DE2722802A1 - Verfahren zur herstellung von monatstampons, und mit diesen hergestellte tampons - Google Patents
Verfahren zur herstellung von monatstampons, und mit diesen hergestellte tamponsInfo
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Description
AGENCE NATIONALE DE VALORISATION DE LA RECHERCHE 0247 77 B (ANVAR)
13, rue Madeleine Michelis
92522 - Neuilly-sur-Seine/Frankreich
Verfahren zur Herstellung von Monats tampons, und mit diesen hergestellte
Tampons.
Die Erfindung hat Mittel, d.h. Verfahren und Apparaturen,
zur Herstellung von Monatstempons zum Gegenstand. Gewisse dieser
Tampons haben nach der Tränkung eine allgemein zylindrische Form, während andere dann einen gemäß einer angenähert konischen, sich
dem oben erweiterten Abschnitt der Scheide oder des nScheidendoms11
anpassenden Oberfläche erweiterten Endabschnitt aufweisen.
Gemäß einem ersten Verfahren werden die Tampons gebildet, indem eine genügende Menge absorbierenden, insbesondere durch Faserabfälle
gebildeten Stof is in eine insbesondere aus dehnbarer Gaze oder einem gleichwertigen Material gebildete dehnbare Hülle eingeschlossen
wird und dem ganzen eine allgemein zylindrische Form erteilt wird.
Gemäß einer AusübungsabWandlung dieses Verfahrene wird auf
ein Gazeblatt die zur Bildung eines Tampons erforderliche Menge an absorbierendem Stoff gebracht, wobei gegebenenfalls die Gaze und
der absorbierende Stoff mittels einer Schnur fest miteinander verbunden werden, welche die Aufgabe einer Auszugsschnur erfüllt, es
wird eine Tasche durch Schließung der Gaze um den absorbierenden Stoff herum gebildet, und gegebenenfalls wird eine trichterförmige
Eindrückung hergestellt, das Ganze wird mittels einer gewissen Zahl von radialen Kräften komprimiert, wodurch insbesondere die Ränder
des Trichters einander genähert werden, und gegebenenfalls wird ein undehnbares oder wenig dehnbares Umreifungsband angebracht.
Gemäß einem zweiten Verfahren wird ein Zylinder aus absorbierendem
Stoff gebildet, wobei so vorgegangen wird, daß an der
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Stelle eines seiner Enden seine Fasern oder Bestandteile fest miteinander verbunden werden, während sie sich an der Stelle des an- '
deren Endes unter Entfernung von der Achse des Zylinders auseinanderspreizen können, der so gebildete Zylinder wird mittels einer
gewissen Zahl von der Achse des Zylinders zugewandten radialen Kräften komprimiert, und an dem Umfang des so komprimierten Zylinders wird eine Umreifung angebracht, welche durch ein undehnbares
oder wenig dehnbares Band gebildet wird, wodurch der Zylinder in zwei Abschnitte geteilt wird.
Gemäß einer Ausübungsform dieses Verfahrens wird die Umreifung an einer Stelle angeordnet, welche von dem nach BenutzLTKj
in Trichter form aufgeweiteten Ende des Tampons einen Abstand hat,
welcher wenigsbens gleich dem Drittel der Gesamtlänge ist, während sie von
dem anderen Ende einen Abstand hat, welcher wenigstens gleich dem Fünftel der Gesamtlänge ist.
Die Lage der Umreifung wird vorzugsweise innerhalb des mittleren Drittels des Tampons gewählt.
Der mittels des ersten Verfahrens hergestellte Tampon ist dadurch gekennzeichnet, daß er die Form eines Zylinders aus
einem absorbierenden Stoff, insbesondere Faserabfällen, hat, welche
von einer Hülle aus dehnbarer Gaze oder dgl. umgeben sind.
Der mittels der Ausübungsabwandlung des ersten Verfahrens hergestellte Tampon ist dadurch gekennzeichnet, daß er nach
der Tränkung die Form eines Trichters hat.
Der mittels des zweiten Verfahrens hergestellte Tampon 1st dadurch gekennzeichnet, daß er vor Gebrauch die Form eines
Zylinders aus komprimiertem absorbierendem Stoff hat, welcher mit einer Umfangsumreifung mittels eines Bandes aus einem undehnbaren
oder wenig dehnbaren Material versehen ist, wobei dieser Zylinder so ausgebildet ist, daß seine Fasern oder ihn bildenden Teile an der
Stelle eines seiner Enden fest miteinander verbunden sind, während sie sich an dem anderen Ende unter Entfernung von der Achse des
Zylinders auseinanderspreizen können, so daß der Zylinder zwei Abschnitte aufweist, welche gegeneinander durch die Umreifung begrenzt werden und nach der Tränkung die Form eines gegebenenfalls
ovalen Zylinders mit vergrößertem Durchmesser bei dem ersten Abschnitt bzw. die Form eines Trichters bei dem zweiten Abschnitt annehmen.
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Gemäß einer ersten vorteilhaften Atisübungsform des zweiten Verfahrens wird unter Ausgang von einer zur Herstellung
eines Tampons ausreichenden Menge an absorbierendem Stoff eine Schicht gebildet, mittels dieser Schicht wird ein Trichter gebildet,
dessen Scheitel durch eine Ausziehschnur verwirklicht wird, und dessen Rand mit Einschnitten oder Ausschnitten versehen werden
kann, der Trichter wird unter Benutzung einer gewissen Zahl von der Achse zugewandten Kräften komprimiert, und es wird eine Umreifung
mittels eines undehnbaren oder wenig dehnbaren Bandes angebracht .
Gemäß einer zweiten vorteilhaften Ausübungsform des zweiten Verfahrens wird eine Strähne mit einer zur Bildung eines
Tampons ausreichenden Menge von Fasern aus einem absorbierenden Stoff gebildet, diese Strähne wird an einer etwa gleichweit von den
Enden entfernten Stelle mit einer Ausziehschnur umgeben, und die beiden durch die Schnur getrennten Abschnitte werden einander genähert,
so daß ein Paserzylinder entsteht, der Zylinder wird mittels einer gewissen Zahl von seiner Achse zugewandten Kräften komprimiert,
und es wird eine durch ein undehnbares oder wenig dehnbares Band gebildete Umreifung angebracht.
Gemäß einer dritten vorteilhaften Ausübungsform des zweiten Verfahrens wird ein Zylinder aus einem absorbierenden Stoff
durch Aufwicklung einer genügenden Länge eines Bandes aus einem absorbierenden Stoff gebildet, dessen Breite der Länge des betreffenden
Tampons entspricht, und welches an einem seiner Ränder Einschnitte aufweist, welche diesem Rand eine gezahnte Form geben,
der Zylinder wird mittels einer gewissen Zahl von seiner Achse zugewandten Kräften komprimiert, und es wird eine durch ein undehnbares
oder wenig dehnbares Band gebildete Umfangsunreifung angebracht.
Die Apparatur zur Herstellung der insbesondere gemäß dem ersten erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Tampons ist durch
Zufuhrmittel gekennzeichnet, welche ein dehnbares Blatt aus Gaze oder dgl. und eine genügende Menge von absorbierendem Stoff über
eine Matrize bringen, welche mit einer einen Kolben und einen Zylinder enthaltenen Vorrichtung zusammenwirken kann, wobei die Ausbildung
so getroffen wird, daß eine mit absorbierendem Stoff gefüllte Gazetasche gebildet wird, wobei die Apparatur außerdem Mittel zur
radialen Komprimierung der so gebildeten Tasche aufweist.
