DE2725603C2 - Elektrischer Schalter - Google Patents
Elektrischer SchalterInfo
- Publication number
- DE2725603C2 DE2725603C2 DE19772725603 DE2725603A DE2725603C2 DE 2725603 C2 DE2725603 C2 DE 2725603C2 DE 19772725603 DE19772725603 DE 19772725603 DE 2725603 A DE2725603 A DE 2725603A DE 2725603 C2 DE2725603 C2 DE 2725603C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coupling piece
- electrical switch
- switching
- electromagnet
- switching part
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 59
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 59
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 59
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 4
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 11
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 11
- 230000009471 action Effects 0.000 description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/64—Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact
- H01H50/643—Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact intermediate part performing a rotating or pivoting movement
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
- Breakers (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter mit einem bewegbaren Kontakte steuernden, drehbaren Schaltteil, das im Ausschaltsinne durch eine Feder belastet ist, und mit einem das Schaltteil in seine Einschaltstellung überführenden Betätigungsteil, das durch ein drehbares Kupplungsstück in einer Kuppelstellung drehfest mit dem Schaltteil verbunden ist, hierbei ist das Kupplungsstück über ein durch einen Elektromagneten und/oder Bimetallmechanismus längsbewegbares Auslöseglied in seine Entkupplungsstellung überführbar.
- Bei einem derartigen Schalter (DE-PS 5 55 961) ist das Kupplungsstück als schwenkbarer zweiarmiger Hebel ausgebildet, der am Betätigungsteil gelagert ist und der in der Kuppelstellung mit seinem einen Ende an einem Vorsprung des Schaltteiles angreift. Durch Drehen des Betätigungsgliedes wird die Drehbewegung des Schaltteiles erzielt. Die Drehung erfolgt so lange, bis das zweite Ende des hebelartigen Kupplungsstückes mit einem feststehenden Gehäuseteil verrastet. Ein längsbewegbares Auslöseglied ist an einem Ende mit einem Tauchkern versehen, der in einer Magnetspule längsbeweglich angeordnet ist. Bei einem Kurzschluß bewegt sich der Tauchkern mit dem nicht drehbaren Auslöseglied gegen die schwenkbare Kupplung und bewegt dabei das eine Ende des Hebels von dem Vorsprung des Schaltteiles. Hierdurch wird das Schaltteil durch die Feder in die Ausschaltstellung zurückbewegt. Das Schaltteil ist dann nur in der Ausschaltstellung mit dem Betätigungsteil kuppelbar. Von Nachteil bei derartigen Schaltern ist der aufwendige Aufbau von Auslöseglied und Kupplungsstück sowie dessen mehrteiliger Aufbau. Darüber hinaus erfordert das Zusammenspiel von Auslöseglied und Kupplungsstück eine hohe Maßgenauigkeit bei der Herstellung. Auch erfolgt ohne Strom keine Bewegung des Kupplungsteiles. Schließlich ist ein derartiger Schalter nicht dazu geeignet bei Stromausfall den Schalter in seine Ausschaltstellung zu überführen. Beispielsweise wird bei der Verwendung des Schalters für einen elektrischen Rasenmäher bei Unterbrechung der Stromzufuhr, die Einschaltstellung des Schalters trotz stehengebliebenen Motors, erhalten bleiben. Bei Aufhebung der Unterbrechung fängt automatisch der Motor des elektrischen Gerätes wieder an zu laufen, so daß, falls das Wiederanlaufen des Motors unerwartet geschieht oder der Benutzer des Gerätes unachtsam ist, Personen verletzt oder Sachen beschädigt werden können.
- In der DE-PS 5 48 147 ist ein Schalter gezeigt, der über einen Bimetallmechanismus das längsverschiebbare Auslöseglied bewegt, während über eine Spule ein Magnetanker bewegt werden soll. Die Kupplung besteht aus einem Kronrad, das längsverschiebbar im Schaltteil liegt und das in der einen Schaltstellung in einem kronradartigen Teil des Betätigungsgliedes angreift. Durch das längsverschiebbare Auslöseglied wird das Kupplungsteil von dem Kronrad am Betätigungsteil entfernt, so daß das Schaltteil in seine Ausschaltstellung überführbar ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel fehlt zum einen, daß das Auslöseglied drehbar gelagert ist, zum anderem, daß das Kupplungsstück stößelartig ausgebildet ist und zum dritten die Federbelastung von Auslöseglied bzw. Kupplungsstück.
- Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schalter der obengenannten Art so zu gestalten, daß er bei Stromunterbrechung selbsttätig in seine Ausschaltstellung überführbar ist und der nach Behebung der Störung bewußt erneut eingeschaltet werden muß, um das mit dem Schalter zu steuernde Gerät mit Strom zu versorgen. Darüber hinaus soll der Schalter einen einfachen Aufbau haben. Dies wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Auslöseglied drehbar gelagert ist und zugleich als stößelartiges Kupplungsstück ausgebildet ist, das durch eine Feder belastet ist. Durch die erfinderische Lösung, nämlich Zusammenfassung von Auslöseglied und Kupplungsstück wird ein überaus einfacher Aufbau und sichere Bedienung erzielt, wobei durch die Feder die gewünschte Kupplungs- bzw. Entkupplungsstellung erzielt wird.
- Vorteilhaft ist es, wenn das Kupplungsstück mit seiner Längsachse in Verlängerung der Achse des verschiebbaren Stabkerns des Elektromagneten angeordnet ist. Ein solcher Schalter ist überaus betriebssicher und einfach herzustellen. Darüber hinaus ist ein einfacher Aufbau gegeben.
- Empfehlenswert ist es, wenn der Stabkern bzw. das Kupplungsstück längsverschiebbar und drehbar in der Spule des Elektromagneten angeordnet ist, da auf diese Weise Betätigungsteil und Schaltteil leicht miteinander gekuppelt oder voneinander entkuppelt werden können, wobei günstigerweise das Kupplungsstück mit dem Betätigungsteil drehbar in einem Schaltgehäuse gelagert ist, da bei einer solchen Anordnung ein einfacher Aufbau des Schalters vorliegt und dieser leicht mehrpolig aufgebaut werden kann.
- Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Kupplungsstück und/oder der Stabkern des Elektromagneten im Sinne der Kupplung von Betätigungsteil und Schaltteil durch eine Feder belastet. Bei einer solchen Ausbildung fließt zur Entkupplung von Betätigungsteil und Schaltteil durch die Spule ein besonderer Strom, der beispielsweise bei einer Überlastung des Gerätes über ein Schutzteil eingeschaltet wird. Sobald der Spulenstrom nicht mehr fließt, kann das Kupplungsstück über die Feder in seine Kupplungsstellung überführt werden.
- Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Kupplungsstück und/oder der Stabkern des Elektromagneten im Sinne der Entkupplung von Betätigungsteil und Schaltteil durch eine Feder belastet. Bei dieser Anordnung liegt nur dann eine Kupplung zwischen Betätigungsteil und Schaltteil vor, wenn der Elektromagnet erregt ist. Sobald ein Stromausfall vorliegt, sei es durch Überlastung oder Zerstörung der Zuleitung, tritt automatisch eine Entkupplung ein, und das Schaltteil bewegt sich in seine Ausschaltstellung, so daß der Motor des elektrischen Gerätes auch über den Schalter ausgeschaltet ist.
- Um einen übersichtlichen Aufbau und eine preisgünstige Montage des Schaltteiles zu erreichen, empfiehlt es sich, das Schaltteil mit den Kontakten in einer Kammer des Unterteiles eines mehrteiligen Gehäuses anzuordnen und das Betätigungsteil mit den Elektromagneten in einer Kammer des Gehäuseoberteiles zu legen, wobei das Kupplungsstück in die beiden Kammern hineinragt.
- Bei einem besonderen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das längsverschiebbare, das Betätigungsteil durchgreifende Kupplungsstück drehfest mit dem Betätigungsteil verbunden. Hierdurch ergibt sich ein einfacher Aufbau, wobei es empfehlenswert ist, wenn das einen Durchbruch des Betätigungsgliedes zur drehfesten Verbindung durchgreifende Kupplungsstück im Bereich des Durchbruches, wie der Durchbruch selber, einen viereckigen Querschnitt aufweist, da so eine preisgünstige trotzdem sichere drehfeste Verbindung zwischen Kupplungsstück und Betätigungsteil gegeben ist.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt und zwar zeigt
- Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Schalter,
- Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Unterteil des Schalters,
- Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1,
- Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1,
- Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 1,
- Fig. 6 einen Längsschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schalters,
- Fig. 7 einen Schaltplan für den Schalter nach Fig. 1,
- Fig. 8 einen Schaltplan für den Schalter nach Fig. 6.
- Der in Fig. 1 dargestellte Schalter weist ein mehrteiliges Gehäuse 10 auf, das aus einem Unterteil 11 und einem das Unterteil haubenartig übergreifenden Oberteil 12 besteht. Auf der dem Unterteil abgewandten Seite des Oberteiles 12 ist diesem ein hohlzylinderartiger Ansatz 13 angeformt, der an seinem freien Ende durch eine Verschlußplatte 14 abgedeckt ist.
- Das Unterteil 11 weist, wie die Fig. 2 zeigt, zwei rechteckige Kammern 15 auf, wobei in den Kammern jeweils ein auf einer Schneide 16 gelagerter beweglicher Kontakt 17 angeordnet ist, der an seinem einen Ende durch eine Feder 18 belastet ist und an seinem anderen Ende mit einem ortsfesten Kontakt 19 zusammenarbeitet. Die beiden beweglichen Kontakte 17 , die Schneiden 16 sowie die Druckfedern 18 sind jeweils - in Draufsicht gesehen - drehsymmetrisch in dem Gehäuseunterteil 11 angeordnet. Gesteuert werden die wippenartigen Kontakte 17 über ein Schaltteil 20, das mit seinen Schaltnocken die Kontakte 17 von den ortsfesten Kontakten 19 abheben kann, wobei über die Druckfedern 18 die Kontakte 17 entweder gegen die Schaltnocken des Schaltteiles 20 oder aber gegen die ortsfesten Kontakte 19 gedrückt werden.
- Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind in den vier Ecken des Unterteiles Anschlußklemmen 21, 22 für nicht dargestellte Stromleitungen vorgesehen, wobei die Anschlußklemmen 21 in Verbindung mit den Schneiden 16 stehen, während die Anschlüsse 22 den ortsfesten Kontakten 19 angeformt sind. Es sei noch erwähnt, daß in Fig. 2 der Schalter in der Einschaltstellung gezeigt ist.
- Um die beiden Schaltstellungen für das drehbare Schaltteil 20 deutlich zu markieren, sind wie Fig. 1 zeigt, federbelastete Gleitstücke am Schaltteil vorgesehen, die in Rillen am Boden des Unterteiles 11 einrasten.
- Zur drehbaren Lagerung des Schaltteiles 20 ist zum einen am Gehäuseunterteil ein Zapfen 23 vorgesehen, der in eine entsprechende Bohrung des Schaltteiles eingreift und zum anderen ist das obere Ende 24 des Schaltteiles 20 zylinderförmig gestaltet, wobei der Zylinderteil 24 in eine kreisförmige Bohrung 25 des Gehäuseoberteiles 12 eingreift. Wie nun aus Fig. 3 hervorgeht, ist die Drehbewegung des Schaltteiles 20 begrenzt auf einen Betrag von ca. 90°. Zu diesem Zweck ist am Umfang des Zylinderteiles 24 ein Vorsprung 26 vorgesehen, der in eine sektorförmige Ausnehmung 27 der kreisförmigen Bohrung 25 des Gehäuseoberteiles 12 eingreift, wobei der Umfang der Ausnehmung den Betrag der Drehbewegung bestimmt.
- Das Zylinderteil 24 ist an seiner Stirnseite mit einer kreisförmigen Ausnehmung versehen, in der eine Spannfeder 28 liegt, wobei das eine Ende der Spannfeder 28 am Schaltteil 20 befestigt ist, und das andere Ende der Feder am Gehäuseoberteil 12. Bei Überführung des Schaltteiles 20 in die in Fig. 2 gezeigte Einschaltstellung wird die Feder gespannt, so daß die Spannfeder 28 versucht, das Schaltteil in seine Ausschaltstellung wieder zurückzudrehen.
