DE2724759C2 - Einrichtung zur Verteilung elektrischer Energie in Fahrzeugen - Google Patents
Einrichtung zur Verteilung elektrischer Energie in FahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung der im Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1 beschriebenen
Art
Solche Einrichtungen lassen sich im elektrischen Bordnetz von Motorfahrzeugen zur Steuerung der
einzelnen elektrischen Stromverbraucher einsetzen. Unter dem Begriff »Stromverbraiicher« sind alle
elektrischen Komponenten subsumiert, ι'.!abhängig
davon, ob sie lediglich elektrische Energie verbrauchen, wie beispielsweise die Scheinwerfer, die Rücklichter, der
Scheibenwischermotor, oder ob sie auch elektrische Signale abgeben, die an einem Instrumentenfeld genutzt
werden, wie beispielsweise die Kraftstoffanzeige, die Temperaturanzeige für das Motorkühlmittel und die
Öldruckanzeige.
Durch die US-PS 36 51 454 ist eine Einrichtung mit den Merkmalen des Gattungsbegriffes des Patentanspruchs
1 bekannt, die als ein mit unterschiedlichen Signalpegeln arbeitendes Zeitmultiplexsystem ausgebildet
ist, das durch einen zentral angeordneten Taktoszillator synchronisiert wird. Bei diesem bekannten System
arbeiten alle Sende- und Empfangseinrichtungen autonom, so daß jede dieser Einrichtungen eine interne
Anordnung zur Ableitung der eigenen individuellen Zeitlage aus dem zentralen Takt aufweisen muß. Diese
internen A iordnungen bestehen aus monostabilen
Kippstufen und wirken als Verzögerungsschaltungen, die für die einander zugeordneten Paare von Sende- und
Empfangseinrichtungen jeweils individuell unterschiedlich dimensioniert sind und die jeweilige Zeitlage
(Kanalnummer) erzeugen, wozu sie von dem gemeinsamen
Oszillatortakt, der jeweils den Beginn der einzelnen Abtastzyklen angibt, angestoßen werden.
Eine derartige individuell für jeden Stromverbraucher bzw. Meßwertgeber vorgesehene Verzögerungsschaltung
zur Herleitung des »individuellen Zeitkanals bedingt nicht nur einen erheblichen Aufwand, sondern setzt der
erreichbaren Genauigkeit und Zuverlässigkeit vergleichsweise
enge Grenzen. Eine weitere Eigenschaft des bekannten Systems besteht darin, daß analoge
Meßwerte, beispielsweise die Kühlmitteltemperatur und der Kraftstoffvorrat, analog — durch Impulsbreitenmodulation
- übertragen werden müssen. Es ist offensichtlich, daß eine solche Impulsbreitenmodulation in einem
Zeitmultiplexverfahren, dessen einzelne Zeitkanäle durch analoge Verzögerungsmittel aus einem zentralen M)
Impulsrahmentakt hergeleitet werden müssen, keine sehr große Genauigkeit ermöglicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der im Gattungsbegriff des Patentanspruchs
1 beschriebenen Art in der Weise auszugestal- μ ten, daß die Genauigkeit der Informationsübertragung
verbessert wird, ohne du?) den einzelnen Stromverbrauchern
hochpräzise Empfangs- bzw. Sendeschalteinrichtungen mit jeweils individueller zeitlicher Dimensionierung
zugeordnet sein müssen.
Diese Aufgabe wird durch eine Einrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die angestrebte große Genauigkeit der Einrichtung gemäß der Erfindung resultiert aus der Tatsache, daß
auf der gemeinsamen Steuerleitung nicht nur die Abtastrahmenimpulse übertragen werden, sondern
Taktimpulse, die den Beginn jedes einzelnen Zeitkanals markieren, s;o daß diese Zeitkanäle also nicht — wie bei
der beschriebenen bekannten Einrichtung — durch individuelle und für jedes Paar von Sende- und
Empfangseinrichtungen dementsprechend unterschiedlich dimensionierte Zeitgeberschaltungen realisiert
werden müssen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche, iuf die hiermit zur
Verkürzung der Beschreibung ausdrücklich verwiesen wird.
Im folgenden ist die Erfindung argand der Zeichnungen
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein Blockdiagramm einer Einrichtung nach der
Erfindung für ein Motorfahrzeug,
Fig.2 ein Blockdiagramm einer der zentralen Steuereinheiten des in F i g. 1 gezeigten Systems,
Fig. 3 ein Blockdiagramm einer der dezentralen Steuereinrichtungen des in F i g. 1 gezeigten Systems,
F i g. 4 ein Blockdiagramm einer Analogschaltung, die Teil der in Fig.3 gezeigten dezentralen Steuereinheit
ist,
F i g. 5 bis; 9 verschiedene Signalverläufe an bestimmten Punkten der Schaltung während der Übertragung
eines Analogsignals,
Fig. 10 das Spannungssignal auf der Steuerleitung während eines Betriebsschrittes des Systems,
Fig. 11 die Schaltung einer Prüfeinrichtung, die Teil
der in Fig. 3 gezeigten dezentralen Steuereinheit ist. und
Fig. 12 eine Schaltung zur wahlweisen Verringerung
der Helligkeit der Bremslichter und der Fahrtrichtungsac7eigerdes
Fahrzeugs.