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Die Apparatur zur Herstellung der gemäß der AusübungsabWandlung
des ersten Verfahrens erhaltenen Tampons kann die oben für das erste Verfahren definierte sein, welche jedoch so abgeändert
ist, daß die durch die Matrize und die Vorrichtung mit Kolben und Zylinder eine eingedrückte Tasche in Form eines Trichters
bilden kann.
Die Apparatur zur Herstellung von mittels des zweiten Verfahrens erhaltenen Tampons ist durch zwei Anordnungen gekennzeichnet,
welche eine gemeinsame lotrechte Achse haben und längs dieser Achse gegeneinander verschieblich sind, wobei die erste
Anordnung von Mitteln eine Matrize und die zweite einen Kolben bildet, wobei die beiden Anordnungen so ausgebildet sind, daß sie
so miteinander zusammenwirken können, daß sie mittels einer auf die Matrize gebrachten Gazehülle und einer durch den Kolben zugeführten
genügenden Menge an absorbierendem Stoff einen Tampon in Form eines eingestülpten Handschuhfingers bilden können, an welchem
nach radialer Komprimierung eine undehnbare oder wenig dehnbare Umreifung angebracht wird.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
Fig. 1 zeigt einen mittels des ersten Verfahrens erhaltenen Tampon.
Fig. 2a und 2b zejgen eine äußere Ansicht zwei aufeinanderfolgender
Arbeitsschritte der AusübungsabWandlung des ersten
Verfahrens unter Wegbrechung von Teilen.
Fig. 3 zeigt eine Ansicht des so erhaltenen erfindungsgemäßen Tampons unter Vegbrechung von Teilen.
Fig. 4 zeigt den Tampon der Fig. 3 nach Gebrauch, d.h. nach der Tränkung.
Fig. 5 und 6 zeigen schaubildlich bzw. im Schnitt die aufeinanderfolgenden Arbeitsschnitte einer ersten Ausübungsform
des zweiten Verfahrens.
Fig. 7 zeigt im Schnitt den so erhaltenen erfindungsgemäßen Tampon.
Fig. 7a zeigt einen Arbeitsschritt bei der Herstellung einer AusführungsabWandlung der vorhergehenden Ausführungsform.
Fig. 8 zeigt in einer Ansicht eine zweite Aueübungsform des zweiten Verfahrens.
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Fig. 9 ist eine Ansicht des so erhaltenen erfindungsgemässen
Tampons unter Wegbrechung von Teilen.
Fig. 10 und 11 zeigen in Draufsicht bzw. in einer Ansicht
auf das Ende zwei Arbeitsschritte einer dritten Ausübungsform des zweiten Verfahrens.
Fig. 12 zeigt in Ansicht den so erhaltenen erfindungsgemSssen
Tampon.
Fig. 13 und 13ci zeigen in Draufsicht einen Arbeitsschritt
von zwei Ausübungsabwandlungen des dritten Herstellungsverfahrens.
Fig. 14 zeigt in Ansicht den mittels dieser beiden Ausübungsabwandlungen erhaltenen Tampon.
Fig. 15 zeigt in Ansicht einen Arbeitsschritt zur Bildung e ine s Monat s t ampon s.
Fig. 16 zeigt in Ansicht den entsprechenden erhaltenen Tampon·
Fig. 17 und 18 zeigen zwei schematische Ansichten, von denen die erste die Apparatur zur Herstellung der gemäss dem ersten
Verfahren erhaltenen Tampons, wobei die Apparatur in einem Zwischenarbeitsschnitt
dargestellt ist, während die zweite einen Bestandteil des obigen Apparats in einem späteren Arbeitsgang betrifft.
Fig. 19,20,21 und 22 zeigen in vier aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten die Bestandteile der erfindungsgemä'ssen Apparatur
zur Herstellung der gemäss dem zweiten Verfahren erhaltenen Tampons.
Es sei zunächst an einige physiologische Begriffe erinnert. Die Scheide ist in ihrem unteren Abschnitt verengt und in ihrem
oberen Abschnitt erweitert, um den sogenannten "Scheidendom" zu bilden, wobei das Ganze insgesamt die Form einer Pyramide mit
einer oberen Basis und einer unteren abgestumpften Spitze hat.
Der erfindungsgemässe Tampon hat, wenigstens vor der
Tränkung, die übliche Form, d.h. die eines Zylinders 1, welcher aus
einem im allgemeinen hierfür benutzten absorbierenden komprimierten Stoff besteht, insbesondere Watte,Rayonn,Kunststoff oder dgl., oder
Abfalle von Fasern, insbesondere des obigen Typs, wobei der Zylinder 1 in diesem zweiten Fall in eine dehnbare, insbesondere aas Gaze oder einem
dehnbaren gleichwertigen Material gebildete Hülle la eingeschlossen ist.
In der zuvor beschriebenen Ausführungsform sowie in der gesamten
Beschreibung wird die Dehnbarkeit des die Hülle la bildenden Materials durch die Struktur des Materials und/oder durch die
bei der radialen Kompression gebildeten Falten erzielt.
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Der Zylinder 1 aus einem komprimierten absorbierenden Stoff ist bei den gemäß der AusübungsabWandlung des ersten Verfahrens
sowie gemäß dem zweiten Verfahren und seinen AusübungeabWandlungen
erhaltenen Tampons so ausgebildet, daß seine Fasern oder Bestandteile P an der Stelle eines seiner Enden E. fest miteinander
verbunden sind, während sie sich an der Stelle des anderen Endes E2 unter Entfernung von der Achse X-Y des Zylinders auseinanderspreizen
können. Bei mittels des zweiten Verfahrens hergestellten Tampons trägt der so gebildete Zylinder auch eine Umfangsumreifung
2, welche mittels eines Bandes aus einem undehnbaren oder wenig dehnbaren Material hergestellt ist, so daß dann der Zylinder zwei
gegeneinander durch die Umreifung 2 abgegrenzte Abschnitte P- und
Pp aufweist. Die Umreifung kann natürlich auch bei den mittels der
AusübungsabWandlung des ersten Verfahrens hergestellten Tampons
vorgesehen werden.
Nach der Tränkung und bei Vorhandensein einer Umreifung 2 nimmt der Abschnitt P. die Form eines gegebenenfalls ovalen
Zylinders mit einem größeren Durchmesser als vor der Tränkung an, während der Abschnitt Pp eine Form annimmt, welche sich der eines
Trichters oder einer konischen Oberfläche annähert, welche sich dem Scheidendom anpaßt. Wenn keine Umreifung 2 vorhanden ist, ist
die Änderung des Tampons die oben hinsichtlich des Abschnitts Pp
beschriebene.
Zur Herstellung des Tampons mittels der in Fig. 2a, 2b und 3 dargestellten AusübungsabWandlung des ersten Verfahrens,
wobei Fig. 2a und 2b insbesondere zwei Arbeitsschritte des Herstellungsverfahrens
zeigen, wird ein Blatt oder Stück aus Gaze 3 benutzt, welches die Aufgabe der Hülle 1a erfüllt, welche flach gelegt
werden kann, und auf welche der absorbierende Stoff 4 in nicht komprimiertem Zustand gebracht wird, wie in Fig. 2a sichtbar.
Ee ist bekannt, derartige Tampons mit einer Ausziehschnur
zu versehen, welche bei der beschriebenen Ausführungsform durch eine Schnur 5 gebildet wird, welche durch die Masse 4, das
Blatt 3 und hierauf von neuem durch die Masse 4 in der in Fig. 2a dargestellten Weise tritt, wodurch die Gaze und der absorbierende
Stoff fest miteinander verbunden werden.
Hierauf werden gemäß den Pfeilen f. die Ränder des Gazeblattes angehoben, so daß eine schlaffe Tasche entsteht, indem
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die Ränder der Gaze nach Art der Ränder einer Börse vereinigt werden, wofür z.B. ein Faden 6 benutzt wird.
Man hält die schlaffe Tasche in ihrer Lage, indem man sie
an der Stelle des Fadens 6 festhält, und übt einen Zug auf die Schnur 5 aus, wodurch an der schlaffen Tasche eine Einstülpung
entsteht, welche angenähert die Form eines Trichters oder einer Tüte hat, deren Scheitel S der Stelle entspricht, an welcher die
Schnur 5 die Gaze und den absorbierenden Stoff fest miteinander verbindet, wie in Fig. 2b dargestellt. Hierauf wird das Ganze in Richtung
der Pfeile f2 komprimiert, was u.a. das Ergebnis hat, die Ränder
des Trichters einander zu nähern und miteinander in Berührung zu bringen, so daß dann der endgültige Umriß des Tampons der aus
Fig. 3 hervorgehende ist.
In einem letzten Arbeitsschritt kann man gebenenfalls ein
Umreifungsband 2 anbringen, dessen Lage bei der ersten Ausführungsform angenähert an der Stelle des ersten Drittels der Gesamtlänge
des Zylinders von dem Ende E. aus gewählt werden kann.
Allgemeiner liegt die Umreifung gegenüber dem nach Gebrauch aufgeweiteten Ende des Tampons in einer Entfernung von wenigstens
dem Drittel der Gesamtlänge und gegenüber dem anderen Ende in einer Entfernung von wenigstens gleich dem Fünftel der Gesamtlänge.
Um der Anordnung die in Fig. 2b dargestellte Form zu geben, kann die (nach Vereinigung der Ränder der Gaze 3 erhaltene) schlaffe
Tasche in eine in Fig. 2b angedeutete zylindrische Matrize M eingeführt werden, indem der oben erwähnte Zug auf die Ausziehschnur
in dem Sinn des Pfeils f, ausgeübt wird.
In dem Fall der oben beschriebenen Ausführungsform sowie infolge der Tatsache, daß der gesamte absorbierende Stoff von dem
Gazeblatt umgeben ist, kann der absorbierende Stoff durch kurze Fasern und gegebenenfalls sogar durch Abfälle gebildet werden.
Die "Arbeitsweise11 des so gebildeten Tampons ist bei Vorhandensein
einer Umreifung 2 folgende:
Während der Tränkung sucht der Tampon sein Volumen zu vergrößern,
und zwar in den Richtungen, in welchen ihm dies möglich 1st. Bei dem Abschnitt P., d.h. dem zwischen dem Umreifungsband und dem
durch den Faden 6 und die Einführung der Ausziehschnur befindlichen Abschnitt, entwickelt sich sein Volumen so, daß sich die endgültige
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Form von der eines Zylinders entfernt, um sich der eines Eies zu nähern,und zwar dank der durch das Gazeblatt bei seiner Kompression
gebildeten Palten.
Bei dem Abschnitt P2 sieht man dagegen, daß sich durch
die Wirkung der Tränkung die Ränder des Trichters, welche bei der Kompression einander genähert worden waren, aber sich unter dem
Einfluß des Anschwellens aufweiten, von der Achse X-Y entfernen, so daß das Ganze der aus Fig. 4 hervorgehenden Form zustrebt, welche
der Anatomie der Scheide vollkommen angepaßt ist.
Zur Herstellung des Tampons mittels des zweiten Verfahrens bildet man zunächst einen noch nicht komprimierten Zylinder
aus absorbierendem Stoff und bildet diesen Zylinder so aus, daß an der Stelle eines seiner Enden seine Fasern oder Bestandteile
fest miteinander verbunden sind, während sie an der Stelle des anderen
Endes des Zylinders sich unter Entfernung von der Achse X-Y auseinanderspreizen können.
Der so aus nicht komprimiertem Stoff gebildete Zylinder wird dann mit Hilfe von Mitten komprimiert, wie sie üblicherweise
in der betreffenden Technik benutzt werden, und deren Wirkung sich in einer gewissen Zahl von der Achse X-Y zugewandten radialen
Kräften äußert.
Schließlich wird an dem Umfang des so komprimierten Zylinders die Umreifung 2 mittels eines undehnbaren oder wenig dehnbaren
Bandes angebracht, wodurch der Zylinder in die beiden oben mit P1 bzw. P2 bezeichneten Abschnitte unterteilt wird.
Die zur Bildung eines Monatstampons der obigen Art erforderliche Menge an absorbierendem Stoff stellt im allgemeinen in
nicht komprimiertem Zustand ein Volumen von 30 bis 50 cm dar.
Der Kompressionsdruck beträgt im allgemeinen größenord-
nungemäßig 50 kg/cm .
Das zur Bildung der Umreifung 2 benutzte Band kann aus geflochtener Baumwolle, aus Kunststoff, z.B. dem unter der Marke
"Nylon11 bekannten, oder einem beliebigen anderen Werkstoff mit
gleichwertigen Eigenschaften bestehen.
Die Lage dieses Umreifungsbandes gegenüber den Enden E1
und Ep des Tampons liegt nicht fest, sondern hängt insbesondere von
der für die Herstellung des Tampons gewählten Ausführungsform ab.
Gemäß einer Ausübungsform des Verfahrens liegt die Umrei-
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fung gegenüber dem nach Gebrauch aufgeweiteten Ende dee Tampons in
einer Entfernung, welche wenigstens gleich dem Drittel der Gesamtlänge ist, und gegenüber dem anderen Ende in einer Entfernung, welche
wenigstens gleich dem Fünftel der Gesamtlänge ist.
Die Lage der Umreifung wird zweckmäßig innerhalb
des mittleren Drittels des Tampons gewählt.
Zur Festlegung der Begriffe sei schließlich daran
erinnert, daß derartige Tampons im allgemeinen in komprimiertem Zustand
eine Länge von 45 bis 55 mm und einen Durchmesser von 12 bis 15 mm haben, wobei ihre Absorptionsfähigkeit im Mittel etwa das
Vier- bis Achtfache beträgt.
Nachstehend sind mehrere zweckmäßige Ausübungsformen dieses oben in allgemeinen Ausdrücken beschriebenen zweiten Verfahrens
beschrieben.
Gemäß den Besonderheiten dieser Ausführungsformen
können für den absorbierenden Stoff entweder lange, in übereinanderliegenden
Ebenen ausgerichtete Fasern, oder kurze, in allen Richtungen angeordnete Fasern, oder auch Faserabfälle benutzt werden,
was besonders wirtschaftlich ist.
Bei einer ersten zweckmäßigen Ausübungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung der erfindungsgemäßen
Tampons wird zunächst eine in Fig. 5 dargestellte Schicht 7 aus absorbierendem Stoff gebildet.
In dieser Figur hat diese Schicht die Form einer Scheibe mit kontinuierlichem Rand, sie kann jedoch auch die Form
eines Quadrats oder eine beliebige andere geometrische Form haben und Einschnitte oder Ausschnitte an ihrem Rand aufweisen. Diese Einschnitte
oder Ausschnitte können so beschaffen sein, daß das Ganze einen zentralen Abschnitt hat, von welchem eine gewisse Zahl von
radial gerichteten Lappen ausgeht.
Die Schicht 7 kann durch Fasern gebildet werden, welche in allen Richtungen verlaufen und z.B. zwischen zwei die Schicht
oben und unten begrenzenden Gazeblättern angeordnet sind, oder, wie in Fig. 5 dargestellt, durch eine durch eine Vorverdichtung gesicherte
Watteschicht. In dem ersteren Fall können insbesondere Faserabfälle benutzt werden.
Bei der Ausführungsform der Fig, 5 hat die Schicht 7 die Form einer angenähert kreisförmigen Platte, und an einer in der
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Nähe des Zentrums C dieser Platte liegenden Stelle wird in der aus
Pig. 5 hervorgehenden Weise die Ausziehschnur 5 befestigt.
In dem nächsten Arbeitsschritt wird der Schicht 7 die Form eines Trichters oder einer Tüte gegeben, indem man z.B. die
Schicht mittels eines auf die Ausziehschnur ausgeübten Zuges in ein Rohr Tja hineinzieht, wie in Fig. 6 dargestellt.
In der oben beschriebenen Weise wird dann die Tüte oder der Trichter, welche unter Ausgang von der Schicht 7 erhalten
wurden, mittels einer gewissen Zahl von der Achse X^-Y1 zugewandten
Kräften komprimiert, was zu der Bildung des in Fig. 7 dargestellten Tampons 1 nach Anbringung des Umreifungsbandes 2 führt, welches
eine solche Lage hat, daß es den erhaltenen Zylinder in zwei angenähert gleichlange Abschnitte unterteilt.
Zur Festlegung der Begriffe sei angegeben, daß bei der Ausfuhrungsform der Fig. 5 die Dicke der Schicht 7 5 bis 7 mm
und der Durchmesser der in Fig. 7 dargestellten kreisförmigen Platte größenordnungsmäßig 80 bis 120 mm betragen kann.
Bei einer ersten AusführungsabWandlung kann der durch
die Schicht 7 gebildeten kreisförmigen Platte eine geringere Dicke gegeben werden, wenn zu der Anordnung eine zu der durch die Schicht
7 gebildeten Platte gleichachsige Platte aus einem zusätzlichen absorbierenden Stoff mit kleinerem Durchmesser hinzugefügt wird. Diese
AusfUhrungsabwandlung ist nicht im besonderen dargestellt, die Ausführungsfonn des als Ausgangselement —~ diese Platte benutzenden
Tampons ist jedoch die gleiche wie die oben unter Bezugnahme auf die zweite Ausführungsform beschriebene, wobei dann die Zusatzplatte
so angeordnet ist, daß sie den Scheitel des gebildeten Trichters verstärkt. Bei dieser Ausführungsabwandlung muß die Zusatzplatte
mit der durch die Schicht 7 gebildeten Platte fest verbunden werden, z.B. mittels der Ausziehschnur.
Die zweite, in Fig. 7a dargestellte Ausführungsabwandlung
benutzt zur Bildung der Schicht 7 ein "Blatt" aus Baumwolle (oder einem Material mit gleichwertigen Eigenschaften), welches
durch wenig kompakte Fasern veränderlicher Länge und Richtung gebildet wird, welche jedoch praktisch in der gleichen Ebene liegen,
z.B. durch Abfalle von Baumwollfasern oder dgl. Die Schicht 7, welche
Im allgemeinen eine größere Dicke als die oben beschriebene infolge
des geringeren Zusammenhalts der sie bildenden Fasern im Ver-
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gleich mit der Watte hat, kann dann zu einer angenähert leonischen
Oberfläche durch Steppen der Ausziehschnur 5 verformt werden. Die Fasermasse wird mittels der Schnur 5 angehoben, und es wird ein
Hilfsmittel benutzt, z.B. ein Kolben R. Die angenähert konische Fläche wird senkrecht zu ihrer Achse z.B. gemäss der Ebene R^ abgeschnitten,
und man erhält ein Element in Form einer Tüte, deren Scheitel der Lage der Ausziehschnur entspricht. Diese Tüte wird in
Richtung auf ihre Achse komprimiert, wodurch ihr Ende eine schlankere Form infolge der Schwächung der abgeschnittenen Ränder enthält,
wobei diese Schwächung von der verhältnismässig grösseren
Dicke der Schicht 7 bei dieser Ausführungsabwandlung herrührt. Dieses
schlande Ende wird nach der Komprimierung erhalten. Man bringt die Umreifung an und erhält einen Tampon, dessen allgemeine Form
der der Fig.7 ähnlich ist, wobei jedoch das Ende E schlanker ist.
Gemäss einer dritten Ausführungsabwandlung, welche besonders interessant ist, wenn die Schicht 7 die Form einer Platte mit
einem zentralen Abschnit hat, von welchem radial eine gewisse Zahl von Lappen ausgeht, wird die Schicht durch eine widerstandsfähige,
undehnbare und durchlässige Unterlage gebildet, insbesondere aus einem "nicht gewebten" Kunststoff, auf welcher durch Steppen oder
Polsterbildung oder auch durch Schweissung eine absorbierende Masse befestigt wird, welche gegebenenfalls aus kurzen Fasern aus Zellstoff,
Watte, Kunststoff oder dgl. besteht sowie eventuell aus Abfallfasern wobei jedoch dann ein Deckblatt notwendig ist. Das Interesse
dieser Ausführungsabwandlung besteht darin, dass durch die
übereinanderlagerung der Schicht aus absorbierendem Stoff und der
ungewebten Schicht die Aufweitung der verschiedenen Lappen bei der Tränkung dank des Anschwellens begünstigt wird, welches dann an der
Stelle der ungewebten undehnbaren Unterlage auftritt.
Gemäss einer zweiten vorteilhaften Ausführung bildet man einen Zylinder aus einem nicht komprimierten absorbierenden Stoff
mittels einer zur Bildung eines Tampons ausreichenden Menge desselben, wobei dieser Stoff die Form von Fasern hat, welche praktisch
in der gleichen Ebene angeordnet sind und eine Strähne 8 bilden. Diese Strähne wird an einer angenähert gleichweit von ihren
Enden entfernten Stelle mit der Ausziehschnur 5 umgeben, worauf die durch die Ausziehschnur getrennten beiden Abschnitte der Strähne
einander genähert werden, so dass die Schnur dann ein Ende der nach
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der Annäherung der beiden Abschnitte erhaltenen Doppelsträhne markiert.
Vor der vollständigen Annäherung werden zweckmäßig
die beiden freien Enden in einer zu der Achse X,-Y, senkrechten
Richtung abgeschnitten.
Zur Festlegung der Begriffe sei angegeben, daß die Länge der Strähne vor der Anbringung der Ausziehschnur und der gegenseitigen
Annäherung der beiden durch diese getrennten Abschnitte etwa 90 bis 120 mm beträgt.
Nach Vollendung dieses ersten Arbeitsschritts, welcher (in einem Zwischenstadium, d.h. vor der vollständigen Annäherung
aber nach dem Abschneiden) in Fig. θ dargestellt ist, wird die bei den vorhergehenden Ausfuhrungsformen beschriebene Komprimierung
in Richtung der Pfeile f~ vorgenommen, so daß man nach Anbringung
der Umreifung mittels des undehnbaren Bandes 12 den Tampon mit der Achse X3-Y3 und einem verjüngten Ende erhält, welcher in
Fig. 9 dargestellt ist, aus welcher auch die Lage der Umreifung hervorgeht. Es sei daran erinnert, daß diese Lage nicht ausschlaggebend
ist, da die Umreifung insbesondere um etwa ein Fünftel der Gesamtlänge des Tampons in Richtung auf sein Ende Ep verschoben
werden kann.
Gemäß einer dritten Ausübungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, von welchem zwei aufeinanderfolgende Arbeitsschritte in Fig. 10 und 11 dargestellt sind, wird ein Streifen 9
aus absorbierendem Stoff benutzt, dessen Breite der Länge des herzustellenden Tampons entspricht, und dessen einer Rand angenähert
zu der Längsrichtung des Streifens senkrechte Einschnitte 10 aufweist, so daß der Streifen an diesem Rand eine gezahnte Form hat.
Von diesem Streifen wird eine zur Bildung des nicht komprimierten Tampons ausreichende Länge abgeschnitten, worauf der Streifen in
der Richtung seiner Länge aufgewickelt wird, was zu dem in Fig. 11
dargestellten Gebilde führt, welches von der Seite des Streifens gesehen ist, an welcher dieserdie Zahnungen aufweist. Hierauf wird
der so gebildete Tampon in der bei den anderen Ausführungsformen
angegebenen Weise gemäß den Pfeilen f2 komprimiert, und nach Befestigung
der durch das Band 2 gebildeten Umreifung erhält man den in Fig. 12 dargestellten Tampon mit der Achse X4-Y4.
Zur Festlegung der Bogriffe sei angegeben, daß der
bei dieser Ausführungsform benutzte Streifen aus absorbierendem Stoff grössenordnungsgemMss eine Breite von 50 bis 60 mm und eine
Dicke von 2 bis 4 mm haben kann.
Er wird zweckmässig durch die Befestigung einer Schicht
aus absorbierendem Stoff auf einer Unterlage aus einem undehnbaren und durchlässigen Gewebe gebildet, wie oben beschrieben, wobei
dieser Aufbau die Aufweitung der Zahnung im Augenblick der Tränkung
infolge des Anschwellens des absorbierenden Stoffs begünstigt.
Die allgemeine Wirkungsweise des bei dieser Ausführungsform erhaltenen Tampons ist die gleiche wie die oben beschriebene.
Zwei Ausführungsabwandlungen dieser dritten Ausführungsform sind in Fig. 13, 13_a und 14 dargestellt.
Bei der Ausführungsabwandlung der Fig. 13 wird ein
Streifen 11 benutzt, welcher durch eine biegsame undehnbare und durchlässige Unterlage 12 gebildet wird, z.B. aus einem ungewebten
Kunststoff, und auf welcher quer, z.B. durch Steppnähte 12b, Elemente 13 aus absorbierendem Stoff befestigt sind, deren Breite
d^ vorzugsweise angenähert gleich dem Abstand d2 zwischen zwei
Elementen ist.
Es wird eine genügende Länge des Streifens 11 abgeschnitten, z.B. eine vier Elementen 13 entsprechende Länge, welche
senkrecht zu der Längsrichtung des Streifens aufgewickelt wird, worauf das Ganze in der oben beschriebenen Weise komprimiert
wird, und nach Anbringung des Umreifungsbandes 2 sowie eines zweiten
Bandes 2a an einem Ende gelangt man zu dem in Fig. 14 dargestellten Tampon. Nach Tränkung und dank dem beim Komprimieren
von der Unterlage 12 gebildeten Falten entsteht eine trichterförmige Erweiterung des nicht mit dem Band 2a versehenen Endes.
Gemäss der Ausführungsabwandlung der Fig. 13ji wird wiederum
die gleiche Unterlage 12 benutzt, es werden jedoch keine vorgefertigten Elemente 13 verwendet. Diese werden,im Gegenteil, mit
Hilfe von Faserabfällen gebildet, welche dadurch festgelegt werden, dass ein Deckblatt 12a. aus Gaze angeordnet und mit der Unterlage 1
12 durch in Längsrichtung und in Querrichtung verlaufende Steppnähte
12£ und 12<i vereinigt wird, welche sozusagen den Elementen
13 entsprechende Stellen für den absorbierenden Stoff abgrenzen. Die Bildung des Tampons unter Ausgang vcn diesem Streifen erfolgt in
der gleichen Weise wie bei der vorhergehenden Ausführungsabwandlirr).
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Zur Herstellung des in Fig. 16 dargestellten Tampons geht man wie in Fig. 15 dargestellt vor, indem man mittels der
Ausziehschnur 5 einen Zylinder aus nicht komprimiertem absorbierendem Stoff 15 und eine Scheibe aus nicht komprimiertem absorbierendem
Stoff 16 gleichachsig anordnet, worauf die Scheibe 16 in Form eines Trichters oder einer Tüte verformt wird, wie oben bei
der zweiten Ausführungsform beschrieben, wobei der Scheitel des
Trichters an dem Zylinder befestigt ist, worauf schliesslich die Tüte und der Zylinder unter Annäherung der Ränder der Tüte komprimiert
werden. Man gelangt so zu dem Tampon der Fig. 16, in welcher die gleichen Bezugszeichen benutzt sind.
Zur Herstellung der durch die Ausübung des ersten erfindungsgemässen
Verfahrens erhaltenen Tampons kann man eine Apparatur mit Mitteln 20, 20a benutzen, welche ein Blatt 21 aus Gaze
(welches die Hülle la bilden kann) oder au:, einem gleichwertigen dehnbaren
Werkstoff und eine genügende Menge an absorbierendem Stoff über eine Matrize 22 bringen, welche mit einer im Ganzen mit 23 bezeichneten
Vorrichtung mit Kolben und Zylinder zusammenwirken kann, wobei diese
Anordnung eine mit absorbierendem Stoff gefüllte Gazetasche bilden kann,
wobei die Apparatur au ss er dem Mittel zum radialen Komprimieren der so
gebildeten Tasche aithält; während des Komprimieren;: bilde': das Blatt 21 Fallen.
Die Apparatur zur Herstellung der mittels der Ausübungsabwandlung des ersten Verfahrens erhaltenen Tampons kann die oben
unter Bezugnahme auf dieses erste Verfahren beschriebene sein, sie ist jedoch dahingehend abgeändert, dass die durch die Matrize einerseits
und die Vorrichtung mit Kolben und Zylinder andererseits eine Tasche mit einer trichterförmigen Eindrückung bilden kann.
Die Apparatur kann dann auch Mittel zur Anbringung eines Umreifungsbandes aufweisen.
Bei der in Fig. 17 und 18 dargestellten Ausführungsform,
welche im besonderen die Ausübungsabwandlung des ersten Verfahrens
betrifft, werden die Zuführmittel durch Walzen 20 und eine Zugwalze 20a gebildet,welche das Blatt 21 durch Abwickeln von einer Spule 24
über ein Loch 25 in dem Arbeitstisch 26 bringen, unter welchem in der Achse des Lochs 25 die Achse einer der Matrizen einer gewissen
Zahl von Matrizen 22 angeordnet sind, welche unter dem Arbeitstisch in dem gleichen, durch einen Pfeil F^ dargestellten
Sinn verschieblich sind, wie das Blatt 21 unter eier Wirkung der Walzen 20.
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Nicht dargestellte Mittel bringen in gleichmäßigen Abständen Haufen 27 von absorbierendem Stoff, z.B. Abfälle von
Baumwollfasern, auf das Band 21. Das Volumen der Haufen 27 beträgt
im allgemeinen größenordnungsmäßig z.B. 60 bis 80 cm . Durch die
Bewegung des Bandes 21 werden diese Haufen 27 über das Loch 25 gebracht, d.h. zwischen die Matrize 22 und die Vorrichtung mit Kolben
und Zylinder 23, in welcher der Kolben 23a in Form eines dickwandigen Rohrs mit einem axialen Loch 28 versehen und innerhalb
des seinerseits von einem kreisförmigen Messer 29 umgebenen Zylinders 23b angeordnet ist.
Der Vorrichtung 23 kann eine hin- und hergehende Bewegung zwischen einer nicht dargestellten oberen Stellung und einer
in Fig. 17 dargestellten unteren Stellung erteilt werden. In dieser letzten Stellung wird sie mit dem Arbeitstisch 26 in Berührung gebracht,
wobei die von dem Band 21 mitgenommenen Haufen 27 in das Innere der Matrize 21 gedrückt werden, deren Form im Schnitt aus
Fig. 17 hervorgeht und so gewählt ist, daß sie der mit absorbierendem Stoff gefüllten Gazetasche die gewünschte eingedrückte Form erteilt.
Hierfür enthält die Matrize insbesondere in ihrer Achse, wie
dargestellt, eine zentrale Erhebung 30 mit einer Vertiefung 31 zum Zusammenwirken mit einer nicht dargestellten Nadel zur Anbringung
einer Schnur 32, welche als Ausziehschnur dient. Die nicht dargestellte
Nadel wird durch das Loch 21 zugeführt, wobei nicht dargestellte Schneidemittel die Schnur 32 am Ende des Arbeitsgangs abschneiden,
wenn die Vorrichtung 23 in die obere Stellung zurückgekehrt ist. Die Matrize 22 ist an einer nicht dargestellten Vorrichtung
angebracht, welche ihr eine Drehbewegung um ihre Achse in Richtung des Pfeils F2 erteilen kann, so daß durch Torsion eine geschlossene
Börse aus dieser Tasche gebildet wird, wobei Bindemittel um das Ende dieser Börse eine Schnur 34 legen, während das Messer
29 das Band 21 durchschneidet.
Die Vorrichtung 23 nimmt dann wieder ihre obere Stellung ein, und die Matrize 22, welche, wie in Fig. 18 dargestellt,
die Tasche in Form einer einen Rohling für den Tampon bildenden Börse trägt, wird in Richtung auf die nicht dargestellten Mittel
zur radialen Komprimierung und Umreifung verschoben.
Die Apparatur zur Herstellung der mittels des zweiten erfindungsgemäßen Verfahrens erhaltenen Tampons (Fig. 19» 20) ent-
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hält zwei Anordnungen von Mitteln M. und Mp mit gemeinsamer, vorzugsweiser
lotrechter Achse X-Y, welche längs dieser Achse gegeneinander verschieblich sind.
Die Anordnung M. bildet eine Matrize und die Anordnung Mp
bildet einen Kolben.
Die beiden Anordnungen können so miteinander zusammenwirken, daß sie unter Ausgang von einer auf die Matrize M1 gebrachten
Hülle 35 aus Gaze und einer genügenden, durch die Anordnung Mp zugeführten
Menge an absorbierendem Stoff, z.B. Abfällen von Baumwollfasern, einen Tampon in Form eines eingestülpten Handschuhfingers
herstellen können, an welchem nach dem radialen Komprimieren eine undehnbare oder wenig dehnbare Umreifung angebracht wird.
Bei der in Pig. 19 bis 22 in vier aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten
dargestellten AusfUhrungsform sind die Anordnungen
M. und Mp folgendermaßen ausgebildet.
Die eine Matrize bildende Anordnung M1 weist einen durch
eine Wand 36a begrenzten zylindrischen Hohlraum 36 auf, dessen auf der Achse X-T liegende Achse durch einen außerhalb des Hohlraums
vorspringenden Stab 37 verwirklicht wird. Die Anordnung M1 ist über
der Anordnung M2 angeordnet, und der Stab 37 ist nach unten gerichtet.
Die Anordnung M1 kann in einer gegebenen Stellung mit Hilfe
von sich gegen die Außenfläche der Wand 36a legenden Backen 38 gehalten werden, welche zwischen verschiedenen Stellungen an einer
lotrechten Gleitschiene G verschieblich sind.
Die Anordnung M2 wird im wesentlichen durch eine Anordnung
mit Kolben 39 und Zylinder 40 gebildet, welche gleichachsig sind und eine durch einen nach oben gerichteten Stab 41 verwirklichte
Achse X-Y haben, wobei ein zylindrisches, zu dem Zylinder und dem Kolben gleichachsiges Messer 42 den Zylinder 40 umgibt. Jedes der
vier gleichachsigen Organe 39» 40, 41 und 42 kann gegenüber den anderen
auf der Achse X-Y durch nicht dargestellte Antriebsmittel verschoben werden.
Auf dem Weg der Anordnung M2 ist ein Baumwollbehälter 43
mit einer zu der Achse X-Y senkrechten Achse Z1-Zp angeordnet. Dieser
Behälter ist rohrförmig und wird durch einen Boden 44 geschlossen. Der Behälter 43 enthält zwei gleichachsige Löcher 45a und 45b
mit der Achse X-Y, welche durch Plansche 46a und 46b begrenzt werden.
Diese Löcher haben einen so großen Durchmesser, daß die durch
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den Kolben 39, den Zylinder 40 und das Messer 42 gebildete Anordnung
bis auf das Spiel durch sie treten und somit durch den Baumwollbehälter gehen kann, in welchem sich abwechselnd längs der
Achse Z.-Zp ein Kolben 47 bewegt, welcher eine z.B. durch Faserabfälle
gebildete Baumwollmasse 48 an dem Boden 44 stauchen kann.
Mittels dieser Baumwolle und der von einer Rolle abgespulten und hierauf auf die Anordnung M- aufgezogenen Gazehülle
35 werden die Tampons hergestellt.
Die so gebildete Apparatur arbeitet folgendermassen.
In dem in Fig. 19 dargestellten Arbeitsschritt wird die Hülle 35 durch die Backen 38 gegen die Wand 36a gedrückt und
umgibt den Stab 37, worauf die Anordnung M. in Richtung des Pfeils
F, von der dargestellten Ausgangsstellung aus durch die längs der Gleitschiene G in Richtung auf die Anordnung Mp gleitenden Backen
38 vorwärtsbewegt wird. Die Anordnung Mp hat ebenfalls bereits ihre
Bewegung gemäß dem Pfeil F. in Richtung auf die Anordnung M. begonnen,
wobei das zylindrische Messer 42 in der Baumwollmasse 48 einen Baumwollkern C ausgeschnitten hat, durch welchen der Stab 41 tritt,
und welcher durch die Bewegung der Anordnung Mp in den Zylinder 40
bis zur Berührung mit dem Kolben 39 eingeführt wird, welcher in Bezug auf das Ende des Zylinders 40 um eine Strecke zurückliegt, welche
der Länge des Baumwollkerns entspricht, welche angenähert der Breite d des Baumwollbehälters 43 entspricht.
In der in Fig. 20 dargestellten Stellung ist der Zylinder 40 in den Hohlraum 36 eingetreten, wobei er die Hülle 49 zurückgedrückt
hat, und die Enden der Stäbe 37 und 41 kommen miteinander in Eingriff, z.B. dank einander ergänzender Formen wie Kegel
und Kegelfläche, wie dargestellt, und das Messer 42 schneidet die Hülle am Ende der Wand 36a ab. Das außerhalb von M. liegende Ende
der Hülle wird dann von nicht dargestellten Mitteln erfaßt.
In dem nächsten Arbeitsschritt wird die Anordnung M1 gemäß dem Pfeil F,- in Richtung auf ihre Ausgangsstellung durch
den auf den Stab 37 wirkenden Stab 41 bis in eine in Fig. 21 gezeigte Zwischenstellung zurückgedrückt. Das von den genannten Mitteln
erfaßte Ende der Hülle ist in der in Fig. 20 dargestellten Stellung gehalten worden, wobei die Klemmbacken 38 gelöst sind. In
diesem Augenblick sind der Zylinder 40 und das Messer 42 gemäß dem
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Pfeil Pg in ihre Ausgangsstellung zurückgekehrt. Der Kern C wird
dann von dem Ende des Kolbens 39 getragen und von dem Ende der Wand 36a umgeben. Ferner ist er von der Hülle 49 umgeben.
Eine nicht dargestellte Vorrichtung bindet mittels
einer Schnur 51 das den Kern C umgebende freie Ende der Hülle 49 ab.
Der Stab 41 bewegt sich gemäß dem Pfeil F5, während die Anordnung
M. in ihre der Fig. 19 entsprechende aber nicht in Fig. 22 dargestellte
Ausgangsstellung zurückgedrückt wird, wobei die durch die Hülle und den Kern gebildete Anordnung freigegeben und nach Abschneiden
der Schnur 51 auf einen nicht dargestellten Wagen gebracht wird, welcher sie den nächsten Arbeitsstellen zur Komprimierung
und Anbringung der Umreifung zuführt.
Wenn M1 wieder seine Ausgangsstellung erreicht hat,
spannen die Klemmbacken 38, welche dann ebenfalls in diese Stellung durch nicht dargestellte Antriebsmittel gebracht wurden, welche mit
der Gleitschiene G zusammenwirken und außerdem die Bewegung von M1
im Gegensinn bewirken, M1 von neuem ein. Die Hülle 49, deren Ende
festgehalten worden war, wie oben angegeben, wird dann losgelassen. Der Stab 41 kehrt gemäß Fg in seine Ausgangsstellung zurück.
Von den zahlreichen Vorteilen der erfindungsgemäßen Tampons können folgende angeführt werden:
- Die Ermöglichung der Benutzung von Faserabfällen zur Bildung der absorbierenden Masse;
- die Anpassung der Volumen der beiden Bestandteile des Tampons, nämlich die Erzielung eines beschränkten Volumens nach
der Tränkung in dem verengten Abschnitt der Scheide und eines größten Volumens in dem breiten Raum des Scheidendoms, was einen besseren
Komfort verschafft und die übermäßige Aufweitung des engen Scheidenabschnitts verhindert;
- eine bessere Wirksamkeit und Sicherheit, da infolge der Aufweitung des Abschnitts P« des Tampons dieser einen Schirm
bildet, wobei er seitliche Lecke verhindert und eine bevorzugte Tränkung in der zentralen Zone gestattet, was eine bessere Sicherheit
zur Folge hat, wobei die Gefahr einer spontanen Austreibung durch die Form des Tampons nach der Tränkung unmöglich gemacht wird,
während die Leichtigkeit seines Herausziehens hierdurch nicht beeinträchtigt wird, da dieses Herausziehen infolge der Umbiegung der
Ränder des Trichters bequem bleibt.
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Claims (19)
1. Verfahren zur Herstellung von Monatstampons, dadurch
gekennzeichnet, daß man eine genügende Menge von insbesondere durch Faserabfalle gebildetem absorbierendem Stoff in einer
dehnbaren Hülle (1a, Pig. 1) einschließt, welche insbesondere aus dehnbarer Gaze oder einem gleichwertigen Material besteht, und daß
man dem Ganzen eine allgemeine zylindrische Form gibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man auf einem Gazeblatt (3) die zur Bildung eines Tampons erforderliche
Menge an absorbierendem Stoff (4) anordnet und gegebenenfalls die Gaze und den absorbierenden Stoff mittels einer die
Aufgabe der Aueziehschnur erfüllenden Schnur (5) verbindet, daß man
eine Tasche bildet, indem man die Gaze um den absorbierenden Stoff
schließt und gegebenenfalls eine Vertiefung in Form eines Trichters bildet, daß man das Ganze mit Hilfe einer gewissen Zahl von
radialen Kräften komprimiert, indem man so insbesondere die Ränder des Trichters einander nähert, und daß man gegebenenfalls ein undehnbares
oder wenig dehnbares Umreifungsband (2) anbringt.
3. Verfahren zur Herstellung von Monatstampons, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Zylinder aus absorbierendem
Stoff bildet, indem man so vorgeht, daß an der Stelle eines (E.) seiner Enden seine Fasern oder die ihn bildenden Bestandteile fest
miteinander verbunden werden, während sie an der Stelle des anderen
Endes (Ep) sich unter Entfernung von der Achse des Zylinders (1) auseinanderspreizen können, so daß ein Trichter entsteht, daß man
den so gebildeten Zylinder mittels einer gewissen Zahl von der Achse des Zylinders zugewandten radialen Kräften komprimiert, und daß man
am Umfang des so komprimierten Zylinders eine Umreifung (2) anbringt^
welche durch ein undehnbares oder wenig dehnbares Band gebildet wird, und so den Zylinder in zwei Abschnitte (P., P2) trennt.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umreifung (2) an einer Stelle angebracht wird,
welche von dem nach Gebrauch einen Trichter bildenden Ende des Tampons einen Abstand von wenigstens dem Drittel der Gesamtlänge
und von dem anderen Ende einen Abstand von wenigstens gleich dem Fünftel der Gesamtlänge hat.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
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ORIGINAL INSPECTED
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daß man aus einer zur Bildung eines Tampons ausreichenden Menge eines absorbierenden Stoffs eine Schicht bildet, daß man mittels
dieser Schicht einen Trichter bildet, dessen Scheitel (S) durch eine Ausziehschnur (5) gebildet wird, und dessen Rand mit Einschnitten
oder Ausschnitten (10) versehen werden kann, daß man den Trichter unter Benutzung einer gewissen Zahl von auf die Achse
gerichteten Kräften (fp) komprimiert, und daß man eine Umreifung (2) mittels eines undehnbaren oder wenig dehnbaren Bandes anbringt.
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Strähne (8) mit einer zur Bildung eines Tampons ausreichenden
Menge von Pasern aus einem absorbierenden Stoff bildet, daß man diese Strähne an einer angenähert gleichweit von ihren Enden
entfernten Stelle mit einer Ausziehschnur (5) umgibt, und daß man die beiden durch die Ausziehschnur getrennten Abschnitte einander
nähert, so daß ein Paserzylinder entsteht, daß man den Zylinder mittels einer gewissen Zahl von auf seine Achse gerichteten Kräften
(fp) komprimiert, und daß man eine durch ein undehnbares oder wenig dehnbares Band gebildete Umreifung (2) anbringt.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Zylinder aus absorbierendem Stoff durch Aufwicklung
einer genügenden Länge eines Bandes aus einem absorbierendem Stoff bildet, dessen Breite der Länge des gewünschten Tampons entspricht,
und welches an einem seiner Ränder diesem eine gezahnte Ausbildung gebende Einschnitte aufweist (Fig. 10 bis 12), daß man den Zylinder
mittels einer gewissen Zahl von auf die Achse gerichteten Kräften (fp) komprimiert, und daß man eine durch ein undehnbares oder wenig
dehnbares Band gebildete Umfangsumreifung (2) anbringt.
8. Verfahren zur Herstellung eines Monatstampons nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man zu der Schicht, aus
welcher der Trichter gebildet wird, eine Zusatzplatte (16) aus absorbierendem
Stoff hinzufügt, welche so angeordnet ist, daß sie bei der Bildung des Trichters den Scheitel desselben verstärkt.
9. Verfahren zur Herstellung von Monatstampons nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man unter Auegang von einer
wenig verdichteten Schicht von langen, in zueinander parallelen Ebenen angeordneten Fasern eine konische Fläche bildet, indem man
die Schicht mittels der Ausziehschnur (5) anhebt, welche durch Steppen an dieser befestigt wird, daß senkrecht zu der Achse der Fläche
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das Ende der diese bildenden Fasern abgeschnitten wird, und daß diese Fläche in Richtung auf ihre Achse vor der Anbringung einer
Umreifung mittels eines undehnbaren oder wenig dehnbaren Bandes komprimiert wird (Fig. 8 und 9).
10. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Zylinder aus absorbierendem Stoff durch Aufwicklung
einer genügenden Länge eines Bandes (12) aus absorbierendem Stoff bildet, dessen Breite der Länge des gewünschten Tampons entspricht,
wobei dieses Band durch eine durchläßige nachgiebige und undehnbare Unterlage gebildet wird, auf welcher quer Elemente (13) aus einem
absorbierendem Stoff befestigt werden, deren Breite etwa dem Abstand zwischen zweien von ihnen entspricht, daß man den Zylinder
mittels einer gewissen Zahl von auf die Achse gerichteten Kräften komprimiert, daß man eine Umfangsumreifung (2) anbringt, welche
durch ein undehnbares oder wenig dehnbares, den Zylinder in zwei Abschnitte unterteilendes Band gebildet wird, und daß man eine
durch ein undehnbares Band gebildete zweite Bereifung (2a) an einem Ende des Zylinders anbringt.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das aufgewickelte Band durch eine durchlässige nachgiebige und
undehnbare Unterlage (12) und ein insbesondere aus Gaze bestehendes
Deckblatt (12a) gebildet wird, wobei Faserabfälle zwischen der Unterlage und dem Gazeblatt an Stellen festgehalten werden, welche
durch in der Längsrichtung und der Querrichtung verlaufende Steppnähte (12c_ bzw. 12d) begrenzt werden, wodurch Bänder aus absorbierehdem
Stoff gebildet werden.
12. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schicht, von welcher aus der Trichter gebildet wird, einen zentralen Abschnitt aufweist, von welchem eine Mehrzahl von Lappen
ausgeht, wobei die Schicht durch eine widerstandsfähige undehnbare und durchlässige Unterlage, insbesondere aus einem "ungewebten"
Kunststoff» gebildet wird, an welcher durch Steppnähte oder Polsterbildung
oder auch durch Schweißen eine absorbierende Masse befestigt wird, welche aus gegebenenfalls kurzen Fasern aus Zellstoff,
Vatte, Kunststoff oder dgl. oder auch aus Faserabfällen besteht, wobei ein Deckblatt aus Gaze zuhilfe genommen wird.
13. Verfahren zur Herstellung eines Monatstampons,
welcher nach Tränkung einen zylindrischen Abschnitt und einen trich-
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terförmig erweiterten Endabschnitt aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß man gleichachsig einen Zylinder (15) und eine Platte (16) aus einem nicht komprimierten absorbierenden Stoff fest miteinander
verbindet, daß man die Platte zu einem Trichter verformt, dessen Scheitel an dem Zylinder befestigt ist, und daß man das Ganze
mittels einer gewissen Zahl von auf die gemeinsame Achse gerichteten Kräften komprimiert.
14. Apparatur zur Herstellung der insbesondere mit dem Verfahren gemäß Anspruch 1 hergestellten Tampons, gekennzeichnet
durch Mittel, welche ein dehnbares Blatt (21) aus Gaze oder einem gleichwertigen Werkstoff und eine genugende Menge (27) von absorbierendem
Stoff über eine Matrize (22) bringen, welche mit einer einen Kolben und einen Zylinder bildenden Vorrichtung zusammenwirken
kann, wobei das Ganze eine mit absorbierendem Stoff gefüllte Gazetasche bilden kann, wobei die Apparatur außerdem Mittel zur radialen
Komprimierung der so gebildeten Tasche aufweist.
15. Apparat nach Anspruch 14 zur Herstellung der Tampons
gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Matrize und die Vorrichtung mit Kolben und Zylinder gebildete Anordnung
eine Tasche mit einer trichterförmigen Eindrückung bilden kann.
16. Apparatur zur Herstellung der mittels des Verfahrens
nach Anspruch 3 erhaltenen Tampons, gekennzeichnet durch zwei Anordnungen
(M., Μ,) von Mitteln mit einer gemeinsamen lotrechten
Achse (X-Y), welche längs dieser Achse gegeneinander verechieblich
sind, wobei die erste Anordnung von Mitteln eine Matrize und die zweite einen Kolben bildet, wobei die beiden Anordnungen so ausgebildet
sind, daß sie miteinander zusammenwirken können, us aus
einer auf die Matrize gebrachten Gazehülle und einer von dem Kolben zugeführten genügenden Menge an absorbierendem Stoff einen Tampon
in Form eines umgestülpten Handschuhfingers bilden können, an welchem nach radialem Komprimieren eine undehnbare oder wenig dehnbare
Umreifung angebracht wird.
17. Mittels des Verfahrens nach Anspruch 1 hergestellter Monatstampon, dadurch gekennzeichnet, daß er die Form eines Zylinders
aus absorbierendem Stoff hat, insbesondere aus Faserabfällen, welche von einer Hülle aus dehnbarer Gaze oder dgl. umgeben sind
(Fig. 1).
18. Mittels des Verfahrens nach Anspruch 2 hergestellter
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Monatstampon, dadurch gekennzeichnet, daß er nach der Tränkung
die Form eines Trichters hat.
19. Mittels des Verfahrens nach Anspruch 3 hergestellter
er
Tampon, dadurch gekennzeichnet, daß/vor Gebrauch die Form eines Zylinders aus komprimiertem absorbierendem Stoff hat, welcher eine mittels eines Streifens aus einem undehnbaren oder wenig dehnbaren Werkstoff hergestellte Umfangsumre ifung (2) aufweist und so ausgebildet ist, daß seine Fasern oder die ihn bildenden Teile an einem (E.) seiner Enden fest miteinander verbunden sind, während sie sich an der Stelle des anderen Endes (Ep) unter Entfernung von der Achse des Zylinders auseinanderspreizen können, so daß der Zylinder zwei Abschnitte (P1, P2) aufweist, welche voneinander durch die Umreifung (2) getrennt sind, wobei der erste Abschnitt nach der Tränkung die Form eines gegebenenfalls ovalen Zylinders mit vergrößertem Durchmesser und der zweite die Form eines Trichters annimmt.
Tampon, dadurch gekennzeichnet, daß/vor Gebrauch die Form eines Zylinders aus komprimiertem absorbierendem Stoff hat, welcher eine mittels eines Streifens aus einem undehnbaren oder wenig dehnbaren Werkstoff hergestellte Umfangsumre ifung (2) aufweist und so ausgebildet ist, daß seine Fasern oder die ihn bildenden Teile an einem (E.) seiner Enden fest miteinander verbunden sind, während sie sich an der Stelle des anderen Endes (Ep) unter Entfernung von der Achse des Zylinders auseinanderspreizen können, so daß der Zylinder zwei Abschnitte (P1, P2) aufweist, welche voneinander durch die Umreifung (2) getrennt sind, wobei der erste Abschnitt nach der Tränkung die Form eines gegebenenfalls ovalen Zylinders mit vergrößertem Durchmesser und der zweite die Form eines Trichters annimmt.
709849/0938
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2722802A1 true DE2722802A1 (de) | 1977-12-08 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772722802 Pending DE2722802A1 (de) | 1976-05-20 | 1977-05-20 | Verfahren zur herstellung von monatstampons, und mit diesen hergestellte tampons |
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