- Mittig ist in der kreisförmigen Ausnehmung des Schaltteiles 20 eine schlitzartige Vertiefung 29 angeordnet, in die ein schneidenartiger Vorsprung 30 eines stößelartigen Kupplungsstückes eingreift. Wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, ist das den Vorsprung 30 tragende Ende 32 des Kupplungsstückes 31 im Querschnitt viereckig gestaltet.
- Im Inneren des hohlzylinderartigen Ansatzes 13 des Gehäuseoberteiles 12 ist ein drehbares Betätigungsteil 33 angeordnet, das einen im Querschnitt gesehen viereckigen Durchbruch 34 aufweist, der von dem Ende 32 des Kupplungsstückes 31 durchgriffen wird, so daß das Betätigungsteil 33 drehfest mit dem Kupplungsstück 31 verbunden ist. An das Betätigungsteil 33 ist ebenfalls das eine Ende einer Spannfeder 35 befestigt. Das andere Ende der Spannfeder 35 ist an einem topfförmigen Einsatz 36 befestigt, der im hohlzylinderartigen Ansatz 13 des Oberteiles 12 angeordnet ist. Bei der Einschaltbewegung des Betätigungsteiles 33 wird die Feder 35 gespannt. Die Feder 35 versucht also, das Betätigungsteil 33 in seine Ausschaltstellung zurückzuführen.
- Zur Drehbegrenzung des Betätigungsteiles 33 ist am topfförmigen Einsatz 36 ein Vorsprung 37 vorgesehen - vgl. Fig. 1 und Fig. 5 - der in eine Ringnut 38 des Betätigungsteiles eingreift, wobei sich die Ringnut über einen Winkel von 90° erstreckt.
- Zur Überführung des Betätigungsteiles 33 von seiner Ausschaltstellung in seine Einschaltstellung dient ein am Betätigungsteil 33 befestigtes Zugseil 39, das das Betätigungsteil 33 auch in seiner Einschaltstellung festhält. In dem im Gehäuseansatz 13 angeordneten topfförmigen Ansatz 36 ist ein Elektromagnet 40 mit seiner Spule 41 und seinem Stabkern 42 untergebracht. Hierbei ist der Stabkern 42 als Verlängerung des stößelartigen Kupplungsstückes 31 ausgebildet.
- Es sei hier noch erwähnt, daß die beiden Enden des Spulendrahtes des Elektromagneten zu Anschlußklemmen 43 geführt sind, die auf der Verschlußplatte 14 des Schaltergehäuses 10 angeordnet sind.
- Wie aus Fig. 1 ersichtlich, greift an das dem Schneidenvorsprung 30 des Kupplungsstückes 31 abgewandten Ende des Stabkernes 42 eine Druckfeder 44 an, durch die der Vorsprung 30 in die schlitzartige Vertiefung 29 des Schaltteiles 20 gedrückt ist.
- Zur Funktionsweise des Schalters gemäß der Fig. 1 sei folgendes bemerkt. Es sei angenommen, daß sowohl das Schaltteil 20 als auch das Betätigungsteil 33 in seiner Ausschaltstellung ist und der Schneidvorsprung 30 in der schlitzartigen Vertiefung 29 ruht. Durch Ziehen am Zugseil 39 wird das Betätigungsteil 33 verdreht. Bei dieser Drehbewegung wird über das Ende 32 des Kupplungsstückes 31 das Schaltteil 20 mitgedreht, bis schließlich die in Fig. 1 bis 5 gezeigte Stellung erreicht wird und die beweglichen Kontakte 17 mit den ortsfesten Kontakten 19 in Verbindung treten. Darüber hinaus sind Schaltteil 20 bzw. Betätigungsteil 33 in der durch den in die Ausnehmung 27 eingreifenden Vorsprung bzw. durch den in die Ringnut 38 eingreifenden Vorsprung 37 vorgegebenen einen Endstellung angeordnet. Diese Endstellung des Betätigungsgliedes wird durch Festlegen des Zugseiles aufrechterhalten. Bei dieser Drehbewegung von Betätigungsteil und Schaltteil werden die beiden Federn 28 und 35 gespannt. Fließt nun durch die Spule 41 Strom, beispielsweise indem bei Überlastung des mit dem Schalter versehenen Gerätes durch ein Bimetallglied der Strom umgeleitet wird, so wird der Stabkern 42 entgegen der Wirkung der Druckfeder 44 tiefer in die Spule 41 gezogen, so daß der Schneidenvorsprung 30 außer Eingriff mit der schlitzartigen Vertiefung 29 kommt. Schaltteil 20 und Betätigungsteil 33 sind über das Kupplungsstück 31 nicht mehr drehfest miteinander verbunden. Durch die Wirkung der Feder 28 wird das Schaltteil in seine Ausschaltstellung zurückgedreht, so daß die Kontakte 17 nicht mehr mit den Kontakten 19 in Verbindung stehen. Sollte nun der Strom, der durch die Spule fließt, unterbrochen werden, so kann die Druckfeder den Schneidenvorsprung 30 des Kupplungsstückes 31 nicht in die schlitzartige Vertiefung 29 bewegen, da diese gegenüber dem Schneidenvorsprung um 90° verdreht ist. Um den Schalter erneut in seine Einschaltstellung zu überführen, muß zunächst das Betätigungsteil 33 durch Freigabe des Zugseiles in seine Ausschaltstellung überführt werden, wobei dann der Schneidenvorsprung 30 wieder in die schlitzartige Vertiefung eingreifen kann, so daß dann über das Kupplungsstück 31 Betätigungsteil und Schaltteil drehfest miteinander verbunden sind.
- Das Ausführungsbeispiel eines Schalters nach Fig. 6 weist einen ähnlichen Aufbau auf, wie die zuerst beschriebene Ausführungsform. Als Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel ist anstelle der am freien Ende des Stabkernes liegenden Druckfeder 44 eine Druckfeder 45 an dem dem Schneidenvorsprung 30 zugewandten Ende des Stabkernes vorgesehen. Durch diese Druckfeder 45 wird das Betätigungsteil und das Schaltteil immer entkuppelt gehalten. Nur wenn durch die Spule ein Strom fließt, kann der Stabkern entgegen der Wirkung der Druckfeder 45 tiefer in die Spule sich ziehen, so daß der Schneidenvorsprung in die schlitzartige Vertiefung 29 eingreifen kann, und somit über das Kupplungsstück Betätigungsteil und Schaltteil drehfest miteinander verbunden sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird also bei jeder Stromunterbrechung das Schaltteil selbsttätig in seine Ausschaltstellung gedreht, wobei ein Einschalten erst dann möglich ist, wenn das Betätigungsglied sich auch in der Ausschaltstellung befindet und Strom durch die Spule fließt.
- In den beiden Schaltplänen nach Fig. 7 und 8 ist nun gezeigt, wie über einen zweipoligen Schalter S der Motor M eines Gerätes, wie elektrischen Rasenmäher, an das Netz geschaltet werden kann. Durch Überführung des Schaltteiles 20 in seine Einschaltstellung werden die beweglichen Kontakte 17 verschwenkt, so daß die beweglichen Kontakte gegenüber der in Fig. 7 gezeigten Ausschaltlage die Einschaltlage einnehmen. Dem Motor M ist ein thermisches Auslöseglied Bi, beispielsweise ein Bimetallschalter, vorgeschaltet. Dieses Auslöseglied unterbricht den Strom zum Motor bei Überlastung und schaltet dabei die Spule 41 des Elektromagneten ans Stromnetz an. Hierdurch wird der Elektromagnet erregt und das Kupplungsstück 31 bewegt sich in Richtung des Pfeiles a. Schaltteil 20 und Betätigungsteil 33 werden entkuppelt und das Schaltteil dreht sich in seine Ausschaltstellung. Eine erneute Einschaltung des Schalters ist erst dann möglich, wenn der Bimetallschalter die ursprüngliche Stellung einnimmt und durch die Spule 41 des Elektromagneten kein Strom mehr fließt.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 liegt die Spule 41 des Elektromagneten parallel zum Motor M. Dem Motor M ist wiederum ein thermisches Auslöseglied vorgeschaltet. Sobald der Schalter mit Strom versorgt ist, fließt durch die Spule ebenfalls Strom. Das Kupplungsstück bewegt sich in Richtung des Pfeiles b. Betätigungsteil und Schaltteil sind miteinander gekuppelt, so daß das Schaltteil in seine Einschaltstellung überführt werden kann. Bei einer Stromunterbrechung wird das durch die Druckfeder 45 belastete Kupplungsstück entgegen der Pfeilrichtung b bewegt. Eine Entkupplung zwischen Schaltteil und Betätigungsteil findet statt und das im Ausschaltsinne federbelastete Schaltteil kehrt in seine Ausschaltstellung zurück. Sollte jetzt die Stromunterbrechung aufgehoben werden, so liegt der Motor des Gerätes noch nicht am Netz, da der elektrische Schalter in seiner Ausschaltstellung liegt.
- Wird nun statt einer elektromagnetischen Spule 41 zum Kuppeln bzw. Entkuppeln des Schneidenvorsprunges 30 am Kupplungsstück 31 mit der schlitzartigen Vertiefung 29 des Schaltteiles 20 ein nicht dargestellter Bimetallmechanismus verwendet, so ist dieser derart angeordnet, daß ein damit verbundener, einen den Schneidvorsprung 30 aufweisender Stößel eine Hubbewegung ausführen kann. Der vorgenannte Stößel tritt dann an die Stelle des Kupplungsstückes 31.
- Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei Anwendungen und Abänderungen möglich. So könnte der elektrische Schalter auch bei einem Haushaltsgerät, wie Mixer, verwendet werden, da auch dort ein unbeabsichtigtes Anlaufen des Motors nach einer Störung unerwünscht ist. Statt des gesonderten Kupplungsstückes können Schaltteil und Betätigungsteil unmittelbar aneinander gekuppelt werden, wobei dann zwischen Schaltteil und Betätigungsteil eine Druckfeder vorgesehen sein würde. Über den Elektromagneten würde das Betätigungsteil entgegen der Wirkung der Feder zusammengepreßt, so daß ein Zapfen am Betätigungsteil in eine Ausnehmung des Schaltteiles zur Drehmitnahme gekuppelt werden könnte. Bei Stromunterbrechung würde wiederum automatisch eine Entkupplung stattfinden und das Schaltteil in seine Ausschaltstellung zurückkehren. Anstelle eines drehbaren Betätigungsgliedes und/ oder Schaltteiles könnte auch ein wippenartiges Teil verwendet werden. Das Zugseil zur Steuerung des Betätigungsteiles könnte auch durch einen Bowdenzug ersetzt werden. Das Betätigungsteil könnte auch unmittelbar von Hand bedient werden. Statt eines stabförmigen Elektromagneten könnte der Elektromagnet auch eine andere Form aufweisen.
Claims (9)
1. Elektrischer Schalter mit einem bewegbare Kontakte steuernden, drehbaren Schaltteil, das im Ausschaltsinne durch eine Feder belastet ist, und mit einem das Schaltteil in seine Einschaltstellung überführenden Betätigungsteil, das durch ein drehbares Kupplungsstück in Kuppelstellung drehfest mit dem Schaltteil verbunden ist, hierbei ist das Kupplungsstück über ein durch einen Elektromagneten und/oder Bimetallmechanismus längsbewegbares Auslöseglied in seine Entkupplungsstellung überführbar, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseglied drehbar gelagert und zugleich als stößelartiges Kupplungsstück (31) ausgebildet ist, das durch eine Feder (44, 45) belastet ist.
2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück (31) mit seiner Längsachse in Verlängerung des verschiebbaren Stabkernes (42) des Elektromagneten (40) angeordnet ist.
3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück (31) längsverschiebbar in der Spule (41) des Elektromagneten (40) angeordnet ist.
4. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück (31) mit dem Betätigungsteil (33) drehbar in einem Gehäuse (10) gelagert ist.
5. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück (31) und/oder der Stabkern (42) des Elektromagneten (40) im Sinne der Kupplung vom Betätigungsteil (33) und Schaltteil (20) durch eine Feder (44) belastet ist.
6. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück (31) und/oder der Stabkern (42) des Elektromagneten (40) im Sinne der Entkupplung von Betätigungsteil (33) und Schaltteil (20) durch eine Feder (45) belastet ist.
7. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltteil (20) mit den Kontakten (17, 19) in einer Kammer (15) des Unterteiles (11) eines mehrteiligen Gehäuses (10) angeordnet ist und das Betätigungsteil (33) mit dem Elektromagneten (40) in einer Kammer (13) des Gehäuseoberteiles (12) liegt, wobei das Kupplungsstück (31) in beiden Kammern (15, 13) zu liegen kommt.
8. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das längsverschiebbare, das Betätigungsteil (33) durchgreifende Kupplungsstück (31) drehfest mit dem Betätigungsteil verbunden ist.
9. Elektrischer Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das einen Durchbruch (34) des Betätigungsteiles (33) zur drehfesten Verbindung durchgreifende Kupplungsstück (31) im Bereich des Durchbruches (34), wie der Durchbruch (34) selber einen viereckigen Querschnitt aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772725603 DE2725603C2 (de) | 1977-06-07 | 1977-06-07 | Elektrischer Schalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772725603 DE2725603C2 (de) | 1977-06-07 | 1977-06-07 | Elektrischer Schalter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2725603A1 DE2725603A1 (de) | 1978-12-21 |
| DE2725603C2 true DE2725603C2 (de) | 1987-04-02 |
Family
ID=6010921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772725603 Expired DE2725603C2 (de) | 1977-06-07 | 1977-06-07 | Elektrischer Schalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2725603C2 (de) |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE548147C (de) * | 1929-01-12 | 1932-04-07 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Selbstschalter |
| NL27862C (de) * | 1929-01-12 | |||
| DE548609C (de) * | 1929-07-05 | 1932-04-15 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Drehschalter mit selbsttaetiger Abschaltung bei UEberstrom |
| DE555961C (de) * | 1930-05-25 | 1932-08-03 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Drehschalter mit selbsttaetiger Abschaltung bei UEberstrom |
-
1977
- 1977-06-07 DE DE19772725603 patent/DE2725603C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2725603A1 (de) | 1978-12-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69808446T2 (de) | Auslösemechanismus für überlastrelais | |
| DE69403022T2 (de) | Einstellvorrichtung des Auslöseansprechwerts eines mehrpoligen Schutzschalters | |
| DE2928277C2 (de) | Kombinierbarer zweipoliger Überstromschutzschalter | |
| DE1051951B (de) | Druckknopfbetaetigter UEberstromschalter | |
| DE2809754C2 (de) | Zweipoliger Schutzschalter | |
| DE69905874T2 (de) | Kontaktmechanismus für elektronisches überlastrelais | |
| DE3535567A1 (de) | Fernsteuerbarer unterbrecher | |
| DE3407868C2 (de) | ||
| DE3539975C2 (de) | Abschaltvorrichtung mit ferngesteuerter Öffnung und Schließung seiner Stromkreise | |
| DE3640009C2 (de) | ||
| DE10025617A1 (de) | Leitungsschutzschalter | |
| DE1538529A1 (de) | Mehrpoliger UEberstromschalter | |
| DE3037355C2 (de) | Schutzschalter kompakter Bauart mit einem Auslösestift | |
| DE729567C (de) | UEberstromschalter | |
| DE1953984B2 (de) | Druckknopfbetaetigter schalter | |
| DE451596C (de) | Installations-Selbstschalter | |
| DE60004125T2 (de) | Tastschalter mit Rückstellfunktion | |
| DE2725603C2 (de) | Elektrischer Schalter | |
| DE2651158A1 (de) | Abschalter, insbesondere mehrpoliger abschalter | |
| DE2626003A1 (de) | Mehrpoliger druckschalter mit ueberstromausloesung und unterspannungs- bzw. phasenausfallschutz | |
| DE738413C (de) | Schuetz mit Ausloesung durch UEberstrom | |
| EP0537700A1 (de) | Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Wippenschalter für Haushaltsgeräte | |
| DE69929933T2 (de) | Hilfseinrichtung | |
| DE3526336C2 (de) | ||
| DE1590297B1 (de) | Elektrischer Schalter mit einem Schnappschaltsystem |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: BAER ELEKTROWERKE GMBH & CO KG, 5885 SCHALKSMUEHLE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |