe, Imidazoline und die verwandten offenkettigen Strukturen zur Verfügung
zu stellen. Diese Produkte können als modifizierte Kondensationsprodukte von Diaminen
und Fettsäuren beschrieben werden und weisen verbesserte Eigenschaften hinsichtlich
ihrer Verwendung als Detergentien oder als oberflächenaktive Verbindungen auf, beispielsweise
Shampoos.
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Die vorliegende Erfindung stellt bestimmt stickstoffhaltige Verbindungen
der allgemeinen Formel R - L - R1 - O(Rl-O)n - Ac zur Verfügung, in der R, Ac, n
und R1 die vorstehend genannte Bedeutung haben und L einen Rest der allgemeinen
Formel
oder der allgemeinen Formel
darstellt, worin m, R3, M und n die vorstehend genannte Bedeutung haben und y den
Wert 0 oder 1 aufweist.
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Sofern Ac den Rest einer Monocarbonsäure -R2COOM darstellt, ist die
Summe von y + m + q vorzugsweise grösser als 1.
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Im allgemeinen ist in diesen Produkten eine bevorzugte FettsKure bei
der Darstellung des Kondensats die Laurinsäure, welche als Rest R die Undecylgruppe
enthält.
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Vorzugsweise haben die Verbindungen die allgemeine Formel
in der R einen Alkylrest mit 5 bis 25 Kohlenstoffatomon darstellt und Ac einen Rest
einer ungesättigten Dicarbonsäure mit 4 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeutet und insbesondere
als Rest Ac der Rest von der Fumarsäure oder Maleinsäure oder deren Halbester
mit
einem Alkohol, welcher 1 bis 6 Kohlenstoffatome enthält, bevorzugt ist.
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Eine bevorzugte hydrolysierte Form hat die allgemeine Formel
in der Ac einen Rest der Fumarsäure, Maleinsäure oder Itaconsäure darstellt, worin
einer von deren Carbonsäuregruppen mit einer Base neutralisiert oder verestert sein
kann.
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Ein weiteres bevorzugtes erfindungsgemässes Produkt ist
worin R einen Alkylrest mit 5 bis 25 Kohlenstoffatomen darstellt, m einen Wert von
1 bis 2 aufweist und Ac einen Rest einer ungesättigen Mono- oder Dicarbonsäure oder
einen Halbester davon darstellt und insbesondere einen Rest, bei dem R eine Undecylgruppe
ist, p den Wert 1 oder 2 hat, m einen Wert von 1 bis 1,3 aufweist und Ac die vorstehend
genannte Bedeutung hat oder die Gruppe -CH2CH2C02 darstellt.
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Von einem anderen Gesichtspunkt aus betrachtet umfaßt die vorliegende
Erfindung ein modifiziertes Kondensationsprodukt eines
Diamins
der allgemeinen Formel NH2CH2CH2-NHRa-OH, worin Ra die vorstehend beschriebene Bedeutung
hat und vorzugsweise R1 bedeutet, welches einen Alkylenrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen
bedeutet, mit einer Fettsäure der allgemeinen Formel R-COOH, worin R die vorstehend
genannte Bedeutung hat und dessen Reaktionsprodukt 1 bis 2 Mol Wasser während des
Kondensationsvorgan ges abgespalten hat. Dieses erfindungsgemässe Kondensationsprodukt
ist das grundlegende Kondensationsprodukt, welches durch Kondensation mit einer
ungesättigten Dicarbonsäure oder deren partiellen Ester modifiziert wird. Das erhaltene
Produkt kann weiter durch Alkylierung modifiziert werden, um den Rest einer Alkansäure
hinzuzusetzen. Anstelle einer Dicarbonsäure kann das grundlegende Kondensationsprodukt
auch durch Kondensation mit einer ungesättigten Monocarbonsäure modifiziert werden,
Jedoch muss ein derartiges Reaktionsprodukt weiter alkyliert werden, um den Rest
einer Alkansäure hinzuzusetzen.
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Diese Verbindungen können aus einem Kondensations-Imidazolinprodukt,
wie in der Anmeldung vorstehend beschrieben wurde, hergestellt werden.
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Die Kondensate und deren Darstellungen sind ausführlich in den Schritten
zum Stande der Technik beschrieben, beispielsweise in der US-PS 3 408 361 (Mannheimer).
Jedoch ist die Darstellung der Ausgangssubstanzen der vorliegenden Erfindung nicht
auf derartige Methoden begrenzt und Jede technisch geeignete
Methode
zur Darstellung derartiger Ausgangamaterialien kann verwendet werden. Im wesentlichen
umfaßt eine Methode für die Darstellung der Ausgangsmaterialien die Kondensation
eines Diamins und einer Fettsäure. Die Fettsäuren können ersetzt werden durch Ester,
Amide, Anhydride oder Säurehalogenide. Sofern ein Mol Wasser während der Kondensation
entfernt wird, hat das grundlegende Produkt wahrscheinlich die allgemeine Struktur
der Formel VI. Üblicherweise werden Jedoch mehr als ein Molekül Wasser entfernt
und das Produkt enthält vermutlich eine geeignete Menge an Imidazolin-Ringstrukturen
der allgemeinen Formel VII. In der wei teren Beschreibung wird der Ausdruck Kondensat"
verwendet für das sofort entstehende Produkt einer derartigen Kondensation von Fettsäure
und Amin, bei der bis zu zwei Mol Wasser entfernt werden. Wie bereits angezeigt
wurde, kann ein Hydroxyalkylamin verwendet werden oder die Hydroxylgruppe kann substituiert
sein in der Kohlenwasserstoff-Seitenkette an der l-Stellung nach Bildung des Kondensationsproduktes
durch Verfahren, die dem Fachmann gehäufig sind. Die bevorzugte Methode Jedoch besteht
in der Verwendung eines Hydroxyalkylalkylenpolyamina zur Umsetzung mit einer Fettsaure.
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Bei dem Fettsäurerest handelt es sich vorzugsweise um einen Fettsäurerest
mit 6 bis 26 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen. Typische
Säuren sind KokosnußgKure, Laurinsäure, Oleinsäure, Rarzöl-Säuren, Stearinsäure,
Sebaoinsäure, n-Valerinsäure, Isovalerinsäure, Capronsäure, Heptylsäure,
Kaprylsäure,
Pelargonsäure, Kaprinsäure, Undekansäure, Tridekansäure, Myristinsäure, Pentadekansäure,
Palmitinsäure, Marflarinsäure, Octadecansäure, Nonadecansäure, Linolsäure, Erukasäure,
Cyclohexylessigsäure und Arachinsäure. Naphthenische Säuren und langkettige Fettsäuren
mit einem aromatischen Kohlenwasseratoffrest, welcher direkt an die aliphatische
Kette gebunden ist, können verwendet werden, während bestimmte ungesättigte Analoge
verwendet werden können, wie beispielsweise substituierte Analoge, einschliesslich
fluorierter Analoge. Die Gegenwart von geringeren oder sogar grösseren Mengen an
Verunreinigungen, wie beispielsweise den ungesättigten Fettsäuren ist nicht notwendigerweise
nachteilig und diese können wie die primäre Fettsäure verwendet werden. Die Fettsäuren
können auch diejenigen einschliessen, welche aus den Olen der Fette von Tieren gewonnen
werden, aus Seetierfett oder pflanzlicher Herkunft sind unter Einschluss von Kokosnüssen,
Palmkernöl und Palmöl, welche Fettsäuren mit mindestens 11 Kohlenstoffen enthalten.
Es können ebenfalls Fettsäuren eingesetzt werden, welche aus Sojabohnen, Leinsamen,
Oliven, Rapsöl, Baumwollöl, Erdnussöl und Rizinusöl gewonnen werden und grosse Anteile
an ungesättigten Hydroxyfettsäuren enthalten. Es können Gemische von Fettsäuren
verwendet werden. Ferner in manchen Fällen auch ein Ester eingesetzt werden, wobei
der Alkohol während der Umsetzung gespalten wird und beispielsweise durch Destillation
entfernt wird.
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich primär auf die Verwendung
sich
von Xthylen als Substituenten R1. Wie bereits angeführt, lassen/ Jedoch andere Alkylengruppen
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen verwenden, wie beispielsweise Propylen-, insbesondere
Isopropylen-, Isobutylen-, n-Butylen- oder sekundäres Butylen- und Pentylen-oder
Hexylengruppen einsetzen. Die Auswahl ist von der Wahl des Amins abhängig. Ein bevorzugtes
Amin ist das Aminoäthyläthanolamin, welches als Substituenten R1 eine -CH2-CH2-Oruppe
enthält.
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Ein weiteres bevorzugtes Amin ist das Aminoäthylisopropanolamin.
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Die Alkylenamid-Addukte, welche durch Umsetzung eines produktes entstehen,
in dem Ra einen Rest R1-OH mit bis zu 4 Molen Alkylenoxid bedeutet, d.h. Xthylenoxid
oder Propylenoxid, können als das ursprüngliche Amin zur Kondensation mit der Fettsäure
eingesetzt werden. Es können auch Polyoxyalkylenamine, welche nach anderen Techniken
hergestellt worden sind, eingesetzt werden.
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Die vorliegende Erfindung ist anhand einer begrenzten Anzahl von Kondensaten
beispielhaft dargestellt worden. Da eine grosse Anzahl derartiger Kondensate nach
dem Stande der Technik bekannt ist und äquivalente Eigenschaften aufweist, wird
von dem Fachmann einfach erkannt, dass Jede Fettsäure und Jedes Diamin, wie es in
den Beispielen verwendet wird, ersetzt werden kann und Ergebisse erzielt werden,
die im normalen Bereich der Eigenscharten liegen, die in der vorliegenden Erfindung
verwendet werden können.
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Die Kondensate werden, unabhängig davon, ob sie als reines
Imidazolin
oder als ein Gemisch von Imidazolin und einem offenkettigen Produkt oder einfach
als ein Kondensat betrachtet werden, anschliessend umgesetzt und liefern die eriindungsgemässen
Produkte. Das grundlegende Kondensat wird nachfolgend als das Kondensat bezeichnet.
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Bei dem Kondensat handelt es sich im allgemeinen um eine Masse, welche
bei Raumtemperatur fest ist, Jedoch ohne Zersetzung häufig bei Temperaturen unterhalb
von 1000C geschmolzen werden kann. Das anfängliche Reaktionsprodukt der Erfindung
mit einer ungesättigten Carbonsäure kann einfach durch Zusetzen einer Carborsäure
zu dem geschmolzenen Kondensat erhalten werden. Vorzugsweise läuft die Zugabe in
einer Zeit ab, die ausreicht, sogar die Reaktion ohne unnötig hohe Konzentration
der Säure zu Jeder gegebenen Zeit ablaufen zu lassen. Die genaue Geschwindigkeit
der Zugabe der Säure zu dem geschmolzenen Kondensat ist schlecht eine Frage technischer
Erfahrung. Die Reaktionsbedingungen für die Reaktion zwischen ungesättigter Säure
und Kondensationsprodukt können in einem weiten Bereich variieren. Dadurch können
Bedingungen gewählt werden, die genügend hart sind, um die Reaktion zwischen den
Reaktanten zu iniziieren. Die Reaktion ist einer Temperatur lm Bereich von etwa
200C bis etwa 1000C zugtnglich. Bei zu hohen Temperaturen kann es Jedoch zu einer
Degradation einiger Produkte kommen. Die ungesättigte Säure oder der Ester sollen
in einer solchen Geschwindigkeit zugesetzt werden, dass die molare Konzentration
während des Umsetzungsvorganges zu
jeder beliebigen Zeit derart
hoch ist, dass die Polyierisation und insbesondere Selbst-Polymerisation minimiert
werden. Die Umsetzung kann in Lösungsmitteln durchgeführt werden oder auch einfach
durch Addition der ungesättigten Säure zur geschmolzenen Masse des Kondensationsproduktes.
Die Reaktion kann im wesenthohen als eine Umsetzung einer Hydroxylgruppe mit einer
ungesättigten Carbonsäuregruppe angesehen werden. Somit können auch dieJenigen Techniken,
welche im allgemeinen für derartige Reaktionen verwendet werden, unter Berücksichtigung
der physikallschen Eigenschaften der Reaktanten verwendet werden.
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Die ungesättigten Dicarbonsäuren müssen zwei Carbonsäuregruppen an
benachbarten Kohlenstoffatomen aufweisen und entweder zwischen diesen Kohlenstoffatoien
oder unmittelbar benachbart zu ihnen eine ungesättigte Gruppe enthalten. Es sind
diejenigen Säuren bevorzugt, welche 4 bis 5 Kohlenstoffatoie aufweisen, wie beispielsweise
Maleinsäure, Fumarsäure und Itaconsäure.
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Die ungesättigten Dicarbonsäurereste, welche in dem Endprodukt verwendet
werden können, umfassen deren partielle Ester bis zu ihren Halbestern. Vorzugsweise
werden partielle Ester verwendet, welche zu 25 bis 50% verestert sind. Der Begriff
25%ite Veresterung bedeutet, dass bei einer vorg.gebenen Menge einer Säure bis zu
25% der vorhandenen Säuregruppen verestert sind.
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Eine 50%ige Veresterung bedeutet, dass der Halbester gebildet wurde.
Ein bevorzugter Ester ist der Halbester oder der partiell
50%ige
Ester. In den meisten Fällen wird der partielle Ester mit dem Kondensat umgesetzt.
Ein alternativer Syntheseweg sieht die Reaktion der freien Säure und der anschliessenden
partiellen Veresterung bis zu 50% der Carboxylgruppen in dem Produkt vor. Dem Fachmann
sind verschiedene konventionelle Veresterungstechniken zur Verwendung bei dieser
Reaktion einfach zugänglich.
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Eine alternative Technik besteht darin, einen vollen Ester umzusetzen
und anschliessend das Produkt zu einem partiellen Ester zu hydrolysieren (50% oder
darunter) oder völlig in die freie Säure zu überführen.
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Die partiellen Ester der Dicarbonsäuren umfassen die Methylester,
Xthylester und andere niedrige Alkylester mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen, d.h.,
bis zum Hexylester.
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Sofern das erhaltene Produkt im wesentlichen aus nicht-hydrolysiertem
Material hergestellt worden ist, kann es in ein hydrolysiertes Produkt umgewandelt
werden durch Bildung einer wässrige gen Lösung und Hydrolyse, vorzugsweise in Gegenwart
einer Base, wie beispielsweise Natriumhydroxid, Kaliumcarbonat, Ammoniak, Monoäthylaiin,
Diäthylamin, Triäthylamin und Mono-, Di- oder Triäthanolamin.
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Die bevorzugte Base ist Natriumhydroxid. Sofern eine Base verwendet
wurde, ist es im allgemeinen wünschenswert, nach Hydrolyse durch Hinzusetzen einer
Säure, insbesondere iner anorganischen
starken Säure, wie beispielsweise
Chlorwasserstoffsäure, zu neutralisieren. Jedoch ist auch ohne Hydrolyse das Reaktionsprodukt
des Kondensates und einer Dicarbonsäure oder eines ihrer Ester ein im Handel bedeutsames
Produkt. Bei der Neutralisation kann eine Reihe von Säuren verwendet werden, einschliesslich
Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure und Salpetersäure, wobei Chlorwasserstoffsäure
bevorzugt ist. Bei dem Endprodukt kann M, sofern es nicht ein Wasserstoffatom darstellt,
eines der Kationen bedeuten, welche üblicherweise vom Fachmann bei oberflächenaktiven
Amphoteren verwendet werden, ist aber üblicherweise ein Alkalimetall, wie beispielsweise
Natrium oder Kalium. Es können Jedoch auch organische Basen eingesetzt werden.
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Bei dieser Hydrolyse, wie selbstverständlich bei allen hier beschriebenen
Hydrolysereaktionen, ist eine Spaltung der Imidazollinstruktur sehr wahrscheinlich
zwischen dem Kohlenstoffatom in 2-Stellung und dem Stickstoffatom in l-Stellung.
Die Spaltung kann Jedoch zumindest teilweise zwischen dem Kohlenstoffatom in 2-Stellung
und dem Stickstoffatom in 3-Stellung vermutet werden.
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In vielen Fällen wird ein endgültiges handelsfähiges Produkt erhalten
durch Zugabe von Wasser, wodurch sich eine Lösung bildet.
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Der pH-Wert derartiger Lösungen liegt üblicherweise zwischen 4 und
10, und ist gewöhnlich etwas sauer, insbesondere bei nichthydrolysierten Materialien,
um die spontane Hydrolyse zu minimieren.
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Das Kondensationsprodukt kann mit einer Verbindung umgesetzt werden,
welche den Rest einer ungesättigten Monocarbonsäure mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen
liefert, wie beispielsweise Acrylsäure oder Methylacrylat. Die Reaktion kann durch
einfache Addition von beispielsweise dem Acrylat bei einer Temperatur von 300 bis
100°C bewirkt werden. Somit kann das Acrylat in einer Zeiteinheit von beispielsweise
1 bis 3 Stunden hinzugesetzt werden und anschliessend 1 bis 24 Stunden auf 500 bis
110°C erhitzt werden. Der letzte Verfahrenaschritt kann unter vermindertem Druck
durchgerührt werden, um das gesamte nichtumgesetzte Acrylat abzuziehen. Das Produkt
kann nachfolgend mit Wasser und mit kaustischer Soda behandelt werden, um die Säuregruppen
zu hydrolysieren und zu neutralisieren. Für diese Umsetzung geeignete Acrylatnonomere
sind Acrylsäure, Methacrvlsäure, Methylacrylat, Xthylacrylat, Methylmethacrylat,
Isopropylacrylat, Acrylamid und/oder Acrylnitril. Es wurde herausg runden, dass
die Reaktion im wesentlichen völlig abläuft unter bestiusten Bedingungen. Es wird
auch kein Katalysator bendti6t, da offensichtlich die Basizität des tertiären Stickstorratoms
hinreichend ist, um die Acrylmonoier-Adduktreaktion selbst zu katalysieren. In einigen
Fällen kann die Adduktbildung erzielt werden durch einfaches Ninzusetzen von monomerem
Acrylat, um bei Temperaturen, welche in dem Bereich der Raumtemperatur liegen, zu
kondensieren, obwohl es üblicherweise vorteilhaft ist, die Temperatur auf 600 bis
100°C zu steigern und das nicht umgesetzte Monomere unter vermindertem Druck abzuziehen.
Wenn
andere Verbindungen als freie Säure eingesetzt werden (beispielsweise Acrylamid
oder Acrylnitril) ist ein besonderer Hydrolyseschritt notwendig, um die freie Säure
zu erhalten. Beispielsweise ist Kochen bei einem wässrigen System in Gegenwart einer
Base bei 900 bis 100C erforderlich, bis das Ammoniak völlig entfernt ist (oder Alkohol
bei Ester).
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Die Maleat- und Itaconat-Salze und -Halbester weisen einen schwachen
Geruch auf im Vergleich mit der Acrylatverbindung, welche in der US-PS 3 555 041
verwendet wird. Weiterhin hinterlassen sie überhaupt keinen oder nur einen schwachen
Geruch in den Endprodukten, in denen die Acrylat-Additionsprodukte immer einen recht
starken Geruch aufweisen, welcher auf die Acrylat-Bi-Additionsprodukte zurückzuführen
ist.
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Es kann eine weitere Alkylierungsreaktion auftreten, beispielsweise
mit einer Halogenalkansäure, beispielsweise mit Natriumchloracetat. Vorzugsweise
wird diese Reaktion mit hydrolysierten Produkten durchgeführt. Da diese Reaktion
die Alkylierung und mögliche Quaternisierung eines der Stickstoffatome der Reaktion
einschliesst, ist diese Reaktion primär zugänglich mit offen-kettigen Verbindungen,
d.h., besser den Hydrolysaten als den Imidazolinen. Sofern die ursprüngliche Reaktion
des Kondensats mit der ungesättigten Carbonsäure mit einer Monocarbonsäure durchgeführt
wird, ist dieser zusätzliche Schritt ein notwendiges Merkmal der vorliegenden Erfindung.
Die Alkylierung kann in
einem einzigen Reaktionsschritt ausgeführt
werden, in welchem sowohl die Hydrolyse als auch die Reaktion mit einer Halogenalkansäure
gleichzeitig durchgerührt wird. Es kann Jedoch guch die Hydrolyse des Produktes
erfolgen und anschliessend die Umsetzung mit einem Alkylierungsmittel, wie beispielsweise
Halogenalkansäure, durchgerührt werden.
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Eine Reaktion mit 3 Molen eines Alkylierungsmittels ist in den Formeln
dargestellt und führt zu einer Substituierung in der l-Stellung. Jedoch kann auch
eine Substituierung in 3-Stellung möglich sein mit dem daraus resultierenden Einiluss
auf die Struktur des hydrolysierten Produkts. Wenn auch die 3-Stellung substituiert
wird, so kann doch die Hydrolyse zu einer Isomerisierung führen und so das gleiche
Hydrolyseprodukt entstehen, wie bei der Substitution in l-Stellung.
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Eine Umsetzung mit einer Halogenalkansäure kann unter Vielzahl von
Bedingungen durchgeführt werden. Sie kann in Gegenwart eines Lösungsmittels erfolgen
oder üblicherweise in Gegenwart eines wässrigen Systems. Beispielsweise kann das
Natriumhalogenacetat dem hydrolysierten System zugeführt werden unter Erhitzen und
gegebenenfalls unter Zugabe einer Base.
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So kann das Kondensationsprodukt mit der ungesättigten Carbonsäure
mit einer Monohalogencarbonsäure in Gegenwart von kaustischer Soda umgesetzt werden
(Natriumhydroxid in wässriger Lösung).
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In einer bevorzugten Ausführungsform wird ein Mol der Reaktionsmasse
einer wässrigen Lösung zugesetzt, welche ein Mol der Monohalogencarbonsäure und
von 2,2 bis 2,5 Mol kaustischer Soda enthält. Anschliessend wird das Gemisch erhitzt
auf eine Temperatur von ungefähr 95 0C, bis sich keine Änderung des pH-Wertes zeigt.
Ublicherweise fällt der pH-Wert von etwa 13 auf etwa 8.
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Es wird zusätzliche kaustische Soda hinzugegeben, um die Gesamtmenge
der kaustischen Soda auf etwa 3 Mol zu steigern und die Masse wird aufrechterhalten,
bis eine sprudelnde klare Lösung vorliegt, wenn ein pH-Wert von 9 bis 10 eingestellt
wird.
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Eine andere Reaktion ist in der US-PS 2 407 645 (Bersworth, 1946)
beschrieben. Dort wird das hydrolysierte Kondensationsprodukt mit ungesättigter
Säure umgesetzt mit einem Alkalimetallcyanid und einer Formaldehyd liefernden Substanz
und anschließend hydrolysiert, um Ammoniak zu entfernen. Eine derartige Reaktion
kann verwendet werden, um zwei Mol einer Alkansäure hinc zuzusetzen. Bei anschliessender
Umsetzung mit Halogenalkansäure wird eine weitere Carboxyalkylgruppe addiert.
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Typische Halogenalkansäuren sind die Natrium- oder Kalium-Salze von
Chloressigsäure und a- oder ß-ChlorpropionsMuren.
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Für Reaktionsprodukte mit Dicarbonsäuren kdnnen bis zu drei Mol des
Alkansäurerestes substituiert werden, vorzugsweise 0 bis 2.
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Für Reaktionsprodukte von Monocarbonsäuren muss eine Alkylierung
errolgen
und wiederum können Es zu drei Mol hinzugesetzt werden, der bevorzugte Bereich ist
Jedoch 1 bis 2 Mol.
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Bei einer anderen Reaktionsmethode kann das grundlegende Kondensat
mit der ungesättigten Säure umgesetzt werden und anschliessend einfach mit Wasser
und einem Alkalimetallhalogenalkanoat versetzt werden. Anschliessend wird Alkali
(beispielsweise Natriumhydroxid) hinzugegeben und beispielsweise für 1 Stunde auf
100 C erhitzt.
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Die Endprodukte werden im allgemeinen in Form von wässrigen Lösungen
erhalten und können Rückstände von Reaktanten enthalten, die zur Darstellung des
Endproduktes eingesetzt wurden. Das Addukt von ungesättigter Säure und Kondensationsprodukt
kann als solches als Handelsware ohne Zugabe von Wasser verwendet werden. Es ist
üblich auf diesem Gebiet, das reine Produkt nicht aus der wässrigen Lösung zu entfernen
und aufzuarbeiten.
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So wird häufig die Ermittlung der Struktur des Produktes abgeschützt
aufgrund der ablaufenden chemischen Vorgänge und der eingesetzten Substanzen und
der Eigenschaften der Lösung oder des Adduktes.
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Diese Produkte haben amphotere Eigenschaften, worin die nicht umgesetzten
Kondensate von ihrer Natur her kationischen Charakter aufweisen. Daher kann eine
Überprüfung auf den völligen Ablauf der Reaktion durchgerührt werden, indem ermittelt
wird, in welchem Ausmasse das Endprodukt klare wässrige Lösungen bei
hohen
und niedrigen pH-Werten bildet.
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Die erfindungsgemässen Produkte, insbesondere in wässriger Lösung,
sind in verschiedenen oberflächenaktiven Verbindungen wertvoll. Insbesondere wertvoll
sind sie in Emulsionen, Kosmetika und Detergentien und können mit anderen oberflEchenaktiven
Substanzen kombiniert werden. Lösungen der erfindungsgemässen Produkte können eine
wässrige Lösung umrassen mit einer überwiegenden organischen Komponente, dem Produkt
der vorliegenden Erfindung. Der organische Gehalt einer derartigen Lösung kann zwischen
20 und 90 Gew.-% liegen, beispielsweise zwischen 30 und 70%. Die Lösungen stellen
Endprodukte für den Handel dar, wenn sie auch später in manchen Fällen von den Kunden
mit anderen Materialien kombiniert werden, um Zusammensetzungen zu liefern für unterschiedliche
Zwecke, insbesondere auf dem Gebiet kosmetischer Zusammensetzungen.
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Die erfindungsgemässen Produkte sind insbesondere wertvoll in Shampoos
bei der Unterstützung zur Lieferung von Konditionierungsmitteln, insbesondere beispielsweise
polykationische Zellulosederivate, welche mit anderen oberflächenaktiven Mitteln,
beispielsweise mit Sulfaten, konkurrenzfähig sind.
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Darüber hinaus können bestimmte erfindungsgemässe Produkte zur gleichen
Zeit die Haut- und Haarkonditionierungseigenschaften von kosmetischen Produkten
zu verbessern helfen. Die erz in dungsgemässen Produkte sind im allgemeinen in Wasser
löslich, wie bereits erwähnt wurde. Einige weisen den Vorzug einer begrenzten
Löslichkeit
in verdünnten Lösungen auf.
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Die vorstehend erwähnten erfindungsgemässen Produkte können in kosmetische
Präparate eingebracht werden, wo es erwünscht ist, eine wässrige Phase zu emulgieren
und die normale lipophile Phase, wie beispielsweise Mineralöl, die kontinuierlich
sein kann. Die Verbindungen und ihre organischen Sulfatkomplexe verhalten sich im
allgemeinen nicht entgegenwirkend gegenüber den meisten kosmetischen Bestandteilen.
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Bestimmte Produkte können Komplexe bilden, welche komplexe Salze mit
organischen Sulfaten darstellen können, wie beispielsweise Natriumlaurylsulfat,
Natriumpolyoxyäthylen- (3,5)-Laurylsuliate und Natriumpolyoxyäthylen- (3) -Tridecylsulfat.
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Die Verbindungen können als Haar- und Haut-Konditionierungsmittel,
als Haarwaschmittel, Cremes, Gewebeweichmacher, Wäschezusatzstoffe und kationische
Emulgatoren verwendet werden und sind im allgemeinen wirksame Haar- und Haut-Konditionierungsmittel,
welche üblicherweise im Gegensatz zu konventionellen Konditionierungsmitteln bei
der Verwendung in Lösungen ohne bedeutsame Verminderung der Schaumbildung eingesetzt
werden können. Das Verhältnis der verwendeten Verbindung zu Wasser kann zwischen
1,00 und 99,9% der organischen Verbindung liegen. Die Verbindungen können auch bei
Geweben verwendet werden,um die Appretur zu verbessern.
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Eines der am stärksten bearbeiteten Gebiete bei der Shampoo-Forschung
liegt bei der Erzeugung von Konditionierungs-Eigenschaften im Shampoo. Es wäre vorteilhaft,
wenn die Notwendigkeit einer Creme spülung nach der Anwendung des Shampoos ausgeschlossen
werden könnte. Ein sehr wirksames und weithin verwendetes Konditionierungsmittel
ist ein polykationisches Zellulosederivat, beispielsweise ein durch Umsetzung von
Zellulosederivaten mit Epichlorhydrin und anschliessender Kondensierung mit Trimethylamin
entstehendes Produkt (im Handel erhältlich als Polymer JR", einem Warenzeichen der
Union Carbide Corp.). Eines der Probleme bei der Verwendung dieses Harztyps (üblicherweise
in einem Anteil von ungefähr einem Prozent der Shampoo-Konfektionierung) besteht
darin, dass dieser Harztyp mit vielen Verbindungen, die in Shampoos verwendet werden,
welche anionischen Charakter haben, unverträglich ist.
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Die erfindungsgemässen Produkte neigen zur Kupplung und sind verträglich
mit derartigen Harzen und organischen Sulfaten.
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Es ist eine wertvolle Eigenschaft der Produkte, welche die Reste von
Dicarbonsäuren und insbesondere partiellen Estern derartiger Dicarbonsäuren verwenden,
dass sie als Kupplungsmittel auftreten in Shampoos, welche derartige Harze und ororganische
Sulfate enthalten. Die Shampoos haben alle die wünschenswerten Eigenschaften dieses
allgemeinen Produkttyps und schäumen und konditionieren sehr gut.
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Die Addukte der Maleinsäureester, welche gegebenenfalls hydrolysiert
werden, kuppeln organische Sulfate und Polymer JR und bilden klare oder fast klare
Lösungen. Die aus Maleinsäure und Itaconsäure gebildeten Addukte dagegen bilden
homogene, aber trübe oder matte Lösungen.
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Die aus Estern der Maleinsäure hergestellten Addukte scheinen ebenfalls
besser zu schäumen als die anderen Produkte, sofern sie in Shampoo-Konfektionierungen
eingebracht werden, welche sowohl organische Sulfate als auch das Polymer JR-Harz
enthalten.
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Im allgemeinen sind die nicht alkylierten Produkte den alkylierten
Produkten überlegen in den Konditionierungseigenschaften, Jedoch weisen die letzteren
überlegene Schaumbildungseigenschaften auf.
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Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand von Beispielen
verdeutlicht.
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Die für die Reste aufgezeigten Strukturen der a,ß-ungesättigten Dicarbonsäuren
sind lediglich Beispiele der verschiedenen isomeren Formen und sollen nicht den
beanspruchten Umfang der vorliegenden Erfindung auf spezifische isomere Produkte
beschränken.
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Beispiel 1 Darstellung des Kondensats Das Laurinsäure-Aminoäthyläthanolamin-Kondensat
wird wie in Beispiel 1 der US-PS 3 408 361 beschrieben durch Eingeben von Aminoäthyläthanolamin
in ein Geräss mit auf etwa 1000C erhitzter Laurinsäure und einem Molverhältnis der
genannten Fettsäure zum Diamin von 1 bis 1,096 hergestellt.
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Das Produkt besteht wahrscheinlich im wesentlichen aus einer Substanz,
welche wahrscheinlich die folgende Formel aufweist:
Unter Berücksichtigung der speziellen Methode, welche zur Darstellung dieses Produktes
verwendet wurde, wurde davon ausgegangen, dass primär die vorstehend aufgezeigte
Struktur vorliegt. Es wird Jedoch geschätzt, dass bestimmte kleine Anteile an Amid
vorhanden sind und verschiedene Methoden der Darstellung können grössere Mengen
des Amids der Struktur
ergeben.
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Das annähernde Molekulargewicht des Kondensat-Ausgangsmaterials der
vorliegenden Erfindung ist 268.
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Darstellung des Reaktionsproduktes der Erfindung Laurinsäurekondensat
plus Itaconsäure Ein mit Rührer und Thermometer ausgestattetes Glasgefäss wurde
mit 1 185 g (etwa 4,4 Mol) des geschmolzenen Kondensats beschickt. In einer Zeit
von 2 Stunden wurden 664 g (etwa 5,1 Mol) Itaconsäure langsam der Masse hinzugesetzt,
wobei die Temperatur anfangs 55 0C betrug und am Ende 71 0C betrug. Die Temperatur
wurde bei 69 bis 720C für 19 Stunden gehalten, worauf 1 849 g Wasser hinzugesetzt
wurden. Das erhaltene dünnflüssige, klare bernsteinfarbene Produkt wurde auf Raumtemperatur
abgekühlt und wies einen pH-Wert von 4,3 auf.
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Eine 40%ige wässrige Lösung dieses Materials wurde neutralisiert auf
einen pH-Wert von 4,3 bis 7 unter Verwendung einer 5obigen NaOH-Lösung und nach
der Shampoonierung heftig in die Kopfhaut und das Haar einmassiert. Es schäume heftig
und hinterliess das Haar nach der Spülung relativ frei von elektrostatischer Aufladung
und frei von Verwicklungen. Das Haar kühlte sich weich und geschmeidig an.
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Der aktive Inhalt dieses Produktes weist wahrscheinlich im allgemeinen
die folgende Formel auf:
worin Ac ein gesättigter Rest der Itaconsäure darstellt.
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Beispiel 2 Laurinkondensat plus Itaconsäure, hydrolysiert Ein mit
Rührer, Thermometer und Rückflusskühler ausgestatteter Glaskolben wurde mit 1 849
g (etwa 4,4 Mol) des Produktes gemäss Beispiel 1 unmittelbar vor dem Hinzusetzen
von Wasser beschickt. Unter Rühren wurde die Masse auf 700C erhitzt und mit 1 849
g Wasser und 500 g einer 5obigen wässrigen NaOH-Lösung versetzt. Die Temperatur
wurde auf 62°C gesenkt. Anschliessena wurde die Lösung auf 70°C erhitzt. ziege wässrige
Natriumhyoroxidlösung wurde der Masse unter Rühren bei 70 o bis 72 C in einer Zeit
von 3 Stunden zugesetzt. Der pH-Wert, welcher bei 300C gemessen wurde, wurde bei
9,0 bis 9,4 gehalten. Es wurde eine aesamtmenge von 668 g 50%iger wässriger Natriumhydroxidlösung
eingesetzt. Die Masse wurde abgekühlt und es wurden 265 g einer 31,5%gen Chlorwasserstofflösung
zur Neutralisation des Produktes auf einen pH-Wert 7,8 eingesetzt.
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Das Endprodukt war klar und viskos.
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Eine ziege wässrige Lösung dieses Materials wurde mit Chlorwasserstoffsäure
auf einen pH-Wert von 4 bis 7 neutralisiert und anschliessend nach der Shampoonierung
heftig in die Kopfhaut und Haar einmassiert. Es schäumte heftig undhinterliess das
Haar nach dem Spülen relativ frei von statischer Aufladung und von Verwirrung. Das
Haar kühlte sich weich und geschmeidig an.
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Der aktive Bestandteil dieses Produktes hat wahrscheinlich die folgende
Formel:
worin Ac die in Beispiel 2 genannte Bedeutung hat.
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BE 1$ DiEl 3 Laurlnkondensat plus Maleinsäure Ein mit einem Rührer
ausgerüsteter Glaskolben wurde mit 474 g (etwa 1,77 Mol) des geschmolzenen Kondensats
nach Beispiel 1 beschickt. In einem Zeitraum von 2 Stunden wurden 237 g (2,04 Mol)
Maleinsäure langsam der Masse zugesetzt. Die Anfangstemperatur betrug 65 0C, die
Endtemperatur 730C. Die Masse wurde für 19 1/2 Stunden auf einer Temperatur von
600 bis 740C gehalten und anschliessend mit 711 g Wasser versetzt. Das erhaltene
dünnflüssige, klare, bernsteiniarbene Produkt wurde auf Raumtemperatur abgekühlt
und wies einen pH-Wert von 2,98 auf.
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Eine 40%ige Lösung dieses Materials wurde neutralisiert auf einen
pH-Wert von 4 bis 7 unter Verwendung einer 50%igen NaOH-Lösung und nach der Shampoonierung
heftig in die Kopfhaut und das Haar einmassiert. Es schäumte heftig und hinterliess
das Haar nach der Spülung relativ frei von elektrostatischer Aurladung und frei
von Verwicklungen. Das Haar kühlte sich weich und geschmeidig an.
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Der aktive Inhalt dieses Produktes weist wahrscheinlich die folgende
Formel auf:
worin Ac ein gesättigter Rest der Malein- oder Fumarsäure ist.
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Beispiel 4 Laurinkondensat plus Maleinsäure, hydrolysiert.
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Beispiel 3 wurde wiederholt unter Verwendung von 1 232 g (etwa 4,6
Mol) des Kondensates nach Beispiel 1, 616 g (5,31 Mol) Maleinsäure und 1 849 g Wasser.
Das Gemisch wurde 16 Stunden auf 72 bis 85 C erhitzt. Nach dem Zusatz von Wasser
wurden 555 g einer 50%gen Natriumhydroxidlösung hinzugesetzt. Die Masse wurde 6
Stunden auf 68 bis 720C erhitzt und mit weiteren 100 g einer 50%igen Natriumhydroxidlösung
langsam versetzt, um einen pH-Wert von 9,0 bis 9,2 aufrechtzuerhalten.
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Es wurden 1 535 g dieser als Endprodukt anfallenden Masse mit 81,0
g einer 31,5%1gen HCl-Lösung auf einen pH-Wert von 7,58 neutralisiert.
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Eine 4O%ige wässrige Lösung dieses Materials wurde neutralisiert auf
einen pH-Wert von 4 bis 7 unter Verwendung einer
51%igen NaOH-Lösung
und nach der Shampoonierung heftig in die Kopfhaut und das Haar elnmassiert. Es
schäumte heftig und hinterliess das Haar nach der Spülung relativ frei von elektrostatischer
Aufladung und frei von Verwicklungen. Das Haar kühlte sich weich und geschmeidig
an.
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Der aktive Inhalt dieses Produktes weist wahrscheinlich im allgemeinen
die folgende Formel oder eines ihrer Isomeren auf:
Beispiel 5 Laurinkondensat plus Maleinsäure plus Natriummonochloracetat Ein mit
Rührwerk, Thermometer und Kühler ausgestatteter Glaskolben wurde mit 2 772 g (etwa
2,93 Mol) des Reaktionsproduktes gemäss Beispiel 4 beschickt, bevor es mit HC1 neutralisiert
wurde. Dazu wurden 512 g (etwa 4,39 Mol) Natriummonochloracetat in einer Zeit von
20 Minuten und bei einer Temperatur zwischen 500 und 53°C zugesetzt. Die Masse wurde
über eine Zeit von 1 1/2 Stunden auf 97 0C erhitzt. Während dieser Zeit wurden 512
g Wasser langsam hinzugesetzt und ausserdem wurde eine 50%ige Natriumhydroxidlösung
zugesetzt, um den pH-Wert der Reaktionsmasse bei 8,6 bis 9,4 (bei 300C gemessen)
zu halten. Die Masse wurde für weitere 2 1/4 Stunden unter Rühren auf 970C bis 100°C
erhitzt, während der pH-Wert (300C)
bei 8,7 bis 9,4 gehalten wurde.
Insgesamt wurde eine Menge von 400 g einer 50%gen Natriumhydroxidldsung verwendet.
Unter Kühlung wurden weitere 1 000 g Wasser hinzugesetzt. Es wurde ein dünnflüssiges,
klares, hell bernsteinfarbenes Produkt von einem pH-Wert 9,42 erhalten, welches
einen nicht flüchtigen Anteil von 41,1 und einen Natriumchloridanteil von 5,02%
aufwies.
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Eine 40%ige wässrige Lösung dieses Materials wurde neutralisiert auf
einem pH-Wert von 4 bis 7 unter Verwendung von HC1.
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Es ergab sich eine gute Schaumbildung, wenn das Material als Haarshampoo
verwendet wurde. Das Haar wurde geschmeidig und leicht bearbeitbar. Das Mittel verursachte
praktisch keine Reizung der Augen, wie anhand von Kaninchen, welche nach der Methode
von Draize getestet wurden, gefunden wurde.
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Der aktive Inhalt dieses Produktes weist wahrscheinlich im allgemeinen
die folgende Formel oder eines ihrer Isomeren auf:
Beispiel 6 Laurinkondensat plus Acrylsäure plus Natriummonochloracetat Ein mit Rührwerk,
Thermometer und Rückflusskühler ausgerüsteter Glaskolben wurde mit 1 400 g (5,22
Mol) des Kondensates
nach Anspruch 1 beschickt. Unter Rühren wurden
434 g (6,03 Mol) Acrylsäure in einer Zelt von 4 Stunden und 10 Minuten bei einer
Temperatur zwischen 650 und 700C hinzugesetzt. Die Masse wurde 21 1/2 Stunden gerührt
und bei einer Temperatur von 570 bis 77 0C gehalten. Anschliessend wurden 1 834
g Wasser hinzugesetzt.
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680 g (etwa 0,97 Mol) dieses Reaktionsmaterials wurden mit 174,8 g
(1,5 Mol) Natriummonochloracetat in einer Zeit von 20 Minuten bei Temperaturen zwischen
500 und 600C versetzt. Die Masse wurde 1 3/4 Stunden auf 980C erhitzt. In dieser
Zeit wurde ziege Natriumhydroxidlösung hinzugesetzt, um einen pH-WErt des Reaktionsgemisches
von 9,0 bis 9,6 (gemessen bei 300C) aufrechtzuerhalten. Die Masse wurde weitere
3 1/4 Stunden unter Rühren auf 980C erhitzt, wobei ein pH-Wert (30°C) von 9,0 bis
9,3 eingehalten wurde. Insgesamt wurde eine Menge von 194 g einer 50ffi1gen Natriumhydroxidlösung
verwendet. Unter Kühlung wurden 175 g Wasser hinzugesetzt. Es wurde ein dünnflüssiges,
klares, hell bernsteinfarbenes Produkt mit einem pH-Wert von 9,36 erhalten. Der
nicht flüchtige Anteil betrug 49,4 und der Natriumchlorid-Anteil 7,22%.
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Eine 40%ige wässrige Lösung dieses Materials wurde neutralisiert auf
einen pH-Wert von 4 bis 7 unter Verwendung von HC1.
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Es ergab sioh eine gute Schaumbildung, wenn dieses Material als Haarshampoo
verwendet wurde. Das Haar wurde geschmeidig und
leicht bearbeitbar.
Die Lösung übte praktisch keine Reizung auf die Augen aus, wie anhand von Kaninchen,
welche nach der Methode von Draize getestet wurden, nachgewiesen wurde.
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Der aktive Inhalt dieses Produktes weist wahrscheinlich im allgemeinen
die folgende Formel oder eines ihrer Isomeren auf:
Beispiel 7 Es wurde gemäss Präparat I für Jede der nachfolgend aufgeführten Säuren
ein Kondensat dargestellt: Versuch 1 Kapronsäure 2 Kaprinsäure 3 Myristinsäure 4
Behensäure 5 Oleinsäure 6 Linolsäure 7 Palmltlnsäure Jedes der Kondensationsprodukte
wird einzeln umgesetzt mit: (1) Maleinsäure (2) Itaconsäure (3) Fumarsäure (4) Halbäthylester
der Maleinsäure
Die Versuche 1, 3 und 7 werden unter Verwendung
von Aminoäthylisopropanolamin wiederholt und jedes Produkt wird einzeln mit Maleinsäure
umgesetzt.
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Das verwendete Verfahren entspricht jeweils demjenigen aus Beispiel
1. In Jedem Fall wird ein Produkt erhalten, welches in Wasser löslich ist und gute
Schaumbildungseigenschaften aufweist.
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Beispiel 8 Jedes der Kondensationsprodukte der Versuche 1 bis 7 wird
mit Maleinsäure umgesetzt und hydrolysiert im Anschluss an das Verfahren gemäss
Beispiel 4. Es wird jeweils ein befriedigendes Produkt erhalten bezüglich der Schaumbildungseigenschaften.
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Beispiel 9 Jedes der Produkte der Umsetzung mit Maleinsäure wird gemäss
Beispiel 5 hydrolysiert und mit Natriumchloracetat umgesetzt unter Anwendung der
Bedingungen gemäss Beispiel 5. Jedes der Produkte weist befriedigende Schaumbildungseigenschaften
auf.
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Beispiel 10 Aminoäthyläthanolamin (NH2C2H4NHC2H4OH) wird gemäss dem
Verrahren der US-PS 2 528 378 (Mannheimer) mit Laurinsäure (Beispiel 1; es wird
auf die Beispiele der US-PS 2 528 378 verwiesen
), Kaprinsäure
(Beispiel 3), Leinöl-Fettsäure (Beispiel 4), Kapronsäure (Beispiel 5), Stearinsäure
(Beispiel 6), Dodecylbenzoesäure (Beispiel 7) und Myristinsäure (Beispiel 8) umgesetzt.
Im Anschluss daran wird jedes erhaltene Kondensat mit einer der ungesättigten Carbonsäuren,
wie Maleinsäure, Fumarsäure oder Monoäthylmaleat im Anschluss an das Verrahren gemäss
dem vorliegenden Beispiel 1 umgesetzt.
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Jedes der Produkte hat, sofern es wie in Beispiel 1 in Lösung gebildet
wird, befriedigende Schaumbiidungseigenschaften. Die Kondensate mit Laurinsäure
und Kapronsäure werden mit Acrylsäure gemäss Beispiel 6 umgesetzt und das erhaltene
Produkt wird nachfolgend in einem Fall mit Natriumchloracetat und in einem weiteren
Fall mit Natriumbrompropionat im Anschluss an das Verfahren gemäss Beispiel 6 umgesetzt,
um eine wässrige Lösung zu erhalten. Die erhaltenen Lösungen haben befriedigende
Schaumbildungseigenschaften, Beispiel 11 Laurinkondensat plus Äthylmaleat Ein mit
RUhrwerk und Thermometer ausgerüsteter Glaskolben wird mit 938 g (etwa 3,5 Mol)
des geschmolzenen Kondens ats beschickt. Innerhalb von etwa 2 Stunden werden 616
g (etwa 4 Mol) einer 94%igen thanollösung von Monoäthylmaleat langsam der Masse
zugesetzt, wobei die Temperatur anfangs 60°C beträgt und
am Ende
der Zugabe 730C beträgt. Die Temperatur wird für etwa 22 Stunden auf 700 bis 750C
gehalten. Es werden 1 554 g Wasser hinzugesetzt. Es wird eine klare, hell bernsteinfarbene
Flüssigkeit von einem pH-Wert 4,1 und einem Gehalt an Feststoffen von 46,7% erhalten.
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Beispiel 12 Laurinkondensat plus xthylmaleat, hydrolysiert 2138 g
des Produktes gemäss Beispiel 10 wurden unter Rühren zusammen mit 122 g einer 50eigen
NaOH-Lösung auf 900C, dem Siedepunkt der Lösung, erhitzt. Eine Gesamtmenge von 300
ml des Destillats wurde abgenommen und durch Wasser ersetzt, während die Temperatur
langsam auf 100C stieg. 50% der NaOH-Lösung wurden während dieser Zeit hinzugesetzt,
um den pH-Wert oberhalb 9,0 zu halten. Es wurde eine Gesamtmenge von 339 g einer
50eigen NaOH-Lösung verwendet. Sobald der Siedepunkt von 100C erreicht war, wodurch
angezeigt wurde, dass im wesentlichen der gesamte Ester hydrolysiert war und das
Äthanol entfernt war, und das Reaktionsprodukt abgekühlt wurde, wurden nachfolgend
300 ml Wasser der Reaktionsmasse wieder zugesetzt. Die erhaltene klare, bernsteinrarbene
Lösung hat einen pH-Wert von 10,0 und einen Feststoffgehalt von 44,3%.
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Beispiel 13 Laurinkondensat plus Maleinsäure, alkyliert 10 Mol des
Produktes gemäss Beispiel 3 werden mit 4 Mol kaustischer
Soda,
8 Mol Natriumcyanid und 7,5 Mol Formaldehyd versetzt. Die Bedingungen und Verfahren
der Addition entsprechen den in Beispiel 1 der US-PS 2 407 645 beschriebenen. Die
Zugabe von Natriumcyanid und Formaldehyd wird nach Abklingen der Ammoniakentwicklung
wiederholt für jedes zugesetzte Quantum.
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Das erhaltene Produkt in wässrigerLösung hat ausgezeichnete Schaumbildungseigenschaften.
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Beispiel 14 Es wurde eine Anzahl von Beispielen für Shampoos hergestellt.
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Einige typische Konfektionierungen haben folgende Zusammensetzung:
Gew,-% % aktiv A. Kondensat der Laurinsäure und des Aminoäthyläthanolamins, umgesetzt
mit Monoäthylmaleat, hydrolysiert 22,6 10,0 Natriumpolyoxyäthylen (3) Tridecylsulfat
11,6 8,0 Polymer JR 400, 2%ige wässrige Lösung 50,0 1,0 Wasser 15,8 0 100,0 19,0
Neutralisiert auf einen pH-Wert 6,7 mit HC1 Diese Shampoo-Formulierung stellt eine
klare, sirupartige Flüssigkeit dar, welche sehr gute Schaumbildungseigenschaften
bei
Verwendung als Haarschampoo aufweist. Nach dem Spülen lässt
sich das Haar ausgezeichnet nass frisieren und ist nicht verwickelt.
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Erfindungsgemässe Produkte Gew.-% % aktiv B. Kondensat der Laurinsäure
und des AminoKthylKthanolamins, umgesetzt mit Monoäthylmaleat, nicht hydrolysiert
30,0 14,0 C. Kondensat der Laurinsäure und des Aminoäthyläthanolamins, umgesetzt
mit Monoäthylmaleat, hydrolysiert 31,6 14,0 D. Kondensat der Laurinsäure und des
Aminoäthyläthanolamins, umgesetzt mit Monomethylmaleat 29,2 14,0 E. Kondensat der
Laurinsäure und des AminoKthyläthanolamins, umgesetzt mit Monomethylmaleat, hydrolysiert
29,6 14,0 Natriumpolyoxyäthylen (3,5) Laurylsulfat 20,0 5,0 Polymer JR-400 1,0 1,0
Wasser q.s. O Jeweils neutralisiert mit NaOH oder HC1 auf einen pH-Wert 6,7 Ergebni.se:
B. Klare, sirupartige Flüssigkeit mit guter Cremespülung und guten Konditionierungseigenschaften
bei der Verwendung als Haarshampoo.
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C. Ganz leicht getrübte, sirupartige Flüssigkeit. Gute Nassfrisur
und Entwirrungseigenschaften bei der Verwendung als Haarshampoo.
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D. Ganz leicht trübe, sirupartige Flüssigkeit. Sehr gute Cremespülung
und gute Nassfrisur bei Verwendung als Haarshampoo.
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E. Ganz leicht trübe, sirupartige Flüssigkeit. Sehr gute Nassfrisur
bei Verwendung als Haarshampoo.
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Gew.-% ffi aktiv Kondensat der Laurinsäure und des Aminomethyläthanolamins,
umgesetzt mit Monoisopropylmaleat 26,8 12,7 Natriumpolyoxyäthylen (),5) Laurylsulfat
18,2 4,6 Dimethylcocoaminoxid 9,1 3,6 Polymer JR-400 o,g 0,9 Wasser 45,0 0 Neutralisiert
mit NaOH auf einen pH-Wert 6,7 Bei diesem Produkt handelt es sich um eine ganz leicht
trübe, sirupartige Flüssigkeit, welche gute Schaumbildungseigenscha£-ten bei ihrer
Verwendung als Haarshampoo aufweist.