In Fig. 1 ist ein System zur elektrischen Energieverteilung
für ein Motorfahrzeug dargestellt, bei dem alle elektrischen Stromverbraucher gruppenweise zusammengefaßt
sind und derartige Gruppen I1 2, 3 und 4
vorgesehen sind. Solche Gruppen können beispielsweise durch die linken und rechten vorderen Lampen und
die linken und rechten hinteren Lampen gebildet sein. Die linke vordere Lampengruppe 1 ist über mehrere
Leitungen, von denen je eine jeweils einem Stromverbraucher zugeordnet ist, mit einer vorderen linken
dezentralen Steuereinheit 5 verbunden, und die reciite
vordere Larnpengruppe 2 ist ähnlich mit einer vorderen rechten dezentralen Steuereinheit 6 verbunden. Die
linken und rechten hinteren Lampengruppen 3 und 4 sind in ähnlicher Weise über mehrere Leitungen mit
einer linken bzw. rechten dezentralen Steuereinheit 7 bzw. 8 verbunden.
Die beiden de; jntralen Steuereinheiten 5 und 7, die
den Stromverbrauchern auf der linken Seite des Fahrzeugs zugeordnet sind, sind mit einer zentralen
Steuereinheit 9 über eine Steuerleitung 18 verbunden. Die beiden dezentralen Steuereinheiten 6 und 8, die den
Stromverbrauchern auf der rechten Seite des Fahrzeugs zugeordnet sind, s.iid über eine Steuerleitung 30 mit
einer rechten zentralen Steuereinheit 10 verbunden. Die beiden zentralen Steuereinheiten 9 und 10 sind über
mehrere Leitungen mit einem Instrumenten- und
Steuerfeld 11 verbunden, das gleichfalls über linke bzw.
rechte Stromversorgungsleitungen 13 und 12 mit den linken bzw. rechten dezentralen Steuereinheiten 5, 7
bzw. 6, 8 sowie den linken bzw. rechten Stromverbrauchergruppen 1,3 bzw. 2,4 verbunden ist.
Das Instrumenten- und Steuerfeld 11 ist ferner über
eine Stromversorgungsleitung 14 mit dem positiven Anschluß einer Stromquelle 16 verbunden, deren
negativer Anschluß mit Masse verbunden ist Es ist darauf hinzuweisen, daß das Instrumenten- und in
Steuerfeld 11 mehrere Steuerschalter zur wahlweisen Betätigung ausgewählter Stromverbrauchcr sowie mehrere
Instrumente zur Anzeige von Signalen aufweist, die von den .Stromverbrauchern entweder dauernd oder bei
Betätigung mittels eines der genannten Schalter empfangen werden. Die zentralen Steuereinheiten
ermöglichen somit eine Übertragung bzw. Aufnahme von Signalen über die .Steuerleitungen 20 und 18 in zwei
Richtungen abhängig von den jeweiligen Betriebszuständen
und der Betätigung der Steuerschalter auf dem :n Instrumenten- und Steuerfeld 11 zum jeweiligen
Zeitpunkt.
F i g. 2 zeigt die Einzelheiten der linken zentralen
Steuereinheit 9 nach Fig. 1. Die Steuereinheit 9 enthält einen Multiplexer 106, der über mehrere parallele 2Ί
Eingangsleitungen 105 mit dem Instrumentenfeld 11 verbunden ist. Diese führen jeweils bei Einschaltung ein
Signal eines zugeordneten Schalters oder einer anderen Steuervorrichtung des Instrumenten- und Steuerfeldes
11 zum Multiplexer 106. Die Signale stehen am in Multiplexer 106 parallel an, wenn mehrere Leitungen
wirksam geschaltet sind. Der Multiplexer 106 hat ferner einen Steuer- oder Takteingang 108, dem ein Taktsignal
eines Zahlers 110 zugeführt wird, der mit einem
Oszillator 112 verbunden ist. dessen Frequenz die S5
Frequenz des auf die .Steuerleitung 18 geführten Signals
in noch zu beschreibender Weise bestimmt. Der Ausgang des Zählers 110 ist ferner mit einem ersten
Decodierer 111 und einem zweiten Decodierer 114
verbunden, deren Funktion noch beschrieben wird. Der to
Ausgang des Multiplexers 106 ist mit einem Modulator 116 verbunden, dem gleichfalls die Taktsignale des
Oszilaltors 112 zugeführt werden.
Der Ausgang des Modulators 116 ist mit der Steuerleitung 18 und über einen Abzweig 146 mit ersten
Eingängen 118 und 128 zweier Demodulatoren 122 und 124 verbunden, deren zweite Eingänge 126 und 120
durch zwei Ausgangssignale des zweiten Decodierers 114 gespeist werden. Der erste Demodulator 122 ist mit
einer Anpassungsschaltung 130 verbunden, die wieder- y>
um eine WarnlamDe 132 speist.
Das Ausgangssignal des zweiten Demodulators 124 wird einem Tiefpaßfilter 134 zugeführt das mit einer
zweiten Anpassungsschaltung 140 verbunden ist die eine Kraftstoffanzeige 142 speist
Durch Steuerung mit dem Zähler 110 arbeitet der Multiplexer 106 derart daß er seriell einen Impulszug
abgibt der den Zustand der Steuervorrichtungen am Instrjmenienfeld 11 angibt da diese parallel auf die
Eingänge des Multiplexers 106 arbeiten. In dieser to Ausführungsform sind vier Eingangsleitungen für den
Multiplexer 106 dargestellt Es können jedoch auch mehr oder weniger Eingangsleitungen vorgesehen sein.
Der Zähler 110 ist so eingestellt daß er auf einen Zählerstand zählt der größer als die Anzahl paralleler
Cingangsieitungen für den Multiplexer 506 ist die im
folgenden auch als Kanäle bezeichnet werden. Wenn ein vorbestimmter Zählschritt erreicht ist liefert der erste
Decodierer 111 ein Ausgangssignal an den Modulator 116, wodurch dieser während eines vorbestimmten
Zählvorlumens des Zählers 110 gesperrt wird. Das Ausgangssignal auf der Steuerleitung 18 umfaßt somit
einen ersten Abtastteil, der durch einen Impulszug gebildet ist, der die Signale auf den Kanälen am Eingang
105 des Multiplexers 106 repräsentiert und somit den Zustand der Steuerschalter auf dem Instrumenten- und
Steuerfeld 11 in vorbestimmter Folge angibt. Darauf folgt eine Pause in der Signalübertragung, während
dieser Zeit kann die zentrale Steuereinheit Signale von den dezentralen Steuereinheiten empfangen.
F i g. 3 zeigt die Einzelheiten der linken hinteren dezentralen Steuereinheit 7 nach Fig. 1. Ein Oszillator
204 ist mit einem Setzeingang 205 eines Zählers 206 verbunden, dessen Rückstelleingang 207 ein Rückstellsignal
eines monostabilen Multivibrators 208 zugeführt wird. Dieser Multivibrator 208 wird mit dem Signal auf
der Steiierleitung 18 angesteuert.
Das Rückstellsignal des monostabilen Multivibrators 208 wird ferner einem ersten Eingang 209 eines
Pausenzählers 210 zugeführt, dessen zweiter Eingang 212 ein synchronisiertes Taktsignal vom Ausgang des
Zählers 206 zugeführt wird. Das Taktsignal wird ferner einem Kanalabtastzähler 213 zugeführt, dessen Ausgang
mit einem Decodierer 214 verbunden ist, der mehrere Ausgänge 216 hat. die zu ersten Eingängen 218
von Demodulatoren 220 führen, deren Eingänge 219 mit Signalen aus der Steuerleitung 18 gespeist werden. Die
Demodulatoren 220 haben ferner dritte Eingänge 2196, die mit dem Ausgangssignal des Pausenzählers 210
gespeist werden. Außerdem sind vierte Eingänge 219c vorgesehen, die mit dem Ausgangssignal des Zählers
206 gespeist werden. Die Ausgänge der Demodulatoren 220 sind mit Schalteinrichtungen 221a und 221 b
verbunden, die die Verbindung der Stromversorgungsleitung 13 mit ausgewählten Stromverbrauchern (nicht
dargestellt) in bekannter Weise steuern. Die Schalteinrichtung 221a steuert beispielsweise die Fahrzeuglampen.
Mit dieser Schaltung ist eine Schaltung 222 zur Verringerung der Helligkeit der Lampen verbunden.
Diese Schaltung ist in Fig. 12 im einzelnen dargestellt.
Der Decodierer 214 hat zwei weitere Ausgänge 223 und 224. die zu einer Analogschaltung 225 bzw. zu einer
Prüfschaltung 226 führen. Der Analogschaltung 225 wird ein Signal zugeführt, das den Kraftstoffvorrat im
Kraftstofftank angibt und beispielsweise mit einem Schwimmer 227 im Kraftstofftank erzeugt wird. Die
Analogschaltung 225 und die Prüfschaltung 226 haben Ausgänge, die mit einer Modulations- und Übertragungsschaltung
230 verbunden sind. Diese schalt»· g 230 ist mit ihrem Ausgang an die Steuerleitung 18
angeschlossen.
Die Modulations- und Übertragungsschaltung 230 empfängt ferner ein Eingangssignal von den Schalteinrichtungen
221 a und 221 b.
F i g. 4 zeigt ein Blockdiagramm der Analogschaltung 225 (F i g. 3). Innerhalb dieser Schaltung wird das Signal
des Schwimmers 227 einem Vergleicher 304 zugeführt der mit der Modulations- und Übertragungsschaltung
230 (Fig.3) verbunden ist die wiederum an die Steuerleitung 18 angeschaltet ist Ein Zähler 310 ist an
einem Punkt 308 mit der Steuerleitung 18 verbunden und erzeugt ein Ausgangssignal, das einem Analog-Digitalwandler
312 zugeführt wird, der als Treppensignalgenerator
arbeitet und wiederum mit dem Vcrglcicher
304 verbunden ist
In Fig. 5 ist die Ausgangsspannung des Zählers 310
(Fig. 4) über der Zeit dargestellt. F i g. f>
zeigt die Alisgangsspannung des Schwimmers 227 (Fig. 4) über
der Zeit. Fig. 7 zeigt das Treppcnsignal am Ausgang
des Analog-Digit.ilwandlers 312 (Fig. 4) über der Zeit.
F i g. 8 zeigt die Alisgangsspannung des Vergleiche™
304 (F ig. 4) über der Zeit. F i g. 9 zeigt die Ausgangsspannting
des Tiefpaßfilters t.34 (F i g. 2) über der Zeit.
F i £. 10 zeigt einen Teil des Spannungssignals auf der
Stellerleitung 18. Die durchgezogene Linie zeigt die Situation, wenn ein Steuerelement, beispielsweise ein
Schalter auf dom Instrumenten- und Steuerfeld 11. geöffnet ist. Die gestrichelte Linie zeigt die Situation,
wenn ein Steuerelement geschlossen ist.
Fig. Il /cig! eine Prüfschaltung, mit der die übrige
Schaltung geprüft werden kann. Diese Schaltung enthält eine Anzeigelampe 802. die mit dem Kollektor eines
Transitors 804 verbunden ist. dessen limitler an Masse
liegt Her Kollektor des Transistors 804 ist ferner mit
Masse verbunden ist. /wischen dem Widerstand 806 und einer 12 Volt-Stromversorgungsleitung sind eine
Diode 808 und ein Widerstand 810 in Reihe geschaltet. Die Anzeigelampe 802 ist gleichfalls mit der 12
Voll-Stromversorgungsleitung 13 verbunden. Der Verbindungspunkt
zwischen der Diode 808 und dem Widerstand 810 ist mit B bezeichnet und wird im
folgenden noch erläutert. Der Verbindungspunkt des Widerstandes 810 mit der 12 Volt-Stromversorgtmgsleitung
ist ähnlich mit ("bezeichnet.
Fig. 12 zeigt eine Schaltung zur wahlweisen Verringert'
.g der Helligkeit der Brems- und Anzeigelampen Fs ist ein UND-Glied 702 vorgesehen, dessen
>. iiem Fingang 703 das Signal zugeführt wird, welches den
Betrieb der hinteren Lampen steuert, während der andere Eingang mit einem hochfrequenten Signal
gespeist wird. Der Ausgang des UND-Gliedes 702 ist mit dem ersten Lingang 705 e'nes UND-Gliedes 704
verbunden, dessen zweitem F.ingapg das Bremslichtoder
Anzeigelampensignal zugeführt wird. Der Ausgang des UND-Gliedes 704 ist mit der Basis eines
Transistors 706 verbunden, dessen Fmitter rnit Masse
und dessen Kollektor mit einem Verbraucher 708 (Bremslampe oder Anzeigelampe) verbunden ist. der
wiederum an der Speisespannung liegt, die in Fig. 12
nicht gezeigt ist.
Das vorstehend beschriebene Ss stern arbeitet folgendermaßen:
Wenn mehrere Steuerschalter oder andere Vorrichtungen auf dem Instrumenten- und Steuerfeld II
betätigt werden, werden dem Multiplexer 106 der zentralen Steuereinheit 9 mehrere Steuersignale parallel
zugeführt. Am Ausgang des Multiplexers 106. der diese Signale codiert, erscheint eine Folge logischer
Signale, die seriell dem Modulator 116 zugeführt werden.
Die dem Modulator 116 zugeführten logischen Ausgangssignale werden durch ein Rechteck-Trägersignal
oder einen »Leitungstakt« gebildet, dieses Signal ist zeitlich abhängig von dem Wert der Signale aus dem
Multiplexer 106 moduliert.
Das in F i g. 10 durchgezogen dargestellte Signal zeigt
drei aufeinander folgende Impulse, die die drei Kanäle angeben, wenn die Steuerelemente (Schalter) auf dem
Instrumenten- und Steuerfeld 11. die diesen drei Kanälen zugeordnet sind, nicht betätigt sind. Gestrichelt
sind dieselben Kanäle dargestellt wobei sich ein moduliertes Signa! ergibt, wenn die zugeordneten
Schalter betätigt sind. Diese Modulation wird folgendermaßen durchgeführt:
Der Oszillator 112 speist den Zähler 110 und bewirkt
dessen laufendes Weiterzählen. Das Ausgangssignal des Zählers 110 taktet den Multiplexer 106 und bewirkt die
Führung der parallelen F.ingangssignalc seriell zum Modulator 116. Wie bereits beschrieben, kann der
Zähler bis zu einem maximalen Zählschritt zählen, der
höher ist als die Anzahl der Kanäle oder F.ing<ingsleitungen für den Multiplexer 106, und nachdem der Zähler
einen Zählschritt gleich der Anzahl der Eingangsleitungen für den Multiplexer 106 (Anzahl der Übertragungskanäle) erreicht hat. tritt eine Cause ein. während der
keine Signale auf tue Leitung 18 vom Modulator 116
übertragen werden. Dies ergibt sich durch die Wirkung des ersten Decodieren III. der den Modulator llf>
sperrt, bis der Zähler 110 seinen maximalen /iihlschritt
erreicht hat unc! wieder seinen Zyklus am Anfang beginnt, wonach eine neue Gruppe modulierter
Κ;!Γ!::!',:μ':!:'.!ε λ'.ύ die S'.eusrleit'jng !8geführ! ^\Γ'\
Während de,' Übertragungspausc dient die Steuerlei·
tung 18 zur Übertragung von Signalen der dezentralen Steuereinheiten, die an dem Abzweig 146 empfangen
und den Hingängen der ersten und zweiten Demodulatoren 122 und 124 zugeführt werden. Die von den
dezentralen Steuereinheiten empfangenen Signale umfassen ein Prüfsignal, das in noch zu beschreibender
Weise erzeugt wird, und ein den Kraftstoffvorrat angebendes Signal der Analogschaltung 225 (F i g. 3 und
4). Der zweite Decodierer führt diese Signale während bestimmter Zeiträume in die Demodulatoren. Das
Ausi'nngssignal des ersten Demodulators 122 wird der
Anpassungsschaltiing 130 zugeführt, die die Warnlampe
132 ansteuert, welche auf dem Instrumenten- und Steuerfeld 11 angeordnet ist Das Ausgangssignal des
zweiten Demodulators wird dem Tiefpaßfilter 134 zugeführt, welches die Anpassungsschaltung 140 zur
Steuerung einer Kraftstoffanzeige 142 ansteuert.
Die auf die Steuerlcitung 18 geführten modulierten Signale des Modulators 116 werden den dezentralen
Steuereinheiten zugeführt, die sie auf Steuerelemente
verteilen, beispielsweise auf Leistungstransistoren, die
die Stromverbraucher einschalten. Die von diesen Steuerelementen auf den Kanälen empfangenen Signale
sind jeweils einem über die dezentrale Steuereinheit angesteuerten Stromverbraucher zugeordnet. Um diese
Art der Verteilung zu erläutern, w ird auf F i g. 3 Bezug genommen. In jeder dezentralen Steuereinheit w ird ein
Taktsignal erzeugt, das mit dem Impulszug auf der Steuerleitung 18 synchronisiert ist. wodurch die
Festlegung eines vorgegebenen Zeitpunktes während des Impulses möglich ist. Wie aus Fig. 10 hervorgeht,
umfassen die nicht modulierten Signale mehrere regelmäßig beabstandete Rechteckimpulse, so daß am
Mittelpunkt eines jeden Impulses das Signal einen hohen Spannungspegel hat. Ist ein Impuls jedoch
moduliert, '.vie es in F i g. 10 gestrichelt dargestellt ist. so
wird das Signal bis über den Mittelpunkt des Positiven Impulses (im Folgenden auch als Halbperiodenpunkt
bezeichnet) niedrig gehalten, so daß an diesem Punkt in jedem Zyklus das Signal auf der Steuerleitung 18
entweder hohen oder niedrigen Pegel hat. abhängig davon, ob das Signal nicht moduliert oder moduliert ist.
Dadurch wird angezeigt, daß der zugeordnete Steuerschalter auf dem Instrumenten- und Steuerfeld 11 ein-
oder ausgeschaltet ist. Der synchronisierte Impulszug wird gemäß Fig.3 durch einen Oszillator 204 erzeugt,
der eine Frequenz erzeugt, die 16mal höher als diejenige
des Oszillators 112 der zentralen Steuereinheit 9 ist. die
die Frequenz des Impulssignals auf der Steuerleitung 18
bestimmt. Der Zähler 206 zählt bis 16 und erzeugt einen
Ausgangsimpuls, wodurch das Eingangssignal durch den Faktor 16 geteilt wird und Signale mit derselben
Frequenz wie die Impulse auf der Steuerleitung 18 erzeugt werden. Der monostabile Multivibrator 208
stellt den Zähler 206 am Beginn eines jeden Impulses auf der Sleucrleitiing 18 zurück, so daß die Ausgangsimpulse
des Zählers 206 immer ungefähr mit den Impulsen auf der Steuerleitung synchronisiert sind. Wie aus Fig. 10
hervorgeht, kann eine beachtliche Toleranz bei dieser Synchronisation in Kauf genommen werden, wenn die
entsprechende Versetzung der Vorderflanken des Impulssignals auf der Leitung /wischen nicht moduliertem
und moduliertem Zustand gegeben ist. Der Zustand des l.cislungssignuls am Halbperiodenpunki. der dunIi
ilen Decodierer 214 festgestellt wird, wird in einem der
Speicherdemodulatoren 222 gespeichert, von denen für jeden von der dezentralen Steuereinheit gesteuerten
Stromverbraucher einer vorgesehen ist. Die Speicherung erfolgt bis zum folgenden Abtastzyklus.
Der Kanalabtastzähler 213 zählt die vom Zähler 206
abgegebenen Signale und speist den Decodierer 214, der
aufgrund der F.ingangssignale bestimmt, welcher Stromvcrbraucher
wirksam zu schalten ist. Der Decodierer 214 gibt also eine Information darüber ab. welches
Steuerelement die über die Leung übertragene Sieuerinformation ei halten muß.
Der Zähler 210 hat die folgende Funktion:
Wenn das Signal des monostabilen Multivibrators 208 für eine vorbestimmte Anzahl Perioden nicht empfangen
wird, also während der Übertragungspause der zentralen Steuereinheit 9. so zählt der nun nicht mehr
vom monostabilen Multivibrator 208 zurückgestellte Zähler 210 bis zu einem bestimmten Zählerstand H und
stellt den Kanalzählcr 213 zurück. Wenn andererseits das Signal des monostabilen Multivibrators 208 nicht
empfangen wird, nachdem die vorbestimmte Anzahl
Perioden abgelaufen ist. so wird ein Fehler angezeigt, und der Zähler 210 zählt aufwärts bis zu einer Zahl K.
die größer als Il ist. Dieser Zustand wird dann derart ausgewertet, daß alle Stromverbraucher durch Löschen
der Demodulatoren 220 ausgeschaltet werden.
Vom Decodierer 214 werden Signale zur Wirksamschaltung
der analogen Schaltung und der Prüfschaltung abgegeben, und die von diesen Schaltungen abgegebenen
Signale werden in noch zu beschreibender Weise der Modulations- und Übertragungsschaltung 230
zugeführt, die sie der Steuerleitung 18 zuführt. Dieser Vorgang tritt während der Pausenzeit nach jeder
Abtastung der Kanäle mit der zentralen Steuereinheit 9 ein. Die dezentrale Steuereinheit befindet sich dann im
Übertragungszustand, und die von den an sie angeschalteten Steuervorrichtungen empfangenen Signale werden moduliert und seriell zur zentralen Steuereinheit auf
der Steuerleitung 18 in vorbestimmter Folge (Kanäle) in derselben Weise wie eine Folge von Signalen in der
anderen Übertragungsrichtung läuft, übertragen.
Die Identifizierung der verschiedenen Kanäle erfolgt mittels einer Pause im Leitungssignal. Der erste Kanal
nach dieser Pause wird dann als der erste innerhalb der Folge und die folgenden Kanäle als die nachfolgenden
erkannt. Dieses Erkennen erfolgt folgendermaßen: Der in F i g. 3 gezeigte Zähler 206 wird mit Signalen des
Oszilaltors 204 gespeist und durch den monostabilen Multivibrator 208 während der Übertragungszeit der
zentralen Steuereinheit zurückgestellt, wähvend der Pause liefert der monostabile Multivibrator jedoch das
Rüekslellsignal nicht mehr, und der Zähler zählt somit
weiter, bis die P.'ise erkannt ist.
Das vorstehend beschriebene, mit codierten Impulsen arbeitende Syjlem kann zur Übertragung analoger
Daten von Signalen verwendet werden, die sich über der Zeit langsam ändern. Solche Signale repräsentieren
beispielsweise den Kraftsloffvorrat. Dies erfolgt durch
Ausnutzung der Leitungssignale, die nur einen hohen oder einen niedrigen Pegelwert annehmen können, wie
bereits beschreiben wurde. Fine solche Übertragung geschieht nach einem (Juaniisieriingsverfahren. Mit der
Analogsi-'haltung 225 der dezentralen Steuereinheit 7.
die dem Kraftstofftank am nächsten angeordnet ist.
wird ein I'reppensignal mit dem Analog-Digitalwandler
312 (I ii:. Ί) erzeugt, bei dem jede Stufe der kleinsten
.iiiswi·· ibaren Änderung im Wert des KraflMoffwirratsign.ils
entspricht.
Das Treppensignal nimmt stulenweise in Form eines
Rampensignals unter Steuerung des Zählers 310 zu, bis
das linde der Periode festgestellt wird, wahrend der die
analoge Information zu übertragen ist. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Signal empfangen, aas den Zähler
310 zurückstellt, und die Erzeugung des Treppensignals
wird wieder eingeleitet. Der Vergleicher 104. dem das Treppensignal zugeführt wird, empfängt fener ein
analoges Spannungssignal, das den Kraftstoffvorrat angibt. Dieses analoge Spannungssignal ist in F ι g. 6
gezeigt, und das Ausgangssignal des Vergleichers 304 ist ein Rechtecksignal, das in der Zeit, während der das
Trcppensignal unter dem analogen Signal (F i g. 6) liegt,
einen hohen Pegel hat. Es hat einen niedrigen Pegel, während der Zeit, in der das Treppensignal über dem
Pegel des analogen Signals liegt, wie es in F i g. 8 gezeigt ist. Somit ist die Zeit, während der das Ausgangssignal
des Vergleichers 304 niedrig bleibt, um so länger, je niedriger der Kraftstoffvorrat ist. Dieses Signal wird
über die Übertragungsschaltung 230 auf die Steuerleitung 18 gegeben, die es dem Demodulator 124 (F i g. 2)
zuführt. Dieser wird während dieser Periode durch ein Signal des Decodierers 114 angesteuert und bewirkt
eine Anpassung des Signals des Decodierers 214. welches den Zähler 310 der Analogsci.altung 225
ansteuert. Das Ausgangssignal des Demodulators 124. das mit dem Tiefpaßfilter 134 gefiltert wird, ist in F i g. 9
dargestellt. Dieses Signal gibt praktisch den mittleren Wert des Rechtecksignals an. das während dieser
Periode empfangen wird, und entspricht dem Spannungspegel, der am Schnittpunkt zwischen dem
Treppensignal und dem variablen Analogsignal vorliegt. Dies ist genau das Signal, weiches der Kraftstoffanzeige
auf dem Instrumentenfeld zuzuführen ist.
Das vorstehend beschriebene System hat weitere Vorteile. Es ermöglicht beispielsweise eine laufende
Prüfung der fehlerfreien Arbeitsweise der Lampen folgendermaßen. Nach jeweils zwei Sekunden werden
für eine Zeit von 0.5 Millisekunden alle Steuersignale für die Verbraucher vollständig abgeschaltet. Dieses Abschalten erfolgt so kurzzeitig, daß keine merkliche
Auswirkung auftritt, weshalb es die normale Arbeitsweise der Stromverbraucher nicht stört. Um eine Prüfung
der Arbeitsweise der Stromverbraucher durchzuführen, ist jedem eine Schaltung nach Fig. 11 zugeordnet In
dieser Schaltung ist der Widerstand 806 hoch in bezug auf den Widerstand des Stromverbrauchers, der in der
Schaltung nach F i g. 11 eine Lampe ist Ähnlich ist der
\mj « Λ aiii Un^U »αποηΓ,Κο.· ^am U^/Iarrtqnii S/l£
rriUCDtailU DIV Ιΐν/λ-ΐι 5Vgt.iiuuvi ViWiIi TTiUWiJtUIiU wu.
Das Widerstandsverhältnis liegt in der Größenordnung von 1 :30.
W^rtn die Prüfung erfolgt, wird der Transistor 804
gesperrt, so daß die Verbindung zwischen der Lampe 802 und Masse unterbrochen wird. Ist die Lampe 802
nicht schadhaft, so wird der Kollektor des Transistors im Hinblick auf den hohen Wert des Widerstandes 806
gegenüber demjenigen der Lampe 802 ein Potential nahe dem positiven Potential der Speisestromquelle
annehmen und die Diode 808 befindet sich dann gerade im leitenden Zustand, so daß der Punkt ßein Potential
nahe dem Potential des Punktes C also nahe dem ßatteriepotential hat.
Wenn andererseits die Lampe 802 einen gebrochenen
Glühfaden hat. so befindet sich die Diode 808 im stark leitenden Zustand, und im I linbhck auf das Widerstandsverhältnis der Widerstünde 806 und 810 in der
Größenordnung von I : 30 nimmt der Punkt Ii ein Potential nahe dem Masscpotcntial an. Kin ,im Punkt Π
abgegriffenes Signal hat somit einen hohen oder niedrigen Pegel, was davon abhängt, ob die Lampe 802
ordnungsgemäß arbeitet oder nicht. Dieses Signal kann
(über nicht dargestellte Vorrichtungen) der Übertragungsschaltung 230 zugeführt werden, mit der es auf die
Steuerlcitung 18 gegeben und dem Demodulator 122 zugeführt wird. Dieser speist dann die Warnlampe auf
dem Instrumenten- und Steuerfeld 11.
Das vorstehend beschriebene System ermöglicht auch eine Verringerung der Helligkeit der Bremslichter und der Anzeigelampen abhängig davon, ob uie hinteren Lampen ein- oder ausgeschaltet sind. Im
Hinblick auf die Signale des Zählers 206 (F i g. J) ist es in
bekannter Weise möglich, ein l.< ;ir genaues Rechtecksignal mit sehr hoher Frequenz zu erzeugen. Diese1·.
Signal kaiin einem Fingang des UND Gliedes 702
(F ig. 12) zugeführt werden (Fig. 12 zeigi ein blockilia-
gramm der Schaltung 222 nach Fig. 3). Dein anderen
Fingang 703 des UND-Gliedes 702 wird das Signal /i" Einschaltung der hinteren Lampen zugeführt, das \on
den entsprechenden Deiiiodulatorcn 220 nach I ι g. 5
stammt. Das UND Glied 702 ermoglii lit somit dir
Führung des hochfrequenten Sign,ils zum LiiiL'ang 70I
des UND-Gliedes 704. dessen anderem l.ingans: Ua1-F.inschalleMgiial
für die Bremslichter und die Anzeige
lampen zugeführt wird, wekhes vom Demodulator 220
abgeleitet wurde. Wenn die hinteren Lampen einue schaltet sind, fuhrt das UND Glied 704 via«, ihm
zngefuhrte Steuersignal zur l.inschallung vies \eibi.ni
chers 708 weiter, der durch die liremslicliter oder d;e
Anzeigelau.pen gebildet sein kann. Hierzu wir I der
Transistor 70h leitend gesteuert. Dieser Vorgang erfolgt durch Modulation mit dem hochfrequenten Signal, (las
somit einen Teil des Signals ausschneidet und d.idi.ich
die Intensität der Lampen nach dem bekannt n
Zerhackereffekt verringert.
Hierzu 5 Blatt Zeichnimccn
Claims (5)
1. Einrichtung zur Verteilung elektrischer Energie einer Stromquelle an einen oder mehrere Stromverbraucher
in Fahrzeugen
- mit wenigstens einer Leistungs-Stromversorgungsleitung,
- mit dezentralen Steuereinheiten, die Empfangs- und/oder Sendeeinrichtungen besitzen,
— mit wenigstens einer Steuerleitung, auf der eine Informationsübertragung in einem Zeitmultiplexsystem
zu den Empfangs- und von den Sendeeinrichtungen stattfindet, wobei die einzelnen
Zeitkanäle des Zeitmultiplexsystems den einzelnen Stromverbrauchern individuell zugeordnet
sind,
— mit den Empfangseinrichtungen zugeordneten Demod.:latoren zur Demodulierung der von
den .Sendeeinrichtungen abgegebenen Zeitmultiplexsignale
— sowie mit wenigstens einer zentralen Steuereinheit,
die einen Oszillator zur Erzeugung des Grundtaktes des Zeitmultiplexsystems enthält,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zentrale Steuereinheit (9) noch folgende Teile beinhaltet:
30
— einen von ainem durch den genannten Oszillator
(112) fortschaltbaren Zähler (110) gesteuerten Multiplexer (W6) zur zeitlichen Verschachtelung
von parallel angelieferten Eingangsinformationen durch periodische Abtastung entspre- J5
chender Eingangsleitungen (105), wobei der Abtastzyklus des Zeitmultiplexsystems eine
größere Anzahl von Taktimpulsen umfaßt als es der Zahl der an die zentrale Steuereinheit (9)
angeschlossenen abzutastenden Eingangsleitungen (105) entspricht,
- einen Modulator (116) zur Umwandlung der seriellen Ausgangssignale des Multiplexers
(106) in eine digitale, vorzugsweise binärcodierte Impulsfolge, die an die genannte Steuerleitung(18)
abgegeben wird,
- einen ersten und einen zweiten Decodierer (111
bzw. 114) die von dem genannten Zähler (110)
gesteuert sind, und mit dem Modulator (116) bzw. mit Demodulatoren (122 und 124) derart au
verbunden sind, daß der erste Decodierer (111)
während eines ersten der Sendephase der zentralen Steuereinheit (9) entsprechenden
Abschnitts des Abtastzyklus ausschließlich den Modulator (116) und der zweite Decodierer
(114) während eines zweiten der Empfangsphase entsprechenden Abschnitts des Abtastzyklus
ausschließlich die zugeordneten Demodulatoren (122 und 124) aktivieren, derart daß die
zentrale Steuereinheit (9) während des ersten Abschnitts des Abtastzyklus auf Senden und
während des zweiten Abschnitts des Abtastzyklus auf Empfang geschaltet ist,
und daß in an sich bekannter Weise die zu steuernden Stromverbraucher in Gruppen (1 j 2; 3; 4)
zusammengefaßt mit den dezentralen Steuereinheiten (5; 6; 7; 8) verbunden sind, die jeweils folgende
Teile beinhalten:
- einen weiteren Oszillator (204), der Taktimpulse mit einer gegenüber der Taktfrequenz des
Oszillators (112) der zentralen Steuereinheit (9) um einen vorgegebenen Faktor vergrößerten
Taktfrequenz erzeugt,
- einen weiteren Zähler (206) zur Abzählung der Taktimpulse dieses weiteren Oszillators (204)
mit einem dem genannten Faktor entsprechenden Zählvolumen, der durch auf der Steuerleitung
(18) eintreffende Signale der zentralen Steuereinheit (9) periodisch rückstellbar ist und
mit dessen Hilfe der genannte zweite Abschnitt des Abtastzyklus ermittelbar ist
- sowie einen weiteren Decodierer (214), der mit Hilfe des weiteren Zählers (206) derart gesteuert
ist, daß er die von der zentralen Steuereinheit (9) eintreffenden Zeitmultiplexsignale
kanalgerecht an mit seinen Ausgängen (216) verbundene Demodulatoren (220) verteilt.,
die ihrerseits Schalteinrichtungen (221a; 221 b) zum Schalten der einzelnen Stromverbraucher
steuern.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ebe zweite Gruppe von Ausgängen
(223 und 224) des weiteren Dekodierers (214) auf eine Analogschaltung (225) und eine Prüfschaltung
(226) geführt ist, die mit einer Modulations- und Übertragungsschaltung (230) verbunden sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfschaltung (226) für jeden
Stromverbraucher einen Transistor (804) aufweist, dessen Emitter mit Masse und dessen Kollektor mit
dem zugeordneten Stromverbraucher (Anzeigelampe 802) verbunden ist, der mit seinem anderen
Anschluß an der Stromversorgungsleitung (12) liegt, daß der Kollektor des Transistors (804) ferner mit
einem Anschluß eines ersten Widerstandes (806) verbunden ist, dessen anderer Anschluß mit Masse
verbunden ist, und daß der erstgenannte Anschluß des ersten Widerstandes (806) außerdem mit der
Kathode einer Diode (808) verbunden ist, deren Anode mit einem zweiten Widerstand (810) verbunden
ist, der an der Stromversorgungsleitung (12) liegt.
4. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß derjenige Ausgang der Demodulatoren
(220), der den hinteren Lampen des Fahrzeuges zugeordnet ist, mit einer Schaltung (222) zur
Verringerung der Helligkeit der Bremslichter und der Fahrtrichtungsanzeigelampen bei Einsch8ltung
der hinteren Lampen verbunden ist, daß diese Schaltung (222) ein erstes UND-Glied (702) aufweist,
von dem ein Eingang (703) mit dem Ausgangssignal des zugeordneten Demodulators (220) und dessen
anderer Eingang mit einem hochfrequenten Rechtecksignal gespeist wird, und daß ferner ein zweites
UND-Glied (704) vorgesehen ist, von dem ein Eingang (705) mit dem Ausgangssignal des ersten
UND-Gliedes (702) und dessen anderer Eingang mit dem Ausgangssignal des Demodulators (220) gespeist
wird, der den Bremslichtern oder den Fahrtrichtungsanzeigelampen zugeordnet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Analogschaltung (225) einen
Vcrgleicher (304) enthält, von dem ein Eingang mit
von einem im Kraftstofftank des Fahrzeugs befindlichen Schwimmer (227) erzeugten elektrischen
Signalen gespeist wird und dessen anderem Eingang Signale eines Analog-Digital-Wandlers (312) zugeführt
werden, dessen Eingang von einem Zähler (310) gespeist wird, der mit der Steuerleitung (18)
verbunden ist, und daß die Ausgangssignale des Vergleiche« (304) der Steuerleitung (18) über die
Modulations- und Übertragungsschaltung (230) zugeführt werden.
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Legal Events
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| OD | Request for examination | ||
| OGA | New person/name/address of the applicant | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |